passt!
antworten
wie sehen denn die absoluten suchmaschjinen-zugriffszahlen aus? ich sehe du nutzt schema.org markup (json-ld), aber ohne expliiten rezept markup. schickt google trotzdem viele besucher?
In der Sache: Joan Westenberg hat 7 Jahre lang ein Obsidian gepflegt. Über 10.000 Notizen. Die hat er dann im letzten Sommer gelöscht. Mit Absicht.
joan westenberg ist eine frau.
p.s.: deine alte email-adresse von 2016 funktioniert nicht mehr und deine aktuelle konnte ich weder finden noch raten.
weil du nichts verlinkt hast, weiss ich nicht genau worauf du dich beziehst, aber falls du dich auf das bloggerpanel auf der republica und die texte die in ein paar blogs dazu erschienen sind beziehst, kann ich gerne was zur einordnung sagen. zuerst zur sichtbarkeit und die vermeintliche „Deutungshoheit“: das panel war nicht besonders sichtbar; da sassen 4 blogger auf stühlen vor 20 oder dreissig anderen bloggern oder blogafinen menschen in einer kleinen stillen sitzecke. soweit ich weiss gabs noch ein blogger-meetup in einer anderen ecke, mit ähnlicher resonanz. damit lag die sichtbarkeit für blog-themen auf der republica bei ca. 0,1% (bezogen auf die besucherzahl).
das war alles sehr unglamourös, unelitär und überhaupt nicht prominent. und auch inhaltlich war der tenor auf dem panel bei dem ich dabei war eher so, wie du das bloggen hier beschreibst: wir sitzen in nischen, kleinen blasen und schreiben vor uns hin. wir wissen es gibnt tausende andere blasen (blogoblasen) von denen wir grösstenteils nichts wissen und zu denen es gelegentlich überschneidungen gibt. ich bezeichne das immer gerne als schaumteppich, mit tausenden, millionen kleiner blasen. gelegentlich bilden sich grössere blasen, gelegentlich platzen sie.
auf dem „podium“ (eher: im sitzkreis) waren wir uns einig, dass die bedeutung des von aussen als „blogoshäre“ wahrgenommenen phänomens sehr gering war und dass wir einfach fans des geschriebenem wortes waren und sind. damals gab es gelegentlich überschneidungen mit anderen blasen in denen sich auch journalisten aufhielten, weshalb es in der vergangenheit hier und da tatsächlich etwas mehr sichtbarkeit gab. aber das ist schon lange vorbei. schon vor 10, 15 jahren war klar, dass andere formate, wie youtube, in sehr viel grösseren und sichtbareren blasen unterwegs waren und sind, als das blogdings.
das was du über das bloggen schreibst, dass es deine „gartenlaube“, deine kleine eigene parzelle im netz ist, ist exakt wie ich das ins intrenet schreiben für mich empfinde. ich mach, schreib und sprech mein ding und wenn das gelegentlich resonanz findet freue ich mich und wenn es keine resonanz findet, oder leute es zu selbstreferenziell, zu technisch, zu kleingeschrieben, zu persönlich, zu irrelevant finden — oder wie du, es als arrogant oder elitär empfinden, dann mach ich einfach weiter. nicht wegen deutungshoheit, szenenzugehörigkeit, prominenz, sondern weil ich es kann.
dankeschön.
den bookmark webmention habe ich empfangen. ich glaube das ist der erste bookmark-webmention den ich empfangen habe und jetzt bin ich im zugzwang das auch abzubilkden. danke :)
@tomth@wien.rocks sehr unterschiedlich. in den letzten 6 monaten hab ich homeassistant mehr oder weniger allein gelassen, ausser mich gelegentlich um lifecycle gedöns zu kümmern. das grundrauschen (batteriewechsel, kleine probleme beheben) ist dann nicht mehr als 1-2 stunden pro woche.
aber grössere updates mit breaking changes, umbauten (wie den zigbee-coordinator zu wechseln kürzlich) oder neue schnapsideen, können den wochenaufwand dann auch schnell mal auf 10 bis 20 stunden steigen lassen.
Was Felix und den Tusch angeht frage ich mich, woran sein System erkennt, dass er auf dem Klo sitzt (Kamera? ernsthaft? oder doch Japan-Klo?) und ob der Tusch ein Gratulationstusch oder ein Warntusch ist.
das ist ein tof (time of flight) sensor an der decke über dem klo. im prinzip ist so ein tof-sensor ein laserstrahl der den abstand misst. wenn einer auf dem klo sitzt, wird ein geringerer abstand gemessen als ohne. mit etwas kalibration und präzision könnte der auch messen, ob der deckel zu ist oder offen. aber das war mir bisher zu aufwendig.
nützlich ist der sensor auch zum ableiten anderer werte: wenn das klo länger als eine oder zwei minuten besetzt ist, wird ein achtzehntel vom klopapiervorrat abgezogen. so haben wir quasi einen klopapierzähler der klopapier auch auf die einkaufsliste schreiben kann, wenn es weniger als drei rollen sind. wenn klopapier von der einkaufsliste gestrichen wird, wird der zähler wieder um 10 erhöht.
der tusch ist natürlich ein gratulationstusch, den man aber, wenn man will, auch als warnung interpretieren kann.
die beifahrerin mag automatierungen auch nicht, hat sich aber an den komfort einiger automatgisierungen gewöhnt. und natürlich schätzt sie auch die bedienungserleichterungen die mit der automatisierung einhergehen.
genau genommen, ist das schalten von mehreren leuchten in einem raum per schalter auch eine automatisierung, nur eben manuell getriggert. aber ich verstehe die aversion gegen automatismen. nur dass ich persönlich eben keinen kontrollverlust spüre, weil das ja alles von mir, nach meinen bedürfnissen und gut dünken automatisiert ist und jederzeit zu ändern ist.
kameras haben wir natürlich auch im haus. die lassen sich beide schwenken, schauen also in der regel weg (an die wand oder decke) und richten sich auf die wohnungs- und balkontür wenn wir weg sind. natürlich automatisch. beide kameras sind weder aus dem internet erreichbar, noch haben sie internetzugang. über scrypted habe ich sie allerdings zu homekit secure video kameras gemacht, womit sie sich auch aus der ferne steuern lassen und bei bewegung automatisch in die apple cloud speichern. tatsächlich habe ich mir gerade gestern eine neue reolink kamera gekauft, weil die alte dafang sich nicht mehr ordentlich schwenken liess. und das (weg) schwenken können ist die einzige mir wirkliche wichtige funktion einer kamera, den rest kann man sich selbst zusammenhacken oder sperren.
@blindi@marctodon.marci.one hab ich auch gedacht, dass meine versteckte Kommentarfunktion niemals von spammern gefunden wird. wird sie aber. der spam kommt schon noch.
Ich wünsche viel mehr Menschen, die Befriedigung zu erfahren, die daraus entsteht, einen eigenen Blogeintrag nach über einem Jahrzehnt, verlinken zu können, weil noch irgendwie relevant.
ganz sicher ein weiterer guter grund sein leben, seine werkzeuge, seine ansichten regelmässig aufzuschreiben, bzw. zu loggen, für späteres debugging von einem selbst oder vorsorgliche sanity-checks.
@monoxyd@mastodon.social 20€ statt 100€ ist günstig. aber ich würde zum beispiel keine rosa fahrradkette für 10 statt 70 € euro kaufen. an einem controller dessen soft-/firmware 100% proprietär ist ist nichts offen. dann lieber einen https://www.home-assistant.io/green/ — das ist ein guter deal, auch wenn der green mehr kostet und für zigbee noch ein zusätzlicher adapter gekauft werden muss.
müsste doch mit einem flat file cms mehr oder weniger fertige lösungen dafür geben. und der webserver auf dem das läuft kann ja auch localhost sein.
ja, schon schade, dass man heutzutage keine altbauten mehr baut.
aber im ernst, ich habe das alles mal überflogen und das interview mit dem architekten angesehen. auch wenn mir die architektur auf den ersten blick nicht wirklich zusagt und offensichtlich alles mit der vorgabe geplant wurde, bloss nicht anzuecken und keine grossen experiemente zu amchen, ist es vor allem eins nicht: protzig oder aggressiv. das sieht genauso langweilig und verdichtet wie der rest der stadt aus. ich kann mich da beim besten willen nicht drüber aufregen.
was mich allerdings beeindruckt hat ist die qualität der visualisierungen. man erkennt gerade noch, dass es visualisierungen sind, aber das licht und die texturen sind schon extrem realistisch. so realistisch, dass ich dachte: wow ist das langweilig, gewöhnlich und eng. und nach spätestens 5 jahren nutzung, wenn der schmutz der stadt sich auf der fassade abgesetzt hat, sieht das wahrscheinlich bereits aus wie ein leicht heruntergekommener altbau.
und über eigentumswohnungen denke ich spätestens seit mpfs artikel darüber, wie scheisse er miete bezahlen findet, ganz anders als noch vor ein paar jahren: https://mequito.org/stories/15146
i use your website :) and i noticed that the display of reply-to on your site looks a littler broken. also the pins on your maps do not display.
this is seriously awesome. i always looked for an easy way of showing my walks and hikes on my site and just dropping in a .gpx file is such a great idea! in fact this works really well with a .gpx export from my apple watch activity tracking (via ios auto export). i’ll steal your implementation to use it on my site right away. thanks for the inspiration. (the photos of your valentine’s hike are awesome, too.)
@medienbaecker@mastodon.social maybe display the front as a thumbhash only to keep the copyright stuff out? https://evanw.github.io/thumbhash/
Gibt es irgendeine menschenlesbare Beschreibung von Webmentions
ich fürchte nicht wirklich. das ist zwar alles wohldefiniert/standardtisiert, aber kognitiv völlig unzugänglich. auch LLMs kämpfen damit. ich musste grosse teile meiner implementierung selbst machen, weil meine coding assistenz bei der umsetzung immer fehler einbaute. für mich ist das ein ständiges herantasten und ich nutze zum vergleich quasi die „referenzinplementierung“ von https://aaronparecki.com/. danch validierung mit verschiedenen indieweb-tools wie granary, monocle und mf2 parsern.
so schön die idee von webmentions ist, die mascinenlesabarkeit ins html einzubauen, so sehr erschwert das die generische adaptierbarkeit. webmentions lassen sich nicht einfach per plugin einbauen, sondern sind auch immer auf die zuarbeit des theme angewiesen. ich finde das sehr bedauerlich, weil das alles so nützlich, praktisch und mächtig ist.
(allein dass ich hier nachträglich meine tippfehler korrigieren kann ist sooo grossartig.)
gute idee, aber das ergebnis erscheint mir völlig underwhelming. erinnert mich an den kirby-plugin, der bei claude einen artikel-entwurf einwirft um eine 160 zeichen meta-description zu generieren: unbenutzbar, bzw. wenn überhaupt als stichwortgeber fürs eigene texten nutzbar.
ja, rivva ist toll und ein baustein unabhängige publikationen ohne grosse plattformen sichtbar zu machen, bzw. die sichtbarkeit zu erhöhen. aber das projekt braucht dringend unterstützung. würde ich auch fast als teil des digitalen unabhängigkeits-gedöns sehen.
dann ist, so gesehen, james tiberius kirk eine allegorie auf die menschheit.
ich habe vor ner weile die alkoholfreien sentiaspirits.com „black“ und „gold“ ausprobiert und fand die nicht nur lecker, sondern tatsächlich auch leicht berauschend. nicht ganz billig, aber fand auch bei der beifahrerin grossen anklang.