River
Es bleibt bei: dauerhaft müde.
Ich glaube, meine durchschnittliche Schlafdauer liegt inzwischen bei rund 14 Stunden pro Tag. Nicht in einem Stück, sondern immer abschnittsweise, aber wenn ich länger als 2-3 Stunden am Stück wach war, muss ich mich unbedingt wieder ausruhen, hinlegen, Augen zumachen und zack: eingeschlafen.
geht mir im moment auch so. ich glaube man nennt das frühjahrsmüdigkeit. obwohl, so früh im jahr isses auch nicht mehr. vielleicht das alter?
ich kann mit theater nicht viel anfangen, das ist mir oft zu prätentiös und wichtigtuerisch. aber das was die theaterregisseurin angela richter hier über das theaterpublikum resümiert, trifft ein paar relevante nägel auf den kopf.
Vielleicht erklärt das auch, warum das Theaterpublikum sich so verändert hat. Das alte Publikum war gebildet genug, sich beleidigen zu lassen. Das neue Publikum ist moralisch genug, sich bestätigt fühlen zu wollen. Das ist ein Unterschied.
Die alten Silberrücken in den roten Samtsesseln hatten etwas, das heute selten geworden ist: Gelassenheit gegenüber Kunst. Sie wussten, dass Theater ein Ort der Rollen ist – nicht der moralischen Bekenntnisse. Dass Figuren Dinge sagen dürfen, die Menschen nicht sagen würden. Dass Provokation kein moralischer Unfall ist, sondern ein ästhetisches Mittel.
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aktuell für mich nicht sonderlich nützlich, aber enthält ein paar gite bahnfahrtipps.
(via)
Diese fehlende Präposition — die fehlt doch schon seit mindestens 20 Jahren in den Bahnansagen?
