hello world!

felix schwenzel, in wirres.net    

erst mal danke an all die beileidsbekundungen zu meinem schweren verlust. besonders gefreut haben mich die spontanen hilfsangebote, ganz besonders das von johnny hausler, denn sein angebot hat dazu geführt, dass ich wieder vor einem powerbook sitzen kann: johnny hat mir ein (altes) powerbook geliehen! ich weiss gar nicht wie ich ihm danken soll, oder wie oft. ich glaube ich lasse mal (wieder) ein ausrufezeichen springen. nauf seinen shop hinzuweisen und einen kaufbefehl auszusprechen kommt mir zu billig vor. obwohl die shirts wirklich schön sind, wie ich mich heute überzeugen konnte.

ansonsten habe ich zum glück einen alten backup (vom letzten jahr), sprich ich muss nicht auf alles alte verzichten, ein paar pornobildchen sind mir also erhalten geblieben.

leider habe ich die seriennummer des geklauten powerbooks noch nicht wiedergefunden, aber falls jemand ein abgeranztes, links neben der tastatur mit schwer korrodiertem aluminium verziertes powerbook angeboten bekommt dessen bildschirm unbeleuchtet, also dunkel ist (und wäre er beleuchtet an massig whitespots litt): bitte bei mir melden. achso, eine beule hat das book auch, und zwar an der rechten hinteren ecke am display deckel. ja, er hat schon viel mitgemacht, der rechner. ausserdem bin ich ziemlich sicher, dass ich ihn mit einem openfirmware passwort geschützt habe, bilde mir also ein, dass die daten relativ sicher sind.

so und jetzt trinke ich einen auf gita, die hat heute geburtstag und einen auf johnny, der hat meine woche gerettet.

noch eine frage welcher händler hat powerbooks vorrätig?

sonntag lesen

felix schwenzel, in wirres.net    

jamba in der sonntagszeitung

felix schwenzel, in wirres.net    

ich bekomme schon die ersten rückmeldungen doch endlich nicht mehr diese jamba scheisse zu thematisieren. jamba nervt. klar. und das thema überflutet nicht nur das früher so tolle musikfernsehen (früher war alles besser), sonderm auch die blogs, das internet, den spon (spiegel online) und spap (spiegel on paper) und morgen auch noch die frankfurter allgemeine sonntagszeitung. ein thema dem man sich kaum noch entziehen kann. danke johnny, war ne super idee :)

in der fas von morgen kann man neben lustigen klingeltönen o-tönen vom moderator-sprecher tilo bonow („wem es hier nicht passt kann ja gehen“, „das sparabo ist viel günstiger als ein einzelprodukt“, „wir sind ein offenes unternehmen“) nochmal alle tipps & tricks der „grossartigen unternehmer“ samwer nachlesen:

  • brutalstmögliche, penetrante, unentrinnbare und schmerzhafte werbung (allein auf viva dreieinhalb stunden pro tag, tweety sieht man hundertfünfzigmal pro tag auf jamba viva)
  • als „mitarbeiter“ praktikanten, praktikanten, praktikanten, zeitverträge und brutalstmögliche probezeiten (die sind billig und mucken nicht auf, bzw. gehen wenns ihenn nicht gefällt, die bedeutung des wortes betriebrat kennen die — wie ix — nicht)
  • verwirre den kunden aber mache es ihm leicht zu zahlen
  • verkaufe ihm etwas teures als etwas billigeres („spare bis zu 80%“)
  • lass deinen kunden regelmässig für etwas bezahlen, dass er sich selbst holen muss und leicht vergisst
  • schreibe nirgendwo auf deine webseite „stopalle an 33333“

zum thema geldzurück für minderjährige sagt der unternehmenssprecher auch in deutschland würden alle gebühren anstandslos „aus kulanz“ zurückgezahlt, wenn die eltern das verlangten. ob das wirklich klappt? vielleicht schwappt das thema geld zurück von jamba und stopalle nach diesem bericht aus dem lawblog in die deutschen elternhäuser, verbraucherschutzmagazine, das bundeskabinett und in die gerichtssäle.

übrigens, stefan niggemeier, der autor des fas artikels, berichtet von seinem besuch bei jamba, dass man von der jamba-zentrale in kreuzberg aus einen wunderbaren spreeblick habe.

beschissene markennamen, teil 2348976

felix schwenzel, , in wirres.net    

frank patalong

frank patalong berichtet mal wieder bananenreif und brühwarm im bloggerstil (99% müll, ichperspektive, lauter schreib- und recherchefehler, konsequent alles falsch) wie er morgens „bei vodafone life“ über einen nackedei stolpert. vodafone life? die scheisse heisst vodafone live. mit pfau, nicht eff.

nokia probiert weitere verwirrung zu stiften, indem sie ihren moblog-lösung „nokia lifeblog“ nennen.

na toll. wie sollen da denn spargelnde bloggende umts-tagebuch führende journalisten und ix noch durchblicken? live, life, leif — wie verwirrend. selbst der rechenkünstler dr. thorsten wichmann verwechselte am freitag in seinen vortragsfolien mehrfach das nokia „lifeblog“ mit einem „liveblog“.

live is life but not equal. oder so.

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shirt zu verschenken

felix schwenzel, , in wirres.net    

marius, der sich bei mir und loïc de meur in den kommentaren als grosser bewunderer der samwer brüder geoutet hat, hat mich auf einige fehler in meinem leben hingewiesen (fraufeindlichkeit, geldgier, spreadshirt, falschschreibung [z.b. von namen]). dafür möchte ich ihm danken und ein t-shirt (entweder dieses oder dieses) schenken. leider konnte ich seine adresse noch nicht rausfinden. marius, bitte melde dich, wohin ich das shirt schicken soll. über ein foto von dir mit dem shirt würde ich mich dann sehr freuen!

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six apart und jamba kuscheln weiter

felix schwenzel, , in wirres.net    

nachdem loïc le meur und oliver samwer (aka das verückte samwer) ja schon in davos rumgekuschelt haben, fuhr herr lemeur heute im namen von sixapart in die jamba-zentrale. das ist interessant, denn zum kuscheln alleine treffen sich die jungs dort sicher nicht. ich vermute demnächst muss man sich nicht mehr kostenlose oder günstige blogs irgendwo jotwedee holen, sondern kann demnächst 40% sparen, wenn man sich das jamba-sparblog-abo für nur 45 euro im monat holt. mobloggen wird man dann sicher auch können, ich vermute eine preisspanne zwischen 1,99 und 4,99 euro pro eintrag. zuzüglich „transportkosten“. mit diesen preisen werden blogs dann sicher endlich von allen als das geschätzt was sie sind: wertvoll.

witzig ist auch, wie einträge in loïc le meur blog die speichellecker anziehen und zu geistlosen kommentaren animieren. mario, der in einer „seo-agentur“ arbeitet findet:

Dont know why. Nearly 500 people can pay their monthly bills by getting JAMBA-salary from Oliver and his BROS.

Dont understand the envy from some of the german (bloggers). The samwers are one the smartest entrepreneurs in europe to me. Their businessmodel = KISS in perfection. One sms and you get your product and had already paid for it. Simple!

Stupid are those ones who yell "Abzocke". I mean we live in an educated world, dont we. Just type "jamba abo kündigen" into google and all worries vanish with one sms. Simple!

jetzt weiss ich endlich wie ich narrenfreiheit erlange und mir zukünftig alles erlauben kann: 500 leuten ihre brötchen bezahlen, ein vermögen zusammenraffen und zack kommen die speichellecker, um mich gegen alle wirren und haeuslers zu verteidigen. simple!

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heisses eis

felix schwenzel, in wirres.net    

heisser scheiss heisses eis, aka ingenieure als köche:

ein Dessert, das auf der Zunge zergeht wie Eiscreme. Der kleine Unterschied: Es ist warm! Gewissermaßen: "Eis verdreht"! Normales Eis ist eine Emulsion - eine Mischung, bei der Wasser feinste Luftbläschen und fetthaltige Bestandteile umhüllt: Milch, Sahne, Eigelb. Gefriert das Ganze, werden Luft und Fette eingekapselt. Im Mund ist es dieser Emulsion zu warm. Folge: Sie schmilzt.

Dem verdrehten Eis ist es im Mund zu kalt. Folge: Es schmilzt auch! Die Grundsubstanz - sein Rezept ist natürlich geheim - ist bei Zimmertemperatur flüssig. Wird sie auf 60 Grad erhitzt, ordnen sich die Moleküle zu einer festen Struktur. Ähnlich wie bei Wasserkristallen, wenn sie gefrieren. Beim Abkühlen löst sich diese Struktur wieder auf - die Masse wird flüssig. Noch schmeckt das Ganze übrigens nach gar nichts. Geschmacksnoten sollen erst später - durch die beteiligten Chefköche - beigesteuert werden.

erste folgen von derlei physik im lebensmittel sieht man an froop, das einzige produkt das ich von müller kaufe, da ich süchtig danach bin. witzig ist, was pasiert wenn man das zeug 1-2 stunden im warmen stehen lässt. es verändert nicht nur die konsistenz, auch den geschmack. gruselig. aber lecker.

p.s.: man lernt nie aus, selbst ein dumme sprüche klopfer wie ix kann bei herrn lumma noch was lernen: „nicht alles was hinkt ist ein vergleich.“ die anderen lustigen zitate von herrn lumma sind leider nicht autorisiert.