The only se­cret of ma­gic is that I'm wil­ling to work har­der on it than you think it's worth.
-- Penn Jil­let­te

die­ses zi­tat flog mir eben in den kopf und ich muss­te erst­mal eine quel­le fin­den, um den wort­laut wie­der zu­sam­men­zu­be­kom­men. das zi­tat er­klärt gut wie zau­be­rei, il­lu­sio­nen, aber auch ganz all­ge­mein, jede krea­ti­ve ar­beit funk­tio­niert. ge­nau ge­nom­men gilt das für jede ar­beit und al­les was wir gut kön­nen. wenn je­mand et­was gut kann, dann hat die­se per­son ir­gend­wann mal da­für ge­übt — und mit ziem­li­cher wahr­schein­lich­keit mehr, als man als aus­sen­ste­hen­der für nö­tig oder mög­lich hält.

mir fällt in dem zu­sam­men­hang auch im­mer die (wahr­schein­lich aus­ge­dach­te) an­ek­do­te ein, die pa­blo pi­cas­so zu­ge­schrie­ben wird. der sass in ei­nem café und zeich­ne­te auf ei­ner ser­vi­et­te. als eine frau ihn frag­te ob er sie auf der ser­vi­et­te por­trä­tie­ren wür­de, war er in zwei mi­nu­ten fer­tig und ver­lang­te eine as­tro­no­mi­sche sum­me für das por­trät. auf den ein­wand, dass er doch nur ein paar mi­nu­ten da­für ge­braucht habe, sag­te er: „es hat mich mein gan­zes le­ben ge­kos­tet, das in zwei mi­nu­ten zu zeich­nen.“

ich fin­de bei al­lem was ich tue per­fek­ti­on über­flüs­sig. ich will nicht sa­gen, dass ich per­fek­ti­on has­se, im ge­gen­teil, per­fek­ti­on fas­zi­niert mich. aber mir ist das zu viel ar­beit. das hält mich aber nicht da­von ab, re­gel­mäs­sig sehr viel ar­beit in „gut ge­nug“ zu ste­cken. oft wahr­schein­lich deut­lich mehr, als an­de­re für ver­nünf­tig hal­ten wür­den.