in den 90er jahren zog bei uns der der erste macintosh ein: LC II. was ich damals sensationell fand: man konnte zwei monitore anschliessen (weil wir ne grafikkarte dazu gekauft hatten). eigentlich sollte der mac eine art schreibmaschine oder druckmaschine sein. einladungen und adressen auf umschläge drucken. das hat er auch gut gemacht (mit einem angeschlossen drucker).
meine allerliebste beschäftigung mit dem LC II war aber bildschirmschoner anzusehen. ich erinnere mich stundenlang (vielleicht war es auch weniger) auf die after dark screensaver geschaut zu haben. insbesondere die simulation der bouncing balls (wir hatten damals ja nicht viel und ohne inernet gabs nicht viel zu scrollen auf so nem rechner).
connor von den „Pre Internet Labs“ beim bauen des miniatur-blockbusters zuzuschauen fand ich sehr inspirierend. plötzlich habe ich einen neuen eintrag auf meiner bucket liste: auch mal ne fotorealistische miniatur bauen. faszinierend was man heutzutage alleine mit modernem LED-licht machen kann.
ich hab ja als kind auch ne modeleisabahn gehabt und meine der gedanke an dioramen oder nachbildungen der realität in kleinem massstab hat mich immer zum träumen gebracht. solche dinge zu tun hat zwar einen sehr bierseligen und ultrakonservativen ruf, aber mein traum war weniger die vergangenheit abzubilden, als die triste gegenwart. das macht die blockbuster-miniatur eigentlich ziemlich gut, auch wenn es die triste realtität von vor ein paar jahrzehnten ist. aber das kann man ja wohl noch als „jetzt“ gelten lassen.
beim morgenspaziergang am sonntag kam mir die idee einfach mal von einer modelleisenbahn zu träumen die einfach nur — massstabsgetreu und nicht miniaturwunderlandtisiert — das gleisgefüge am und um den bahnhof gesundbrunnen abbildet oder simuliert. ich mein’ da ist einiges los und das auf eine gewisse art auch mehrdimensional. wahrscheinlich würde mich schon die planung einer solchen anlage ausreichend befriedigen und ich müsste sie gar nicht bauen. aber das vermeintlich verzwirbelte gleischaos, voller abzweigungen, überbrückungen und überlagerungen gedanklich zu entwirren und nachzuzeichnen und zu verstehen, das wäre auch ein guter bucketlist eintrag.
I built a thing. I LOVED making it. It's called TinyLittleOffice. It's a web office suite (word processor, outliner, decks, spreadsheet, calculator, drawing tool, diagram maker, animator, calendar, trip planner) that stores the docs in your URL. tinylittleoffice.com?c=hgmcggn#/v...
auch snelle.tools funktionieren wie tinylitteloffice grösstenteils im browser (beim text diff zum beispiel: „alles bleibt in deinem Browser, nichts wird verschickt“). der lecktest (den ich ich hier schon kurz erwähnte) hat natürlich eine serverkomponente, aber vieles funktioniert einfach und datensparsam im browser, mit javascript zauberei. faszinierend!
I recently came across Brennan's post noticing that Claude Code has been showing up in the commit history of a bunch of my IndieWeb projects lately. That's true! I was wondering when someone would notice. I haven't been hiding it, but I also haven't written anything about why I'm doing it, so this seemed like a good time to finally get my thoughts down.
ich nutze einige der indiewebtools die aaron parecki zur nutzung im web bereitstellt: meine checkins über die swarm ios app landen über ownyourswarm bei mir auf der webseite. wenn es ownyourswarm nicht gäbe, würde ich swarm nicht nutzen. früher, als man instagram noch scrapen konnte, habe ich das mit instagram und ownyourgram gemacht. ownyourgram funktioniert seit einer weile nicht mehr, dehalb nutze ich instagram jetzt andersrum. ich poste bilder zuerst hier und wenn ich sie für geeignet für instagram halte, lasse ich sie automatisch aus kirby per script auf instagram posten.
ich nutze quill von aaron um anderer leute beiträge im web zu liken oder zu bookmarken und um fotos von unterwegs zu posten. in der neuen, komplett neu geschriebenen version ist es nochmal nützlicher geworden. ich kann ein oder mehrere bilder von unterwegs posten, inklusive tags, alt texten, titel, einem text und syndizierungs-targets. konkret: per knopfdruck wird ein bild das ich mit quill auf wirres.net veröffentliche auch gleich auf bluesky, mastodon, grain oder instagram crossgepostet.
jedenfalls: aaron hat seine tools mit hilfe von claude „rebuildet“. die tools sind teilweise bereits 15 jahre alt und einen solchen zoo an öffentlich zugänglichen web-diensten zu verwalten ist sicher kein vergnügen. deshalb freue ich mich sehr, dass aaron diese tools jetzt renoviert hat, statt sie abzuschalten. denn das wäre die alternative zur überarbeitung mit hilfe von coding-assistenz gewesen.
ich bin schon lange ein grosser fan des indiewebs. es bedeutet ja auch in erster linie auch nichts anderes als das, was brennan kenneth brown hier sagte:
the main idea being to empower individuals to own their own identity, data, and web presence rather than relying on centralized social media silos
das ist der zentrale gedanke: die mir wichtigen dinge verwalte ich selbst. das schliesst nicht aus, dass ich zentrale oder dezentrale externe dienste oder silos benutze. der unabhängigkeitsgedanke des indiewebs schreibt nicht vor welche werkzeuge ich zum erreichen dieses ziels benutze, noch nicht mal die protokolle die ich nutze. wenn mir danach wäre, könnte ich eine 1a indiewebseite bauen, die ausschliesslich über das gopher-protokoll zugänglich wäre. ich muss keine webmentions oder microformate nutzen um indieweb zu machen. ich kann auch mit json-ld und mention-scrapern völlig unabhängig das netz weben. oder indem ich einfache txt, md oder html dateien veröffentliche. aber ein paar dieser indiewebtools haben sich als enorm praktisch und effizient erwiesen. deshalb nutze ich sie auch soweit ich sie begreife.
diese tools, standards und protokolle die man allgemein mit dem indieweb verbindet, habe ich in der zeit vor KI-coding assistenten immer nur so halb verstanden und deshalb halbgar umgesetzt. mit coding assistenz und viel experimentierfreude verstehe ich das alles nicht nur besser, sondern kann es auch so betreiben, dass es für mich reibungsfrei und nutzbringend funktioniert.
das indieweb verstehe ich dehalb nicht als sammlung von regeln oder vorschriften, sondern als ständige erinnerung daran, wie wichtig es ist hier und da kontrolle über die eigenen dinge zurückzuholen und zu behalten, aber vor allem als ständige inspirationsquelle und neugierbefriedigungsmaschine.
Exegesetip falls das zu komprimiert ausgefallen ist: in den Blechkollegen der Wahl werfen und Erklärung bitten.
siggi becker war früher ein integraler bestandteil des eletrischen reporters. soweit ich weiss, arbeitete er dort redaktionell mit und trat am ende auch öfter auf („siggis letzte worte“). gelesen hab ich ihn auch schon immer1.
nur verstanden habe ich ihn nie.
dank siggis klugem tipp am ende des oben verlinkten artikels habe ich jetzt erstmals etwas von dem verstanden was er schreibt oder sagt. das ist fortschritt.
in den letzten monaten erwische ich mich immer wieder dabei wie ich mir stundenlang reparatur- und restaurierungsvideos ansehe. vor allem beobachte ich, wie sehr mich das befriedigt. das ist nicht neu, vor zehn monaten hab ich das schonmal angemerkt.
aber heute frage ich mich, ob diese befriedigung nicht auch einen politischen aspekt hat. in einer welt der entropie, in der nicht immer alles zusammenpasst oder so funktioniert, wie man sich es vorstellt oder wünscht, kann reparatur, heilung, auf hochglanz bringen eine kathartische wirkung haben.
zu sehen, dass man kaputtes, zerstörtes, hoffnungslos verschmutztes auch wieder schön und funktionsfähig machen kann zeigt, dass verfall nicht zwangsläufig ist, dass es besser werden kann, dass wir etwas ausrichten können, dass veränderung möglich ist.
vielleicht ist schreiben, ins internet schreiben, kreative werke schaffen und reparieren auch genau deshalb so ein tiefes bedürfnis von uns allen. ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass malen in meienr kindergartenzeit eine beinahe magische und tief befriedigende wirkung hatte. etwas einfangen und festhalten und gleichzeitig gestalten. an diesem blog rumschrauben und da rein zu schreiben und zu posten ist auch ein aufstand gegen die entropie, den verfall, das vergessen.
und auch hier fällt mir wiedersisyphos ein. reparieren, festhalten, kreieren ist der felsbroken von sisyphos. jede reparatur geht irgendwann wieder kaputt, nach der spülmaschinen-reparatur ist vor der spülmaschinen-reparatur. aber, man muss sich den reparierenden als glücklichen menschen vorstellen. das wahre schlaraffenland ist nicht der ort wo einem die gebratenen tauben in den mund oder die hand fliegen, sondern der ort und die zeit an dem man sich tauben braten kann — und es dann auch tut — für sich oder andere.
in genau diesem zusammenhang fiel mir heute auf, dass bilder von fein säuberlich geordneten sachen (things neatly organized) die gleiche wirkung haben können wie reparaturen. aber vor allem fiel mir auf, dass thingsorganizedneatly.tumblr.com irgendwann aus meinem RSS-reader gefallen sein müssen. war es aber gar nicht, es gibt nur offensichtlich nicht mehr so viele fein säuberlich geordneten sachen.
klaas heufer-umlauf ist ein ziemlich guter schauspieler. und das video ist durchgehend witzig, obwohl der witz nach 3 minuten eigentlich durch ist.
die aktuelle videoreihe von tom scott gefällt mir gut. er reist durch england, besucht interessante orte und schneidet daraus ein video. hier: das einzig verbliebene gemauerte zirkuszelt mit dem extra eines pools in der manege.
die schnitte und illustrationen in diesem video nerven, aber für mein architektenherz gab es hier viel futter. das video hat dami lee sehr geschickt mehr oder weniger um dieses wilian gibson zitat gebaut:
Cyberspace is a consensual hallucination.
I love all of these little people. The Warsaw one reminds me somewhat of Rocky from Project Hail Mary. Some of the ones from smaller places have more personality, but I feel like the New York and Boston ones are my favorites aesthetically. Weirdly, the iconic German Ampelmännchen isn’t among the crowd here.
im wikipedia-artikel sieht man, dass der designer des ost-ampelmännchens (karl peglau) auch einen (auto) ampel-entwurf gemacht hat, der sich aber offensichtlich nicht durchsetzte.
interessant. ein hashtag-aggregator den man per webmention anpingt und der dann die mentions listet. finde ich gut, muss mal drüber nachdenken ob und wie ich das integriere.
das ist wirklich toll. sand unter dem mikroskop. besser als schneeflocken. auch schön das via: auf culdesac.site kann man sich zu zufälligen seiten schicken lassen. ich habs erstmal bei einer gelassen, weil ich auf magnifiedsand.com dann so lange festhing.
thomas weist auf die zdf-mediathek hin, um dort die inside CDU-doku zu sehen. guck ich aber nicht. ich hab auch schon the office oder stromberg nicht ertragen. und andererseits denk ich auch immer: kann man alles peinlich finden und wie ein politiker fordern es besser zu machen. aber besser wäre vielleicht auch zu sagen: wie. oder zeigen wie.
Wer [beim Politikmachen] keine peinliche Figur macht, wenn ihm fortwährend ein Mikro vor die Nase gehalten wird, ist herzlich dazu eingeladen, den Job selbst zu übernehmen. So geht Demokratie. Vielleicht kann es das gegenwärtige Personal wirklich nicht. Das kommende Personal, so viel ist sicher, wird es nicht einmal wollen.
christoph hat sein 13 jahre altes tagebuch von einem 22 tage langen USA roadtrip in sein blog übertragen. ich habe das sehr gerne gelesen und die fotos sind grandios.
die beifahrerin brauchte heute comfort food, deshalb hab ich heute wieder frittiert und krautsalat gemacht.
beim morgenspaziergang mein handy vergessen, war trotzdem gut.
es ist sonntag abend und ich bin im gegenteil zu normalen sonntag abenden extrem gut gelaunt. obwohl morgen montag ist, habe ich noch 6 sonntage und einen samstag vor mir. urlaub ist toll.
ich sitze hier und denke nach was ich heute gemacht habe und mir fällt nichts ein. ok, sendung mit der maus geguckt, morgenspaziergang, mittagsschlaf, in der küche das silikon zwischen arbeitsplatte und kacheln erneuert. aber sonst? nix. toll. kann ich auch nix schreiben.
ich bin grosser fan staatlicher regulierung. die grossen krisen, die uns gegenüberstehen oder auf uns zukommen, lösen wir nicht allein durch individuelle umstellung unserer lebensweise. es ist lobenswert, das auto stehen zu lassen (am besten gleich beim autohändler, vor dem kauf) und das fahrrad zu benutzen. aber der ausbau von fahrradwegen, der umbau unserer städte zu menschenfreundlichen statt autofreundlichen lebensräumen ist eine politische und gesellschaftliche aufgabe. genau wie die umstellung der energieversorgung auf erneuerbare energiequellen, um unsere abhängigkeit von fossilen energiequellen und schurkenstaaten zu reduzieren, oder die reduzierung zum beispiel von verpackungsmüll. fast 60 jahre jute statt plastik haben den verpackungsmüll kaum reduziert, genauso wie schaufensterpolitische stunts wie der grüne punkt oder trittins pfandgedöns.
es gibt unmengen brennender fragen (im wahrsten sinn des wortes) und krisen, die wir politisch lösen müssen. das ist kompliziert und funktioniert nicht immer im ersten wurf, aber anders als mit staatlicher, gesellschaftlicher regulierung, also gesetzen und regeln für alle, kommen wir da nicht weiter.
andererseits gibt es regulierungen, die von anfang an zum scheitern verurteilt sind, also nachgewiesenermassen nicht funktionieren. das sind vor allem jugendschutzregeln und betäubungsmittelverbote. alles, was solche regulierungen bewirken, sind gewisse reibungsverluste bzw. leichte schwierigkeiten bei der beschaffung. wer trinken, kiffen oder rauchen will, egal wie alt er ist, egal wie legal, illegal oder teuer die beschaffung ist, findet wege. auch das social-media-verbot in australien wirkt so gut wie gar nicht:
Die bisherigen Daten zeigen, dass das australische Social-Media-Mindestalter die Nutzung durch Unter-16-Jährige bislang nur begrenzt reduziert hat und die Altersbeschränkungen in großem Umfang umgangen werden.
natürlich bin ich der meinung, dass wir staatliche regulierung von social media und tech-plattformen brauchen, aber eben für alle. dark patterns, suchtfördernde designmuster oder moderationsdefizite auf öffentlich zugänglichen plattformen müssen genau wie schädliche substanzen oder gesundheitsgefährdende produkte reguliert oder mit regulatorischen mitteln so verteuert werden, dass sie sich für die betreiber weniger lohnen.
aber das mit dem jugendschutz allein durch verbote können wir uns abschminken. oder weniger polemisch formuliert: regulierung sollte nicht bei den nutzenden ansetzen, sondern bei den angeboten und anbietern. und die beste jugendschutzgrundlage ist immer noch, jugendliche dabei zu unterstützen, stark, autonom und selbstständig werden zu können. nicht vornehmlich die jugend vor potenziellen gefahren und risiken schützen, sondern ihnen das rüstzeug an die hand geben, um mit den risiken umzugehen oder sie zu vermeiden.
ich habe grosses vertrauen in die jugend. nicht weil ich zu einem milden onkel geworden bin, sondern weil ich selbst mal jugendlicher war und mich daran erinnere, dass ich meinen eltern dankbar bin, dass sie mich dumme fehler haben machen lassen und ich mir selbst aussuchen konnte, welche risiken ich eingehen wollte. ich hatte zum beispiel keine zeit, zu der ich am wochenende spätestens zu hause sein musste, solange ich montagmorgens in einem akzeptablen zustand zur schule ging.
regulierung, die verantwortung von der gesellschaft auf den einzelnen verschiebt und das dann jugendschutz nennt, nervt mich. genauso wie leute, die jungen menschen kein vertrauen schenken und unter dem deckmantel des jugendschutzes entscheidungen für sie treffen wollen. leute, die jugendliche für narzisstisch, fast-food-, nikotin-, spiel-, porno-, gadget-, aufmerksamkeits- oder konformitätssüchtig halten, haben mich schon als jugendlicher genervt. und sie nerven mich immer noch. insbesondere wenn ich ausgerechnet auf netzpolitik kolumnen wie diese von ihnen lesen muss.
Statt die eigene Persönlichkeit auszudrücken, etikettieren Nutzer:innen alles, was sie tun und was sie sind, mit einem der zahllosen Labels, die über ihre Bildschirme fliegen. Dabei passen sie sich allzu geschmeidig wöchentlich wechselnden Trends an. Sie schreiben über sich selbst, ohne etwas über sich auszusagen.
Social-Media-Trends bestimmen, was Menschen über sich selbst sagen, wie sie sich kleiden und welche Musik sie hören, nicht aber das eigene Interesse oder der eigene Geschmack. So verschwinden sie im Gleichstrom der Clean-Girl-Ästhetik oder in Cowboystiefeln und Miniröcken in irgendeiner Bar. Chic.
was für ein quatsch. diese kolumne hätte genauso gut vor 20, 30, 40 oder 60 jahren erscheinen können. dann hätte man statt von social-media-plattformen von massenmedien oder medienkonglomeraten geredet. oder statt tech-bros hätte man zeitungsbarone, rechtskonservative medienmogule, medien- oder studiobosse gesagt. die „gleichschaltung“ von geschmack, trends und moden wäre dann statt von „grossen techplattformen“ aus zeitungen, zeitschriften, film und fernsehen „diktiert“ worden. davor waren es weltliche und kirchenfürsten, die uns in die „konformität“ drängen wollten.
alles, was carla siepmann hier über trends, mode, konformität, individualität und darüber, wie „die jugend“ damit umgeht, schreibt, wird seit jahrhunderten genauso über „die jugend“ geschrieben. in der regel sind das allerdings alte, weisse männer, die der jugend fehlende stärke, schwache persönlichkeiten oder einen mangel an autonomie, willen und individualität vorwerfen.
jannis schakarian hält fest, was der psychologe peter gray über die „Diskussion um Social Media und mögliche Auswirkung auf Teenager und Kinder [die zum Großteil durch] den Bestseller „The Anxious Generation“ von Jonathan Haidt bestimmt [wurde]“ zu sagen hat.
Peter Gray sagt, dass sich der Anstieg von Anxiety und Suizidzahlen eher durch gestiegenem schulischen Druck in den USA erklären ließe. Insbesondere führt er an, dass seit den 1980er-Jahren die Selbstständigkeit von Kindern immer weiter eingeschränkt wurde und das fehlen von freiem, unstrukturiertem Spiel deren Resilienz schadet. Während früher Kinder unbeaufsichtigt miteinander spielten, ist das heute seltener geworden. Darin sind sich Haidt und Gray sogar einig.
der artikel ist schon neun tage alt, ich hab ihn aber erst jetzt in meinem feedreader gesehen.
Wie bereits erwähnt, ist das Oktoberfest die weltweit größte Freiluftswingerveranstaltung.
Auf einem meiner Flüge von L.A. nach München saß eine Gruppe australischer Passagiere im geschätzten Alter zwischen 18 und 25. Sie wollten auf’s Oktoberfest. Mitte Oktober. Als ich sie darauf hinwies, dass das Oktoberfest immer im September stattfindet und bereits beendet sei, war die Stimmung im Keller. Möglicherweise ist die Namensgebung absichtlich widersprüchlich, um nach den Briten wenigstens die Australier fernzuhalten.
was frau klugscheisser hier über das oktoberfest schreibt, erinnert mich an die rheinische tradition des karnevals. ich bin im rheinland aufgewachsen und habe das ungefähr 20 jahre miterlebt und beobachtet. im unterschied zum oktoberfest, hat karneval auch einen politischen hintergrund, von dem man in der neuzeitlichen ausprägung zwar nicht mehr allzu viel mitbekommt. die idee, im schutz von verkleidung und humor die obrigkeit zu verspotten und gesellschaftliche zustände zu kritisieren, ist aber hier und da noch sichtbar.
praktisch dient der karneval, wie das oktoberfest, aber vor allem als ausrede, sich masslos zu besaufen, sich gehen zu lassen und gewisse gesellschaftliche konventionen für eine weile auszusetzen. als jugendlicher im rheinland fand ich das gut und habe die gelegenheit gerne genutzt. ich habe erfahrungen sammeln können, zu denen ich im normalen leben keine gelegenheit hatte, wie zum beispiel einen faustschlag ins gesicht zu bekommen und die gelegenheit auf einer abendveranstaltung zu knutschen.
bis zu meinem achtzehnten lebensjahr fand ich karneval gut. ich habe die tagelange veranstaltung rationalisiert und mir gedacht, dass es gut sei, wenn menschen einmal pro jahr narrenfreiheit bekommen und diese zeit als ablassventil nutzen können und für eine gewisse zeit ihre sorgen, zwänge und hemmungen vergessen könnten. dann fuhr ich mit 17 jahren für ein jahr als austauschschüler nach amerika. dort bildete ich mir kurz ein, den karneval zu vermissen, aber als ich als achtzehnjähriger zurückkam, war ich dem karnevalstreiben völlig entfremdet.
in meiner nach-austauschschüler-zeit fand ich karneval nur noch störend, laut, übergriffig und albern. jedes jahr zur karnevalszeit flüchtete ich aus dem rheinland. das ist auch einer der unterschiede zum oktoberfest, das oktoberfest, die theresienwiese, kann man vielleicht umfahren, auch wenn die auswirkungen in der ganzen stadt münchen spürbar sind, ist der eigentlich wahnsinn örtlich begrenzt. dem karneval entkommt man in rheinischen städten nicht. es wird überall gesoffen, frohsinn in die welt gerufen und krach gemacht. die ganze stadt steht im wahrsten sinne des wortes kopf, von donnerstag bis dienstag. um dem wahnsinn zu entkommen, muss man das rheinland verlassen.
ab heute 2 wochen urlaub. in meetings habe ich heute mehrfach auf die frage, was ich denn machen würde, gescherzt: von der urlaubsübergabe erholen. ich konnte zwar erstaunlich viele lose enden letzten beiden tagen verknoten, aber lange nicht alle. urlaubsübergaben sind wahrscheinlich auch der grund, warum ich so ungerne urlaub nehme. was ich sehr gerne mache, wenn ich am ende des jahres zuviel urlaubstage übrig habe, ist mir einige mittwoche freizunehmen und mir so jede woche ein zweites, kurzes wochenende zu bescheren. ein freier mittwoch strukturiert die woche auf eine sehr angenehme art.
seit meiner kindheit bin ich unfähig wochenenden wirklich zu geniessen, weil mir irgendwann auffiel, wie schnell so ein wochenende rum ist. eigentlich ist nur der samstag richtiges wochenende. am samstag kann ich mich noch ein bisschen freuen, weil ich weiss, am nächsten tag noch frei zu haben. am sonntag sehe ich den montag ständig am horizont winken. andererseits, und das mache ich erst seit ich über 50 bin, freue ich mich montags darüber, dass die woche bald wieder vorbei ist. weil im alter rennt die zeit nur so an einem vorbei. das illustriert dieser xkcd comic sehr schön, der erste den ich seit monaten auf anhieb verstanden habe.
konstantins hüfte erlaubt ihm skateboard zu fahren:
Bin erst ganz vorsichtig draufgestiegen und langsam losgefahren. Ging gut. Dann gedreht, mit der Hüfte Schwung gegeben. Ging richtig gut. Da nahm ich Fahrt auf.
Was ich nach wie vor nicht kann, und keinerleih Ambitionen dafür habe, ist das Tricks machen auf einem Skateboard. Aber was ich inzwischen ohne grössere Anstrengung beherrsche, ist das die-Strasse-entlang-Gleiten auf meinem kurzen Longboard, Shorty.
konstantin hat mit 44 angefangen skateboard zu fahren. ich so mit 12 oder 13. ausser zu fahren hab ich auch nie was gelernt und hatte keine ambitionen irgendwelche tricks zu lernen. im gegenteil. ich hielt das skateboard für das ideale fortbewegungsmittel. man kann es unter den arm klemmen, in den öffentlichen oder privaten nahverkehr mitnehmen, in geschäfte mitnehmen oder sich eben einfach drauf stellen und schneller als zu fuss vorankommen.
irgendwann bin ich so viel skateboard gefahren, dass sich meine achillessehne entzündet hat und ich ein paar wochen pausieren musste.
während des studiums in stuttgart bin ich überall mit dem skateboad hingefahren. da ich mich während des studiums schon ziemlich alt gefühlt habe und nicht mehr jugendlich schlank war, dachte ich mir, dass ich mein skateboard-fahren ironisch brechen müsste und trug beim skaten ausschliesslich anzug und passende lederschuhe. vor 22 jahren hab ich da mal was zu geschrieben:
dass skateboardfahren viel anstrengender, lauter, und zum teil auch unpraktischer [als fahrrad fahren] war nahm ich in kauf. […] ausser fahren und bremsen kann ich mit dem skateboard nicht viel, vor allem kann ich keine treppengeländer runterfahren oder in der halben pfeife fahren.
ix vor > 22 jahren im anzug auf einem skateboard
jason kottke liest gerade ein buch über den geruchssinn. abgesehen davon dass ich es sehr gerne mag, wenn jason kottke mal mehr als kurze kommentare unter links oder video postet, ist das eine gute erinnerung daran, sich nochmal intensiver mit gerüchen auseinander zu setzen.
Smell is the most direct of all our senses. When I hold a violet to my nose and inhale, odor molecules float back into the nasal cavity behind the bridge of the nose, where they are absorbed by the mucosa containing receptor cells bearing microscopic hairs called cilia. Five million of these cells fire impulses to the brain’s olfactory bulb or smell center. Such cells are unique to the nose. If you destroy a neuron in the brain, it’s finished forever; it won’t regrow. If you damage neurons in your eyes or ears, both organs will be irreparably damaged. But the neurons in the nose are replaced about every thirty days and, unlike any other neurons in the body, they stick right out and wave in the air current like anemones on a coral reef.
nochmal zur erinnerung: wir haben 5-6 millionen dieser zellen, hunde 200–300 millionen. meine vermutung ist ja, dass so wie wir in bildern denken, hunde in gerüchen denken. so wie wir uns geschichten erzählen um innere bilder zu konstruieren, konstrueiren sich hunde ihr weltbild aus gerüchen, denken in geruchskategorien — und: kein wunder das hunde so emotional sind.
These whistleblowers aren't really surprising anybody with the revelation that our biggest tech companies are wildly unethical, don't develop their products responsibly, and utterly loathe transparency. The fact that they're just now apparently realizing this raises more than a few questions.
mir fiel auf, dass ich matt groening noch nie gesehen habe, also schaute ich mir diese folge von conan o’brian needs a friend mit matt groening an. matt groening ist ein bescheidener, sympathischer typ der wie home simpson aussieht aber sehr viel intelligenter als homer ist. ausserdem gelernt, dass man matt groening nicht deutsch mit ö (gröning) ausspricht, sondern wie greyning.
matt groening inspiriert conan o’brien dazu selbt die ganze zeit über seine zeit als autor bei den simpsons zu erzählen, während matt groening gelegentlich kleine ergänzungen hinzufügt. sehr interessant und unterhaltsam fand ich das und conan o’brien schafft es fast die ganze sendung über seinen sarkastischen humor zu zügeln — ganz offensichtlich ist er sehr bewegt von matt groenings anwesenheit und weist mehrfach daraif hin wie dankbar er für seine zeit bei den simpsons war.
zwischendurch reden die beiden über einen der simpsons-autoren mit dem namen john swartzwelder, der mittlerweiel detektivgeschichten schreibt, die beide sehr witzig finden.
die leseprobe von The Time Machine Did It auf amazon.de hat mich dazu gebracht das gleich zu kaufen und auf meinen virtuellen stapel von ungelesenen büchern ganz oben zu legen.
wie immer sehr witzig, auch wenn (oder gerade weil) jemand mit den gefühlen vom nuf spielen wollte.
Was ich eigentlich schreiben wollte: ich bin schon etwas deprimiert weder Agentur noch Vertrag zu haben. Mein Diva-Ego ist angekratzt und genau in dieser Verfassung erhielt ich nachfolgende Mail: […] Ja und was soll ich sagen. Da war ich schon ein bisschen: Oha!
lukas heinser macht es einem wirklich einfach einen lesenwerten text von ihm anzuteasern. einfach den ersten absatz zitieren sollte reichen den ganzen text zu empfehlen, oder?
Keine Bronzeplakette, kein Podcast und keine Netflix-Doku künden davon, aber: Heute vor 25 Jahren sind wir – der Erdkunde-LK und weitere Leistungskurse des Theodor-Heuss-Gymnasiums Dinslaken – von unserer Stufenfahrt nach Berlin zurückgekommen.
… Leute wählen die AFD, nicht weil es Ihnen danach besser geht, sondern weil es anderen danach schlechter geht.”
Dies wiederum erinnert mich an eine Aussage, die ich Anfang des Jahres in einem Podcast hörte, sofort notierte und welche in die gleiche Kerbe schlägt.
And sometimes power can be, I can knock you down. And it’s much easier to knock somebody down than it is to build something.
Den eigenen Selbstwert virtuell zu steigern, indem man andere nach unten drückt, ist nicht nur ein sehr modernes Verhaltensmuster vieler, sondern auch etwas, was ich persönlich relativ früh im Leben selbst erlebt habe, und Freundschaft oder Sympathie im Allgemeinen hat sich für mich immer explizit mit dem Gegenteil definiert.
Ich kannte Menschen, die von Che Guevara verblendet waren, von Osho, dem Guru, sogar von Andreas Baader. Alles schlimm genug. Aber warum agieren Personen, die ihr Leben lang drei Mahlzeiten am Tag hatten, in Frieden und Sicherheit leben dürfen und durch die freien Medien und politischen Systeme des Westens sogar reich und berühmt wurden – ich denke an Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht, Gerhard Schröder, Alice Schwarzer, Ulrike Guérot, Marine Le Pen und viele, viele andere –, nun objektiv in Putins Interesse? Putin, der sein Volk bestiehlt, täglich morden lässt – so gierig und so brutal. So grausam. Muss man sich mal vorstellen.
im wedding sind wir wirklich gut versorgt mit chinesischen restaurants. trotzdem gehen wir eher selten überhaupt essen, aber der letzte besuch im szechuan an der szeestrase war sehr inspirierend. nach dem wirklich guten essen dort, wollte ich alles was wir dort gegessen haben nachkochen. bin ich zwar noch nicht dazu gekommen, werd ich aber noch. und in reisnudeln mizu werden wir bestimmt auch bald mal gehen.
Die Zeit, die ich im Layover verbringe, wie der 24 – 48 stündige Aufenthalt am Zielort genannt wird, hat sehr wenig mit dem allgemein bekannten Reisen oder Geschäftsreisen zu tun. Natürlich kann ich im Gegensatz zu anderen Menschen mit beruflichem Auftrag über meine Zeit während des Aufenthalts frei verfügen, und für nicht wenige sind die Aufenthalte in fremden Städten eine Entlohnung, die die Strapazen erträglich machen. So bedeutet der Traumjob Fliegen in vielen Augen einen Vorzug: Reisen für schmales Geld.
xy ist punk hört sich immer so abgegriffen an, so selbstverherrlichend an. aber das passt hier schon, indieweb, bloggen, ins internet schreiben bedeutet eben punk in dem sinne, zu machen wonach es einem selbst ist und nicht wonach es anderen ist. und das ist in mehreren kurzen, knappen kapiteln gut beschrieben.
If I learn today that my neighbors have political views that my “side” considers unacceptable and unforgivable, should I be able to have dinner at their house, shovel their snow, or even greet them outside?
Should I be condemned for supporting or associating with them in non-political contexts?
Should I be condemned for not publicly condemning them myself?
While privilege and power dynamics play a complex and unavoidable role in this, I don’t want to associate with any community that would insist on either of those.
And I can’t help but feel that maybe we were better off before we knew everyone’s hot takes on everything.
in meinem #rp24 vortrag habe ich in völlig anderem zusammenhang gesagt, dass unwissenheit kein segen sein muss (nicht „ignorance is bliss“), sondern dass es darum geht gelassen zu bleiben. und in nochmal einen anderen zusammenhang hab ich gelesen, dass es manchmal besser sein kann andere nicht nach ihren einstellungen, sondern nach ihrem handeln zu beurteilen.
abgesehen davon mag ich es, wie marco arment seien fussnoten darstellt.
Der 29. August ist [mein] zweiter Geburtstag quasi, denn an diesem Tag wurde mir geschenkt, weiterzuleben. Und das, merke ich gerade, wird mich vermutlich noch lange beschäftigen. Meine Liebsten gewiss auch. Und auch, wenn ich selbst im Vorfeld keine Warnsignale meines Körpers wahrgenommen habe […], kann ich nur abschließend sagen: Achtet auf Euch.
ausserdem gefallen hat mir die dritte staffel silo die gestern zuende ging. das finale war super, hat viele geheimnisse gelüftet und gleich wieder 18 nachgefüllt. die aktuelle, noch laufende staffel reacher gefällt mir auch gut, aber eher im sinne einer sehr guten mittelguten fernsehserie. silo dagegen ist eine sehr gute sehr gute fernsehserie.
Merk dir das als den Titel deiner Autobiographie, schreibt mir Christian. Ich sprach den Satz gestern vor dem Hautpeingang des Friedhofs, als ich auf meine Mitfahrgelegenheit wartete.
meine autobiografie würde ich „döner zum frühstück“ nennen. ich glaube deftiges frühstück habe ich lieben gelernt, als ich zum ersten mal nachtschicht gearbeitet habe. das war in heinsberg, während eines ferienjobs in einer fabrik, in der drähte gezogen und veredelt wurden. dort wurden aus dicken drähten feines metallgewebe für den mantel von autoreifen hergestellt. die drähte liefen durch öfen und zum abkühlen durch bleibäder und wurden später mit messing galvanisiesrt. die arbeit war irre ungesund und anstrengend, aber seitdem liebe ich deftiges frühstück.
aber eigentlich wollte ich nur journal.le-bastion.de empfehlen und auf meiner primäre blogrolle hinzufügen.
und wo ich gerade dabei bin: fortlaufend habe ich an dem tag entdeckt, an dem es geschlossen wurde in favor of the english version furthermore.
das ist so ziemlich das minimalistischste blog das mir je untergekommen ist. so minimalistisch, dass noch nicht mal der rss feed discoverable ist, aber immerhin unter der standard-wordpress-adresse liegt. das journal besteht aus überschriften, text und einem zeitstempel. sonst nix. aber minimalsimus reicht natürlich nicht allein um meine neugier zu wecken. es sind die texte die ich sehr gerne lese. gefunden in konstantins blogrolle.
fast so minimalistisch wie journal.le-bastion.de, nachfolger von fortlaufend auf englisch, so angenehm zu lesen, dass ich es nicht in die englischsprachige blogroll einsortiere, sondern auf meine primäre blogrolle, in der sonst nur deutschsprachige blogs sind.
der softwareentwickler nikita prokopov war (2024) frustriert von webseiten mit kinoprogrammen und programmierte sich und allen menschen in deutschen städten schnell eine schlanke webseite mit allen kinos in deutschland und allen filem und allen spielzeiten. keine werbung, keine cookies, kein logo, kein firlefanz, nur das programm in filterbaren tabellen. hier das programm des city-kinos im wedding, für das ich noch einen gutschein habe, hier das programm des cinemaxx am potsdamer platz.
obwohl solche spontanen experimente ja oft bei schwindendem interesse der entwickler verwaisen, allekinos.de läuft auch nach 2 jahren noch.
auf oh no hab ich schon mal vor einem jahr hingewiesen. heute beim durchklicken meiner blogroll gesehen, dass die seite wohl aus meinem RSS-reader gefallen ist und wieder hinzugefügt. ich finde das sehr, sehr witzig.
mir ist aufgefallen, dass noch einige blogs die ich gerne lese in meinen blogrollen fehlen. meine blogrollen auffüllen oder umsortieren werde ich jetzt reglmässig machen weil ich sie mittlerweile selbst mit grossem vergnügen selbst nutze, derzeit vor allem in meinem reader, aber auch mittels eines neuen rivva-feature, dass gegebenenfalls bald öffentlich zugänglich ist.
was mir im reader auffiel. ich mag netzpolitik, aber die veröffentlichungsfrequenz von artikeln die ich nicht unbedingt sofort lesen möchte ist mir ein bisschen zu hoch. deshalb wandert netzpolitik von meinner „startpack-blogrolle“ in „auch in meinem feedreader“ — und damit aus dem reader.
ich führe künftig also drei blogrollen, eine (das „starterpack“) mit deutschsprachigen blogs die ich so gerne lese, dass ich sie gerne vor allem anderen in meinem feedreader lesen würde. dann eben jene blogs die ich auch in meinem feed reader habe und von denen ich fast alles lese, aber eben auch gelegentlich was überspringe oder auch später lesen kann. und dann die englischsprachigen blogs. da werde ich in zukunft vielleicht noch eine vierte blogrolle draus extrahieren, mit englischsprachigen blogs die ich für essenziell halte, wie daring fireball oder waxy.org oder this isn't happiness.
ole reissmann lese ich auch furchtbar gerne, auch wenn er sich thematisch derzeit fast ausschliesslich auf KI und journalismus konzentriert. ich finde dort gelegentlich echte perlen. → englischsprachige blogs
in der unterzeile steht unter anderem: „absichtsloses herumliegen“. das gefällt mir, aber auch das, was horax gelegentlich schreibt. → starterpack
das war lange zeit mein lieblingsblog von meinem lieblingsjournalisten. dann kam übermedien und stefan-niggemeier.de schlief ein. jetzt (2026) veröffentlich stefan dort wieder artikel, die er anderswo veröffentlicht hat. ich bin sicher, dasss stefan-niggemeier.de irgendwann wieder mein lieblingsblog wird. → auch in meinem feedreader
beim letzten follow-montag landete johannes kuhn noch in einer eigenen blogrolle und OPML-datei. die habe ich jetzt entfernt und johannes ins starterpack aufgenommen.
während frida und ich zwei wochen alleine zuhause waren, war die beifahrerin in hamburg und hat bei der pentiment sommerakademieeinen malerei-kurs geleitet. die dozenten der sommerakademie halten auch immer einen vortrag. das ist ihr vortrag, den sie nochmal eingesprochen hat.
er handelt von meinen vier letzten arbeitsgruppen und wie sie entstanden sind.
nachdem ich hier um die 20 deutschsprachige blogs maschinen- (und menschen-) lesbar veröffentlich habe, und hier englischsprachige, folgen hier weitere deutsche blogs die ich gerne lese. alles zusammen auf der /blogrolle.
klaas heufer-umlauf ist ein ziemlich guter schauspieler. und das video ist durchgehend witzig, obwohl der witz nach 3 minuten eigentlich durch ist.