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sti­cky tof­fee pud­ding nach fallow im air­fry­er

felix schwenzel in rezepte

als ich die­ses vi­deo sah, woll­te ich es gleich nach­ko­chen. hat ein paar tage ge­dau­ert, hat sich aber ge­lohnt. die bei­fah­re­rin fand es auch le­cker, ob­wohl es sehr wür­zig ist. die zu­be­rei­tung im air­fry­er, in ei­ner back­pa­pier­scha­le, hat funk­tio­niert, aber wir müs­sen glau­be ich mal eine pas­sen­de back­form für den air­fry­er kau­fen …

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das ist eine sehr, sehr leckere salzige süss­spei­se nach fallow im airfryer gebacken. aufwand ist über­schau­bar, das ess­ver­gnü­gen ist sehr, sehr gross.

sticky toffee pudding nach fallow im airfryer

zutaten

    für den teig

    • 175 g datteln
    • 100 ml kaffee
    • 100 ml wasser
    • 1 tl vanilleextrakt
    • 50 g rindernierenfett oder ersatzeise kokosfett
    • 1 prise salz
    • 175 g zuckerrübensirup
    • 2 eier
    • 175 g weizenmehl (550)
    • 1 tl backpulver
    • 1 tl natron

    für die sauce

    • 250 g schlagsahne
    • 80 g dunkler muscovado-zucker (oder kokosblütenzucker)
    • 80 g butter

    zubereitung

      für den teig

      1. die datteln grob hacken, zwei drittel der datteln in eine schale geben. ein drittel zur seite stellen.

      2. kaffee, wasser und vanille in einen topf geben und zum kochen bringen. sobald die flüs­sig­keit kocht über die datteln geben und 30 minuten ziehen lassen.

      3. während die datteln ziehen das gehackte fett, das zu­cker­rü­ben­sit­up und die eier in einen mixer geben und etwas mixen. ich habe die ein­ge­weich­ten datteln nach 15 minuten samt flüs­sig­keit da­zu­ge­ge­ben und nochmal kurz mit dem mixer gepulst.

      4. die flüssige dat­tel­mas­se in eine rühr­schüs­sel geben und das mehl, natron, salz und das letzte drittel der Datteln vor­sich­tig un­ter­he­ben. nicht zu kräftig rühren, nicht mixen; im video wird darauf hin­ge­wie­sen, dass wir hier keine glu­ten­bil­dung haben wollen.

      5. die gefaltete masse in eine back­scha­le umfüllen und 55 minuten bei 170°C im ofen backen, oder wie ich, in ein behältnis, das in den airfryer passt umfüllen. im airfryer roch es nach 10 minuten bei 170° leicht an­ge­brannt, deshalb hab ich auf 130°C und später auf 120°C run­ter­ge­stellt. also 10 minuten bei 170°, 30 minuten bei 130° und die rest­li­chen 15 minuten bei 120°C.

        Schritt 5

      für die sauce

      1. während der pudding backt, alle zutaten für die sauce (ausser der sojasauce) in einen topf geben und bei mittlerer hitze rühren, bis die butter ge­schmol­zen ist und der zucker sich aufgelöst hat. weiter rühren bis die sauce leicht eindickt und etwas dunkler wird.

      2. sobald die kon­sis­tenz passt (eine schicht auf der rückseite eines löffeln bleibt) kommt die „ge­heim­zu­tat“, die sojasauce dazu. ich hatte für die sauce bereits salzige butter benutzt, weshalb ich mich mit der sojasauce etwas zu­rück­ge­hal­ten habe und sie pipetiert habe: drei pipetten haben meiner meinung nach gereicht.

      3. wenn der teig zum pudding geworden ist, den teig noch warm und in der backform mit reichlich löchern versehen und mit einem drittel bis der hälfte der sauce begiessen. das habe ich andertalb stunden so stehen gelassen

        Schritt 8

      servieren

      1. ich habe ein paar esslöffel der sauce der auf­ge­wärm­ten sauce auf einem teller verteilt, ein gross­zü­gi­ges stück des teigs in die sosse gestellt und 20 sekunden in der mi­kro­wel­le auf­ge­wärmt. dann oben ein loch mit clotted cream füllen, noch mehr sosse drüber und essen.


      mor­gen­spa­zier­gang 08.03.2026

      felix schwenzel in bilder

      foto von ein paar gehwegplatten die sich durch die nutzung teilweise zur seite verschioben haben

      tek­to­ni­o­sche plat­ten

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      Formel 1 2026 (S2026E01) gesehen

      „viel­leicht doch nicht so schlecht, was die FIA sich da hat einfallen lassen“. in den ersten 10 runden ungefähr 20 füh­rungs­wech­sel zwischen russel und leclerc, ver­st­ap­pen von ganz hinten auf platz 10. da ging es schon sehr viel hin und her. danach wurde es es dann wieder etwas ruhiger. be­mer­kens­wert die dominanz von mercedes und ferrari, audio beim ersten rennen auch mit einem auto in den top ten.

      ver­spricht nicht un­in­ter­es­sant zu werden, diese saison.


      The Night Manager (S02E01) gesehen

      etwas viel ex­po­si­ti­on, die man viel­leicht auch so auslegen hätte können, dass man sich nicht wie ein doofkopp behandlet vorkommt. bei jeder rück­blen­de hörte ich eine leise stimme im off: „hast du jetzt kapiert worum es geht du zuschauer?“

      dann war mir alles zu vor­her­seh­bar. trotz des bemühten span­nungs­bo­gens war das extrem lang­wei­lig und in­spi­riert mich eher dazu john le carrees original zu lesen, als wei­ter­zu­gu­cken. eine folge probier ich morgen aber viel­leicht noch.



      ja, schon schade, dass man heut­zu­ta­ge keine altbauten mehr baut.

      aber im ernst, ich habe das alles mal über­flo­gen und das interview mit dem ar­chi­tek­ten angesehen. auch wenn mir die ar­chi­tek­tur auf den ersten blick nicht wirklich zusagt und of­fen­sicht­lich alles mit der vorgabe geplant wurde, bloss nicht anzuecken und keine grossen ex­pe­rie­men­te zu amchen, ist es vor allem eins nicht: protzig oder aggressiv. das sieht genauso lang­wei­lig und ver­dich­tet wie der rest der stadt aus. ich kann mich da beim besten willen nicht drüber aufregen.

      was mich al­ler­dings be­ein­druckt hat ist die qualität der vi­sua­li­sie­run­gen. man erkennt gerade noch, dass es vi­sua­li­sie­run­gen sind, aber das licht und die texturen sind schon extrem rea­lis­tisch. so rea­lis­tisch, dass ich dachte: wow ist das lang­wei­lig, ge­wöhn­lich und eng. und nach spä­tes­tens 5 jahren nutzung, wenn der schmutz der stadt sich auf der fassade abgesetzt hat, sieht das wahr­schein­lich bereits aus wie ein leicht her­un­ter­ge­kom­me­ner altbau.

      und über ei­gen­tums­woh­nun­gen denke ich spä­tes­tens seit mpfs artikel darüber, wie scheisse er miete bezahlen findet, ganz anders als noch vor ein paar jahren: https://mequito.org/stories/15146

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      ja, schon schade, dass man heut­zu­ta­ge keine altbauten mehr baut.

      aber im ernst, ich habe das alles mal über­flo­gen und das interview mit dem ar­chi­tek­ten angesehen. auch wenn mir die ar­chi­tek­tur auf den ersten blick nicht wirklich zusagt und of­fen­sicht­lich alles mit der vorgabe geplant wurde, bloss nicht anzuecken und keine grossen ex­pe­rie­men­te zu amchen, ist es vor allem eins nicht: protzig oder aggressiv. das sieht genauso lang­wei­lig und ver­dich­tet wie der rest der stadt aus. ich kann mich da beim besten willen nicht drüber aufregen.

      was mich al­ler­dings be­ein­druckt hat ist die qualität der vi­sua­li­sie­run­gen. man erkennt gerade noch, dass es vi­sua­li­sie­run­gen sind, aber das licht und die texturen sind schon extrem rea­lis­tisch. so rea­lis­tisch, dass ich dachte: wow ist das lang­wei­lig, ge­wöhn­lich und eng. und nach spä­tes­tens 5 jahren nutzung, wenn der schmutz der stadt sich auf der fassade abgesetzt hat, sieht das wahr­schein­lich bereits aus wie ein leicht her­un­ter­ge­kom­me­ner altbau.

      und über ei­gen­tums­woh­nun­gen denke ich spä­tes­tens seit mpfs artikel darüber, wie scheisse er miete bezahlen findet, ganz anders als noch vor ein paar jahren: https://mequito.org/stories/15146



      reis­pa­pier schin­ken-ei-und-kä­se-din­ger

      felix schwenzel in rezepte

      seit­dem ich die­ses vi­deo von mi­keg ge­se­hen habe, woll­te ich die reis­pa­pier-din­ger die er nach ei­nem tik­tok-re­zept im air­fry­er ge­ba­cken hat­te nach­bau­en (ab 3:37 mi­nu­ten).

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      heu­te hab ich mir reis­pa­pier ge­kauft und die din­ger mal, leicht mo­di­fi­ziert nach­ge­macht.

      reispapier schinken, ei und käse rollen

      das original enthält kein gemüse und sehr viel mehr käse, aber auch mit gar nicht mal so viel käse und etwas chinakohl waren die ganz lecker. durch den crunch der kruste auch etwas leckerer als pures rührei mit kohl, schinken und käse. mit viel mehr käse dürfte das ganze noch sehr viel leckerer werden.

      reispapier schinken, ei und käse rollen

      zutaten

      • 3 eier
      • 3 scheiben schwarzwälder schinken (oder anderer schinken oder speck)
      • 3 scheiben cheddar, gewürfelt (oder andere käse und vor allem mehr)
      • 1 handvoll chinakohl (oder jedes andere feingeschnetzelte gemüse — oder keins)
      • 2 eier
      • 4 reispapier blätter

      zubereitung

        vorbereitung

        1. käse würfeln oder reiben, kohl klein­ha­cken, schinken würfeln, eier auf­schla­gen.

          Schritt 1

        füllung

        1. den schinken in etwas fett anbraten, die eier schaumig schlagen und zusammen mit dem kohl zum schinken geben. nicht zu doll anbraten, das zeug kommt noch in den ofen.

          Schritt 2

        rollen bauen

        1. zwei weitere eier auf­schla­gen (eins hat nicht gereicht) und schaumig rühren und auf einen teller geben. 4 reis­pa­pie­re von beiden seiten im ei ein­wei­chen und über­lap­pend auf einer saubere fläche auslegen

        2. eiermasse und käse auf dem reis­pa­pier verteilen.

          Schritt 4
        3. das zu­sam­men­rol­len ist schwie­ri­ger als ich dachtem, weil das reis­pa­pier an der ar­beits­flä­che klebte. aber auch ein­ge­weicht ist das reis­pa­pier ziemlich stabil und ich habe es mit nur einem kleinen loch geschafft eine rolle zu formen und die dann zu eienr schnecke gedreht.

          Schritt 5

        backen

        1. die schnecke bei 190°C 8-10 minuten in den airfryer. danach wenden (oder auch nicht) und nochmal 3-6 minuten bei 190°C in den airfryer.

          Schritt 6