This Github project from Ankur Gupta allows you to “generate beautiful, minimalist map posters for any city in the world”. There are a variety of different themes you can choose from and the resulting images are big enough to print out actual posters (20-inch height maximum).
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rands rantet sehr ausführlich über produktivitäts-werkzeuge. naja, er stellt eher fest, dass sie in der regel nichts für ihn sind. mir gefällt die idee, die er nach 20-30 minuten lesezeit entwickelt: eine todo-liste die alte einträge einfach nach einer weile löscht, ohne weitere rückfrage. find ich gut. mach ich schon lange, allerdings nicht durch löschen, sondern durch vergessen.
ich kann meine herangehensweise glaube ich am besten mit einer wasser-metapher beschreiben. das was wichtig ist schwimmt auf. entweder weils leicht ist, jemand dran zieht oder drückt oder es festgebunden hat oder weils strampelt oder gestrampelt wird. was aufhört zu strampeln sinkt langsam aus dem blickfeld. ich arbeite im alltag mit (zu) vielen verschiedenen werkzeugen, leider nicht besonders strukturiert, aber oft sehr intuitiv.
mein wichtigstes werkzeug um zu tuendes zu identifizieren und im auge zu behalten ist meine email-inbox. seit mail-programme emails in strängen zusammenfassen bleibt einerseits (meistens) der kontext erhalten und andererseits lassen neue mails die jeweiligen stränge aufschwimmen.
ich kopieren jeden tag die todos vom vortag „handschriftlich“ auf eine neues blatt und füge im laufe des tages neue hinzu. mit „handschriftlich“ meine ich zettel = textdatei und schrift = tippen und copy & pasten. das ist mühsam, aber hilfreich beim priorisieren und fürs merken. und das „manuelle“ be- und verarbeiten hilft mein unbewusstsein zu füttern.
danach kommen — zumindest auf der arbeit — diverse ticketsysteme. denen fehlt eigentlich allen ein befriedigender soundeffekt beim erledigen, aber ich finde es auch ohne soundeffekt befriedigend, dinge in ticketsystemen auf erledigt zu stellen und den fluss der erledigten dinge anschwellen zu sehen. in der praxis landen leider zu viele tu-dinge im pending.
mein hauptproblem beim erledigen hat nichts mit werkzeugen oder prozessen zu tun, sondern mit haltung oder genauer: anspruch. ich schiebe dinge auf weil ich sie richtig und gut machen will, aber weiss, dass das gegebenenfalls etwas länger braucht — also jetzt gerade noch nicht geht aber vielleicht später, oder morgen oder nächste woche.
diesen knoten habe ich beim bloggen gelöst: ich hab kein problem damit einen beitrag hinzurotzen, gerade mal gut genug zu machen, zur not später nochmal etwas zu polieren. beim rest meiner aufgaben bin ich zwar kein perfektionist, aber ich strebe schon einen gewissen qualitätsstandard an, der zumindest nicht den eindruck von hingerotzt erweckt. und genau da fängt das aufschieben dann an und man landet bei einer art magischen zweieck (statt dreieck).
hm. meq weist auf wedium.social hin:
Immerhin gibt es ein deutsches Projekt namens "Wedium". Im Oktober in Berlin gegründet. Mit dem Ziel, ein entshittetes, faires, botloses und hassfreies Instagram zu schaffen. Kommerziell soll es werden, aber gleichzeitig auch gut. Die wichtige Frage, die sich mir stellt, ist, wie man verhindert, dass Meta oder Bytedance die Firma irgendwann aufkauft, aber sonst finde ich es aus wirtschafts- und sozialpolitischer Sicht ein sehr interessantes Projekt. Man kann sich bereits voranmelden. Aber es geht erst im Juni live. Oder so.
weiss nicht. sie werben mit einem manipulierten bild, dass nicht als manipuliert gekennzeichnet ist. sie behaupten „The first social network you can trust“, sagen aber nicht warum. sie werden KI zur moderation nutzen, steht in der datenschutzerklärung, sagen aber nicht welche. sie wollen eine alternative zu instagram, tiktok und youtube sein (laut diesem wedium-werbepost auf instagram) und ich frage mich, warum nicht auch noch gleich zu facebook?
ich hab mich trotzdem mal registriert für die warteliste. wirklich interessieren würde mich vor allem: gibt’s eine API, kann ich auf meine daten per api zugrreifen, damit ich kopien meiner posts auch hier auf meiner seite vorhalten kann, oder werden sie ähnlich abgeschlossen wie instagram/meta agieren (die dafür ja auch gerne datenschutz vorschieben).
also mit anderen worten, werden sie ein angenehmer mitbürger hier im netz sein wollen, oder ein weiterer abgeschlossener, ummauerter garten?
(via)
yakir aharonov, der 1959 mit david bohm den aharonov-bohm-effekt erstmal beschrieben hat wird am ende gefragt:
- I read somewhere that the reason you decided to do the AB effect was that you didn't really think potentials were something that was just a mathematical tool like most scientists believe.
- That is correct. I was very ignorant, luckily. Sometimes it's good not to know too much.
Do you want to make your own nacho cheese (queso dip) that melts as smooth as the store-bought stuff, but uses real cheese? Of course you do! All you need is your favorite cheese, a few teaspoons of vinegar, and Alka Seltzer. Yes, Alka Seltzer. This cheese sauce tastes of pure cheese, and it's bomb proof. Make a big batch and refrigerate it. Nuke it in the microwave over and over. It just melts back into smooth, molten cheese. Enjoy!
Recipe:
(1) Combine 3 Alka Seltzer tablets (aspirin-free, flavor-free) with 6 teaspoons (60g) of distilled vinegar. Let this react until fizzing stops.
(2) Grate 6 oz / 170 g of medium-hard cheese, like cheddar.
(3) Pour Alka Seltzer mix into pot and stir in cheese over medium heat until soft and melted.
(4) Adjust to desired consistency with water, about 3 oz / 85 g.
(5) Stir in your favorite chili peppers and enjoy!
ich schliesse mich der empfehlung von john gruber an:
you’re going to love […] the essay. This is one for the ages. It’s so good.
diese idee hat mir besonders gefallen, auch wenn sie mit etwas mühe bereits heute auf fast allen geräten konfigurierbar ist (und ich fast alle geräte auf still geschaltet habe)
5) Ship a real “quiet mode”
Not “quiet except for what we care about.”
Quiet.
No popups. No tours. No surveys. No “news.” No nudges.
If the product is genuinely valuable, quiet mode should improve retention, because it respects the user’s attention and intent.
Also, it’s a nice forcing function. If your product can’t stand on its own without constantly poking the user, that’s a signal. Maybe not the signal you want, but definitely a signal.
“Design has to work, art does not.”
— Donald Judd
(€ kostenpflichtig)
ich frage mich welche zielgruppe amazon für so einen quark im auge hat. fake-glamour fans, die unter einem weltpolitischen stein leben?
@londonsuburbia@instagram.com:
I really love the fact that someone who worked for someone else quietly and modestly drew out the design of this lovely waiting room one day, then went home for tea and probably didn’t even mention it over their beef and two veg. And then, ninety-odd years later, there are still people marvelling at their work and contorting themselves around lampposts to get good photos of it. I bet they never knew what a monumentally good day at work they’d had that day.
(via)
Am Ende handelt es sich dabei um eine Disziplinierungskampagne, die die kommunikative Infrastruktur des Internets nutzt, um Menschen und Institutionen zu verunsichern. Diese Kampagne wird von zahlreichen Menschen offenbar wie ein Hobby betrieben. Man verwendet dabei gezielt eine Rezensionsplattform wie Amazon, weil man weiß, dass es einen direkten Zusammenhang von Bewerten und Verkaufen gibt. Die Botschaft ist klar: Lass das bleiben, or else… Es ist im Wesentlichen genau die Haltung, die die Gegner geschlechtergerechter Sprache anderen unterstellen.
The trillion-dollar AI industry's system for controlling their most advanced platforms is a plain text format one guy made up for his blog and then bounced off of a 17-year-old kid before sharing it with the world for free. You're welcome, Time Magazine's people of the year, The Architects of AI. Their achievement is every bit as impressive as yours.
guter longread darüber, wie john gruber mit markdown eine kleine delle ins universum schlug.
The ancient temples of Egypt contain hieroglyphs that were chiseled in stone thousands of years ago. The ideas hieroglyphs convey are more important than the type of chisel that was used to carve them.

