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… Leute wählen die AFD, nicht weil es Ihnen danach besser geht, sondern weil es anderen danach schlechter geht.”
Dies wiederum erinnert mich an eine Aussage, die ich Anfang des Jahres in einem Podcast hörte, sofort notierte und welche in die gleiche Kerbe schlägt.
And sometimes power can be, I can knock you down. And it’s much easier to knock somebody down than it is to build something.
Den eigenen Selbstwert virtuell zu steigern, indem man andere nach unten drückt, ist nicht nur ein sehr modernes Verhaltensmuster vieler, sondern auch etwas, was ich persönlich relativ früh im Leben selbst erlebt habe, und Freundschaft oder Sympathie im Allgemeinen hat sich für mich immer explizit mit dem Gegenteil definiert.
Ich kannte Menschen, die von Che Guevara verblendet waren, von Osho, dem Guru, sogar von Andreas Baader. Alles schlimm genug. Aber warum agieren Personen, die ihr Leben lang drei Mahlzeiten am Tag hatten, in Frieden und Sicherheit leben dürfen und durch die freien Medien und politischen Systeme des Westens sogar reich und berühmt wurden – ich denke an Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht, Gerhard Schröder, Alice Schwarzer, Ulrike Guérot, Marine Le Pen und viele, viele andere –, nun objektiv in Putins Interesse? Putin, der sein Volk bestiehlt, täglich morden lässt – so gierig und so brutal. So grausam. Muss man sich mal vorstellen.
roman jasiek über seinen zweiten geburtstag.
Der 29. August ist [mein] zweiter Geburtstag quasi, denn an diesem Tag wurde mir geschenkt, weiterzuleben. Und das, merke ich gerade, wird mich vermutlich noch lange beschäftigen. Meine Liebsten gewiss auch. Und auch, wenn ich selbst im Vorfeld keine Warnsignale meines Körpers wahrgenommen habe […], kann ich nur abschließend sagen: Achtet auf Euch.
If I learn today that my neighbors have political views that my “side” considers unacceptable and unforgivable, should I be able to have dinner at their house, shovel their snow, or even greet them outside?
Should I be condemned for supporting or associating with them in non-political contexts?
Should I be condemned for not publicly condemning them myself?
While privilege and power dynamics play a complex and unavoidable role in this, I don’t want to associate with any community that would insist on either of those.
And I can’t help but feel that maybe we were better off before we knew everyone’s hot takes on everything.
in meinem #rp24 vortrag habe ich in völlig anderem zusammenhang gesagt, dass unwissenheit kein segen sein muss (nicht „ignorance is bliss“), sondern dass es darum geht gelassen zu bleiben. und in nochmal einen anderen zusammenhang hab ich gelesen, dass es manchmal besser sein kann andere nicht nach ihren einstellungen, sondern nach ihrem handeln zu beurteilen.
abgesehen davon mag ich es, wie marco arment seien fussnoten darstellt.
Die Zeit, die ich im Layover verbringe, wie der 24 – 48 stündige Aufenthalt am Zielort genannt wird, hat sehr wenig mit dem allgemein bekannten Reisen oder Geschäftsreisen zu tun. Natürlich kann ich im Gegensatz zu anderen Menschen mit beruflichem Auftrag über meine Zeit während des Aufenthalts frei verfügen, und für nicht wenige sind die Aufenthalte in fremden Städten eine Entlohnung, die die Strapazen erträglich machen. So bedeutet der Traumjob Fliegen in vielen Augen einen Vorzug: Reisen für schmales Geld.
das habe ich sehr gerne gelesen.
xy ist punk hört sich immer so abgegriffen an, so selbstverherrlichend an. aber das passt hier schon, indieweb, bloggen, ins internet schreiben bedeutet eben punk in dem sinne, zu machen wonach es einem selbst ist und nicht wonach es anderen ist. und das ist in mehreren kurzen, knappen kapiteln gut beschrieben.
