dann geh ix halt zu fuss, ersatzverkehr

felix schwenzel, in wirres.net    

dann geh ix halt zu fuss, ersatzverkehr

[nachtrag]
an der schönhauser allee fuhren heute weder u- noch strassenbahnen. die tram fährt da ja schon seit wochen nicht mehr, die nicht-fahrende ubahn war ein neues feature. als ersatz fuhr alle alle 20 minuten ein bus. wer plant sowas? ein bus als ersatz für alle fünf minuten fahrende, 100 meter lange züge und alle 10 minuten fahrende trams?

also lief ich zur arbeit und mir fiel auf, mprgens aus hamburg zur arbeit nach berlin zu fahren geht fast schneller geht, als aus dem prenzlauer berg nach mitte zu kommen. dafür bekommt man morgens auf dem berliner fussweg besseren kaffee als im ICE und trifft bloggigere leute: auf dem weg nach mitte sah ich noch kosmar (der sich lobend, aber vielleicht auch ein bisschen neidisch, über meine frisur äusserte), moni auf dem fahrrad.

ausserdem bemerkte ix, dass morgens mit leerem magen an einer metzgerei vorbeizugehen eher unangenehm ist. kalter fleischgeruch hat morgens was ziemlich ekliges. sonst ist nix passiert.

galerie oel-früh

felix schwenzel, in wirres.net    

wand mit wand davor
wand mit eingestecktem gedöns

jetzt weiss ich auch warum die off-galerie oel-früh „off-galerie“ heisst. sie ist am arsch der welt. heute abend sind die beifahrerin und ix mal kurz an den arsch der welt brandshofer deich 45 gereist um uns dort eine ausstellungseröffnung anzusehen. vor der ausstellung haben wir viele interessante sachen gesehen:

  • in der s-bahn einen harry-rowohlt look-alike, der sehr unangenehm roch.
  • einmal, auf der suche nach der bushaltestelle, um den hauptbahnhof rumgelaufen und 10 besoffene, zwei davon mit bepisster hose gesehen.
  • im bus einen besoffenen der beim anfahren in einen kinderwagen fiel gesehen.
  • an der schnellstrasse, an der wir aus dem bus ausstigen, eine ebenfalls orientierungslose und auf der suche nach der galerie oel-früh befindliche kunstinteressierte getroffen, die uns auf unseren umwegen durch dunkle unterführungen und LKW-parkplätze begleitete.

in der galerie angekommen haben wir uns dann zwei wände und vier blatt papier angesehen und zwei bier getrunken. das war alles sehr abstrakt, aber auch sehr hübsch und lecker. nach ca. 30 minuten aufenthalt sind wir dann nach 30 minuten fussweg und 15 minuten s-bahnfahrt wieder aus dem off zurückgewesen.