während frida und ich zwei wochen alleine zuhause waren, war die beifahrerin in hamburg und hat bei der pentiment sommerakademieeinen malerei-kurs geleitet. die dozenten der sommerakademie halten auch immer einen vortrag. das ist ihr vortrag, den sie nochmal eingesprochen hat.
er handelt von meinen vier letzten arbeitsgruppen und wie sie entstanden sind.
claudia hat aufgeschrieben, was sie beim kommentieren (in blogs) nervt. von meinen vorherigen kommentarsystem war sie (zu recht) genervt. mit der einbindung von isso ist sie zufrieden, aber ich selbst auch.
obwohl ich isso jetzt seit fast zwei monaten in betrieb habe, ist hier noch kein spam-kommentar gelandet. das mag daran liegen, dass es (derzeit noch) ausschliesslich über javascript funktioniert. das nervt claudia nicht, aber andere — und ich möchte das langfristig noch ändern. ansonsten habe ich isso wirklich niedrigschwellig konfiguriert: wer mindestens drei zeichen kommentar eingibt, kann das formular und damit einen kommentar abschicken. die angabe des namens, der emailadresse oder der eigenen website ist optional. so oder so gibts eine vorschau und die option den kommentar 30 minuten lang (nach der veröffentlichung) zu editieren (über einen cookie). markdown ist unterstützt, links werden klickbar, lediglich der hinweis darauf, dass markdown unterstützt wird, fehlt noch. wobei ich glaube, dass, ausser ein paar spezialisten, ohnehin niemand weiss was markdown ist.
jedenfalls denke ich, claudia hat recht. ich finde es auch extrem nervig, wenn man einen kommentar schreibt und nach dem senden entweder nix passiert oder ein hinweis auf moderation erscheint. wenn schon moderation, dass könnte der kommentar mir selbst doch wenistens weiter angezeigt werden?
ich kommentiere schon länger so, dass ich kommentare, die ich anderswo hinterlasse, auch hier veröffentliche. wie alles was ich hier mache, mache ich das natürlich in erster linie für mich selbst. so kann ich später schauen ob es antworten gab, ob die moderation erfolgreich war oder gelöschtes zumindest bei mir selbst behalten. und für die eine oder andere person mag es sogar interessant sein zu sehen, was ich anderswo ins internet schreibe.
aber am liebsten ist mir das kommentieren per webmention. das geht nicht überall, aber zum beispiel bei eay.de oder dem kopfzeiler. ich schreibe aber beim webmention-kommentieren nicht nur eine antwort unter einen fremden beitrag, sondern ich behalte auch die fähigkeit den zu editieren oder zu löschen. das finde ich ziemlich sensationell. mit wordpress kann man das kommentieren per webmention mit (natürlich) matthias pfefferles indieweb-plugin konfigurieren, mit kirby und ein bisschen handarbeit hilft einem maurice renks indieconnector.
was mich im gegenteil zu claudia nicht nervt: wenn man gar nicht kommentieren kann.
Kommentieren unmöglich:Blogg doch selbst, steht dann z.B. da. Ok, alles klar, ich lese dann aber auch nicht mehr mit. Für mich sind Blogs die einzig verbliebenen Medien, wo noch gute Gespräche möglich sind – keine Wandzeitungen.
die gespräche sind ja immer noch möglich. diesen sermon hier möchte ich nicht unter claudias eintrag posten, aber trotzdem ist dieser beitrag auch ein kommentar. claudia wird diesen artikel sehen, entweder in ihren referern oder bei rivva. oder weil sie hier zufällig mal reingeschaut hat. das ist ja das tolle am internet, an links, an eienr wandzeitung. besteht alles irgendwie aus gesprächen und kommentaren.
wähhrend die beifahrerin auf dienstreise war, durfte ich mit frida 2-4 mal täglich raus gehen. sonst bin ich nachmittags nicht so oft in den rehbergen, in den letzten beiden tagen war nachmittags immer irgendwo live musik. nicht mein ding, aber musik, menschen die feiern und in die büsche kacken find ich auf ne art ganz schön. und der himmel hat sich auch jedesmal für unsere spaziergönge rausgeputzt.
ich bin sehr leicht zu beeinflussen. kaum sehe ich ein video über rösti, muss ich rösti selbst machen.
ich war immer schon begeistert von tortillas die mit so wenigen zutaten (kartoffel, zwiebel, ei, öl, salz) so enorm schmackhaft sind. aber rösti bestehen nur aus geriebenen kartoffeln, geduld und salz und ein wenig butter. und sind mindestens genauso toll und dazu noch knusprig.
geriebene, getrocknete kartoffeln mit etwas butter bei sehr niedriger hitze in einer pfanne anbraten.
rösti nach dem ersten wenden (nach ca. 10-15 minuten)
mittlerweile hat sich der dark mode als option (j sei dank) fast überall durchgesetzt. wenn ich nachts aufwache und mich mal kurz an den rechner setze, hasse ich es, wenn webseiten mich dann viduell anschreien. aber auch tagsüber finde ich hell leuchtende webseiten unangenehm.
deshalb hat wirres.net seit etwas mehr als einem jahr auch einen dark mode.
was mich dabei oft genervt hat: manche bilder sehen im dark mode elegant aus, aber im light mode nicht. oder umgekehrt. häufigster workaround dafür bisher: mit transparenzen arbeiten, also möglichst auf hintergründe verzichten. bei strichzeichnungen mit schwarzem oder weissen strichen klappt das dann aber nur in 50% der fälle. man kann dann einen grauton für die striche wählen, der sowohl im dark- als auch lightmode sichtbar bleibt.
die saubere lösung ist eine media-query und damit was man (glaube ich) art directed images nennt:
dafür muss man dem CMS beibringen, pro bild auf wunsch auch zwei quellen (oder mehr, je nach dem wie art-directy man werden will) zu verwalten. in meinem fall würde das aber im html-code, der für bilder ohnehin schon irre komplex ist, noch mehr komplexität bedeuten.
deshalb habe ich mich sehr über diesen workaround gefreut, den mir cursor heute vorgeschlagen hat, auch eine media query:
umgesetzt habe ich das jetzt so, dass bilder die auf *-invertable* enden passend konvertiert werden. beispiel aus diesem artikel:
das bild hat weissen hintergrund mit schwarzen linien, wird aber bei aktiviertem dark mode invertiert dargestellt, also mit schwarzem hintergrund und weissen linien. das sollte auch mit schwarzen linien auf weissem hintergrund klappen. (allerdings klappt das nicht im RSS, weil kein CSS.)
und es sollte auch mit transparentem hintergrund klappen. das ist ein kubus aus schwarzen linien auf transparentem hintergrund:
das ist der code den mir cursor geschrieben hat:
/* * S/W-PNGs mit Dateiname *-invertable.png: Ablage = Light-Variante.
* Dark Mode: per CSS invertieren (Transparenz bleibt erhalten).
* Selektor bewusst "-invertable" (nicht nur ".png"): Kirby-Thumbs heißen
* z.B. name-invertable-320x.png / name-invertable-320x-q75.webp.
*/@media(prefers-color-scheme: dark){img[src*="-invertable"],img[data-src*="-invertable"],img[srcset*="-invertable"],img[data-srcset*="-invertable"],picture:has([srcset*="-invertable"])img,picture:has([data-srcset*="-invertable"])img{filter:invert(1);}}/* Lightbox hat dunklen Hintergrund → immer die Dark-Darstellung */.pswpimg[src*="-invertable"],.pswp__img[src*="-invertable"]{filter:invert(1);}
interessant (zumindest für mich) ist was mit der lightbox im light-mode passiert (also wenn man auf das bild klickt, um es zu vergrössern): weil der hintergrund der light box immer schwarz ist, wird dann auch die dark-mode-variante in der lightbox angezeigt. alles mit ein bisschen CSS. faszinierend.
dieses foto von julius shulman kennt jeder architekturstudent. mich hat es während meines architekturstudiums zu feuchten träumen über sichtachsen und minimalistisches design inspiriert. an diesem foto stimmt konzeptionell alles und es fängt eine stimmung ein, die schwer zu beschreiben ist, die aber jeder versteht, sobald man das foto sieht. ganz ähnlich dem bild von edward hopper.
ich wusste, dass das haus am hang der hollywood-hills vom architekten pierre koenig gebaut wurde und dass es mindestens 21 weitere case study houses gibt.
was ich nicht wusste, war, dass die bauherren, die familie stahl, schon vor pierre koenig eine ziemlich genaue vorstellung vom haus hatten. das steht zwar auch so in der wikipedia …
Stahl provided the inspiration for the overall structure, setting out his ideas by mid-1956 in a model of the house he wanted for the site. Unlike the house as built, the model has a curved rear wall and butterfly roof. […]
Koenig adhered to the basic attributes of Stahl's concept but refined the design into something much more rigorous, geometric and 'pure' in its form and materials—in essence adapting it to his own vocabulary.
… aber dieses video erklärt die geschichte des hauses sehr bildlich. die kinder der stahls erzählen davon wie ihre eltern das haus planten, bauten und wie die familie darin lebte und wie das haus jetzt der öffentlichkeit zugänglich ist. eine grossartige kleine dokumentation, die nicht nur für architekturinteressierte interessant ist.
als frida und ich gestern wieder dran vorbeiliefen und ich wieder den koch nudeln ziehen sah schaute ich mir die speisekarte von der strasse aus an. ich entschied mich spontan eine der bowls zum mitnehmen zu kaufen:
13,90€ pro Suppe finde ich teuer, da kaum Fleisch enthalten ist.
ich fand 14,00 € OK, aber mir fiel auf, dass enorm viele nudeln enthalten waren. so kam das bei mir an.
nach der hälfte der nudeln war ich befriedigt und satt. das fleisch war wenig aber zart und dünn geschnitten, der frische koriander war toll, die brühe klar und die nudel fluffig.
heute zum frühstück dann resteessen mit mehr gemüse und mehr brühe. so mit ein paar kühlschrankresten für 14 euro zwei sehr befriedigende mahlzeiten mit sehr guten, handgetogenen nudeln gehabt.
der laden selbst ist angenehm eingerichtet, die bedienung sprechen kaum deutsch, sind aber sehr, sehr freundlich, es werden ununterbrochen nudeln gezogen und man kann nur bar bezahlen.
jetzt hab ich eine maschinenlesbare /blogrolle die automatisch auch /opml ausgibt und würde das eigentlich auch gerne selbst nutzen. oder wenigstens ausprobieren wie man sowas nutzen kann, also mein eigenes dog food essen, wie man so schon sagt. mittlerweile weiss ich, dass man die einzelnen opml feeds in freshRSS so abonnieren kann, dass sie sich dynamisch aktualisieren, wenn ich sie hier, hier, hier oder hier ändere oder erweitere. aber ich nutze miniflux und das kann keine dynamischen opml-feeds abonnieren.
freshRSS hat eine demoinstanz auf der man sich anmelden kann und die features von freshRSS testen kann. klappt gut, also man kann einzelnen opml-urls hinzufügen oder in ordner verteilen und hat dann alle enthaltenen feeds abonniert und kann auch einzelne feeds muten oder selbst weitere hinzufügen. aber ich wollte jetzt nicht meinen ganzen setup auf den kopf stellen oder mir freshRSS installieren.
also hab ich mir ein kleines script schreiben lassen das ein wenig vom rivva #rp26 feed inspiriert ist. wenn man den abonnierte fütterte der alle beiträge die im mai die republica erwähnten oder den tag #rp26 nutzten in einen einzigen feed. das war sehr praktisch, weil ich dann in meinem feed-reader die beiträge gleich lesen konnte. aber es war möglicherweise auch ein bisschen heikel, weil der rivva-rp26-feed fremde inhalte aggregierte.
das script das ich mir gebaut habe macht das gleiche wie der rivva-rp26-feed: aus bestimmten feeds einen neuen feed bauen. allerdings ohne den inhalt (nur die überschriften) und nicht mit #rp26-inhalten, sondern eben mit den quellen aus meinem OPML. wenn man /opml2feed aufruft sieht man (im zweiten schritt) das:
man sieht alle OPML-feeds die ich anbiete vorausgewählt, kann die auswahl aber auch reduzieren. wenn man weiter scrollt sieht man alle in den OPMLs enthaltenen einzelnen feeds.
auch die kann man einzeln abwählen. der resultierende feed hat dann eine einmalige, schwer zu erratende, also geheime ID wie /opml2feed/0a460f0400115382859d.xml.
mit der ID kann man auch immer zurück auf die konfigurationsseite und die einstellungen des ergebnisfeeds anpassen. den feed mit der ID 0a460f0400115382859d würde ich niemandem empfehlen zu nutzen, weil der jetzt veröffentlicht ist, nicht mehr geheim ist und den jetzt jede modifizieren kann.
der witz ist: wenn ich eine neue blogrolle hinzufüge oder zu einer bestehenden blogrolle einen feed hinzufüge, aktualisiert sich auch der „geheime“ feed.
wirres.net/opml2feed/ steht derzeit allen interessierten offen, ist aber explizit erstmal ein test und bietet nur meine OPMLs zur auswahl an. wer das testen möchte: gerne. aber das kann sich alles noch ändern, das ganze ist das frühe stadium eines praktischen gedankenexperiments.
natürlich habe ich mir für meine private nutzung eine versteckte option eingerichtet, um die feeds auch im volltext oder originalzusatnd weiter zu geben, also nicht nur die überschrift. aber grundsäzlich können die meisten feed-reader die ich kenne auf knopfdruck den volltext von gekürzten oder leeren RSS items von der jeweiligen website ziehen. oder man klickt halt wie früher zur originalseite durch. ein feed der nur überschriften enthält, ist also grundsätzlich gut nutzbar.
so oder so würde ich mich über tester und feedback freuen. bei interesse veröffentlche ich auch gerne den vibe-gecodeten quellcode.
viele dinge auf der welt sind uns verborgen und entziehen sich unserer wahrnehmung. das hat den vorteil, dass wir uns über vieles keine sorgen machen müssen, weil wir es gar nicht mitbekommen. umgekehrt funktioniert es aber auch, wir können dinge sehen, die gar nicht da sind. auf diesen fotos aus den achtziger jahren, die irgendwann viel zu niedrigauflösend gescannt wurden, sehe und rieche ich unsere frankreichurlaube wieder vor meinem inneren auge und meiner innereen nase. ich erinnere mich an unser altes haus in aachen/kornelimünster und unser leben dadrin. ich erinnere mich an elena, wie sie war, ganz anders als ich. elena kam reinlich und ordentlich aus dem mutterleib, sie legte wert auf dinge die mir egal waren — und umgekehrt. wir waren von geburt an so grundverschieden, dass ich seitdem der meinung bin, dass unserer persönlichkeiten sich von erziehung, kindheits- und jugenderfarungen kaum irritieren lassen.
wie wir sind, wie wir werden, scheint zu einem grossen teil vorbestimmt.
das einzig wichtige ist wohl liebe. viel liebe. die hat elena bekommen und freigiebig auf alle die mit ihr lebten verteilt. wir hatten eine eigentümlich starke bindung, die auf eine art bedingungslos war und keiner worte bedurfte. ich konnte mich über sie lustig machen und sie mich beschimpfen, ohne das die leisesten zweifel an unserer gegenseitigen liebe aufkamen.
ich habe früh und viel verantwortung für elena übertragen bekommen. ich erinnere mich, dass ich sie täglich vom kindergarten abholte der etwas entfernt von unserem zuhause lag. ich betreute sie nachmittags, während unsere eltern arbeiten oder studieren waren. ob es eine gute idee ist einen 12-jährigen auf eine 5-jährige aufpassen zu lassen kann man wahrscheinlich länger diskutieren. aber es hat unsere bindung gestärkt und uns möglicherweise beide reifen lassen.
eitler bagger mit vier selfie-kameras
auch witzig, dass in der EU einweg-plastik-strohhalme verboten sind, einweg-plastik-kabelbinder für werbung aber nicht. dabei saugt beides.
zu pommes passt bekanntlich alles, aber dieser krautsalat hat besondern gut gepasst und macht aus dieser mahlzeit einen gemüseteller.
zutaten
2 grosse kartoffeln
öl, salz
ergibt: 1 portion
zubereitung
zuschneiden:
kartoffeln schälen und in pommes schneiden. ich hab mich für ca. 11 × 11 mm entschieden, aber freihand geschnitten. danach in klarem, kalten wasser die stärke abspülen.
blachieren:
ungefähr 15 minuten in kochendem wasser blanchieren. dem wasser kein salz oder essig zugeben. je nach dicke der pommes kann es auch schneller gehen. wenn man mit einem spitzen messer ohne allzuviel widerstand in eine pommes stechen kann, sind sie gut. sie sollten beinahe auseinanderfallen.
aufrauhen:
aus dem wasser in ein sieb geben. die kartoffeln sollen jetzt ein wenig aufgerauht werden. ich habe dafür einen deckel aufs sieb gelegt und die pommes ein paar mal durchgeschüttelt. ich habe auch vorher eine handvoll grobkörniges salz dazugegeben und danach abgespült. das hat gut geklappt, aber ich weiss nicht ob es eine wirklich gute idee ist, die pommes oberfläche sollen eigentlich so trocken wie möglich werden.
beim aufrauhen gab es ein bisschen bruch, aber auch kleine stückchen ergeben, nachdem sie getrocknet sind, herrlichen crunch im airfryer.
trocknen:
danach müssen die vorblachierten pommes trocknen. am einfachsten geht das wenn man sie 20-30 minuten offen in den kühlschrank legt. mit etwas geduld können sie auch bei zimmertemperatur auskühlen und trocknen.
blanchierte und aufgerauhte pommes vor dem gang in den kühlschrank (zum trocknen).
airfryen:
die pommes sollen jetzt ohne fett in den airfryer, ca. 15 minuten bei 200°C. darauf achten dass nicht zu viele pommes im korb landen. die zwei dicken lartoffeln haben meinen korb ganz gut gefüllt.
auch kleine bruchstücke vom aufrauhen kommen mit in den korb.
alle 5 minuten die pommes wenden/schütteln.
servieren:
die pommes aus dem airfryer in eine schale geben und mit einem schuss öl begiessen, gut salzen und im öl und salz wenden.
die kartoffeln habe ich auf dem markt gekauft als pommes-kartoffeln. ich glaube es ist die sorte santana.
die bruchstücke vom aufrauhen geben nach dem airfryen herrlich knusprigen pommes-bruch.
die fertigen pommes, knusprig und leicht gebräunt.
dieses format, das johannes hier nutzt, gefällt mir. ein newsticker über den tag eines webreisenden. das wäre eine möglichkeit einzelne beiträge, zum beispiel aus meinem fluss von bookmarks und likes zu bündeln und weiter zu kommentieren. aus mikrobloggen wird makrobloggen.
dann fiel mir auf, dass ich johannes kopfzeiler.org zwar schon seit ewigkeiten in meinem feedreader habe, aber nicht auf meiner blogrolle. jetzt habe ich ja mehrere blogrollen, auf mehrere beiträge verteilt und als OPML oder in /blogrolle als übersicht gebündelt, was die sache maschinenlesbar, aber nicht unbedingt übersichtlicher und verständlicher macht.
aber so könnte ich jetzt follow-tage machen, nach dem motte des alten twitter-follow-friday, zu dem man konten empfahl, die man zum folgen empfahl. alle paar wochen eine blockroll-blogrolle hinzufügen.
ich weiss keine witze über namen, aber hier spricht natürlich auch der neid auf einen so tollen, quadratischen, praktischen und guten namen. ↩︎
nachdem ich hier um die 20 deutschsprachige blogs maschinen- (und menschen-) lesbar veröffentlich habe, folgen hier um die 20 englischsprachige blogs. in der blockrolle kann man auch beziehunge nach XFN definieren kann, konnte ich hier auch mehrfach beziehungen als muse („Someone who brings you inspiration“) definieren. das ist zwar grundsätzlich bei allen blogs die ich lese so, aber hier ist das noch ein bisschen stärker. ich glaube meine grossen vorbilder waren zwischenzeitlich immer wieder john gruber, jason kottke und aaron parecki.
ansonsten ist die blogrolle gespickt mit einigen apple spezifischen blogs, aber so bin ich nun mal.
sehr früh wachgeworden wegen sehr lautem regen und gewitter. frida und ich haben uns dann mit dem regenradar abgestimmt und sind erst nach acht losgegangen um weiteren (stark) regen zu vermeiden (was gut geklappt hat).
auffällig war wie energiegeladen wir beide waren. während es gestern zum morgenspaziergang schon fast 25°C waren, war es heute angenehme 17°C. damit konnten wir beide beherzt auf die tube drücken, mein pace beim gehen war zum ersten mal seit langem wieder über 10'18"/km (5,8 km/h im ø).
so energiegeladen frida auch war, einen anfliegenden cricket-ball überliess frida mir in den rehbergen ohne sich aufzuregen und die drei amseln die wir unterwegs sahen zeigte sie mir an, statt ihnen hinterher zu jagen. das grün war durchgehend saftig.
[Wir haben] hier die Möglichkeit, ein richtig tolles Ökosystem zum Folgen, Entdecken und Vernetzen von Blogs aufzubauen. Wir müssen dafür nicht einmal ein neues Netzwerk starten. Das Netzwerk existiert bereits. Und darauf könnten so viele unterschiedliche Dienste aufsatteln.
[…] Ich baue als Nächstes ein Plätzchen, an dem Blogrolls als Ganzes oder in Teilen abonniert werden können. Wo man sehen kann, wer wen gerne liest. Wer von wem gerne gelesen wird. Und wo man sich von Blogroll zu Blogroll weiterhangeln kann.
also hab ich meinen programmierassistenten gefragt, ob wir das zusammen bauen können. die ausgabe des ersten prototyp ist hier zu sehen, der prototyp des kirby plugins den ich dafür nutze ist auf github.
die alte blogrolle auf der rückseite ist noch etwas umfangreicher, ich ergänze hier im laufe der zeit die einträge und bewege noch das eine oder andere teil falls nötig oder sinnvoll.
[nachtrag 18.08.2026] die blockrolle auf github habe ich umbenannt zu kirby blogroll block. den titel dieses beitrags habe ich auch umbenannt, von blockroll zu blogroll. das wortspiel war super, aber missverständlich. hier soll niemand geblockt werden, lediglich die technische basis sind (CMS) blöcke.
[nachtrag 19.08.2026] die aktuellen beiträge aus dieser blogrolle kann man in meinem „reader“ lesen.
wir haben frida nie wirklich trainiert allein zu bleiben. weil frida und ich jetzt seit einer woche alleine zuhause sind, weil die beifahrerin noch eine weitere woche in hamburg arbeitet, kann ich auch nicht einfach einkaufen gehen.
heute früh deshalb morgeneinkauf auf dem genter-strasse-wochenmarkt, statt morgenspaziergang. wir waren gegen halb neu da, aber es wurde immer noch aufgebaut. aber glücklicherweise können die freundlichen verkäufer multitasken und damit aufbauen und verkaufen. damit sollte ich die nächsten sieben tage über die runden kommen.
zuhause erstmal frühstück machen. bevor wir losgegangen sind, hab ich ein paar kleine rote beete in den dampfgarer geworfen um daraus späer rote-bete-salat zu machen. die hähnchenbeine hab ich zuerst entbeint [scnr!], in bröckchen geschnitten, in stärke gewälzt und 12 minuten im airfryer bei 200°C gebacken (einmal nach 6 minuten gewendet). dazu gabs ne honig-knoblauch-sauce.
honig-knoblauch-sauce für gebackene oder frittierte hähnchenbeine
zutaten
4 el olivenöl
4 knoblauchzehen gequetscht (oder mehr)
4 el honig
4 el sojasauce
1 tl schwarzer pfeffer (frisch gemachlen)
1 el sambal olek
ergibt: 4 portionen
zubereitung
olivenöl erhitzen, den gequetscheten knoblauch darin andünsten, nicht braun werden lassen und die übrigen zutaten hinzufügen. 10 minuten köcheln lassen.
die entbeinten knochen habe ich ausgekocht, das gibt brühe für die nächsten tage. die hähnchenbein stückchen waren zart, knusprig und sehr umami dank der hervorragenden sauce.
dieses CDU wahlplakat ist auf so vielen ebenen falsch, aus der zeit gefallen und tone deaf, dass ich beinahe lust verspüre vor ärger auf den tennisplatz zu gehen.
Berlin wird klüger Lesen, Schreiben, Rechnen statt Gendern.
wer liest, zumindest wenn die werke nach 1955 sind, lernt automatisch gendern. wobei ich davon ausgehe, dass junge menschen das auch ohne lesen lernen, zum beispiel von politikern die seit vielen, vielen jahren in ihren grussformeln damen und herren, freunde und freundinnen, faschisten und faschistinnen inkludieren, sich also bemühen, alle mitzumeinen.
rechnen? lernt man das nicht mehr wegen gendern? oder wegen taschenrechnern? (wäre taschenrechner nicht ein wunderbares, viel passenderes wort für smartphone?)
wie wärs mit medienkompetenz? kommunikationskompetenz? lebenskompetenz, stärkung des selbstwertgefühls und der resilienz? oder gar neugier?
schreiben zu fordern und fördern find ich gut. und zwar so wie man will, mit spass und ohne unkluge, gestrige vorgaben aus der politik.
auch witzig, noch kürzlich plakatierte die CDU: „verbieten verboten“. aber falsch sprechen (gendern) wird man ja wohl noch verbieten dürfen?
hier mein vorschlag wie das plakat besser ankommen könnte:
sowohl jean-marie ayikpe, als auch alexandra bendzko gehen davon aus, dass ihren wählerinnen ein sauberer wedding wichtig ist. ich kann nur sagen: hier steht gelegentlich müll rum und vom gehweg würde ich — im gegenteil zu frida — nicht essen, aber insgesamt kann ich mich hier nicht beklagen. die BSR ist hier sehr aktiv. worüber ich mich freuen würde wäre verkehrsberuhigung, mehr poller und drempel, mehr absperrungen weniger autoparkplätze.
gestern fiel mir beim besuch bei meq auf, wie schön die schriftart ist die er sich ausgesucht hat — zumindest im logo, bzw. dem motto („es regnet“).
alles schön, das hochgezogene e, das breitbeinige n, das geschwungene g. gross gesetzt sind schöne schriftarten besonders schön.
dann fiel mir auf, was mich schon lange auf mequito.org stört: die kleine schrift. und die zu fetten und zu dicht anliegenden unterstriche für links.
dann fiel mir ein, dass ich seit dem christophboecken.de für mich im dark mode nicht mehr lesbar war — weil christoph offensichtklich den dark mode nicht getestet hat und nirgendwo eine kontaktmnöglichkeitz hinterlassen hat — dass ich jedenfalls seitdem ich das gemerkt habe die chrome extension stylus instaliert habe, um websiten css-stile nach gutdünken umdefinieren zu können (und bei christoph wieder lesen kann).
also hab ich ein bisschen an meqs stylesheet rumgedreht und finde das jetzt noch schöner.
das css, das ich verwende, packe ich in die beilage.
nachtrag 16.08.2026: christoph hat den dark mode repariert und markus sein css nach meinen vorschlägen angepasst.