River


House of the Dragon (S03E04) gesehen

ich hab echt keine ahnung warum mich diese staffel HOTD so irre langweilt. die in­sze­nie­rung ist aufwendig aber kommt mir durch und durch hölzern vor. die schau­spie­ler sind bemüht, aber die cha­rak­te­re leer und vor­her­seh­bar. ich sehe den roten faden der erzählung, aber keine ge­schich­ten die mich irgendwie berührten.









Chefs Table: Legends (S01E04) gesehen

alice waters re­stau­rant war eins der ersten re­stau­rants, in dem die namen der bauern auf der spei­se­kar­te standen. sie sagt mehrfach — und das dürfte ihre zentrale botschaft sein — das sie möchte dass die menschen wissen woher ihr essen kommt.

alles ist — wie immer bei chefs table — etwas arg pa­the­tisch in­sze­niert, aber die einfachen und deshalb starken idee von alice waters, über­zeu­gen sehr: ern­te­fri­sches, natürlich ge­wach­se­nes gemüse, vieh das gras frisst, bauern (und lehrer) mehr zu schätzen wissen.

das ist alle nichts re­vo­lu­tio­nä­res oder neues, aber in amerika hat sowas das potenzial grosse kon­tro­ver­sen zu ent­flam­men. auch witzig: die parallen zu clarksons farm, dessen grosses verdienst es sein dürfte, eben genau zu zeigen, wo das essen herkommt und wie wichtig bauern und nah­rungs­mit­tel­pro­duk­ti­on vor ort sind.





die bei­fah­re­rin über das kind, kunst und sich selbst. epischer text, gern gelesen — auch beim vierten mal.

malerei erklärt sich nicht durch sprache, weder in die eine noch in die andere richtung. in die eine richtung kommen il­lus­tra­tio­nen heraus, in die andere werden äpfel zu birnen. was gemalte bilder sind und was sie zeigen kann sprache nur umkreisen. wer seine malerei tat­säch­lich voll­stän­dig in sprache über­set­zen kann der braucht aus meiner sicht ei­gent­lich nicht malen.