wie sehen denn die absoluten suchmaschjinen-zugriffszahlen aus? ich sehe du nutzt schema.org markup (json-ld), aber ohne expliiten rezept markup. schickt google trotzdem viele besucher?
alles
standard-reader.app review
ein feuerwerk von features, ich habe den eindruck es werden von tag zu tag mehr. ich bin beeindruckt wie sauber standard-reader.app standard.site-artikel rendert, auch meine, die ich per markdown ins PDS werfe. selbst markdown-fussnoten werden sdauber gerendert.
die folgen-funktionen, menschen, publikationen folgen und empfehlen zu können erinnert mich an die guten zeiten des google readers. hier besteht wirklich die chance, etwas ähnliches (wieder) aufzubauen. standard-reader.app ist meine standard-standard.site-reader app. ich verlinke standard-reader.app unter jedem artikel von mir (als syndication link), der auch auch im standard.site-format vorliegt.
ich wünschte mehr deutschsprachige menschen würden die empfehlungs- und folgen funktionen vom standard-reader nutzen. das wäre (wieder) ein fest fürs bloggen.
[english version]
it's a feature bonanza. i get the impression there are more every day.
i'm impressed by how cleanly standard-reader.app renders standard.site articles — even the one that i throw into the PDS just as fancyless markdown. it even renders markdown footnotes properly.
the ability to follow people and publications, and to recommend them, reminds me of the good old days of google reader. there's a real opportunity here to build something like that again.
standard-reader.app has become my default standard.site reader. i link to it below every article (as syndication link) i publish that is also available in standard.site format.
i wish more german-speaking people would use the recommendation and follow features in standard-reader. it could be glorious days for blogging (again).
ursprünglich veröffentlich auf atstore.fyi
„Don't follow me. I am lost.“
normalerweise bin ich kein fan von schlechtgelaunten blogs. bei unstory bin ich irgendwie hängengeblieben. diese seite hatte ich jetzt ein paar tage als offenen browser-tab:
Few months ago Cloudflare introduced Markdown for machines:
You get HTML, trackers, cookie banners, popups, and JavaScript. This needs a browser built by thousands of engineers just to show you a paragraph.
Machines get the clean version.
fair point, auch weil es meinem confirmation bias dient. heute hab ich mal ein bisschen weiter auf unstory gelesen. das ist alles sehr schlecht gelaunt aber auch nicht falsch.
ich würde die frage warum webbrowser markdown nicht nativ unterstützen (bzw. rendern) …
Web browsers are not document viewers. They are customer acquisition channels for massive tech ecosystems. They don't serve users, but corporations. AI features, VPNs, crypto wallets, and countless of other nonsense.
… zum besipiel anders beantworten: weil es noch keinen bedarf dafür gab und „wir“ erst jetzt drauf gekommen sind beim nachdenken darüber wie wir es maschinen leichter machen können. das sagt der mensch hinter unstory an anderer stelle auch (irgendwie):
The people building the human web chose the machine format. The machines moved to the human format.
das eigentliche problem scheint zu sein, dass wir komplexen probleme gerne mit komplexen lösungen begegnen und den blick fürs einfache verlieren. manchmal ist ein perspektivwechsel hilfreich um einfache lösungen zu erkennen. die perspektive von menschen oder maschinen einzunehmen, die bestimmte komplexe dinge nicht können, ist auf jeden fall immer hilfreich.
jedenfalls nehme ich den rat von unstory.eu an und folge ihm nicht, hoffe aber alle paar wochen daran zu denken mal dort vorbei zu schauen.
nachtrag:
Posts appear and disappear. ASCII text, English. No archive, no nostalgia. I don't preserve things out of courtesy.
tatsächlich verschwinden die seiten dort gelegentlich …
kopfkino
heute beim morgenspaziergang hatte ich intensives kopfkino. die filmausschnitte bestanden aus erinnerungen, die von einströmenden umweltreizen ausgelöst wurden. auf dem footballfeld der berlin adler plärrte depeche mode aus den lautsprechern. lautsprecher die unter freien himmel spielen haben einen ganz charakteristischen klang. die musik verweht ein bisschen, wabbert und sammelt sich gelegentlich zu echos. vor meinem inneren ohr und auge liefen erinnerungen, die mich an den historischen jahrmarkt in kornelimünster1 denken liessen. auf diesem jahrmarkt habe ich einen teil meiner kindheit verbracht. vor meiner inneren nase zog grill- und ponygeruch auf.
das open-air-geschrei der eher jüngeren menschen auf dem weitläufigen football-platz in kombination mit ein paar harten sonnenstrahlen auf meinemn gesicht spülte dann auch noch erinnerungen an die sommer-zeltlager2 hoch.
ich staunte während des spaziergangs was da alles in mir aus der vergangenheit aufschwamm. das passiert mir nicht immer, aber heute fanden die sensorische inputs wohl einen weg sich in meinem kopf auszubreiten. ich spielte irgendwann sogar ausschnitte eines youtube-videos, das ich am vorabend gesehen hatte, vor meinen inneren augen ab.
während ich frida beobachtete, mich gerüche, geräusche, der wind im gesicht und in der nase reizten, ein paar sonnenstrahlen, eine kühle brise, wassergeruch, kindergeschrei, openair lautsprecher meine sinne stimulierten dachte ich: schon erstaunlich, was ich alles abgespeichert habe. ich staunte auch, dass nur schöne erinnerungen aufschwammen. die erinnerungen waren farbenfroh, positiv, ein bisschen nostalgisch.
gestern schrieb mir meine mutter, der gerade plötzlich zwei gute freunde weggestorben waren, wie schön sie es fand, dass sie mit volker, der gerade gestorben ist, noch vor zwei wochen beim „portugiesen“ essen waren und volker, wie immer, gutgelaunt trank und ass und erzählte. das müsse wohl dieses carpe diem („oder so“) sein, von dem alle sprechen. ich antwortete ihr dass vermeintlich langweilige oder ereignislose tage meiner meinung nach und in diesem sinne auch ok seien, müsse ja nicht alles eine wilde vergnügungsfahrt sein.
heute fällt mir auf, dieses carpe diem kann man auch im kopfkino machen. so kann auch ein langweiliger morgenspaziergang zu einer wilden vergnügungsfahrt werden. ich bin mir auch sicher dass ich mit dieser erfahrung nicht allein war und es frida ganz ähnlich ging. ihre sensorik gegenüber umweltreizen und gerüchen dürfte um einiges bunter und differenzierter sein und ich will nicht wissen was für ein kopfkino in ihrem kopf abgeht, wenn sie sich durch die umwelt schnüffelt.
zuhause musste ich natürlich gleich in meiner alten, analogen fotokiste kramen. dabei fiel mir auf, die bilder die ich vorher im kopf hatte waren bunter, lebendiger, mehrdimensionaler als die auf dem fotopapier. zumal mir dabei auch auffiel, wie zurückhaltend wir damals mit der anzahl fotos waren. 36 bilder hatten die filme damals, da knippst man nicht wie wild rum.
beim blättermn in der fotokiste fielen ir dann aber noch zwei fotos aus meinem studentenzimmer in die hand. strassenlärm, vor allem höllisch laut klappernde LKW, wecken normalerweise erinnerungen an dieses zimmer das direkt an einer der haupteinfallstrassen des stuttgarter kessels lag (heilbronner strasse). auch der geruch des zimmer-ölofens hat sich bei mir eingebrannt, wird aber selten ausgelöst weil man öl heutzutage ja fast nur noch völlständig und russfrei verbrennt und in seinem unverbranntem aggregatzustand kaum noch begegnet.
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eine fotogalerie des historischen jahrmarkts in kornelimünster auf commons.wikimedia.org, dieses und dieses und dieses un dieses foto treffen meine 80er-jahrer-erinnerungen ganz gut. ↩
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die zeltlager waren sehr liberal und wurden damals vom liberalen jugendwerk aachen und heiner jüttner organisisert. die zeltlager gabs wohl noch länger oder gibts gegebenenfalls immer noch. ich hab, wenn ich mich recht erinnere, an mehreren zeltlagern zwischen 1981 und 1986 teilgenommen und sehr viel über den
verantwortungsvollenumgang mit tabak und alkohol gelernt. ↩
→ mit route …
immer an die lesenden denken …
trotz verschiedenster metriken die ich hier erfasse habe ich wenig ahnung woher mein publikum kommt, was es erwartet, was den menschen gefällt oder missfällt. alle was ich habe sind ahnungen. deshalb gestalte ich den ganzen scheiss hier fast ausschliesslich so, wie ich es mag wenn ich webseiten besuche.
ich mag minimalistische webseiten, bei denen die inhalte im vordergrund stehen und nicht das beiwerk, die mich nicht nach cookie- oder tracking-zustimmung fragen, die relativ schnell laden, im desktop browser genau so gut funktionieren wie auf dem telefon oder tablet, die ich per RSS oder im reader-modus lesen kann, die dunklen hintergrund haben (wenn ich das will). spontan fallen mir als vorbilder daring-fireball und das couchblog ein. wenn ich etwas länger nachdenke fallen mir auch nur das couchblog und daring-fireball ein. wenn ich dann auf meine blogrolle schaue, fallen mir ein paar mehr ein konnexus.net, florian.photo, eay.cc, vowe.net, knuspermagier.de oder anmutunddemut.de.
in der vorherigen version vom couchblog hab ich erstmals vom 512kb.club gehört. ich glaube nico hat das 512kb.club-banner in der aktuellen (wieder) wordpress-version runtergenommen, weil er sich nicht mehr qualifiziert. ich qualifizierte mich nicht mal ansatzwesie mit einer startseite, die initial 3-7mb daten lädt. aber jetzt doch, mit meiner minimalversion die wahrscheinlich noch ganz gut optimierbar ist und im prinzip aus markdown dateien besteht, die per javascript zu html gezaubert werden:
wirres.net/index.md.html ist gerade mal 190kb gross. und sie enthält trotzdem links zu über 700 artikeln die dann auch jeweils nicht viel mehr als 70 bis 480kb laden (je nachdem ob und wieviele fotos eingebettet sind).
ich habe so eine ahnung dass mein angebot von markdown-versionen oder einer minimalistischen version so gut wie niemanden interessiert. aber ich denk ja nicht nur an menschliche besucher, sondern auch an automaten. ich sehe täglich 400 bis 1500 einzelne abrufe von markdown-versionen meiner beiträge. ob sich das ganze gewese um solche optimierungen lohnt ist eine andere frage. aber diese frage stellt sich ja auch beim verfassen von texten oder kommentaren. man weiss nie ob’s irgendwem gefällt und wenn ja wieviel.
deshalb bleibt mir nicht viel anderes übrig als mich zu bemühen und gelegentlich an die lsenden zu denken. heute habe ich nochmal an die lesenden gedacht. beim google page speed test meiner minimal-übersichtseite …

… sah ich heute nämlich etwas neues: „agentisches browsen“. ein punkt von dreien gibts für:
Wenn deine llms.txt-Datei nicht den Empfehlungen entspricht, können Large Language Models möglicherweise nicht nachvollziehen, wie deine Website gecrawlt oder für das Training verwendet werden soll. Die llms.txt-Datei muss eine Markdown-Datei sein, die mindestens eine H1-Überschrift enthält.
die hab ich den llms dann gleich mal gebaut: wirres.net/llms.txt
und wo ich gerade dabei war auch noch eine humans.txt: wirres.net/humans.txt
ich weigere mich ja meine webseite nach google vorgaben auszurichten, aber gelegentlich den empfehlungen die die page speed insight aussprechen zu folgen kann sich doch lohnen (für die indexierbarkeit, aber auch lesenden-freundlichkeit). für die auffindbarkeit von wirres.net in der google-suche lohnt es sich momentan lediglich für rezepte.
bing hat bisher meine rezepte (grösstenteils) tapfer ignoriert. in den webmaster tools empfiehlt bing sehr eindringlich index now zu nutzen. weil das von mir eingesetzte seo-plugin das eigentlich kann, habe ich das schon vor vielen monaten aktiviert.
das problem war nur: hat nicht funktioniert. diese woche habe ich das mal debugged und repariert. und seit ich jetzt bei jedem neuen oder geänderten artikel bing und den bei index-now angeschlossenen suchmaschinen einen ping sende, findet man bei einer suche nach „wassermeldonensalat ottolenghi“ auch wirres.net ganz oben.
ich hasse es, wenn beiträge in blogs mit einem call to action enden. das riecht so llm-ig oder seo-ig. aber es würde mich wirklich sehr interessieren was dir, lieber leser, liebe leserin an wirres.net fehlt oder dich nervt. die automaten geben mir bereitwillig auskunft darüber. aber die humans eher wenig. aber da mich jetzt alle humans mit aktiviertem javascript mit leichtigkeit in den kommentaren erhellen oder beschimpfen können, würde ich mich über feedback sehr freuen.









