archiv: 2026 ×

Hijack (S02E01) gesehen

die erste staffel liess sich gut wegbingen. in der zweiten staffel lässt sich eher gut cringen.

die zweite staffel spielt offenbar in berlin und ich muss immer zu­sam­men­zucken, wenn ich schlecht ge­schau­spie­ler­tes deutsch höre. die BVG hat für den film ne neue fu­tu­ris­ti­sche, fotogene leit­stel­le spendiert bekommen und im film sind die ansagen in den ubahnen plötzlich ver­ständ­lich?

das wäre doch mal was für die echte BVG: alle fahrer für 5 jahre auf die schau­spiel­schu­le, damit die durch­sa­gen ver­ständ­lich und schlecht ge­schau­spie­lert klingen.

ich wollte, nachdem ich mich durch die 40 minuten geqäult habe, ei­gent­lich nicht wei­ter­gu­cken. aber der plottwist am ende („i’m hijacking this train“) wird mich dazu bringen doch noch eine folge zu schauen.






Formel 1 2026 (S2026E01) gesehen

„viel­leicht doch nicht so schlecht, was die FIA sich da hat einfallen lassen“. in den ersten 10 runden ungefähr 20 füh­rungs­wech­sel zwischen russel und leclerc, ver­st­ap­pen von ganz hinten auf platz 10. da ging es schon sehr viel hin und her. danach wurde es es dann wieder etwas ruhiger. be­mer­kens­wert die dominanz von mercedes und ferrari, audio beim ersten rennen auch mit einem auto in den top ten.

ver­spricht nicht un­in­ter­es­sant zu werden, diese saison.


The Night Manager (S02E01) gesehen

etwas viel ex­po­si­ti­on, die man viel­leicht auch so auslegen hätte können, dass man sich nicht wie ein doofkopp behandlet vorkommt. bei jeder rück­blen­de hörte ich eine leise stimme im off: hast du jetzt kapiert worum es geht du zuschauer? dann war mir alles zu vor­her­seh­bar. trotz des bemühten span­nungs­bo­gens wr das extrem lang­wei­lig und in­spi­riert mich eher dazu john le carrees original zu lesen, als wei­ter­zu­gu­cken. eine folge probier ich mirgen aber viel­leicht noch.



ja, schon schade, dass man heut­zu­ta­ge keine altbauten mehr baut.

aber im ernst, ich habe das alles mal über­flo­gen und das interview mit dem ar­chi­tek­ten angesehen. auch wenn mir die ar­chi­tek­tur auf den ersten blick nicht wirklich zusagt und of­fen­sicht­lich alles mit der vorgabe geplant wurde, bloss nicht anzuecken und keine grossen ex­pe­rie­men­te zu amchen, ist es vor allem eins nicht: protzig oder aggressiv. das sieht genauso lang­wei­lig und ver­dich­tet wie der rest der stadt aus. ich kann mich da beim besten willen nicht drüber aufregen.

was mich al­ler­dings be­ein­druckt hat ist die qualität der vi­sua­li­sie­run­gen. man erkennt gerade noch, dass es vi­sua­li­sie­run­gen sind, aber das licht und die texturen sind schon extrem rea­lis­tisch. so rea­lis­tisch, dass ich dachte: wow ist das lang­wei­lig, ge­wöhn­lich und eng. und nach spä­tes­tens 5 jahren nutzung, wenn der schmutz der stadt sich auf der fassade abgesetzt hat, sieht das wahr­schein­lich bereits aus wie ein leicht her­un­ter­ge­kom­me­ner altbau.

und über ei­gen­tums­woh­nun­gen denke ich spä­tes­tens seit mpfs artikel darüber, wie scheisse er miete bezahlen findet, ganz anders als noch vor ein paar jahren: https://mequito.org/stories/15146