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title: rosenkohl-risotto nach ottolenghi
date: "2014-11-29T19:20:00+01:00"
url: "https://wirres.net/articles/7391"
tags: [pfeffer, ottolenghi, rosenkohl, risotto, reis, zitronen, estragon, thymian, zwiebeln, weisswein, salz, parmesan, gorgonzola, "sys:index"]
category: rezepte
additional_categories: [wirres.net, gekocht, artikel]
author: felix schwenzel
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# rosenkohl-risotto nach ottolenghi

das risotto habe ich heute zum zweiten mal gemacht. es war schon beim [ersten mal](https://www.facebook.com/548616784/posts/10152586917316785) ganz lecker, aber mit anlauf, beim zweiten mal wird’s dann oft besser. die geschmacksmischung ist ziemlich wild, aber ziemlich angenehm. wird auch, wie alles frittierte, von 17 und 18 jährigen gegessen.

![foto des fertgen rosenkohl-risotto nach ottolenghi](https://wirres.net/media/pages/articles/7391/d6bc540ce7-1742315449/rosenkohl-risotto-nach-ottolenghi-640x.jpg)

(der helle flausch auf dem essen ist übrigens kein schimmel oder parmesan, sondern fein geriebene zitronenschale.)

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wilde ge­schmacks­mi­schung, leckere frittere anteile, typisch ot­to­lenghi und trotzdem bo­den­stän­dig und relativ einfach zu kochen.
 

## zutaten
 
- 30 g butter
- 2 EL olivenöl
- 2 zwiebeln, fein gehackt
- 2 knoblauchzehen
- 2 EL thymianblättchen
- 2 (bio) zitronen, von einer die schale fein abgerieben, von einer die schale in dünnen streifen abgeschnitten
- 300 g risottoreis (ich nehm immer milchreis)
- 500 g geputzter rosenkohl, davon 200 gramm in dünne scheiben geschnitten und den rest geviertelt
- 200 ml weisswein
- 900 ml gemüsebrühe (ich hab heisses wasser genommen)
- 400 ml sonnenblumenöl zum fritieren
- 40 g parmesan (oder mehr)
- 60 g dolcelatte (ich hab gotgonzola genommen) in 2 zentimeter-würfeln
- 10 g frischer estragon, gehackt (ich hab ne handvoll getrockneten aus dem glas genommen)
- salz und pfeffer
 

## zubereitung
 
1. die **butter** und das **olivenöl** hab ich 10 minuten lang mit den **zwiebeln** bei mittlerer hitze ge­schwitzt. danach sollen der **knoblauch**, die **zi­tro­nen­scha­len­strei­fen** und der **tymian** nochmal 2 minuten mit­schwit­zen. die zi­tro­nen­scha­len­strei­fen hab ich übrigens mit dem spar­schä­ler von den zitronen ab­ge­schnit­ten und danach in sehr dünne streifen ge­schnit­ten. ot­to­lenghi lässt die, laut koch­buch­bil­dern, in breiten streifen mit­schwit­zen.
2. danach habe ich den **milchreis** eine minute mit­schwit­zen lassen, mit dem **wein** ab­ge­löscht und in den reis einziehen lassen. erst dann kamen die **in scheiben ge­schnit­te­nen ro­sen­köh­le** dazu, nochmal ne minute bei hoher hitze mit­schwit­zen.
3. ein teelöfel **salz** und viel **pfeffer** dazu und dann das übliche risotto-gewese: alle 3 bis 4 minuten einen kräftigen schwung **wasser**, rühren, einziehen lassen, weiter. ich hab ungefähr 1200 mil­li­li­ter gebraucht, bis der reis ok war.
4. während das risotto köchelt soll man die ro­sen­kohl­vier­tel frit­tie­ren. weil mich mul­ti­tas­king allgemein über­for­dert, heute aber speziell, weil ich die bei­fah­re­rin erstmal milchreis kaufen schicken musste, hab ich das frit­tie­ren vorher erledigt: in einer kleinen pfanne 2 zen­ti­me­ter hoch **son­nen­blu­men­öl** füllen, sehr heiss werden lassen und dann eine handvoll **ro­sen­kohl­vier­tel** vor­sich­tig ins fett geben und eine minute frit­tie­ren. das spritzt tierisch, auch wenn der rosenkohl trocken ist. letztes mal hatte ich das fett nicht heiss genug, aber wenn das fett heiss genug ist werden die ro­sen­köh­le in einer minute schön braun, ein bisschen knusprig und garen fast durch. wichtig ist: immer nur eine handvoll, also wenig rosenkohl, ins siedende fett geben. danach den rosenkohl auf kü­chen­pa­pier einen teil der enormen menge auf­ge­so­ge­nen fetts abgeben lassen.
5. wenn das risotto und die ro­sen­kohl­vier­tel fertig sind, das feuer run­ter­dre­hen, also ausmachen, die beiden **käse** und den **estragon** un­ter­rüh­ren und danach die häfte des fri­tier­ten ro­sen­kohls un­ter­he­ben.
6. ot­to­lenghi empfiehlt die rest­li­chen ro­sen­kohl­vier­tel, den **zi­tro­nen­saft** und die ab­ge­rie­be­ne **zi­tro­nen­scha­le** zur deko zu verwenden, es schadet aber meiner meinung nach nichts das alles schon im topf zu­sam­men­zu­rüh­ren.
