die welt beherrschen

felix schwenzel,    

ich habe am donnerstag gegen 17 uhr einen text geschrieben und so gegen 17:45 uhr versucht den text — oder zumindest die wichtigsten passagen — zu memorieren. gegen 18 uhr habe ich hinter dem palast der republik ungefähr fünf mal versucht den text aufzusagen. beim fünften mal sass der text einigermassen. den text kann man jetzt hier sehen oder hier lesen.

watch berlin hinter dem palast

lesen …

der alexa

felix schwenzel,    

ich habe vor ein paar tagen über das neue architektonische monstrum am alexanderplatz in die watch-berlin kamera gesprochen. das ding ist wirklich ne wuchtbrumme und an hässlichkeit kaum zu überbieten.

vor der alexa

das gigantische warenlager mit warenausgabe ist wirklich noch ekliger geworden als der rohbau bereits suggerierte. allein die aufgeklebte fassadendeko und die am eingang aufgestelllte plastik sind so geistlos, dass es einem die tränen in die augen treibt.

das bild vom alexa-center auf der homepage des alexa-betreibers, von dem ich am ende des videos spreche, sieht so aus:

screenshot alexacentre.com

selbst im modell, im dunkeln sieht das ding scheisse aus. von der lieblos zusammengeklöpppelten webseite will ich gar nicht reden. trotzdem, ich prophezeie, das ding wird ein publikumsrenner. ich werde es mir morgen auch mal von innen anschauen.

[nachtrag 12.09.2007]
heute gegen sechs war ich mal kurz am alexa-dings. unfassbar wie schlecht architektur im deatil ausgeführt werden kann, wie lieblos da rosa betonklötze zusammengestöpselt werden können. aber die leute stehen schlange. die polizei hat allle strassen rundum weiträumig abgesperrt und vor den eingängen stehen hunderte die um einlass betteln. so viele menschen unterer einkommenschichten hab ich noch nie auf einem haufen in mitte gesehen. reingekommen bin ich nicht. ich steh doch nicht schlange um in ein einkaufszentrum zu kommen!

alexa hintereingang

alexa vordereingang

9to5, nochmal kurz

felix schwenzel,    

klasse artikel von lotte everts und felix petersen heute in der berliner zeitung zum 9to5-kongress. ich hab meine lieblingszitate mal rausgepopelt:

Den Veranstaltern des Festivals ging es zum Ärgernis vieler erwartungsvoller Besucher vielmehr darum, sich zu verteidigen.

[…]

Viele Vorbehalte gegenüber diesen Repräsentanten neuer Selbstständigkeit rührt aus deren Snobismus. Die Gründer der Szene sind durch erfolgreiche Behauptung im freien Wettbewerb längst glückliche Selbstständige, die ganze Stadtteile prägen und sich dort eine Infrastruktur geschaffen haben, die sie ihre Art des Arbeitens mit relativem Wohlstand und geselligem Lebensstil unter Gleichgesinnten verbinden lässt. Aus dieser privilegierten Position heraus liegt es vielleicht nahe, den eigenen, längst nicht mehr prekären Alltag als Lifestyle zu begreifen, für den man sich freien Willens entschieden hat.

[…]

Schnell wurde deutlich, dass es über den Wunsch der Rechtfertigung hinaus keinen Grund für die Veranstalter gab, sich selbst als politische Interessengruppe zu titulieren.

[…]

Statt Phrasendrescherei und Name-Dropping hätte man gern darüber gesprochen, wie ein von bereichernder Arbeit erfülltes Leben erst erreichbar wird. So aber erschien es geradezu als Provokation, den Habitus einer Szene vorgeführt zu bekommen, die sich damit beschäftigt, Labels für ihren Lebensstil zu designen - und aus der Diskussionsveranstaltung wurde eine aufgeblasene Werbekampagne, die das politische Desinteresse der digitalen Bohème nur mäßig verdeckte.

[…]

Die Motivation der Anwesenden, an Rahmenbedingungen und Konzepten für die Zukunft des unabhängigen Freiberuflertums zu arbeiten, sollte Mittelpunkt des nächsten Kongresses werden. Und der wäre nicht nur wünschenswert, sondern dringend notwendig. Bei diesem ersten Versuch einer politischen Agenda aber blieb am Ende einzig die kollektive Forderung einer berlinweiten W-Lan-Zone. (quelle)

nicht ganz so druckreif, auch seit heute online, malte und ix im gespräch, nachts um ein uhr, auf der 9to5.

malte und ix auf der 9to5

in würde altern?

felix schwenzel,    

apropos, die betonstelen des holocaust-denkmals in berlin haben zwei jahre nachdem das denkmal eingeweiht wurde risse bekommen. in der zeitung steht das sei nicht schön und würde die leute stören. uwe neumärker, der geschäftsführer der holocaust-mahnmals-stiftung, sagt die öffentliche meinung tue sich schwer mit rissen in betonstelen. der architekt hingegen, sagt er könne gut damit leben: „Im Eisenmanschen Verständnis könnte man mit der Verwitterung leben.“ in der tat scheint der architekt weder überrascht noch abgeneigt zu sein, dass sein werk risse bekommt: „So what? ... Das Alte Rom! Nothing is forever!

jetzt will man die risse mit kunstharz zukleben. steht in der zeitung. in der gleichen zeitung steht einen tag später, dass eisenman sagt, das sei noch gar nicht entschieden, man wäge noch verschiedene möglichkeiten ab. andere zeitungen befragen führende betonexperten und suchen meinungen zu rissen zusammen. man konnte die risse zwar schon seit monaten sehen, berichtet wird aber erst jetzt - warum eigentlich?. so kann man das sommerloch mit kunstharz und betonstelen füllen.

statt das denkmal würdevoll alt werden zu lassen, will man also daran herumdoktern. im urlaub, in porto veccio habe ich in der altstadt eine frau gesehen die ziemlich alt gewesen sein muss. das ist ja nix schlimmes. irritierend fand ich nur, dass ihre lippen wie schlauchboote aussahen, ihr ganzes gesicht nach hinten gezogen war, vor allem der bereich unter der nase. sie sah aus wie ein verzerrtes alien. menschen bekommen auch risse, falten, schuppen, adern und punkte — überall am körper. aber ist das würdevoll, wenn sich alte menschen den schönheitsidealen von 20jahrigen oder 15 jährigen unterwerfen und sich selbst, ihre spuren, ihre vergangenheit, die spuren die ihr leben hinterlassen hat leugnen?

und zack sind wir wieder bei der würde! da hatte ich ja schonmal drüber geplaudert. darüber, dass politiker ständig von der würde von orten schwadronieren (und weniger von der menschenwürde) und ich eigentlich gar nicht weiss, was sie damit meinen.

das holocaust-denkmal ist ja so ein „ort der würde“. hier verstehe ich auch ein bisschen was das bedeuten könnte. es geht um symbolik. allerdings wird die würde des ortes am holocaust-denkmal ziemlich liberal und offen ausgelegt. da wird gepicknickt, gegessen, rumgesprungen, laut und leise geredet, aber auch still und leise nachgedacht, meditiert, abgetaucht. es ist ein stiller und lauter ort zugleich! mitten im leben. mir gefällt das. ich denke es ist eine gute sache gedenken nicht an einem sterilen, toten, abgeschlossenem ort stattfinden zu lassen, sondern mitten in der stadt, mitten im grossstadt-dreck und lärm, mitten im leben! und nach jedermans façon.

warum irgendeinen schein wahren und sommerlöcher, bzw. risse zukleistern? warum nicht das denkmal altern lassen, es aus seinen rissen kalk weinen lassen? es unberührt altern lassen wie einen jüdischen friedhof? es aushalten, dass nichts für ewig gleich bleibt, sondern sich stets verändert?

das macht für mich die würde dieses ortes aus. die offenheit, die verankerung im grossstadtleben und die ehrlichkeit. auch der beton hat eine würde die nichts mit kunstharz am hut hat. ix finde, die risse und die kalktränen müssen bleiben!

[und das ist wohl auch das problem mit der würde von orten: jeder interpretiert das was würde beudeutet komplett anders.]

so oder so ähnlich habe ich das am donnerstag auch in die watch-berlin-kamera gesagt:

watch-berlin am holocaust-mahnmal

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zurück im sommerloch

felix schwenzel,    

ich bin zurück aus dem urlaub. die sonnenallergie (dermatitis solaris) klingt bereits ab, ich habe zum ersten mal seit 11 tagen keinen sand mehr zwischen den zehen und wundere mich warum ich überall in alten blogbeiträgen vom „scheiss wetter“ lese — in hamburg scheint die sonne. und die milch im rewe ist immer noch billiger als die in allen korsischen supermärkten in denen ich war: 55 cent.

die emails der letzten 11 tage hatte ich in zwei stunden durch, den feedreader hab ich nach weiten zwei bis drei stunden grob durch. was hängen bleibt ist das gefühl, nichts wirklich wichtiges verpasst zu haben, alles was ich las wirkte auf mich wie mild-hysterisches winken in 500 meter entfernung, mit wenigen ausnahmen berührte mich fast nichts von dem was ich las.

ich bin wohl noch ein bisschen in urlaubsstimmung, oder im energiesparmodus, den man sich bei 30-40 grad temperatur im schatten zulegt: alles schön langsam, nicht aufregen, wenns allzuheiss wird ins wasser springen oder ruhig in den schatten legen und dösen, spätestens um 23 könnte man wieder klar denken, wenn einen der rotwein und die lethargie nicht dran hindern würden.

dass mein urlaubsblog scheisse aussieht, kommentare zerhackt, neben blauem himmel fast nix zeigt und wahrscheinlich niemanden so recht interessiert hat: genauso egal wie der komplette aufmerksamkeitsschwund und leserzahlen-absturz für wirres.net.

relativ erfreulich fand ich zwar, dass das mein letztes video für watchberlin ein paar zuschauer fand obwohl ich ihm vor meinem urlaub keine zuschauer von hier rüberschicken konnte und dass es trotz enormer kürzung sogar irgendwie sinn ergibt.

apple

ich hatte den schwerpunkt meiner tirade eigentlich auf die unfähigkeit staatlicher institutionen software zu erstellen abgestellt*, übrig blieb nach dem schnitt fast nur das lob der nische. dass ich jetzt lese, dass frau zypries stolz auf eine vertagung des irrsinns sei, der trojaner eher ne wanze sei überzeugt mich nach wie vor nicht davon, dass politiker vernunftgeleitet oder kompetent handeln. im gegenteil.

*) bund und länder entwickelten zehn jahre lang für wahrscheinlich weit mehr als 100 millionen DM das „polizeiliche Informationssystem der deutschen Polizeien“, INPOL-neu, das anfangs zum launch 2001 nicht funktionierte und erst nach zwei jahren nachbesserung 2003 in betrieb gehen konnte, von 1993 bis 2005 butterte die öffentliche hand 900 millionen euro in das „Föderales Integriertes Standardisiertes Computer-Unterstütztes Steuersystem“, fiscus, das 2005 komplett in die tonne getreten wurde und die „elektronische Steuererklärung“, ELSTER kann auch nach neun jahren entwicklungszeit nicht auf mac- oder linux-systemen laufen (siehe auch hier).

was machen politiker eigentlich?

felix schwenzel,    

ich frage mich das ja schon länger. bei watch berlin dehne ich die frage nassgeregnet auf vier minuten aus. aber angesichts dessen (siehe auch netzpolitik) oder dessen (siehe auch spon) oder dessen frage ich mich ob wir nicht von nullen und einsen regiert werden, sondern nur von nullen.

[nachtrag 14.07.2007]
brigitte zypris sagt sie wisse durchaus was ein browser sei. zuerst habe sie bei der frage der kinderreporter „zugegebenermaßen zunächst etwas auf dem Schlauch gestanden“. detlef borchers meint hans-christian ströbele sei wahrscheinlich internet-affiner als es in dem beitrag erschien. steht beides hier.

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freiheit und freizeit

felix schwenzel,    

letzte woche sollte ich wieder einen kommentar ins internet sprechen. um mir das ein bisschen einfacher zu machen, hab ich ihn einen halbe stunde vorher in meinen laptop geschrieben, mir danach stichpunkte auf einer kladde notiert, mich in die nähe des neptunbrunnens in ein blumenbeet gesetzt und in eine kamera gesprochen. das ergebniss davon kann man jetzt, eine woche später, hier sehen.

wie schlecht ich auswendig lernen kann oder vorformulierte witze versauen kann, sieht man wenn man das original und das was hinten raus kam vergleicht.

original:

das mit der freiheit ist ja so eine sache. was ist freiheit eigentlich? vielen fällt beim begriff freiheit ein bild aus der werbung ein: in arizona auf nem pferd ne kippe rauchen. mir fällt dazu auch nicht viel mehr ein. also zumindest spontan. freiheit ist ja ein ziemlich abstrakter begriff. zum letzten mal habe ich darüber glaube ich in der schule nachgedacht, im philosophioe grundkurs. dammals hab ich so gedacht, absolute freiheit gibt es nicht, ich kann ja in eigentlich keiner gesellschaft einfach so frei sein und das leben eines anderen menschen beenden. also das kann ich vielleicht, aber nicht folgenlos. freiheit muss also auch irgendwie eingeschränkt werden. das ist so ne art balance-akt. dafür hab ich damals ein schönes zitat gefunden, leider kann ich mich nicht erinnern wer es gesagt hat: freiheit ist wie eine skibindung. wenn sie zu locker ist, fällt man ständig auf die schnauze, wenn die bindung zu fest eingestellt ist, brech ich mir die beine.

heute hab ich im tagesspiegel einen anderen schönen vergleich gelesen. überhaupt, schöne überschriften heute im tagesspiegel. das ist ja der vorteil von papier im gegenteil zu online: ich kann die überschriften anmalen, markieren. obwohl online kann ich cut and paste machen, also ne überschrift in die zwischenablage kopieren und ins internet schreiben und kommentieren. und verlinken. aber ich schweife ab. freiheit, stand da heute sei längst dahin, die einzige sehnsucht die LKW-fahrern bleibe sei die freizeit. LKW-fahrer waren ja auch schon immer der inbegriff von freiheit, warum auch immer. jetzt ist ihre freiheit zwischen fahrtenschreiber, disponenten und lieferterminen eingeklemmt. aber ich glaube in der überschrift steckt mehr wahrheit als witzelsucht. freizeit ist ja mittlerweile (oder immer schon) synonym für freiheit geworden. man hört ja so, dass das zum teil auch so in der ddr gewesen sein soll, da war der wunsch nach freiheit vor allem der wunsch nach resiefreiheit, der wunsch nach freizeit in kosika oder mallorca. wenn abends in berlin strassenkneipen wegen ruhestörung geschlossen werden meint man das schränke die freiheit ein, wenn illegale clubs geschlossen werden ebenso.

freizeit? freiheit? (ich such gerade ne überleitung). früher hat man ja die religion dafür benutzt die freiheit der menschen einzuschränken. du sollst nicht töten, du sollst nicht ficken, ausser in der freizeit mit deiner frau, du sollst ausser den drogen die der priester auch nimmt keien drogen nehmen (zack ist die überleitung da!) — religion wurde von irgendeinem philosophen mal als opium für volk bezeichnet. also so eine erklärung dafür, dass freizeit besser als freiheit ist.

apropos relegion. hier im tagesspiegel hab ich heute noch ein schönes beispiel gefunden wie sich die kirche freiheit, in diesem falle religionsfreiheit vorstellt. in deutschland herrscht ja religionsfreiheit und eine rudimentäre trennung von staat und kirche. kirchen sind öffentlich rechtliche körperschaften die steuern erheben dürfen und religionsunterricht ertteilen dürfen.

kardinal lehmann meint nun diese staatliche neutralität sei nicht als „unreflektierte toleranz zu verstehen“. eine richtig verstandene neutralität des staates müsse also „eher fördernd und wohlwollend“ sein. wohlgemerkt fördernd und wohlwollend gegenüber der katholischen kirche. nicht des islams. dem die gleichen rechte wie den katholen zuzugestehen sei eine falsch verstandene toleranz.

ich habe also heute gelernt, freiheit ist freizeit und neutralität ist einsetzen für das was man schon immer total geil gefunden hat.

ich mach jetzt also feizeit und fahre zu meiner freundin um sie nach allenm regeln der kunst durch zu neutralisieren.

was hinten raus kam:

freizeit, freiheit

kribbeln

felix schwenzel,    

ich mag pathos nicht besonders. aber ins internet zu schreiben, leser zu finden (oder umgekehrt) und reaktionen zu bekommen ist durch und durch befriedigend. witzigerweise stumpft die gelegentliche aufregung die ich vor dem veröffentlichen oder beim schreiben von artikeln manchmal spüre nicht ab. etwas in der öffentlichkeit zu tun, eine position zu beziehen, sich zu entblössen, angreifbar, hinterfragbar zu machen kribbelt. und ich mag es, dieses kribbeln. dieses kribbeln, das entsteht wenn man etwas sagt, etwas aufschreibt das unter umständen widerspruch erntet oder zustimmung, sympathie oder aversion, reaktionen oder keine reaktionen zu bekommen. das ist die eigentliche motivation ins internet zu schreiben.

ich weiss, es gibt menschen die besser und prägnanter und witziger schreiben als ich, ich habe mich halb im ernst und halb im spass immer gerne einen dilettanten genannt. ich kann alles, aber nichts richtig.

so gesehen ist es folgerichtig auch andere sachen zu tun die ich nicht richtig kann. vorträge halten oder filme machen, zum beispiel. ich habe mich entschieden das filmen jetzt regelmässig zu machen. in eine kamera reinsprechen, vor mich hin reden und irgendwie versuchen zu einem punkt kommen ohne die potenziellen zuschauer allzusehr zu langweilen. ich weiss ich kann es nicht, ich weiss ich dilettiere, ich weiss ich bin nicht witzig, ich versuche es nur, herr knüwer. und das in der öffentlichkeit zu tun, das auszuprobieren, kribbelt eben.

eigentlich wollte ich nur sagen, dass dieser film im prinzip acht tage zu spät ist, ich viel zu langsam und bedacht rede, ich die filme nicht selbst schneide und filme (was einerseit grossartig ist, andererseits eben auch zu verzögerungen führen kann) und dass ich mir jedes mal bevor ich die filme zum ersten mal sehe fast in die hose scheisse vor aufregung. aber ich weiss, es wird immer besser. hoffentlich. denn ich mach das jetzt jede woche.

flick watch berlin

republica video

felix schwenzel,    

der film zu diesem bild:

wirres@re:publica

[nachtrag]
ich bewundere ein wenig diejenigen die dieses video geschnitten haben und aus fast drei stunden auf band diesen sieben-minuten film zusammengestöpselt haben. thomas knüwer zieht mir in dem film die zähne, stefan findet sich verbesserungswürdig, johnny fragt mich ob ich aufs podium will, mario erklärt wie raumschiff enterprise gemacht wird und robert und markus reden so vor sich hin. nicht zu sehen ist korrupt, der sich zuerst furchtbar über das geldverdienen-mit-blogs-panel aufregte und dann wirklich nett mit mir plauderte. auch nicht zu sehen ist der popel den ich während des gesprächs mit holm friebe auf seiner oberlippe entdeckte. ebenso wie herr blogwinkel dem ich ne doofe frage gestellt habe oder jan schmidt, dem ich mehrere doofe fragen gestellt habe.

aber dass ich den film nicht selbst schneiden musste hatte auch vorteile, so konnte ich wochenende anderes machen als zu schneiden.

[nachtrag 17.04.2007]
das video gibts auch bei youtube.