alles

foto des geschlossenen spätis in der kameruner str. 9, der nach dem umbau jetzt „vorratskammer“ heisst

neu­er name für den späti un­ter uns.


⭐ 👍 ❤️ 🔖 KW 5 2026

felix schwenzel

eine lis­te von din­gen, die ich in den letz­ten ta­gen an­ders­wo ge­lik­ed, fa­vo­ri­si­ert oder ge­book­mark­ed habe, teil­wei­se kom­men­tiert.


ich fand die erste staffel von fallout gut (die zweite, die gerade läuft auch) und kann die serie empfehlen. was mir neben der tatsache, dass die serie nicht langweilt wirklich gut gefällt ist die de­tail­lie­be beim weltenbau. die kulissen, die bilder sind so gut, dass ich mir die serie sogar ganz ohne handlung und dialoge vor­stel­len kann. einfach nur still und leise den leuten zuschauen bei dem was sie im wasteland oder ihren bunkern treiben ich glaube das würde mir schon reichen. (youtube-link)


mich freut es sehr ahoi­pol­loi „wie­der­ge­fun­den“ zu haben. während auf ahoi­pol­loi.blogger.de seit 2020 nix neues mehr kam, gibt’s auf bluesky re­gel­mäs­sig neues von ahoi­pol­loi.


ich mag die vi­de­os und die nerdi­ge fach­kun­de von alt shift x. und ich mag a knight of the se­ven king­doms.


Nicht jede Laut­stär­ke braucht ein Echo und nicht jede Pro­vo­ka­ti­on eine Antwort. Manchmal liegt die Stärke darin, sich dem Spiel zu entziehen und die eigene Haltung zu bewahren. Re­spekt­vol­le und tolerante Räume entstehen dort, wo Menschen einander zuhören, wo Un­ter­schied­lich­keit aus­ge­hal­ten wird und wo niemand das Bedürfnis verspürt, andere her­ab­zu­set­zen, um sich selbst zu be­stä­ti­gen. Solche Orte sind viel­leicht leiser, aber dafür be­stän­di­ger. Und viel­leicht sind sie genau deshalb das, was wir im Internet heute am drin­gends­ten brauchen.


Am Ende handelt es sich dabei um eine Dis­zi­pli­nie­rungs­kam­pa­gne, die die kom­mu­ni­ka­ti­ve In­fra­struk­tur des Internets nutzt, um Menschen und In­sti­tu­tio­nen zu ver­un­si­chern. Diese Kampagne wird von zahl­rei­chen Menschen offenbar wie ein Hobby betrieben. Man verwendet dabei gezielt eine Re­zen­si­ons­platt­form wie Amazon, weil man weiß, dass es einen direkten Zu­sam­men­hang von Bewerten und Verkaufen gibt. Die Botschaft ist klar: Lass das bleiben, or else… Es ist im We­sent­li­chen genau die Haltung, die die Gegner ge­schlech­ter­ge­rech­ter Sprache anderen un­ter­stel­len.


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um die antwort auf die frage WTF PANKO sei: pa­nier­mehl aus brot, aber anders gebacken. und um die frage zu be­ant­wor­ten ob ich die er­klär­bä­ren­vi­de­os von adam ragusea mag, obwohl er als ober­che­cker auftritt: ja. und die antwort warum ich auf den gag „wedding ist teil von panko“ ver­zich­tet habe: keine ahnung.


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nach ca. 20 minuten (kurz vor ende) dieses fas­zi­nie­ren­den videos, wird darauf hin­ge­wi­sen, dass ein pottwal (sperm whale) durch einen in­di­rek­ten dün­ge­ef­fekt so viel CO₂ binden kann, wie tausende von bäumen. das macht pottwale quasi zu nutz­tie­ren, was sie in den vergangen jahr­hun­der­ten im prinzip auch schon waren, als ihr öl, dass sie ton­nen­wei­se in ihrem kopf speichern, städte mit öllampen ilumi­nier­te und pottwale im wahrsten sinne des wortes die in­dus­tri­el­le re­vo­lu­ti­on ölten. fas­zi­nie­ren­de doku, fas­zi­nie­ren­de tiere.


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RobWords lebt in berlin und spricht in englsich über — hm, was denn ei­gent­lich — ety­mo­lo­gie? ich gucke seine liebevoll pro­du­zier­ten videos sehr gerne und man lernt viel über die ursprünge unserer sprachen. ich hab den kanal schon lange abonniert und finde das fast alles in­ter­es­sant.




The trillion-dollar AI in­dus­try­'s system for con­trol­ling their most advanced platforms is a plain text format one guy made up for his blog and then bounced off of a 17-year-old kid before sharing it with the world for free. You're welcome, Time Ma­ga­zi­ne's people of the year, The Ar­chi­tects of AI. Their achie­ve­ment is every bit as im­pres­si­ve as yours.

guter longread darüber, wie john gruber mit markdown eine kleine delle ins universum schlug.


star­fleet aca­de­my fol­ge 4 war lei­der ziem­lich un­er­träg­lich und knirsch­te er­zäh­le­risch an je­der ecke. pa­the­tisch, vor­her­seh­bar, un­lo­gisch und übers knie ge­bro­chen. am ende blieb aus­ser ei­nem spruch nix hän­gen:

may­be the trick is not to let go of the past, but to let the pre­sent in.


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ich frage mich welche ziel­grup­pe amazon für so einen quark im auge hat. fake-glamour fans, die unter einem welt­po­li­ti­schen stein leben?


nach­trag 30.01.2026:


MEO statt SEO (ma­nic en­gi­ne op­ti­mi­sa­ti­on)

felix schwenzel in über wirres

ich op­ti­mie­re ja ger­ne an mei­nem kir­by rum.

ich weiss gar nicht ge­nau war­um, weil ei­gent­lich ist es mir egal sa­chen rich­tig zu ma­chen und wich­ti­ger din­ge so zu ma­chen, wie sie mir ge­fal­len. an­de­rer­seits gibt es oft über­schnei­dun­gen zwi­schen rich­tig und ge­fällt mir.

so ge­fällt es mir, wenn mei­ne web­sei­te in al­len brow­sern und rea­dern, die ich selbst ger­ne be­nutz­te, gut aus­sieht. re­spon­si­ve de­sign, also dass sich die web­sei­te an die bild­schirm­grös­se an­passt, ist ja mitt­ler­wei­le fast ein no-brai­ner. ge­le­gent­lich schaue ich mir mei­ne web­site auch mit lynx an, ei­nem text­ba­sier­ten kom­man­do­zei­len-brow­ser. da­mit sieht man din­ge, die nor­ma­le brow­ser nicht zei­gen, die aber trotz­dem von man­chen men­schen oder ma­schi­nen, die die web­site be­su­chen, so ge­se­hen wer­den kann. ge­nau­so ger­ne rufe ich mei­ne web­sei­te ge­le­gent­lich mit de­ak­ti­vier­tem css auf. bei­de, lynx und kein-css zei­gen po­ten­zi­el­le pro­ble­me, die ich weg­op­ti­mie­ren oder auf­schie­ben kann.

weil ich selbst ger­ne und vie­le web­sei­ten per RSS lese, prü­fe ich auch re­gel­mäs­sig wie mei­ne sei­te in RSS aus­sieht — und wenn mir was auf­fällt oder mich stört, op­ti­mie­re ich es weg. ne­ben di­ver­sen RSS-feeds, bie­te ich die­se web­sei­te auch so­zu­sa­gen als html-feed an. das geht, weil ich das HTML mit mi­cro­for­ma­ten (mf2) aus­zeich­ne. da­mit lässt sich die­se sei­te als json par­sen (bei­spiel) und so­gar als html-feed abon­nie­ren (vor­schau)

all die­se an­sich­ten, in lynx, ohne css, als gepars­te oder ge­r­en­der­te mf2-mi­cro­for­ma­te oder als RSS-feed, sind an­sich­ten die­ser web­site, wie sie auch ma­schi­nen se­hen, such­ma­schi­nen- oder KI-craw­ler, der riv­va-bot oder an­de­re ag­gre­ga­to­ren. auch screen­rea­der se­hen die web­site eher in die­sen mi­ni­mal­ver­sio­nen, wes­halb ich auch ein in­ter­es­se dar­an habe, dass wir­res.net in die­sen an­sich­ten ganz okay aus­sieht, bzw. mir ge­fällt.

das schö­ne an den ein­ge­bau­ten mf2-mi­cro­for­ma­ten ist auch, dass man mit ge­eig­ne­ten rea­dern auch mei­nen fa­vo­ri­ten- oder book­marks-strom abon­nie­ren könn­te, ob­wohl ich da­für noch kein RSS ge­baut habe.

ich be­mü­he mich na­tür­lich auch um gute ma­schi­nen­les­bar­keit da­mit sich mei­ne web­sei­te gut mit goog­le ver­steht. nach mei­ner blog­pau­se und ein paar mo­na­ten off­line-zeit we­gen tech­ni­scher pro­ble­me, ver­lor ich alle sym­pa­thien die mir goog­le vor­mals ge­währt hat­te. noch nicht mal eine su­che nach mei­nem na­men zeig­te mei­ne heim­stät­te im netz (wir­res.net) mehr auf den ers­ten 10 such­er­geb­nis­sei­ten an. nach­dem ich es hier wie­der schön für goog­le und an­de­re ma­schi­nen ge­macht habe, schickt mir goog­le auch ge­le­gent­lich wie­der be­su­cher vor­bei. der­zeit zwar nur für eine sei­te (er­freu­lich und er­schüt­ternd), aber da­für im ja­nu­ar so um die 1000.

ir­gend­wann vor ein paar mo­na­ten ge­fiel mir die idee, dass ich bil­der hier so un­ter ei­ner cc li­zenz ver­öf­fent­li­chen könn­te, so dass such­ma­schi­nen sie auch mit die­ser li­zenz er­ken­nen. bei flickr klappt das su­per, wenn man dort für sei­ne fo­tos eine cc-li­zenz ge­wählt hat. weil ich das auch woll­te, aber na­tür­lich auch weil ich die idee der rei­bungs­lo­sen ma­schi­nen­les­bar­keit gut fin­de, habe ich an­ge­fan­gen für alle ar­ti­kel json-ld mit aus­zu­lie­fern. da­mit lie­fe­re ich zwar auch nicht viel mehr me­ta­da­ten als mit den mi­cro­for­ma­ten aus, aber un­ter an­de­rem kann man eben auch bil­der ex­pli­zit mit li­zen­zen ver­se­hen.

das klappt ei­ner­seit auch ganz gut, an­de­rer­seits ver­gisst goog­le ein­mal in­de­xier­ten und er­kann­ten li­zen­zen aber auch im­mer wie­der. ir­gend­wie schaf­fe ich es nicht, mit mehr als 50 bil­der von die­ser web­site mit cc li­zenz in den such­er­geb­nis­sei­ten un­ter­zu­brin­gen.

was mit json-ld al­ler­dings su­per klappt ist die ma­schi­nen­les­bat­re aus­zeich­nung von re­zep­ten. so aus­ge­zeich­ne­te re­zep­te nimmt goog­le mit kuss­hand und re­zep­te die im ka­rus­sel oben in den such­er­geb­nis­sen an­ge­zeigt wer­den sind auch der grund, war­um goog­le mir im mo­ment so vie­le be­su­cher schickt. zum ers­ten mal mit ma­schi­nen­les­ba­ren re­zept­da­ten ex­pe­ri­men­tiert hab ich vor 14 jah­ren. mitt­ler­wei­le klappt das wirk­lich gut.

was ich aber ei­gent­lich sa­gen will: die­se gan­zen op­ti­mie­run­gen, die ich auch ger­ne als ex­pe­ri­men­te an­se­he um such­ma­schi­nen- und tech­nik-ge­döns bes­ser zu ver­ste­hen, ha­ben vor al­lem den ef­fekt, dass ich klei­ne, sub­ti­le, aber auch gro­be feh­ler aud wir­res.net fin­de, die ich sonst nie ge­fun­den hät­te oder die mir egal ge­we­sen wä­ren.

vor ein paar mo­na­ten habe ich sehr viel en­er­gie dar­ein ge­steckt in den Pa­ge­Speed In­sights gute punkt­zah­len zu be­kom­men. da­bei habe ich vie­le an­pas­sun­gen am ser­ver vor­ge­nom­men, die html-struk­tur, lazy und eager-loa­ding und die bild­grös­sen op­ti­miert. mit der start­sei­te ist goog­le nicht im­mer 100% zu­frie­den, aber die ein­zel­sei­ten schram­men in der re­gel an den 100%.

gleich­zei­tig habe die speed-op­ti­mie­run­gen wie­der zu feh­lern an an­de­ren ecken ge­führt, die ich dann nach und nach wie­der weg­op­ti­mie­re. so er­gibt sich im prin­zip ein ma­ni­scher kreis­lauf von im­mer neu­en op­ti­mie­run­gen. mach ich aber ger­ne, vor al­lem weil: ist ja al­les meins hier.


tools die ich ger­ne zum rum­op­ti­mie­ren nut­ze:


ho­sen­trä­ger

felix schwenzel in bilder

ich hab mir die bei­fah­re­rin hat mir ho­sen­trä­ger ge­kauft. mei­ne ers­ten ho­sen­trä­ger seit un­ge­fähr 25 jah­ren. bis nach dem stu­di­um hab ich im­mer ho­sen­trä­ger ge­tra­gen, kei­ne ah­nung war­um ich ir­gend­wann an­ge­fan­gen habe ei­nen gür­tel zu tra­gen. der gür­tel nerv­te mich in den letz­ten mo­na­ten zu­neh­mend, weil er aus al­len mei­nen ho­sen so­zu­sa­gen bund­fal­ten­ho­sen mach­te.

das ein­zi­ge foto, das ich fin­den konn­te auf dem ich ho­sen­trä­ger tra­ge ist eins aus lyon aus dem jahr 2003 (hier schon­mal ge­pos­tet). man sieht auch nur die schnal­len der ho­sen­trä­ger.

foto auf eienr brücke in lyon, peter ist von hinten zu sehen, wie er sich bückt und zwischen seinen beinen in die kamera guckt, ich mache einen kopfstand und trage hosenträger, jeans, cowboystiefel und ein jacket mit weste

wenn ich hier schon bei der na­bel­schau bin, kann ich auch noch­was zu mei­nem ge­wicht schrei­ben. über die letz­ten mo­na­te hat sich mein ge­wicht im durch­schnitt sta­bil bei 94 ki­lo­gramm ge­hal­ten, mit ganz leich­ter ten­denz nach un­ten. heu­te stand zum ers­ten mal seit vie­len, vie­len jah­ren eine 92 vor dem kom­ma auf der waa­ge. ge­wichts­ver­lust 1 kg/3 mo­na­te, nicht viel, aber bes­ser als plus. und na­tür­lich mal schau­en, wie es 18 mo­na­te nach dem ab­set­zen von se­maglut­id aus­sieht.

ich esse (und ko­che) wei­ter­hin al­les, was sich die bei­fah­re­rin wünscht, sei es sa­lat, ra­clette, nu­deln mit to­ma­ten­sos­se, ofen­ge­mü­se und zur darm­spie­ge­lung auch mal wie­der „streich­wurst“ mit toast, weils so in der darm­ent­lee­rungs­an­lei­tung stand. nur eben klei­ne­re por­tio­nen und nix süs­ses aus­ser mei­nen täg­li­chen tk-frucht­quark, den ich mit süss­stoff süs­se und sehr ge­nies­se. mein ap­pe­tit ist (na­tür­lich) merk­lich grös­ser als zu se­maglut­id-zei­ten und die por­tio­nen dem­ent­sp­re­chend auch nen ti­cken grös­ser, aber ich den­ke der brin­ger ist viel ge­mü­se, we­nig bis nichts süs­ses und stark re­du­zier­ter al­ko­hol­kon­sum mit we­ni­gen aus­nah­men, zu­letzt weih­nach­ten.

das mit dem mus­kel­auf­bau ist auch eher schlep­pend, das re­gel­mäs­si­ge trai­ning (klimm­zü­ge und lie­ge­stüt­zen) wur­de durch eine heim­tü­cki­sche at­ta­cke ei­nes töd­li­chen män­ner­schnup­fens und ge­le­gent­li­che lust­lo­sig­keit un­ter­bro­chen, aber er­staun­li­cher­wei­se schaf­fe ich mit hil­fe mei­ner bi­zep­se jetzt ein bis zwei 85-pro­zen­ti­ge klimm­zü­ge. bei al­len an­de­ren hand-/arm­hal­tun­gen kom­me ich ge­ra­de mal 30% weit hoch. da ruft die rü­cken­mus­ku­la­tur laut ver­nehm­lich: „bau mich wei­ter auf!“


Ci­ty Ki­no Wed­ding

felix schwenzel in checkins

re­min­der an mich selbst: gut­schein ein­lö­sen und mal wie­der ins kino ge­hen.


vereiste, kahle äste gegen einen blauen himmel fotografiert
ver­eis­tes holz

habe ge­ra­de li­te­ral­ly ent­deckt, dass die bei­fah­re­rin auch auf mast­o­don ak­tiv ist: @kne­tag­ar­bo@fnor­d­on.de


gut ge­al­tert

felix schwenzel in notiert

heu­te habe ich in mei­ner zu­griffs­sta­tis­tik ein paar zu­grif­fe auf die­sen sie­ben jah­re al­ten ar­ti­kel ge­se­hen.

also hab ich an­ge­fan­gen den selbst noch­mal zu le­sen und war — in al­ler be­sch­ei­den­heit — be­geis­tert. ich hang­le mich in dem ar­ti­kel zwar vor­nehm­lich an fremd­ma­te­ri­al ent­lang, in die­sem fall an zi­ta­ten von penn & tel­ler, aber ich schaf­fe es von penn und tel­ler auf jour­na­lis­mus, kunst und den all­ge­mei­nen zu­stand der welt zu kom­men. hier noch zum ap­pe­tit ma­chen ein zi­tat von penn:

For 50 mil­li­on ye­ars our big­gest pro­blems were too few ca­lo­ries, too litt­le in­for­ma­ti­on. For about 50 ye­ars our big­gest pro­blem has been too many ca­lo­ries, too much in­for­ma­ti­on. We have to ad­just, and I be­lie­ve we will re­al­ly fast. I also be­lie­ve it will be wi­cked ugly while we’re ad­jus­ting.

wenn die leu­te wis­sen, wie würs­te ge­macht wer­den …


wer hät­te ge­dacht, dass mei­ne selbst aus­ge­dach­te recht­schrei­bung und zei­chen­set­zung ein­mal zu ei­nem uni­que sel­ling point wer­den — nur weil sich das netz mit LLM-glatt-ko­ri­gier­ten oder ver­fass­ten tex­ten füllt.


wäh­rend sich heu­te die meis­ten men­schen, die wir sa­hen, für die di­cke eis­schicht und vie­len klei­nen eis­zap­fen auf ih­ren au­tos in­ter­es­sier­ten, fiel mir beim mor­gen­spa­zier­gang eine (sicht-) ach­se auf, die mir bis­her ver­bor­gen war. da war bish­her das frei­licht­ki­no in mei­ner sicht, heu­te sah ich zum ers­ten mal wie sich in den baum­wip­feln die ach­se ab­zeich­ne­te.

foto von frida die vor dem eingangsbereich des freilichtkino rehberge steht, dahinter sieht man wie sich eine sichtachse in den baumwipfeln abzecihnet
karte auf der drei fotopositionen markiert sind, die die sichtachse vom möwensee über das freilichtkino zeigt
foto eiens geparkten autos das mit eis bedeckt ist und von dem eiszäüfchen an der seite hängen


ei­ne mi­schung aus al­bert ein­stein und clint east­wood

felix schwenzel in notiert

das ist ein le­bens­lauf den emma thomp­son für hugh lau­rie für de­ren da­ma­li­gen thea­ter­ver­ein (cam­bridge foot­lights) schrieb. der voll­text steht in der alt-be­schrei­bung des bilds, aber die­sen satz mag ich sehr ger­ne:

A cross bet­ween Al­bert Ein­stein and Clint East­wood, Hugh is ugly and stu­pid.

1981 President of Footlights, Hugh is also a Cambridge Rowing Blue; indeed, he rowed in the 1980 Boat Race when Cambridge lost by five feet, and If you want to endear yourself to him this fact is weil worth shouting out during the show. A cross between Albert Einstein and Clint Eastwood, Hugh is ugly and stupid. He plays a mean guitar and a rather setfish harmonica.

(screen­shot aus der gra­ham nor­ton show, you­tube link)


grün­zug an der süd­pan­ke

felix schwenzel in checkins

foto eines kahlen, einsamen baums im park zwischen der panke und dem BND-gebäude

ein­sa­mer, trau­ri­ger baum


eri­ka-hess-eis­sta­di­on

felix schwenzel in checkins

kalt hier


⭐ 👍 ❤️ KW 4 2026

felix schwenzel in favoriten

ein lis­te von din­gen, die ich in den letz­ten ta­gen an­ders­wo ge­lik­ed oder fa­vo­ri­si­ert habe, teil­wei­se kom­men­tiert und wei­ter un­ten mit ein paar an­mer­kun­gen aus dem ma­schi­nen­raum.


eine ober­fläch­li­che recherche zeigt, dass dieses bild in dieser und anderer form seit ungefähr den 2010er jahren durchs internet wobbelt und der vergleich auf mehreren ebenen hinkt und in der debatte um rassismus nicht wirklich hilfreich ist.

auch schon etwas älter (16.12.2025), via @Most­ly­Harm­less@the­ca­na­di­an.social, die vergessen haben das original zu verlinken.

(via)

(via)

die bei­fah­re­rin (katia) hat in letzter zeit viele ihrer bilder in witzigen serien (neu) ver­öf­fent­licht. ich finde das teilweise sehr witzig: partytime!, kulinarik & gas­tro­no­mie 2/2, kulinarik und gas­tro­no­mie 1/2 oder paare.

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man kann es nicht oft genug sagen, aber martin short ist wirklich einer der wit­zigs­ten gäste in ame­ri­ka­ni­schen talkshows. immer schon gewesen und immer noch.

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toll: eine selbst­ge­bau­te lampe, die das wifi-spektrum vi­sua­li­siert.

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steve mould wie immer un­ter­halt­sam und er­kennt­nis­reich. quasi ein youtube-kanal ohne maus, für er­wach­se­ne. diesmal über was­ser­röhr­chen die klacken, das phy­si­ka­li­sche phänomen der ka­vi­ta­ti­on und wie ul­tra­schall-vernebler funk­tio­nie­ren.

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ich frage mich ja, ob man, nachdem man mehr als 100 fallow-videos gesehen hat, behaupten darf, dass man eine koch-aus­bil­dung im fallow re­stau­rant in london ab­ge­schlos­sen hat.


ich hab hier schon ein biss­chen er­klärt wie ich neu­er­dings fa­vo­ri­ten-, bzw. like-lis­ten er­stel­le. aber ich muss noch­mal drauf hin­wei­sen, wie zu­frie­den ich mit die­sem neu­en sys­tem bin. der ab­lauf ist im prin­zip, dass ich sa­chen, die mir ge­fal­len, ein­fach per brow­ser-book­mar­klet in den fa­vo­ri­ten-fluss schmeis­se, ge­ge­be­nen­falls noch ein via oder ei­nen kom­men­tar nach­pfle­ge und, wenn’s geht, auch noch an der quel­le ei­nen na­ti­ven like hin­ter­las­sen, also zum bei­spiel bei you­tube oder mast­o­don.

wenn ich web­sei­ten die web­men­ti­ons un­ter­stüt­zen in den fa­vo­ri­ten fluss wer­fe, lan­det auf der web­sei­te au­to­ma­tisch ein herz (bei­spiel er­geb­nis, ur­sa­che).

das book­mar­klet über­mit­tel beim „li­ken“ nur die url an kir­by, bzw. wir­res.net und kir­by baut dann, je nach url, ei­nen mast­o­don-em­bed, eine link-box oder ei­nen you­tube-em­bed. das funk­tio­niert mitt­ler­wei­le ganz OK, in­sta­gram-em­beds wür­de ich ger­ne nä­her am ori­gi­nal ren­dern, aber das lässt in­sta­gram der­zeit nicht zu, aus­ser man nutzt de­ren na­ti­ven em­bed-code, der ei­nem dann aber ganz vie­le tra­cker und ja­va­script-scheiss be­schert. keins mei­ner em­beds läuft über drit­te, es wer­den mit den em­beds also kei­ne tra­cker, kein ob­sku­res ja­va­script das ich nicht kon­trol­lie­re aus­ge­lie­fert oder http-re­quest an frem­de sei­ten ge­lei­tet.

aus dem was in den fa­vo­ri­ten- oder le­se­zei­chen-flüs­sen liegt, pick ich mir dann ir­gend­wann bei­trä­ge raus und ver­knüf­te die zu ei­nem bei­trag wie die­sem hier.

mit die­sem vor­ge­hen, die­ser teil­aus­to­ma­ti­sie­rung, habe ich jetzt sehr viel rei­bung re­du­ziert und mir vie­les ein­fa­cher ge­macht. und dar­über freue ich mich, auch wenn es sonst kaum je­man­den vorr­an­bringt.

apro­pos rei­bung; es gibt ja ge­ra­de eine meta-dis­kus­si­on zwi­schen ein paar blog­gern, die sich um die fra­ge ent­spann, war­um blog­gen­de of­fen­bar we­nig jung sind, hier kann man sich dazu ein­le­sen, wenn man blog­dings-meta-dis­kus­sio­nen mag:

 
jo­han­nes und kon­stan­tin ar­gu­men­tie­ren vor al­lem da­mit, dass blogs des­halb ver­küm­mert sind, weil in­ter­ak­tio­nen (li­kes, re­posts, men­ti­ons, bi­di­rek­tio­na­le links) auf (kom­mer­zi­el­len) plat­for­men viel rei­bungs­lo­ser funk­tio­nie­ren als in blogs. und tat­säch­lich wünsch­te ich mir auch, dass es für die­ses, im grun­de gross­ar­ti­ge, aber prak­tisch viel zu kom­pli­zier­te in­die­webge­döns, das ich mir jetzt wie­der hier müh­sam zu­sam­men­ge­schraubt habe, ein­fa­che soft­ware-lö­sun­gen ge­ge­ben hät­te oder ge­ben wür­de. an­sät­ze gab’s im­mer wie­der (known oder mi­cro.blog fal­len mir da zum bei­spiel ein), aber auch die wa­ren und sind durch­gän­gig furcht­bar kom­pli­ziert und ge­wöh­nungs­be­dürf­tig.

von aus­sen sieht das sys­tem, das ich mir hier zu­sam­men­ge­baut habe, mög­li­cher­wei­se kom­pli­ziert aus und ich glau­be dass das noch sehr weit weg ist von ei­nem sys­tem, dass ich an­de­ren men­schen emp­feh­len möch­te. aber trotz­dem, falls je­mand an­ders da­mit rum­spie­len möch­te, hier noch­mal kurz die zu­ta­ten­lis­te:

  • mi­cro­pub
  • quill-book­mar­klets
  • kir­by er­wei­te­run­gen und tem­pla­tes für fa­vo­ri­ten und le­se­zei­chen (mit hil­fe von cur­sor ge­codet)
  • viel ge­duld und re­si­li­enz — und ein über­bor­den­des (mit-) tei­lungs­be­dürf­nis.

geschlossener zugang zum aufzug bei kaufland an der müllerstrasse, auf der tür klebt seit 6 wochen ein schild, dass bereits ein techniker „beauftragt“ sei.

(mit SKRWT ent­zerrt)

ein tech­ni­ker ist be­reits be­auf­tragt


foto einer terrier figur die den kopf in den sand zu stecken scheint

bin un­ent­schlos­sen; sagt ihr, ob das wit­zig ist.


ich sage ja oft, dass mir recht­schrei­bung egal ist. ist sie mir auch zu gros­sen tei­len, dann aber auch wie­der nicht. heu­te beim mor­gen­spa­zier­gang habe ich dar­über nach­ge­dacht, ob ich ein wort in mei­nen links rich­tig ge­schrie­ben habe und gleich­zei­tig drü­ber nach­ge­dacht, dass ich das nicht goo­geln wer­de, son­der ge­mi­ni fra­gen wer­de: „nazi-gräul oder nazi-gräu­el?“

die ant­wort war kurz und bün­dig und auf den punkt. frü­her™ war recht­schrei­bung goo­geln schreck­lich. SEO-op­ti­mier­te sei­ten ganz oben, die eben nur SEO op­ti­miert wa­ren, aber nicht auf kur­ze und bün­di­ge ant­wor­ten. für so­was sind LLMs wirk­lich ein se­gen.


mor­gen­muf­fel

felix schwenzel in checkins

kann man ma­chen mit den öff­nungs­zei­ten …