un­po­pu­lä­re mei­nung

felix schwenzel in notiert

ich fin­de es ganz schlimm, wenn leu­te äus­se­run­gen mit der flos­kel: „un­po­pu­lä­re mei­nung“ und ei­nem dop­pel­punkt er­öff­nen. ich fin­de es schon schlimm, wenn leu­te ihre mei­nung über­haupt mit „mei­ne mei­nung“ la­beln, als pre­fix, suf­fix oder als „mei­ne 2 cent“. ei­ner­seits sind mei­nun­gen ja auch ohne ex­pli­zi­ten hin­weis gut als sol­che er­kenn­bar, an­de­rer­seits habe ich im­mer den ver­dacht, dass die­se flos­keln ei­gent­lich nur an­kün­di­gen sol­len, dass kri­tik oder wi­der­spruch an ei­nem ab­per­len wer­den und man die ei­ge­ne po­si­ti­on nicht be­grün­den möch­te.

je­den­falls schei­ne ich nun selbst eine un­po­pu­lä­re mei­nung zu ha­ben, zu­min­dest nach all dem, was ich in den letz­ten mo­na­ten al­les über app­les neu­es li­quid glass de­sign ge­le­sen und ge­hört habe. ich habe lan­ge ge­war­tet auf tahö tahoe zu ak­tua­li­sie­ren, weil ich so viel schlim­mes dar­über ge­hört habe. wie schreck­lich das trans­pa­renz-ge­döns sei, die icons über­all in den me­nüs, die zu stark ab­ge­run­de­ten ecken, ver­wursch­tel­te icons. aber ko­mi­scher­wei­se füh­le ich mich nach ein, zwei wo­chen ge­wöh­nung ganz wohl im flüs­si­gen glas, so­wohl auf dem mac, als auch auf dem te­le­fon.

so, da ha­ben wirs: jetzt hab ich ein ge­fühl ge­äus­sert, ohne es wei­ter be­grün­den zu wol­len. fer­tig ist mei­ne un­po­pu­lä­re mei­nung, die ei­gent­lich nur so ein ge­fühl ist.


af­fi­ger news­let­ter­an­bie­ter

felix schwenzel in notiert

screenshot einer mail, die ich von mailchimp erhalten habe. betreff: „Verstoß gegen die zulässige Nutzung festgestellt“

vor ein paar wo­chen habe ich ei­nen news­let­ter ge­baut, der nichts an­de­res macht als in­hal­te mei­nes rss-feeds mor­gens um 6 uhr zu ver­sen­den. die idee war, dass e-mail zu­gäng­li­cher ist als rss und so zum bei­spiel mei­ne mut­ter sich den news­let­ter abon­nie­ren könn­te. den ar­ti­kel las sie dann auch, aboon­nier­te sich den news­let­ter und kämpf­te sich so­gar durch den dou­ble opt-in. sie war und blieb die ein­zi­ge abon­nen­tin.

am 20. fe­bru­ar hör­te der news­let­ter auf zu sen­den. heu­te habe ich das be­merkt. der grund:

Un­ser au­to­ma­ti­sier­tes Sys­tem zur Miss­brauchs­prä­ven­ti­on Om­ni­vo­re, hat dei­nen Ac­count mit dem Be­nut­zer­na­men wir­res.net (Be­nut­zer-ID:248██████) über­prüft. Es hat In­hal­te oder Ak­tio­nen fest­ge­stellt, die im Wi­der­spruch zu Ab­schnitt 18 un­se­rer Stan­dard-Nut­zungs­be­din­gun­gen und un­se­rer Richt­li­nie zur zu­läs­si­gen Nut­zung (mailchimp.com/le­gal/ac­cep­ta­ble_use) ste­hen.

Der Ac­count wur­de de­ak­ti­viert. Du kannst dich je­der­zeit an­mel­den, um dei­ne Ac­count-Da­ten zu ex­por­tie­ren und zu si­chern (https://mailchimp.com/help/ex­port-back-up-data/), Be­rich­te her­un­ter­zu­la­den oder dei­nen Ac­count dau­er­haft zu schlie­ßen (https://mailchimp .com/help/clo­se-an-ac­count/).

mailchimp fin­det es aus un­er­find­li­chen grün­den also ver­däch­tig, dass ich mei­ner mut­ter die in­hal­te mei­ner web­sei­te schi­cke. ich fin­de das nur in­so­fern be­dau­er­lich, weil ich ei­ni­ges an ar­beit ins sty­ling des news­let­ters ge­steckt hat­te. an­de­rer­seits ist mir das ziem­lich schnup­pe, dass mailchimp of­fen­bar schlecht trai­nier­te au­to­ma­ti­sier­te ki-sys­te­me für ord­nung sor­gen lässt. men­schen oder fir­men, die mit sol­chen mar­ke­ting tools ihr geld ver­die­nen, soll­te das zu be­den­ken ge­ben. wenn bei mailchimp be­reits harm­lo­se ta­ge­buch-tex­te zur ac­count sper­rung füh­ren kön­nen — ohne dass da noch­mal je­mand ei­nen prü­fen­den blick drauf wirft. die be­grün­ding und ein­spruchs­mög­lich­kei­ten er­sch­ei­nen mir auch min­des­tens un­durch­sich­tig.

sel­ber ma­chen ist dann wohl auch hier ein­fach bes­ser. da sich ganz of­fen­sicht­lich oh­ne­hin nie­mand aus­ser mei­ner mut­ter für ei­nen RSS-news­let­ter in­ter­es­si­ert, hab ich mir eben rss2email an­ge­schaut. das kann ich nach ei­nem ein­fa­chen sudo apt install rss2mail auf mei­nem home-ser­ver lau­fen las­sen und auf den ers­ten blick funk­tio­niert das ziem­lich gut. mails ver­sen­det es über eins mei­ner vor­han­de­nen smtp-kon­ten und die aus dem rss ge­ne­rier­ten mails se­hen schon stan­dardms­sig ganz gut aus. mehr als eine hand­voll emp­fän­ger wer­de ich da­mit nicht be­die­nen kön­nen, aber das will ja of­fen­sicht­lich oh­ne­hin nie­mand.

noch ein biss­chen CSS-zau­be­rei und dann wer­de ich den rss-push-be­darf mei­ner mut­ter mit rss2email be­frie­di­gen kön­nen und mailchimp kann mich mal. für den fall, dass sich je­mand rss2mail selbst in­stal­lie­ren möch­te, die CSS vor­la­ge die ich be­nut­ze ko­pie­re ich in die bei­la­ge.


ein high­light aus mar­ty su­pre­me hab ich fast ver­ges­sen: penn jil­let­te von penn & tel­ler spielt dort mit und auch wenn der auf­tritt nur kurz war, fand ich ihn bril­li­ant be­setzt. da­von möch­te ich mehr se­hen.


ab­mah­nung, aus dem ma­schi­nen­raum

felix schwenzel in über wirres

als ich vor 23 jah­ren an­fing mit ei­nem con­tent ma­nag­ment sys­tem ins in­ter­net zu schrei­ben, war ich in vie­ler­lei hin­sicht ein biss­chen naiv. auch was die nut­zung von bil­dern an­geht. wenn schlech­te wit­ze (ar­nold schwar­zeg­ger hat schrank­far­be­ne haa­re) die nut­zung ei­nes bil­des er­for­der­ten, such­te ich mir ein bild und be­nutz­te es. 2002 wur­den ur­he­ber­rechts­ver­stös­se eher sel­ten ge­ahn­det und goog­le war ge­ra­de mal 4 jah­re alt.

spä­tes­tens zu zei­ten von ma­ri­ons koch­buch (die äl­te­ren wer­den sich er­in­nern) fing ich an mein ar­chiv für such­ma­schi­nen zu ver­ram­meln. bei ar­ti­keln die äl­ter wa­ren als 5 jah­re ver­bot ich die such­ma­schi­nen in­de­xie­rung. das hat so­weit gut ge­klapt. in den > 20 jah­ren in de­nen ich ins in­ter­net schrieb habe ich zwar die eine oder an­de­re ab­mah­nung be­kom­men, aber nie we­gen ur­he­ber­recht­ver­stös­sen. bis heu­te. ein foto von ar­nold schwar­zen­eg­ger das seit 20 jah­ren im web rum­lag, aus­ge­schlos­sen von such­ma­schi­nen-in­de­xie­rung und un­ge­se­hen von je­der men­schen­see­le, wur­de doch von ir­gend­ei­nem rech­te­inha­ber ge­fun­den. die sei­te, auf der das bild laut an­walts­schrei­ben zu se­hen ge­we­sen sei, war von der such­ma­schi­nen­in­de­xie­rung aus­ge­schlos­sen und da­mit im prin­zip un­sicht­bar. ich weiss zwar, dass ethisch frag­wür­di­ge craw­ler sich nicht an ro­bots.txt an­wei­sun­gen hal­ten, aber dass mög­li­cher­wei­se für die durch­set­zung von ur­he­ber­rech­ten auch sol­che an­wei­sun­gen igno­riert wer­den, scheint neu zu sein.

die 250 € habe ich über­wie­sen, das bild ge­löscht und den ar­ti­kel ent­fernt und gleich­zei­tig habe ich alle bil­der von ar­ti­keln die äl­ter als 2010 sind mit th­umb­hash bil­dern er­setzt. th­um­hashs sind „very com­pact re­pre­sen­ta­ti­ons of an image“, die ge­ra­de mal ein paar byte gross sind. die nut­ze ich schon län­ger fürs la­zy­loa­ding, man be­kommt die also zu se­hen wenn man wir­res.net mit ei­ner sehr lang­sa­men in­ter­net­ver­bin­dung be­sucht. an­sons­ten sieht man die nur sel­ten. hier eine bei­spiel­sei­te aus mei­nem ar­chiv.

screenshot aus meinem archiv, die bilder sind weiter bunt, aber gethumbhashed, also sehr, sehr unscharf.

die rie­sen­ma­schi­ne macht das schon lan­ge so mit bil­dern, de­ren rech­te­la­ge un­ge­klärt ist: ein­fach weg­las­sen.

screenshot von der riesenmaschine.de, bilder mit ungeklärten urheberrechten (also fast alle) werden einfach weggelassen.

aber nur we­gen ei­nes an­walt­schrei­bens soll mein ar­chiv nicht we­ni­ger bunt sein. des­halb fin­de ich mei­ne lö­sung, bil­der erst­mal pau­schal auf we­ni­ge bun­te byte zu re­du­zie­ren sehr schön. und ar­ti­kel mit bil­dern, über de­ren rech­te ich mir im kla­ren bin (zum bei­spiel weil ich die bil­der selbst auf­ge­nom­men habe), kann ich von der th­umb­hash­i­sie­rung aus­neh­men, aber das ist ein ma­nu­el­ler vor­gang.

so hat die ab­mah­nung auch was gu­tes: ein schö­nes neu­es fea­ture, von dem ich aus dem ma­schi­nen­raum be­rich­ten kann.


es gibt auch sonst ei­ni­ges neu­es aus dem ma­schi­nen­raum. zum bei­spiel neue feeds für den ri­ver, die fa­vo­ri­ten, book­marks oder was ich ge­se­hen habe (alle feeds sind au­to­dis­co­vera­ble oder hier auf­ge­lis­tet). un­ter /al­les sieht man jetzt auch wie­der wirk­lich al­les, eben­so im al­les-feed. auch im ar­chiv sieht man bei­trä­ge, favs, book­marks und ge­se­he­nes jetzt ein­zeln auf­ge­schlüs­selt — oder eben als al­les.

bei­spiel für ges­tern: al­les, bei­trä­ge, favs, book­marks, ge­se­hen.

das log­buch mei­nes me­di­en­kon­sums, das ich die­ses jahr füh­ren möch­te habe ich um die you­tube seh­zei­ten er­wei­tert. der­zeit steht mein me­di­en­kon­sum bei ca. 70 stun­den pro mo­nat die ich vor der glot­ze ver­brin­ge. ich bin mal ge­spannt wie sich das oder ob sich das über das jahr ver­än­dert.

und apro­pos ge­wohn­hei­ten, die man of­fen­bar mit zu­neh­mens­dem al­ter lieb­ge­winnt, mal schau­en ob mir ent­wick­lung der ge­wohn­heit ge­lingt, die­sen baum ein jahr lang je­den tag zu fo­to­gra­fie­ren.


bür­ger­wie­se

felix schwenzel in checkins

scheint sich nix ver­än­dert zu ha­ben seit ges­tern.


manch­mal wünscht man sich dann doch, dass jour­na­lis­ten hier und da KI nut­zen, wenn sie aus eng­lisch­spra­chi­gen quel­len ab­schrei­ben.

der pu­bli­cist ei­nes schau­pie­lers ist näm­lich kei­nes­falls ein „Pu­bli­zist“, son­dern ein PR-agent oder pres­se­agent. me­di­en­be­ra­ter oder spre­cher kann man auch sa­gen. im­mer­hin hat man im ar­ti­kel kei­nen dis­clai­mer un­ter­ge­bracht.


bür­ger­wie­se

felix schwenzel in checkins

neu­es vor­ha­ben, nach­dem ich mit die­sem che­ckin auf swarm zum „ma­yor“ der bür­ger­wie­se ge­wor­den bin: je­den tag (an dem ich an der bür­ger­wie­se vor­bei­kom­me) ein bild und ei­nen che­ckin an die­sem baum. das ist lang­wei­lig, aber er­gibt be­stimmt ne schö­ne se­rie.


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dieses video könnte man durchaus als KI 101 be­zeich­nen. der gast dieser folge startalk mit neil degrasse tyson und seinen beiden sidekicks ist geoffrey hinton, der letztes jahr für seine grund­la­gen­for­schung zu neu­ro­na­len netz­wer­ken den physik no­bel­preis bekommen hat. er erklärt ein paar der grund­la­gen kündt­li­cher neu­ro­na­ler netzwerke und warum er denkt dass KIs bereits denken. zu den grund­la­gen fand ich folgendes fas­zi­nie­rend:

das mensch­li­che gehirn hat ungeführ 100 tril­lio­nen (noronale) ver­bin­dun­gen. wenn man das mit dem zeitraum den wir leben ver­gleicht (um die 2,5-3 mil­li­ar­den sekunden), kann man sagen: wir haben sehr viele ver­bin­dun­gen, aber wenig erfahrung.

bei den neu­ro­na­len netzen die wir derzeit zu bauen imstnde sind ist das umgekehrt. sie haben ca. 1 milliarde ver­bin­dun­gen (viele LLMs haben sehr viel weniger weniger), was ungefähr 1% der ver­bin­dun­gen sind, die menschen haben. dafür haben diese künst­li­chen neu­ro­na­len netze und LLMs viele tausend mal mehr er­fah­re­nun­gen.

die grenzen an die heutuge LLMs stossen hängen (laut geoffrey hinton) vor allem damit zusammen, dass sie auf er­fah­run­gen basieren die wir auf­ge­schrie­ben haben. eine go KI, die aus er­fah­run­gen echter go-experten/meister gelernt hatte, war immer etwas schlech­ter als die mensch­li­chen experten. un­schöag­bar wurden diese KI-systeme als sie anfingen gegen sich selbst zu spielen, sich ihre er­fah­run­gen also selbst bei­gebracht haben. das dürfte auch de weg sein, wie LLMs klüger werden, meint geoffrey hinton.

wirklich se­hens­wert, wenn man KI abseits des hypes und gegen-hypes etwas besser verstehen möchte.

der artikel ist hinter der spiegel-be­zahl­wand, aber ich habe das gerne gelesen und hätte lust die hälfte des artikels hier zu zitieren. besonders fas­zi­nie­rend, wie grönland, oder allgemein die arktis und antarktis uns die grenzen unserer modernen welt und tech­no­lo­gie zeigen.

»Grönland ist ein fremder Planet aus Eis«, sagt Rasmussen […] Rasmussen mag es nicht, wenn Leute sagen, man könne die Hunde, die Schlitten und die Soldaten bald durch Drohnen, Schnee­mo­bi­le und He­li­ko­pter ersetzen. Drohnen bräuchten Akkus, die sich in der Kälte entladen. Schnee­mo­bi­le würden zwischen den Felsen stecken bleiben, He­li­ko­pter bräuchten Benzin, unter ark­ti­schen Be­din­gun­gen könnten sie etwas mehr als eine Stunde in eine Richtung fliegen, bevor sie umkehren müssten, sonst ginge ihnen der Sprit aus.

pa­troul­li­en mit menschen und hunden hingegen funk­tio­nie­ren ganz gut. sie sind oft mo­na­te­lang unterwegs.

Der Einsatz bei Sirius dauert ge­wöhn­lich zwei Jahre, es gibt in dieser Zeit keine Hei­mat­be­su­che. Manche Veteranen nehmen nach ihrer Rückkehr in wenigen Wochen 15 Kilo zu, da sie sich noch genauso fettreich ernähren wie in der Arktis. Zwei Jahre draußen, sagt Mikkelsen, und man brauche zwei Jahre, um wieder an­zu­kom­men. In Grönland hatte er nichts gebraucht außer Essen, Schlaf, Ge­mein­schaft. Zurück in der Zi­vi­li­sa­ti­on, fehlte alles, und zugleich war alles zu viel. Man könne kein Leben mehr führen wie davor. Nach Grönland, sagt Mikkelsen, fange man wieder von vorn an.

mo­na­te­lang im nichts unterwegs sein, in absoluter stille, in absoluter freiheit und immer kurz davor, dass einen die natur umbringt.

Die Stille, sagt Mikkelsen, sei so stark, dass sie lärmt, dass man davon aufwache. Man höre den eigenen Atem, das Atmen der Hunde, ir­gend­wann das Blut im Kopf. Gedanken kommen zur Ruhe, weil es keine Impulse von außen gibt.

das er­schre­cken­de an KI scheint mir in erster linie zu sein, dass es menschen und formen gibt die sich tat­säch­lich auf die antworten und schluss­fol­ge­run­gen dieser systeme verlassen und die ent­schei­dun­gen dieser systeme von menschen nicht über­stimmt (oder nch­voll­zo­gen) werden können. damit scheinen wir einen kri­ti­schen kipppunkt zu über­schrei­ten und legen bereits jetzt po­ten­zi­ell exis­ten­zi­el­le ent­schei­dun­gen in die hände von black boxes. damit kaf­ka­es­ki­sie­ren wir die welt min­des­tens um den faktor 2.

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DIY perks baut eine sehr, sehr helle ta­chen­lam­pe und es macht (mir) — wie immer — sehr grosses vergnügen dabei zu­zu­schau­en.

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ich weiss nicht was ich fas­zi­nie­ren­der findeen soll: dass es fürher schon uhren gab, die man im Dunkeln ablesen konnte oder die mechanik dieser uhr.

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die ersten paar staffeln for all mankind fand ich über­ra­gend gut. staffel 4, mit dem schlecht ge­al­ter­ten ed baldwin war zwar nicht schlecht, nervte mich aber zunehmend mit über­dra­ma­ti­sie­run­gen und über­flüs­si­gen, schlecht nach­voll­zieh­ba­ren schlen­kern. dieser teaser deutet an, dass die macher der serie gefallen am über­dra­ma­ti­sie­ren gefunden haben. ei­gent­lich soll ein teaser ja lust auf eine serie machen, mir hat es die lust auf die fünfte stafel gleich verdorben. ich werde es aber wohl trotzdem schauen.

eindeutig auf meiner bucket-list: mas­sen­pro­duk­ti­on von kimchi.

eine website auf der man ohne anmeldung, auch mobiil, einfach bilder hochladen kann sie geotaggen kann. find ich gut, nicht weil ich dem ord­nungs­amt gerne müll melden würde, sondern, weil das technisch brilliant simpel gelöst ist. so wie like buttons auch funk­tio­nie­ren sollten — ohne eine datenspur zu hin­ter­las­sen oder einen login erfordern sollten — kann man hier einfach bilder hochladen. ei­gent­lich ist das indieweb.

den artikel steht hinter der be­zahl­schran­ke, aber die frage „Wird man krank, wenn man mit nassen Haaren rausgeht?“ lässt sich kurz und knapp be­ant­wor­ten: nein.


nahaufmahme von ein paar aus dem gelben boden spriessenden blumenkeimen. im hintergrund, leicht unscharf, sieht man kahle bäume.

der früh­ling ist me­ter­eo­lo­gisch und phy­to­lo­gisch da!


mor­gen­spa­zier­gang von der jung­fern­hei­de, an der spree ent­lang, zum span­dau­er damm.

bis jetzt war die gast­stät­te „tun­nel eck“, wenn wir an ihr vor­bei­lie­fen, im­mer ge­schlos­sen. jetzt ist sie auch leer­ge­räumt.

gotham

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switch­bot bil­der­rah­men

felix schwenzel in rezensionen

foto von der switchbot „ai art frame“ verpackung.

mög­li­cher­wei­se war ich im de­zem­ber et­was ne­ben der kap­pe, in weih­nachts­stim­mung oder be­trun­ken. je­den­falls schei­ne ich um den 18. de­zem­ber bei switch­bot ei­nen „AI Art Frame“ für 120 € (in­klu­si­ve lie­fer­kos­ten) be­stellt zu ha­ben. ich hat­te das kom­plett ver­ges­sen, bis ges­tern eine email auf­tauch­te, die ich zu­erst für phis­hing hielt: „A ship­ment from or­der #EU61371 is on the way“

heu­te kam das teil an und es ist ein bil­der­rah­men mit ei­nem bun­ten, nicht be­son­ders hoch auf­lö­sen­den e-ink-dis­play. der bild­schirm misst 18,5 cm in der dia­go­na­le, der gan­ze rah­men misst ca. 33 cm (7,3") in der dia­go­na­le. das kann man zwar schon auf der pro­dukt­sei­te er­ah­nen, aber als ich es in echt sah, war es schon ein biss­chen ent­täu­schend ei­nen rah­men ge­kauft zu ha­ben, bei dem das pass­par­tout mehr als dop­pelt so gross ist wie die bild­flä­che.

ähn­lich wie beim light mode auf web­sei­ten, fand ich den weis­sen pass­par­tout et­was ag­gres­siv. aus un­er­find­li­chen grün­den wur­den gleich vier iden­ti­sche, weis­se pass­par­touts mit­ge­li­f­ert. ich hab das pass­par­tout ein­fach raus­ge­nom­men und da­mit sieht das er­träg­lich aus.

foto von der wand meines zimmers mit zwei bildern, eins davon ist der switchbot-rahmen mit einem portrait unseres pudels frida. sieht aus der entfernung ganz gut aus.

der rah­men kann mit der switch­bot-app be­spielt wer­den und wie alle apps ist sie et­was, naja, spe­zi­ell. aber nach­dem ich mich ih­rem wil­len ge­beugt habe und mich bei switch­bot re­gis­triert hat­te, ver­hielt sie sich ko­ope­ra­tiv und liess mich blder aus mei­ner me­dia­thek auf den rah­men hoch­la­den. der ers­te ein­druck der bil­der auf dem e-ink-dis­play: ein biss­chen blass. auf den zwei­ten blick auch et­was grob auf­lö­send.

nahaufnahme des switchbot-„art displays“. man sieht dass die auflösung nicht besonders hoch ist und viele artefakte hat. aus etwas entfernung fällt das aber nicht auf.

aber, um das po­si­ti­ve her­vor­zu­he­ben, mit et­was ab­stand fällt das grob­pi­xeli­ge nicht mehr auf, nur noch die bläs­se. ich fin­de das teil auch des­halb gut, weil es ei­nen akku hat der an­geb­lich so­gar 2 jah­re hal­ten soll. ist der akku leer, nimmt man das bild ab und lädt den akku mit usb-c. auch home as­sistant hat den rah­men gleich per blue­tooth ge­fun­den und bie­tet ne­ben dem akku-stand, die funk­tio­nen „nächs­tes bild“ und „vor­he­ri­ges bild“ an.

ohne von vor-weih­nachts­stim­mung be­seelt zu sein fin­de ich die 120 euro ein biss­chen hef­tig, aber selbst bau­en mit die­ser ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät und ei­nem akku traue ich mir auch nicht wirk­lich zu. oder um­ge­kehrt; wenn ich das selbst ge­baut hät­te, wür­de ich es ge­nau so bau­en — wenn ich’s könn­te. nur mit ei­nem klei­ne­rem pass­par­tout-be­reich. von da­her bin ich ganz zu­frie­den. wei­te­re plus­punk­te:

  • gut ver­ar­bei­tet (lässt sich aus­ein­an­der­neh­men, re­la­tiv sta­bi­ler alu-rah­men, in­nen­le­ben mit elek­tro­nik und akku un­zu­gäng­lich ver­klebt)
  • usb-a auf usb-c la­de­ge­rät und ka­bel mit­ge­lie­fert
  • vie­le be­fes­ti­gungs­op­tio­nen und klein­tei­le da­für mit­ge­lie­fert
  • si­cher ver­packt, mit viel alta­pa­pier, we­nig plas­tik­müll
  • re­la­tiv flach, sieht nicht „bas­te­lig“ aus

völ­lig über­flüs­sig ist (na­tür­lich) das ai im na­men „Switch­Bot AI Art Frame“. man kann zwar ir­gend­wel­che fil­ter über die hoch­ge­la­de­nen bil­der lau­fen las­sen und „ever­y­day pho­to“ so an­geb­lich in „clas­sic art­work“ ver­wan­deln, aber das kann man sich ge­nau so gut in den hin­tern ste­cken. ich habe den ti­tel die­ses ar­ti­kels des­halb zu „switch­bot bil­der­rah­men“ nor­ma­li­si­ert.


über­le­bens­fah­re­rei

felix schwenzel in gesehen

screenshot von netflix.com von „drive to survive“

ges­tern habe ich vier fol­gen dri­ve to sur­vi­ve weg­ge­bin­ged. ei­ner­seits er­staun­lich, wie schnell die­ses for­mel-1-ge­döns lang­wei­lig wird, an­de­rer­seits fas­zi­niert mich die se­rie im­mer wie­der. was sind das für ver­trä­ge, die net­flix die­se stal­king-ar­ti­ge nähe zu den fah­rern er­laubt? ge­or­ge rus­sel bei der mor­gen­toi­let­te zu­zu­se­hen ist we­ni­ger span­nend als die tat­sa­che, dass ge­or­ge rus­sel eine film­crew in sein ba­de­zim­mer lässt. oder die un­barm­her­zig­keit die sich net­flix er­lau­ben kann: du hast ge­ra­de nach zwei ren­nen dei­nen sitz bei red bull ver­lo­ren? dann setz dich erst­mal mal bei uns vor die ka­me­ra und zeig der welt wie elen­dig du dich fühlst, aber wech­sel vor­her noch dein hemd.

als ich fla­vio bria­to­re sah, muss­te ich goo­geln: „did fla­vio bria­to­re have a stro­ke?“ (hat­te er nicht)

die grei­sen­haf­tig­keit des 75-jäh­ri­gen bria­to­re, ge­paart mit sei­ner macht­fül­le bei al­pi­ne und sei­ner de­mons­tra­ti­ven rück­sichts­lo­sig­keit, er­ge­ben eine ir­ri­tie­ren­de mi­schung, die für mich kei­nen sinn er­gibt. das wirkt fast so ab­surd, wie in ei­nem for­mel-1-film ei­nen fah­rer von ei­nem 62 jäh­ri­gen schau­spie­ler spie­len zu las­sen.

in­ter­es­sant ist auch, wer sich der in­sze­nie­rung ver­wei­gert. hel­mut mar­ko von red bull spricht in der re­gel mit je­dem, aber in den ers­ten vier­ein­halb fol­gen muss­te sich net­flix mit auf­ge­schnapp­ten sound­bi­tes von mar­ko zu­frie­den­ge­ben. chris­ti­an hor­ner hin­ge­gen spricht ge­fühlt alle 10 mi­nu­ten zu je­den the­ma in die net­flix-ka­me­ra.

in sa­chen rhe­to­rik ist dri­ve to sur­vi­ve ein lehr­stück. die un­wahr­heit zu sa­gen kann sich in der mo­der­nen for­mel 1 nie­mand mehr leis­ten. ka­me­ras der for­mel 1, von net­flix, fern­seh­teams aus al­ler welt und von pri­va­teu­ten er­fas­sen im wahrs­ten sin­ne des wor­tes je­den furz. spin, ei­gen­lob und ge­konn­tes ver­schwei­gen sind die rhe­to­ri­schen werk­zeu­ge, mit de­nen man vor den ka­me­ras von net­flix zu be­stehen ver­sucht.

am fas­zi­nie­ren­s­ten für mich ist, schon seit ein paar jah­ren, wie gut trai­niert und aus­ge­bil­det die un­fass­bar jun­gen fah­rer sind. na­tür­lich kön­nen sie alle gut fah­ren, aber sie sind of­fen­bar auch im um­gang mit den me­di­en und net­flix per­fekt trai­niert. sie spre­chen alle flies­send eng­lisch, wenn auch ge­le­gent­lich mit schwe­rem ak­zent, sie sind ana­ly­tisch, of­fen­bar über­du­crhschnitt­lich in­tel­li­gent und ver­lie­ren nie­mals ihre con­ten­an­ce — als hät­ten sie alle ge­ne­ti­sches ma­te­ri­al von niki lau­da in ihr ge­nom trans­plan­tiert.

was man bei dri­ve to sur­vi­ve kaum sieht: be­sch­ei­den­heit. mit ei­ner ber­mer­kens­wer­ten aus­nah­me: jo­na­than wheat­ley, in der ak­tu­el­len staf­fel noch team­chef von sau­ber, jetzt team­chef von audi. wheat­ley ist so be­sch­ei­den und freund­lich, dass ich in der 2026er sai­son min­des­tens ei­nen hal­ben dau­men für audi drü­cken wer­de, in der hoff­nung, dass wheat­ly er­neut zeigt, dass man auch ohne arsch­lochig­keit er­folg­reich sein kann.


ges­tern beim mor­gen­spa­zier­gang wie­der an dem baum vol­ler kor­mo­ra­ne vor­bei­spa­ziert. und die son­ne soll jetzt laut wet­ter­be­richt mi­des­tens eine gan­ze wo­che bei uns blei­ben.

bild von mehreren kormoranen auf einem baum am berlin-spandauer-schifffahrtskanal
vergrössertes bild von mehreren kormoranen auf einem baum am berlin-spandauer-schifffahrtskanal
bild von mehreren kormoranen auf einem baum am berlin-spandauer-schifffahrtskanal

fe­bru­ar sta­tis­ti­ken

felix schwenzel in artikel

der mo­nat ist noch nicht vor­bei, aber ich glau­be ich kann den fe­bru­ar jetzt schon mal sta­tis­tisch aus­wer­ten. und zwar, wie viel zeit ich vor der glot­ze ver­brin­ge. ich glau­be für den fe­bru­ar habe ich so ziem­lich alle fil­me und se­ri­en die ich ge­schaut habe er­fasst. das sind in sum­me 27 stun­den die ich vor der glot­ze ver­bracht habe. al­ler­dings ist mir ges­tern noch ein­ge­fal­len: was mach ich mit you­tube?

ge­mi­ni meint es gäbe kei­ne ein­fa­che me­tho­de die zeit, die ich mit you­tube-vi­de­os ver­brin­ge, per api ab­zu­fra­gen. also bin ich mei­nen you­tube-ver­lauf durch­ge­gan­gen und habe für je­des vi­deo und je­den tag die zeit no­tiert, die ich ge­schätzt da­mit ver­bracht habe. ab­ge­bro­che­ne vi­de­os oder vi­de­os in de­nen ich viel über­sprun­gen habe, flos­sen ent­spre­chend in die­se schät­zung ein. im fe­bru­ar wa­ren das bis jetzt noch­mal 31 stun­den.

da­mit habe ich im fe­bru­ar un­ge­fähr 58 stun­den vor der glot­ze ver­bracht. das sind 15 % mei­ner ver­füg­ba­ren frei­zeit, die ich mit you­tube, fil­men oder se­ri­en ver­bracht habe.

ges­tern habe ich ein ted-vi­deo von re­bec­ca oka­mo­to ge­se­hen, in dem sie er­klärt, wie man sich in 20 oder we­ni­ger wor­ten so vor­stellt, dass man ei­nen blei­ben­den ein­druck hin­ter­lässt. ich fand das vi­deo schlimm und habe es des­halb nicht ge­lik­ed und des­halb taucht es hier auch nicht auf, aber es ist doch et­was hän­gen­ge­blie­ben, mit dem ich die zeit, die ich vor der glot­ze ver­brin­ge, ra­tio­na­li­sie­ren kann: ich lese und sehe das in­ter­net leer, um ku­ra­tier­te emp­feh­lun­gen wei­ter­zu­ge­ben, die an­de­ren freu­de und mehr­wert brin­gen.


wie und ob ich die you­tube-zei­ten in mei­nem me­di­en­log ver­ar­bei­te oder zei­ge, weiss ich noch nicht. da die zei­ten über den ja­nu­ar und fe­bru­ar recht ähn­lich ver­teilt sind, kann ich im ø von 75 mi­nu­ten you­tube pro tag aus­ge­hen, wenn mir um die schät­zung mei­ner scre­en­ti­me geht. das ak­ku­rat pro tag zu log­gen hat ja kei­nen wirk­li­chen mehr­wert. aber ich über­le­ge noch, ob und was da sinn er­gibt.

die ma­to­mo-sta­tis­ti­ken zei­gen: wer re­gel­mäs­sig schreibt, wird auch ge­le­sen. vor­letz­ten und die­sen mo­nat wa­ren es um die 7000 (uni­que) pa­ge­views, im letz­ten mo­nat gab es ei­nen klei­nen aus­reis­ser nach oben. kon­stan­te be­su­cher­lie­fe­ran­ten sind bud­den­bohm-und-soeh­ne.de (400-600 pro mo­nat) und riv­va (100-200 pro mo­nat).

die zahl der pa­ge­views im RSS (um die 13.000/mo­nat) kor­re­liert na­tür­lich mit der an­zahl der ver­öf­fent­lich­ten ar­ti­kel. das wa­ren in den letz­ten 10 mo­na­ten im­mer um die 60 (über­sicht), also 2 pro tag. seit ja­nu­ar kom­men mo­nat­lich ca. 80 li­kes und 50-60 le­se­zei­chen dazu, die ich ver­öf­fen­ti­che.

beim ø-ge­wicht geht’s wei­ter ganz leicht ab­wärts, auch wenn ich ge­fühlt im ja­nu­ar und fe­bru­ar zwi­schen 94 und 92 kilo fest­ste­cke. der durch­schnitt sagt: es geht wei­ter ab­wärts. wohl­ge­merkt, ohne oz­em­pic und ohne ex­pli­zi­te „diät“. ich ver­zich­te nur auf süs­ses und esse we­ni­ger brot, bzw. ins­ge­samt et­was we­ni­ger.

beim trai­ning war ich bei lie­gen­stüt­zen ziem­lich faul, da­für ge­lang mir vor ei­ner wo­che zum ers­ten mal ein sau­be­rer klimm­zug von ganz un­ten bis un­ter das kinn. ich habe aber so ein ge­fühl, dass ich im märz be­rich­ten kann, dass ich 2-3 am stück schaf­fe.


foto eines baum an der bürgerwiese in den rehbergen. der boden ist braun, am horizont wabbert nebel, der himmerl ist klar und der baum kahl

bür­ger­wie­se


me­di­en­im­port

felix schwenzel in über wirres

screenshot der trakt app mit den diensten in die sich younify.tv einloggen kann, um dort daten abzugreifen

na­tür­lich ist es eine schnaps­idee, fil­me oder se­ri­en hier tra­cken zu wol­len. wenn ich woll­te, könn­te ich das al­les bei trakt ma­chen. trakt ar­bei­tet mit ei­nem leicht ob­sku­ren dritt-dienst zu­sam­men (yo­uni­fy.tv) um die his­to­rie des ge­se­he­nen von net­flix aus­zu­le­sen. tat­säch­lich kann man da­mit die his­to­rie al­ler gros­sen strea­ming-an­ge­bo­te ab­grei­fen — wenn man yo­uni­fy.tv ge­nug ver­trau­en ent­ge­gen­bringt und (vol­len) zu­griff auf die­se diens­te ge­währt. mein ver­trau­en hat vor ein paar jah­ren nur da­für ge­reicht, yo­uni­fy.tv zu­griff auf mein net­flix-konn­to zu ge­wäh­ren, wes­halb ich jetzt ei­nen teil mei­ner net­flix-his­to­rie auch in trakt habe.

der vor­teil ist, dass ich die von yo­uni­fy.tv ab­ge­grif­fe­nen da­ten, jetzt auch wie­der über die trakt-api selbst ab­grei­fen kann, zum bei­spiel mit die­sem script. mit ein zwei wei­te­ren phy­ton scrip­ten kann ich des­halb jetzt auch au­to­ma­tisch auf net­flix ge­se­he­nes hier log­gen.

schnaps­idee hin oder her, so­wohl trakt als auch ich wis­sen, dass die schnaps­idee al­les ge­se­he­ne zu log­gen, nur funk­tio­niert, wenn es vor­wie­gend au­to­ma­tisch geht. wenn da nicht die ver­trau­ens­fra­ge wäre. ein da­ten­leck bei trakt von 2014, das trakt erst 2019 of­fen­leg­te, zeigt, dass es nicht an­ge­bracht ist, trakt 100% ver­trau­en zu schen­ken. wenn ich mich recht er­in­ne­re hab ich die ver­bin­dung zwi­schen trakt und plex schon vor 2019 ge­kappt, weil mir das ei­nen ti­cken zu un­heim­lich war, mei­ne plex-his­to­rie un­ge­fil­tert in trakt zu lei­ten. bei net­flix hiel­ten sich mei­ne be­den­ken in gren­zen.

mit mei­nem selbst­ge­bau­ten plex/tau­tul­li-zu-kir­by-ex­port­er be­hal­te ich die kon­trol­le und der im­port in die öf­fent­li­che lis­te klappt auch ohne dritt­an­bie­ter ganz gut, fast voll­au­to­ma­tisch. ich muss nur noch eine wer­tung nach­tra­gen.

und auch wenn ich bei der net­flix → yo­uni­fy.tv → trakt.tv → wir­res.net kon­struk­ti­on we­ni­ger bis kei­ne kon­trol­le habe, woll­te ich die­se au­to­ma­ti­sie­rungs-pipe­line jetzt tes­ten. da­für muss­te ich mir na­tür­lich ir­gend­ei­nen scheiss auf net­flix an­se­hen.

also hab ich mir die ers­te fol­ge be­ing gor­don ramsay an­ge­se­hen. ich ver­mu­te das wird we­der so er­folg­reich wie net­flix chefs ta­ble noch so ein hit wie dri­ve to sur­vi­ve — auch wenn das strick­mus­ter ähn­lich ist. beim über­flie­gen der kri­ti­ken ist eine über­schrift hän­gen­ge­blie­ben, der ich di­rekt zu­stim­men möch­te: gor­don ramsay should not be so bor­ing.

je­den­falls funk­tio­niert der sync zwi­schen net­flix, yo­uni­fy.tv, trakt.tv und wir­res.net/kir­by, wenn auch mit leich­ter ver­zö­ge­rung.


zum the­ma ex- und im­por­te: ich habe auch ein script ge­fun­den, mit dem sich die da­ten aus tau­tul­li, also plex, mit let­ter­boxd syn­cen las­sen. da­mit habe ich jetzt lü­cken mei­ner film-time­line auf let­ter­boxd ge­schlos­sen, auch wenn die time­line der fil­me die ich je­mals sah auf let­ter­boxd im­mer noch lü­cken in den letz­ten 10 jah­ren hat. schliess­lich schau ich fil­me ja nicht nur auf plex, son­dern auch auf ama­zon prime, im kino (ge­le­gent­lich) oder net­flix. aber weils geht, weil ich da­ten jetzt aus plex und net­flix raus­be­kom­me, er­scheint es mir lo­gisch mei­ne film-his­to­rie erst­mal auf let­ter­boxd zu ver­voll­stän­di­gen. dann kann ich sie auch wie­der hier­her ho­len. aber be­vor ich das ma­che sam­mel ich hier, bis auf ein paar aus­nah­men — zu test­zwe­cken — erst­mal vor­nehm­lich in 2026 ge­se­he­nes und ge­le­se­nes.

mit so ei­ner „da­ten­bank“ für ge­se­hen­e­n­es und ge­le­se­nes set­ze ich mich üb­ri­gens auch ge­schickt selbst un­ter zug­zwang. jetzt muss ich auch mal wie­der ein buch le­sen, da­mit ich es log­gen kann. und da­mit schliesst sich der zir­kel: aus­ge­hen um drü­ber schrei­ben zu kön­nen, scheis­se auf net­flix schau­en, ums zu prü­fen ob es au­to­ma­tisch ge­loggt wird. mor­gens spa­zie­ren ge­hen um das wet­ter zu fo­to­gra­fie­ren und fo­tos und .gpx-tracks zu pos­ten, ko­chen um re­zep­te ma­schi­nen­les­bar zu ver­öf­fent­li­chen, schla­fen, um zu se­hen, wie gut der schlaf­tra­cker funk­tio­niert. (b)log­gen weil’s geht.


2026 bis jetzt 52:33 vor der glotze verbracht so far

mor­gen­spa­zier­gang 24.02.2026

felix schwenzel in bilder

heu­te beim mor­gen­spa­zier­gang ein foto von der trau­ri­gen bür­ger­wie­se ge­macht und da­bei gar nicht be­merkt (erst zu­hau­se, beim bil­der-sich­ten), wie eine wol­ke auf dem weg vor uns vor­bei­wab­ber­te.

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eine sehr schöne „schreib­übung“ von horax:

Vor acht Jahren (tagebuch)bloggte ich in Sätzen mit zwei Worten – eine spie­le­ri­sche Mo­di­fi­ka­ti­on – über einige Sonntage. Die Tage in dieser Kürze zu be­schrei­ben fiel mir nicht leicht da die Worte im Text möglichst nicht wie­der­holt werden sollten. Das ging stockend von der Hand. Viel­leicht werde ich die Schreib­übung in un­re­gel­mä­ßi­gen Abständen wie­der­ho­len.

… und das macht er dann auch und ich finde es gut.


schönes bild und es erinnert mich daran, dass ich diese roll­trep­pe auch unbedingt mal fahren möchte. schon seit jahren.


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sehr nerdig, sehr speziell, aber ich habe viel über CSS gelernt. und die prä­sen­ta­ti­on ist wirklich gut, da könnt ich auch noch einiges lernen.


ist de­pu­bi­zie­ren bil­dungs­feind­lich?

felix schwenzel in notiert

beim me­di­en­log­gen und beim tra­cken der sen­dung mit der maus von ges­tern, ist mir auf­ge­fal­len, wie ab­surd die pra­xis des de­pu­bli­zie­rens bei un­se­ren öf­fent­lich recht­li­chen sen­dern und de­ren me­dia­the­ken ist.

die sen­dung mit der maus ist mit klas­si­schen track­ing web­sites trakt, imdb oder thetvdb.com kaum sinn­voll zu ver­fol­gen. ein­zig fern­seh­se­ri­en.de hat eine ak­zep­ta­ble über­sicht über die sen­dun­gen mit der maus. wo­bei die ein­zel­nen ein­trä­ge dort auch nur aus ein paar me­ta­da­ten (im­mer­hin gut ge­pflegt) und pres­se­mit­tei­lun­gen der ARD be­stehen.

wie schön wäre es, wenn die per­ma­link­sei­ten ein­zel­ner sen­dun­gen, wie die vom 22.02.2026 tat­säch­lich per­ma­nent wä­ren? statt­des­sen wird die sei­te, zu­sam­men mit dem vi­deo, am 30.03.2026 wie­der ver­schwin­den.

wenn ich es rich­tig ver­ste­he, ha­ben wir in deutsch­land kein öf­fent­li­ches, bzw. im web zu­gäng­li­ches ar­chiv des deut­schen fern­se­hens (und der sen­dung mit der maus), weil ver­le­ger und kom­mer­zie­le un­ter­hal­tungs und in­for­ma­ti­ons­an­bie­ter der mei­nung sind, dass so­was schlecht für ihr ge­schäfts­mo­dell sei. der po­li­ti­sche kom­pro­miss, der hier be­steht, be­deu­tet, dass ein dau­er­haf­tes ar­chiv ge­setz­lich aus­drück­lich un­ter­sagt ist, weil die öf­fent­lich recht­li­chen sonst den markt un­an­ge­mes­sen be­ein­trächt­gen wür­den. na gut, es gibt auch noch rech­te­fra­gen, da eine sen­dung mit der maus in den acht­zi­gern wahr­schein­lich nur die rech­te mit den au­toren, mo­de­ra­to­ren oder kom­po­nis­ten der mu­sik für die tv-aus­strah­lung ge­klärt hat.

aber trotz­dem, wie ab­surd: ein kul­tur­gut wie „die sen­dung mit der maus“, das von der ge­sell­schaft mit fern­seh­ge­büh­ren fi­nan­ziert wur­de, ist für die ge­sell­schaft di­gi­tal nicht als ar­chiv ver­füg­bar. was für eine bil­dungs­lü­cke, bzw. was für ein schatz das wäre, stün­de uns eine ge­pfleg­te bi­blio­thek der fern­seh­ge­schich­te zur ver­fü­gung, statt ge­le­gent­lich pri­vat auf you­tube hoch­ge­la­de­ner schnip­sel aus der öf­fent­lich recht­li­chen his­to­rie.

das ist na­tür­lich auch be­son­ders ab­surd, wenn es jetzt po­li­ti­sche am­bi­tio­nen gibt so­cial me­dia für jun­ge men­schen zu ver­bie­ten, aber gleich­zei­tig edu­ca­tio­nal me­dia für jun­ge men­schen auch nicht so rich­tig zu er­lau­ben. ich weiss dass ein ar­chiv des öf­fent­lich recht­li­chen fern­se­hen kei­ne al­ter­na­ti­ve zu so­cial me­dia ist, aber es wäre ein zei­chen: bil­dung ist uns als ge­sell­schaft so wich­tig, dass kom­mer­zi­el­le in­ter­es­sen die­sem ziel nicht im weg ste­hen dür­fen. statt­des­sen lau­tet das si­gnal: bil­dung gibt’s nur hin­ter be­zahl­schran­ken, als abo, als in-app-kauf. wir wol­len die wirt­schaft nicht mit öf­fent­lich-recht­li­chen-in­hal­ten schwä­chen und neh­men da­für in kauf, das bil­dungs­ni­v­au der ge­sell­schaft zu schwä­chen.


dust bun­ny

felix schwenzel in gesehen

promo poster des films dust bunny

dust bun­ny ge­se­hen. ich weiss nicht was das war, aber es war wirk­lich gut. und ich habe auch ziem­lich oft ge­lacht.

der film hielt mich die gan­ze zeit über on the edge of my seat, aber nicht we­gen des span­nungs­bo­gen, son­dern weil das was man zu se­hen be­kam so un­ver­ständ­lich schien, dass ich wei­ter­gu­cken muss­te um zu er­fah­ren was da ei­gent­lich los war. es war je­den­falls kei­ne se­kun­de lang­wei­lig.

man könn­te viel­leicht sa­gen, das was man zu se­hen be­kam war eine wil­de mi­schung aus pipi lang­strumpf und leon der pro­fi?

mein dank an cold­heat.de, des­sen emp­feh­lung ich ge­folgt bin.


glücks­lauch

felix schwenzel in notiert

heu­te in der sen­dung mit der maus eine fol­ge von tru­des tier, die ich schon­mal ge­se­hen hat­te. die­ses mal muss­te ich aber mehr­fach la­chen. viel­leicht habe ich auch schon beim letz­ten mal ge­lacht, aber ich er­in­ne­re mich nicht.

die fol­ge setzt sich ziem­lich klug mit aber­glau­ben aus­ein­an­der, bei­na­he phi­lo­so­phisch. am ende ist wie im­mer das tier das klü­ge­re, weil es be­merkt, dass die wir­kung des „glücks­lauch“ ei­gent­lich nur eine pro­jek­ti­on war, die aber über­gangs­wei­se half in­ne­re kraft zu ent­wi­ckeln.

die fol­ge scheint dau­er­haft (frei von de­pu­bli­ka­ti­on) auf kika.de zu lie­gen, aber der ein­fach­heit hal­ber bet­te ich sie hier mit you­tube (vom @die­maus ka­nal) ein.

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