pre:publica

felix schwenzel,    

pre:publica
  • fast alle tragen schon ihre #rp15-badges um den hals. warum?
  • meine iphone kamera bootet nicht. nur die selfie-kamera funktioniert. das wird ne selfie:publica. das bild ist auch ein selfie-kamera-schuss.
  • jens best trägt die gleiche jacketfarbe wie ich. weinrot.
  • als die sonne noch schien, litt ich unter starker misanthropie. seit die sonne weniger invasiv am horizont steht, liebe ich wieder fast alle menschen. misanthropie scheint also lichtinduziert zu sein. bei mir.
  • torsten kleinz hat mir versprochen schreiend aus meinem vortrag zu laufen wenn ich ein „usafe-word“ sage.
  • es gibt wieder nur berliner pilsener. leider. schlimm. die tankstelle nebenan wird mich öfter sehen.
  • das wlan ist auch schon vor der republica löchrig. leider.

relativ sensationeller c64-bild-generator

felix schwenzel,    

auf c64.superdefault.com hat karsten wiese einen c64-bildgenerator gebaut. also ein dings, dass beliebige bilder auf die 160 x 120 pixel grossen bilder mit 16 farben runterrechnet, die damals ein 6c4 anzeigen konnte. so kann das dann aussehen:

tempelhofer feld ge-c64igt

originalbild hier, via boingboing.net.

moser roth spaziergang

felix schwenzel,    

auf den aldi moser roth schokoladenpackungen steht, dass die schokolade in der waldstrasse 27 in 13403 berlin hergestellt wird.

gute gelegenheit für einen sonntags-spaziergang um das mal anzugucken, zumal google maps sagt, dass es nur ungefähr 50 minuten fussweg seien. statt einfach in der wikipedia nachzuschlagen, mach ich mich also auf zu einem investigativ-spaziergang. nach einer stunde sehe ich, dass wir offenbar eine schokoladenfabrik in der nachbarschaft haben und dass storck die moser-roth-schokolade für aldi herstellt.

storck

* * *

der weg zur schokoladenfabrik war trotz der ankündigung vereister parkplätze sonnig und unspektakulär.

achtung parkplatz vereist!

wie überall im wedding, lief ich auf dem weg zur waldstrasse immer an der flugschneise vom flughafen tegel vorbei.

flugzeug über dem wedding

flugzeug über dem schuhcenter

flugzeug über dem schillerpark
die deko eines thai-massage-ladens erinnerte mich an die schaufenster deko eines thai-friseurs

die deko eines thai-massage-ladens erinnerte mich an die schaufenster deko eines thai-friseurs

open ist das neue geschlossen

open ist das neue geschlossen

lichtloch

lichtloch

expressives dach

expressives dach

feedback

feedback [sic!]

* * *

„moves“ aufzeichnung der „wanderung“

insgesamt waren es 10 kilomenter und zwei stunden fussmarsch. (aufschreiben und „syndizieren“ hat fast genauso lange gedauert.)

* * *

ich teste das mit der syndikation, deshalb sind die bilder teilweise auch auf instagram („lichtloch“, „open“, „storck“, „moser-roth-adresse“), twitter („woher?“, „feedback“, „flugzeuge“, „kalt“, „2 tacken besser“) und medium und googleplus.

leistungsschutz reality distortion field

felix schwenzel,    

* * *

[nachtrag]

markus beckedahl erinnert an das jahr 2012:

christopher lauer 2012 zum lsr (twitter screenshot)

links vom 02.05.2015

felix schwenzel,    

parallelblick

felix schwenzel,    

antwort auf einen share von christian fischer, der dieses bild geteilt hat, auf dem man eine „8“ entdecken soll:

suchbild

 
ich hab die zeit nicht gestoppt, ging aber sehr schnell und ohne zu suchen.

wenn man das suchbild so anguckt wie diese „magic eye“ 3d-bilder die mal vor 10 jahren modern waren (beispiel), die man sich mit etwas augenakrobatik ansehen muss um das inhärente bild zu sehen, jedenfalls wenn man das mit dem „parallelblick“ anguckt, sieht man die „8“ sofort als fliegenschiss/störung auf dem bild. funktioniert aber glaube ich auch mit augenzusammenkneifen, bildverkleinern oder mit gaußschem weichzeichnen.

wir menschen sind ja spezialisten bei der mustererkennung. und wenn man sich nicht auf die suche nach der „8“ macht, sondern nach der störung im muster sucht, erkennt man die störung sofort.

linken und einbetten

felix schwenzel,    

langer, nicht ganz unkomplizierter text über das evolutionäre wettrüsten zwischen krankheitserregern und dem imunsystem und die hoffnungem, rückschläge und dilemmata, die durch behandlung und forschung dieser erreger (hier das HIV-virus) entstehen.

über 15tausend zeichen, aber ich fand den text von daniel a. gross (@readwriteradio) lesenswert, weil er nicht nur den stand der forschung gut wiedergibt, sondern auch die geschichten und die menschen hinter der forschung sichtbar macht. ohne pathos und ohne überflüssige schicksalssosse.

* * *

den link oben habe ich, wie immer, ganz regulär als link gesetzt:

<a class="embedly-card" href="http://nautil.us/issue/23/dominoes/the-man-who-beat-hiv-at-its-own-game-for-30-years">nautil.us: The Man Who Beat HIV at Its Own Game for 30 Years</a>
<script async src="//cdn.embedly.com/widgets/platform.js" charset="UTF-8"></script>

hinter dem link steckt ein kurzer javascript-befehl, der javascriptcode von embedly.com nachlädt. embedly macht dann aus dem einfachen link eine illustrierte, bunte einbettung. das sieht man allerdings nur bei aktiviertem javascript (also zum beispiel nicht in RSS-readern) und das sähe dann so aus:

embedly einbettung

wunderbar, bis auf die tatsache, dass dieses embed, wie übrigens fast alle einbettungsmechanismen, tonnenweise (javascript) code von dritten laden. damit werden dann bilder, weitere scripte, tracker, zählcodes, cookies nachgeladen, also all das, was aufrechten datenschützer schlaflose nächte bereitet (so sähe es übrigens ohne javascript aus). das ist bei embeds von youtube- oder vimeo-videos so, bei eingebetteten tweets, facebook like- oder share-buttons und so weiter und so fort.

ich versuche hier eigentlich solche tracker zu vermeiden und solche datennachlader hinter einem klick zu verbergen. youtube-videos bette ich so ein (beispiel), meine flattr, share-, like- oder tweet-buttons sind alle unter slidern versteckt und laden ihren schadcode erst nach aufforderung durch einen klick. bei tweets bin ich eher inkonsequent, denen hänge ich auch den twitter-javascript-schnipsel an. blocken kann man das natürlich alles browserseits, zum beispiel mit ghostery (details und hintergründe dazu habe ich mal vor einem jahr aufgeschrieben und besprochen).

was ich eigentlich sagen wollte: hübsch dieses embedly, damit kann man sehr ansprechend beliebige links aufhübschen, aber einbetten nervt auch ein bisschen. ich versuche mir deshalb meine einbettungscodes soweit möglich selbst zu bauen. mein selbst zusammengedengelter code für twitter sieht übrigens ohne javascript nachladung von twitter.com so aus (und so mit):

Moin!

taz (@tazgezwitscher) 01.05.2015 8:22

funktioniert auch ohne nachträgliche javascript-aufhübschung. nennt man das dann als html-kenner graceful degredation oder progressive enhancement of graceful stuff?

theoretisch kann ich mir sogar vorstellen für meine artikel hier einbettcode anzubieten. das könnte dann so aussehen. ich weiss zwar nicht warum jemand einen ganzen artikel von mir einbetten wollte, aber es beruhigt mich zu wissen, dass es geht.

links vom 30.04.2015

felix schwenzel,