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links vom 24.01.2026
star trek

ich bin kein star trek-fan, aber ich gucke star trek seit über 40 jahren sehr, sehr gerne. als das „original“ im fernsehen lief, war ich noch ein kind und eigentlich hat mich nur die tatsache interessiert, dass es da ein raumschiff gibt, das durch den weltraum gleitet und unbekannte welten erkundet. das war spannend genug für mich. mir waren das billige, grelle setdesign und die erzählten geschichten egal.
in den achtziger und neunziger jahren fing star trek plötzlich mit TNG an, aufgeräumt auszusehen, und ich fing an zu verstehen, dass es in star trek nicht um die erkundung des weltraums ging, sondern um die erkundung von humanität, die frage, was uns menschen ausmacht, wie wir über uns hinauswachsen können, als gesellschaft und als individuen.
mit dem fragmentierten deep space nine, das im fernsehen versendet wurde, konnte ich nicht so viel anfangen, bis ich dank netflix die möglichkeit bekam, DS9 sequentiell, folge für folge zu sehen. da erkannte ich, dass es neben der erkundung von humanität, gerechtigkeit und moral in star trek auch um episches erzählen ging, um das abklopfen von philosophischen ideen und sogar um den konflikt zwischen rationalismus und religion. DS9 vollbrachte das kunststück, zu unterhalten und gleichzeitig zu zeigen, dass wahrheit und moral oft eine frage der perspektive sind.
mit voyager wurde dann klar, dass star trek auch nervig sein kann – ich sag nur neelix. ich mochte es trotzdem, es sah gut (vielleicht etwas zu clean) aus und es fielen gelegentlich tolle geschichten hinten raus. in den späten 90ern und frühen 00ern fand ich voyager trotz neelix und gesichts-tatoo toll und auch das spätere durchbingen auf netflix war nur zu 30 % langweilig.
enterprise, also die serie mit captain archer, die um das jahr 2150 spielte, sah wieder fast so billig und kammerspielartig aus wie das „original“ mit captain kirk. ich fand kaum eine folge langweilig, als ich mir das vor ein paar jahren am stück reinzog.
discovery und später picard empfand ich dann als extremen bruch. star trek wollte plötzlich kein kammerspiel mehr sein, sondern ambitionierte action-unterhaltung. ich habe alle folgen von discovery und picard gesehen und nach jeder folge dachte ich genau drei buchstaben: WTF? ich dachte auch: kann ja nur besser werden — wurde es dann aber nicht.
pathos hatte star trek immer schon, aber seit discovery wurde das pathos unerträglich. subtil war star trek auch nie, aber seit discovery verschwand das hintergründige: statt dem publikum die interpretation des gesehenen zu überlassen, wurde star trek explizit und konnte vor lauter exposition kaum noch atmen.
picard empfand ich dann eigentlich nur noch als fan-service und nostalgie-quark — für den sich allerdings kaum noch fans zu interessieren schienen. picard war die erste star trek-serie, die mich aggressiv machte, weil sie gleichzeitig angestrengt und lieblos war.
prodigy und strange new worlds gefielen mir dann wieder. in strange new worlds zog wieder humor ins star trek-universum ein, den ich seit worf in TNG und DS9 so sehr liebte. prodigy war teilweise nervig, wagte aber auf eine art so was wie eine mutige neuinterpretation des guten alten star trek-themas: die erkundung der frage, was menschlichkeit, was humanismus ausmacht.
lower decks fand ich vorwiegend langweilig und billig und wenn überhaupt, hab ich das sehr sporadisch und unenthusiastisch gesehen.
und jetzt: starfleet academy. drei folgen sind versendet und ich bin hin und her gerissen. visuell stimme ich thomas gigold zu:
Die Sets sind, wie immer in neuem Trek, überbordend.
mit dem unterschied dass thomas das offenbar gefällt und ich es grässlich finde. mir ist das zu viel von allen, vor allem zu viel bling, zu dick aufgetragen, als ob man eine swarowski-filiale oder den trump tower betritt.
„alles fake“ ist ein altes, bewährtes star trek muster, aber in academy ist es so dick, bunt und glänzend aufgetragen, dass es unerträglich wird. ich überlege ernsthaft meinen bildschirm für die nächsten folgen auf schwarz/weiss zu stellen um das überhaupt noch ertragen zu können.
etwas zu dick aufgetragen sind für meinen geschmack auch die muskeln von caleb. in den ersten beiden folgen hatte ich noch den eindruck, dass das ensemble zwar mit allen möglichen körperformen ausgestatte ist und nicht nur denen, die gängigen schönheitsidealen entsprechen, aber das auftritte in unterhemden oder freiem oberkörper den durchtrainierten körpern vorbehalten waren. das wurde in folge 3 dann aber relativiert, in dem das ganze ensemble in badehosen und -anzügen auftreten musste.
auch wenn ich nach drei folgen academy hin und her gerissen bin und vieles doof finde, habe ich anknüpfungspunkte gefunden die mich — glaube ich — weiter am ball halten werden. ich finde die geschichten gar nicht mal sooo schlecht und ich bin froh, dass (ausser beim setdesign) das bombastische der discovery-ära wieder zurückgefahren wurde. academy fühlt sich wieder kammerspielartiger an und hat es in folge 2 zweimal geschafft mich dazu zu bringen mir zitate zu notieren:
Children are our ambassadors to now.
und:
- Would you agree progress is impossible without change?
- I believe that most people who say they want progress don’t really want to change. Which often makes both impossible.
- Touché.
das erste zitat finde ich nach einer woche immer noch so klug wie vor einer woche, das zweite ist schlechter gealtert, ist aber gar nicht mal so dumm.
als zwischenfazit würde ich über starfleet academy sagen: es macht mich nicht aggressiv, dass es scheisse aussieht stört mich nicht wirklich und die geschichten sind zwar keine weltklasse, aber erträglich. wenn ich schulnoten vergeben müsste: gerade noch befriedigend, hat luft nach oben.
zitate mit fonts
eben hatte ich eine schnapsidee, obwohl ich keinen schnaps trinke. ich dachte kurz, wie das wohl aussieht, wenn man zitate aus anderen blogs in deren schriftart einfärbt. ich wollte es mal ausprobieren, jetzt sehe ich, es ist weniger beeindruckend als ich gehofft hatte. aber wie das beim „bloggen“ so ist, auch wenns scheisse geworden ist, kann man es ja trotzdem veröffentlichen.
mequito.org (EB garamond):
Meine Frau hat große Pläne für die Verschönerung unserer Wohnung. Ihre Pläne erfordern jedoch immer meine tatkräftige Unterstützung. Alles, was Kraft und Maschinen verlangt, wird direkt in meine Aufgabenliste geschrieben. Ich fühle mich sehr geehrt davon, wenn ich sehe, was sie mir alles zutraut. Ich strenge mich natürlich an, die handwerkliche Erwartung an mich zu erfüllen. Vielleicht macht sie das aber auch mit Absicht. Ich habe sie nach 17 Jahren noch nicht ganz durchschaut.
bei uns ist das anders: alles was kraft und maschinen verlangt, nehme ich aus der aufgabenliste der beifahrerin raus und schreibe es in meine liste.
eine brotschneide-maschine haben wir uns unter anderem deshalb gekauft, damit sich die beifahrerin weniger oft beim brotschneiden verletzt. meine sorgen um ihre finger beruhigt die brotschneidemaschine, nur mal so als beispiel, dann aber auch nicht wirklich. andererseits haben die beifahrerin und ich beide eine grosse affinität zu maschinen. wir lieben beide unsere werkzeuge und maschinen und unterm strich stimmt es gar nicht was ich im ersten absatz schrieb: wir nutzen einfach beide unsere maschinen.
ankegroener.de (quattrocento sans):
Vorgestern abend gab’s bei mir einen Krachersalat aus den neuen Meal Plans von Nisha, den ich gestern nochmal in der Mittagspause genoss. Und weil gleich zwei Kolleginnen das Rezept haben wollten, tippe ich es ausnahmsweise mal ins Interweb, was ich eigentlich mit den Rezepten aus den Meal Plans nicht mache, weil Nisha damit ihr Geld verdient. Aber dieser Salat sollte nicht nur von uns Abonnentinnen gegessen werden!
wir waren auch ein paar monate abonnenten von nisha. das war immer sehr lecker und lehrreich mit dem food-prep und den teilweise ungewöhnlichen zubereitungsarten von alt bekanntem. ich glaube nach ein paar monaten wurde es uns dann doch ein bisschen zu kichererbsig und eintönig, aber den grünen salat den anke hier abgeschrieben hat, den koche ich nochmal nach.
Wie auch immer, [Der Schimmelreiter] ist ein interessantes, sehr aufregendes, aber auch irritierendes Buch. Besonders die Schlussszene ist so spannend erzählt, wie ich es selten erlebt habe. Hier kann man das ganze Buch online lesena.
ich will dieses jahr auf jeden fall mehr klassiker lesen. deshalb ist der link auf den schimmelreiter volltext eine notiz an mich selbst.
nachtrag 23.01.2026:
grünen salat nachgekocht; war lecker aber die beifahrerin haben nur die gerösteten mandeln umgehauen. ich fand auch die gerösteten kichererbsen gut, das dressing war OK, aber wir mussten frü unseren geschmack kräftig nachsäuern. auf jeden fall sieht der salat gut aus.
der #morgenspaziergang war kalt (-6°C) und kurz. dafür ne sehr fotogene baustelle gesehen.
institut für tropenmedizin und internationale gesundheit
manchmal, wenn ich sachen repariere, hab ich das gefühl, dass sie dann besser als vorher funktionieren.
heute früh bin ich nach 4 tagen schwerem männerschnupfen und sehr erholsamen schlaf aufgewacht und bilde mir ein, jetzt besser zu funktionieren als vorher.
ich glaube es ist klug solche euphorischen wallungen skeptisch zu betrachten.
aber ich fühl mich bombig.

Bürgerwiese
posting frequenz ≥ 7/woche
ich sehe in meiner „blogrolle“ und meinem feedreader, dass sehr viele menschen aus meiner blogblase jetzt wieder regelmässig oder gar täglich ins internet schreiben.
zum beispiel schreibt anke gröner dieses jahr jeden tag und das freut mich sehr, nachdem es dort lange sehr ruhig war.
oder eay.cc der laut seinem archiv 2025 im ø alle zwei tage schrob, jetzt auch mindestens täglich.
oder nico, 20 tage am stück.
thomas gigold hat sich vorgenommen „7× bloggen in der Woche“ und bis jetzt locker durchgehalten.
maximillian buddenbohm (aka buddenblum) macht das glaube ich schon seit 10-20 ewigkeiten ohne mit der wimper zu zucken, genau wie die kaltmamsell, obwohl ich bei ihr gerade ein wimpernzucken beobachtet habe.
auch sehr schön, dass der knsupermagier jetzt auch (wieder?) täglich schreibt und offenbar spass dabei hat.
ben_, konstantin, meq (aka mpf) und herrpaul_ machen das allerdings auch schon — glaube ich — seit ewigkeiten.
auch wenn ich anje noch nicht so lange folge, aber seit ich ichs tue kommt täglich ein beitrag.
jedenfalls freut mich das ausnahmsweise mal sehr teil eines trends zu sein. aktuell ist mein streak bei 271 tagen, das heißt seit dem 26.04.2025 habe ich jeden tag mindestens einen beitrag veröffentlicht. einige der beiträge bestehen vorwiegend aus bild-/binär dateien und metadaten, aber ich glaube ich habe auch ziemlich viel geschrieben. wer das lieber ein bisschen vorgefiltert haben möchte: unter /top gibt nur die beiträge die mindestens 10 „likes“ (oder 25 oder 50) bekommen haben. für den 10er-filter gibt’s auch RSS.
was mich aber besonders freut: täglich ins internet zu schreiben fühlt sich auch nach 271 tagen gut und gerne an.
nachtrag 23.01.2026:
ein bild, 572 worte, keine werbung

pax-, zimmer- und balkontüren
als ich in den letzten tagen etwas öfter im bett lag, fiel mir auf, wie gut die angepasste beleuchtung (adaptive lighting) der gardinenstange funktioniert. konkret: das die lichtfarbe die durch die balkon-tür ins zimmer dringt, der lichtfarbe des LED-streifen über der balkontür ähnelt. der LED-streifen auf der gardinenstange beleuchtet die decke indirekt, je nach tageszeit, oder genauer, je nach sonnenstand jeweils angepasst an die lichtfarbe draussen.
man kann es auch einfach sagen: morgens und abends ist das licht rot/gelb stichig (warmweiss), tagsüber eher kaltweiss, nachts leuchtet es blau. blau leuchtet es erstens weil ich es angenehm finde und zweitens, damit ich jedem der behauptet blaues licht störe den schlaf sagen kann, dass ich seit fünf jahren bestens unter (schwachem) blaulicht schlafe.
jedenfalls wollte ich meiner befriedigung mit der home assistant adaptive lighting erweiterung ausdruck verleihen und ein beweisfoto meiner befriedigung veröffentlichen. dann fiel mir fasziniert auf, was man sonst noch so auf diesem bild alles sehen kann.
klar zum einen: wir lieben ikea und speziell pax. vor 13 jahren habe ich pax zum ersten mal meine liebe erklärt, dann ein paar tage später habe ich mir mit pax einen traum erfüllt und vor sieben jahren haben wir pax sogar erweitert. auf dem bild hier sieht man auch, dass wir die pax-spiegeltür kaputt gemacht haben, aber schwarzes gaffa-tape verdeckt den schaden ganz hervorragend.
dann sieht man auch das „neon“ schild, dass ich mir vor acht jahren gebaut habe (dokumentation für die erste version, die ich dem kind geschenkt habe).
man sieht die „preview edition“ des home assistant voice dings, mit der ich sehr zufrieden bin und mit der ich mit home assistant spreche und home assistant mit mir. man sieht auch, dass da noch eine playstation eye steht, die ich als mikrofon benutze um damit die acht jahre alten binaries des original snips.co wakewords „hey snips“ zu beliefern. dieses wirklich uralte wake wordfunktioniert weiterhin sehr sensibel (ich kann „hey snips“ auch flüstern) und mit so gut wie keinen false positives, dass ich sehr froh bin die alten binaries in einem docker container am laufen halten zu können. die playstation eye ist an einem raspi angeschlossen, auf dem ein rhasspy:2.5.11-container läuft, der nichts anderes macht als den mikrofoninput per mqtt an die alte snips-binary zu liefern.
da oben steht auch noch eine alte xiaomi dafang kamera, die gerade wegguckt, aber zur balkontür guckt, wenn wir die wohnung verlassen haben. der dafang konnte man damals eine eigene firmware aufspielen, sie macht nach wie vor was sie machen soll.

ausserdem sieht man im flur schemenhaft unseren brother drucker, links daneben ein ipad, das nur angeht wenn der flur besetzt ist und sonst das wetter zeigt. ausserdem sieht man unseren luftreiniger AC2889/10 von philips, der sich anfangs etwas störisch, mittlerweile dank kongo09 aber sehr zuverlässig mit home assistant steuern lässt.
was man auch sieht: den roll hocker, den sich die beifahrerin eigentlich gekauft hatte, der mir dann aber so gut gefiel, dass ich ihn seitdem benutze. ich mochte noch nie besonders gerne auf stühlen sitzen. am liebsten sitze ich auf barkockern oder solchen niedrigen hockern. ich bin quasi ein stuben-hocker-hocker. diesen speziellen hocker (beispielkauflink) kann ich jedefalls von ganzem herzen empfehlen, die rollen funktionieren auf teppich oder jetzt neu, auch ohne teppich.
winkekatze vs. trinkvogel
seit weihnachten wohnt ein trinkvogel bei uns. naja, hier wohnen schon länger einige trinkvögel, aber jetzt wohnt hier eben auch der trinkvogel. der trinkvogel ist aus der generation meiner eltern (patentiert 1946).
jedenfalls fiel mir auf, dass der trinkvogel eigentlich auch der legitime vorgänger der winkekatze ist. mit dem unterschied, dass der trinkvogel keine batterie benötigt und weniger extrovertiert als die winkekatze ist.
ich kann mich noch daran erinnern diesen trinkvogel als kind im schaufenster des haus-eulenspiegel in aachen gesehen zu haben (als es noch ein scherzartikel-laden war). nur habe ich als kind nie verstanden was daran besonders sein soll. jetzt weiss ich: solange der trinkvogel etwas wasser hat, in das er seinen schnabel tunken kann, bewegt er sich immer weiter. er ist eigentlich eine fein ausbalancierte wärmekraftmaschine.
morgenspaziergang 20.01.2026
heute früh nur ne kleine runde (2,2 km).
es war -4°C, dafür hatte ich drei jacken an.




city kino wedding
schnelle links 20.01.2026
ich liege seit montag mit einem schweren männerschnupfen überwiegend im bett. anders als kamele habe ich keine eingebaute gehirn-klimaanlage, weshalb es mir schwerfällt mit dem leicht überhitzten kopf klar zu denken. wobei das mit dem klar denken ja ohnehin sehr relativ ist, aber momentan eben relativ unklar.

TRUCK OF THE YEAR ’79
ix ❤️ RSS
ich lebe seit ewigkeiten sozusagen in meinem RSS-reader. neuigkeiten jeder art erfahre ich aus meinen > 419 abonnierten feeds. der einzige algorithmus dem ich in meinem RSS-reader begegne ist der, der nach datum sortiert.
es gibt wenige ausnahmen zu dieser regel: eine ist spiegel.de, dessen startseite ich täglich einmal aufrufe und „durcharbeite“ und eine andere ist youtube.com, dessen algorithmus mir meiner meinung nach eine gute und passende auswahl präsentiert. alle paar tage rufe ich heise.de auf. und neuerdings gehe ich ein- bis drei-täglich auf konstantins reader.konnexus.net. die feeds die dort angezeigt werden habe ich zwar auch zum grösstenteil abonniert, aber so komme ich dann bei der einen oder anderen quelle auch mal auf der webseite vorbei, statt nur die feedansicht zu sehen.
konstantins reader hilft mir auch kurzfristig eventuelle probleme mit meinem feed zu erkennen. wenn man die ganze zeit an seinem kirby rumspielt, geht ja auch mal was kaputt. natürlich habe ich meine feeds auch selbst abonniert um gegebenenfalls fehler oder probleme zu erkennen. ich hab jetzt auch mein feedly-konto reaktiviert (in der kostenlosen variante), um auch dort zu prüfen, ob alles in ordnung mit meinen feeds ist.
und da fiel mir gestern und heute leider auf, dass die neuen templates, die ich rund um mein neues favoriten und bookmark system gebaut habe, noch nicht für die RSS ausgabe optimiert waren.

eigentlich gebe ich youtube-embeds, bilder, videos, mastodon- und bluesky-embeds im RSS-feed mit vereinfachten templates aus. im screenshot sieht man, dass hier ein youtube-embed mit dem frontend-code ausgeliefert wurde. im frontend gibt’s den embed-code erst nach einem (javascript-) klick auf ein lokales vorschaubild. per RSS liefere ich den (youtube) nativen embed-code aus, weil javascript-gedöns im RSS-feed nicht zuverlässig funktioniert und von verantwortungsvollen feed-readern ausgefiltert wird.
jedenfalls sollte das jetzt wieder so funktionieren wie gedacht. die neuen templates beachten jetzt alle die vorgabe im RSS vereinfachten code auszugeben. entschuldigung für die suboptimalen RSS-lieferungen in den letzten tagen.
während ich da so bei feedly rumklickte, fiel mir auf, dass meine alte feed-adresse (wirres.net/index.xml), die weiterhin funktioniert, bzw. auf die neue feed-adresse (wirres.net/feed/) weiterleitet, laut feedly diese eigenschaften hat:
2K followers / 13 articles per week / #kultur #medien #news
2K followers? das wollte ich einerseits nicht glauben und dachte andererseits, dass feedly dann ja wohl eine ziemlich grosse anzahl schlummernder, also ungenutzer konten haben muss. ich hatte mein feedly konto auch 3 bis 4 jahre nicht genutzt, bzw. eigentlich ohnehin nur für testzwecke angelegt. aber meine neugier war geweckt und weil gemini mir sagte, dass feedly die genaue anzahl der subscriber beim abholen des feeds nennt, aktivierte ich heute nacht meine apache access logs (die sind normalerweise deaktiviert) — und siehe da:
- - - [18/Jan/2026:05:58:46 +0100] "GET /feed/ HTTP/1.1" 200 92596 "-" "Feedly/1.0 (+https://feedly.com/poller.html; 2483 subscriber>
diese zahl widerspricht allerdings meinen eigenen messung. seit ca. 30 tagen habe ich meinen feeds einen matomo-image-tracker hinzugefügt (matomo anonymisiert die letzten zwei bytes der IP-adresse) und matomo zählt eher so um die 300 RSS-feed lesende (unique visitors pro tag).
da meine matomo-instanz (stats.wirres.net) auf einschlägigen werbeblocker-listen steht, gehe ich davon aus, dass mindestens ein drittel der aufrufe ungetrackt sind. das wären dann so um die 400 aktive rss-abos — und würde bedeuten dass feedly mindestens 2000 schlafende/ungenutzte wirres.net abos hat. (feedly reicht den image tracker durch, filtert den nicht aus.)
auffällig beim RSS-feed tracking war übrigens, dass der artikel darmspiegelung per RSS überdurchschnittlich oft gelesen wurde. oder umgekehrt dürfte das ein zeichen dafür sein, dass viele lesende die artikelvorschau meiner artikel gar nicht anklicken, ausser es interessiert sie. und darmspiegelung scheint ein guter interesse-trigger zu sein.
tl;dr: ich gebe mir mühe meine rss-feeds zu optimieren, das gelingt mir nicht immer. pro tag zähle ich derzeit laut matomo bis zu 250 einzelne besucher auf der webseite und 300-400 einzelne leser per RSS.
siehe auch:
links vom 18.01.2026
sperrmüllevent vor der haustür (bsr kieztage)
gletscherwanderung
schnee und eis sind teilweise weggeschmolzen, aber heute nacht zog es dann wieder an, weshalb sich die wanderung in den rehbergen ein bisschen wie eine gletscherwanderung anfühlte und aussah.

sieht aus wie ein quasi-gletscher

zugefrorener schiffahrtskanal

















via coldheat.de:
ich hab mir das video der rekonstruktion sehr gerne angesehen. ich mag vor allem die idee, etwas pixel für pixel aufzubauen und dabei zuzuschauen. und noch mehr mag ich die idee, den eigenen handlungspielraum radikal einzuschränken (hier: anzahl der pixel und der farben).
grenzen, einschränkungen, technische limitierungen beflügeln die kunst. umgekehrt, wenn alles möglich ist, wenn die einzige grenze das ist, was einem für einen prompt einfällt, dann wird das ergebnis ruck zuck sehr, sehr langweilig und unspannend . ich glaube wenn KIs maximal 640 × 480 px hoch auflösende bilder ausgeben könnten, wäre KI-kunst vielleicht einen ticken interessanter.