kategorie: notiert ×

ich mein in ber­lin muss es ja nicht aus­se­hen wie in ba­den würt­tem­berg nach der kehr­wo­che, aber das ist schon ein biss­chen lieb­los.

foto vom gehweg der cornelius-fredericks-str. man sihe dass mit einer kehrmaschine gekehrt wurde, allerdinsg sieht es auch so aus, als sei der kehrmaschinenfahrer besoffen gewesen, weil er oder sie schlangenlinien gefahren ist.

ds9

felix schwenzel in notiert

jetzt is­ses auch schon wie­der neun jah­re her, dass ich ds9 neu ge­guckt habe. und die­ses selbst­zi­at er­klärt ganz gut, war­um ich star­fleet aca­de­my, trotz al­lem, er­tra­ge.

die se­rie er­in­ner­te mich wie­der dar­an, war­um ich die star-trek-welt und ihre se­ri­en so sehr schät­ze. sie ver­fol­gen kon­se­quent ein po­si­ti­ves men­schen­bild und las­sen uns un­se­re welt, un­se­re ge­sell­schaft­li­chen pro­ble­me mit ei­nem ge­wis­sen abs­trak­ti­ons­grad re­flek­tie­ren. die par­al­le­len sind of­fen­sicht­lich, aber nicht platt. die card­as­sia­ner zei­gen par­al­len mit den deut­schen oder den ja­pa­nern, der wi­der­stand der ba­jo­ra­ner zeigt par­al­le­len zu wi­der­stands­be­we­gun­gen im na­hen os­ten oder dem be­setz­ten frank­reich, der re­li­giö­se fa­na­tis­mus ei­ni­ger ba­jo­ra­ner zeigt par­al­le­len zu anti-se­ku­lä­ren be­we­gun­gen in der gan­zen welt. ras­sis­mus, frei­heit und gren­zen der wis­sen­schaft, di­ver­si­tät, ge­rech­tig­keit, all das wird von fol­ge zu fol­ge de­ba­tiert. hört sich lang­wei­lig an: eine fern­seh­se­rie in der de­bat­ten zu se­hen sind, aber ich fin­de der ver­gleich passt. in den er­zäh­lun­gen der ein­zel­nen fol­gen wer­den im­mer min­des­tens zwei sei­ten ei­nes pro­blems ge­zeigt und im­mer der müh­sa­me pro­zess, zu ge­rech­ten und prak­ti­ka­blen lö­sun­gen zu kom­men. teil­wei­se, wie in der fol­ge pro­gress, wird auch kei­ne wirk­lich be­frie­di­gen­de lö­sung er­reicht, son­dern es wer­den die schwie­rig­kei­ten durch­ge­spielt, zwi­schen pflicht und mensch­lich­keit, ge­mein­wohl und ein­zel­in­ter­es­sen, ge­hor­sam und em­pa­thie ab­zu­wä­gen.


manch­mal über­ra­sche ich mich selbst mit eas­ter­eggs, die ich in home as­sistant ver­steckt habe (und of­fen­sicht­lich wie­der ver­ges­sen habe).

ich: hey snips, wie spät?
home as­sistant: hey siri, wie spät?
siri: es ist elf uhr sechs­und­fünf­zig.


nur mal eben so am ran­de: ich freue mich wie ein klei­nes kind dar­über, dass ich von zu­hau­se aus in an­de­ren blogs kom­men­tie­ren kann. al­les dank #in­die­web-ge­döns.


der wir­res.net-RSS-news­let­ter, den ich vor ein paar ta­gen ge­baut habe, ist ein vol­ler er­folg: mei­ne mut­ter hat sich an­ge­mel­det, ohne dass ich sie drauf hin­wei­sen muss­te oder ihr über­haupt et­was dazu sa­gen muss­te. al­ler­dings ist mei­ne mut­ter auch die ein­zi­ge abo­nenn­tin. aber das ist auch gut so.


This Github project from Ankur Gupta allows you to “generate beautiful, mi­ni­ma­list map posters for any city in the world”. There are a variety of different themes you can choose from and the resulting images are big enough to print out actual posters (20-inch height maximum).


mit die­sem pro­jekt ist es wirk­lich ein­fach sehr schö­ne kar­ten oder kar­ten-pos­ter her­zu­stel­len. ba­siert (na­tür­lich) al­les auf open street map.

das habe ich auf mei­ner li­nux-kis­te ein­ge­ge­ben:

curl -LsSf https://astral.sh/uv/install.sh | sh
git clone https://github.com/originalankur/maptoposter.git
cd maptoposter
uv run ./create_map_poster.py --city "Wedding" --country "Germany" --theme "neon_cyberpunk" -d 7200

und fer­tig, mein kiez:

(down­load grös­se­re bild-ver­si­on hier oder hier in „noir“)


gut, dass ich ger­ne sta­tis­ti­ken füh­re. so sehe ich, wie re­gel­mäs­sig und kon­se­quent ich mein lie­ge­stüt­zen-trai­ning pro­kras­ti­nie­re und wel­che enor­men fort­schrit­te ich ma­che.

da­tum zeit an­zahl
02.01.2026 17:00 h 10
03.01.2026 19:00 h 12
05.01.2026 17:00 h 10
10.01.2026 20:30 h 13
11.01.2026 11:00 h 13
15.01.2026 16:10 h 13
04.02.2026 06:40 h 13

p.s.: das sind die lang­sa­men knö­chel­lie­ge­stüt­zen. schnel­le, auf der fla­chen hand, schaf­fe ich ein paar mehr.


to title or not to title

felix schwenzel in notiert

so­cial me­dia posts ha­ben in der re­gel kei­nen ti­tel. man schreibt ein­fach ir­gend­was ins ein­ga­be­feld und fer­tig ist die sta­tus­mel­dung. un­ter ins in­ter­net schrei­ben­den, vor al­lem sol­chen die auf ih­ren eig­nen sei­ten ins in­ter­net schrei­ben, gibt’s des­halb im­mer wie­der dis­kus­sio­nen und ex­pe­ri­men­te wie man so­et­was ab­bil­den kön­ne.

denn wenn man et­was ver­öf­fent­licht, speist man das ei­ner­seits in feeds ein, will es aber ge­ge­be­nen­falls auch mit ei­ner per­ma­nen­ten adres­se ver­se­hen, also auf ei­ner ein­deu­ti­gen, ver­link­ba­ren sei­te ver­öf­fent­li­chen. und web­sei­ten ha­ben tra­di­tio­nell nicht nur ei­nen in­halt, son­dern auch ei­nen sei­ten- (oder tab-) ti­tel. platt­for­men, auf de­nen man ti­tel­lo­se sta­tus­mel­dun­gen ver­öf­fent­li­chen kann, ge­ne­rie­ren dann ti­tel wie …

[per­son xy] auf [platt­form abc] hat was ge­pos­tet was mit die­sen wor­ten an­fängt …

in blogs be­hilft man sich ähn­lich, als ti­tel wer­den ein­fach die ers­ten paar wor­te der ti­tel­lo­sen sta­tus­mel­dung als ti­tel ge­nom­men. die­ser bei­trag hät­te denn den ti­tel:

wir­res.net — so­cial me­dia posts ha­ben in der re­gel …

so sähe die sta­tus­mel­dung dann auch in ei­nem RSS rea­der aus. RSS er­for­dert zwar in der von dave wi­ner er­dach­ten spe­zi­fi­ka­ti­on kein ti­tel-at­tri­but, aber RSS rea­dern ist das egal, sie wol­len (fast) im­mer ei­nen ti­tel dar­stel­len. da stün­de dann:

wir­res.net — so­cial me­dia posts ha­ben in der re­gel …

so­cial me­dia posts ha­ben in der re­gel kei­nen ti­tel. man schreibt ein­fach ir­gend­was rein und fer­tig ist die sta­tus­mel­dung. un­ter ins in­ter­net schrei­ben­den, vor al­lem sol­chen die auf ih­ren eig­nen sei­ten ins in­ter­net schrei­ben, gibt’s des­halb im­mer wie­der dis­kus­sio­nen und ex­pe­ri­men­te wie man so­et­was ab­bil­den kön­ne. […]

je­den­falls habe ich für mich eine lö­sung ge­fun­den, mit der ich sehr gut le­ben kann. ich ver­ge­be auch kur­zen sta­tus­mit­tei­lun­gen ei­nen ti­tel, zei­ge die­sen aber nicht an (bei­spiel). da er aber dann doch da ist, zei­gen brow­ser, RSS-feeds, such­er­geb­nis­sei­ten ihn dann aber trotz­dem an. für eine wei­le hab ich mei­ne con­tent ma­nag­ment sys­te­me auch 128-zei­chen lan­ge zu­sam­men­fas­sun­gen aus dem bei­trag ge­ne­rie­ren las­sen, als ti­tel­er­satz. aber so fin­de ich das sehr viel lo­gi­scher, an­ge­neh­mer und prag­ma­ti­scher.


nach­dem ich bei @eay in ei­ner fuss­no­te über open­claw ge­le­sen habe, habe ich open­claw auch mal kurz an­ge­guckt, aber nach 6 stun­den ent­nervt wie­der die kral­le ge­schlos­sen.
au­to­ma­ti­sie­run­gen ma­che ich lie­ber mit home as­sistant und das hier ging dann auch mit home as­sistant viel ein­fa­cher als mit open­claw. und aus­bau­fä­hig is­ses auch.

screenshot aus telegram.app mit einem von home assistant gneerierte „morning briefing“ mit zwei ereignissen aus unseren kalendern.

fri­da liegt sehr ger­ne bei uns im bett. mit höf­li­cher di­stanz am fus­sen­de, aber im­mer ger­ne mit kör­per­kon­takt. aber auch fri­da hat ihre gren­zen, als die bei­fah­re­rin eben pups­te, stand sie auf und leg­te sich lie­ber al­lei­ne ins dunk­le ne­ben­zim­mer aufs sofa.


star­fleet aca­de­my fol­ge 4 war lei­der ziem­lich un­er­träg­lich und knirsch­te er­zäh­le­risch an je­der ecke. pa­the­tisch, vor­her­seh­bar, un­lo­gisch und übers knie ge­bro­chen. am ende blieb aus­ser ei­nem spruch nix hän­gen:

may­be the trick is not to let go of the past, but to let the pre­sent in.


YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

ich frage mich welche ziel­grup­pe amazon für so einen quark im auge hat. fake-glamour fans, die unter einem welt­po­li­ti­schen stein leben?


nach­trag 30.01.2026:


ho­sen­trä­ger

felix schwenzel in bilder

ich hab mir die bei­fah­re­rin hat mir ho­sen­trä­ger ge­kauft. mei­ne ers­ten ho­sen­trä­ger seit un­ge­fähr 25 jah­ren. bis nach dem stu­di­um hab ich im­mer ho­sen­trä­ger ge­tra­gen, kei­ne ah­nung war­um ich ir­gend­wann an­ge­fan­gen habe ei­nen gür­tel zu tra­gen. der gür­tel nerv­te mich in den letz­ten mo­na­ten zu­neh­mend, weil er aus al­len mei­nen ho­sen so­zu­sa­gen bund­fal­ten­ho­sen mach­te.

das ein­zi­ge foto, das ich fin­den konn­te auf dem ich ho­sen­trä­ger tra­ge ist eins aus lyon aus dem jahr 2003 (hier schon­mal ge­pos­tet). man sieht auch nur die schnal­len der ho­sen­trä­ger.

foto auf eienr brücke in lyon, peter ist von hinten zu sehen, wie er sich bückt und zwischen seinen beinen in die kamera guckt, ich mache einen kopfstand und trage hosenträger, jeans, cowboystiefel und ein jacket mit weste

wenn ich hier schon bei der na­bel­schau bin, kann ich auch noch­was zu mei­nem ge­wicht schrei­ben. über die letz­ten mo­na­te hat sich mein ge­wicht im durch­schnitt sta­bil bei 94 ki­lo­gramm ge­hal­ten, mit ganz leich­ter ten­denz nach un­ten. heu­te stand zum ers­ten mal seit vie­len, vie­len jah­ren eine 92 vor dem kom­ma auf der waa­ge. ge­wichts­ver­lust 1 kg/3 mo­na­te, nicht viel, aber bes­ser als plus. und na­tür­lich mal schau­en, wie es 18 mo­na­te nach dem ab­set­zen von se­maglut­id aus­sieht.

ich esse (und ko­che) wei­ter­hin al­les, was sich die bei­fah­re­rin wünscht, sei es sa­lat, ra­clette, nu­deln mit to­ma­ten­sos­se, ofen­ge­mü­se und zur darm­spie­ge­lung auch mal wie­der „streich­wurst“ mit toast, weils so in der darm­ent­lee­rungs­an­lei­tung stand. nur eben klei­ne­re por­tio­nen und nix süs­ses aus­ser mei­nen täg­li­chen tk-frucht­quark, den ich mit süss­stoff süs­se und sehr ge­nies­se. mein ap­pe­tit ist (na­tür­lich) merk­lich grös­ser als zu se­maglut­id-zei­ten und die por­tio­nen dem­ent­sp­re­chend auch nen ti­cken grös­ser, aber ich den­ke der brin­ger ist viel ge­mü­se, we­nig bis nichts süs­ses und stark re­du­zier­ter al­ko­hol­kon­sum mit we­ni­gen aus­nah­men, zu­letzt weih­nach­ten.

das mit dem mus­kel­auf­bau ist auch eher schlep­pend, das re­gel­mäs­si­ge trai­ning (klimm­zü­ge und lie­ge­stüt­zen) wur­de durch eine heim­tü­cki­sche at­ta­cke ei­nes töd­li­chen män­ner­schnup­fens und ge­le­gent­li­che lust­lo­sig­keit un­ter­bro­chen, aber er­staun­li­cher­wei­se schaf­fe ich mit hil­fe mei­ner bi­zep­se jetzt ein bis zwei 85-pro­zen­ti­ge klimm­zü­ge. bei al­len an­de­ren hand-/arm­hal­tun­gen kom­me ich ge­ra­de mal 30% weit hoch. da ruft die rü­cken­mus­ku­la­tur laut ver­nehm­lich: „bau mich wei­ter auf!“


habe ge­ra­de li­te­ral­ly ent­deckt, dass die bei­fah­re­rin auch auf mast­o­don ak­tiv ist: @kne­tag­ar­bo@fnor­d­on.de


gut ge­al­tert

felix schwenzel in notiert

heu­te habe ich in mei­ner zu­griffs­sta­tis­tik ein paar zu­grif­fe auf die­sen sie­ben jah­re al­ten ar­ti­kel ge­se­hen.

also hab ich an­ge­fan­gen den selbst noch­mal zu le­sen und war — in al­ler be­sch­ei­den­heit — be­geis­tert. ich hang­le mich in dem ar­ti­kel zwar vor­nehm­lich an fremd­ma­te­ri­al ent­lang, in die­sem fall an zi­ta­ten von penn & tel­ler, aber ich schaf­fe es von penn und tel­ler auf jour­na­lis­mus, kunst und den all­ge­mei­nen zu­stand der welt zu kom­men. hier noch zum ap­pe­tit ma­chen ein zi­tat von penn:

For 50 mil­li­on ye­ars our big­gest pro­blems were too few ca­lo­ries, too litt­le in­for­ma­ti­on. For about 50 ye­ars our big­gest pro­blem has been too many ca­lo­ries, too much in­for­ma­ti­on. We have to ad­just, and I be­lie­ve we will re­al­ly fast. I also be­lie­ve it will be wi­cked ugly while we’re ad­jus­ting.

wenn die leu­te wis­sen, wie würs­te ge­macht wer­den …


wer hät­te ge­dacht, dass mei­ne selbst aus­ge­dach­te recht­schrei­bung und zei­chen­set­zung ein­mal zu ei­nem uni­que sel­ling point wer­den — nur weil sich das netz mit LLM-glatt-ko­ri­gier­ten oder ver­fass­ten tex­ten füllt.


ei­ne mi­schung aus al­bert ein­stein und clint east­wood

felix schwenzel in notiert

das ist ein le­bens­lauf den emma thomp­son für hugh lau­rie für de­ren da­ma­li­gen thea­ter­ver­ein (cam­bridge foot­lights) schrieb. der voll­text steht in der alt-be­schrei­bung des bilds, aber die­sen satz mag ich sehr ger­ne:

A cross bet­ween Al­bert Ein­stein and Clint East­wood, Hugh is ugly and stu­pid.

1981 President of Footlights, Hugh is also a Cambridge Rowing Blue; indeed, he rowed in the 1980 Boat Race when Cambridge lost by five feet, and If you want to endear yourself to him this fact is weil worth shouting out during the show. A cross between Albert Einstein and Clint Eastwood, Hugh is ugly and stupid. He plays a mean guitar and a rather setfish harmonica.

(screen­shot aus der gra­ham nor­ton show, you­tube link)


foto einer terrier figur die den kopf in den sand zu stecken scheint

bin un­ent­schlos­sen; sagt ihr, ob das wit­zig ist.


ich sage ja oft, dass mir recht­schrei­bung egal ist. ist sie mir auch zu gros­sen tei­len, dann aber auch wie­der nicht. heu­te beim mor­gen­spa­zier­gang habe ich dar­über nach­ge­dacht, ob ich ein wort in mei­nen links rich­tig ge­schrie­ben habe und gleich­zei­tig drü­ber nach­ge­dacht, dass ich das nicht goo­geln wer­de, son­der ge­mi­ni fra­gen wer­de: „nazi-gräul oder nazi-gräu­el?“

die ant­wort war kurz und bün­dig und auf den punkt. frü­her™ war recht­schrei­bung goo­geln schreck­lich. SEO-op­ti­mier­te sei­ten ganz oben, die eben nur SEO op­ti­miert wa­ren, aber nicht auf kur­ze und bün­di­ge ant­wor­ten. für so­was sind LLMs wirk­lich ein se­gen.


linsen-bohnen-surimi-zwiebel-erbsen-salat

bal­last­stof­fe mjam­jam­jam


zi­ta­te mit fonts

felix schwenzel in notiert

eben hat­te ich eine schnaps­idee, ob­wohl ich kei­nen schnaps trin­ke. ich dach­te kurz, wie das wohl aus­sieht, wenn man zi­ta­te aus an­de­ren blogs in de­ren schrift­art ein­färbt. ich woll­te es mal aus­pro­bie­ren, jetzt sehe ich, es ist we­ni­ger be­ein­dru­ckend als ich ge­hofft hat­te. aber wie das beim „blog­gen“ so ist, auch wenns scheis­se ge­wor­den ist, kann man es ja trotz­dem ver­öf­fent­li­chen.


me­qui­to.org (EB ga­ra­mond):

Mei­ne Frau hat gro­ße Plä­ne für die Ver­schö­ne­rung un­se­rer Woh­nung. Ihre Plä­ne er­for­dern je­doch im­mer mei­ne tat­kräf­ti­ge Un­ter­stüt­zung. Al­les, was Kraft und Ma­schi­nen ver­langt, wird di­rekt in mei­ne Auf­ga­ben­lis­te ge­schrie­ben. Ich füh­le mich sehr ge­ehrt da­von, wenn ich sehe, was sie mir al­les zu­traut. Ich stren­ge mich na­tür­lich an, die hand­werk­li­che Er­war­tung an mich zu er­fül­len. Viel­leicht macht sie das aber auch mit Ab­sicht. Ich habe sie nach 17 Jah­ren noch nicht ganz durch­schaut.

bei uns ist das an­ders: al­les was kraft und ma­schi­nen ver­langt, neh­me ich aus der auf­ga­ben­lis­te der bei­fah­re­rin raus und schrei­be es in mei­ne lis­te.

eine brot­schnei­de-ma­schi­ne ha­ben wir uns un­ter an­de­rem des­halb ge­kauft, da­mit sich die bei­fah­re­rin we­ni­ger oft beim brot­schnei­den ver­letzt. mei­ne sor­gen um ihre fin­ger be­ru­higt die brot­schnei­de­ma­schi­ne, nur mal so als bei­spiel, dann aber auch nicht wirk­lich. an­de­rer­seits ha­ben die bei­fah­re­rin und ich bei­de eine gros­se af­fi­ni­tät zu ma­schi­nen. wir lie­ben bei­de un­se­re werk­zeu­ge und ma­schi­nen und un­term strich stimmt es gar nicht was ich im ers­ten ab­satz schrieb: wir nut­zen ein­fach bei­de un­se­re ma­schi­nen.


an­ke­groe­ner.de (quat­tro­cen­to sans):

Vor­ges­tern abend gab’s bei mir ei­nen Kra­cher­sa­lat aus den neu­en Meal Plans von Ni­sha, den ich ges­tern noch­mal in der Mit­tags­pau­se ge­noss. Und weil gleich zwei Kol­le­gin­nen das Re­zept ha­ben woll­ten, tip­pe ich es aus­nahms­wei­se mal ins In­ter­web, was ich ei­gent­lich mit den Re­zep­ten aus den Meal Plans nicht ma­che, weil Ni­sha da­mit ihr Geld ver­dient. Aber die­ser Sa­lat soll­te nicht nur von uns Abon­nen­tin­nen ge­ges­sen wer­den!

wir wa­ren auch ein paar mo­na­te abon­nen­ten von ni­sha. das war im­mer sehr le­cker und lehr­reich mit dem food-prep und den teil­wei­se un­ge­wöhn­li­chen zu­be­rei­tungs­ar­ten von alt be­kann­tem. ich glau­be nach ein paar mo­na­ten wur­de es uns dann doch ein biss­chen zu ki­cher­erb­sig und ein­tö­nig, aber den grü­nen sa­lat den anke hier ab­ge­schrie­ben hat, den ko­che ich noch­mal nach.


couch­blog.de (over­pass):

Wie auch im­mer, [Der Schim­mel­rei­ter] ist ein in­ter­es­san­tes, sehr auf­re­gen­des, aber auch ir­ri­tie­ren­des Buch. Be­son­ders die Schluss­sze­ne ist so span­nend er­zählt, wie ich es sel­ten er­lebt habe. Hier kann man das gan­ze Buch on­line le­sena.

ich will die­ses jahr auf je­den fall mehr klas­si­ker le­sen. des­halb ist der link auf den schim­mel­rei­ter voll­text eine no­tiz an mich selbst.


nach­trag 23.01.2026:

grü­nen sa­lat nach­ge­kocht; war le­cker aber die bei­fah­re­rin ha­ben nur die ge­rös­te­ten man­deln um­ge­hau­en. ich fand auch die ge­rös­te­ten ki­cher­erb­sen gut, das dres­sing war OK, aber wir muss­ten frü un­se­ren ge­schmack kräf­tig nach­säu­ern. auf je­den fall sieht der sa­lat gut aus.