was ist so toll daran, wenn jemand gern sex hat?

felix schwenzel,    

christina beim sex mit heiner müllers zigarre, ähh gitarre

nachdem im september wahrscheinlich jede deutsche zeitung, radiosender oder tv-kanal ein „exklusives“ interview mit christina aguilera hatte und man darin immer von ihrer gerne kommunizierten affinität zu regelmässigem geschlechtsverkehr lesen durfte war jetzt harald peters für die berliner-zeitung im konzert von ihr....

»Was ist so toll daran, wenn jemand gern Sex hat?
[…] Falls es einen aber schon zu einem großartig postmodern gewendeten Künstler machen sollte, wenn man alle drei Jahre die Frisur wechselt und bekennt, dass man zwischendurch auch mal ein bisschen Geschlechtsverkehr hat, dann ist die Welt entweder reich an vielen wunderbaren Stars oder arm dran, weil sie an solch einen Budenzauber glaubt. […]
«

#

goethe sacht

felix schwenzel,    

»Wer aber nicht eine Million Leser erwartet,
sollte keine Zeile schreiben« (J.W. v. Goethe)

hmmm. ich sollte keine zeile mehr schreiben. gestern waren es 143 einzelne besucher (unique visitors) exklusive bots und rss-leser. um da die million voll zu kriegen dauerts mal eben siebentausend tage, also knapp 19 jahre...

mist.

o2 bohlt

felix schwenzel,    

dieta

o2, der „kleinste deutsche“ (und optimistischste) „mobilfunkanbieter“ meldet, dass man sich unter der nummer 0179-DIETER bzw. 0179-343837 passagen aus katja kesslers neuem buch „hinter den kulissen“ von dieter bohlen vorlesen lassen kann. (quelle presseinfos o2)

unter der nummer 0179-STEFAN kann man anrufen und sich von stefan effenberg als „arschloch“ beschimpfen lassen. (für die ganz langsamen: das ist ein WITZ)

#

der taz ihre feinde

felix schwenzel,    

taz

die taz wurde heute von ihren „lieblingsfeinden“ übernommen. sonst ekeleregende namen (fliege, diekmann, diepgen, westerwelle, markwort, raab) tauchen heute als autoren oder redakteure in der taz auf.

das ham wa davon:

  • (dr.) kohl wird von kai dieckmann interviewt (kohl: „Ich bin immer unterschätzt worden.“)
  • hans mahr (rtl chef) gibt TV-tipps: (samstag: 22.40 SAT1: genial daneben - die comedy arena; direktübertragung aus dem SPD-parteivorstand, 01.35 KABEL1: sexy lingerie - heisser stoff; michael friedmanns neue talkshow aus dem berliner interconti)
  • tabuwörter für alle taz-redakteure, gefunden an der redaktions-pinnwand, gepetzt von einem unbekannten lieblingsfeind (blutbad, endkampf, mission impossible, schrödern, sexy, deal, deutschland sucht…, …sterben wie die fliegen, gutmenschen, hochkochen, herr, schmeiß hirn vom himmel, hossa...)

wahrnehmungsverschiebungen

felix schwenzel,    

ossi „verhöhnt“ ossis

ich muss an wahrnehmungsstörungen leiden. also eigentlich weiss ich, dass ich wahrnehmungsstörungen habe, was unter anderem zu dieser seite hier führt und dazu führte dass ich schon länger keine frau mehr bei mir im bett wahrnehmen konnte. aber das gehört nicht hierhin. das ist ja kein tagebuch oder so.

ich fand den auftritt vom „manne“ bei maischberger ja äusserst amüsant und ich liebe es jetzt.
der berliner kurier eher nicht. der findet der „manne“ sei „explodiert“ und wütend geworden (krug verhöhnt t-aktionäree und beleidigt alle ostdeutschen)... millionen wären auf „seine“ werbung „reingefallen“ und hätten wegen ihm ihre ersparnisse verloren...

mal ehrlich. die blöden journalisten die sich jetzt und früher in diversen boulevard-blättern über manfred krug aufregen der „zigtausende kleinaktionäre“ „täuschte“ – wo waren die denn als die t-aktie und andere rauskamen? am „kaufen!“, „schnäppchen!“, „mitmachen!“ am brüllen waren sie.

scheiss, scheinheiliger boulevard. ups. jetzt muss ich die kotze vom bildschirm wischen. egal. „manne“ ist schuld.