links vom 07.10.2015

felix schwenzel,    

„blogstar“ — einführung ins bloggen in der c’t

felix schwenzel,    

* heise.de/ct: Erfolgreich bloggen [€]

vielseitige, sehr ausführliche einführung ins bloggen von daniel berger in der aktuellen c’t. für leute die schon länger bloggen gibt’s dort wenig neues, für anfänger oder interessierte kann der text aber hilfreich sein.

ich schreibs auch bloss auf, weil ich dort erwähnt wurde:

papershot von „blogstar“ in der c’t

Bei einem Blog über „alles und nichts“ weiß niemand so recht, was er erwarten kann. Das heißt aber nicht automatisch, dass ein persönliches Blog ohne Fokus keine Leser findet; Spreeblick.com und Wirres.net beweisen das Gegenteil. Die Berliner Blogs befassen sich mit der Banalität des Alltags, mit Politik, mit der Blogosphäre und der Gesellschaft — und zwischendurch handeln sie vom Urlaub. In jedem Eintrag aber spielen die Autoren und ihre persönlichen Ansichten eine wichtige Rolle und das macht den Reiz aus.

jetzt weiss ich, dass mein blog ohne „fokus“ ist und was seinen reiz ausmacht …

* economist.com: Naked capitalism

hervorragende zusammenfassung zum stand der pornografie im netz und in der, haha, fleischwelt:

In America the number of porn studios is now down from over 200 to 20, says Alec Helmy, the founder of XBiz, a trade publication. Performers who used to make $1,500 an hour now get $500—even as increased competition means they are asked to produce more extreme content. Revenues are well below their peak; how far below is hard to say, as most porn producers are private. Just before the tubes took off, plausible estimates put worldwide industry revenues at $40 billion-50 billion. Mr Thylmann thinks they have fallen by at least three-quarters since then.

der artikel zeichnet auch sehr nachvollziehbar paralellen zum mediengeschäft:

All this will sound painfully familiar to other media firms. Echoing the aggregation deals struck by the tubes with commercial porn producers, social-media sites are starting not just to link to content, but to host it. Snapchat, a messaging app that lets users send each other photos and videos that vanish after a few seconds, allows news outlets to publish articles on its service in return for a share of advertising revenue. Facebook is doing something similar with its Instant Articles service. Indeed, Facebook, Twitter and their like have essentially evolved into traffic-brokers. Many of the clicks they pass on come from links posted by users. But the number of ads, promoted posts and suchlike is growing.

facebook und twitter als durchlauferhitzer nach dem vorbild der porn-tubes, bzw. den frühen pornolinklisten. demnach ist massen-erregung und -mobilisierung ist ist der motor der porno- und medienbranche. was sollte da schief gehen?

[bei blendle [€] gefunden, via miriam meckel im blendle-kanal wirtschaft.]

* * *

es gibt auch noch einen zweiten artikel in der economist-themenreihe pornografie, den ich noch nicht gelesen habe und deshalb auch nichts dazu sagen kann: Pornography: A user’s manual

(miriam meckel sagt dazu auf blendle [€]: „A great overview on the economic and cultural impact of pornography as a driver for digital development and business.“)

links vom 26.09.2015

felix schwenzel,    

* wired.com: 8 Cities That Show You What the Future Will Look Like

toller spezialartikel auf wired.com zur zukunft der städte. der einseitige artikel hat bei mir ungefähr 100 MB geladen, fühlt sich aber nicht übermässig schwer beim lesen an. im gegenteil, zu jeder stadt, los angeles, shangha, medellín, eindhoven, mekka, nairobi, san francisco und dubai gibt’s kleine, gut lesbare häppchen, mache zu ziemlich überraschenden projekten, zum beispiel den seilbahnen und öffentlichen bibliotheken mit parks in medellín, die vor allem den ärmeren bevölkerungsschichten zu gute kommen. sehr schön und sehr lesenswert.

links vom 25.09.2015

felix schwenzel,    

links vom 24.09.2015

felix schwenzel,    

* scripting.com: Facebook uses RSS for Instant Articles

dave winer:

Late yesterday Facebook released docs explaining how Instant Articles works for publishers. It's good news. They have, as I speculated earlier, built their system around RSS.

ich finde das, zurückhaltend gesagt, ziemlich sensationell. endlich eine möglichkeit, facebook semi- oder vollautomatisch und „multimedial“ mit inhalten zu füllen. die RSS-spezifikation ist natürlich ein bisschen an das instant-articles-format angepasst, was wiederum auf HTML5 basiert. mit ein paar kleinen drehs am RSS-format, lässt sich das aber leicht einrichten. technisch ist das alles vorbildlich gelöst. und: zum ersten mal seit langem, verstehe ich eine facebook-dokumentation überhaupt.

jetzt wird’s nur noch zeit, dass ausser ein paar grossen publishern auch blogger zugang zu den instant articles bekommen.

* katiakelm.de/blog: wie meine artweek war

was ich für die beifahrerin so bin:

im atelier. mich rumgeplagt mit nem neuen bild, mal wieder ein portrait meines mannes.
mein mann ist für meine malerei inzwischen das, was früher, zu knetmasse-zeiten, die ratten, kaninchen und tauben waren.

aber natürlich geht’s in dem text gar nicht um mich, sondern um die artweek, „connegge“ und kuratorische konzepte.

links vom 22.09.2015

felix schwenzel,