...

die beifahrerin guckt fernsehen.
bis 20:20 h herrschte ruhezustand, der immerhin 10 watt frisst (eine fritzbox, eine telefonladeschale und im ruhezustand ein yamaha receiver, ein firetv und eine schaltbare steckdose, die den fernseher ausgeschaltet hat). laufen das firetv, der verstärker, eine gedimmte hue und der fernseher, geht der verbrauch auf ca. 130 watt hoch. pausiert das fernsehbild, geht der verbrauch 10 watt runter. drei stunden fernsehen pro tag kosten im monat ungefähr drei euro strom. das wissen wir jetzt.

the expanse s02 e01 bis 03

felix schwenzel, , in gesehen    

vor etwas einem jahr habe ich nicht nur jede folge von the expanse geguckt, sondern auch zu jeder folge etwas aufgeschrieben. mein fazit nach 10 folgen damals lautete:

das war ordentliche science-fiction, auch wenn es am ende etwas ins mystery-genre abrutschte und sehr „die hard“ wurde. aber abraten das anzusehen, würde ich niemandem.

seit zwei wochen läuft jetzt die zweite staffel und das was mich an der serie nervt hat sich nicht verändert:

  • ich verstehe kaum um was es geht, weil ungefähr alle 10 minuten die schauplätze wechseln und in etwa 6 verschiedene erzählstränge abgedeckt werden.
  • die stimme von shohreh aghdashloo nervt mich noch mehr, als in der ersten staffel. ich denke immer, wenn ich ihre brüchige, tiefe stimme höhre, irgendwas sei an meinen lautsprechern kaputt.
  • das bemühen der serie um ansatzweise realistische darstellung des lebens im weltraum, die tücken des vakuums und der gravitation (bzw. ihrer abwesenheit) versucht die serie immer wieder zu thematisieren, kann es sich aber (natürlich) auch nicht verkneifen, raumschiffen motorgeräusche zu verpassen, wenn sie im weltraum an der kamera vorbeifliegen.

was mir nach wie vor gefällt:

  • obwohl die serie von den autoren bis zum bersten mit parallelen handlungen vollgestopft wird, macht mich die erzählung neugierig. vielleicht ist es aber auch nur das genre: ich muss science-fiction einfach zwanghaft gucken?
  • trotz irritierender stimmen, teilweise lausigem schauspiel verzeihe ich der serie fast alles. warum weiss ich auch nichtz so genau.

jedenfalls guck ich die zweite staffel auch bis zum ende durch. ob ich so regelmässig wie letztes jahr drüber schreibe glaube ich allerdings nicht.

* * *

apropos gucken: laut watched.li habe ich im lezzten jahr im schnitt 40 serienfolgen pro monat geguckt. die zahlen des april sind ungenau, da habe ich bei watched.li serien nachgetragen. aber ich führe über watched.li sorgfältig buch über jede einzelne folge die ich mir ansehe.

watched.li gesehene folgen

um mal (geschätzte zahlen auf den tisch zu legen: 2016 habe ich wohl so um die 500 einzelne folgen fernsehserien geguckt. laut letterboxd.com habe ich 2016 ausserdem 37 filme geguckt. das addiert sich ungefähr auf 38 schrillionen stunden film- und fernsehglotzen.

die waschmaschine ist fertig!

felix schwenzel, , in artikel    

früher sass ich manchmal stundenlang vor der waschmaschine und beobachtete den waschvorgang durch das bullauge. jetzt sitze ich manchmal stundenlang vor dem monitor und beobachte den waschvorgang durch die daten eines strommessgeräts.

gemessener waschgang

(das ist die fortsetzung von „stromverbrauch messen“)

auf dem bild sieht man die gesammelten daten der 14 euro teuren revolt SF-436 (NC-5461) strommessfunksteckdose während einer 60°-wäsche. der waschvorgang dauerte 70 minuten, begann mit ein bisschen gerödel, wahrscheinlich der pumpe, und einer 13-minütigen aufheizphase die stolze verbrauchswerte um die zwei kW zeigt. darauf folgen drei oder vier waschvorgänge, abpumpen und schleudern. nach 70 minuten ist die wäsche fertig. was man auch (schlecht) sieht: eine wäsche verbraucht in etwa 0,48 kWh, was in etwa 12 cent entspricht (siehe auch).

dieses verbrauchsprofil eignet sich prima um daraus eine anzeige von waschaktivität und eine benachrichtigung nach dem waschvorgang per home-assistant (oder anderen heimautomatisierungssystemen) zu generieren. denn auch wenn die waschmaschine im standbymodus geringe strommengen zieht, zeigt das messgerät null watt an. der waschvorgang-sensor kann also mit dem ersten anstieg des verbrauchswerts ausgelöst werden. während des waschvorgangs fällt der verbrauch gelegentlich wieder zurück auf null watt, allerdings nie länger als zwei minuten. also löst der sensor für „waschmaschine ist fertig!“ aus, wenn der verbrauch mindestens vier minuten auf null ist. das scheint ziemlich zuverlässig zu funktionieren, vor allem implizit, also ohne dass man mehr als die start-taste der waschmaschine drücken müsste. wenn die wäsche fertig ist, werden wir benachrichtigt.

ich hatte mir das eigentlich komplizierter vorgestellt, als ich vor monaten im internet las, dass eine stromverbrauchsmessung an der waschmaschine eher ungenaue werte für eine benachrichtigungsfunktion liefert. deshalb hatte ich überlegt einen reed-sensor in die tür einzubauen oder den zustand der waschmaschineneigenen „fertig“-LED auszulesen oder abzugreifen. selbst einen rüttelsensor hatte ich in betracht gezogen.

umgesetzt ist das alles mit drei komponenten. der strommessfunksteckdose, dem rfxtrx-funkempfänger und decoder und dem home-assistant, der für die einbindung der dose als sensor die pyRFXtrx-bibliothek benutzt. nachdem ich durch ein firmwareupdate dem rfxtrx das entsprechende protokoll beigebracht hatte, fehlte das entsprechende protokoll aber leider in der pyRFXtrx-bibliothek. der pfleger der bibliothe wies mich, auf meine frage ob man das nachrüsten könne, freundlich drauf hin, dass ich das selber machen könne.

tatsächlich war das dann weniger kompliziert als zuerst gedacht. die pakete die der rfxtrx in einen bytestring decodiert waren bereits in dieser bibliothek entschlüsselt und ich musste das nur noch für die python-bibliothek umformulieren. also habe ich einen pull-request gestellt und den code per github erweitert.

bei der gelegenheit muss ich auch mal, ganz allgemein, open source software und open-source-werkzeuge loben. versionsverwaltungssysteme, in diesem fall git, bzw. github sind immer noch kompliziert komplex und gewöhnungsbedürftig, aber mit der weboberfläsche von github auch ganz schön toll. wenn man erstmal hinter die kryptischen begriffe und konzepte wie commit, pull request oder das konzept von automatisierten tests gestiegen ist, macht das hinzufügen von teilen zu einem komplexen softwareprojekt genausoviel spass wie das lösen eines kreuzworträtsels. der gewinn, wenn man das rätsels gelöst hat, ist zusätzliche funktionalität für einen selbst und andere. jedenfalls habe ich nun auch einen winzigen teil zur weiterentwicklung des home assistant beigetragen.

jeder der den home-assistant und einen rfxtrx betreibt, kann jetzt für 14 euro einen strommesssensor zu seinem system hinzufügen. die benachrichtigungsfunktion im home assistant habe ich so gebaut, wie @rpitera das vorgeschlagen hat.


# input boolean
input_boolean:
  waschmaschine_status:
    name: Status Waschmaschine
    initial: off
# sensor
sensor:
  platform: template
    washer_pwrdn:
    value_template: "{{ states('sensor.revolt_1_watt') | int < 3.4 }}" # automation start automation:   - alias: 'Waschmaschine Start'     trigger:       platform: state       entity_id: sensor.washer_pwrdn       from: 'True'       to: 'False'     action:       service: input_boolean.turn_on       entity_id: input_boolean.waschmaschine_status # automation fertig   - alias: 'Waschmaschine fertig'     trigger:       platform: state       entity_id: sensor.washer_pwrdn         from: 'False'         to: 'True'         for:           minutes: 4     condition:       condition: state       entity_id: input_boolean.waschmaschine_status       state: 'on'     action:       - service: notify.notify           data:           message: 'Waschmaschine ist fertig!'       - service: shell_command.play_bike_horn       - service: input_boolean.turn_off           entity_id: input_boolean.waschmaschine_status

jetzt will ich natürlich mehr von diesen funkstrommessdingern haben, eines um zu messen was unser serverpark verbraucht, in dem der home-assistant, plex, diverse festplatten auf einem mac-mini, der dsl-router, die fritz-telefonanlage, sensoren, hubs und brücken (hue, tado) laufen. für die spülmaschine wäre das eventuell auch nett, aber da hätte ich gerne zusätzlich zur benachrichtigung eine (oder mehrere) rote LED, die die den betrieb visuell anzeigt.

* * *

am ende nochmal werbung. den revolt funkstrommesser kann man bei pearl kaufen oder bei [-werbelink] amazon. bei amazon schwanken die preise heftig, ich habe ihn dort versandkostenfrei (per prime) für 14 euro (so viel wie bei pearl) gekauft, derzeit kostet er bei anmazon knapp 17 euro. geliefert wird er in beiden fällen direkt von pearl. wenn man direkt bei pearl bestellt, muss man allerdings eventuell noch versandkosten bezahlen.

stromverbrauch messen

felix schwenzel, , in notiert    

gestern kam dieses gerät bei uns an. es misst den strom, den es durchleitet und sendet die daten per 433mhz in den äther. mein rfxrx fängt die daten auf und leitet sie an den home assistant weiter, der die daten dann wieder an eine influx Datenbank weitergibt und mich schöne grafen mit grafana zeichnen lässt, die den stromverbrauch visualieren. so war der plan.

leider empfing der rfxtrx die daten des revolt-steckers zuerst gar nicht, obwohl das rfxtrx dieses gerät unterstützen soll.

ausriss aus der geräteliste die der rfxtrx unterstützt

leider brauchte ich eine weile, bis ich die tabelle wirklich verstand, das | - | Y | - | – | in der tabelle bedeute nämlich, dass das nur mit der „type2“ firmware des rfxtrx funktioniere. also habe ich die type2-firmware runtergeladen in einer virtuellen windows-box die firmware geflasht und voila, der rfxtrx erkannte die daten:

RFXMngr

leider erkannte der home assistant den neuen sensor nicht. die im hintergrund arbeitende bibliothek kennt das ELEC5-protokoll noch nicht. also habe ich ein issue aufgemacht und hoffe jetzt auf hilfe.

alles nicht so einfach.

aber wenn es mal funktionieren sollte, dass der home assistant die revolt stromdaten erkennt, habe ich folgenden plan: wenn bewegung in der speisekammer festgestellt werden kann und kurz danach der stromverbrauch der waschmaschine steigt, einen timer setzen der nach einer bestimmten zeit oder wenn ein bestimmtes verbrauchsprofil beobachtet wird, eine benachrichtigung an die beifahrerin und mich senden: „waschmaschine ist fertig!“

langleselinks vom 09.02.2017

felix schwenzel, , in links    

deep space nine, staffel 01

felix schwenzel, , in gesehen    

nachdem netflix einen grossteil des star trek universums in sein programm gehoben hat (ds9, voyager, next generation, enterprise, das original) habe ich mir in den letzten wochen die erste staffel deep space nine angesehen.

abgesehen vom ungewohnten 4:3 seitenverhältnis und den schulterpolstern der kostüme, wirkt die serie eigentümlich aktuell — oder besser: zeitlos. thematisch werden alle grossen menschheitsfragen angeschnitten, die genauso aktuell erscheinen, wie damals (1993). es geht um krieg und frieden, versöhnung und widerstand, schuld und gerechtigkeit, religiösen fanatismus, wissenschaft, ethik und anstand.

das ist alles sehr dialoglastig und zum grossen teil kammerspielartig, die inszenierung und das schauspiel sind teilweise etwas brachial und unsubtil, aber eigentlich immer grandios geschrieben. bis auf den piloten, der sich über zwei folgen erstreckt und mir etwas zu mystisch und abgedreht daherkommt, sind die episoden rund und in sich abgeschlossen und behandlen (mehr oder weniger) immer ein politisches, ethisches oder moralisches problem. und am ende gewinnt (fast) immer die vernuft und der anstand.

einige der folgen kamen mir bekannt vor und ich habe sie wahrscheinlich irgendwann, zumindest in teilen, in den 90ern im nachtprogramm gesehen. da die chronologie, zumindest in der ersten staffel, eher unwichtig ist, auch wenn einige charaktere ein paar folgen vor ihrem auftritt aufgebaut werden, hat das zufallssehen im nachtprogramm meinen guten eindruck von der serie in den 90er-jahren nicht trüben können. aber jetzt, sozusagen zum wiederholten male, alle folgen in der vorgesehenen ordnung, im englischen original und in voller länge ohne werbeunterbrechungen zu sehen, war ein noch grösseres vergnügen.

die serie erinnerte mich wieder daran, warum ich die star-trek-welt und ihre serien so sehr schätze. sie verfolgen konsequent ein positives menschenbild und lassen uns unsere welt, unsere gesellschaftlichen probleme mit einem gewissen abstraktionsgrad reflektieren. die parallelen sind offensichtlich, aber nicht platt. die cardassianer zeigen parallen mit den deutschen oder den japanern, der widerstand der bajoraner zeigt parallelen zu widerstandsbewegungen im nahen osten oder dem besetzten frankreich, der religiöse fanatismus einiger bajoraner zeigt parallelen zu anti-sekulären bewegungen in der ganzen welt. rassismus, freiheit und grenzen der wissenschaft, diversität, gerechtigkeit, all das wird von folge zu folge debatiert. hört sich langweilig an: eine fernsehserie in der debatten zu sehen sind, aber ich finde der vergleich passt. in den erzählungen der einzelnen folgen werden immer mindestens zwei seiten eines problems gezeigt und immer der mühsame prozess, zu gerechten und praktikablen lösungen zu kommen. teilweise, wie in der folge progress, wird auch keine wirklich befriedigende lösung erreicht, sondern es werden die schwierigkeiten durchgespielt, zwischen pflicht und menschlichkeit, gemeinwohl und einzelinteressen, gehorsam und empathie abzuwägen.

es gibt gerüchte hinweise darauf, dass donald trump schwierigkeiten zu lesen habe, klare belege dafür, dass trump zu viel schrottfernsehen zur meinungsbildung schaut und entsprechende versuche von unternehmen, donald trump durch targeted advertising im fernsehen zu beeinflussen. würde donald trump deep space nine binge-gucken, würde mir die lage der welt wohl weniger sorge bereiten, als mit seiner gewohnheit müll-fernsehen zu gucken. allen anderen möchte ich die serie aber auch zum wieder- oder neu-gucken ans herz legen. läuft auf netflix.

100 jahre hausautomatisierung

felix schwenzel, in artikel    

die optimale hausautomatisierung ist implizit oder gestengesteuert. das grundprinzip ist wahrscheinlich um die 100 jahr alt und in jedem kühlschrank verbaut: wenn ich die türe öffne, geht das licht an, schliesse ich die türe geht’s aus. eigenartig, dass sich dieses prinzip nur für kühlschränke durchgesetzt hat. alle anderen schränke blieben bei öffnung mehr oder weniger dunkel, bis ikea die striberg leuchte auf den markt brachte. die kann man in pax- oder anderen schränken anbringen, so dass der schrank wie ein kühlschrank funktionieren — minus der kühlung.

auch für zimmer hat sich das prinzip bisher kaum durchgesetzt. um ein zimmer zu beleuchten muss man in der regel nicht nur die tür öffnen, sondern auch noch einen schalter betätigen.

wie sehr die haustechnik den eigentlichen bedürfnissen der menschen hinterher ist, zeigt dieser uralte witz:

— wo warst du denn?
— auf dem klo. irre. ich bin zum klo, hab die tür aufgemacht und das licht ging automatisch an! automatisch!
— ach hermann, hast du wieder in den kühlschrank gepinkelt?

(sorry)

* * *

ich habe bei uns in der wohnung mittlerweile in fast jedem raum bewegungsmelder angebracht. im flur geht (auch tagsüber) ein nachtlicht an — und bleibt so lange an, wie jemand dort ist. in der küche geht die arbeitsplattenbeleuchtung an. auf dem klo und nachts im wohnzimmer geht ebenfalls ein nachtlicht an. meine letzte grosstat war die beleuchtungsmässige aufrüstung der speisekammer zum kühlschrank. wenn die tür aufgeht, geht das licht an und 30 sekunden später wieder aus. ausser jemand bewegt sich in der kammer, dann bleibt’s an.

das bewegungsdetektieren funktioniert seit monaten zuverlässig, ausser wenn das wlan zickt. aber wenn die bewegungsmelder ausfallen sollten, gibt es als notbehelf immer noch in jedem zimmer funktionierende lichtschalter.

natürlich zählen auch wasch- oder spülmaschinen zur heimautomatisierung: schmutzige sachen rein, knopf drücken, ein, zwei stunden später saubere sachen wieder rausholen. ebenso ein klassiker der hausautomatisierung: der türsummer. dank türsummern muss ich (oder mein diener) nicht mehr runter zur haustür laufen, um sie zu öffnen (auch wenn das genaugenommen eine fernbedienung ist und keine automatisierung).

aber ganz besonders mag ich implizite automatisierungen. mein telefon fängt eine tonaufnahme an, wenn ich es im chatmodus ans ohr halte — oder es spielt eine empfangene tonaufnahme ab, wenn ich’s ans ohr halte. es gibt autos, die öffnen den kofferraum wenn ich den schlüssel in der tasche habe und einen tritt unter die stossstange andeute. manche autos öffnen die verriegelung, wenn ich mich mit dem schlüssel in der tasche nähere. im coffeemamas hat man mir eine grosse melange gemacht, wenn ich vor 10 jahren den laden betrat — ohne dass ich ein wort sagen musste. bei real öffnen sich die türen, wenn ich den laden betrete.

* * *

gestern auf dem weg nachhause hatte ich eine idee, wie ich den kaputten dash-button durch eine implizite geste ersetzen könnte. bisher mussten wir den dash button, einen button in der home-app drücken oder mit siri kämpfen, damit der ventilator nach einem grossen geschäft anging. beim duschen geht er, dank luftfeuchtigkeitssensor, alleine an. jetzt habe ich eben ausprobiert einen bewegungsmelder hinter dem klo zu positionieren, der auf die klobürste blickt. beim kleinen geschäft schlägt der bewegungsmelder nicht aus. beim grossen, wenn man wie vorgesehen, kurz mit der klobürste wischt, geht die lüftung an. das finde ich ungefähr zweitausend mal besser als einen knopf zu drücken.

ausserdem neu: wenn die firetv-fernbedienung gedrückt wird, schaltet sich automatisch der fernseher und der verstärker ein. der verstärker wählt ausserem den richtigen eingabekanal.

* * *

was ich eigentlich sagen möchte: ich glaube die zukunft der hausautomatisierung ist nicht sprache, sondern implizite, subtile automatisierung. ich will nicht ausschliessen, dass ich hier zu sehr von meinem befindlichkeiten ausgehe und die verallgemeinere, aber ich bin sicher, dass ich nicht der einzige bin, der jedem navigationsgerät zuerst das sprechen verbietet. ich möchte in meinem stammkaffee nicht jeden morgen das gleiche bestellen, sondern das was ich ohnehin jeden morgen zu mir nehme still serviert bekommen. sinnvolle automatisierung sollte lernen können, muster in meinem (und anderer) verhalten erkennen. wie ein guter butler.

wenn ich schon sprechen muss, möchte ich das implizite botschaften erkannt werden und sie nicht explizit ausführen müssen.

siri, es stinkt

videotheklinks vom 02.02.2017

felix schwenzel, , in links