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_wut

ich glaube ich hab irgendwann einmal gesagt, dass das aufregen eine der triebfedern des blogens sei. die wut, der „rant“ sind die essenz des bloggens. meine aufregung wurde in den letzten jahren zwar immer wieder durch pappnasen die meine aufregungungen via google fanden und ihre anwälte fanpost schreiben liessen gezügelt, so dass ich meine wut seitdem anders kanalisiere, aber ich finde wutausbrüche, klagen oder eben „rants“ machen, neben ca. 2000 anderen sachen, das internet entscheidend aus.

lange vorrede, kein sinn: ich fand diesen wutausbruch von „will“ enorm herzerfrischend.

felix schwenzel
06.01.2009 00:01 uhr





_das …

felix schwenzel
24.12.2008 10:00 uhr



_papier wimpern

vor ner weile habe ich klebezettel aus papier von den netzpiloten gescheknt bekommen. jetzt, ein jahr später, weiss ix wozu die gut sind: zum wimpern pimpern.

felix schwenzel
16.12.2008 13:00 uhr



_Der Tag an dem ich ein Blog las

hab gestern im Internet gelesen und muss sagen, dass basicthinking.de gar nicht einmal sooo übel war, wie es viele darstellen. Lesen kann man es, richtig ärgern wird man sich nicht deswegen. Es gibt viel schlimmere Blogs.

Wenn es nach Beiträgen ginge, hätten es ruhig noch viel weniger sein können. Dafür hätte man der schrottigen Ausdrucksweise etwas mehr Schliff geben können, aber vaD die ganzen Abk, die viel mehr Stoff im Grunde genommen bietet. Hr. Robert Basic als einer der Hauptfiguren kommt ziemlich hölzern daher, der offensichtlich zu komplexeren Satzkonstruktionen nicht fähig zu sein scheint (das ist aber nicht so wild). In einem Kommentar steht “Rob” zB Malte Welding gegenüber. Und Malte formuliert mit seinem bloßen Sätzen Rob förmlich an die Wand. Dabei dauert der Wortwechsel nur recht kurz. So fehlt es dem Basicthinking-Blog an mehr Tiefe, die Schreibe ist so lala.

Also, für einen netten Zeitvertreib reichts, doch ists wie bei der BILD: Oben rein und das belanglose Kurzvergnügen im Kurzzeitgedächtnis verarbeiten.

[natürlich nur geklaut, wieder.]

felix schwenzel
16.12.2008 09:33 uhr
| blogdings



_erclairbear

in der fernsehserie „heroes“ ist immer die rede von „the chearleader“ „claire bear“. richtig muss es natürlich heissen: erklärbär.

felix schwenzel
16.12.2008 06:00 uhr
| super witze, selbstgemacht



_.

argh:
weil man sich keine namen mehr merkt, sondern sich menschen anhand anderer artefakte einprägt, die sich vielleicht in der form von den ehemaligen unterscheiden, aber doch nicht im zweck.
[…]
und weil man eben von all dem weiß, der inszenierung, und von der möglichkeit von echtheit. weil man so sehr verinnerlicht hat, nirgendwo hundert prozent zu erwarten. weil berechenbarkeit langweilt.

felix schwenzel
16.12.2008 00:01 uhr
| blogdings



_my version

alan shore: „Denny, do you ever worry that when you die people will never have truly known you?“
denny crane: „I don’t want them to know me. I want them to believe my version.“

boston legal S04E15

felix schwenzel
15.12.2008 23:48 uhr
| zitat



_die welt ist voller schwachmaten

es ist ein normaler menschlicher wesenszug, das handeln der anderen kurzsichtig, dumm oder falsch zu finden. entgegen landläufiger meinungen ist das keinesfalls auf die beschränkt, die ins internet oder auf papier schreiben. jeder macht das so. dabei ist es oft auch tatsächlich einfacher, bestimmte sachverhalte besser von aussen, aus der aussenperspektive zu beurteilen.

ebenso ist es ein normaler menschlicher wesenszug kritik weitgehend zu ignorieren. auch dafür gibt es viele gründe. von innen sind viele zusammenhänge sehr viel komlexer und sachzwängiger als sie von aussen scheinen. fast alle verhaltensweisen, kurzsichtige, dumme, falsche, aber auch kluge und weitsichtige, haben gründe, manchmal sogar gute. kritik wird von kritisierten öffentlich sogar manchmal willkommen geheissen, oft allerdings mit der einschränkung, solange die kritik „sachlich“ (oder „konstruktiv“) sei. offenbar kann man kritik, wenn sie „sachlich“ ist, besser ignorieren. unsachliche kritik dagegen fällt vielen kritisierten viel schwerer zu ignorieren. sie antworten dann oft ebenso unsachlich, drohen oder ziehen vor gericht.

sachliche (oder konstruktive) kritik funktioniert meisten nicht besonders gut. wenn sachliche kritik nicht mindestens auch ein paar aspekte (unsachliche) emotionalität enthält, entfaltet sie kaum wirkung. davon abgesehen, gibt es sehr viele formen der unsachlichen kritik. man kann kritik zuspitzen oder die sachverhalte stark vereinfachen damit sie wirkung erzielt. auch die die vielzitierte kraft der märkte, ist eigentlich eine unkonstruktive und unsachliche kritik. wenn immer weniger menschen zeitungen oder zeitschriften oder immer weniger musik kaufen ist das um ein vielfaches unkonstruktiver und unsachlicher als beispielsweise ein wütendender blogartikel. selbst marcel reich-ranickis wütende fernsehkritik (so etwa: „alles schrott“) ist um ein vielfaches konstruktiver als jemand der das fernsehen kritisiert, indem er es einfach nicht mehr einschaltet.

aber ich drifte ab. ich wollte eigentlich nur ein bisschen rumkritisieren und -mäkeln und die welt beschimpfen. die vorrede diente nur dazu, meine kritik, auch wenn sie sich nicht so anhört, als konstruktiv und sachlich zu klassifizieren.

tatsächlich bin ich heute beim zeitungs- und internet lesen aus dem kopfschütteln kaum noch herausgekommen. es fing damit an, dass ich las, das die deutschen reeder die deutsche regierung, bzw. marine um den schutz vor piraten bitten. die deutsche reeder, die ihre schiffe in malta, panama oder den bahamas registrieren, um ihren bestzungen weniger geld zahlen zu müssen und um steuern zu sparen, fragen nicht etwa in malta, panama oder den bahamas um schutz vor piraten, sondern in deutschland. was für eine posse, was für eine zutiefst asoziale haltung. die haltung, gewinne zu privatisieren und risiken zu vergesellschaften, der allgemeinheit aufs auge zu drücken, gehört ja mittlerweile bei business-kaspern zum guten ton.

nicht weniger verachtenswert ist es, jahrelang kundenwünsche zu ignorieren, nachfrage auf neuen vertriebskanälen nicht zu stillen und kunden zu kriminalisieren und dann, wenn die jahrelang prophezeite krise da ist, nach staatlichen rettungsprogrammen oder gesetzlichen massnahmen zu rufen um die geldgier weiter zu befriedigen. marcel weiss hat der gesamten medienindustrie eine „unfähigkeit zu lernen“ attestiert. die business-kasper snd sich nicht zu schade, erst die gründe für ihr versagen allen anderen, ausser sich selbst, in die schuhe zu schieben und dann alle anderen auch noch für ihre unfähigkeit zahlen zu lassen.

allein die tatsache das film- und fernsehproduzenten einen für konsumenten völlig undurchdringbaren und unverständlichen rechte- und vertriebsdschungel aufgebaut haben, der es selbst für leute die bereit sind geld für die produkte zu zahlen, unmöglich macht an diese produkte legal heranzukommen, treibt mir die zornesröte ins gesicht. türkisch für anfänger im internet angucken? fehlanzeige (auch nicht weiter schlimm). amerikanische fernsehserien im deutschen itunes-store kaufen? bis auf wenige ausnahmen: unmöglich. DVDs die man in amerika kauft in deutschland gucken? geht nicht. gekaufte DVDs auf einem ipod oder laptop ohne DVD-laufwerk angucken? verboten. selbst serien die es theoretisch online zu erwerben gäbe, kann die filmindustrie einfach so aus den online-läden entfernen, wenn es besser in ihr vertriebskonzept passt.

man könnte ds gefühl bekommen, man sei von schwachmaten umgeben.

apropos schwachmaten. besonders gefressen habe ich ja die schwachmaten die behaupten, dass leute die es vorziehen mit computern und über das internet zu kommunizieren, als entrückt von der „echten welt“ oder sozial minderbemittelt darzustellen. ben hat schön herausgestellt wie lächerlich schwachmatisch das klingt, wenn gerade werbefuzzis, die die „echte“ welt mit schrott der verführen und nicht vorhandene bedürfnisse wecken soll zupflastern, davor warnen, dass computerspiele, virtuelle welten oder das internet mit seinen blogs und foren und comunidings „Verführungen und Süchte“ auslösen könnte:
Ausdrücklich sehe ich diese Gefahren nicht nur für Heranwachsende oder Jugendliche, sondern ebenso für Erwachsene, denen das reale Leben nicht die Anerkennung schenkt, die jeder Mensch braucht und sich wünscht. (Roland Kühl-v.Puttkamer)
sagt ein werber.

wie gesagt. es gibt für jedenm schwachsinn gründe, manchmal gute, manchmal weniger gute. heute habe ich aber keine lust zu differenzieren und will mich noch ein bisschen weiter aufregen. morgen ergebe ich mich dann wieder meinen eigenen sachzwängen und rede selbst weiter schwachsinn.

felix schwenzel
11.12.2008 22:00 uhr



_mangelde solidarität mit den BOBs?

keine ahnung ob mein kommentar, den ich eben unter diesen spreeblick-artikel gesetzt habe in der moderation festhängt oder in den orkus gewandert ist, weil er zu lang, zu blöd oder zu linkreich war, ich poste ihn jetzt einfach nochmal hier:
ich neige zum ignorieren von dingen von denen ich keine ahnung habe. so lese ich weder chinesische tageszeitungen, noch opposotionelle chinesische blogs. das wallstreet-journal lese ich auch ganz selten und kerphysik-kongresse habe ich bisher auch noch keinen einzigen besucht. obwohl ich mich laienhaft sehr für gynäkologie interessiere, habe ich keine einzige seriöse publikation darüber in meiner bibliothek.

dann neige ich ich auch noch dazu, veranstaltungen oder ereignisse zu ignorieren von denen ich nicht weiss, dass sie stattfinden. manchmal ändere ich zwar meine reisepläne, wenn ich von einer veranstaltung drei tage vorher erfahre, zum beispiel bei einer party meines besten freundes oder einer blitzhochzeit oder so. die einladung zur BOBs-verleihung kam leider sowas von zu spät, dass ich nicht wusste ob ich lachen oder heulen sollte.

und dann ist da noch die sache mit blogpreisen, so ganz allgeimein. du schreibst, blogs können „wie im Falle der ausgezeichneten Blogs aus China und Cuba mächtige Werkzeuge sein, um [das demokratische] Grundrecht [auf Rede- und Meinungsfreiheit] in Anspruch zu nehmen.“ klar, nur sind blogs das auch ohne den BOBs-, grimme-, oder sonsteines blog-preises. klar gibt es blogs die es verdienen oder denen es gut tut oder deren betreibern es hilft aufmerksamkeit zu bekommen, aber meine bescheidene erfahrung mit, ich sag das mal allgemeiner, medienpreisen ist, dass medienpreise vor allem dazu dienen dem stifter aufmerksamkeit zu verschaffen. im idealfall ist das verhältnis ausgewogen, alle bekommen aufmerksamkeit und alle freuen sich. und im speziellen war das mit den BOBs diese jahr vielleicht sogar besonders lobenswert, dass die deutsche welle den ausgezeichneten blogs alle aufmerksamkeit zuschieben möchte und in einem anfall von überbescheidenheit einfach überhaupt kein eigen-marketing oder -werbung macht.

hinzu kommt, dass ich bisher die auswahlprozesse und jury-entscheidungen fast aller medienpreise von denen ich bewusst etwas mitbekommen habe, als völlig blödsinnig und intransparent empfunden habe. die BOBs vor drei jahren beispielsweise, hatten als kategorie mal „bestes journalistisches“ blog und den preis dann „lyssas lounge“ gegeben. nix gegen lyssa und ihre lounge, echt, aber solche nicht-nachvollziehbaren entscheidungen helfen mir nicht sonderlich den anderen entscheidungen der jury zu trauen. dann mag es schon sein, dass die jury ein unglaublich wichtiges oder lobenswertes oder tolles ausländisches blog herauspickt, dass jedes quäntchen lob und aufmerksamkeit verdient — nur spielt das dann für mich schon lange keine rolle mehr: wenn schon die mir nachvollziehbaren entscheidungen nicht nachvollziehbar sind, wie soll ich dann die für mich nicht nachvollziehbaren entscheidungen nachvollziehen?

neben den marketing- und glaubwürdigkeits-defiziten kranken die BOBs noch an einem weiteren entscheidenden aspekt: wie sollen sich blogger die *nicht* unter lebengefahr bloggen, sondern zum beispiel über fäkalien, fernsehen, musik-charts oder das wetter in hamburg schreiben, mit blogs messen, die unter lebensgefahr, repression und anderen widrigen umständen entstehen?

wie gesagt (wenn auch nur zwischen den zeilen), ich glaube durchaus, dass die BOBs eine gute sache sind, genauso wie gynäkologen-kongresse oder die UN-vollversammlung oder eine klimakonferenz, nur habe ich noch nicht genau verstanden, warum mich das genau interessieren sollte. von daher kommt mir deine vermutung, dass sich in deutschland niemand für die BOBs interessiert, weil „die deutsche Blogosphäre unglaublich selbstverliebt, selbst-referenziell“ ist, ein bisschen wehleidig vor. klar, man kann auch die 99 prozent aller menschen die nicht ins theater gehen oder sich regelmässig deutsches autoren-kino reinziehen als kulturlose, selbstreferenzielle banausen beschimpfen, man kann sich darüber echauffieren, dass die leute lieber MP3s aus dem internet „raubkopieren“ statt sich kopiergeschütze CDs zu kaufen oder dass so viele leute lieber batman als die bachmann-preis-verleihung angucken. nur manchmal isses dann auch ne gute idee mal einen blick auf sich selbst oder die von einem mitmoderierte veranstaltung zu werfen, bevor man mit dem zeigefinger zu fuchtelt.

kurz, bevor du hier allen die nicht zur BOBs-verleihung erschienen sind oder darüber geschrieben haben, mangelnde solidarität mit menschen die ihr „Leben riskieren“ unterstellst, könntest du vielleicht noch ein, zwei gedanken daran verschwenden ob die kommunikation einer so noblen sache wie die BOBs-verleihung nicht noch verbessert werden könnte. wenigstens ein bisschen.
[nachtrag 08.12.2008]
irgendwann heut nacht wurde mein kommentar freigeschaltet. ich lasse ihn trotzdem hier stehen. apropos kommunikationsdefizite, offenbar gabs die nciht nur mit dem publikum, sondern auch mit den nominierten. wenn ich mich recht erinnere, ist das auch ein déjà-vu.

felix schwenzel
07.12.2008 22:08 uhr



_gesucht: gewalt-konzepter, gewaltdesigner



ideen hab ich auch massig und ich würde sogar ein konzept schreiben, ich komme vor lauter schlägereien nur gerade nicht dazu.

felix schwenzel
07.12.2008 22:00 uhr



_repektable rechercheleistung

von don dahlman im formel1-blog über das „Finanzmonster“ formel1.

felix schwenzel
07.12.2008 20:51 uhr



_eisbahn hamburg



hier kann man heranwachsende beobachten wie sie im kreis fahren, ihr revier markieren, posieren und auf die fresse fallen. quasi die welt in klein.

[es fuhren auch ein paar heranwachsende über 40 im kreis herum, die hatten aber alle nen schnurrbart und noch mehr profilneurose als die jüngeren heranwachsenden.]

felix schwenzel
07.12.2008 17:06 uhr



_hoffnung am horizont

vor ein paar tagen las ich etwas erstaunliches in meinem feedreader:
Wenn Sie das Gefühl haben, jemanden dringend anschreien zu müssen (bitte nur, wenn es um Usability oder Multimedia geht): Meine Mobilnummer ist 0178-5451711. Falls Sie twittern - alles, was Sie an @zeitonline adressieren, kommt an. Vielen Dank!
Herzlich,
Fabian Mohr
fabian mohr stellt sich in diesem blogeintrag als derjenige vor, der „seit Anfang Oktober“ „bei ZEIT ONLINE für Entwicklung und Multimedia-Formate zuständig“ ist und sich „mit Blick auf 2009“ intensiver mit einem thema beschäftigen will: „[Der] Usability von ZEIT ONLINE“.

mit der usability von zeit-online habe ich mich mal im märz beschäftigt und damals nicht viel davon gefunden.

ich bin jetzt wirklich mal gespannt und werde sicherlich 2009 oder 2010 nochmal auf zeit.de nachgucken, ob es dann einfacher geworden ist den qualitäts-journalismus auf zeit.de zu finden als die „partnersuche“.

felix schwenzel
06.12.2008 22:45 uhr



_elektrischer reporter

der elektrische reporter ist seitdem er das 2DF-logo oben rechts in der ecke mit sich trägt ziemlich fickrig geworden.

ohne das 2DF-logo („phase 1“ nennt mario sixtus das) war der elektrische reporter äusserlich rau, eintönig, im originalton und ungeschliffen. ein bisschen wie ein wordpress-blog mit dem langweiligen standard-layout, aber eben mit klasse texten.

mit dem 2DF-logo ist der der elektrische reporter äusserlich glatt, hochprofessionell, mit voiceover von berufssprechern statt untertiteln ausgestattet und glatt geschliffen. ein bisschen wie eine drei-spaltige news-website auf der an allen ecken etwas blinkt und die mit dpa-texten gefüllt wird.

bei der ersten neuen folge mit 2DF-logo habe ich nur bis zur hälfte durchgehalten und dann abgeschaltet. mir war das eine spur zu erklärbärig, nervös und überprofessionell. vielleicht lag mein desinteresse an der sendung auch daran, dass ich zum thema twitter nichts neues hörte und ich den schnipseln aus dem grandiosen, schon etwas älteren original-interview mit biz stone mit einer darübergelegten deutschen sprecher-stimme nichts abgewinnen konnte. oder daran, dass ich dem wehleidigen, vornehmlich englischen gezwitscher von katarina borchert auch mit ihrer erklärung „wenn ich unterwegs bin, twittere ich viel wo ich gerade bin, oder wenn ich am flughafen bin, wo ich hinfliege, was ich da mache, wen ich vor ort bin twitter ich manchmal so meinen desolaten gemütszustand, wenn ich ein bisschen das köpfchen getätschelt haben möchte von freunden …“ nicht einen deut mehr abgewinnen mag als vorher.

andererseits, das magazinige, wild zusammengeschnipselte und erklärbärige neue format funktionierte witzigerweise bei der sendung über die „demo-szene“. hier kann das neue format seine stärken ausspielen, bunte einspieler, schön kurze interviews mit adipösen, älteren männern, statements eines fachmann aus einer komplett anderen szene und mit einem weiteren blickwinkel — ich hatte nach der sendung das gefühl einen einigermassen guten ersten (oder zweiten) einblick in die „demo-szene“ bekommen zu haben.

trotzdem. ich trauere ein bisschen den langen, fast ungeschnittenen und immer überraschenden interviews aus der „phase 1“ des elektrischen reporters nach. aber vielleicht gewöhne ich mich ja noch an die nervös flackernde, etwas zu splitscreenige „phase 2“. und respekt dafür, dass die sendung jetzt wöchentlich kommt. ich wünsche mario und seinen leuten einen langen atem.

p.s.: mir fiel eben auf, das interview-magazin „galore“ war in der anfangsphase mal ein heft das nur mit interviews gefüllt war. jetzt ist es ein magazin das sich schon vom cover nicht mehr vom anderen einheitsbrei am kiosk unterscheiden lässt und neben interviews voll mit schleichwerbung (nennt man heutzutage ja DVD- oder CD-tipps) und anderem uninteressanten schrott der keinen leser, aber dafür (angeblich) die anzeigen-kunden interessiert.

felix schwenzel
05.12.2008 22:16 uhr



_„die DDR hats nie gegeben“

felix schwenzel
04.12.2008 17:40 uhr



_schlau ist relativ

nachdem ich das und das gelesen hatte, musste ich hier bei punkt 7 doch ein bisschen lachen.


felix schwenzel
04.12.2008 08:09 uhr



_nix zu verbergen

felix schwenzel
03.12.2008 08:31 uhr



_verkehrsverbund berlin-brandenburg unspiessiger als die BVG

nachdem die BVG meinte ihr streckenplan sei aus copyrightgründen oder weil apple eh so ne reiche firma sei *) oder so nicht in einer iphone-applikation zu nutzen, hat der programmierer der „Fahr-Info Berlin“ jetzt statt des streckenplans der BVG den des verkehrsverbund berlin-brandenburg in sein programm integriert.

[via fscklog, nachtrag zu diesem beitrag.]

* BVG-sprecherin petra reetz laut taz: „[Man] habe die Streckenplan-Nutzung aber verbieten müssen. Weil: »Das ist unser Patent, und Apple ist eine der reichsten Firmen der Welt.«“

felix schwenzel
25.11.2008 19:07 uhr



_toll!

felix schwenzel
22.11.2008 23:00 uhr



_suchbild


wo ist der notausgang?

felix schwenzel
22.11.2008 17:44 uhr



_t-shirts

aus dem alter bedruckte t-shirts zu tragen bin ich langsam raus. deshalb beantworte ich fragen von pr-agenturen nach meiner kleidergrösse mittlerweile stets mit „S“.
dem kind scheint das shirt von den 500godz gut zu passen und zu gefallen. mir gefiel die verpackung und die freundliche pr-tante.



felix schwenzel
17.11.2008 13:00 uhr



_lukas unter grünen

lukas sagt auf dem grünen-parteitag arvid bell „eine größere politische Karriere“ voraus, ich sage lukas eine grössere journalistische karriere voraus. ich hab das ja auch mal versucht, von parteitagen zu bloggen. aber jetzt, wo ich lese wie lukas das so macht, möchte ich da lieber nicht mehr dran erinnert werden. ix finde das sehr grossartig, unterhaltsam und informativ.
[„informativ“ ist ja nicht gerade ein wort das sich in komplimenten gut macht, ist aber trotzdem ganauso gemeint.]

felix schwenzel
15.11.2008 23:26 uhr



_fairness? nur auf dem spielfeld

eine unglaubliche geschichte. ich enthalte mich mal eines kommentares und zitiere:

grit hartmann:
Das ist ein Crashkurs in Sachen Transparenz und Blogosphäre. Von beidem hat der DFB nichts begriffen.
Was mich stört:
Diese Leute haben, kann es leider nur schlicht sagen: nicht den geringsten Funken Anstand.
stefan niggemeier:
Als Zeugen für die Ungeheuerlichkeit Weinreichs und Unantastbarkeit Zwanzigers (der nicht nur gegen Jens Weinreich, sondern auch gegen Nazis und Homophobie im Sport ist) führt der DFB neben seinem Generalsekretär noch den Ligaverbands-Präsidenten Dr. Reinhard Rauball sowie den für Rechtsfragen zuständige DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch auf.
kai pahl:
Die Drei von der DFB-Stelle und ihr Cheffe besorgen sich die Selbstdemontage derzeit selber. Profitum sieht anders aus.
bemerkenswert ist zwar, dass diese ganze choose zwar ihren anfang in blogs nahm und durch blogs auch relativ lückenlos dokumentiert ist, aber in ihrer bedeutung weit über blogs hinausgeht. hier zeigt sich — oder besser wird sich zeigen — dass man mit versuchen auf alt-herren-art die kommunikationsherrschaft zu erlangen, in zeiten des internets keine chance mehr hat. und hier zeigt sich, dass blogs und journalismus keine gegensätze sind, sondern im gegenteil, blogs die standbeine des journalismus (oder allgemeiner der pressefreiheit) stärken. aber vor allem zeigt sich: das internet schafft radikale transparenz. und leuten, die auf transparenz und offenheit mit diffamierung, beschimpfung oder verteufelung reagieren ist eh nicht mehr zu helfen.

[nachtrag 23:44]
bei stefan niggemeier gesehen, dass er das gleiche zitat von kai pahl rausgesucht hat wie ich und diesen link zu einem artikel im direkten-freistoss.de gefunden, der die geschichte auch noch mal sehr schön aufrollt.

[nachtrag 17.11.2008]
den ersten link korrigiert, dank an @ Thomas_J .

felix schwenzel
15.11.2008 23:25 uhr



_zwei politiker


vlnr: John McCain, Barack Obama


von und via peter breuer.

felix schwenzel
14.11.2008 14:00 uhr



_s-bahn-hände

felix schwenzel
11.11.2008 23:00 uhr
| fotos



_der himmel über berlin

heute nachmittag, so gegen viertel nach vier, aus meinem bürofenster.


felix schwenzel
11.11.2008 20:30 uhr
| fotos



_wahl-schlusslinks

vor lauter vias und links blick ich nicht genau durch, wer hier was gesagt hat, hört sich aber gut an:
Das Geheimnis des Erfolgs: “Obamas Leute haben verstanden, dass die Anhänger die Botschaften selbst verbreiten, wenn sie auf den unterschiedlichen Plattformen zur Verfügung stehen”. (Lesenswerter Artikel über die online-Hilfen des vernetzten Kandidaten. via) [ganz lesen]
nils jacobsen fand claus kleber fehlbesetzt. ix nicht. im gegenteil.

johnny haeusler triffts:
[Obama] verbreitete Hoffnung, während seine Kollegen Angst predigten. Positive Motivation gegen negative. Yes statt No. Keine richtig schlechte Strategie. [mehr]
der independent fasst obamas (quasi) vierjährige kampage zusammen:
But the story of Barack Obama is one of being constantly underestimated by his opponents. From his earliest days as a community organiser on the south side of Chicago he revealed a talent for motivating people who thought they were powerless. [komplett lesen, via]
sven hat ne übersicht über obama im internet zusammengestellt.

der tagesanzeiger über „Computer, einst als kaltes Gerät angesehen, das seine Benutzer vereinsamen lässt“, der „durch die Anbindung ans virtuelle Netz der Welt zur sozialen Maschine“ wurde und die generation die vor dieser maschine sitzt und sicherlich einiges mit barack obamas wahlsieg zu tun hat. [via]

felix schwenzel
05.11.2008 21:11 uhr



_titten und leitartikel

don dahlmann über irgendwas mit medien:
Warum sollte man die Inhalte trennen wollen? Titten fürs Internet, die Leitartikel für Print? (im zusammenhang lesen)

felix schwenzel
05.11.2008 14:43 uhr



_unausgegoren ist super

das was das zdf in der wahlnacht im netz so improvisiert hat war gar nicht mal so schlecht. findet mrtopf.de. ich aber auch. zumindest als begleitprogramm zu twitter, fernsehen und weblogs. ich mochte das unausgegorene, experimentelle, offene und chaotische der sendung. medienfuzzis nennen sowas glaube ich manchmal „authentizität“. ein prima zwitter zwischen fernsehen, netz, fernsehonkel-erklärentum und totalem, aber schamfreien chaos. keine kulisse, kein verschämtes wegschalten von hustenanfällen oder schönreden der zahlreichen pannen. leider aber auch keine einblendungen der namen der gesprächspartner, eine kameraführung wie bei der aufzeichnung einer abiturfeier, teilweise verzerrte darstellungen und ein ticken zuviel vorgelesenes zuschauerlob.

witzig fand ich, wie man den akteuren vor der kamera dabei zusehen konnte, wie sie diese knallbunte und quicklebendige netzwelt endeckten und sich immer mehr in eine beinahe zügellose begeisterung hineinsteigerten.

moment mal, lobe ich hier etwa das ZDF? ok. noch ein letztes lob: gut das der gross angekündigte „zuschauerhase“ keinen auftritt bekam. und ich kann mir auch vorstellen, mir sowas zur kommenden bundestagswahl anzusehen.

felix schwenzel
05.11.2008 07:19 uhr



_wer sich seine eigene handynummer nicht merken kann, sollte auch nicht ficken


auf dem zettel steht: die verdammte handynummer war falsch, wir.sind.so.auf.einer.ebene@googlemail.com

felix schwenzel
05.11.2008 06:00 uhr



_liveblog. quasi.

felix schwenzel
05.11.2008 00:01 uhr



_kein symbolbild

zdf.de:
Und die Zuschauer bekommen in der Sendung sogar eine eigene Stimme: Der kleine elektronische Hase „Nat“ meldet sich mit seiner lauten Computerstimme immer dann, wenn ein Zuschauer eine wichtige Frage oder Info hat.

Claus Kleber und der „Nacht im Netz“-Zuschauerhase

[siehe auch nabaztag]

felix schwenzel
04.11.2008 22:59 uhr



_lange wahlnacht

irgendwer fragte sich ja kürzlich, warum die „TV-Fritzen“ sich „in der Regel immer auf die drei gleichen Hirnis“ schmeissen, „den blödelnden Irokesen, den Pseudointellektuellen aus Düsseldoof und Felix Schwenzel“. ich habe mich das auch gefragt, als mich eine zdf-redakteurin vor ein paar wochen anrief und fragte ob ich nicht in der zdf-„nacht im netz (und im zdf-infokanal) mit claus kleber“ mit claus kleber reden wollte. da mir aber auch immer nur die gleichen hirnis einfallen und ich beim ersten telefonat auch nicht wusste, was genau ich eigentlich beantworten solle, fiel mir nur ein sie zu fragen, ob sie nicht lieber stefan niggemeier als gesprächspartner für claus kleber haben wollle. der hätte wenigstens sowas wie expertise zum thema us-wahl und stopfe seit mindestens 8 wochen so viel informationen zur us-wahl in sich rein, wei ein normaler mensch in 10 jahren. auch meinen einwand, dass rhetorik und vor kameras zu reden nicht gerade meine stärken seien, wischte sie beseite. sie hätte ein paar meiner watchberlin-beiträge gesehen und hätte die ganz lustig gefunden. nach einer nacht drüber schlafen sagte ich ihr zu, mich per skype befragen zu lassen.

und obwohl ich nach der zusage testweise das zdf übel beschimpfte, lud man mich nicht wieder aus.

ein paar tage später schickte mir die redakteurin mögliche fragen zu, so dass ich mich ein bisschen vorbereiten könne:
  • Sie bloggen seit über zehn Jahren, wollen sich aber nicht mehr Blogger nennen. Warum?
  • Welche Bedeutung hat das Bloggen in Deutschland im Vergleich zu den USA?
  • Gibt es einen generellen Unterschied in der Blogger-Kultur in den beiden Ländern? Sind Blogs in den USA z.B. politischer? Welchen Einfluss hatten Blogs auf den aktuellen US-Wahlkampf? Haben Blogs Themen gesetzt, die Umfragewerte und letztlich auch die Politiker und Wähler beeinflusst?
  • Kommendes Jahr wird bei uns der Bundestag neu gewählt. Ist da eine ähnliche Bedeutung von Blogs in Deutschland denkbar?
wenn ich mir die fragen jetzt, ein paar stunden vor sendungsanfang ansehe, fallen mir zwei dinge auf:
  • warum ist mir nicht eingefallen benedikt köhler als gesprächspartner vorzuschlagen, oder markus beckedahl? beide beschäftigen sich sehr viel substanzieller mit der materie und können sicher sehr viel unsubjektivere antworten als ich geben.
  • auf keine der fragen habe ich eine präzsise antwort. obwohl das auch mit der teilweise unpräzsisen fragestellung zu tun haben mag.
anfang september hat mich ralph segert nach der bedeutung von weblogs gefragt. die antworten von ein paar bloggern hat er hier veröffentlicht. vor allem das insitieren auf der „bedeutung“ von weblogs hat mich damals irritiert. ich habe die fragen damals nicht beantwortet, habe mir allerdings ein paar notizen gemacht. und weil claus kleber heute abend vermutlich wieder ständig nach der bedeutung fragen wird, sind hier meine (leicht aufgearbeiteten) notizen von damals:

Welche Bedeutung hat Bloggen für Dich persönlich?
seit ich 1994 zum ersten mal gelegenheit hatte „persönlich“ ins internet zu gehen, war ich fasziniert davon, dass man einfach so ins internet schreiben konnte und dass das potenziell von millionen menschen gelesen werden konnte. dass es praktisch kaum einen interessierte was ich ins internet schrieb, finde ich bis heute nciht wirklich schlimm. das prinzip zählt; ich kann ins internet schreiben, also tue ich es.

Welche Diskussionen über die Bedeutung von Weblogs sind für Dich unproduktiv, überzogen oder gar peinlich und welche dagegen angemessen bis ergiebig? Warum?
ich halte diksussionen über die „bedeutung“ von weblogs aus prinzip unproduktiv, ähnlich diskussionen über die bedeutung von smalltalk, luft, wasser oder salatköpfe. man kann sicher über die bedeutung einzelner weblogs oder einzelner blogeinträge diskutieren, aber wie will man über die bedeutung von etwas so heterogem und ungreifbarem wie der gesamtheit von weblogs diskutieren?

nochmal zur erinnerung: jeder kann ins internet schreiben, jeder kann ein weblog starten. das bedeutet: jeder hat eine stimme, jeder kann seiner stimme bedeutung verleihen.

das jeder zu allem etwas sagen kann wiederum stört einige. manche scheinen bedeutung nur dort erkennen zu wollen wo irgendwelche offziellen und beglaubigten „instanzen“ seit jahren bedeutung hindefiniert haben. die haltung, dass bedeutung und relevanz an eine ausbildung, anstellung in einer redaktion oder gar einen presseausweis gekoppelt sei ist nicht nur arogant-elitär, sondern vor allem dumm und ignorant. dass eine solche haltung auch zutiefst demokratie- und menschenfeindlich ist, dem einzelnen und seiner meinungs- oder erfahrungsäusserung keinerlei bedeutung zumisst ist auf den ersten blick gar nicht so deutlich zu erkennen. denn die kritiker der freien und unkontrollierten meinungsäusserung im netz verstecken sich immer hinter dem argument, dass vieles an meinungen die da plötzlich öffentlich werden halbgar, dumm, pöbelig, irrelevant, beleidigend oder anonym sei. dooferweise ist aber das recht auf freie meinungsäusserung, genauso wie beispielsweise das wahlrecht, nicht an ein studium, eine festanstellung als redakteur oder eine bestimmte politische haltung geknüpft.

die entscheidende frage ist aber weder die beudeutung, noch die qualitätive einschätzung von dem was die menschen ins internet schreiben und über was sie sich dort unterhalten, sondern dass das nicht mehr weggeht. das rad lässt sich dank technologie nicht mehr zu einer zeit zurückdrehen in der relevante diskussionen und diskurse kontrolliert von redaktionen ausschliesslich auf papier oder im fernsehen stattfanden. die entscheidende frage ist: wie gehen wir damit um? welche regularien bilden sich, wie organisiert sich das netz, wohin richten die menschen ihre aufmerksamkeit, wo bilden sich inseln der qualität, wie gehen wir miteinander um?

Wenn Du die Anfänge Deiner Blogzeit mit der jetzigen vergleichst: Was hat sich verändert und was wünscht Du Dir für die Zukunft?
in den letzten 10, 12 jahren hat das internet die kritische masse längst erreicht. die mehrheit der menschen hat zugang zum netz. als ich anfing ins internet zu schreiben waren es vor allem technikaffine studenten die zugang zum netz hatten. mittlerweile lesen sogar meine eltern regelmässig mit, was ich ins internet schreibe. das potenzial war von anfang an da. seit 10, 12 jahren probieren wir aus wie das ist sich in diesem neuen medium zu unterhalten, zu kommunizieren, es haben sich technologien, regeln, selbstkontroll- und korrekturmechanismen gebildet und jetzt geht es vor allem darum diese neue freiheit zu verteidigen und die organisation, strukturierung und zugänglichkeit von all diesen informationen und gesprächen weiter zu verbessern. das hört sich jetzt pathetisch an, soll aber witzig sein: die grössten feinde des internets und der freien meinungsäusserung sitzen nicht in den redaktionsräumen der faz, in ministerien und ämtern oder kanzleien. die grössten feinde sind arroganz, ignoranz und medieninkompetenz.

alles in allem, kann niemand der bei sinnen ist etwas anderes sagen, als dass es ganz grossartig ist, was sich in den letzten jahren im internet so alles entwickelt hat.

was war nochmal die frage?
hat jemand antworten?

felix schwenzel
04.11.2008 19:56 uhr
| blogdings



_katzen-content für hunde

sachen gibts, eine „Katze Domina“ aus latex als hundespielzeug. für hunde die weniger kinky sind, gibts dann auch ein „Kanguru Boxer“.

„Latexfiguren Hundespielzeug“

felix schwenzel
02.11.2008 10:00 uhr



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alexanderplatz, 23.10.2008

felix schwenzel
02.11.2008 10:00 uhr
| fotos



_palastruine


palast der republik, 29.10.2008

[nachtrag 07.11.2008]
ich habe mir eben, hier, noch ein paar gedanken um den palast gemacht.

felix schwenzel
02.11.2008 01:49 uhr
| fotos