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der himmel reflektiert in einer pfütze

#rp24


in der stage 1 halle scheint die sonne ein bisschen durchs dach und wirft meinen schatten auf den hallenboden

stage 1, cory doc­to­row. und ich hab nen schat­ten. #rp26


mechanotronisches schwein mit einem zettel auf dem rücken: „ich möchte nur an der nase angefasst werden“

dito #rp26


hinterer aussenbereich der station, im vordergrund steht überraschender weise eine flasche bier

mit­tag­essen #rp26


ca­ro­lin ehm­ke: lei­tet aus dem #rp26 mot­to ab: so­lan­ge es je­man­den gibt für den es sich lohnt, bin ich na­tür­lich im­mer/wei­ter mu­tig.

lei­der bin ich völ­lig un­fä­hig wäh­rend pa­nels live zu mi­cro­blog­gen, hät­te hier zum bei­spiel noch ger­ne eine re­fe­renz auf pro­ject hall mary ein­ge­fügt, wo es ja auch ei­nen dia­log gab, das mut nix an­ge­bo­re­ne­nes ist, son­dern mut dann da ist, wenn man je­man­den fin­det für den man mu­tig sein will.

bin halt ein post-pa­nel/-vor­trags pos­ter.


pro­pe­voll bei stage 2 und span­nend, weil die auf­lö­sung (war­um wir nicht auf­ge­ben) erst am ende kom­men soll. #rp26


un­ter den (of­fen­sicht­lich) tin­con teil­neh­men­den sind si­gni­fi­kant mehr rau­chen­de und damp­fen­de als un­ter den äl­te­ren se­mes­tern die für die #rp26 hier sind.


bühne und „zuschauerraum“ am energiemobil auf der rp26, ganz hinten auf dem freigelände

die frei­licht­büh­ne am en­er­gie­mo­bil hat un­er­war­tet doch wän­de im „zu­schau­er­raum“.trotz­dem schön hier. #rp26


eingangssituation rp26, alkohol und waffen sind wieder verboten
persisches reisebericht zum frühstück mit pfand war ok

die hal­le von stage 1 riecht noch nach frisch ge­säg­ten span­plat­ten. per­si­sches „street food“ früh­stück war ok. die leu­te sind die­ses jahr noch net­ter als letz­tes jahr. #rp26


The only se­cret of ma­gic is that I'm wil­ling to work har­der on it than you think it's worth.
-- Penn Jil­let­te

die­ses zi­tat flog mir eben in den kopf und ich muss­te erst­mal eine quel­le fin­den, um den wort­laut wie­der zu­sam­men­zu­be­kom­men. das zi­tat er­klärt gut wie zau­be­rei, il­lu­sio­nen, aber auch ganz all­ge­mein, jede krea­ti­ve ar­beit funk­tio­niert. ge­nau ge­nom­men gilt das für jede ar­beit und al­les was wir gut kön­nen. wenn je­mand et­was gut kann, dann hat die­se per­son ir­gend­wann mal da­für ge­übt — und mit ziem­li­cher wahr­schein­lich­keit mehr, als man als aus­sen­ste­hen­der für nö­tig oder mög­lich hält.

mir fällt in dem zu­sam­men­hang auch im­mer die (wahr­schein­lich aus­ge­dach­te) an­ek­do­te ein, die pa­blo pi­cas­so zu­ge­schrie­ben wird. der sass in ei­nem café und zeich­ne­te auf ei­ner ser­vi­et­te. als eine frau ihn frag­te ob er sie auf der ser­vi­et­te por­trä­tie­ren wür­de, war er in zwei mi­nu­ten fer­tig und ver­lang­te eine as­tro­no­mi­sche sum­me für das por­trät. auf den ein­wand, dass er doch nur ein paar mi­nu­ten da­für ge­braucht habe, sag­te er: „es hat mich mein gan­zes le­ben ge­kos­tet, das in zwei mi­nu­ten zu zeich­nen.“

ich fin­de bei al­lem was ich tue per­fek­ti­on über­flüs­sig. ich will nicht sa­gen, dass ich per­fek­ti­on has­se, im ge­gen­teil, per­fek­ti­on fas­zi­niert mich. aber mir ist das zu viel ar­beit. das hält mich aber nicht da­von ab, re­gel­mäs­sig sehr viel ar­beit in „gut ge­nug“ zu ste­cken. oft wahr­schein­lich deut­lich mehr, als an­de­re für ver­nünf­tig hal­ten wür­den.


neu an mei­ner wand

felix schwenzel in notiert

das pos­ter habe ich vor 20 jah­ren bei eboy ge­kauft (ar­chi­ve-link). seit­dem, also die letz­ten 20 jah­re, lag es zu­sam­men­ge­rollt in ei­ner un­se­rer kam­mern. bei der letz­ten auf­räum­ak­ti­on hat die bei­fah­re­rin das pos­ter ge­fun­den und wir ha­ben es auf­ge­hängt.

das pos­ter in in vier­fa­cher hin­sicht su­per: ich mag wim­mel­bil­der, iso­me­tri­sche dar­stel­lung und pi­xel-äs­the­tik. und dazu ist es noch eine art hi­os­to­ri­sches do­ku­ment und zeigt al­ler­hand ge­döns, das es nicht mehr gibt (sky­pe, tech­no­ra­ti, del.ici.us, feedb­ur­ner). das pos­ter ist so alt, dass da­mals face­book und twit­ter noch kein ding wa­ren.


nach­trag 13.05.2026:
frank west­phal hat das pos­ter 2006 ver­bloggt und sich die mühe ge­macht ein paar der web2.0-diens­te zu ver­lin­ken. den html-block ko­pie­re ich mal, weil er vor­treff­lich il­lus­triert, wie viel web2.0 den exit ge­macht hat.

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war­um heißt es ei­gent­lich ma­ni­kü­re und pe­di­kü­re, aber nicht ka­pil­li­kü­re?


morgenspaziergang mit just out of bed haaren

#mor­gen­spa­zier­gang mit just out of bed haa­ren


#rp26 app

felix schwenzel in notiert

screenshot der #rp26-app mit einer suche nach „felix schwenzel“

die re­pu­bli­ca-app für die­ses jahr ist draus­sen. das freut mich, weil ich dann jetzt mein #rp26-pro­gram mit der ♥️ funk­ti­on zu­sam­men­kli­cken kann (und die tage hier ver­öf­fent­li­chen kann).

noch mehr wür­de ich mich na­tür­lich freu­en, wenn ganz vie­le mei­nen vor­trag im pro­gramm der app su­chen („fe­lix schwen­zel“) und fin­den und mit ei­nem ♥️ mar­kie­ren wür­den. ich glau­be, in al­ler be­sch­ei­den­heit, dass mein vor­trag die­ses jahr ganz gut sein könn­te. und die­ses jahr is­ser auch nicht am letz­ten re­pu­bli­ca-tag, weil er schon fast fer­tig ist und ich die drei re­pu­bli­ca-tage nicht zum fer­tig­schrei­ben brau­che.


nach­trag: of­fen­bar kann man in die­sem jahr ein­zel­ne ses­si­ons oder ein zu­sam­men­ge­stell­tes #rp26 pro­gramm in die app im­por­tie­ren.

mit die­sem link oder QR code soll­te mei­ne ses­si­on zum mar­kie­ren in die app im­por­tiert wer­den kön­nen.
https://re-pu­bli­ca.com/app-im­port?s=10417


re­pu­bli­ca vor­trä­ge schrei­ben

felix schwenzel in notiert

mmen vor­trä­ge für die re­pu­bli­ca schrei­ben ist nicht das al­ler­gröss­te ver­gnü­gen. aber alle paar jah­re ent­sch­ei­de ich mich dazu, mich in die lage zu brin­gen 30 mi­nu­ten ei­ni­ger­mas­sen nach­voll­zieh­ba­ren text zu ver­spre­chen und dann auch tat­säch­lich im mai ab­zu­lie­fern.

die idee da­hin­ter ist im­mer die glei­che. ich for­mu­lie­re eine stei­le the­se zu ei­nem the­ma das mich fas­zi­niert, in­ter­es­si­ert oder be­schäf­tigt und ver­su­che dann ei­nen text zu er­ar­bei­ten, der die er­war­tun­gen er­füllt. die­ses jahr war die the­se be­son­ders steil (die welt ist scheis­se — und das ist auch gut so) und auch wenn ich bei der ein­rei­chung eine idee hat­te, in wel­che rich­tung das gan­ze ge­hen soll­te, er­for­dert das schrei­ben dann doch noch ziem­lich viel denk-akro­ba­tik.

mir fällt das schrei­ben und öf­fent­li­che re­den gar nicht mal so leicht. hier im blog kann ich tex­te hem­mungs­los ver­öf­fent­li­chen, auch wenn sie nicht wirk­lich zu­en­de ge­dacht sind oder noch sehr un­ge­schlif­fen sind. „hin­ge­rotzt“ nen­nen an­de­re das ge­le­gent­lich und so sind die tex­te hier auch meis­tens eher frag­men­te, ein­zel­tei­le für wei­te­re denk­pro­ze­se und zum wei­ter­den­ken, die ich spä­ter nbo­chmal auf­grei­fe oder auch nicht.

so ein vor­trag, eine prä­sen­ta­ti­on vor pu­bli­kum auf der re­pu­bli­ca soll­te aber, zu­min­dest im an­satz, in sich ge­schlos­sen sein. das rot­zi­ge, teils un­ge­schlif­fe­ne ist oft wei­ter ein be­stand­teil, aber es muss auch et­was sub­stanz rein, da­mit er be­stehen kann.

an­de­rer­seits bil­de ich mir ein, re­la­tiv git ein­schät­zen zu kön­nen, was ich pu­bli­kum der re­pu­bli­ca zu­mu­ten kann und was nicht. und na­tür­lich ist das re­pu­bli­ca pu­bli­kum sehr of­fen und po­si­tiv. ich habe je­den­falls im­mer das ge­fühl, dass ich mit dem pu­bli­kum eine ge­mein­sa­me wel­len­län­ge fin­den kann und mir wit­ze und an­deu­tun­gen er­lau­ben kann, die mir je­des an­de­re pu­bli­kum um die oh­ren schla­gen wür­de.

trotz­dem: es steckt viel ar­beit in die­sen prö­sen­ta­tio­nen und der grund war­um ich die mir alle paar jah­re zu­mu­te ist der glei­che war­um ich ins in­ter­net schrei­be: selbst­ge­stell­te auf­ga­ben zu lö­sen, den mund et­was voll neh­men und dann trotz­dem was lie­fern kön­nen, ei­nen auf den ers­ten blick un­über­wind­ba­ren berg zu er­stei­gen ist be­frie­di­gend. ein­fa­che auf­ga­ben (spül­ma­schi­ne re­pa­rie­ren, brot ba­cken) zu er­le­di­gen ist be­frie­di­gend, aber an schwie­ri­ge auf­ga­ben (hund er­zie­hen, öf­fent­lich spre­chen) nicht zu schei­tern ist be­frie­di­gen­der.

der ab­lauf so ei­nen vor­trag zu schrei­ben ist meis­ten auch ziem­lich ähn­lich. ich pum­pe mich wo­chen­lang mit in­for­ma­tio­nen zum the­ma voll, bzw. su­che und fin­de an al­len mög­li­chen ecken des in­ter­net und in bü­chern (die ja auch in­ter­net sind) be­zü­ge zu mei­nem the­ma die ich mich in sei­ten­lan­gen klad­den no­tie­re. da­nach ver­su­che ich das al­les zu ei­nem ei­ni­ger­mas­sen ko­hä­ren­ten text zu­sam­men­zu­fas­sen, den ich im prin­zip auch so ins in­ter­net stel­len könn­te. wäh­rend des gan­zen pro­zes­ses baue ich be­reits fo­li­en die mir un­ter­wegs ein­fie­len, von de­nen ich danch min­des­tens die hälf­te weg­schm­eis­se. die prä­se­nen­ta­ti­on baue ich dann in key­note, den text auf­ge­teilt in den mo­de­ra­to­ren no­ti­zen und dazu dann hiunder­te fo­li­en.

den text habe ich seit ges­tern fer­tig. er muss noch ge­schlif­fen und an vie­len stel­len ge­kit­tet und er­gänzt oder ge­stutzt wer­den, aber in ein zwei ta­gen könn­te ich den im prin­zip hier ver­öf­fent­li­chen.

und ich fra­ge mich ge­ra­de ob das ein gute idee ist. so wirk­lich da­ge­gen spricht ei­gent­lich mei­ne vor­trags­lek­to­rin, der ich den vor­trag immr min­des­tens ein­mal vor der re­pu­bli­ca vor­spie­le, schaut sich auch meist noch ger­ne den vor­trag noch­mal live an. den text vor­her zu ver­öf­fent­li­chen, soll­te also nie­man­den da­von ab­hal­ten den vor­trag trotz­dem noch zu se­hen. an­de­rer­seits habe ich die­ses mal ja eine eher ab­sei­ti­ge büh­ne mit of­fi­zi­ell 20 plät­zen zu­ge­wie­sen be­kom­men.

trotz­dem weiss ich nicht ob es eine gute idee ist den text vor­her zu ver­öf­fent­li­chen. viel­leicht tut le­ser­feed­back dem text ja noch gut? oder spoilt das die gan­ze ge­schich­te?


nach­trag 08.05.2026:
ich habe eine um­fra­ge auf mast­o­don ge­macht, bei der ich nach ein paar stun­den aus­ver­se­hen 15 stim­men ge­löscht habe, die stim­men da­nach ten­dier­ten am ende eher zu ei­ner vor­ab-ver­öf­fent­li­chung („würd ich le­sen“). hei­ko hin­ge­gen hat mir zwei web­men­ti­ons kom­men­ta­re ge­sen­det (ei­nen hab ich mitt­ler­wei­el ge­löscht), die sich schon fast fle­hend an­hör­ten: „Nicht vor­her ver­öf­fent­li­chen“

ich war­te jetzt erst­mal ab, was mei­ne lek­to­rin sagt, wenn ich ihr das am wo­chen­en­de vor­spie­le.


nach­trag 11.05.2026:
fa­zit nach ei­ner kur­zen ses­si­on mit der lek­to­rin (@das­nuf): text ist noch nicht fer­tig.
und sie hät­te mir ger­ne 5 mi­nu­ten län­ger zu­ge­hört. ich brau­che noch ein paar tage bis ich mei­ne haus­auf­ga­ben er­le­digt habe.


schein­glück

felix schwenzel in notiert

je­der kennt schein­rie­sen: ein rie­se, der im­mer klei­ner wird, je nä­her man ihm kommt.

für mei­ne #rp26-prä­sen­ta­ti­on habe ich mir eine va­ria­ti­on von mi­cha­el en­des wun­der­ba­rem bild aus­ge­dacht: schein­glück

wenn man dem glück hin­ter­her­rennt, des­to grös­ser wird der frust, den man ei­gent­lich zu­rück­las­sen möch­te. gilt auch für alle an­de­ren pro­ble­me, vor de­nen man weg­lau­fen möch­te.

mei­ne prä­sen­ta­ti­on, mein plä­doy­er für op­ti­mis­mus („die welt ist scheis­se — und das ist auch gut so“), fin­det am zwei­ten #rp26-tag statt, am 19.05.2026 von 13:00 bis 13:30 uhr. mei­ne „büh­ne“ ist das so­ge­nann­te en­er­gie­mo­bil, 55" screen und mi­kro­fon und platz für 20 zu­schau­er ist laut spea­k­er-brie­fing vor­han­den.

ich freue mich über je­den der kommt und noch mehr dar­über, dass ich schon 35% des texts fer­tig habe. der rest ist auch fer­tig, den muss ich nur noch auf­schrei­ben.

noch 14 tage bis zur #rp26.


mond

felix schwenzel in notiert

home-assistant-dashboard mit daten zu den gestirnen

in mei­nem home as­sistant da­sh­board las­se ich mir den son­nen- und mond­stand an­zei­gen. der son­nen­stand ist prak­tisch, weil ich dann weiss, ob wann mor­gens die son­ne auf­geht. weil es mich er­freut, hat­te ich dort auch im­mer ein sche­ma­ti­sches bild des mond, wie er im mo­ment in ber­lin aus­sieht. ti­meand­da­te.com ge­ne­riert die­ses bild für je­den ort der erde.

das bild hat sich home as­sistanz dort im­mer ge­scraped. seit ei­ner wei­le ver­hin­dert cloud­fla­re für ti­meand­da­te.com jetzt das scra­ping. fair en­ough. also frag­te ich cur­sor, ob es mir das bild mit ei­nem script be­rech­nen kön­ne. es mein­te zwar, dass es das kön­ne, aber wie so oft, konn­te es das nicht, auch nach sechs schril­lio­nen to­kens und meh­re­ren ite­ra­tio­nen kam nicht mehr als ein hit­ler­bild raus.

j sei dank hat­te sich schon je­mand an­ders die mühe ge­macht: mit den tools in die­sem repo las­sen sich aus nasa-bil­dern und ein paar py­thon-scrip­ten aku­ra­te bil­der des mond ge­ne­rie­ren, je nach ort und zeit.

das bringt so gut wie gar nichts, aus­ser dass es mir gros­se freu­de be­rei­tet.

akurates bild des mondes, wie er in berlin am 04.05.2026 um 05:00 uhr aussehen würde. generiert aus nasa fotos und mit github.com/dorjeduck/lunardelight
der mond wie er in ber­lin am 04.05.2026 um 05:00 uhr aus­se­hen wür­de

sonnenbadende?

son­nen­ba­den­de oder je­sus?


#pas­t­puz­zle 292
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2/4 🥈
pas­t­puz­zle.de


craw­ling, le­sen, frü­her

felix schwenzel in notiert

ges­tern abend, kurz be­vor ich ins bett ge­hen woll­te, sah ich hohe CPU last auf dem ser­ver auf dem wir­res.net läuft. nor­ma­ler­wei­se (re-) ak­ti­ve­re ich dann kurz cloud­fla­re (was ich nor­ma­ler­wei­se de­ak­ti­viert habe) und die un­höf­li­chen AI-craw­ler, die mei­ne mei­ne sei­te mit an­fra­gen be­schies­sen, ver­schwin­den dann re­la­tiv schnell. ges­tern schien das ak­ti­vier­te cloud­fla­re nicht viel aus­zu­rich­ten. die last blieb hoch. erst als ich das caching und die AI-craw­ler-ab­wehr auf sehr ag­gres­siv um­stell­te, ging die last run­ter.

das heisst wohl zwei­er­lei: die craw­ler schei­nen et­was ge­schick­ter dar­in zu wer­den, sich als le­gi­ti­me be­su­cher aus­zu­ge­ben, sind aber wei­ter­hin viel zu ag­gres­siv oder nach­läs­sig pro­gram­miert. ich hab ja nichts da­ge­gen, wenn die mei­ne sei­ten in­de­xiert wer­den. von such­ma­schi­nen, AI-craw­lern oder me­cha­ni­schen tür­ken. aber ich wür­de mir schon wün­schen, dass sie sich an die re­geln hal­ten oder zu­min­dest höf­lich blei­ben. ich habe vor al­lem kei­ne lust, die gan­ze zeit die cloud­fla­re schutz­wäl­le hoch­ge­zo­gen zu las­sen oder AI-la­by­rin­the auf­zu­stel­len.

je­den­falls stol­per­te ich ges­tern abend bei mei­nem kon­troll­gän­gen über mei­ne web­site über die­sen fast 20 jah­re al­ten bei­trag: ich nen­ne es le­sen

der bei­trag er­in­ner­te mich dar­an, dass „wir nen­nen es ar­beit“ jetzt schon 20 jah­re alt ist, dass ich seit 2006 ei­nen you­tube-ka­nal mit 63 abon­nen­ten habe und ein­mal ein vi­deo ver­öf­fent­licht habe, das > 100k views ein­ge­sam­melt hat.

und weil alex matz­keit mir, der kalt­mam­sel und fran­zi auf der re­pu­bli­ca die fra­ge „wie war es da­mals wirk­lich?“ stel­len wird, fiel mir die of­fen­sicht­li­che ant­wort wie­der ein: da­mals war es ge­nau­so wie heu­te. aus­ser dass wir et­was jün­ger wa­ren. es gab et­was we­ni­ger craw­ler und das hos­ting war eine spur ein­fa­cher, aber es gab und gibt ge­nau so viel oder we­nig in­ter­es­se von ech­ten men­schen an in text-, au­dio- oder vi­deo­form ge­logg­ten in­hal­ten wie heu­te.

goog­le fand blogs da­mals to­tal gut und schick­te ge­le­gent­lich be­su­cher vor­bei, die dann ir­ri­tiert wie­der ab­zo­gen. heu­te schickt goog­le nur noch leu­te vor­bei, die sich für re­zep­te in­ter­es­sie­ren.

was ge­blie­ben ist: blog­gen ist wei­ter­hin ein rand­phä­no­men. und das ist auch nicht wei­ter schlimm. im ge­gen­teil.


schwanenhals

wie­se mit ix-schat­ten und schwa­nen­hals