River















Zwei alte Bücher mit Bukowski-Kurz­ge­schich­ten gefunden. Habe mal durch­ge­blät­tert; ich glaube nicht, dass ich das Zeug heute noch lesen möchte. In Zeiten des Her­an­wach­sens war Charles Bukowski für viele eine große Sache. Anti-bür­ger­lich, verkommen und sowohl gegen rechte als auch gegen linke Lehrer zu ge­brau­chen.

da stimme ich zu und das erinnert mich an das was ma­xi­mil­li­an bud­den­bohm gerade neulich schrob:

Kurz kam mir auch wieder die Er­in­ne­rung daran, wie ich mit den Söhnen, als sie noch klein waren, einen ver­meint­lich lustigen Film aus meiner Kindheit sehen wollte, mit Bud Spencer und Terence Hill. Denn was hatten wir gelacht damals! In den ersten Minuten des Films wurden dann Frauen und Kinder ge­schla­gen, wurde ohne Gurt Auto gefahren, wurde beim Fa­mi­li­en­es­sen geraucht und gesoffen. Ich hatte so viel spontanen Er­klä­rungs­be­darf, wir haben den Film dann nicht wei­ter­ge­se­hen. Zumal auch keine einzige der Pointen bei den Söhnen funk­tio­nier­te.

Tempi passati, das gilt oft auch für den Humor der Zeit.

ver­gan­ge­ne zeiten indeed.





Masters of the Universe (2026) gesehen

so schlecht das er schon fast ok ist. die besetzung ist hoch­ka­rä­tig, das drehbuch bemüht, die musik 80er und man bemüht sich ernsthaft nicht allzu ernsthaft zu wirken.

ich muss zugeben, ich hab ein, zwei mal herzhaft gelacht und ich habe bis zum ende durch­ge­hal­ten. das schaffen die wenigsten wirklich schlech­ten filme — ausser ich bin in einem kino ein­ge­sperrt.

den film kann man sich gut sparen, aber genauso gut ansehen, wenn man nichts besseres mit seinem leben anfangen kann.