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title: link vom 06.11.2025
date: "2025-11-06T21:15:00+01:00"
url: "https://wirres.net/articles/links-vom-06-11-2025"
tags: [filme, filmkritik, play dirty, mission impossible, tron]
category: links
additional_categories: [wirres.net]
author: felix schwenzel
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# link vom 06.11.2025

[blogs.taz.de: Filmtagebuch: Film des Jahres Anwärter!](https://blogs.taz.de/popblog/2025/11/03/filmtagebuch-film-des-jahres-anwaerter/)

ich mag die film­kri­ti­ken von christian ihle. so sehr, dass ich mir jetzt gleich *Play Dirty* auf amazon prime anschaue, auch wenn christian ihle den in­halt­lich „etwas zu überladen“ fand, hält er den film auch für kein „Ärgernis“ und findet „Lakeith Stanfield & Rosa Salazar zwei er­fri­schen­de Sidekicks“.
 

ich hab noch mehr links auf lager. aber jetzt guck ich erst mal fernsehen. ach bevor ich damit anfange: *Mis­si­on: Im­pos­si­ble — The Fi­nal Recko­ning* hab ich nachdem ich [vor ein paar wochen](https://wirres.net/articles/tagebuch-20-08-2025) damit anfing und wegen lä­cher­lich­keit abbrechen musste, jetzt doch zuende geschaut. das war eine ziemlich qual und trotz der bemühten stunts von cruise alles sehr un­be­en­dru­ckend und extrem egal.
 

das motiv eines drohenden atom­kriegs nutze der film um die dröhnende lan­ge­wei­le und egalheit ein wenig zu auf­zu­pep­pen — na­tür­lichg völlig ver­geb­lich. wie man das macht und den zu­schau­en­den eine höl­len­span­nung (und rat­lo­sig­kiet) einjagt, hat kathryn bigelow auf netflix in *A House of Dynamite* gezeigt.
 

fast noch schlimmer als der letzte *Mission: Im­pos­si­ble* war *Tron: Ares*. an dem film hinkte wirklich alles. aus ir­gend­ei­nem grund fand ich jared leto angenehm, viel­leicht weil er das einzige element im film war, das nicht total über­bret­zelt war. aber wahr­schein­lich ist es trotzdem klüger um filme mit jared leto einfach einen grossen bogen zu machen.
 

jetzt guck ich aber ertmal *Play Dirty*.

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nachtrag 09.11.2025:
ich habs nach zwei versuchen zuende geschaut. anfangs war *Play Dirty* noch ganz unterhaltsam, aber eigentlich war es schon ein ärgernis. während ich bei john wick das telespiel-artige töten von menschen gerade noch so wegabstrahieren kann, fiel es mir bei *Play Dirty* im verlauf der ballerei immer schwerer. ärgerlich fand ich, dass das im film auch noch thematisiert und rationalisiert wurde. am ende war am film wirklich nichts erfreuliches oder lustiges mehr übrig. salzlose ballermannsuppe.
