"Folgt man diesen Zahlen, treibt KI den Kli­ma­wan­del zwar voran, al­ler­dings ver­mut­lich weniger als andere Bereiche. Kli­ma­an­la­gen allein könnten bis zum Jahr 2030 einer Prognose zufolge das Vielfache an Strom ver­schlin­gen, den alle KI-Re­chen­zen­tren zusammen benötigen. Der En­er­gie­ver­brauch von KI-Re­chen­zen­tren sei »ge­gen­wär­tig nicht das dominante Kli­ma­pro­blem«, sagt Wolfgang Maaß, Wirt­schafts­in­for­ma­ti­ker am Deutschen For­schungs­zen­trum für künst­li­che In­tel­li­genz, dem Science Media Center. Die po­li­ti­sche Auf­merk­sam­keit darauf zu legen, könne »Res­sour­cen von drin­gen­de­ren De­kar­bo­ni­sie­rungs­auf­ga­ben ablenken«.