links vom 17.10.2013

felix schwenzel, in wirres.net    

20 dinge die isabel bogdan heute mal nicht über sich geschrieben hat

felix schwenzel, in wirres.net    

  1. Ich wurde mal als „Artist in Residence“ an die Universität Nanjing eingeladen
  2. Ich bin auf der Buchmesse dreimal Bastian Sick über den Weg gelaufen
  3. Ich stand mal in einer Runde mit Detlev Buck, Moritz Rinke, David Wagner, Daniel Kehlmann und Thomas Glavinic
  4. Ich bin für die verpflichtende Einführung von Namensschildchen
  5. Ich kaufe lokal, bio und fair
  6. Ich war mal Model
  7. Ich hab vom Carlsen-Verlag mal ganz viele Bücher geschenkt bekommen
  8. Ich habe mal ein Interview mit Elisabeth Rank geführt
  9. Ich bin mal um die Alster gelaufen
  10. Ich habe bekanntermaßen das schlechteste Gedächtnis der Welt
  11. Als ich in die Schule kam, konnte ich bereits lesen
  12. Ich war nie Fan irgendwelcher unerreichbarer Stars
  13. Manchmal würde ich gern die Figuren aus Büchern kennenlernen, beispielsweise die Männer aus Wilhelm Genazinos Romanen, oder Alina Bronskys tatarische Großmutter
  14. Ich war mal beim Folkfestival in Stonehaven
  15. Ein Buch von mir war mal nach einem Jahr in der ersten Auflage ausverkauft
  16. Ich habe mal Orkas gesehen. Orkas! Einfach so! Am Strand bei St. Cyrus!
  17. Mein Mann ist Lehrer
  18. Ich bin eine Banausin, meist verstehe ich Kunst einfach nicht
  19. Ich war mal auf einer TEDx-Konferenz Bloggerin vom Dienst
  20. Das Rhönrad ist mein Markenzeichen

* * *

das hat isabelle bogdan zwar alles geschrieben, aber eben nicht in eine liste. sie hat sich stattdessen entschieden, die eitelkeit, das selbstdarstellertum und die ICHigkeit solcher listen ironisch und schlechtgelaunt mit einer total uneitlen liste aufzubrechen.

mir scheint das sowieso ein neuer trend in meinen filterblasen zu sein, wenn man den kommentarspalten glauben schenken darf: sehr viele leser fühlen sich von schlecht gelaunten und miesepetrigen texten glänzend unterhalten. zum beispiel ingrid, die „die tendenziell peinliche Selbstauskunfterei“ in listen von isa „adäquat und unterhaltsam“ kommentiert sieht.

abgesehen davon habe ich heute gelernt, unter jede miesepeterei folgendes zu schreiben: das ist sonst gar nicht meine art.

links vom 16.10.2013

felix schwenzel, in wirres.net    

meine lieblingstweets anfang oktober

felix schwenzel, in wirres.net    

(einige) meiner quellen (neben meiner timeline) bei pinboard.in. ein paar favs habe ich auch über stellar gefunden, wo ich stellar interesting abonniert habe (RSS). was ich bei leere im feed-reader sehr empfehlen kann.

Jetzt, wo die FAZ die Baupläne des Bischofssitzes veröffentlicht hat, ahne ich, was Weihnachten unter dem Baum liegt. pic.twitter.com/Wfqnhxb5vO

Peter Serafinowicz
@serafinowicz

Remember: You can do anything you want, go anywhere you like. The only thing stopping you is your mind. Set yourself free! There are no limi

wenn man sich mal überlegt, dass vor den piraten nerds als besonders "intelligent" galten.

Jörg Breithut
@joergbreithut

Sieht ein bisschen so aus, aus würden auch unbezahlte Webdesigner für die #HuffPostDe arbeiten. huffingtonpost.de

Michael Prayon
@ichglaubeshackt

Kleiner Tipp an @: Urzeitkrebse gehen immer.

Thomas Renger
@dentaku

Kind.eins hat sich in der Brombeerhecke festgehakt, und ich darf nicht lachen.

Einmal leichtsinnig auf die Frage "Wo gehst du hin?" mit "Saufen" geantwortet.Jetzt jedes Mal wenn ich gehe "Gehst du wieder saufen, Mama?"

klatschrose
@klatschrose

nicht vom beckenrand in die dusche springen.

Andy Borowitz
@BorowitzReport

I wasn't happy about the country being controlled by the richest 1 percent, but I really hate it being controlled by the dumbest 1 percent.

bov bjerg
@bov

(Beim Wort "Flüchtlingsdrama" denkt halb Deutschland an einen Pferdewagen mit Frau Furtwängler drauf, der die Schminke verläuft.)

Herm
@hermsfarm

hat sich sinead o'connor schon zu dem pfandautomaten hier im lidl geäußert, der nie funktioniert?

Biergit
@wuckerbattezart

Lacosteintoleranz

Garp
@Garpswelt

Ich entwickele ein geruchloses Parfum und nenne es Chanel Nr. 404.

Wolfgang Unglaub
@littlewisehen

Die AfD hat fast 10 % Also in DM gerechnet...

Max Scharnigg
@Schrngg

Wie das wohl ist, sein ganzes Leben lang Didi Hallervorden zu sein?

bov bjerg
@bov

Was fehlt. Twitterbio: "Hartz IV-Empfänger. Mag Spaziergänge, Doppelkopf, Hertha. Hier privat unterwegs."

Der Qualitätsmensch
@Spandauer81

Starbucks Kaffee selbermachen1. 0,5l Kaffee kochen.2. "Starbucks" auf den Becher schreiben.3. Einen 10€ Schein verbrennen.Fertig!

Jessie Char
@jessiechar

15% of design is making sure it doesn't look like a swastika or a dick.

christophr
@christophr

HAS ANYONE JUST TRIED TURNING THE GOVERNMENT OFF THEN BACK ON AGAIN?

[automatisch generierte blackbird pie ansicht (fast) aller tweets, an die ich seit anfang oktober ein sternchen gemacht habe.]

links vom 15.10.2013

felix schwenzel, in wirres.net    

20 fakten über mich

felix schwenzel, in wirres.net    

mich hat zwar keiner gefragt (und ich frage auch niemanden, dieses stöckchen aufzuheben), aber ich dachte mir, ich könnte auch mal zwanzig fakten über mich aufschreiben, so wie das das nuf, die kaltmamsell, anne schüssler und johannes mirus (und viele andere) getan haben. und weil nico lumma mich auch was gefragt hat, kann ich vielleicht gleich zwei fliegen erschlagen.

  1. ich habe am 24. dezember in las vegas geheiratet. das jahr kann ich mir nicht merken, aber auf der innenseite des rings steht 2008. von jetzt ab kann ich googlen, wann ich geheiratet habe.
  2. ich habe als kind von einer geheimen komandozentrale geträumt. obwohl es in der kommandozentrale meiner vorstellung natürlich monitore und unzählige schalter gab, ging es mir dabei, glaube ich, weniger um kontrolle als darum das sie niemand ausser mir kennen würde und betreten könnte.
  3. mein lieblingssuperheld ist phantomias.
  4. als kind wollte ich mein leben so weit wie möglich automatisieren und fernsteuerbar machen. mir fiel schon als kind auf, dass ich grosse mühe und viel zeit darauf verwende um zeit und mühe zu sparen. so habe ich in meinem kinderzimmer aufwändige konstruktionen aus haken, seilen und radiergummis gebaut, mit denen ich per zugseil den lichtschalter ausschlagen konnte.
  5. ich schlafe bei formel-eins-rennen immer ein und liebe es. also das einschlafen und die geräusche die so ein rennen macht. die formel eins selbst finde ich seit einigen jahren unfassbar langweilig.
  6. ich sehe aus wie mein vater, nur unrasiert und unfrisiert.
  7. ich wäre theoretisch gerne astro­naut geworden. praktisch, also als ich erfahren habe, was das bedeutet, nicht.
  8. ich habe meine pläne psychologie zu studieren aufgegeben, als ich erfahren habe, dass die arbeitsplätze für psychologen zum grossen teil von kirchlichen trägern angeboten werden.
  9. ich trage seit meinem 16. lebensjahr keine armbanduhr mehr. einerseits weil ich meine damals heissgeliebte swatch verloren habe und andererseits weil ich fand, dass armbanduhren doof aussahen.
  10. mein erstes mal im internet, auf meinem eigenen computer (damals ein performa 630 performa 6300), war mit dem netscape navigator 1.0. vielleicht aber auch mit NCSA mosaic. ist ewig her. auf meiner ersten homepage die ich kurz darauf hatte (so gegen 1995), habe ich „unütze links“ eines gewissen fefe verlinkt.
  11. den ersten aha-moment im internet habe ich gehabt, als ich zum ersten mal über die komandozeile in einen irc-chat gegangen bin und mein computer mir kurz darauf folgendes anzeigte: „Hallo Felix“. da habe ich bemerkt, dass man mit diesem internet mehr aus einem computer rausbekommt, als man reinsteckt. bis dahin kam aus einem computer nämlich nur das heraus, was ich per tastatur oder diskette oder CD reingetan habe.
  12. ich war noch nie auf einem barcamp.
  13. ich lese auch im urlaub, oder wenn ich krank bin, berufliche emails. ich lese überhaupt ziemlich viel, aber (leider) sehr wenige bücher.
  14. ich konnte als kind gesichter in türbeschlägen sehen. das hat mir nicht wenige alpträume beschert. für eine weile war ich der festen überzeugung, dass sich in unserer wohnungstür ein aufzug in den keller befindet. zumindest nachts.
  15. mir ist es egal, wenn andere mich nicht verstehen, aber ich rege mich furchtbar auf, wenn ich falsch verstanden werde.
  16. ich halte ins netz geschriebenes für plastischer als auf papier geschriebenes.
  17. ich habe eine allergie gegen perfektion. mein gesellenstück fand ich beispielsweise ziemlich gut, wusste aber auch, dass ich die tischoberfläche perfekt und sehr intensiv feinschleifen müsste, damit meine prüfer das auch fanden. ich habe vor der abgabe auf genau diesen feinschliff verzichtet, weil ich glaubte, dass das gesellenstück auch ohne den feinschliff mehr als gut genug war. mittlerweile weiss ich, dass das mehr trotz als faulheit war und leider konnte ich diesen trotz gegen perfektion bis heute nicht ablegen. das merkt man an jedem text den ich verfasse.
  18. ich tanze nicht gerne und kann mit der meisten musik nicht viel anfangen. ich habe mir beispielsweise auf anregung von benjamin kürzlich amadeus angesehen (ein euro fünzig leihgebühr im amerikanischen itunes store) und fand den film ganz bezaubernd. aber die musik fand ich fast ausnahmslos grässlich.
  19. ich hasse pathos. bis auf manchmal.
  20. ich mag iOS 7.
  21. ich habe fast immer recht (siehe).

ein paar fragen von nico lumma sind jetzt unbeantwortet geblieben. das liegt unter anderem daran, dass ich auf manche fragen keine antworten habe. ich weiss nicht, welchen vorteil politiker haben, die social media benutzen — oder ob sie einen vorteil haben. ich weiss auch nicht, ob ich ein einzelnes lieblingsblog benennen könnte. die die ich gut finde, habe ich aufgelistet — wahrscheinlich fehlen da auch noch ein paar. ich weiss auch nicht, wer dringend mit dem bloggen anfangen sollte, ausser die, die etwas zu sagen haben. aber die merken es meisten irgendwann selbst. wie zum beispiel wladimir kaminer. tweets schreibe ich immer vor, bevor ich sie abschicke. manchmal lasse ich sie auch noch ein paar tage liegen. und die grenzen der transparenz sind bei mir fliessend. kommt halt drauf an.

links vom 14.10.2013

felix schwenzel, in wirres.net    

blumenkohlsuppe

felix schwenzel, in wirres.net    

blumenkohlsuppe

heute gabs mal wieder die grandiose blumenkohlsuppe, deren rezept anke gröner mal vor ein paar jahren verbloggt hat. dafür steht man zwar mindestens eine stunde rödelnd in der küche, aber sogar mir als blumenkohl-verachter, hat es geschmeckt. einerseits weil die suppe selbst erstaunlich würzig ist, andererseits wegen der unfassbar tollen rote beete chips. die rote beete chips mache ich übrigens mit dem sparschäler. also ich schneide eine ganze rote beete mit dem sparschäler in sehr dünne und mittelbreite streifen. so dünn lässt sich die rote beete relativ schnell fritieren.

links vom 13.10.2013

felix schwenzel, in wirres.net