alles
um die antwort auf die frage WTF PANKO sei: paniermehl aus brot, aber anders gebacken. und um die frage zu beantworten ob ich die erklärbärenvideos von adam ragusea mag, obwohl er als oberchecker auftritt: ja. und die antwort warum ich auf den gag „wedding ist teil von panko“ verzichtet habe: keine ahnung.
nach ca. 20 minuten (kurz vor ende) dieses faszinierenden videos, wird darauf hingewisen, dass ein pottwal (sperm whale) durch einen indirekten düngeeffekt so viel CO₂ binden kann, wie tausende von bäumen. das macht pottwale quasi zu nutztieren, was sie in den vergangen jahrhunderten im prinzip auch schon waren, als ihr öl, dass sie tonnenweise in ihrem kopf speichern, städte mit öllampen iluminierte und pottwale im wahrsten sinne des wortes die industrielle revolution ölten. faszinierende doku, faszinierende tiere.
nachtrag 01.02.2026: siehe auch Whale Hunting Was Absolutly Crazy
RobWords lebt in berlin und spricht in englsich über — hm, was denn eigentlich — etymologie? ich gucke seine liebevoll produzierten videos sehr gerne und man lernt viel über die ursprünge unserer sprachen. ich hab den kanal schon lange abonniert und finde das fast alles interessant.
ich mach wieder mit bei pentiment diesen sommer und würde mich freuen, euch dort zu treffen!
mein kurs heißt diesmal: bockige bilder und folgendes habe ich mir überlegt:
Bilder halten sich an nichts. Sie folgen keinen Plänen, sind nicht brav und oft haben sie andere Vorstellungen als wir. Man malt los, meint es gut, und irgendwann stellt man fest: das Bild macht doch, was es will. Jedenfalls nicht das, was man vorhatte. Das ist kein Fehler, sondern der Zustand, in dem Malerei interessant wird. In diesem Kurs geht es um genau diesen Moment: wenn Bilder widerspenstig werden, sich querstellen und anfangen, eigene Bedingungen zu stellen.
ich habe vor ner weile die alkoholfreien sentiaspirits.com „black“ und „gold“ ausprobiert und fand die nicht nur lecker, sondern tatsächlich auch leicht berauschend. nicht ganz billig, aber fand auch bei der beifahrerin grossen anklang.
das cover ist aber 5 von 5 ⭐.
nur mal zur illustration wie gut das olle original snips wakeword binary reagiert (mikro ist das playstaion eye rechts neben dem globus).
siehe auch morgenspaziergang vom 22.01.2026.
das snips wake word benutze ich, weil die home assistant wake words (wahrscheinlich) zu sehr auf englischsprachige sprecher zugeschnitten sind. und wer will schon ok nabu sagen?
die snips-wake-word-konstruktion ist sehr bastelig, wenn auch stabil bei mir. ich kann dir die binaries, das build script und das docker-compose.yml gerne irgendwohin legen.
ansosnten ist die preview edition schon das beste stück hardware das ich bisher benutzt habe, besser als alle raspberries mit mikro, die ich vorher hatte. nur die wake-word-situation ist halt noch unbefriedigend.
eine mischung aus albert einstein und clint eastwood
das ist ein lebenslauf den emma thompson für hugh laurie für deren damaligen theaterverein (cambridge footlights) schrieb. der volltext steht in der alt-beschreibung des bilds, aber diesen satz mag ich sehr gerne:
A cross between Albert Einstein and Clint Eastwood, Hugh is ugly and stupid.
(screenshot aus der graham norton show, youtube link)
grünzug an der südpanke
erika-hess-eisstadion
Die Elbphilharmonie ist imposant, aber nicht so grazil wie gedacht. Sie ist etwas klobig. Das Dach ist allerdings schon sehr ikonisch. Ich würde mir wünschen, in Berlin würde man solche ästhetischen Bauten aufstellen lassen, aber alles, was irgendwie ikonisch oder schlichtweg geil aussieht, wird in Berlin nicht genehmigt, weil es nicht ins Stadtbild passt. Ich frage mich dann immer: Habt ihr schon mal das Berliner Stadtbild gesehen? Willst du da wirklich etwas passend machen?
⭐ 👍 ❤️ KW 4 2026
ein liste von dingen, die ich in den letzten tagen anderswo geliked oder favorisiert habe, teilweise kommentiert und weiter unten mit ein paar anmerkungen aus dem maschinenraum.
ich hab hier schon ein bisschen erklärt wie ich neuerdings favoriten-, bzw. like-listen erstelle. aber ich muss nochmal drauf hinweisen, wie zufrieden ich mit diesem neuen system bin. der ablauf ist im prinzip, dass ich sachen, die mir gefallen, einfach per browser-bookmarklet in den favoriten-fluss schmeisse, gegebenenfalls noch ein via oder einen kommentar nachpflege und, wenn’s geht, auch noch an der quelle einen nativen like hinterlassen, also zum beispiel bei youtube oder mastodon.
wenn ich webseiten die webmentions unterstützen in den favoriten fluss werfe, landet auf der webseite automatisch ein herz (beispiel ergebnis, ursache).
das bookmarklet übermittel beim „liken“ nur die url an kirby, bzw. wirres.net und kirby baut dann, je nach url, einen mastodon-embed, eine link-box oder einen youtube-embed. das funktioniert mittlerweile ganz OK, instagram-embeds würde ich gerne näher am original rendern, aber das lässt instagram derzeit nicht zu, ausser man nutzt deren nativen embed-code, der einem dann aber ganz viele tracker und javascript-scheiss beschert. keins meiner embeds läuft über dritte, es werden mit den embeds also keine tracker, kein obskures javascript das ich nicht kontrolliere ausgeliefert oder http-request an fremde seiten geleitet.
aus dem was in den favoriten- oder lesezeichen-flüssen liegt, pick ich mir dann irgendwann beiträge raus und verknüfte die zu einem beitrag wie diesem hier.
mit diesem vorgehen, dieser teilaustomatisierung, habe ich jetzt sehr viel reibung reduziert und mir vieles einfacher gemacht. und darüber freue ich mich, auch wenn es sonst kaum jemanden vorranbringt.
apropos reibung; es gibt ja gerade eine meta-diskussion zwischen ein paar bloggern, die sich um die frage entspann, warum bloggende offenbar wenig jung sind, hier kann man sich dazu einlesen, wenn man blogdings-meta-diskussionen mag:
johannes und konstantin argumentieren vor allem damit, dass blogs deshalb verkümmert sind, weil interaktionen (likes, reposts, mentions, bidirektionale links) auf (kommerziellen) platformen viel reibungsloser funktionieren als in blogs. und tatsächlich wünschte ich mir auch, dass es für dieses, im grunde grossartige, aber praktisch viel zu komplizierte indiewebgedöns, das ich mir jetzt wieder hier mühsam zusammengeschraubt habe, einfache software-lösungen gegeben hätte oder geben würde. ansätze gab’s immer wieder (known oder micro.blog fallen mir da zum beispiel ein), aber auch die waren und sind durchgängig furchtbar kompliziert und gewöhnungsbedürftig.
von aussen sieht das system, das ich mir hier zusammengebaut habe, möglicherweise kompliziert aus und ich glaube dass das noch sehr weit weg ist von einem system, dass ich anderen menschen empfehlen möchte. aber trotzdem, falls jemand anders damit rumspielen möchte, hier nochmal kurz die zutatenliste:
- micropub
- quill-bookmarklets
- kirby erweiterungen und templates für favoriten und lesezeichen (mit hilfe von cursor gecodet)
- viel geduld und resilienz — und ein überbordendes (mit-) teilungsbedürfnis.
grossartig (via).