farid farjad

felix schwenzel, , in wirres.net    

ich höre übrigens gerade persische musik, anroozha von farid farjad, ein perser der geige spielt und sich unter anderem von abdi yamini am klavier begleiten lässt. ich habe die platte erstmals mit anne beim schawarma-essen innner döner-bude im rissani (sehr zu empfehlen im übrigen) gehört und zwei tage später dort gekauft.

schawarma/döner musik? nein. wirklich schön. klassisch, erinnert mich sehr an den händel soundtrack aus dem levis odyssey spot von 2002.

sehr beruhigend übrigens, der herr farjad, also die musik.

[nachtrag: eben nochmal den levis spot angeguckt (framestore cfc, ca. 8,5 MB); der ist schon etwas gänsehäutiger, pathetischer, bombastischer. die erinnerungen trügen — nach 3 jahren bereits.]

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itunes music store, drm und geklaute rechner

felix schwenzel, in wirres.net    

eigentlich wollte ich gerade weit ausholen und schreiben, wie unverschämt ich es fände, dass der apple support sich nicht bei mir gemeldet hat, obwohl ich vor 5 tagen eine mail an den suppport geschickt habe, in der ich um deautorisierung aller rechner für mein itunes-account bat. ich wollte schreiben, dass ich wegen apple nun meine eigene im itms gekaufte musik nicht mehr hören könne und die ihre faulen irischen ärsche nicht hochbeklommen (meine ollen musik-backupdateien waren teilweise noch im .m4p-DRM-format gefangen und nicht in .m4a umgewandelt).

aber der qualitätsjournalismus lehrt uns vor dem schreiben nochmal kurz nachzufragen oder nachzugucken. also habe ich nochmal versucht meinen neuen rechner (erwähnte ich schon meinen neuen rechner?) mit dem backup vom september zu autorisieren — und ups, es ging …

apple hattte auf meine bitte reagiert und alle jemals von mir autorisierten rechner deaktiviert (2 davon wurden gestohlen), aber es nicht für nötig befunden auf meine email zu antworten.

naja. man kann nicht alles haben. und: gut zu wissen, dass man die autorisierung fremder rechner und itunes accounts per mail veranlassen kann, wenn einem der itunes-account und der name de accounteigners bekannt sind. aber sowas macht ja keiner. wozu auch?

der wirtschaft endlich auf die beine helfen

felix schwenzel, in wirres.net    

zum thema grosses deutsches unternehmertum einmal klare forderungen, gut argumentiert — die wahrheit:

Die Wahrheit appelliert: Helfen Sie Jamba, so lange Sie es noch können. Bestellen Sie sich alle neuen Klingeltöne, Handybilder und auch das gesamte Erotiksortiment. Nur so kann das Überleben dieses deutschen Spitzenunternehmens auch in Zukunft gesichert werden!

[via it+w]

architektu.rlog.de

felix schwenzel, , in wirres.net    

der trend geht zum zweit- und drittblog. ix hab das ding aber nicht blog sondern rlog genannt. spricht sich nicht so leicht wie blog, funktioniert aber ganz gut: http://architektu.rlog.de/, baukultu.rlog.de, etc.

wir sind bis jetzt zu zweit, suchen aber noch qualitative besucher qualitative gastautoren oder zuträger. achso, das thema ist architektur, im weitesten sinne.

[nachtrag: ja, es heisst das architektu.rlog, nicht der architektu.rlog, falls sich das jemand fragt]

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nicht mehr an die leser denken

felix schwenzel, in wirres.net    

wegen dieser karikatur hat focus chefansager helmut eurowort die titanic 1996 auf 100 000 mark schmerzenzgeld verklagt. vom berliner stadtmagazin zitty, das die karikatur zuvor veröffentlicht hatte, forderte eurowort 50 000 mark. zitty hatte um einen gang in die nächsthöhere instanz zu vermeiden 15 000 mark im „vergleichsweg“ gezahlt.

das berliner landgericht entschied gegen eurowort und begründete die abweisung von euroworts klage damit, dass der abdruck dieses cartoons durch die „meinungsfreiheit“ gedeckt sei. (nach einem artikel aus der taz vom 20.11.1996, seite 16)

ob das auch für weblogs gilt?

ficken, ficken, ficken und nicht mehr an die leser denken!
ficken, ficken, ficken und nicht mehr an die leser denken!

qualitätsjournalismus is dead

felix schwenzel, in wirres.net    

ralf fasst schön den qualitätsjournalistenschrott der letzten tage zusammen:

Lasst uns also stolz sein auf unsere gut ausgebildete, professionelle und kenntnisreiche Journaille. Wenn man bedenkt, dass es sich bei den drei Artikeln um DW, die Süddeutsche und den WDR handelt (nicht um Unterschichtenfernsehen oder Bild), lässt sich das ganze Elend hinter den Zeitungs- und Webseiten, Fernsehbildern und Radiotönen erahnen. Im Grunde hat der professionelle Journalismus Konkurrenz von bloggenden Amateuren bitter nötig!