mor­gen­spa­zier­gang, ta­ge­buch 31.08.2025

felix schwenzel in notiert

um halb fünf auf­ge­wacht, in die kü­che ge­setzt und ein biss­chen am blog rum­ge­schraubt. ich habe ge­se­hen, dass @bud­den­bohm auch früh am blog schraubt und mich ge­freut. dann ka­men die bei­fah­re­rin und fri­da in die kü­che und wir ent­schlos­sen uns wort­los uns wie­der alle ins bett zu le­gen. fri­da leg­te sich mit kon­takt ne­ben mich, ich schlief auch wie­der ein, aber je­des Mal wenn ich die au­gen kurz öff­ne­te, lag fri­das kopf wei­ter in rich­tung bett­kan­te. als sie ihn über die bett­kan­te hän­gen liess, wuss­te ich ihre ge­duld war auf­ge­braucht und sie woll­te los. war ja aich schon halb acht.

zum spa­zier­gang ver­gass ich das te­le­fon und konn­te kei­ne fo­tos ma­chen, was leicht be­dau­er­lich ist, weil die stim­mung sehr an­ge­nehm war. es lag noch et­was nach­küh­le in der luft, der him­mel war schon recht hell und da wo die son­ne schon an den häu­sern vor­bei in die stras­sen grei­fen fing die schmut­zi­ge stadt an zu strah­len und glän­zen. wäh­rend­des­sen wa­ren die stras­sen aus­ge­stor­ben wie in der nacht.

wir gin­gen auch am „kom­bi­bad see­stras­se“ vor­bei, des­sen aus­sen­be­reich schon mit äl­te­ren men­schen gut ge­füllt war. die kom­bi­na­ti­on der was­ser­a­b­luf­ge­räu­sche, des chlor­ge­ruchts, der glanz­lich­ter auf dem blau­en was­ser und des son­nen­scheins lies­sen mich pom­mes-ge­ruch her­bei­hal­li­zu­nie­ren.

das zi­tat des ta­ges kommt von nick clegg, der im guar­di­an ge­gen tech bros aus­teilt, aus­ser sei­nen kum­pel mark zu­cker­berg.

If you’re ac­cus­to­med to pri­vi­le­ge, equa­li­ty feels like op­pres­si­on.

aus­ser­dem mit gros­sem in­ter­es­se lenn­art schütz’ re­cher­che über ab­spiel­ge­schwin­dig­kei­ten von fil­men und se­ri­en im tech­nik­ta­ge­buch ge­le­sen

DVDs wer­den mit 25 fps […] ab­ge­spielt, das er­gibt bei 99 Mi­nu­ten ca. 148.500 Frames. Rech­net man die­se An­zahl Frames auf 24 fps zu­rück - der üb­li­chen Frame­ra­te für Ki­no­fil­me - lan­det man bei 103 Mi­nu­ten. […] Das hat ganz ba­nal zur Fol­ge, dass man beim hei­mi­schen Schau­en von Ki­no­fil­men ein paar Mi­nu­ten frü­her fer­tig ist.

auch ger­ne im tech­nik­ta­ge­buch ge­le­sen: kath­rin pas­sig, ge­wohnt prag­ma­tisch, über AI.

[wird fort­ge­setzt …]