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_imunität für kritiker?

christian sonntag in der berliner zeitung:
Heute ist es weniger die Frage nach der korrekten Grammatik als die Sorge um mangelnde inhaltliche Qualität, mit der sich Weblogger konfrontiert sehen und mitunter dünnhäutig darauf reagieren. Als die „taz“ die „eaders Editon der Netzeitung kritisierte („Zu viele alte News, schlecht geschriebene Schülerzeitungsthemen, zu viel belangloses »Find ich nicht -find ich doch«“) und riet, „das Schreiben manchmal einfach den Profis zu überlassen“, sah sich der Beitrag beißender Polemik ausgesetzt. (tippfehler übernommen aus der onlineausgabe)
ich verstehe das nicht. da veröffentlicht jemand kritik an jemand anders, teilweise polemisch, teilweise arrogant, teilweise witzig, whatever, und antworten auf diese kritik sind dann, wennn sie teilweise polemisch, teilweise arrogant, teilweise witzig, whatever sind nur noch „beissend“, „dünnhäutig“ oder „überzogen“. das scheint mir so eine mega-trend: kritiker an wasauchimmer beanspruchen so eine art kritik-schutz/-immunität und verlangen, dass ihre kritik nicht kritisiert werde — wenn doch, dann bitte nur mit süsslichen „find-ich-nichts“ oder ganz leise, in angemessenem tonfall oder noch besser, privat, hinter den kulissen, per email. jede antwort, jede debatte wird abgewürgt unter gegenseitigem hinweis auf missachtung von formalien und vorgebliche dünnhäutigkeiten.









ix habe einen [wunschlink] wunschzettel bei [werbelink] amazon, für wirres [spendenlink] kann man spenden, wirres läuft auf ez-publish 2.2.8 und ist zu meiner vollsten zufriedenheit bei [werbelink] candan gehostet (bei bis zu 6.000 täglichen seitenabrufen zu spitzenzeiten muss ich mich auf meinen server jederzeit verlassen können.). seit einiger zeit kann man hier auch [werbelink] t-shirts kaufen. wirres.net steht unter einer creative commons lizenz die ungefragte kommerzielle nutzung ausschliesst. noch fragen?

wo ist ix? was soll das alles? verwirrend seit juli 2000.