ix im radio, wirres.net empfehlen

felix schwenzel,    

ix im radio

morgen früh bin ix so von 11 bis 12 im radio, bzw. im funkhaus und plaudere laut radio „über die deutsche Blogosphäre, über Journalismus und Leistungsschutzrecht und darüber, warum das Internet Scheisse ist.“

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gestern bekam ich vom radio ein paar vorbereitungsfragen geschickt, unter anderem „nach einem besonders gelungenem, resonanzstarken, kontroversem oder auch mißlungenem Eintrag/Thema im Blog“ — und ob ich vielleicht was vorlesen wollte. aus den letzten jahren fäll mir partout nichts vorlesbares ein, ein paar ältere geschichten die ich auf früheren lesungen mal vorlas, sind glaube ich immer noch lesabr. die bernie-geschichte von 2003 zum beispiel, oder spingbär. irgendwie witzig find ich auch immer noch haare oder den lieferwagenwitz. den witz dieses eintrags verstehe ich selbst nicht mehr.

und gelungene oder misslungene einträge? am resonanzstärksten sind immer lästertexte (rants), die aber leider meist nur aus der situation heraus funktionieren und alles andere als zeitlos sind. schrödern, geheimes budget in danger, vodafone rohrkrepierer 2.0 oder kontrollfreaks waren ziemlich resonanzstark — sind aber nur bedingt gelungen. am resonanzstärksten (und gelungstens) in letzter zeit war hier auf wirres.net aber leider ein rant von sascha lobo. vielleicht sollte ich den vorlesen.

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wirres kann man jetzt auch bei facebook empfehlen, nicht mit einem klick wie sonst überall, sondern mit zwei. der facebook-button lädt sich nämlich erst nach einem klick auf „empfehlen“ (unten).

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[nachtrag 11.06.2011, 13:29]
hier erscheint vermutlich bald die aufzeichnung der einstündigen, unterbrechungsfreien sendung.

(mp3-direktlink. podcast-rss-feed zur sendung online talk.)

pressemitteilungsdienst2

felix schwenzel,    

turi2 berichtet (bzw. fasst eine pressemitteilung zusammen):

Vodafone startet Micro-Payment-Dienst "Vodafone Mobiles Bezahlen" und will gezielt Verleger als Kunden gewinnen.

als ich im januar 2010 mal was über micropayments schrob, und mich darüber beklagte, dass es kein „einheitliches zahlungssystem gäbe, mit dem man bequem kleinstsummen zahlen könnte“, wiesen mich ein anonymer kommentator und eine mitarbeiterin von vodafone darauf hin, dass vodafone „seit jeher mobiles Bezahlen, das sogenannte Micropayment“ anbiete, unter anderem ein produkt namens „Vodafone Mobiles-Bezahlen“.

dass turi2 den „start“ zur vodafone-pressemitteilung hinzudichtet wundert mich nicht, wohl aber warum vodafone so erfolglos mit seinem „seit jeher“ existierenden system ist. hat jemand schonmal eine webseite oder applikation gesehen bei der man micropayments per vodafone handy tätigen konnte? ich nicht, aber ich kenne mich in der arsch-, titten- und lügenverlagswelt von springer und burda auch nicht so gut aus.

und warum sagt vodafone nicht, was der micropayment-spass den anbieter kostet? achso. bei vodafone redet man nicht so gerne über preise.

via, via, via

felix schwenzel,    

über einen tweet von frédéric valin bin ix auf dieses sehr lesenswerte interview mit claudius seidl und stefan willeke im „journalist“ gestossen. eigentlich ging es um den sinn und unsinn des henri-nannen-preises und um den spiegel und um reportagen und so journalistisches zeug eben.

im interview dann ein link (lobenswert!) auf eine ältere und mit dem kisch-preis ausgezeichnete reportage von stefan willeke, herr mo holt die fabrik.

in der wirklich ausgezeichneten reportage geht um es eine kokerei die nach acht jahren ausser betrieb genommen wurde und komplett nach china verkauft wurde. im wikipedia-artikel über die kokerei kaiserstuhl stand auch ein hinweis darauf, dass es über den abbau nicht nur willekes reportage, sondern auch eine fernseh-dokumentation gäbe.

was ich allerdings nicht finden konnte: eine dokumentation oder reportage über die kokerei die jetzt in china koks herstellt.

pluralis journalistis

felix schwenzel,    

aus unerfindlichen gründen mögen journalisten nicht das wort „ich“ benutzen. faz-journalisten blasen ihr ich oft auf, indem sie statt „sagte mir“ die variante „sagte gegenüber dieser zeitung“ wählen. das soll sich wohl professionell und objektiv anhören.

manche journalisten (oder chefredakteure) meinen, dass ein „ich“ unschicklich, ein „wir“ aber voll OK sei. ich finde es hört sich vor allem überheblich und arrogant an. aber vielleicht ist ja auch genau das die intention. oder das „wir“ soll zum ausdruck bringen, dass der artikel keine einzelleistung, sondern eine teamleistung ist. so oder so, das journalisten-„wir“ wirkt gekünstelt und albern.

rainer ruthe hat dem journalisten-wir jetzt auch noch eine polygamie-komponente hinzugefügt. im autoteil des tagesspiegels am samstag schrob er:

Das Gepäckraumabdeckrollo schnappt auf Handdruck mit Getöse nach hinten. Der Ausbau der Rollokassette ist nichts für zarte Frauenhände. Wir haben es mit unserer Partnerin ausprobiert.

das hört sich so an, als habe die ganze redaktion „es“ mit seiner „partnerin“ ausprobiert — und gleichzeitig scheint auch die ganze redaktion mit ruthes partnerin verpartnert zu sein. was für ein absurder, trauriger satz: „Wir haben es mit unserer Partnerin ausprobiert.“

abgesehen davon ist „partnerin“ natürlich auch so ein wort. meine „partnerin“ haut mir auf den kopf, wenn ich das wort im zusammenhang mit ihr verwende. sie sagt, sie sei meine frau — auch als wir noch nicht verheiratet waren. und ich muss ihr zugestehen, sie hat recht.

wenn man sich das wort „partnerin“ auf der zunge zergehen lässt, bemerkt man, dass es einen ähnlichen nachgeschmack wie das wort „geschlechtsverkehr“ hat — es ist irgendwie korrekt, aber eben auch ziemlich daneben.

was ich mich noch frage, meinte rainer ruthe eigentlich folgendes?

Der Ausbau der Rollokassette ist nichts für motorisch Minderbemittelte. Ich habe es mit meiner Frau ausprobiert. Sie hats nicht geschnallt.

keynote sarah lacy auf der next11

felix schwenzel,    

keynote sarah lacy auf der next11

vor 11 tagen schrob ix über sarah lacys vortrag auf der next11:

der letzte vortrag von der hochschwangeren sarah lacy war zuerst wegen einer überdosis pathoseuphorie und grundlosem lächeln schwer gewöhnungsbedürftig, stellte sich aber dann im verlauf der 20 minuten vortrag als eines, wenn nicht das highlight der next heraus. sarah lacy berichtete über ihre reise und ihre erfahrungen mit startups und unternehmen in den sogenannten entwicklungsländern. und das was sie erzählte war einerseits extrem spannend, andererseits sehr rührend aber vor allem liess es nur einen schluss zu (den sarah lacy so nie ausdrücken würde): wir im westen sind so voll mit überheblichkeit und gefühlter überlegenheit, dass wir blind und unfähig sind, die wahren probleme, aber auch die grossartigenkeiten und ungeheuren potenziale in den entwicklungsländern zu erkennen. ihr vortrag hatte einen sehr optimistischen beigeschmack und war völlig frei von der üblichen shock-and-awe-strategie, die man sonst hört, wenn von der künftigen wirtschaftlichen überlegenheit der (noch) entwicklungsländer wie china oder indien oder diversen afrikanischen staaten gesprochen wird. ein bisschen zuviel euphorie — aber extrem inspirierend.

der vortrag ist jetzt als video online anzusehen (38"). [via]

gute vorträge (oetting@s&f, lessig@eG8)

felix schwenzel,    

kürzlich auf der next11, oder genauer, nach der next11, hab ich kurz mit nico lumma gesprochen der mir erzählte, dass martin oetting bei scholz und freunde einen super vortrag gehalten habe. und dass er diese energie und qualtät von oettings vortrag auf der next11 ein bisschen vermisst habe (zusammengefasst in meinen worten). klaus kusanowsky hat mir jetzt diesen artikel vom postdramatiker in den reader geshared und so konnte ich mir den vortrag von martin oetting von dem nico lumma so geschwärmt hatte ansehen.

das war ein wirklich guter vortrag, mit lauter richtigen gedanken. eigentlich sind die dinge von denen oetting spricht alles binsenweisheiten, bzw. beobachtungen und schlussfolgerungen, die jeder der sich mit kommunikation (oder marketing) beschäftigt auch selbst beobachtet haben sollte. aber offenbar besteht in der branche noch einiges an nachholbedarf. und, zugegeben, oetting kann diese dinge wirklich eindringlich beschreiben und wunderbar herleiten.

man könnte oettings vortrag ganz kurz zusammenfassen: „in sachen kommunikation, marketing und journalismus ändert sich alles. wirklich alles. dieser wandel ist zerstörerisch, bietet aber auch ungeheure chancen.“ nur würde diese zusammenfassung oettings vortrag nicht gerecht werden, genauso wie die zusammenfassung „man verliebt sich in nutte“ „pretty woman“ nicht gerecht werden würde. also empfehle ich den film anzusehen (den von oetting, nicht pretty woman).

[nachtrag 29.05.2011]
stefan schulz fand oettings vortrag nicht so gut. und erklärt auch einleuchtend warum.

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ebenso sehenswert ist lawrence lessings keynote vom eG8-gipfel. auch (eigentlich) nichts neues, aber — wie immer — brilliant von lessig ausformuliert und zugespitzt. kurz zusammengefasst hat dirk von gehlen die keynote, allerdings nur einen aspekt, nämlich dass wir (die im internet leben) den antworten die die regierungen in sachen internet geben nicht trauen. aus vielen gründen, aber auch — und vor allem — wegen der unfassbaren inkompetenz vieler politiker in diesem feld, die ihre kompetenz schlimmer weise als wasserträger von lobbyisten der grossen interessensverbände zu verdecken versuchen. lessig zeigt das, gehlen anhand eines beispiels auch.

ein weiterer wichtiger aspekt aus lessigs rede, den dirk von gehlen ausgelassen hat, dem johnny haeusler aber einen eigenen artikel gewidmet hat, lautet: das internet erlaubt es aussenseitern oder gescheiterten existenzen, dinge zu erfinden und zu vermarkten, die die herrschenden strukturen unterminieren („disruption“). beispiele: skype, the pirate bay, netflix, google, ebay, craigslist und so weiter und so fort.

auf meiner leseliste zum thema eG8-gipfel stehen noch kai biermann und christian stöcker. ich gehe stark davon aus, dass beide texte sehr lesenswert sind, schiebe das lesen aber auf, weil mich diese themen unfassbar frustrieren. und noch schlimmer: diejenigen die solche texte lesen sollten lesen sie nicht. sie bewirken nichts, ausser nasen wie mich in ihren überzeugungen zu bestärken. andererseits ist das ja auch was.

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nichts desto trotz, frust beiseite, die wichtigsten eckpunkte von dem was derzeit falsch läuft, das was wahre agenda der G8 ist und wie sie stattdessen lauten sollte, hat lawrence lessig in diesem video auf 3 minuten zusammengebrutzelt und zugespitzt. das video ist ein guter einstieg für (streit-) gespräche zwischen digitalen einwohnern und digitalen besuchern.

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[nachtrag 29.05.2011]
eben gemerkt, dass die überschrift „eG8“ nicht so passend war und geändert zu „gute vorträge (oetting@s&f, lessig@eG8)“. passt auch nicht, aber besser.

1984

felix schwenzel,    

Weltneuheit: Der «MacIntosh» von Apple

dieses video ist auf sehr vielen ebenen sehr sehr witzig. einmal das schweizerdeutsch. dann die frisuren und dann der rechner, der etwa ein hunderstel oder tausendstel der rechenleistung einer modernen taschenuhr (aka „handy“) hat und trotzdem damals als „schnell“ galt. ich glaub der preis war auch witzig, aber meine fremdsprachenkenntnisse reichen nicht aus um den zu verstehen.

und den screenshot mit der quadratischen pappnase war zufall. echt. [via]

mein bleibender respekt für gabriele fischer

felix schwenzel,    

ich habe ja gerade geschrieben, dass die brandeins droht meinen respekt zu verlieren. präsizer wäre es vielleicht zu sagen, dass ich mehr und mehr das gefühl bekomme, dass meine ansprüche an das heft nicht mehr so erfüllt werden wie früher. und dazu muss ich sagen, dass ich das heft bereits las, als es noch „econy“ hiess und dass ich es, seit es brandeins heisst, abonniert habe. mir gefiel immer, dass die brandeins themen gegen den strich bürstete und stets in der lage war mich zu überraschen. mit frischen ansichten, bisher ungehörten und ungelesenen gedanken oder fakten und mit hoher journalistischer qualität. allein die themenwahl war hin und wieder in der lage mich zu euphorisieren.

dieser wow-effekt hat in den letzten jahren nachgelassen. ausserdem meine ich hin und wieder, dass die qualität verschiedener artikel zu wünschen übrig lässt. man kann mein gemäkel hier, glaube ich, am schlagwort „brandeins“ ganz gut nachvollziehen.

vor der brandeins-chefredakteurin gabriele fischer schwindet mein respekt allerdings nicht. jede email die ich ihr schrob, ob lob oder genörgel, beantwortete sie stets geduldig und ausführlich. das ist seit bestimmt 10 jahren so. glaub ich.

am montag schrieb ich gabriele fischer mal wieder eine email, diemal um nachzufragen, was am vorwurf von „Karl Guevara“, der folgenden kommentar bei mir hinterliess, dran sei (und sie nebenbei auf meine kritik an thomas ramges jüngsten artikel aufmerksam zu machen):

Mein hoher Respekt für die BrandEins ging schon verloren, als ich mitkriegte, wie einfach es für (die ja ohnehin gerade wegen ihrer super Arbeit für Facebook und Microsoft in den Medien befindlichen) Jungs von BM [Burson-Marsteller] es war, einen Artikel im Auftrag von McDonald’s im Heft zu platzieren.  
 
Man muss sich nicht darüber wundern, dass so etwas passiert - vertrauensfördernd ist es jedenfalls nicht gerade.

[links und übersetzung von „BM“ von mir hinzugefügt]

mir kam das ein bisschen übertrieben vor. warum sollte die brandeins nicht mit PR-fuzzis reden, solange die artikel die aus solchen gesprächen entstehen unabhängig und nach ordentlichen journalistischen grundsätzen entstehen? was soll schlecht sein an anregungen oder input der von PR-agenturen, lesern, firmen kommt, solange das resultat redaktionell unabhängig ist? eigentlich ein no-brainer, daran, dass die brandeins journalistischen grundsätzen folgt, hatte ich eigentlich nie einen zweifel. ehrlichgesagt, fand ich den artikel zu mcdonalds sogar ziemlich gut. auch wenn er positiv war, reine PR war das nicht.

ich habe trotzdem mal nachgefragt. gabriele fischers antwort, die sie mir zu veröffentlichen erlaubt hat und die in einem privaten email-austausch fiel, lautet:

Sie haben völlig Recht: Wir reden mit einer Menge Menschen, auch mit PR-Leuten und sammeln dabei Ideen, Geschichten, Hinweise, die sich irgendwann zu einem Thema verdichten. Oder auch nicht.

Aber egal ob der Tipp von einem Leser, einem Kunden, einem Journalisten oder einem PR-Mann kommt: mehr als "das könnte eine Geschichte für Sie sein" passiert da nicht. Ob es eine Geschichte ist, ob sie - wie die McDonalds-Geschichte sehr gut in einen Schwerpunkt passt oder auch eine Entwicklung beschreibt, die uns relevant erscheint - all das klären wir unter uns, ohne Zutun des Tippgebers. Und wenn wir dann entschieden haben, dass das eine Geschichte ist, müssen wir zwar bisweilen auf die Hilfe der PR-Agentur
zurückgreifen, wenn es um Termine geht (das ist nun mal, wofür sie von der Firma bezahlt werden): Aber einen Einfluss darauf, WEN wir sprechen wollen und zu welchem Thema haben sie nicht; und wir machen auch grundsätzlich keine Firmengeschichten, wenn wir nicht auch mit von uns ausgewählten Leuten in der Firma sprechen können, die nicht von der Agentur vorbereitet werden.

Dass wir grundsätzlich keine Texte abstimmen (wohl aber Zitate, und zwar mit und ohne PR-Agentur) und auch keinen Text vor Drucklegung aus der Hand geben, versteht sich von selbst. Und dass wir PR-Material übernähmen wäre ein Vorwurf, den ich gern konkretisiert hätte - denn wenn es so wäre, gäbe es wiederum Gesprächsbedarf (mit dem Autor und der Dokumentation).

Und genau so war es auch im Fall BM: der PR-Mann hatte keine Ahnung, welchen Schwerpunkt wir planten (Mitte) und erzählte Thomas [Ramge], wie sich McDonalds zu drehen versucht und wie erfolgreich sie mit ihrer neuen Strategie sind: Thomas hat das dann in die Redaktionskonferenz eingebracht und 10 (nicht von McDonalds bezahlte) Journalisten haben diskutiert, ob das eine Geschichte für den Schwerpunkt sein könnte.

ich hab ja keine ahnung wie es anderen leserbriefschreibern an die brandeins so geht, aber egal wie naiv, pampig oder zeternd meine emails an gabriele fischer waren, sie hat immer geduldig geantwortet und klar signalisiert, dass sie durchaus bereit ist umzudenken, nachzudenken oder auch dinge zu ändern. so war das 2004, als die brandeins ihr archiv verschloss und nur abonnenten zugänglich machte (was auch als abonnent ziemlich umständlich war). mein gemecker und das von vielen anderen führte letztendlich dazu, dass die brandeins umdachte und ihr archiv wieder öffnete — und zwar komplett, wenn auch jeweils mit einer ausgabe verspätung.

business-fuzzi-sprech: „Dialog und Zuhören gehören zu den elementaren Key-Issues im Social Web.“ (workshop um reden und zuhören zu lernen nur 1550 euro plus mehrwertsteuer)

diese fähigkeit zum umdenken, dinge zu überdenken, besser oder schöner zu machen personifiziert für mich gabriele fischer. hört sich pathetisch an, basiert aber auf meinen jahrelangen erfahrungen. bereits zu zeiten als niemand von sozialen medien sprach und nur eine handvoll bekloppter ins internet schrob, beantwortete gabriele fischer geduldig und offen leserbriefe (meine zumindest). ohne jemals mit einem social-media-berater oder reputation-manager gesprochen zu haben (glaub ich. sicher).

was ich eigentlich sagen will: dieses ding mit der „konstruktiven kritik“ funktioniert. und zwar im sinne von „wenn sie gute argumente haben, lassen sie uns drüber reden“. und deshalb verliere ich meinen respekt vor gabriele fischer nicht so schnell und das mit der brandeins und mir wird auch wieder.