zum zum in stuttgart

felix schwenzel,    

tom hat mir eben erzählt, das „zum zum“ in der bolzstrasse in stuttgart mache heute abend zu. der imbiss war hygienisch stark umstritten, aber die bedienung und die currywurst mit jägersosse waren legendär.

angeblich ist auch lediglich ein gast zu tode gekommen, vor ort an einer wurst erstickt. „aber nur einer“ wie die wirtin stets betonte.

billig will ich

felix schwenzel,    

eben beim plus; der typ mit den schmutzigen fingernägeln und blut im gesicht bedeutet der kassiererin ihm das geld nicht in die hand zu geben, sondern auf das dafür vorgesehene plastik-teil. den kassenzettel will er danach auch haben, zögert aber leicht, als er überlegt wie er ihn der kassiererin berührungsfrei wegschnappen kann. keine ahnung ob er irgendwie religiös indoktriniert war und sie als „unrein“ ansah oder der „billigwillich“-kassiererin den kontakt mit schmudelligen fingern ersparen wollte.

die eine kassiererin im „spätkauf“ pappelallee/stargarder will auch jeden körperkontakt vermeiden. sie lässt einem das wechselgeld immer aus 10-20 cm entfernung in die hand fallen. dafür wünscht sie einem immer ganz kontextsensitiv nen schönen abend, wochenende oder sonntach.

„dummy“ über kai diekmann

felix schwenzel,    

die dummy fasst das von vetternwirtschaft und bigotterie geprägte, oft persönlichkeitsverletzende schaffen von bild-„zeitungs“ chefredakteur kai diekmann zusammen. fazit: die bild unter kai diekmann ist wieder ein fall für günther wallraff geworden.dummy:

denn die bild verstösst immer noch notorisch gegen die bestimmungen des persönlichkeitsrechts [...].

im kern sei die bild-„zeitung“ ein entsetzliches, menschenverachtendes blatt zitiert dummy die frankfurter allgemeine sonntagszeitung. axel springer wird auch zitiert, er hätte wie ein hund gelitten, wenn er die bild-„zeitung“ gelesen habe.

der dummy-artikel hat aber immerhin ein happy end: unter chefredakteur dieckamnn ist nicht nur das niveau, auch die auflage der bild auf einen historischen tiefstand gesunken, von 4,25 millionen (als diekmann 2001 chefredakteur wurde) auf mittlerweile 3,81 millionen.

anke engelke im zeit-interview

felix schwenzel,    

anke engelke sagt in der zeit, dieter bohlen kommt nicht zu ihr in die show. quasi:

Wir haben eine sehr, sehr kluge Definition gefunden fuer Menschen, die wir nicht einladen: Arschloecher.

später im interview relativiert sie:

Harald Schmidt hat gesagt: Irgendwann musst du alle einladen.

ausserem verät sie mit welcher deutschen journalistin englische zeitungen gerhard schröder eine affäre angedichtet haben. irre. schröder hatte seinerzeit dagegen geklagt das deutsche zeitungen diese behauptung drucken dürfen, sie plappert einfach drauflos, sagt „maischberger“ und es steht schwarz auf grau in der zeit.