in meinem home assistant dashboard lasse ich mir den sonnen- und mondstand anzeigen. der sonnenstand ist praktisch, weil ich dann weiss, ob wann morgens die sonne aufgeht. weil es mich erfreut, hatte ich dort auch immer ein schematisches bild des mond, wie er im moment in berlin aussieht. timeanddate.com generiert dieses bild für jeden ort der erde.
das bild hat sich home assistanz dort immer gescraped. seit einer weile verhindert cloudflare für timeanddate.com jetzt das scraping. fair enough. also fragte ich cursor, ob es mir das bild mit einem script berechnen könne. es meinte zwar, dass es das könne, aber wie so oft, konnte es das nicht, auch nach sechs schrillionen tokens und mehreren iterationen kam nicht mehr als ein hitlerbild raus.
j sei dank hatte sich schon jemand anders die mühe gemacht: mit den tools in diesem repo lassen sich aus nasa-bildern und ein paar python-scripten akurate bilder des mond generieren, je nach ort und zeit.
das bringt so gut wie gar nichts, ausser dass es mir grosse freude bereitet.
der mond wie er in berlin am 04.05.2026 um 05:00 uhr aussehen würde
gestern abend, kurz bevor ich ins bett gehen wollte, sah ich hohe CPU last auf dem server auf dem wirres.net läuft. normalerweise (re-) aktivere ich dann kurz cloudflare (was ich normalerweise deaktiviert habe) und die unhöflichen AI-crawler, die meine meine seite mit anfragen beschiessen, verschwinden dann relativ schnell. gestern schien das aktivierte cloudflare nicht viel auszurichten. die last blieb hoch. erst als ich das caching und die AI-crawler-abwehr auf sehr aggressiv umstellte, ging die last runter.
das heisst wohl zweierlei: die crawler scheinen etwas geschickter darin zu werden, sich als legitime besucher auszugeben, sind aber weiterhin viel zu aggressiv oder nachlässig programmiert. ich hab ja nichts dagegen, wenn die meine seiten indexiert werden. von suchmaschinen, AI-crawlern oder mechanischen türken. aber ich würde mir schon wünschen, dass sie sich an die regeln halten oder zumindest höflich bleiben. ich habe vor allem keine lust, die ganze zeit die cloudflare schutzwälle hochgezogen zu lassen oder AI-labyrinthe aufzustellen.
jedenfalls stolperte ich gestern abend bei meinem kontrollgängen über meine website über diesen fast 20 jahre alten beitrag: ich nenne es lesen
der beitrag erinnerte mich daran, dass „wir nennen es arbeit“ jetzt schon 20 jahre alt ist, dass ich seit 2006 einen youtube-kanal mit 63 abonnenten habe und einmal ein video veröffentlicht habe, das > 100k views eingesammelt hat.
und weil alex matzkeit mir, der kaltmamsel und franzi auf der republica die frage „wie war es damals wirklich?“ stellen wird, fiel mir die offensichtliche antwort wieder ein: damals war es genauso wie heute. ausser dass wir etwas jünger waren. es gab etwas weniger crawler und das hosting war eine spur einfacher, aber es gab und gibt genau so viel oder wenig interesse von echten menschen an in text-, audio- oder videoform geloggten inhalten wie heute.
google fand blogs damals total gut und schickte gelegentlich besucher vorbei, die dann irritiert wieder abzogen. heute schickt google nur noch leute vorbei, die sich für rezepte interessieren.
was geblieben ist: bloggen ist weiterhin ein randphänomen. und das ist auch nicht weiter schlimm. im gegenteil.
weil wir unsere abstellkammer um etwas regalplatz erweitern wollen, hat die beifahrerin heute ein paar ivar-regalbretter gekauft. als die da so im flur standen sonderten sie einen so angenehmen kiefernharzduft aus, dass ich nicht umhinkam das mehrfach gegenüber der beifahrerin zu erwähnen.
ich bin ja schon immer ein grosser ikea-fan, aber noch länger ein ivar fan. die kombination aus primitiven, aber effektivem design, extremer langlebigkeit und stabilität und dass es die serie mindestens so lange gibt, wie es mich gibt, finde ich faszinierend. und wo gibt es das heutzutage noch? ein produkt das es seit > 50 jahren gibt und volle kompatibilität zu allen versionen behalten hat? ein produkt das auch tatsächlich länger als 50 jahren hält und das beliebig viele umzüge unbeschadet überlebt und trotzdem nicht altbacken aussieht?
und das dazu auch noch (fabrikneu) wahnsinnig gut riecht?
etwas unkonventionelle eckkonstruktion, funktioniert aber
nach dem morgenspaziergang gab’s erst mal salziges müsli auf nudelbasis, also eigentlich resteessen (spargelrest, ruccolarest, bärlauchpesto, spaghetti und etwas spitzpaprika).
nach dem anrichten, also vermengen zum verspeisen, sieht das leider nicht mehr so appetitlich aus. war aber extrem lecker.
apropos essen, zu meinem gewicht habe ich auch schon länger nichts geschrieben. das thema ist einerseits frustrierend, andererseits sehr erfreulich. denn im prinzip halte ich mein gewicht im schnitt seit dezember konstant auf 94 kilo. frustrierend ist, dass ich da ohne anstrengung oder weiteren verzicht nicht drunterkomme.
seit dezember (94,5 kg) pendelt mein gewicht zwischen 94 und 93 kg.
man sieht leichte abwärtbewegungen vom dezember (94 kg) zum januar und februar, märz und april sind wieder etwas höher, aber weiter um die 94 kg.
aber wie man gelegentlich auch hier sieht, verzichte ich auf nichts wenig und esse mehr oder weniger worauf wir lust haben. süssspeisen esse ich gelegentlich, wenn ich sie mir selbst bauen kann, die portionen halte ich klein und statt nachzuschlagen, freue ich mich lieber auf den nächsten morgen, um die reste dann zu verspeisen.
den muskelaufbau lasse ich (natürlich) auch etwas schleifen. was ich regelmässig mache: an der klimmzugstange rumziehen. ich würde gerne sagen, dass ich jetzt zwei klimmzüge am stück schaffe, aber das stimmt nur zu 80%. ich schaffe mit jedem der zwei griffe jeweils einen klimmzug zu 80%. heute habe ich zum ersten mal einen kompletten klimmzug aus dem hang geschafft, also komplett in dem sinn, dass das kinn über die stange kam. zufällig hab ich das auch aufgezeichnet. der technik-trick dahinter erfreut mich beinahe mehr, als der klimmzug selbst: ich hatte das schonmal aufgeschrieben: unsere kameras schauen weg, wenn wir da sind, und drehen sich erst auf die wohungs- und balkontür, wenn wir weg sind. ich kann die flurkamera aber natürlich auch so drehen wie ich will und da unsere kameras homekit secure video bespielen, kann ich den kameras auch sagen, dass sie scharfgeschaltet sind und personen und bewegungen aufzeichnen. so zeichnet die flur kamera dann automatisch das hier auf.
gestern abend erinnerte mich dr. sten ekberg daran, wie nützlich es sein kann liegestützen zu machen. seit ich mich dazu zwinge die liegestützen auf meinen fääusten zu machen, sinkt meine liegestütz-motivation. auf den fäusten tun liegestützen nicht nur etwas weh, die fäuste zwingen mich auch in eine position in der ich lediglich 10 bis 15 liegestützen schaffe. jetzt hab ich mir gedacht dass ich jetzt regelmässig, zwei mal täglich 25 liegestützen versuche und wenn ich auf den fäusten eben nur 10 oder 15 schaffe, den rest in der normalen liegestützhaltung mache.
heute früh beim morgenspauiergang haben frida und ich einen hilferuf ignoriert.
„help!“
mein streakzähler auf der rückseite meldet heute 365 tage an denen ich täglich etwas veröffentlicht habe. wenn ich darüber nachdenke wie ich im letzten jahr, also in den letzten 365 tagen gebloggt habe, dann würde ich sagen, dass ich vor allem geloggt habe. und zwar im ursprünglichen sinn von loggen. festhalten was ich im internet und meinen screens gesehen und gelesen habe, was mir gefallen hat und was ich mir so denke und fotogarfiert habe. was ich gegessen habe, wie sich der baum auf der bürgerwiese verändert.
möglicherweise ist das ein phase, vielleicht was langfristiges, aber ich merke, dass ich mein leben mit gewohnheiten und routine zu strukturieren versuche. momentan gefällt mir das in meinem selbstgewählten rhythmus und takt zu leben und im prinzip jeden tag das gleiche zu machen. die interessanz kommt durch die kleinen unterschiede, subtilen veränderungen. seit vier wochen gehen frida und ich mehr oder weniger die gleiche route. früher habe ich versucht für etwas mehr abwechslung zu sorgen. aber ich merke dass es mir uns frida gefällt jeden tag das gleiche zu tun und nur details, kleinigkeiten zu variieren. wir gehen jeden tag am möwensee vorbei, aber manchmal schlägt frida vor links zu gehen, mal findet sie rechts am see vorbei auch gut. trotzdem entdecken wir jeden tag etwas neues.
ich bewundere die konsistenz mit der @Buddenbohm@fnordon.de und @kaltmamsell@fnordon.de regelmässig morgens zwischen 6 und 7 uhr posten. und gelegentlich schaffe ich es mit ihnen eine art trinität zu bilden, jedenfalls laut meiner mastodon startseite.
hier schreibt felix schwenzel seit 24 jahren gerne ins internet (eigentlich seit 30 jahren).
von 23 auf 24, bzw. 29 auf 30 umgesprungen, weil der erste artikel den ich hier veröffentlicht habe vom 20.04.2002 ist. mir sind diese jahrestage eigentlich nicht wichtig, aber statistiken mag ich gerne. deshalb betätige ich mich mal eben als statistik-chronist.
wahrscheinlich wäre es mittlerweile besser, unten hinzuschreiben, dass ich jetzt schon „sehr lange“ ins internet schreibe. bei solchen zeiträumen ist der genaue tag dann auch irgendwann egal, so wie mir die kalendarischen koordinaten meiner geburtstage nach fast 60 jahren mittlerweile auch egal sind.
kirby nutze ich jetzt auch bereits seit über einem jahr („hallo kirby“). ich bereue den umstieg nicht, im gegenteil, kirby ist mir jeden tag erneut eine grosse freude.
was ich jetzt auch seit fast einem jahr mache: jeden tag etwas veröffentlichen. der streak ist mittlerweile 359 tage lang. die anzahl-der-posts-übersichtgrafik auf der rückseite ist mittlerweile ohne schwarze punkte.
bemerkenswert an der grafik ist eigentlich nichts, ausser dass man kaum muster erkennen kann wie und wann ich wie viel veröffentliche. man erkennt allerdings ein cluster zwischen mai und juni: republica. so erkennt man: noch vier wochen bis zu #rp26. das minimalistische design dieses jahr gefällt mir sehr gut, hier meine „speaker-seite“ für dieses jahr. ende der durchsage.
Bei OpenCulture, wo man sich ohnehin pausenlos komplett und lange verlieren kann, fand ich ein animiertes Video (8 Minuten), in dem die Thesen und das Leben von Foucault erläutert werden. Und nach kurzer Zeit kamen mir diese Animationen immer anziehender vor. Es macht Spaß, die Effekte beim Text mitzudenken, und es würde sicher auch Spaß machen, an so etwas mitzuarbeiten. Zum Inhalt des Videos aber bitte auch die kundigen Kommentare darunter beachten, es gibt eine Falschaussage.
ich fand das video, trotz der der ungenauigkeiten, sehr lehrreich. mich erinnert das unter anderem an meine frühe jugend, in der ich ein stern-sonderheft über verschiedene philosophen las. wie immer mit sekundär oder terziär-quellen schleichen sich beim zusammenfassen und runterkochen von komplexen sachverhalten fehler oder ungenauigkeiten ein. das ist nicht erst seit LLMs so. trotzdem helfen solche gekürzten und vereinfachten zusammenfassungen sehr dabei einen überblick über, zum beispiel, einige bereiche der philosophie zu gewinnen.
ausserdem hat der youtube algorithmus sich gemerkt, dass ich dieses video gut fand und mir heute abend ein weiteres video aus dieser reihe vorgeschlagen.
das fand ich fast noch hilf- und lehrreicher als das video über faucault. denn es fasst einen der kernpunkte von derridas philosophie wie folgt zusammen:
Being confused and uncertain around such concepts isn't a sign of weakness or stupidity. It is for Derrida the central mark of maturity. Derrida's tactic was to glamorize this condition and to give it a positive ring, which is why he brought back into use a beautiful Greek word: Aporia.
Aporia, meaning impasse or puzzlement. He was proposing Aporia as a state we should feel proud to know and to visit on a regular basis. Confusion and doubt and not embarrassing dead ends in a Derridean world view. They're simply evidence of the adulthood of the mind.
schöner kann man es kaum ausdrücken, warum ich diese webseite wirres.net nenne. und wenn ich das richtig verstehe liefert derrida auch den philosophischen unterbau des hier von mir konsequent praktizierten dilettantismus: als dilettant nähert man sich themen nicht professionell, sondern aus neugier und im besten fall aus leidenschaft (vom italienischen dilettare = sich erfreuen).
ich bin jetzt nur unsicher wem ich grössere dankbarkeit schulde: maximilian oder dem youtube-algorithmus?
einer der hauptgründe, dass ich meine apple watch sehr gerne mag, ist dass sie mir erlaubt mein telefon immer auf lautlos zu stellen. keine notification-geräusche, keine telefonklingeln, kein mucks, nur ein stilles vibrieren am handgelenk.
zum bundesweiten warntag macht das telefon zwar noch geräusche oder wenn ich ein video abspiele, aber sonst: ruhe. deshalb wusste ich bis vor kurzem auch nicht, dass das telefon beim umstellen auf den nacht- oder schlaf-fokus ein sehr angenehmes geräusch macht.
das habe ich erst bemerkt, als die beifahrerin mal ihr telefon im flur vergessen hatte und es dan um 23 uhr dieses geräusch gemacht hat. zuerst konnte ich das gar nicht zuordnen, bzw. verstand nicht dass es aus einem telefon kam. jetzt wo ich es verstanden habe, hab ich mir die sounddatei runtergeladen und habe home assistant angewiesen das jeden abend um 23 uhr abzuspielen. ich finde das sehr befriedigend und inspirierend und gehe deshalb jetzt ins bett, statt einen längeren text zu schreiben. schliesslich wurde das geräusch ja gerade abgespielt.
sitze im park und beobachte den staubsauger beim reinigen der küche, während die beifahrerin noch im bett liegt.
CDU plakat vom letzten wahlkampf mit der aufschrift: „Auto verbieten verboten“
das hatte ich noch nicht mitbekommen, dass die CDU im letzten wahlkampf mit dem spruch „Auto verbieten verboten“ für sich warb. jetzt, wo ich es vor ein paar tagen gesehen habe, hätte ich noch ein paar weitere vorschläge, wie die CDU sich noch idiotischer darstellen könnte:
veränderung verboten
krisenmanagement auf dem tennisplatz verbieten verboten
parken verbieten verboten
schwache gegen stärkere schützen verboten
lebensqualität verbessern verboten
starke belasten verboten
diesel und heizöl schlechtreden verboten
penisvergrösserung verbieten verboten
(ist es nicht auch verboten wahlkampfplakate einfach hängen zu lassen?)
frida geht dreimal pro tag raus. morgens, zwischen 7 und 9 uhr mit mir ein bis zwei stunden, nachmittags eine stunde mit der beifahrerin und gegen 20 uhr nochmal eine kontrollrunde ums haus, oder genauer, einmal die kameruner str. rechts von unseren haus lang, gegenüber unseres haus lang und dann links von unserem haus. diese runde hat sie sich selbst ausgesucht, mein angebot eine runde um den block, an der seestrasse vorbei, lehnt sie in der regel dankend ab und geht lieber die kurze runde.
manchmal fragt sie mich schon ab 19 uhr ob wir die kontrollrunde machen, aber ich lasse sie immer bis 20 uhr warten. die letzten beide abende ist sie pünktlich um 20 uhr zu mir gekommen, und dann sind wir auch gleich rausgegangen. an beiden abenden sind wir auch jedes mal einem grossen akita an exakt der gleichen stelle begegnet. das hört sich geschrieben weniger spektakulär an, als wenn man es selbst erlebt, aber wenn wir dem akita heute auch der gleichen stelle begegnen, fress ich einen besen.
gestern früh am magnus-hirschfeld-ufer sind frida und ich an einem alten husky und seinem frauchen vorbeigelaufen. als wir vorbei gingen, flog eine krähe im tiefflug auf die frau zu, landete knapp vor ihr und liess sich von der frau aus der hand füttern. dem alten husky war das egal. der alte blogger war tief beeindruckt.
auf strassen bzw. bürgersteigen ist frida sehr diszipliniert. auf grünflächen oder in parks funktioniert fridas impulskontrolle nur bis maximal zwei meter abstand zu mir. auf dem bürgersteig hingegen reicht ein kleiner fingerzeig von mir und sie wechselt ins „fuß“ an meiner linken oder rechten seite. wenn wir dann so an anderen hunden vorbeilaufen, versteht sie auch dass diese hunde an der leine sind. sie zuckt nicht mit der wimper, wenn sie knurrend, bellend und auf sie losstürmend in die leine steigen. ich bin sehr froh, dass frida und ich uns dieses vertrauen und verständnis erarbeitet haben und es war auch viel arbeit — auch wenn fridas desinteresse an anderen hunden uns diese arbeit erleichtert hat.
vorgestern dachte ein herrchen, er könnte seinen hund allein mit dem wort „stopp“ davon abhalten, auf frida loszustürmen. manche menschen schreien in diesen sitiationen ihren hund an: „ich hab dir doch gesagt …!“ manche wiederholen beim vorbeigehen das wort „nein“ in sekundentakt.
kürzlich fiel mir auf, dass hundeerziehung für viele das gleiche ist wie für mich als sechsjährigen das reiten. als kleiner junge war ich der meinung, ein guter reiter zu sein, weil ich wusste, dass man pferde ganz einfach an der trense mit links- und rechtszug steuern, mit zusammendrücken der beine beschleunigen und mit beiden zügeln stoppen kann. der sechsjährige, naseweise felix wurde jedoch unsanft vom pony geworfen, als sich herausstellte, dass reiten doch etwas komplexer ist. leute, die glauben, hundeerziehung sei eine intuitive angeborene menschliche fähigkeit, reden an ihrem hund vorbei und erziehen hunde im schlimmsten fall zur leinenaggresion.
ich will damit keinesfalls eigenlob ausdrücken, sondern meine dankbarkeit gegenüber all den hundetrainerinnen aussprechen, die ihr wissen und ihr verständnis in youtube-videos, büchern, online-trainings oder in der welpenschule mit uns geteilt haben. ich wünsche allen hunden, dass ihre menschen irgendwann auch in den genuss solcher trainings kommen.
am montag um 10:50 uhr losgefahren, 5 stunden später, gegen 15:48 uhr, haben wir die kinder am bahnhof in hannover abgegeben. um 20:47 uhr waren wir zuhause. damit waren wir, genau wie auf der hinreise, genau 10 stunden unterwegs.
wir sind im prinzip wieder mit zwei ladestopps durchgekommen, plus zwei 10 minuten stopps. diesmal noch mehr aufs hypermiling geachtet und 80% der strecke nicht schneller als 110 km/h gefahren. laut meiner eigenen, womöglich ungenauen verbrauchsrechnnung aus den live-daten waren es um die 15-16 kWh/100km, auf der hinfahrt um die 18-19 kWh/100km. ich rechne das nach der auswertung der tankstopps nochmal nach.
staus gab’s wie auf der hinfahrt nur auf der gegenseite, gelegentlich war der verkehr zähfliessend. die freundin des kinds sagte am ende der fahrt (in hannover) sie möge das reisen im elektroauto, das entschleunige das reisen auf eine angenehme art. meine worte. auch diesmal haben wir das laden entspannt mit snacks und getränken und einem kleinen schläfchen verbracht.
weil wir diesmal keine snacks dabei hatten, gans einen stopp bei mcdonalds. die beifahrerin und das kind waren sehr enttäuscht vom veggi-burger, den mcdonalds neuerdings (?) wohl in zusammenarbeit mit valess macht. das pattie ist aus milcheiweiss hergestellt und ist wohl einen kohlenhydrat-bombe und schmeckt ziemlich scheisse. ich erinnere mich, dass mcdonalds mal mit beyond burger zusammenarbeitete, die sind lecker. valess scheint mir keine gute wahl zu sein.
heute früh um kurz nach neun losgefahren in richtung rheinland. in hannover haben wir die kinder abgeholt, die aus hamburg mit der regionalbahn um kurz vor halb zwei in hannover ankamen.
für den ersten tankstopp in alleringersleben hatten wir viel zeit und haben ihn mit gassigang, frühstück und zwanzig minuten schlaf bis 100% ausgedehnt. weil wir immer noch zeit hatten, haben wir dann neben dem bahnhof die wartezeit auf die kinder auch an der ladesäule verbracht. der dritte ladestopp bei ionity in oelde dann mit mittagessen, toilettengängen und kaffee holen auch wieder fast voll (bis 90%) geladen bekommen. mit der ladung sind wir dann durchgekommen bis heinsberg. sonst ist meine ladestrategie immer eher viele kurze tankstopps, aber die voll-lade-methode scheint auch ganz zu funktionieren.
glück hatten wir auch mit den staus, die waren immer auf der anderen autobahnseite. bei uns auf der seite gabs höchsten mal kurz zähfliessenden verkehr.
statt bei jedem ladestopp einen checkin, hab ich nur einen checkin und foto beim gassigehen in hannover geschafft.
gestern habe ich drei folgen der zweiten staffel von last one laughing in der britischen version geschaut. das was ich vor neun monaten dazu schrieb, nachdem ich die erste staffel sah, gilt nach wie vor:
die deutsche variante von lol (last one laughing) ertrage ich gerade so. „bully“ herbig ist der schlechteste vorstellbare moderator so einer sendung, aber die komiker sind durchgehend fast immer sehr grossartig. selbst otto schaffte es nochmal mich von ihm zu begeistern.
die britische variante habe ich nicht nur ertragen, sondern genossen. der mir eigentlich total unsympathische jimmy carr ist eine grossartige besetzung als moderator und sich nicht zu schade sich würdevoll von seinen gästen beschimpfen und verarschen zu lassen und seine gäste gleichzeitig respektvoll und respektlos zu behandlen. und dann natürlich richard ayoade der die ganze sendung trägt und nicht nur unfassbar witzig ist, sondern auch sehr schnell ist im (witzigen und absurden) denken. auch schön, niemand sieht in der sendung wirklich gut aus, aber alle sehen sehr sympathisch aus — und sind es auch (selbst jimmy carr).
es bleibt zu hoffen, dass amazon de sich von amazon uk ein paar scheiben abschneidet und bully herbig mit jan böhmermann austauscht.
mir fiel diesmal auch auf, wie schnörkellos die UK variante ist. keine animationen für gelbe und rote karten, wenn die komödiantinnen verwarnt oder rausgeschmissen werden, kein saalpublikum, kein lachsack. und, am auffälligsten: der moderator ist witzig und versucht nicht nur witzig zu sein.
gilt auch fürs blogging.