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morgenspaziergang mit just out of bed haaren

#mor­gen­spa­zier­gang mit just out of bed haa­ren


goe­the­park

felix schwenzel in checkins

an­o­ther baum


abend­essen 07.05.2026

felix schwenzel in gekocht

das war wirk­lich ein­fach: schin­ken, spar­gel, zwie­bel­rin­ge, feta und ein paar to­ma­ten im air­fry­er sta­peln, 14 mi­nu­ten bei 180°C ba­cken, fer­tig. zum ser­vie­ren et­was salz, sehr le­cker.

nach­trag: ver­ges­sen: 4 eier wa­ren auch noch drauf­ge­sta­pelt (ohne scha­le)




ste­phen col­bert hat nur noch ein paar wo­chen, be­vor sei­ne late-night-sen­dung ein­ge­stampft wird. ich fand sei­ne late-night-sen­dung im­mer ganz okay, aber ein fan war ich nie. ge­le­gent­lich stol­per­te ich auf you­tube über sen­dungs­aus­schnit­te, und ge­le­gent­lich war das eben okay. wäh­rend ich von let­ter­man und fer­gu­son nie ge­nug be­kom­men konn­te, reich­ten mir die schnip­sel von col­bert. bei kim­mel fin­de ich das ganz ähn­lich, haut mich meis­tens nicht von den so­cken.

im letz­ten hal­ben jahr war ich all­ge­mein zu­neh­mend ge­nervt von der ver­wurs­tung und läng­li­chen auf­be­rei­tung von trumps schwach­sinn. ich fin­de es na­tür­lich gran­di­os, dass trump so dünn­häu­tig ist, dass er von wit­zen über ihn ge­nervt ist und sich nicht zu scha­de ist, mit sei­nen klei­nen hän­den zu­rück­zu­bo­xen und sei­ne spei­chel­le­cken­den un­ter­ge­be­nen auf col­bert, kim­mel und sonst­wen, der oder die es wagt, sich über ihn lus­tig zu ma­chen, zu het­zen. ich habe kei­ne lust mehr, do­nald trump über­haupt noch auf­merk­sam­keit zu schen­ken.

ich habe ein biss­chen das ge­fühl, dass auf­merk­sam­keit für do­nald trump das ist, was zeit für die grau­en män­ner in momo ist. in mi­cha­el en­des er­zäh­lung kön­nen die grau­en män­ner den men­schen die zeit steh­len, in­dem sie die men­schen da­von über­zeu­gen, zeit spa­ren zu müs­sen. wie die grau­en män­ner mit der zeit macht do­nald trump mit der auf­merk­sam­keit, die er uns stiehlt, nichts be­son­de­res oder sinn­vol­les — aus­ser im ram­pen­licht zu exis­tie­ren und an­de­ren men­schen die lau­ne oder die exis­tenz­grund­la­ge zu zer­stö­ren.

um bei dem bild zu blei­ben: die zeit, die wir durchs spa­ren an die grau­en män­ner ver­lie­ren, hält uns, ge­nau wie die auf­merk­sam­keit, die wir do­nald trump schen­ken, da­von ab, die zeit et­was sinn­vol­lem zu wid­men und un­se­re auf­merk­sam­keit auf et­was kon­struk­ti­ves, schö­nes, sinn­stif­ten­des zu len­ken.

je­den­falls fand ich es sehr wohl­tu­end, ste­phen col­bert da­bei zu­zu­se­hen, wie er ba­rack oba­ma in­ter­viewt und sich von ihm durch oba­mas noch zu er­öff­nen­de pre­si­den­ti­al li­bra­ry cen­ter füh­ren lässt. ex-prä­si­den­ten wer­den mit ab­stand zum amt ja oh­ne­hin im­mer sym­pa­thi­scher, aber oba­ma ist so sym­pa­thisch, dass ich ihn knud­deln möch­te. und ste­phen col­bert ist teil­wei­se wirk­lich wit­zig, so wit­zig, dass ich ein paar­mal laut la­chen muss­te. und auf ge­wis­se wei­se ist das was oba­ma sagt auch er­bau­lich, op­ti­mis­tisch stim­mend und eben nicht voll­ge­so­gen mit der end­zeit- und angst­in­du­zie­ren­den rhe­to­rik der po­pu­lis­ten-fa­schis­ten, die uns seit jah­ren zu­neh­mend auf al­len wahr­neh­mungs­ka­nä­len über­schwemmt. des­halb: col­bert bei oba­ma fand ich se­hens­wert.





#rp26 app

felix schwenzel in notiert

screenshot der #rp26-app mit einer suche nach „felix schwenzel“

die re­pu­bli­ca-app für die­ses jahr ist draus­sen. das freut mich, weil ich dann jetzt mein #rp26-pro­gram mit der ♥️ funk­ti­on zu­sam­men­kli­cken kann (und die tage hier ver­öf­fent­li­chen kann).

noch mehr wür­de ich mich na­tür­lich freu­en, wenn ganz vie­le mei­nen vor­trag im pro­gramm der app su­chen („fe­lix schwen­zel“) und fin­den und mit ei­nem ♥️ mar­kie­ren wür­den. ich glau­be, in al­ler be­sch­ei­den­heit, dass mein vor­trag die­ses jahr ganz gut sein könn­te. und die­ses jahr is­ser auch nicht am letz­ten re­pu­bli­ca-tag, weil er schon fast fer­tig ist und ich die drei re­pu­bli­ca-tage nicht zum fer­tig­schrei­ben brau­che.


nach­trag: of­fen­bar kann man in die­sem jahr ein­zel­ne ses­si­ons oder ein zu­sam­men­ge­stell­tes #rp26 pro­gramm in die app im­por­tie­ren.

mit die­sem link oder QR code soll­te mei­ne ses­si­on zum mar­kie­ren in die app im­por­tiert wer­den kön­nen.
https://re-pu­bli­ca.com/app-im­port?s=10417


the baum

felix schwenzel in checkins

ei­gent­lich ist die wie­se lang­sam leer­ge­fres­sen







re­pu­bli­ca vor­trä­ge schrei­ben

felix schwenzel in notiert

mmen vor­trä­ge für die re­pu­bli­ca schrei­ben ist nicht das al­ler­gröss­te ver­gnü­gen. aber alle paar jah­re ent­sch­ei­de ich mich dazu, mich in die lage zu brin­gen 30 mi­nu­ten ei­ni­ger­mas­sen nach­voll­zieh­ba­ren text zu ver­spre­chen und dann auch tat­säch­lich im mai ab­zu­lie­fern.

die idee da­hin­ter ist im­mer die glei­che. ich for­mu­lie­re eine stei­le the­se zu ei­nem the­ma das mich fas­zi­niert, in­ter­es­si­ert oder be­schäf­tigt und ver­su­che dann ei­nen text zu er­ar­bei­ten, der die er­war­tun­gen er­füllt. die­ses jahr war die the­se be­son­ders steil (die welt ist scheis­se — und das ist auch gut so) und auch wenn ich bei der ein­rei­chung eine idee hat­te, in wel­che rich­tung das gan­ze ge­hen soll­te, er­for­dert das schrei­ben dann doch noch ziem­lich viel denk-akro­ba­tik.

mir fällt das schrei­ben und öf­fent­li­che re­den gar nicht mal so leicht. hier im blog kann ich tex­te hem­mungs­los ver­öf­fent­li­chen, auch wenn sie nicht wirk­lich zu­en­de ge­dacht sind oder noch sehr un­ge­schlif­fen sind. „hin­ge­rotzt“ nen­nen an­de­re das ge­le­gent­lich und so sind die tex­te hier auch meis­tens eher frag­men­te, ein­zel­tei­le für wei­te­re denk­pro­ze­se und zum wei­ter­den­ken, die ich spä­ter nbo­chmal auf­grei­fe oder auch nicht.

so ein vor­trag, eine prä­sen­ta­ti­on vor pu­bli­kum auf der re­pu­bli­ca soll­te aber, zu­min­dest im an­satz, in sich ge­schlos­sen sein. das rot­zi­ge, teils un­ge­schlif­fe­ne ist oft wei­ter ein be­stand­teil, aber es muss auch et­was sub­stanz rein, da­mit er be­stehen kann.

an­de­rer­seits bil­de ich mir ein, re­la­tiv git ein­schät­zen zu kön­nen, was ich pu­bli­kum der re­pu­bli­ca zu­mu­ten kann und was nicht. und na­tür­lich ist das re­pu­bli­ca pu­bli­kum sehr of­fen und po­si­tiv. ich habe je­den­falls im­mer das ge­fühl, dass ich mit dem pu­bli­kum eine ge­mein­sa­me wel­len­län­ge fin­den kann und mir wit­ze und an­deu­tun­gen er­lau­ben kann, die mir je­des an­de­re pu­bli­kum um die oh­ren schla­gen wür­de.

trotz­dem: es steckt viel ar­beit in die­sen prö­sen­ta­tio­nen und der grund war­um ich die mir alle paar jah­re zu­mu­te ist der glei­che war­um ich ins in­ter­net schrei­be: selbst­ge­stell­te auf­ga­ben zu lö­sen, den mund et­was voll neh­men und dann trotz­dem was lie­fern kön­nen, ei­nen auf den ers­ten blick un­über­wind­ba­ren berg zu er­stei­gen ist be­frie­di­gend. ein­fa­che auf­ga­ben (spül­ma­schi­ne re­pa­rie­ren, brot ba­cken) zu er­le­di­gen ist be­frie­di­gend, aber an schwie­ri­ge auf­ga­ben (hund er­zie­hen, öf­fent­lich spre­chen) nicht zu schei­tern ist be­frie­di­gen­der.

der ab­lauf so ei­nen vor­trag zu schrei­ben ist meis­ten auch ziem­lich ähn­lich. ich pum­pe mich wo­chen­lang mit in­for­ma­tio­nen zum the­ma voll, bzw. su­che und fin­de an al­len mög­li­chen ecken des in­ter­net und in bü­chern (die ja auch in­ter­net sind) be­zü­ge zu mei­nem the­ma die ich mich in sei­ten­lan­gen klad­den no­tie­re. da­nach ver­su­che ich das al­les zu ei­nem ei­ni­ger­mas­sen ko­hä­ren­ten text zu­sam­men­zu­fas­sen, den ich im prin­zip auch so ins in­ter­net stel­len könn­te. wäh­rend des gan­zen pro­zes­ses baue ich be­reits fo­li­en die mir un­ter­wegs ein­fie­len, von de­nen ich danch min­des­tens die hälf­te weg­schm­eis­se. die prä­se­nen­ta­ti­on baue ich dann in key­note, den text auf­ge­teilt in den mo­de­ra­to­ren no­ti­zen und dazu dann hiunder­te fo­li­en.

den text habe ich seit ges­tern fer­tig. er muss noch ge­schlif­fen und an vie­len stel­len ge­kit­tet und er­gänzt oder ge­stutzt wer­den, aber in ein zwei ta­gen könn­te ich den im prin­zip hier ver­öf­fent­li­chen.

und ich fra­ge mich ge­ra­de ob das ein gute idee ist. so wirk­lich da­ge­gen spricht ei­gent­lich mei­ne vor­trags­lek­to­rin, der ich den vor­trag immr min­des­tens ein­mal vor der re­pu­bli­ca vor­spie­le, schaut sich auch meist noch ger­ne den vor­trag noch­mal live an. den text vor­her zu ver­öf­fent­li­chen, soll­te also nie­man­den da­von ab­hal­ten den vor­trag trotz­dem noch zu se­hen. an­de­rer­seits habe ich die­ses mal ja eine eher ab­sei­ti­ge büh­ne mit of­fi­zi­ell 20 plät­zen zu­ge­wie­sen be­kom­men.

trotz­dem weiss ich nicht ob es eine gute idee ist den text vor­her zu ver­öf­fent­li­chen. viel­leicht tut le­ser­feed­back dem text ja noch gut? oder spoilt das die gan­ze ge­schich­te?


nach­trag 08.05.2026:
ich habe eine um­fra­ge auf mast­o­don ge­macht, bei der ich nach ein paar stun­den aus­ver­se­hen 15 stim­men ge­löscht habe, die stim­men da­nach ten­dier­ten am ende eher zu ei­ner vor­ab-ver­öf­fent­li­chung („würd ich le­sen“). hei­ko hin­ge­gen hat mir zwei web­men­ti­ons kom­men­ta­re ge­sen­det (ei­nen hab ich mitt­ler­wei­el ge­löscht), die sich schon fast fle­hend an­hör­ten: „Nicht vor­her ver­öf­fent­li­chen“

ich war­te jetzt erst­mal ab, was mei­ne lek­to­rin sagt, wenn ich ihr das am wo­chen­en­de vor­spie­le.