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der helgoländer vorbote hat auf spiegelkritik.de einen sehr lesenswerten nachruf auf martin sonneborn geschrieben. es geht auch um diesen artikel in der berliner zeitung in der man folgendes über einen seltsam schweigenden, zensierten satiriker lesen konnte:
Der zerknirscht wirkende Martin Sonneborn möchte auf Anfrage nichts dazu sagen - nur, dass die „Schockfotos” natürlich nicht von der „Spam”-Redaktion aussortiert wurden. Wer die mutmaßliche Zensur anordnete, ist leider nicht zu erfahren. Die Pressestelle von Spiegel Online will sich dazu nicht äußern. Es kursieren indes Gerüchte, dass „Spam” in der Chefetage des Mutterblatts Spiegel überhaupt nicht amüsiert aufgenommen wurde. Sonneborn sagt, Spam werde jetzt „erst einmal ruhig weitergeführt”, ein Ende der Satire-Rubrik werde nicht erwogen. Trotzdem, der Einstand ist durch den Rückzieher etwas holprig geraten.
komisch. da kommt auf diesem spiegel-watchblog monatelang nur langweiliges gezeter und dann in einer woche gleich zwei hervorragende artikel. denn den artikel über den „opel-ghost-blogger” tom grünweg fand ich auch bemerkenswert. obwohl ich mich natürlich auch frage: man könnte doch mal bei spon fragen?
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veröffentlicht am 11.11.2006 um 00:28 uhr von felix schwenzel
(zuletzt aktualisiert am 11.11.2006 um 00:58 uhr)
tags: spam martin sonneborn spiegelkritik.de spon satire
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