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tech­no­ra­ti 2.0

felix schwenzel in notiert

frank bohrt seit ner wei­le riv­va.de auf. seit ei­ner kur­zen wei­le tref­fen sich im hin­ter­grund ein paar (auf ste­ady) un­ter­stüt­zen­de und dis­ku­tie­ren fea­ture-wün­sche und ideen mit frank.

ei­ner mei­ner vor­schlä­ge in un­se­rem klei­nen wiki-gar­ten/fo­rum war eine „pri­mi­tiv-blog­such­ma­schi­ne“ à la riv­va.de/tag/spi­nat — also eine sei­te die alle blog­bei­trä­ge lis­tet die mit spi­nat ver­schöag­wor­tet sind. heu­te nach dem mit­tags­schlaf dach­te ich kurz dass man da­für eine fire­hose, also strom in dem alle blog­bei­trä­ge schwim­men be­nö­tigt. riv­va hat das (ver­mu­te ich mal) in form ei­ner um­fang­rei­chen da­ten­bank. dann fiel mir ein, auch in dewr AT­mo­sphe­re gibts das: alle bei­trä­ge die auch mit mit stan­dard.site pro­to­koll ver­öf­fent­licht wur­den sind teil der AT-pro­to­koll fire­hose.

so kann zum be­si­pi­el stan­dard-rea­der.app alle stan­dard.site blog­bei­trä­ge durch­su­chen (an­de­re auf dem AT-pro­to­koll auf­bau­en­de aps kön­nen das auch). aber of­fen­bar geht auch das hier:

→ stan­dard-rea­der.app/tag/mark­down

um­lau­te funk­tio­nie­ren auch

→ stan­dard-rea­der.app/tag/ge­räu­sche

tags mit leer­zei­chen ge­hen auch

→ stan­dard-rea­der.app/tag/es geht vor­an

das ist noch al­les ziem­lich leer und pri­mi­tiv, aber ein an­fang, ein po­ten­zi­el­les tech­no­ra­ti 2.0.


p.s.: am stan­dard.site-for­mat kann man als word­press-blog­ger ein­fach mit dem at­mo­sphe­re-plug­in teil­neh­men, so wie das jo­han­nes, mar­kus, nico oder die zi­tro­ne ge­macht ha­ben.


p.p.s.: über die tag-su­che nach „tech­no­ra­ti“ die­sen ar­ti­kel von 2022 ge­fun­den, der die ge­schich­te von tech­no­ra­ti et­was aus­leuch­tet: The Tech­no­ra­ti Ge­ne­ra­ti­on


favicon bunte-kuechenabenteuer.de bunte-kuechenabenteuer.de: Abenteuer Alltag (29.06.-05.07.2026) | Bunte Küchenabenteuer

Es hat abgekühlt und das Haus ist nun endlich wieder auf 25 Grad innen. Niedriger bekomme ich es wohl erst einmal nicht. Was in der Küche passiert ist: Das wurde gekocht: Pasta al Limone Matjessalat mit Kartoffeln und Eiern - Gubbröra med matjessill Weiteres aus der kulinarischen Ecke: Manchmal passen meine Pläne nicht zur Realität.

wie sehen denn die absoluten such­maschji­nen-zu­griffs­zah­len aus? ich sehe du nutzt schema.org markup (json-ld), aber ohne expliiten rezept markup. schickt google trotzdem viele besucher?


stan­dard-rea­der.app re­view

felix schwenzel in rezensionen

ein feu­er­werk von fea­tures, ich habe den ein­druck es wer­den von tag zu tag mehr. ich bin be­ein­druckt wie sau­ber stan­dard-rea­der.app stan­dard.site-ar­ti­kel ren­dert, auch mei­ne, die ich per mark­down ins PDS wer­fe. selbst mark­down-fuss­no­ten wer­den sdau­ber ge­r­en­dert.

die fol­gen-funk­tio­nen, men­schen, pu­bli­ka­tio­nen fol­gen und emp­feh­len zu kön­nen er­in­nert mich an die gu­ten zei­ten des goog­le rea­ders. hier be­steht wirk­lich die chan­ce, et­was ähn­li­ches (wie­der) auf­zu­bau­en. stan­dard-rea­der.app ist mei­ne stan­dard-stan­dard.site-rea­der app. ich ver­lin­ke stan­dard-rea­der.app un­ter je­dem ar­ti­kel von mir (als syn­di­ca­ti­on link), der auch auch im stan­dard.site-for­mat vor­liegt.

ich wünsch­te mehr deutsch­spra­chi­ge men­schen wür­den die emp­feh­lungs- und fol­gen funk­tio­nen vom stan­dard-rea­der nut­zen. das wäre (wie­der) ein fest fürs blog­gen.


[eng­lish ver­si­on]

it's a fea­ture bo­nan­za. i get the im­pres­si­on the­re are more every day.

i'm im­pres­sed by how cle­an­ly stan­dard-rea­der.app ren­ders stan­dard.site ar­tic­les — even the one that i throw into the PDS just as fan­cyl­ess mark­down. it even ren­ders mark­down foot­no­tes pro­per­ly.

the abili­ty to fol­low peo­p­le and pu­bli­ca­ti­ons, and to re­com­mend them, re­minds me of the good old days of goog­le rea­der. the­re's a real op­por­tu­ni­ty here to build so­me­thing like that again.

stan­dard-rea­der.app has be­co­me my de­fault stan­dard.site rea­der. i link to it be­low every ar­tic­le (as syn­di­ca­ti­on link) i pu­blish that is also available in stan­dard.site for­mat.

i wish more ger­man-spea­king peo­p­le would use the re­com­men­da­ti­on and fol­low fea­tures in stan­dard-rea­der. it could be glo­rious days for blog­ging (again).


ur­sprüng­lich ver­öf­fent­lich auf at­s­to­re.fyi



nor­ma­ler­wei­se bin ich kein fan von schlecht­ge­laun­ten blogs. bei un­sto­ry bin ich ir­gend­wie hän­gen­ge­blie­ben. die­se sei­te hat­te ich jetzt ein paar tage als of­fe­nen brow­ser-tab:

Few months ago Cloud­fla­re in­tro­du­ced Mark­down for ma­chi­nes:

You get HTML, tra­ckers, coo­kie ban­ners, po­pups, and Ja­va­Script. This needs a brow­ser built by thou­sands of en­gi­neers just to show you a pa­ra­graph.

Ma­chi­nes get the clean ver­si­on.

fair point, auch weil es mei­nem con­fir­ma­ti­on bias dient. heu­te hab ich mal ein biss­chen wei­ter auf un­sto­ry ge­le­sen. das ist al­les sehr schlecht ge­launt aber auch nicht falsch.

ich wür­de die fra­ge war­um web­brow­ser mark­down nicht na­tiv un­ter­stüt­zen (bzw. ren­dern)  …

Web brow­sers are not do­cu­ment view­ers. They are cus­to­mer ac­qui­si­ti­on chan­nels for mas­si­ve tech eco­sys­tems. They don't ser­ve users, but cor­po­ra­ti­ons. AI fea­tures, VPNs, cryp­to wal­lets, and count­less of other non­sen­se.

… zum be­si­pi­el an­ders be­ant­wor­ten: weil es noch kei­nen be­darf da­für gab und „wir“ erst jetzt drauf ge­kom­men sind beim nach­den­ken dar­über wie wir es ma­schi­nen leich­ter ma­chen kön­nen. das sagt der mensch hin­ter un­sto­ry an an­de­rer stel­le auch (ir­gend­wie):

The peo­p­le buil­ding the hu­man web cho­se the ma­chi­ne for­mat. The ma­chi­nes mo­ved to the hu­man for­mat.

das ei­gent­li­che pro­blem scheint zu sein, dass wir kom­ple­xen pro­ble­me ger­ne mit kom­ple­xen lö­sun­gen be­geg­nen und den blick fürs ein­fa­che ver­lie­ren. manch­mal ist ein per­spek­tiv­wech­sel hilf­reich um ein­fa­che lö­sun­gen zu er­ken­nen. die per­spek­ti­ve von men­schen oder ma­schi­nen ein­zu­neh­men, die be­stimm­te kom­ple­xe din­ge nicht kön­nen, ist auf je­den fall im­mer hilf­reich.

je­den­falls neh­me ich den rat von un­sto­ry.eu an und fol­ge ihm nicht, hof­fe aber alle paar wo­chen dar­an zu den­ken mal dort vor­bei zu schau­en.

(ge­fun­den auf bubbles)

nach­trag:

Posts ap­pear and di­s­ap­pear. ASCII text, Eng­lish. No ar­chi­ve, no nost­al­gia. I don't pre­ser­ve things out of cour­te­sy.

tat­säch­lich ver­schwin­den die sei­ten dort ge­le­gent­lich …



ein polohemd mit einer brosche am kragen. die brosche sieht aus wie eine ausgedrückte zigarettenkippe

die bei­fah­re­rin hat mir eine kra­gen­bro­sche ge­macht. ich fin­de sie sehr schön und un­auf­fäl­lig.


kopf­ki­no

felix schwenzel in artikel

heu­te beim mor­gen­spa­zier­gang hat­te ich in­ten­si­ves kopf­ki­no. die film­aus­schnit­te be­stan­den aus er­in­ne­run­gen, die von ein­strö­men­den um­welt­rei­zen aus­ge­löst wur­den. auf dem foot­ball­feld der ber­lin ad­ler plärr­te de­pe­che mode aus den laut­spre­chern. laut­spre­cher die un­ter frei­en him­mel spie­len ha­ben ei­nen ganz cha­rak­te­ris­ti­schen klang. die mu­sik ver­weht ein biss­chen, wab­bert und sam­melt sich ge­le­gent­lich zu echos. vor mei­nem in­ne­ren ohr und auge lie­fen er­in­ne­run­gen, die mich an den his­to­ri­schen jahr­markt in kor­neli­müns­ter1 den­ken lies­sen. auf die­sem jahr­markt habe ich ei­nen teil mei­ner kind­heit ver­bracht. vor mei­ner in­ne­ren nase zog grill- und pony­ge­ruch auf.

das open-air-ge­schrei der eher jün­ge­ren men­schen auf dem weit­läu­fi­gen foot­ball-platz in kom­bi­na­ti­on mit ein paar har­ten son­nen­strah­len auf mei­nemn ge­sicht spül­te dann auch noch er­in­ne­run­gen an die som­mer-zelt­la­ger2 hoch.

ich staun­te wäh­rend des spa­zier­gangs was da al­les in mir aus der ver­gan­gen­heit auf­schwamm. das pas­siert mir nicht im­mer, aber heu­te fan­den die sen­so­ri­sche in­puts wohl ei­nen weg sich in mei­nem kopf aus­zu­brei­ten. ich spiel­te ir­gend­wann so­gar aus­schnit­te ei­nes you­tube-vi­de­os, das ich am vor­abend ge­se­hen hat­te, vor mei­nen in­ne­ren au­gen ab.

wäh­rend ich fri­da be­ob­ach­te­te, mich ge­rü­che, ge­räu­sche, der wind im ge­sicht und in der nase reiz­ten, ein paar son­nen­strah­len, eine küh­le bri­se, was­ser­ge­ruch, kin­der­ge­schrei, open­air laut­spre­cher mei­ne sin­ne sti­mu­lier­ten dach­te ich: schon er­staun­lich, was ich al­les ab­ge­spei­chert habe. ich staun­te auch, dass nur schö­ne er­in­ne­run­gen auf­schwam­men. die er­in­ne­run­gen wa­ren far­ben­froh, po­si­tiv, ein biss­chen nost­al­gisch.

ges­tern schrieb mir mei­ne mut­ter, der ge­ra­de plötz­lich zwei gute freun­de weg­ge­stor­ben wa­ren, wie schön sie es fand, dass sie mit vol­ker, der ge­ra­de ge­stor­ben ist, noch vor zwei wo­chen beim „por­tu­gie­sen“ es­sen wa­ren und vol­ker, wie im­mer, gut­ge­launt trank und ass und er­zähl­te. das müs­se wohl die­ses car­pe diem („oder so“) sein, von dem alle spre­chen. ich ant­wor­te­te ihr dass ver­meint­lich lang­wei­li­ge oder er­eig­nis­lo­se tage mei­ner mei­nung nach und in die­sem sin­ne auch ok sei­en, müs­se ja nicht al­les eine wil­de ver­gnü­gungs­fahrt sein.

heu­te fällt mir auf, die­ses car­pe diem kann man auch im kopf­ki­no ma­chen. so kann auch ein lang­wei­li­ger mor­gen­spa­zier­gang zu ei­ner wil­den ver­gnü­gungs­fahrt wer­den. ich bin mir auch si­cher dass ich mit die­ser er­fah­rung nicht al­lein war und es fri­da ganz ähn­lich ging. ihre sen­so­rik ge­gen­über um­welt­rei­zen und ge­rü­chen dürf­te um ei­ni­ges bun­ter und dif­fe­ren­zier­ter sein und ich will nicht wis­sen was für ein kopf­ki­no in ih­rem kopf ab­geht, wenn sie sich durch die um­welt schnüf­felt.

zu­hau­se muss­te ich na­tür­lich gleich in mei­ner al­ten, ana­lo­gen fo­to­kis­te kra­men. da­bei fiel mir auf, die bil­der die ich vor­her im kopf hat­te wa­ren bun­ter, le­ben­di­ger, mehr­di­men­sio­na­ler als die auf dem fo­to­pa­pier. zu­mal mir da­bei auch auf­fiel, wie zu­rück­hal­tend wir da­mals mit der an­zahl fo­tos wa­ren. 36 bil­der hat­ten die fil­me da­mals, da knippst man nicht wie wild rum.

beim blät­termn in der fo­to­kis­te fie­len ir dann aber noch zwei fo­tos aus mei­nem stu­den­ten­zim­mer in die hand. stras­sen­lärm, vor al­lem höl­lisch laut klap­pern­de LKW, we­cken nor­ma­ler­wei­se er­in­ne­run­gen an die­ses zim­mer das di­rekt an ei­ner der haupt­ein­fall­stras­sen des stutt­gar­ter kes­sels lag (heil­bron­ner stras­se). auch der ge­ruch des zim­mer-öl­ofens hat sich bei mir ein­ge­brannt, wird aber sel­ten aus­ge­löst weil man öl heut­zu­ta­ge ja fast nur noch völl­stän­dig und russ­frei ver­brennt und in sei­nem un­ver­brann­tem ag­gre­gat­zu­stand kaum noch be­geg­net.


  1. eine fo­to­ga­le­rie des his­to­ri­schen jahr­markts in kor­neli­müns­ter auf com­mons.wi­ki­me­dia.org, die­ses und die­ses und die­ses un die­ses foto tref­fen mei­ne 80er-jah­rer-er­in­ne­run­gen ganz gut. 

  2. die zelt­la­ger wa­ren sehr li­be­ral und wur­den da­mals vom li­be­ra­len ju­gend­werk aa­chen und hei­ner jütt­ner or­ga­ni­sis­ert. die zelt­la­ger gabs wohl noch län­ger oder gibts ge­ge­be­nen­falls im­mer noch. ich hab, wenn ich mich recht er­in­ne­re, an meh­re­ren zelt­la­gern zwi­schen 1981 und 1986 teil­ge­nom­men und sehr viel über den ver­ant­wor­tungs­vol­len um­gang mit ta­bak und al­ko­hol ge­lernt. 

mit route …


im­mer an die le­sen­den den­ken …

felix schwenzel in über wirres

trotz ver­schie­dens­ter me­tri­ken die ich hier er­fas­se habe ich we­nig ah­nung wo­her mein pu­bli­kum kommt, was es er­war­tet, was den men­schen ge­fällt oder miss­fällt. alle was ich habe sind ah­nun­gen. des­halb ge­stal­te ich den gan­zen scheiss hier fast aus­schliess­lich so, wie ich es mag wenn ich web­sei­ten be­su­che.

ich mag mi­ni­ma­lis­ti­sche web­sei­ten, bei de­nen die in­hal­te im vor­der­grund ste­hen und nicht das bei­werk, die mich nicht nach coo­kie- oder track­ing-zu­stim­mung fra­gen, die re­la­tiv schnell la­den, im desk­top brow­ser ge­nau so gut funk­tio­nie­ren wie auf dem te­le­fon oder ta­blet, die ich per RSS oder im rea­der-mo­dus le­sen kann, die dunk­len hin­ter­grund ha­ben (wenn ich das will). spon­tan fal­len mir als vor­bil­der dar­ing-fire­ball und das couch­blog ein. wenn ich et­was län­ger nach­den­ke fal­len mir auch nur das couch­blog und dar­ing-fire­ball ein. wenn ich dann auf mei­ne blogrol­le schaue, fal­len mir ein paar mehr ein kon­ne­xus.net, flo­ri­an.pho­to, eay.cc, vowe.net, knus­per­ma­gi­er.de oder an­mut­und­de­mut.de.

in der vor­he­ri­gen ver­si­on vom couch­blog hab ich erst­mals vom 512kb.club ge­hört. ich glau­be nico hat das 512kb.club-ban­ner in der ak­tu­el­len (wie­der) word­press-ver­si­on run­ter­ge­nom­men, weil er sich nicht mehr qua­li­fi­ziert. ich qua­li­fi­zier­te mich nicht mal an­satz­we­sie mit ei­ner start­sei­te, die in­iti­al 3-7mb da­ten lädt. aber jetzt doch, mit mei­ner mi­ni­mal­ver­si­on die wahr­schein­lich noch ganz gut op­ti­mier­bar ist und im prin­zip aus mark­down da­tei­en be­steht, die per ja­va­script zu html ge­zau­bert wer­den:

wir­res.net/in­dex.md.html ist ge­ra­de mal 190kb gross. und sie ent­hält trotz­dem links zu über 700 ar­ti­keln die dann auch je­weils nicht viel mehr als 70 bis 480kb la­den (je nach­dem ob und wie­vie­le fo­tos ein­ge­bet­tet sind).

ich habe so eine ah­nung dass mein an­ge­bot von mark­down-ver­sio­nen oder ei­ner mi­ni­ma­lis­ti­schen ver­si­on so gut wie nie­man­den in­ter­es­siert. aber ich denk ja nicht nur an mensch­li­che be­su­cher, son­dern auch an au­to­ma­ten. ich sehe täg­lich 400 bis 1500 ein­zel­ne ab­ru­fe von mark­down-ver­sio­nen mei­ner bei­trä­ge. ob sich das gan­ze ge­we­se um sol­che op­ti­mie­run­gen lohnt ist eine an­de­re fra­ge. aber die­se fra­ge stellt sich ja auch beim ver­fas­sen von tex­ten oder kom­men­ta­ren. man weiss nie ob’s ir­gend­wem ge­fällt und wenn ja wie­viel.

des­halb bleibt mir nicht viel an­de­res üb­rig als mich zu be­mü­hen und ge­le­gent­lich an die lsen­den zu den­ken. heu­te habe ich noch­mal an die le­sen­den ge­dacht. beim goog­le page speed test mei­ner mi­ni­mal-über­sicht­sei­te …

page speed insights für https://wirres.net/index.md.html (100% leistung, 96% barrierefreiheit, 100% best practices, 91% seo, 3/3 agentisches browsing)

… sah ich heu­te näm­lich et­was neu­es: „agen­ti­sches brow­sen“. ein punkt von drei­en gibts für:

Wenn dei­ne llms.txt-Da­tei nicht den Emp­feh­lun­gen ent­spricht, kön­nen Lar­ge Lan­guage Mo­dels mög­li­cher­wei­se nicht nach­voll­zie­hen, wie dei­ne Web­site ge­crawlt oder für das Trai­ning ver­wen­det wer­den soll. Die llms.txt-Da­tei muss eine Mark­down-Da­tei sein, die min­des­tens eine H1-Über­schrift ent­hält.

die hab ich den llms dann gleich mal ge­baut: wir­res.net/llms.txt
und wo ich ge­ra­de da­bei war auch noch eine hu­mans.txt: wir­res.net/hu­mans.txt

ich wei­ge­re mich ja mei­ne web­sei­te nach goog­le vor­ga­ben aus­zu­rich­ten, aber ge­le­gent­lich den emp­feh­lun­gen die die page speed in­sight aus­spre­chen zu fol­gen kann sich doch loh­nen (für die in­de­xier­bar­keit, aber auch le­sen­den-freund­lich­keit). für die auf­find­bar­keit von wir­res.net in der goog­le-su­che lohnt es sich mo­men­tan le­dig­lich für re­zep­te.

bing hat bis­her mei­ne re­zep­te (gröss­ten­teils) tap­fer igno­riert. in den web­mas­ter tools emp­fiehlt bing sehr ein­dring­lich in­dex now zu nut­zen. weil das von mir ein­ge­setz­te seo-plug­in das ei­gent­lich kann, habe ich das schon vor vie­len mo­na­ten ak­ti­viert.

das pro­blem war nur: hat nicht funk­tio­niert. die­se wo­che habe ich das mal de­bug­ged und re­pa­riert. und seit ich jetzt bei je­dem neu­en oder ge­än­der­ten ar­ti­kel bing und den bei in­dex-now an­ge­schlos­se­nen such­ma­schi­nen ei­nen ping sen­de, fin­det man bei ei­ner su­che nach „was­ser­mel­do­nen­sa­lat ot­to­lenghi“ auch wir­res.net ganz oben.


ich has­se es, wenn bei­trä­ge in blogs mit ei­nem call to ac­tion en­den. das riecht so llm-ig oder seo-ig. aber es wür­de mich wirk­lich sehr in­ter­es­sie­ren was dir, lie­ber le­ser, lie­be le­se­rin an wir­res.net fehlt oder dich nervt. die au­to­ma­ten ge­ben mir be­reit­wil­lig aus­kunft dar­über. aber die hu­mans eher we­nig. aber da mich jetzt alle hu­mans mit ak­ti­vier­tem ja­va­script mit leich­tig­keit in den kom­men­ta­ren er­hel­len oder be­schimp­fen kön­nen, wür­de ich mich über feed­back sehr freu­en.