aber eine gitarre heiraten

felix schwenzel,    

graffiti

ein lustiger artikel vom april dieses jahres im feuilleton der berliner zeitung. christian esch beschreibt wunderbar die übersetzungs-schlampereien in einem buch von norman foster über die reichstags-graffiti russischer soldaten.

eine der graffitis wurde mit “aber eine gitarre heiraten” übersetzt. in echt steht dort (auf russisch) “ich ficke hitler in den arsch”.
dass aus “gitler” “gitarre”, aus arschficken heiraten geworden ist in diesem edlen schmuckschuberband, zeugt von einer lobenswerten geisteskeuschheit der autoren.

kleincomputer leichtverständlich

felix schwenzel,    

kleincomputer leichtverständlich

In der heutigen Zeit werden in einer bisher nicht gekannten Breite die Ergebnisse der wissenschaftlich-technischen Revolution in allen Bereichen der sozialistischen Gesellschaft wirksam. Auf dem XI. Parteitag der SED wurde hervorgehoben, daß die ökonomische Strategie unserer Partei mit dem Blick auf das Jahr 2000 darauf gerichtet ist, „die Vorzüge des Sozialismus noch wirksamer mit den Errungenschaften der wissenschaftlich-technischen Revolution zu verbinden, die selbst in eine neue Etappe eingetreten ist.
nein. das ist nicht von microsoft, das aus dem vorwort von uwe bückner´s kleincomputer leichtverständlich, VEB fachbuchverlag leipzig, 1986...

via ostblog

es lebe die tilde

felix schwenzel,    

das google weblog meldet:
Today, Google introduced a new advanced search feature that enables users to search not only for a particular keyword, but also for its synonyms. This is accomplished by placing a ~ character directly in front of the keyword in the search box.
auf den deutschen hilfeseiten ist dieses feature noch nicht beschrieben, die synonymsuche funktioniert aber bei google.de (auto, automobil, car).

[wirres] 31.03

felix schwenzel,    

mag. dr. harald schmidt, linz

vom 01.08.2003
man sollte ab und zu seinen stuhlgang anschauen meint harald schmidt.
ich lasse das aus gutem grund meist sein und lese lieber ab und zu
die bild “zeitung”. dort lernt man viel mehr über die konsistenz von
scheisse...

harald schmidt hat übrigens aus dem selben grund kein problem über
seine körperausscheidungen zu reden. als medienschaffender sei die
tatsache scheisse zu produzieren nichts ungewöhnliches.