die
bobs mal wieder. dieses jahr endlich ohne die alberne einschränkung, dass die blogs „journalistisch“ sein müssen. mit dem kriterium „best journalistic blogs“ hat sich der „best of the blogs“ award letztes jahr selbst ins knie gefickt und bei der
preisbverleihung in erklärungsnöte gebracht. dieses jahr scheint alles besser. aber ich werde mich dieses jahr
wieder nicht bewerben vorschlagen lassen können, erstens weil dies ja kein blog mehr ist, sondern eine einrichtung um ins internet zu schreiben und zweitens weil einige der
kriterien folgendermassen lauten:
Sprachliche Kompetenz, Verständlichkeit, Aktualität, Transparenz, Glaubwürdigkeit.
da falle ich wieder mal durchs raster.
an der
jury-besetzung wurde zum positiven geschraubt; das deutsche jurymitglied ist diesmal kein ewiggestriger, sondern die grossartige
kaltmamsell („eines der meistgelesenen [Blogs] im deutschsprachigen Raum“).
ein leckerli haben sie die veranstalter dannn auch noch aus dem kreuz geleiert; eine
blogopedia, zur sicherheit natürlich redaktionell betreut. wo kämen wir den hin, wenn die leute selbst entscheiden könnten? naja. immerhin
vorschlagen kann das gemeine fussvolk. den rest machen die experten.
Das Prozedere:
Bis 30. September kann jeder und jede seine Favoriten vorschlagen. Anschließend nominiert die Jury in jeder Wettbewerbskategorie zehn der Vorschläge.
Vom 23. Oktober bis 11. November ermittelt ein Voting die User-Preisträger. Wir Jury treffen uns am 10. November in Berlin und raufen die Gewinner der Jury-Awards aus.
Am 11. November werden die Gewinner der BOBs-Awards auf einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin bekannt gegeben.
Hier alle Details des Prozedere.