River
Peyrondet und sein Team waren nicht Tennis spielen und erfanden auch keine Telefonate mit Macron. Mehrmals am Tag gab es auf der Seite des Rathauses eine durchdachte, gut verständliche und ausführliche Lagebeschreibung. Überhaupt war die Kommunikation aller politisch Verantwortlichen die wahre Freude in der entsetzlichen Lage: Immer aufrichtig, nie selbstbezogen, sondern lösungsorientiert und wertschätzend.
Oft genug verzweifle ich am politischen und sozialen Dauerstreit, an der Hoffnungslosigkeit der Parteien und dem Wahnsinn der Talkshows in Frankreichs verzweifelt. Hier sah ich ein anderes Land, das offenbar die ganze Zeit unter einer Plane in einer Scheune vor sich hin geschlafen hat. Zusammenhalt war da. Vertrauen, Respekt, Pragmatismus.
(via)
aus dem mascheinenraum von waxy.org; andy baio hat sein supercut.org renoviert, bzw. wiederbelebt.
Wie erfüllend so Nichts sein kann
Wie eine grosse, leere Kirche ist es hier – einfach ohne Gott (oder mit Gott, das ist wohl eine individuelle Angelegenheit)
Das blosse Hiersein ist erholsam wie ein Saunabesuch – einfach ohne die Hitze
das sieht erstaunlich gut aus.
[Lindsay Ems] schreibt: „Mir wurde klar, dass die Amish der Technologie gegenüber eigentlich neutral eingestellt sind. Es ist für sie zweitrangig, worum es sich bei einer neuen Technologie handelt oder wie sie funktioniert; entscheidend ist für sie, welche Auswirkungen ihre Einführung auf die Gemeinschaft hätte.“
kaffeeringe denkt darüber nach was wir über technologie-nutzung von den amish lernen könnten. lesenswert auch der artikel von lindsay ems mit dem titel How the Amish Let Technology in Without Letting It Take Over:
I became less intrigued by Amish restrictions on technology than by the social world they sought to preserve and protect with those restrictions. In the end, I came to realize that the Amish are, in fact, technology-agnostic. They do not care much about what a new technology is or how it works; they care about what its adoption would mean for the surrounding community.
jetzt habe ich endlich mal ein pro-argument für pixelfed gehört, dass ich verstehe:
Mastodon kann ja immer nur die ersten vier davon anzeigen, aber Pixelfed kann mit mehr Bildern umgehen.
trotzdem: nur um mehr als vier bilder ins fediverse posten zu können werde ich mir kein pixelfed-konto zulegen. zumal die probleme die steffen hier beschreibt und die ihn zum umzug bewogen haben, genau die gleichen sind, denen ich auch aus dem weg gehen möchte.
„wir“ wundern uns ja immer über immigranten die trump wählen oder der afd nahe stehen. so nach dem motto: „verstehen die nicht, dass sie sich damit selbst schaden?“
wenn politiker hingegen verschärfungen des straf- oder zivilrechts fordern sind wir auch oft zu schnell an bord. populismus funktioniert, weil wir immer irgendwie denken, dass wir nicht mitgemeint sind, dass verschärfungen und freiheitseinschräkungen uns bestimmt nie betreffen werden. ich finde die wiederkehrenden forderungen scharf zu differenzieren von thomas fischer teilweise auch sehr anstrengend und gelegentlich bräsig, aber genauso finde ich sie wichtig und richtig. macht ja sonst kaum noch jemand.


ich hab lange gebraucht bis cih das verstanden habe und germekt habe, dass ich meine augen etwas zukneifen kann um schärfer zu sehen. aber ich bin ja auch nicht angesprochen.