links vom 18.12.2014

felix schwenzel,    

spendenbanner

felix schwenzel,    

ich vermute bandaid30 ist vorbei. lange nichts mehr davon gelesen oder gehört. auf der projektseite konnte ich auch nicht rausfinden was es jetzt gebracht hat oder wie das geld eingesetzt wurde oder wird (vielleicht weiss jemand mehr als ich?). dort steht allerdings immer noch in bewundernswerter schlichtheit und in grossbuchstaben:

BUY THE SONG. STOP THE VIRUS.

ich mag charity meistens nicht, weil charity für mich oft den beigeschmack von ablasshandel hat oder überzogene versprechungen macht (sieh oben). oft nutzt charity auch fotos von stark abgemagerten afrikanern oder riecht nach fernseh-gala, showtreppe, kitsch und emotioanlisierung. charity wird (aus meiner sehr beschränkten sicht) von prominenten oder stinkreichen leuten betrieben, die ihrem leben, das oft ausschliesslich aus geld-verdienen besteht, einen etwas tieferen sinn geben wollen. ich weiss, dass sind auch gedanken von bemerkenswerter schlichtheit, aber dafür habe ich vor ner weile ein schönes zitat rausgesucht das auch schlicht ist, aber wunderschön. es ist von chinua achebe:

Charity ... is the opium of the privileged.

ist auch egal, ich hab meinen bandaid30-dampf schon abgelassen und meinen ärger über diesen bemerkenswert dummen artikel von sergius seebohm gar nicht erst veröffentlicht.

ich wollte nämlich was ganz anderes sagen: ich mach jetzt auch charity.

vor ein paar wochen dachte ich: man kann leute doch bestimmt auch ohne doofe musik zum spenden bewegen. mit online-werbung zum beispiel. die soll sehr gut funktionieren (das sage ich nur halbironisch).

also hab ich mir gedacht, warum soll ich nicht einfach banner bauen für leute oder organisationen die ich gut finde und denen ich zutraue oder von denen ich weiss, dass sie etwas zum guten bewegen können. seit heute früh rotieren hier stilanzeigen-banner von ein paar organisationen denen ich entweder schonmal etwas gespendet habe, spenden würde oder regelmässig spende. organisationen, die ich also relativ vorbehaltslos empfehlen würde.

vielen dank an stilanzeigen, die die banner jetzt ausliefern (und daran, wie ix, nichts verdienen). die logos hab ich geklaut, die texte hab ich mir ausgedacht oder auch geklaut und ich hoffe, dass die eine oder andere spende bei netzpolitik, dem zentrum für politische schönheit, den ärzten ohne grenzen, wikimedia oder amnesty hängenbleibt.

* * *

wer auch stilanzeigen-spenden-banner ausliefern möchte, ich bin sicher die stilanzeigen-macher helfen gerne: hier sind die stilanzeigen-kontaktdaten.

wer vorschläge hat, für wen man auch unbedingt werben sollte, immer her damit.

links vom 17.12.2014

felix schwenzel,    

links vom 16.12.2014

felix schwenzel,    

links vom 15.12.2014

felix schwenzel,

eilmeldung: hannah lühmann findet anne wizorek doof

felix schwenzel,