making of weltpolitik. nicht uninteressant.
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apropos pinboard. diesen link habe ich im pinboard-netzwerk gefunden, bei mrtoto. bisher habe ich für die waschmaschine und die spülmaschine elaborierte automationen und temlate-sensoren-konstrukte genutzt. das hat bis jetzt ok funktioniert, zumindest für benachrichtigungen wenn einer der maschinen fertig ist. ich habe auch versucht eine einigermassen realistische schätzung des aktuellen status (spülen, heizen, trocknen) umzusetzen, was für die spülmaschine ok funktionierte und sogar eine einigermassen gute laufzeit-schätzung ergab. seit dem ich allerdings die pumpe getauscht habe sind die leistungswerte leicht verschoben und die erkennung funktioniert nicht mehr 100%.
jedenfalls hoffe ich, das hiermit besser zu erfassen, ich habe gerade angefangen daten zu sammeln und mal schauen wie es geht und ob ich einen haufen selbstgestrickter senosren dun automatisirungen hiermit ablösen kann.
Nach nun 5 Episoden setze ich mich als jemand, der seit 1991 Trekkie ist, offenbar deutlich von anderen Alt-Trekkies ab, wenn ich sage: Academy überrascht mich bisher. Seit 30 Jahren dachte ich, dass es eine solche Serie nicht braucht, dafür habe ich richtig viel Spaß an ihr.
thomas findet SFA (starfleet academy) durchgehend gut. ich ertrage den pathos, das bunte, die lautstärke, das ständige, unsubtile in your face nur schwer, muss aber sagen, dass die geschichten, die SFA bisher erzählt hat, mir im kern gefallen, die inszenierung hingegen nicht.
während die inszenierung und die kulissen alle völlig over the top sind, finde ich gerade das ensemble erschütternd langweilig. alle nice und glatt und schön und makellos. ausnahme (neben holly hunter): kerrice brooks die SAM spielt und in der vierten folge im fokus steht. die ist so erfrischend, dass es einen fast umhaut.
Lorraine spent thirty eight years as a high school guidance counselor in Pittsburgh. This video is about what she wishes someone had told her before she turned seventy. Recorded January 2026 at age ninety two.
sich mit dem altern, mit dem tod auseinander zu setzen ist unangenehm. deshalb fand ich es unangenehm mir dieses video anzusehen, allerdings nicht wegen lorraine. sie sagt die richtigen sachen auf die richtige art und weise. achte auf deinen körper, bau muskeln und stärke auf, die du im alter nicht mehr hinbekommst, verzeih anderen menschen bevor es zu spät ist oder dich der ärger anfrisst, sei da, aber halte dich mit ratschlägen zurück („Your adult children do not need your advice. They need your presence“).
über den part mit den erwachsenen kindern, die keinen rat brauchen, musste ich ein bisschen lachen, weil lorraine natürlich im video als obercheckerin auftritt und man ihr die 38 jahre als „guidance counselor“ (vertrauenslehrerin/mentorin) anmerkt. aber das ist andererseits auch der witz an diesem video: sie weiss es definitiv besser als du und ich. und das was lorraine sagt ist teilweise so aufrichtig, ehrlich und persönlich, dass es mir fast die tränen in die augen trieb.
Lesson number eight, write things down because you are going to forget everything.
if you do not prepare for it, you will lose things that matter. Write down your memories. Write down your family stories. Write down the recipes your mother taught you and the way your father laughed and the name of your first dog. Write down what you want your grandchildren to know about who you were before you were old.
das sag ich ja auch ständig (und viele andere natürlich auch): schreibt tagebuch. öffentlich oder privat. aber schreibt auf, was euch durch den kopf geht, es hilft nicht nur beim verfertigen von gedanken, sondern eben auch beim erinnern, wo die ganze zeit hingelaufen ist.
tl;dr: das video ist eher unangenehm anzuschauen weil lorraine einen mit gedanken konfrontiert, denen man lieber ausweicht. aber da sollte man durch, auch weil man im leben selten gelegenheit hat, sich sowas anzuhören. und danach kann mal „hart nachdenken“. (via)
p.s.: auf den stock-foto-slop hätte man bei der produktion des videos sehr gut verzichten können.
p.p.s.: das video ist KI-generiert, siehe oben.
When I was 22 I would stand on the roof of my apartment at Smith & 9th St. in Brooklyn and watch the elevated MTA F-train go back and forth, and wonder, Where will I go? The answer: Back and forth.
auch sonst grosses lesevergnügen, insbesondere das making-of (oder coming of age?) seiner website.
(via kopfzeiler)
faszinierend. ich glaube, man kann sagen, die erfindung der künstlichen kühlung ist ein ähnlich wichtiger wendepunkte in der menschlichen zivilisation, wie die beherrschung des feuers. dieses video zeigt wie man vorher gekühlt hat und welche einschneidenden (positiven) folgen die künstliche kühlung hatte und hat.
This Github project from Ankur Gupta allows you to “generate beautiful, minimalist map posters for any city in the world”. There are a variety of different themes you can choose from and the resulting images are big enough to print out actual posters (20-inch height maximum).
rands rantet sehr ausführlich über produktivitäts-werkzeuge. naja, er stellt eher fest, dass sie in der regel nichts für ihn sind. mir gefällt die idee, die er nach 20-30 minuten lesezeit entwickelt: eine todo-liste die alte einträge einfach nach einer weile löscht, ohne weitere rückfrage. find ich gut. mach ich schon lange, allerdings nicht durch löschen, sondern durch vergessen.
ich kann meine herangehensweise glaube ich am besten mit einer wasser-metapher beschreiben. das was wichtig ist schwimmt auf. entweder weils leicht ist, jemand dran zieht oder drückt oder es festgebunden hat oder weils strampelt oder gestrampelt wird. was aufhört zu strampeln sinkt langsam aus dem blickfeld. ich arbeite im alltag mit (zu) vielen verschiedenen werkzeugen, leider nicht besonders strukturiert, aber oft sehr intuitiv.
mein wichtigstes werkzeug um zu tuendes zu identifizieren und im auge zu behalten ist meine email-inbox. seit mail-programme emails in strängen zusammenfassen bleibt einerseits (meistens) der kontext erhalten und andererseits lassen neue mails die jeweiligen stränge aufschwimmen.
ich kopieren jeden tag die todos vom vortag „handschriftlich“ auf eine neues blatt und füge im laufe des tages neue hinzu. mit „handschriftlich“ meine ich zettel = textdatei und schrift = tippen und copy & pasten. das ist mühsam, aber hilfreich beim priorisieren und fürs merken. und das „manuelle“ be- und verarbeiten hilft mein unbewusstsein zu füttern.
danach kommen — zumindest auf der arbeit — diverse ticketsysteme. denen fehlt eigentlich allen ein befriedigender soundeffekt beim erledigen, aber ich finde es auch ohne soundeffekt befriedigend, dinge in ticketsystemen auf erledigt zu stellen und den fluss der erledigten dinge anschwellen zu sehen. in der praxis landen leider zu viele tu-dinge im pending.
mein hauptproblem beim erledigen hat nichts mit werkzeugen oder prozessen zu tun, sondern mit haltung oder genauer: anspruch. ich schiebe dinge auf weil ich sie richtig und gut machen will, aber weiss, dass das gegebenenfalls etwas länger braucht — also jetzt gerade noch nicht geht aber vielleicht später, oder morgen oder nächste woche.
diesen knoten habe ich beim bloggen gelöst: ich hab kein problem damit einen beitrag hinzurotzen, gerade mal gut genug zu machen, zur not später nochmal etwas zu polieren. beim rest meiner aufgaben bin ich zwar kein perfektionist, aber ich strebe schon einen gewissen qualitätsstandard an, der zumindest nicht den eindruck von hingerotzt erweckt. und genau da fängt das aufschieben dann an und man landet bei einer art magischen zweieck (statt dreieck).
hm. meq weist auf wedium.social hin:
Immerhin gibt es ein deutsches Projekt namens "Wedium". Im Oktober in Berlin gegründet. Mit dem Ziel, ein entshittetes, faires, botloses und hassfreies Instagram zu schaffen. Kommerziell soll es werden, aber gleichzeitig auch gut. Die wichtige Frage, die sich mir stellt, ist, wie man verhindert, dass Meta oder Bytedance die Firma irgendwann aufkauft, aber sonst finde ich es aus wirtschafts- und sozialpolitischer Sicht ein sehr interessantes Projekt. Man kann sich bereits voranmelden. Aber es geht erst im Juni live. Oder so.
weiss nicht. sie werben mit einem manipulierten bild, dass nicht als manipuliert gekennzeichnet ist. sie behaupten „The first social network you can trust“, sagen aber nicht warum. sie werden KI zur moderation nutzen, steht in der datenschutzerklärung, sagen aber nicht welche. sie wollen eine alternative zu instagram, tiktok und youtube sein (laut diesem wedium-werbepost auf instagram) und ich frage mich, warum nicht auch noch gleich zu facebook?
ich hab mich trotzdem mal registriert für die warteliste. wirklich interessieren würde mich vor allem: gibt’s eine API, kann ich auf meine daten per api zugrreifen, damit ich kopien meiner posts auch hier auf meiner seite vorhalten kann, oder werden sie ähnlich abgeschlossen wie instagram/meta agieren (die dafür ja auch gerne datenschutz vorschieben).
also mit anderen worten, werden sie ein angenehmer mitbürger hier im netz sein wollen, oder ein weiterer abgeschlossener, ummauerter garten?
(via)
yakir aharonov, der 1959 mit david bohm den aharonov-bohm-effekt erstmal beschrieben hat wird am ende gefragt:
- I read somewhere that the reason you decided to do the AB effect was that you didn't really think potentials were something that was just a mathematical tool like most scientists believe.
- That is correct. I was very ignorant, luckily. Sometimes it's good not to know too much.
Do you want to make your own nacho cheese (queso dip) that melts as smooth as the store-bought stuff, but uses real cheese? Of course you do! All you need is your favorite cheese, a few teaspoons of vinegar, and Alka Seltzer. Yes, Alka Seltzer. This cheese sauce tastes of pure cheese, and it's bomb proof. Make a big batch and refrigerate it. Nuke it in the microwave over and over. It just melts back into smooth, molten cheese. Enjoy!
Recipe:
(1) Combine 3 Alka Seltzer tablets (aspirin-free, flavor-free) with 6 teaspoons (60g) of distilled vinegar. Let this react until fizzing stops.
(2) Grate 6 oz / 170 g of medium-hard cheese, like cheddar.
(3) Pour Alka Seltzer mix into pot and stir in cheese over medium heat until soft and melted.
(4) Adjust to desired consistency with water, about 3 oz / 85 g.
(5) Stir in your favorite chili peppers and enjoy!
ich schliesse mich der empfehlung von john gruber an:
you’re going to love […] the essay. This is one for the ages. It’s so good.
diese idee hat mir besonders gefallen, auch wenn sie mit etwas mühe bereits heute auf fast allen geräten konfigurierbar ist (und ich fast alle geräte auf still geschaltet habe)
5) Ship a real “quiet mode”
Not “quiet except for what we care about.”
Quiet.
No popups. No tours. No surveys. No “news.” No nudges.
If the product is genuinely valuable, quiet mode should improve retention, because it respects the user’s attention and intent.
Also, it’s a nice forcing function. If your product can’t stand on its own without constantly poking the user, that’s a signal. Maybe not the signal you want, but definitely a signal.
“Design has to work, art does not.”
— Donald Judd