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title: willkommen zuhause, echo dot
date: "2026-10-07T19:30:00+02:00"
url: "https://wirres.net/articles/willkommen-zuhause-echo-dot"
tags: [automatische wohnung, amazon, snips, alexa, ivanka, home assistant, cloud]
category: notiert
additional_categories: [wirres.net]
author: felix schwenzel
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# willkommen zuhause, echo dot

<small>tl;dr: ein amazon echo dot der zweiten generation lässt sich auch als esphome-voice satellit nutzen. ganz ohne internet, cloud oder *amazon*.</small>

vor fast 10 jahren hab ich mir bei amazon einen *echo dot* gekauft. für ein paar jahre hatte ich [spass](https://wirres.net/sofortbilder/1469850684844378611) damit, [vor acht jahren zog dann *ivanka* bei uns ein](https://wirres.net/articles/11086). leider konnten wir *ivanka* nicht *ivanka* nennen, weil die *wake-word*-erkennung mit *ivanka* nie richtig funktionierte. deshalb nannten wir sie am anfang weiter *alexa* und später dann *snips*. *snips* war ein quasi open source projekt und einen lokalen, also nicht in der cloud laufenden sprachassistenten selbst zu bauen. der lokale teil war vorteilhaft, weil wir ivanka einfach weiterverwenden konnten, als *sonos* vor sieben jahren *snips* aufkaufte und dann im folgenden jahr abwickelte. snips funktionierte monatelang weiter, das blöde war, ohne die snips-infrastruktur könnte man nichts mehr am setup und den spracheinstellungen ändern.

in den folgenden jahren hab ich *ivanka* dann trotzdem mit verschiedenen unterbauten zuhause weiterbetreiben können. für ein paar jahre mit [*rhasspy*](https://github.com/rhasspy/rhasspy) und seit ein paar jahren geht das alles auch mit homeassistant alleine, auch weil der maintainer von *rhasspy*, [michael hansen](https://github.com/synesthesiam) ins team *home assistant* wechselte.

jedenfalls hab ich den amazon echo dot nach der dekommisionierung nicht weggeschmissen, weil: man weiss ja nie. letzte woche hab ich mitbekommen, dass es [ein projekt](https://github.com/Gamer92000/echo-dot-assist) gibt, mit dem man echo dots der dritten und zweiten generation rooten und mit neuer firmware bespielen kann. den echo dot der zweiten generation, den wir haben, sogar ohne löten, nur mit einem micro-usb kabel an einer linux kiste.

![echo-dot-im-home-assistant-dashboard](https://wirres.net/media/pages/articles/willkommen-zuhause-echo-dot/2e153a3c43-1791392733/echo-dot-im-home-assistant-dashboard-640x.png)
das hab ich jetzt gemacht und damit ist ein traum in erfüllung gegangen: die ziemlich guten mikrofone, der okaye lautsprecher und das überragende gut trainierte wake-word „alexa“ kann ich jetzt ohne *amazon* komplett in *home assistant* benutzen. damit reiht er sich in die reihe meiner früher benutzten raspberry pis und jetzt genutzten [home assistant voice pe](https://www.home-assistant.io/voice-pe/) *voice satellites* ein und lässt sich alles sagen, was ich mir in den letzten jahren ausgedacht habe. zum beispiel: „[airfryer für 20 minuten einschalten.](https://wirres.net/articles/ich-hasse-smarthome-apps)“ er funktioniert als mediaplayer, also home-assistant lautsprecher und auch weiterhin als bluetooth-lausprecher, wenn mans braucht.

das ganze funktioniert mit einer firmware die sich als esphome ausgibt, bzw. mit der esphome-api mit home assistant verbindet. mit den [home assistant voice pe](https://www.home-assistant.io/voice-pe/) funktioniert das erfahrungsgemäss sehr stabil, mal sxhauen wie stabil die firmware auf dem echo dot läuft, ich gehe aber davon aus, dass das mindestens so gut funktioniert wie mit dem [ha voice pe](https://www.home-assistant.io/voice-pe/) (der immerhin um die 60 € kostet).

das einspielen der firmware von [echo-dot-assist](https://github.com/Gamer92000/echo-dot-assist#supported-echos) sollte theoretisch ganz einfach gehen: repo clonen und `scripts/setup.sh` ausführen. nach dem rooten und dem vermeintlichen einspielen der neuen firmware oder firmware-ergänzung blieb die aber hängen und ich musste mich von chatGPT durch ein debugging und einen fix führen lassen. im prinzip war das aber *reasonably* einfach — und vor allem ohne löten oder adapter.

nach solchen erlebnissen wird es mir künftig noch schwerer fallen alte geräte wegzuschmeissen.
