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_Was nutzt einem das schönste Hinterteil, wenn es doch so selten spricht?

Apfelpoppes (Symbolbild)
Zum Frisör zu gehen, ist für mich jedes Mal ein kleiner Nervenkitzel. Da ich einen Pony habe, bleibt mir aber nichts anderes übrig als regelmäßig dort hin zu gehen. Ich nutze die Wartezeit wenigstens konstruktiv, indem ich, wie Wirtschaftsanalysten Statistiken und Aktienkurse durchgehen, alle herumliegenden GALAs und BUNTEs lese. So bleibe ich, was den Adel und Promis angeht, stets auf dem neusten Stand.
Es kommt auch vor, dass ich so oft gehe (immerhin ist Nachschneiden kostenlos), dass es für mich nichts Neues zu lesen gibt. Spätestens dann beginne ich, die anderen Anwesenden näher unter die Lupe zu nehmen.
Sehr viel Spaß macht es, Frauen zu beobachten, wie sie sich gegenseitig Todesblicke zuwerfen, weil die eine vermeidlich schöner, schlanker oder gar blonder als die andere ist. Machte man es dunkel, könnte man mit Sicherheit knallend explodierende Blitze zwischen den Damen sehen.
Während ich also die bösartigen Zitteraalweiber beobachte, springt mich eine andere, seltsam anmutende Besonderheit an: der Frisörinnenpopo.
Der Frisörinnenpopo sieht bei allen Frisörinnen gleich aus. Sehr klein, sehr rund - fast wie ein Teenagermädchenpopo.
Das mag in erster Linie daran liegen, dass die gemeine Frisörin ein gerade der Pubertät entwachsenes Mädchen ist. Das alleine kann aber nicht als ausreichende Erklärung gelten, denn auch noch im fortgeschrittenen Alter, also so mit 22 haben die Frauen dieses Handwerks noch diese Rundgesäße.
Ich frage mich z.B., ob man darauf überhaupt sitzen kann oder ob man aufgrund der Kugelförmigkeit ständig zur Seite kippt.
Noch interessanter die Frage: woher kommt der Doppelsitzball?
Ich nehme an, dass es sich um ein ähnliches Phänomen wie bei den Storchbeinen der Junkies handelt*. Da fragt man sich doch auch: Waren die Junkies vor ihrer Drogenabhängigkeit lediglich leidenschaftliche Träger von Röhrenjeans und sind den Drogen nur verfallen, weil sie die Schmerzen, die diese engen Hosen verursachen, nicht mehr aushielten oder waren sie erst drogenabhängig und ihr ästhetisches Empfinden bekam eine Störung und sie trugen fortan Röhrenjeans?
Bei den Frisörinnen ist ähnliches anzunehmen. Vermutlich entscheiden sich die Teenagergören mit den besonders kleinen und runden Popos schon in der siebten Klasse das Frisörhandwerk zu erlernen, denn je runder der Po, desto mehr Trinkgeld vom männlichen Klientel, desto besser lassen sich Dinge wie aufgeklebte Fingernägel etc. finanzieren.
Sollte es aber doch anders herum sein und das Frisörinnensein zieht den runden Arsch nach sich, sollte die ein oder andere flachhintrige Dame - wie sie unter den dauergewellten Magerblondinen, die gerne eine oder mehr Stunden am Tag im Solarium verbringen, vorkommt- darüber nachdenken, den entsprechenden Beruf zu ergreifen.

*Achtung Besserwisser! Holt Euch den Orden, wenn Ihr wisst, von wem ich hier böswillig klaue!

dasnuf
23.08.2005 11:59 uhr





_Blub (nicht lustig)!

Unlautere Wählerbeeinflussung
Dem Schröder ist doch jedes Mittel recht!
Hätte der böse Stoibi mal nicht die lieben Ostdeutschen beleidigt, würde Schrödi mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ausgerechnet auf Stimmenfang in Bayern gehen. Nach näherem Überlegen ist also Stoibi schuld. #

dasnuf
23.08.2005 09:48 uhr
| dasnuf



_Stöckchen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Wie alt warst Du, als Du Deinen ersten Computer Dein eigen nennen konntest?
Ca. 10 Jahre alt, evtl. sogar jünger.

Was für ein Hersteller/Modell war das?
Natürlich ein C 16 mit Datasette.

Was war der Nachfolger?
Mein geliebter 3-86er, den ich bis ich 20 war hatte.

Wie hieß Dein erstes Spiel?
Bubble Bobble. Es lief über Datasette und ich fand Jahre später raus, dass es auch ein 2. Level gibt.

Wie viel Joysticks hast Du schätzungsweise durch Spielen verbraucht?
Mindestens 5. Es gab ja diese hervorragenden Spiele wie Winter- (oder Summer-)olympics, bei denen man das Ding wie irre hin- und herrütteln musste, um schnell zu laufen oder weit zu werfen.

Wie hießen/heißen Deine drei liebsten Computerspiele?
Ich glaube, Gianna Sisters und dann die Picture Adventures von LucasArts. Ganz vorne Monkey Island. Nie werde ich vergessen, wie nervös ich war, als das 600. Mal die Frage gestellt wurde "Bist Du ganz sicher, dass Du den Papageienkäfig öffnen willst?". Hoch lebe Guybrush Threepwood!
Sehr spät dann Day of the Tentacle. Ich verbrachte Nächte damit herauszubekommen, wie man das Pferd so langweilt, dass es einschläft und dann das Gebiss rausnimmt, damit man das nehmen und an einen alten Mann verkaufen könnte.
Die Lösung lautete: man lese ihm aus einem Physikbuch vor. Mein Gott! Früher gab es noch kein Internet, da musste man auf solche Dinge selbst kommen.

Wie viel Stunden verbringst Du heute noch mit Computerspielen?
Also so durchschnittlich, ja? Grob geschätzt 0 Stunden pro Woche. Mir ist das alles zu hightechballermäßig. Das letzte Spiel was mich tatsächlich begeistern konnte, waren die Sims. Allerdings wurde ich umgehend downloadabhängig. Irgendwelche fleißigen Bastler haben nämlich Fenster, Tapeten, Möbel etc. selbst gebastelt. Ich besorgte mir ein Cheat und wurde zum besessenen Innenarchitekten. Das Spiel selbst war mir zu anstrengend, weil meine Figuren sich immer langweilten, starben, sich in die Hose machten, die Kinder vom Sozialdienst abgeholt wurden, die Paare sich trennten, alle an Hamstergrippe verstarben, gefeuert wurden, verarmten oder den ganzen Tag schliefen.

Das Stöckchen geht an die Herren Kleines F, Herrn Dahlmann und Marcus diesmal mit c und alle Kinder, die gerne Computerspiele mögen.

P.S. Alle, die gerne wieder spielen wollen, kaufen sich einen Commodore 64 DTV.
Mehr Infos und Downloads

dasnuf
23.08.2005 08:28 uhr
| dasnuf



_Punks auch in Zukunft nicht dead

Gestern habe ich einen joggenden Punk gesehen. Er trug eine Turnhose und ein T-Shirt mit dem Aufdruck "no future". Jetzt mal ehrlich: sollte nicht jeder ordentliche Punker biertrinkend in einer bepissten Ecke lungern, Leute anschnorren und filterlose Schwarzer-Krauser-Kippen rauchen?
Was ist denn bitte aus unserer Jugend geworden, wenn jetzt sogar Punks damit anfangen Rohkost zu essen und ihrer Gesundheit zuträgliche Dinge zu tun? #

dasnuf
22.08.2005 18:15 uhr
| dasnuf



_Bundestagswahlen im September, das bewegt die Menschen in Deutschland

Focus Augustausgabe
Dass Deutschland nicht nur politikinteressiert sondern geradezu politiksüchtig ist, sieht man deutlich an der Medienlandschaft. #

dasnuf
22.08.2005 11:54 uhr
| dasnuf



_Määähhh! Määähhhhh! Määähhhhhh!

Mäh! Seien Sie doch nicht so politisch, Herr Gysi
Da ich gestern ausnahmsweise Zugang zu einem Fernsehgerät hatte, nutze ich die Chance und schaute mir den vorher viel gelobten und diskutierten Talk der Woche an.
Ohne das genaue Konzept zu kennen, nehme ich an, dass jeder der Gäste sich vorher ein Wort aussuchen konnte, welches er möglichst oft im Verlauf der Diskussion einbauen sollte (ganz so wie Steve Martin in Leap of Faith).
Bei Herrn Söder war es "Oberflächlichkeit", Herr Balder versuchte es mit "Ehrlichkeit" und Herr Gysi war wenig experimentierfreudig und wählte das Stichwort "Gerechtigkeit". Meine Zählung ergab, dass Herr Balder mit 23 Nennungen, vor Herrn Söder mit 17 Nennungen gewonnen hat. Herr Gysi kam auf schlappe 12 Erwähnungen.
Besonderes Kopfzerbrechen bereitete mir Frau Rust, die doch den Ruf hat(te) schlagfertig zu sein. Das einzige, was ich beobachten konnte war eine gewisse Dauerzickigkeit, weil sie sich nicht durchsetzen konnte. So warf sie augenrollend Herrn Gysi vor, andauernd politisch zu sein (ach?) und bläkte Herrn Söder mehrere Male an "jetzt sagen sie doch endlich, dass [beliebige Aussage einfügen]". Herr Balder wurde als Notbremse eingesetzt, wenn Söder und Gysi sich aussagemäßig aufhoben und warf ein, dass er, als universeller Volksrepräsentant, endlich mal Ehrlichkeit wollte!
Als Frau stellt sich mir die Frage, wie durchsetzen, ohne zickig zu wirken? Frau Rust war mir durchgehend peinlich. Dabei ist mir durchaus bewusst, dass mir ein Mann, der sich gleichermaßen ungekonnt verhalten hätte, nicht so negativ aufgefallen wäre. Immerhin wäre die Stimme nicht in regelmäßigen Abständen quietschend weggebrochen.
Vielleicht sollte man Frau Rust die Möglichkeit geben, sich stehend in die Mitte der ebenfalls stehenden Diskutatoren zu begeben? Dann könnte sie gelegentlich nonverbal einschreiten, indem sie Gliedmaßen oder den ganzen Körper zwischen Streithähne wirft? War die letztes Mal eigentlich auch schon so pampig? #

dasnuf
22.08.2005 10:23 uhr
| dasnuf



_Frauenarbeit muss gestoppt werden

Stricken kann viel mehr Spass als Politik machen
Fünf Millionen Arbeitslose! Und warum? Weil Frauen in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen arbeiten dürfen!
Ich finde das nicht gut. Wir hätten endlich Vollbeschäftigung , wenn die CDU das endlich verbieten würde.
Wohin Frauenarbeit führt, sehen wir doch an Frau Merkel. Keine Kinder, Rentendebakel; vor lauter arbeiten können die Frauen nicht mehr in Ruhe shoppen gehen, Wirtschaftskrise und und und.
Deswegen rufe ich Frau Merkel auf: Gehen Sie nach Hause, bekommen Sie schnell noch Kinder. Mit 51 ist das heutzutage gar kein Thema mehr.
Sie können dann in Ruhe Ihren Garten bearbeiten, im Urlaub mal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren und den ganzen Tag Grünkohl futtern. Das hätten Sie ohne diesen zeitraubenden Bildungsweg (Physikstudium! Promotion! Igitt! Da verstehen Frauen doch ohnehin nichts von) schon viel früher haben können. Wenn Sie sich also unbedingt politisch engagieren müssen, dann bitte Bildung für Frauen verbieten.
Wäre das nicht wunder-, wunderschön? #

dasnuf
22.08.2005 09:31 uhr
| dasnuf



_Nicht mehr länger warten! Jetzt reich werden!

Endlich reich!
Mir gehen Millionäre auf den Sack, die Sätze wie "Geld macht mich nicht glücklich" sagen.
Da zitiere ich doch lieber Herrn Schwarzenegger, der den vorangehenden Satz mit: ".. aber mit 20 Millionen ging es mir schlechter als mit fünfzig" ergänzte.
Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit der Frage, wie ich reich werden könnte. Eine meiner vielversprechendsten Ideen ist die sog. Sexspielzeug-Methode*.
Dafür muss ich Anzeigen schalten, die ansehliche Dildos weit unter Marktpreis feilbieten. Kurz darauf werden Tausende von Bestellungen bei mir eingehen. Statt des Dildos erhalten die frustrierten Hausfrauen nach wenigen Wochen eine Nachricht, die mein Bedauern über den kompletten Ausverkauf meiner Qualitätsplastikpimmel kundgibt. Anbei erhält mein Klientel einen Verrechnungsscheck auf dem groß steht "Rückerstattung Kosten 20 cm Vibrationsdildo Modell Fick-mich-hart". Das ist den Hausmütterchen natürlich total peinlich und so gehen sie nie in die Sparkasse, um sich ihr bereits überwiesenes Geld rückerstatten zu lassen, was mich folglich sehr reich zurücklässt.
Das sollte meiner Meinung nach als Startgeld zu meinem zukünftigen Millonärschaft genügen.
Um mir meine 20-Zimmervilla am Meer mit sieben Bediensteten dauerhaft leisten zu können, muss ich mir freilich noch andere Tricks einfallen lassen. Fragt sich nur wie?
Hier meine Ideen, die jeder leicht nachahmen kann:

Spar Dich reich. Überall im Alltag lauern Geldfresser. Wer in Zukunft auf Toilettenpapier verzichtet und anstatt dessen das Altpapier der Nachbarn aus den öffentlich zugänglichen Container holt und zweckentfremdet, spart wöchentlich 2 €! Verzichten Sie auf den Kauf von Haarshampoo. Ihr Haar braucht kein Sonderprodukt. Verwenden Sie Seife. Jedoch sollten Sie die Seife nicht kaufen. Gehen Sie lieber mit leerer Flasche in diverse öffentliche Toiletten und füllen Sie sich kleine Mengen der dortigen Seife ab. Schon wieder gut 3 € im Monat zur Seite gelegt.
Zudem versteht es sich von selbst, dass Sie ab heute nur noch Leitungswasser trinken. Auch beim Essen kann man viel sparen. Schon mal in einer Kantine oder in einem Restaurant gewesen? Da ist Ihnen sicherlich aufgefallen, dass viele Leute ihr Essen nicht aufessen? Ja?
Na dann nichts wie ran. Was glauben Sie, wie satt man von 0 € werden kann!
Und jetzt mal ehrlich: warum jeden Monat mehr als 10 € für Verhütungsmittel ausgeben? Folgen Sie dem Rat, meiner damals 5 jährigen Schwester: Die effizienteste Verhütungsmethode ist doch das Dingens gar nicht erst rein zu stecken!
Ok, und wenn das unbedingt sein muss, dann lassen Sie es sich wenigstens ordentlich bezahlen!

Wie lauten Eure Spar- und Reichwerdetipps?


*Das "meine" ist nicht wörtlich zu nehmen**. Tatsächlich handelt es sich um eine Idee aus Bube, Dame, König, Gras. Dem humorresistenten Leser sei gesagt, dass es sich bei der Behauptung, es sei meine Idee, lediglich um einen Aufhänger handelt, der zum eigentlichen Thema leiten soll.
** Der leichtgläubige Leser sei gewarnt: Die meisten Blogs bilden die Realität nicht 1:1 ab!

dasnuf
21.08.2005 10:41 uhr
| dasnuf



_Haare ab, mal anders

Überraschend ist es doch noch Sommer geworden. Sommer bedeutet zehn Minuten früher aufstehen, schließlich muss man sich jeden Morgen die Beine rasieren. Das gilt zumindest für die Non-Masochisten. Die anderen haarfreien Damen bevorzugen das Epiliergerät, welches angeblich Haare fast schmerzfrei für mehr als 4 Wochen entfernt.
Aus persönlicher Erfahrung möchte ich behaupten, dass dies eine Epiliergerätherstellerlüge ist.
Tatsächlich tut es nur mehr weh, weil die Haare brachial aus ihrem Haarbett gerissen werden und nach zwei Tagen wachsen sie doch wieder nach. Zudem erhöht das Epilieren die Wahrscheinlichkeit, dass sich unansehnliche Eiterkrater auf den Beinen bilden, da Haare nun leichter einwachsen.
Für alle leiderfahrenen Frauen hier der Button:

Wem das früh aufstehen zu anstrengend ist, hier einige Alternativen, die ich recherchieren konnte. Immerhin rasiert frau sich Achsel, Bein und Scham schon seit gut zwei Jahrtausenden.
1. Körperstellen, die haarfrei werden sollen, mit Asche einreiben und dann die Haare einzeln auszupfen.
2. Orpiment auftragen und warten. Haare fallen von alleine aus. Nebenwirkungen beachten (Hilft auch sehr effektiv gegen Alterung).
3. Bienenwachs und Zucker vermischen, auftragen und mit Kupfermesser abschaben.
4. Haare mit Luffa-Schwämmen oder Sandpapier (bleibt oft bei Umzügen vom Bodenabschleifen übrig) abreiben.
5. Kleine Bindfäden an die unerwünschten Haare anbinden und alle auf einmal mit einem beherzten Ruck ausreißen.

dasnuf
20.08.2005 21:47 uhr
| dasnuf



_Cameron Diaz über zusammengewachsene Hängegenitalwülste

Cameron Diaz hat tolle Nachrichten für Frauen, die sich wegen ihrer hängenden Brüste unsicher fühlen - weil auch der ganze Stolz der Männer anfängt zu hängen, wenn sie in die Jahre kommen.

Interessant! Der aufmerksam kombinierende Leser, dem bekannt ist, dass Cameron Diaz mit Justin Timberlake liiert ist, fragt sich doch: Wessen Gehänge betrachtet Frau Diaz außer das ihres aktuellen, fast minderjährigen Liebhabers?

Hinweis an die weiblichen Leser: Folgen Sie dem Link, beachten Sie die bildliche Darstellung auf Wikipedia zum Thema "Skrotum". #

dasnuf
20.08.2005 11:31 uhr
| dasnuf



_Livebloggen zum Jahresevent: YPS 1254 ist da!

YPS 1254
Ich schnippele die Plastiktüte auf. Zwei Hefte und eine Gelddruckmaschine fallen mir entgegen. Ich bin verwundert. Drehe und wende die beiden Hefte. Sie sehen identisch aus. Ich will sehen was im Heft ist und lege das zweite Heft weg.

Seite 2 und 3: Langweilig.
Seite 4 und 5: Promi-Check. Kennen die Promis YPS? Auf der Seite lächeln mir vier Herren entgegen. Drei kenne ich. Alle haben Sprechblasen vor dem Mund und sagen Dinge wie: „Meine Urzeitkrebse sind einfach gestorben!“ oder „Das war echter Kult!“.
Wichtig scheint am Ende des Satzes das Ausrufezeichen zu sein!
Seite 6: Beschreibung der Gelddruckmaschine.
„Die Geldmaschine druckt nicht endlos Geld. Sie produziert gar keins, sie tut nur so. War ja klar, oder?“
Nein, war mir nicht klar. Das Gimmick ist doof. Ich bin sauer.
Bah. Langweilig. Ich blättere ein Paar Seiten weiter und überfliege sie.
Da! Schon wieder , der Papst unserer Jugend! Sie findet Geld toll.
Acht Seiten Comics.
Toll! Endlich stoße ich auf die Alien-Tarnmaske, von der ich gestern in der Frankfurter Rundschau gelesen habe. Die werde ich gleich ausschneiden und mich tarnen.

Als Alien erkennt mich niemand - und das ist auch gut so!
Drei Seiten Comic.
Ein Knickbild. Aber unwitzig. Ich sehne mich nach MAD.
Zwei Seiten Comic.
Bla bla.
Das wars. Ich hätte sie nicht kaufen sollen!
Kauft sie nicht.

...

Es war sehr schwer die YPS überhaupt zu bekommen. Ich war dafür in insgesamt sieben Läden. Überall ausverkauft. Das achte Geschäft, natürlich genau das vor meiner Haustür, hatte die Zeitschrift.
Während ich sieben Mal davor ein „Ausverkauft!“ hörte, bastelte ich mir einen alternativen Plan.


Eigentlich wollte ich mir, wie die anderen 149.999 anderen in Deutschland, heute eine YPS kaufen. Zumal ich heute morgen in der U-Bahn ein Zweieurostück fand. Ich hielt das als Zeichen des Himmels. Eine Nachricht von Gott: Kauf YPS.
Da sie ausverkauft war, entschloss ich mich in der ix’schen Tradition eine andere neue und unbekannte Zeitschrift zu erwerben und diese für meine Leser probezulesen.
Ich entschied mich nach langem inneren Kampf für „YAM!“ (Ein Akronym für Young Adult Magazine).
Das Heft kostet nur 1,30 € und enthält eine 96 cm Perlenkette. Der Trend des Sommers, so wird mir versprochen. Super! Ich spare zudem 70 Cent.
83 Seiten hat dieses Heft. Es ist noch schlimmer als das YPS-Heft, das ich ohnehin nicht gekauft habe.
Immerhin sind auf den letzten Seiten schlechte Witze abgedruckt. Da werde ich einen an Marcus schicken
Zwei Eheleute haben wieder einmal Streit.
Er: Wenn du stirbst, besorge ich Dir einen Grabstein mit der Inschrift: Hier liegt meine Frau – kalt wie immer.
Sie: Und wenn du stirbst, stelle ich dir einen Grabstein hin, auf dem zu lesen ist: Hier liegt mein Mann – endlich steif! #

dasnuf
19.08.2005 07:00 uhr
| dasnuf



_eine woche fäkalwort-pause

hier schreibt ab sofort, für eine woche, dasnuf. die grossartige frau nuf. ix schreibe ab sofort bei frau nuf, also hier. sonst ändert sich nichts.

ix verabschiede mich auf die rosa seite.

felix schwenzel
18.08.2005 23:42 uhr



_taz autor antwortet auf leserbrief, via comment

der grottenschlechte artikel von dieter grönling in der taz vom 13. august hat ja bereits die runde im blogdings (oder hier) gemacht. frau frank hat herrn grönling eine mail geschroben und eine antwort bekommen, als kommentar:
Es ist durchaus richtig, dass mein taz-Artikel vom letzten Samstag ein wenig mokant ist. Das war durchaus beabsichtigt, denn wenn ich über Blogs in einer Friede-Freude-Eierkuchen-Intention geschrieben hätte, dann wäre er mit Recht unbeachtet geblieben - und ich würde jetzt nicht so schöne Mails bekommen wie die Ihre. (weiterlesen)

felix schwenzel
17.08.2005 20:09 uhr



_reflektionen

hihi. als was man mich schon alles beschrieben hat, blogger ohne fäkalfilter, ironieresitent, und jetzt als (unschlagbarer) politblogger. naja. immer noch besser als „märchenonkel“. abgesehen davon und auch wenn das alles gar nicht miteinander zu tun hat, liebe ich blogread sehr. was für eine grandiose idee.

felix schwenzel
16.08.2005 23:11 uhr
| redundante scheisse



_supaschwenzel ins fernsehen?

vielleicht komme ich eitler pfau demnächst mal kurz ins fernsehen. diese nachricht veranlasste meine nahe verwandschaft dazu, mir folgende tipps zu geben:
  • duschen!
  • haare waschen!
  • haare nicht so doll mit gel vollmachen!
  • RASIEREN!
  • anzug vorher reinigen lassen oder vom vater einen neuen kaufen lassen!
  • red langsam!
das wird mir alles furchtbar schwer fallen. wenigstens hat sie nicht gesagt: „abnehmen!“

felix schwenzel
16.08.2005 22:15 uhr



_vorschusslorbeeren

mario sixtus verlässt düsseldorf, heim, herd und frau um auf der strasse zu leben. also gut ich übertreibe leicht, er verlässt düsseldorf um von der strasse zu bloggen. er wird durch ganz deutschland marodieren und in allen bundesländern wahlkämpfern auf die finger klopfen schauen und darüber (powered by zettdeheffheuteonlinedeheh) bloggen. ein spannendes unterfangen zu einer zeit, in der im fernsehen kaum noch klassische und sehenswerte reportagen zu sehen sind.

potential hat das unterfangen und wenn ich jemandem zutraue daraus etwas spannendes (und netzgerechtes) zu machen, dann dem herrn sixtus. nun gut, zutrauen würde ich es eventuell noch wladimir kaminer oder harald schmidt — aber die herren haben ja anderes zu tun.

ix bin sehr gespannt auf die blogtour von herrn sixtus und herrn wolff.

felix schwenzel
16.08.2005 21:06 uhr
| blogdings



_die frustrierten katzenbild-blogger dürfen nicht über die zukunft der blogosphäre entscheiden

bei mir haben katzenbilder, befindlichkeiten und wie dieses gschwerl* heisst überhaupt keine chance. wenn alle blogs wie wirres wären, hätten wir überhaupt keine probleme. nur, meine damen und herren, wir haben leider nicht überall so kluge leser und kommentatoren wie auf wirres.net. und deswegen müssen immer die a-blogger die schwächeren ein stück mitziehen. des is halt a mal so.

[vorbildlich / *„gschwerl“: gesindel, abschaum]

felix schwenzel
15.08.2005 22:19 uhr
| redundante scheisse



_druckeberger

gut für deutschland: christiansen und stoiber
ist stoiber ein druckeberger oder druckberger? jetzt muss stoiber eigentlich nur noch stefan aust in den knast bringen um mit seinem vorbild franz-josef in sachen politischem amok-lauf gleichzuziehen.

felix schwenzel
15.08.2005 19:10 uhr



_sin city

rosario dawson ist gail. gail? voll gail!
gröner-extrakt:
pures klischee, holzschnittartig, schablonen, kunstfiguren, trashig, fehlende tiefe, radikal: ein vergnügen für die augen.

suchsland-extrakt:
katholische bilderlust und opulenz, leitmotiv rache, hinreißende kinobilder, schwarze depressionsphantasien, nahaufnahmen des schreckens, selbstreflexion der popkultur, stilisiert und überaus abstrakt, ein dokument der aggression und der verzweiflung: ein meisterwerk!

supaschwenzelabstrakt:
film gucken, freuen, gröner lesen, zustimmung kommentieren, suchsland lesen, zustimmend nicken, weiterfreuen.

(notiz an mich selbst: „once upon a time in mexico“ und „spy kids“ ausleihen, öfter ins babylon gehen und die verfickten, grossen dreckskinoketten nur im notfall benutzen) #

felix schwenzel
14.08.2005 16:07 uhr



_victoria beckham

victoria beckham (symbolbild)
victoria beckham (siegreicher bierschinken), ehemaliges gewürzmädchen und hornhaut-reiche ehefrau ihres ehemannes david beckham, sagte laut tagesschau.de in einem interview mit dem magazin „chic“, dass sie noch nie ein buch gelesen habe.
Wenn das so stimmt, hat sie bisher auch die Autobiografie ihres Ehemanns David Beckham verschmäht. „Vermutlich steht selbst ihre eigene Autobiografie ungelesen im Bücherregal“, spekulierte der „Mirror“.
wo ist die frau bloss zur schule gegangen? in die baumschule?

[bildquelle] #

felix schwenzel
14.08.2005 15:47 uhr



_höflichkeit

also wenn mir die polizei jemals in den kopf schiessen sollte, fände ich es ein gebot der höflichkeit, sich mir vorher vorzustellen. in grossbritanien scheint man da noch gewisse höflichkeitsdefizite zu haben. der observer schreibt:
It has also been suggested that officers did not identify themselves properly before shooting de Menezes seven times in the head.
[via moe]

felix schwenzel
14.08.2005 15:14 uhr



_m-disgust

sehr geehrter milka verbraucherservice,

ich habe eben eine milka „m-joy“ erworben. beim auspacken offenbarte sich mir allerdings keine entzückung sondern eher ekel, ich hatte also für einen euro — quasi — eine „m-disgust“ erworben.

nun habe ich grosse sorge was passiert wenn ich etwas von dieser schokolade esse, die nicht nur vorne und hinten mit einem „weisslichen überzug“ bedeckt ist, sondern auch noch strömungsspuren die auf intensive vermischung von fetten, ausfallenprodukten und rest-schokolade hindeuten. eine augenweide für einen strömungsmechaniker, nicht aber für einen hungrigen, fetten mann wie mich.

ich frage mich: könnte das „m-disgust“ ranzig schmecken? haben sich feine eklige krümmel gebildet die sich mir beim zerlutschen der schokolade offenbaren? bekomme ich eine pelzige zunge vom verspeisen der schokolade die wie ein stück handgefertigte seife der firma „lush“ aussieht?

ich habe ein, zwei bilder von der pelzigen schokolade ins internet gestellt, damit sie sich ein bild machen können, bevor sie mir einen rat geben, was ich mit der pelzigen schokolade (http://wirres.net/milka) machen soll.

sollten sie faul sein, habe ich ein paar alternativen ausformuliert und zum ankreuzen vorbereitet:
[ ] wegschmeissen, vergessen, schnauze halten
[ ] in den laden zurückbringen, mit der verkäuferin rumargumentieren, geld zurück verlangen, vor dem grossen, stark behaarten besitzer weglaufen
[ ] ekel überwinden, essen, freuen
[ ] die hälfte der schokolade einem kind anbieten, das kind 2 stunden lang beobachten, wenn es nicht umfällt die andere hälfte essen
[ ] ________________________________________

p.s.: auf den bildern kaum zu erkennen: die schokolade ist subtil, aber gut erkennbar, an mehreren stellen verformt.

[nachtrag]
mittlerweile gabs post von milka/kraft. #

felix schwenzel
14.08.2005 13:49 uhr



_frühstück

ich wache morgens auf weil ich hunger habe. einen bärenhunger, meistens mit einem riesenapetit auf etwas herzhaftes. jahrelang bestand mein frühstück (in stuttgart) aus einem laugenbrötchen das mit einem salatblatt, etwas butter, einer scheibe salami und einer scheibe käse gefüllt war. dazu einen frisch gezapften, professionell hergestellten kaffee „cappuccino-art“ und eien aktuelle tageszeitung. in berlin bekommt man keine akzeptablen laugenbrötchen, schon gar nicht auf meine lieblingsart belegt. also wich ich auf belegte baguettes, schrippen oder vollkornbrötchen aus, meist zu ganz und gar absurden preisen so um die 2-3 euro. konstant blieb meine gewohnheit einen profesionell zubereiteten kaffee und eine tageszeitung zu frühstücken. fast ausnahmlos jeden tag. zuhause habe ich seit mindestens 6 jahren nicht mehr gefrühstückt, ausser manchmal sonntags, aber dann hole ich mir den kaffee und ein belegtes brötchen aus der bäckerei und sage dort „zum mitnehmen, bitte“.

seit ein paar monaten können mich die hiesigen bäcker mit ihren absurden preisen die sie für belegte brötchen oder baguettes verlangen am arsch lecken. denn ich habe mehrere orte antdeckt an denen ich sehr weiche, mit einer sehr dicken und warmen scheibe salami, käse, salat und verschiedenen sossen belegte brötchen für einen euro bekomme: bei mcdonalds und burgerking. gelobt sei der wettbewerb und die einführung von kampfpreisen bei schnelless-versorgern. mac donalds bietet seit kurzer zeit auch konkurenzfähigen cappuccino an, für einen euro, meist ziehe ich aber vor einen euro für einen burger zu investieren und zwei euro achtzig für einen frisch gerösteten, grossen cappuccino bei coffeemamas auszugeben.

natürlich gibt es auch ausnahmen. sonntags liebe ich es mir ein „bircher muesli“ im caras zu leisten und die oft sackdummen bedienungen dort einfach zu ignorieren. oder wenn ich ganz pervers drauf bin, kaufe ich mir ein halbes baguette mit gemahlenem, gewürtztem, rohen schweinefleisch beim kamps. aber nur morgens und wenn ich mich topfit fühle und einer trichinellose-infektion gewachsen fühle.

es gibt noch viele andere lebensmittel die ich morgens problemlos in mich hineinstopfen kann, ich möchte aber niemanden mit der aufzählung langweilen. was ich mir allerdings nie freiwillig antue sind die in berlin recht popuplär gewordenen frühstücks- und brunch-büffets mit „all you can eat“-garantie. ich mag keien menschenaufläufe, insbesondere nicht beim frühstück. ich mag frühstück eigentlich am liebsten alleine und ohne zu sprechen, was aber bei meiner gewohnheit in der gastronomie zu frühstücken nicht ganz einfach ist.

ich gehe meistens zwischen acht und neun aus dem haus. für das frühstück, den kaffee und die zeitung lasse ich mir meistens eien halbe stunde (oder etwas länger) zeit. leider habe ich mir wegen schwerer internetsucht, mangels kostenloser hotspots und zeit, angewöhnt immer öfter das frühstück im büro aus papiertüten und pappbechern einzunehmen, ohne zeitung, dafür aber mit aufgeklapptem laptop und bloggroll. daran muss ich arbeiten und mir das wieder abgewöhnen. denn so wie ich am liebsten frühstücke, mit zeit, tageszeitung und einem professionel zubereitetem kaffee, empfinde ich als ungemein luxeriös.

ausnahmen bestätigen die regel, wenn ich zum frühstück eingeladen werde, bei freunden oder bekannten, bin ich manchmal sogar nach einer weile fähig zu kommunizieren und das frühstück auch ohne zeitung zu geniessen. so ein frühstück bei freunden, kann sich dann auch gerne mal bis in die frühen abendstunden hineinziehen.

pausenbrote gehen bei mir gar nicht. gingen noch nie. ich vegesse sie meisten und bemerke sie erst, wennn sie mit unschönen gerüchen auf sich aufmerksam machen. das war schon in der schule so. ich kaufe mir mein mittagessen oder zweites frühstück ausschliesslich „on demand“.

übrigens kann ich auch ganz gut auf frühstück verzichten, in den letzten monaten kam es sogar ein paar mal vor, dass ich vergass morgens kaffee zu trinken.

da ich diese fragebogen-kettenaktionen doof finde, gebe ich die fragen auch nicht weiter und beende die von nico herübergereichte kette hiermit. ausser einer meiner leser fühlt sich bemüssigt diese fragen ebenfalls zu beantworten. nur werde ich das wort „stöckchen“ nicht in den mund nehmen, sonst wird der junkie noch übelgelaunter.

felix schwenzel
13.08.2005 14:24 uhr



_texten für das internet

hier kann man sich bis zum 29. august ein pdf (ca. 8 mb) des buches „texten für das internet“ von saim rolf alkan (erschienen 2002 bei galileo-press) runterladen (oder für 29,90 bei amazon kaufen).

ich habe das buch nicht gelesen (ix will mich ja auch nicht als praktikant beim spon bewerben), aber ein erstes überfliegen macht gar nicht so einen schlechten eindruck. ein wenig beigeschmack bleibt, weil ständig der spiegel „in seiner online-ausgabe“ als beispielhaft dargestellt wird.
Dieses Praxisbuch unterstützt Sie bei allen Aspekten des „Textens für das Internet“: von der Recherche und richtigen Wahl der Textsorte über die mediengerechte Strukturierung und Schreibweise bis hin zu Fragen der Textpräsentation und der rhetorischen Kunstgriffe. Das Internet ist aber ein multimediales Medium und Text nur ein Element des Contents. Darum finden Sie in diesem Buch auch alles Wissens- und Beachtenswerte zu Themen wie Hypertext, Multimedia, Suchmaschinen und Content-Verwaltung.
demnächst blogge ix dann icht mehr, sondern texte für das internet und verwalte „content“ mit rhetorischen kunstgriffen, doo.

felix schwenzel
13.08.2005 14:04 uhr



_stoiber, der zehen-atmer

prominente für stoiber!
heute abend habe ix meinen vater getroffen. von alten lateinern kann man viel lernen. als ich mich für meien andauernden blöden witze beim essen entschuldigte, „es ist die witzelsucht, entschuldigung“, klärte er mich auf, dass dies eine ernsthafte krankheit sei. man nenne sie auch „moria“. gut zu wissen. doch damit nicht genug. als ich beim gespräch in schwärmen über den spd-wahlkampf-helfer stoiber geriet und andeutete wie fasziniert ich von seinen ambitionen sei, den bayerischen wähler in den arsch zu kriechen (mp3, 100 kb), klärte er mich auf, wie man arschkriecherer ohne fäkalsprache ausdrücken könne: „zehen-atmer“. stoiber scheint also willens udn fähig zu sein den bayern in den enddarm zu kriechen, während er den politischen gegner als „gschwerl“ bezeichnet (nach herrn map bedeutet das höflich übersetzt „gesindel“). wirklich fazinierend.

der abend war dann durchaus recht amüsant, auch weil mein vater der anwesenden verwandschaft seine neuerworbenen kenntnisse in chinesischer sprache, schriftlich und verbal darbot. noch mehr musste ich dann aber zuhause lachen, als ich dieses video (wmv, 16 mb) [via das wahlblog] ansah. ich schwanke noch und bin mir nicht ganz sicher ob ich herrn stoiber als würdigen lesslie nielsen oder lübke* nachfolger einordnen soll. so oder so, grosses kino, sicherlich bald vom csu-server verschwunden.

*bei einem staatsbesuch irgendwo in afrika sagte der damalige bundespräsent lübke einmal: „sehr geehrte damen und herren, sehr geehrte neger.“

[nachtrag]
den film gibts auch in quicktime:


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felix schwenzel
13.08.2005 01:24 uhr



_hygiene ist von grösster wichtigkeit




»Entwesungseinsatz — Dieses Fahrzeug ist im Auftrag von cleanberlin unterwegs, die Hygiene in Berlin aufrecht zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Hygienisch bedingte Einsätze sind für die Gesundheit der Bevölkerung unabdingbar und daher von größter Wichtigkeit.«

felix schwenzel
12.08.2005 18:16 uhr



_witz der woche

überall wo ich mich heute hinbewege, rufen mir die menschen zu: das haben sie grossartig gemacht. (e. stoiber über sich selbst)
edmund stoiber in der bild-zeitung:
Ich bin ein Mann der klaren Worte.
ähm, äh, warum, äh, muss er dann alles, äh, was er sagt, ehh, in der, eh, bild-zeitung, äh, erklären und, äh, klarstellen? klar, weil, äh, nicht alle, äh, so klug wie in, ähm, eh, bayern sind. #

felix schwenzel
12.08.2005 17:43 uhr
| zitat



_der beste

edmund stoiber riecht gerne an seinem zeigefinger
tagesschau.de: Zitate zu den Äußerungen von CSU-Chef Stoiber
»Er hält sich für den Besten und hat den Eindruck, dass das die Ostdeutschen noch nicht gemerkt haben.«
Der frühere DDR-Bürgerrechtler und Theologe Friedrich Schorlemmer
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felix schwenzel
12.08.2005 17:21 uhr
| zitat



_dumb industry

so eine scheisse. die jammerärsche die stets ihre kunden dafür verantwortlich machen dass es ihnen angeblich schlecht gehe, dass ihnen milliarden verluste entstünden, dass das internet die menschen aus den kinos sauge, diese idioten sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass jetzt bereits der zweite film der nicht zum starttermin in grösseren kinos anläuft.

gestern lief der film zwar (im original) im babylon, aber die 192 plätze waren nicht ausreichend für die schlange die fast bis zum kottbusser tor reichte. ich musste frustriert abdrehen und den abend zuhause auf meiner couch verbringen.

auch wenn die kinokette cinemaxx jetzt stolz verkündet „eingelenkt“ zu haben und den film ab samstag in die kinos bringe, sieht man hier doch das wahre gesicht der filmindustrie: ich und mein bedürfniss mir einen (kostenpflichtigen) film am premierentag anzuschauen, ich bin der filmindustrie scheiss-egal.

felix schwenzel
12.08.2005 09:59 uhr
| kino



_spon fällt auf aprilscherz vom letzten jahr rein

auf diesen c’t april scherz bin ich auch reingefallen, damals 2004. die qualität und tiefe der recherche von journalisten (die spezialisierte schulen besuchen und die dann beiträge mit hoher journalistischer qualität erstellen) kann man ganz gut einschätzen, wenn man hier liest, wie man beim spiegel online auf jahrealte aprilscherze reinfällt. mittlerweile ist der „fehler“ (haha) korrigiert und der praktikant wieder zur schule geschickt worden. netzweltspiegel:
Dieser Lapsus war so peinlich, dass sich SPIEGEL ONLINE ausnahmsweise zur nachträglichen Korrektur eines eigenen Artikels genötigt sah.
ich fordere: stellt spiegel online endlich komplett auf wordpress um und steht dazu eine praktikanten-website zu sein. machen andere ja auch.

felix schwenzel
11.08.2005 21:12 uhr



_ix liebe die musikindustrie

natürlich gibt es nicht „die“ musikindustrie, man muss da differenzieren. deshalb diffenrenziere ich heute mal:

hier im büro lag heute ein plattencover herum auf dem stand (u.a.) folgendes:
fickdichdukorruptesau tonträger, berlin
kunstgegenkapital.de
so mag ich die musikindustrie.

felix schwenzel
11.08.2005 17:35 uhr
| eierköppe



_kundenmagazin für