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han­sis brot

felix schwenzel in rezensionen

han­sis brot in der ki­autschous­tras­se im spren­gel­kiez hat im­mer zu, wenn fri­da und ich beim mor­gen­spa­zier­gang dort vor­bei­kom­men. ges­tern muss­te ich die bei­fah­re­rin beim nach­mit­tags­spa­zier­gang ver­tre­ten und als wir am Nach­mit­tag bei han­sis brot vor­bei­ka­men hat­te die bä­cke­rei noch of­fen.

lei­der gab es kein rog­gen­voll­korn­brot mehr, nach reif­li­cher über­le­gung habe ich mir dann ein din­kel-ha­fer brot mit­ge­nom­men. das hat 8 euro ge­kos­tet und ich muss­te schon ein biss­chen schlu­cken. die bio­lä­den in der um­ge­bung ha­ben die bro­te seit dem ukrai­ne krieg ein­fach klei­ner ge­macht um bei der preis­nen­nung die kun­den nicht zum schlu­cken zu brin­gen. aber han­sis bro­te se­hen wei­ter­hin ziem­lich gross aus und das din­kel-ha­fer brot wa­ren ei­gent­lich zwei klei­en bro­te.

mit der er­war­tung, dass die bei­fah­re­rin mir an­ge­sichts des prei­ses den kopf wäscht kam ich nach­hau­se, aber sie fand das brot ge­nau­so le­cker wie ich. die kru­me war fluf­fig und feucht, die krus­te knusp­rig, aber nicht hart. die bei­fah­re­rin mein­te: „die acht euro ha­ben sich ge­lohnt.“



hafer dinkel brot von hansis brot. die krume ist fluffig und feucht, die kruste knusprig, aber nicht hart

ha­fer din­kel brot von han­sis brot


(be­zahl­con­tent) christian esch, ehe­ma­li­ger russland kor­re­spon­dent, schreibt ziemlich auf den punkt, warum trumps angriff auf den iran trump und den westen in die scheisse reitet:

  • der stiegende ölpreis lässt geld in putins schoss fallen mit dem er seinen klrieg weiter fi­nan­zie­ren kann
  • trump hat die saktionen gegen rus­si­sches öl teilweise auf­gehoi­ben
  • die un­ter­stüt­zung der ukaine mit ab­wehr­sys­te­men wird noch re­du­zier­ter weil ein oder zwei jah­res­ar­se­na­le patriot raketen im nahen osten ver­schos­sen werden
  • die (völ­ker­recht­li­chen) argumente gegen russische an­griff­krie­ge werden stumpf, wenn trump im prinzip das gleiche macht

mor­gen­spa­zier­gang 14.03.2026

felix schwenzel in bilder

heu­te vom wed­ding auf um­we­gen zur turm­stras­se ge­lau­fen. nach ei­ner kur­zen spiel­run­de im goe­the­park …

… über die put­litz­brü­cke durch den uni­onpark zur turm­stras­se.

auf dem weg nach­hau­se dann die­ses ar­ra­ge­ment ge­se­hen …

der kar­ton sah aus als sei er di­rekt aus den neun­zi­ger jah­ren auf den bord­stein ge­fal­len. das buch, ob­wohl es von 2022 ist, sieht aus als sei es ein klas­si­ker aus den spä­ten sieb­zi­gern der es in eine neun­zi­ger WG-bi­blio­thek ge­schafft hat.

und mal im ernst, wer ver­pes­tet denn heu­te noch sei­ne woh­nung mit fein­staub und russ aus pyro-ker­zen?

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„der le­ckers­te fisch ist im­mer noch der schnit­zel“


das hört sich auf den ersten blick logisch an, stimmt aber wahr­schein­lich nicht. die­je­ni­gen die in ar­chi­tek­tur­bü­ros tat­säch­lich planungen umsetzen und gestalten, arbeiten wie drohnen. wenn überhaupt sind es die­je­ni­gen die den grossen plan skiz­zie­ren, die im corner office sitzen.


ix und mei­ne mut­ter in den acht­zi­gern

felix schwenzel in bilder

foto von zwei fotos, eins zeigt meiner mutter, eins zeigt mich an eine altmodisch zapezierte wand gelehnt. ich trage sowas wie einen anzug und ein weisses hemd, meine mutter einen rock und geschichtete pullover. meine haare sind bunt.

das hat mei­ne mut­ter heu­te in den fa­mi­li­en­chat ge­pos­tet. of­fen­sicht­lich ha­ben wir uns in den acht­zi­gern ge­le­gent­lich ge­gen­sei­tig fo­to­gra­fiert.

(er­staun­lich wie jung wir da­mals wa­ren)


foto von eine, kleinen abhang der von mini-erosionen durchzogen ist, das wasser hat sich den weg zu einem gulli durch den sand gegraben

manch­mal wirkt es so, als kön­ne was­ser gul­lis rie­chen.




Was die CDU »Schmutz­kam­pa­gne« nennt, ist die de­mo­kra­ti­sche Praxis der Öf­fent­lich­ma­chung. Und die ei­gent­li­che Schmutz­kam­pa­gne, die hier läuft, ist die gegen eine Po­li­ti­ke­rin, weil sie einen Politiker beim Wort genommen hat. Es ist wie so oft: Ein Mann versprüht Dreck – und erwartet, dass Frauen ihn still­schwei­gend wegmachen.