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title: links und likes KW 5 2026
date: "2026-02-08T23:00:00+01:00"
url: "https://wirres.net/articles/links-und-likes-kw-5-2026"
tags: [rands, todolisten, todos, arbeitsorganisation, magisches dreieck, magisches zweieck, miniflux, ds9, starfleet academy, star trek, beat bunny, musik, drum machines, eis, feuer, erfindungen, veritasium]
category: links
additional_categories: [wirres.net, favoriten]
author: felix schwenzel
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# links und likes KW 5 2026

[randsinrepose.com: I Hate Fish](https://randsinrepose.com/archives/i-hate-fish/)

rands rantet sehr aus­führ­lich über pro­duk­ti­vi­täts-werkzeuge. naja, er stellt eher fest, dass sie in der regel nichts für ihn sind. mir gefällt die idee, die er nach 20-30 minuten lesezeit ent­wi­ckelt: eine todo-liste die **alte** einträge einfach nach einer weile löscht, ohne weitere rückfrage. find ich gut. mach ich schon lange, al­ler­dings nicht durch löschen, sondern durch vergessen.
 

ich kann meine her­an­ge­hens­wei­se glaube ich am besten mit einer wasser-metapher be­schrei­ben. das was wichtig ist schwimmt auf. entweder weils leicht ist, jemand dran zieht oder drückt oder es fest­ge­bun­den hat oder weils strampelt oder ge­stram­pelt wird. was aufhört zu strampeln sinkt langsam aus dem blickfeld. ich arbeite im alltag mit (zu) vielen ver­schie­de­nen werk­zeu­gen, leider nicht besonders struk­tu­riert, aber oft sehr intuitiv.
 

mein wich­tigs­tes werkzeug um zu *tuendes* zu iden­ti­fi­zie­ren und im auge zu behalten ist meine email-inbox. seit mail-programme emails in strängen zu­sam­men­fas­sen bleibt ei­ner­seits (meistens) der kontext erhalten und an­de­rer­seits lassen neue mails die je­wei­li­gen stränge auf­schwim­men.
 

ich kopieren jeden tag die todos vom vortag „hand­schrift­lich“ auf eine neues blatt und füge im laufe des tages neue hinzu. mit „hand­schrift­lich“ meine ich zettel = textdatei und schrift = tippen und copy & pasten. das ist mühsam, aber hilfreich beim prio­ri­sie­ren und fürs merken. und das „manuelle“ be- und ver­ar­bei­ten hilft mein un­be­wusst­sein zu füttern.
 

danach kommen — zumindest auf der arbeit — diverse ti­cket­sys­te­me. denen fehlt ei­gent­lich allen ein be­frie­di­gen­der sound­ef­fekt beim erledigen, aber ich finde es auch ohne sound­ef­fekt be­frie­di­gend, dinge in ti­cket­sys­te­men auf erledigt zu stellen und den fluss der er­le­dig­ten dinge an­schwel­len zu sehen. in der praxis landen leider zu viele *tu-dinge* im *pending*.
 

mein haupt­pro­blem beim erledigen hat nichts mit werk­zeu­gen oder prozessen zu tun, sondern mit haltung oder genauer: anspruch. ich schiebe dinge auf weil ich sie richtig und gut machen will, aber weiss, dass das ge­ge­be­nen­falls etwas länger braucht — also jetzt gerade noch nicht geht aber viel­leicht später, oder morgen oder nächste woche.
 

diesen knoten habe ich beim bloggen gelöst: ich hab kein problem damit einen beitrag *hin­zu­rot­zen*, gerade mal gut genug zu machen, zur not später nochmal etwas zu polieren. beim rest meiner aufgaben bin ich zwar kein per­fek­tio­nist, aber ich strebe schon einen gewissen qua­li­täts­stan­dard an, der zumindest nicht den eindruck von *hin­ge­rotzt* erweckt. und genau da fängt das auf­schie­ben dann an und man landet bei einer art magischen zweieck ([statt dreieck](https://wirres.net/articles/10526)).

[gigold.me: Eine Ode an DS9](https://gigold.me/blog/ode-an-ds9)

> Nach nun 5 Episoden setze ich mich als jemand, der seit 1991 Trekkie ist, offenbar deutlich von anderen Alt-Trekkies ab, wenn ich sage: Academy über­rascht mich bisher. Seit 30 Jahren dachte ich, dass es eine solche Serie nicht braucht, dafür habe ich richtig viel Spaß an ihr.
 

thomas findet SFA (starfleet academy) durch­ge­hend gut. ich ertrage den pathos, das bunte, die laut­stär­ke, das ständige, unsubtile *in your face* nur schwer, muss aber sagen, dass die ge­schich­ten, die SFA bisher erzählt hat, mir im kern gefallen, die in­sze­nie­rung hingegen nicht.
 

während die in­sze­nie­rung und die kulissen alle völlig *over the top* sind, finde ich gerade das ensemble er­schüt­ternd lang­wei­lig. alle *nice* und glatt und schön und makellos. ausnahme (neben holly hunter): [kerrice brooks](https://www.imdb.com/de/name/nm10942944/) die SAM spielt und in der vierten folge im fokus steht. die ist so er­fri­schend, dass es einen fast umhaut.

[youtube.com: BLUE MONDAY - Analyzing the MOST BRUTAL BEAT of the '80s | Drum Patterns Explained](https://www.youtube.com/watch?v=msZCv0_rBO4)

die videos von *beat bunny* (oder *captain pikant*?) zeigen wie ikonische songs im schlag­zeug-computer nach­ge­baut werden können. ich verstehe nix, sehe aber fas­zi­niert zu, wie hier zum beispiel *new order*s *blue monday* nach­ge­baut wird. und ich frage mich, was aus mir geworden wäre, wenn wir sowas damals im mu­sik­un­ter­richt gemacht hätten. dann hätte ich mich viel­leicht doch ein bisschen mehr für musik in­ter­es­siert?

[youtube.com: Why Cold Drinks Were Lethal before 1914 (Veritasium)](https://www.youtube.com/watch?v=6HVYHNTDOFs)

fas­zi­nie­rend. ich glaube, man kann sagen, die erfindung der künst­li­chen kühlung ist ein ähnlich wichtiger wen­de­punk­te in der mensch­li­chen zi­vi­li­sa­ti­on, wie die be­herr­schung des feuers. dieses video zeigt wie man vorher gekühlt hat und welche ein­schnei­den­den (positiven) folgen die künst­li­che kühlung hatte und hat.

> [#FotoVorschlag](https://fnordon.de/tags/FotoVorschlag) "Lange Schatten"
> 
> **kaltmamsell** (@kaltmamsell@fnordon.de)
> 
> — [6. Feb. 2026, 12:56](https://fnordon.de/@kaltmamsell/116023557988620431)

> Immer sehr hübsch, wenn der Schnee zu Bodennebel wegsublimiert.
> 
> **giardino** (@giardino@fnordon.de)
> 
> — [30. Jan. 2026, 09:27](https://fnordon.de/@giardino/115983097541951274)

[anjesagt.blogger.de: anjesagt: Schubladenumsortierung](https://anjesagt.blogger.de/stories/2910680/)

das ist mal ne ul­ti­ma­ti­ve lob­hud­de­lei. dankje anje.
