alles

abend­essen heu­te

felix schwenzel in gekocht

wie­der hüh­ner­fri­ka­sse, dies­mal aus dem gan­zen huhn, bzw. den schen­keln. wir ha­ben jetzt für mor­gen noch zwei brüs­te und die flü­gel.

foto vom hühnerfrikasse das es heute abend gab
hüh­ner­fri­ka­sse nach tim mäl­zer, et­was zu flüs­sig viel­leicht, aber weil die sau­ce aus frisch ge­mach­ter hüh­ner­brü­he be­stand, umso le­cke­rer

the baum

felix schwenzel in checkins

wenn fri­da und ich hier am baum eine kur­ze #mor­gen­spa­zier­gangspau­se ma­chen, kommt jetzt re­gel­mäs­sig die­se krä­he dazu und fragt nach käse. fri­da agi­tiert das im­mer ein we­nig, weil sie der mei­nung ist, dass die krä­he kein recht auf un­se­re reaour­cen hat und sie es auch nicht mag, wenn ich mei­ne auf­merk­sam­keit tei­le.

in der re­gel hält sich fri­da auch an mei­nen wunsch die krä­he in ruhe zu las­sen, aber als wir heu­te auf­stan­den um wei­ter­zu­ge­hen, ver­jag­te sie die krä­he dann doch ein­mal kurz sehr ve­he­ment. die krä­he ist uns dann noch ein biss­chen ge­folgt, bis es ihr zu doof wur­de und sie ab­dreh­te.



eine zeichnung von metabene auf meinem neuen trmnl e-paper-display. diese sagt: „immer streiten wir über dasselbe.“ „das gleiche.“
meta bene auf trmnl-epa­per

hier­zu ↑ schrieb meta bene vor ein paar ta­gen:

wie man sieht, hat er na­tür­lich recht.

foto von drei bilderrahmen, einer ist vor switchbot mit einem farbigen e-paper-display, einer ist mit einer original tusche-zeichnung auf papier von meta bene geladen und einer ist ein trmnl-e-paper display mit einer meta bene zeichnung
meta bene auf pa­pier-pa­per und e-pa­per (oben ir­gend­was auf farb-e-pa­per)

aber da­für gibt’s auf dem e-pa­per-dis­play je­den tag ein neu­es an­de­res meta-bene-mo­tiv.



pa­ra­di­se staf­fel 2

felix schwenzel in gesehen

die acht fol­gen der zwei­ten staf­fel habe ich in 3 ta­gen weg­ge­bin­ged, statt 5 tage, die ich für die ers­te brauch­te. fa­zit: sehr gute se­rie, die es schafft der post-apo­ka­lyp­se noch eine post-post-apo­ka­lyp­se dran­zu­hän­gen und gleich­zei­tig alle gen­re kon­ven­tio­nen zu bre­chen. ich hab nach je­der fol­ge mei­ne ge­dan­ken no­tiert, im­mer et­was flach, aber ich glau­be gröss­ten­teils spoi­ler­frei. statt das selbst müh­sam zu­sam­men­zu­fas­sen (oder ei­nen as­sis­ten­ten das ma­chen zu las­sen), mach ich das ein­fach per copy & pas­te.


s02e01, grace­land
nicht schlecht, die gan­ze ers­te fol­ge mit ei­ner neu­en ge­schich­te zu ver­brin­gen, die dann erst am ende ein paar fä­den mit den er­eig­nis­sen der ers­ten staf­fel ver­bin­det. die gan­ze ge­schich­te ist ge­gen die gen­re-er­war­tun­gen ge­bürs­tet, was mir sehr gut ge­fiel. scheint nach ner gu­ten ers­ten staf­fel, ne gute zwei­te staf­fel zu wer­den.

s02e02, may­day
die ge­schich­ten „draus­sen“ sind si­gni­fi­kant span­nen­der als die „drin­nen“, aber die er­zähl­wei­se ge­fällt mir wei­ter­hin sehr gut. lang­sam we­bend, aber nie mit län­gen, wird das hand­lungs­netz ge­spon­nen. freue mich jetzt schon, dass es eine drit­te staf­fel ge­ben soll.

s02e03, an­o­ther day in pa­ra­di­se
schon er­staun­lich wie furcht­erre­gend bö­se­wich­te ge­zeich­net wer­den kön­nen, wenn man aufs tes­to­ste­ron ver­zich­tet. „si­na­tra“ hat das po­ten­zi­al mei­ne lieb­lings­bö­se­wicht­in je­mals zu wer­den.

s02e04, a holy char­ge
leich­te game of thro­nes vi­bes, lieb­lings­cha­rak­te­re ster­ben wie die flie­gen. die se­rie hat da­durch eine ge­wis­se un­be­re­chen­bar­keit, auch wenn mir der eine oder an­de­re plot-twist schon 15 mi­nu­ten vor­her klar war. pa­ra­di­se wird lei­der im­mer bes­ser und bleibt stets ge­er­det.

s02e05, the mail­man
mir ge­fällt wirk­lich gut, dass die se­rie op­ti­mis­tisch bleibt und zeigt, dass auch nach ei­ner apo­ka­lyp­se das gute im men­schen, in ge­mein­schaf­ten, über­le­ben kann, dass man an das gute im men­schen glau­ben kann, auch nach dem ende der zi­vi­li­sa­ti­on, wie wir sie ken­nen. da­bei bleibt im­mer noch viel platz für ab­grün­de und dar­um geht’s un­ter an­de­rem in die­ser fol­ge.

s02e06, jane
ei­gent­lich ist es nicht nur lo­bens­wert, dass eine se­rie sich be­müht, die wirk­lich in­ter­es­san­ten cha­rak­te­re weib­lich zu be­set­zen. es ist auch gleich­zei­tig et­was, das die qua­li­tät die­ser se­rie und den un­ter­hal­tungs­wert stei­gert und die in­ter­ess­anz si­gni­fi­kant er­höht. „si­na­tra“ und „jane“ zei­gen, wel­ches po­ten­zi­al bö­se­wich­te ha­ben, wenn man sie nicht mit dem üb­li­chen männ­li­chen bö­se­wicht­ge­ha­be zeich­nen muss. es er­öff­nen sich so vie­le mög­lich­kei­ten, die die se­rie mit „si­na­tra“ ge­konnt nutzt und — lei­der — mit „jane“ ein biss­chen in kli­schees er­sau­fen lässt. das hät­te man (noch) bes­ser ma­chen kön­nen, aber es war gut ge­nug, um mich hin­ter dem ofen her­vor­zu­lo­cken.

je län­ger ich dar­über nach­den­ke: alle wich­ti­gen fi­gu­ren in die­ser se­rie — bis auf xa­vier — sind weib­lich. und das ist nicht nur ein­fach mal eine ab­wechs­lung, son­dern zeigt, wel­ches po­ten­zi­al an­de­re se­ri­en und fil­me links lie­gen las­sen. viel­leicht hat das aber auch nur des­halb so gut ge­klappt, weil hier eine kom­bi­na­ti­on aus ei­nem ge­lun­ge­nen dreh­buch und gu­tem schau­spiel zu­sam­men­kam.

s02e07, the fi­nal count­down
na gut, es ster­ben doch nicht so vie­le lieb­lings­fi­gu­ren in pa­ra­di­se wie in game of thro­nes, da hab ich mich dra­ma­tur­gisch in die irre lei­ten las­sen („she was ta­ken from me“). und die hand­lung wird vor­her­seh­ba­rer, je mehr das dreh­buch auf die ac­tion-tube drückt. aus­ser­dem schlei­chen sich lang­sam hier und da mys­tery ele­men­te in die se­rie, von de­nen ich noch nicht si­cher bin ob sie mir ge­fal­len wer­den. an­sons­ten ma­nö­vriert die se­rie aber ganz gut durch span­nungs­bö­gen und er­war­tungs­hal­tun­gen. trotz­dem scha­de, dass auch hier das alte hol­ly­wood- oder ja­mes-bond-re­zept durch­scheint, dass es zum dra­ma­tur­gi­schen hö­he­punkt im­mer um die ret­tung der welt ge­hen muss, statt ein­fach nur um ein paar kom­pli­zier­te mo­ra­li­sche kon­flik­te. was scha­de ist, weil die ers­te staf­fel ein­fach ge­er­det blieb und die zwai­te zum staf­fel­en­de jetzt doch ein biss­chen ab­hebt.

ach ja, the fi­nal count­down wird auch nicht bes­ser, wenn er von ame­lia mclean statt eu­ro­pe ge­sun­gen wird.

s02e08, ex­odus
auf eine art ein hap­py end, aber lei­der mit ei­ner di­cken schicht mys­tery-ma­yon­nai­se. trotz­dem moch­te ich die tat­sa­che, dass die ers­ten pro­to­ty­pen ei­nes quan­ten­com­pu­ters, die man im lau­fe die­ser fol­ge in ei­nem rück­blick sah, tat­säch­lich so aus­sa­hen wie ei­ner der ers­ten pro­to­ty­pen ei­nes quan­ten­com­pu­ters von IBM, den man un­ter an­de­rem in die­sem vi­deo sieht oder hier.

auch wenn zum ende hin al­les ein biss­chen ins ha­ne­bü­che­ne und pa­the­ti­sche ab­drif­te­te, habe ich das ger­ne ge­se­hen. trotz­dem kann ich mich mit ein biss­chen ab­stand viel­leicht so­gar auf die ha­ne­bü­che­ne idee, die die se­rie zum ende hin an­deu­tet, ein­las­sen. weil das be­deu­tet, dass die drit­te staf­fel dann ganz an­ders als die ers­te und zwei­te wird. und das muss ja nicht un­be­dingt schlecht sein.


Paradise (2025) (S02E08) gesehen

auf eine art ein happy end, aber leider mit einer dicken schicht mystery-ma­yon­nai­se. trotzdem mochte ich die tatsache, dass die ersten pro­to­ty­pen eines quan­ten­com­pu­ters, die man im laufe dieser folge in einem rückblick sah, tat­säch­lich so aussahen wie einer der ersten pro­to­ty­pen eines quan­ten­com­pu­ters von IBM, den man unter anderem in diesem video sieht oder hier.

auch wenn zum ende hin alles ein bisschen ins ha­ne­bü­che­ne und pa­the­ti­sche ab­drif­te­te, habe ich das gerne gesehen. trotzdem kann ich mich mit ein bisschen abstand viel­leicht sogar auf die ha­ne­bü­che­ne idee, die die serie zum ende hin andeutet, einlassen. weil das bedeutet, dass die dritte staffel dann ganz anders als die erste und zweite wird. und das muss ja nicht unbedingt schlecht sein.


Paradise (2025) (S02E07) gesehen

na gut, es sterben doch nicht so viele lieb­lings­fi­gu­ren in paradise wie in game of thrones, da hab ich mich dra­ma­tur­gisch in die irre leiten lassen („she was taken from me“). und die handlung wird vor­her­seh­ba­rer, je mehr das drehbuch auf die action-tube drückt. ausserdem schlei­chen sich langsam hier und da mystery elemente in die serie, von denen ich noch nicht sicher bin ob sie mir gefallen werden. ansonsten ma­nö­vriert die serie aber ganz gut durch span­nungs­bö­gen und er­war­tungs­hal­tun­gen. trotzdem schade, dass auch hier das alte hollywood- oder james-bond-rezept durch­scheint, dass es zum dra­ma­tur­gi­schen höhepunkt immer um die rettung der welt gehen muss, statt einfach nur um ein paar kom­pli­zier­te mo­ra­li­sche konflikte. was schade ist, weil die erste staffel einfach geerdet blieb und die zwaite zum staf­fel­en­de jetzt doch ein bisschen abhebt.

ach ja, the final countdown wird auch nicht besser, wenn er von amelia mclean statt europe gesungen wird.


Paradise (2025) (S02E06) gesehen

ei­gent­lich ist es nicht nur lo­bens­wert, dass eine serie sich bemüht, die wirklich in­ter­es­san­ten cha­rak­te­re weiblich zu besetzen. es ist auch gleich­zei­tig etwas, das die qualität dieser serie und den un­ter­hal­tungs­wert steigert und die in­ter­essanz si­gni­fi­kant erhöht. „sinatra“ und „jane“ zeigen, welches potenzial bö­se­wich­te haben, wenn man sie nicht mit dem üblichen männ­li­chen bö­se­wicht­ge­ha­be zeichnen muss. es eröffnen sich so viele mög­lich­kei­ten, die die serie mit „sinatra“ gekonnt nutzt und — leider — mit „jane“ ein bisschen in klischees ersaufen lässt. das hätte man (noch) besser machen können, aber es war gut genug, um mich hinter dem ofen her­vor­zu­lo­cken.

je länger ich darüber nachdenke: alle wichtigen figuren in dieser serie — bis auf xavier — sind weiblich. und das ist nicht nur einfach mal eine ab­wechs­lung, sondern zeigt, welches potenzial andere serien und filme links liegen lassen. viel­leicht hat das aber auch nur deshalb so gut geklappt, weil hier eine kom­bi­na­ti­on aus einem ge­lun­ge­nen drehbuch und gutem schau­spiel zu­sam­men­kam.