schwul und schwill

felix schwenzel,    

schwill

die taz, genauer susanne fischer, dichtet mal wieder:

Auf dem Bürgermeisterstuhl
Sitzt Herr von Beust, und der ist schwul
Unter seinem Sitz hockt Schill
Ja, und der ist leider schwill

Schwill sein, das ist ekelhaft
Da wird man ständig angegafft
Schwille müssen immer stänkern
Müssen mit den andern zänkern:
„Der da hat mit dem gevögelt
Und mich aus dem Amt gekegelt!“

Schwille meckern: „Sauerei!
Wann ist Hamburg drogenfrei?
Todesstrafe wieder her!
Senatoren ans Gewehr!
Der da hat mit dem gefickt
und mich aus dem Amt gekickt!“

Schwille können nicht verlieren
Müssen stets nach Posten gieren:
„Senatoren, zum Gefecht!
Das ist furchtbar ungerecht!
Der da hat mit dem gebumst
und mich aus dem Amt gerumst!“

Und das Männchen jammert weiter
Schwille werden nie gescheiter.

herr ober. da ist ne fliege im fernsehen!

felix schwenzel,    

bekannt für unangenehmes saugen und lecken: fliege

ich zitiere mich mal selbst, und das auch noch falsch:

was ist schlimmer als mit dem fingernagel über autolack kratzen, mit
kreide über eine tafel quietschen, fingernägel feilen am
essenstisch, in verschimmelte doughnuts zu beissen oder rick mulligan?

fliege, jürgen fliege. der beweis: heute abend 23.00 h im WDR, bei zimmer frei. das wird eklig!

protokollführer

felix schwenzel,    

no schmidt. no fun

die bild-„zeitung“ fertigt jetzt offenbar von jeder „harald schmidt show“ ein minutiöses protokoll an.

[...]Schmidt spielt seine Rolle perfekt, hustet Besorgnis erregend, mümmelt den Kuchen, den ihm eine Mitarbeiterin geschenkt hat, langsam und bedächtig (die Zähne!), mimt den Vergesslichen.
Schmidt zu Andrack: „Günther Jauch hat mich zu seiner Sendung eingeladen.“ Andrack: [...]

protokoll-lesen ist doch viel besser als fernseh-gucken! geht schneller, die witze werden auch für die blöden nicht-zielgruppe verständlich und so ein protokoll kann man sich von den (bald) arbeitslosen schmidt-textern anfertigen lassen wenn die show gar nicht mehr läuft. toll.
bild dir dein wissen mehr.

suzana: demnächst arbeitsuchend

felix schwenzel,    

suzana: demnächst arbeitsuchend

suzana von der harald schmidt show schreibt sie wäre heute auf dem arbeitsamt gewesen um sich als „demnächst arbeitssuchend“ zu melden. sie fand ihre sachbearbeiterin glaube ich nicht so sympathisch.

[...]Ich musste vorher noch zum Arbeitsamt, um mich als „demnächst arbeitssuchend“ registrieren zu lassen. Wenn man als Arbeitssuchender bis dahin noch nicht jegliche Hoffnung verloren hat- spätestens da passiert´s garantiert. „Wie frustriert können Frauen eigentlich sein?“, fragte ich mich, als ich meine Sachbearbeiterin kennen lernte. Ihr seht also, neue Lebenssituation eröffnen einem ganz neue Sichtweisen auf diese Welt und wollen einem sagen: Es könnte echt schlimmer sein!

sie scheint echt verwirrt zu sein. irgendzwie.