alles
eindeutig auf meiner bucket-list: massenproduktion von kimchi.
februar statistiken
der monat ist noch nicht vorbei, aber ich glaube ich kann den februar jetzt schon mal statistisch auswerten. und zwar, wie viel zeit ich vor der glotze verbringe. ich glaube für den februar habe ich so ziemlich alle filme und serien die ich geschaut habe erfasst. das sind in summe 27 stunden die ich vor der glotze verbracht habe. allerdings ist mir gestern noch eingefallen: was mach ich mit youtube?
gemini meint es gäbe keine einfache methode die zeit, die ich mit youtube-videos verbringe, per api abzufragen. also bin ich meinen youtube-verlauf durchgegangen und habe für jedes video und jeden tag die zeit notiert, die ich geschätzt damit verbracht habe. abgebrochene videos oder videos in denen ich viel übersprungen habe, flossen entsprechend in diese schätzung ein. im februar waren das bis jetzt nochmal 31 stunden.
damit habe ich im februar ungefähr 58 stunden vor der glotze verbracht. das sind 15 % meiner verfügbaren freizeit, die ich mit youtube, filmen oder serien verbracht habe.
gestern habe ich ein ted-video von rebecca okamoto gesehen, in dem sie erklärt, wie man sich in 20 oder weniger worten so vorstellt, dass man einen bleibenden eindruck hinterlässt. ich fand das video schlimm und habe es deshalb nicht geliked und deshalb taucht es hier auch nicht auf, aber es ist doch etwas hängengeblieben, mit dem ich die zeit, die ich vor der glotze verbringe, rationalisieren kann: ich lese und sehe das internet leer, um kuratierte empfehlungen weiterzugeben, die anderen freude und mehrwert bringen.
wie und ob ich die youtube-zeiten in meinem medienlog verarbeite oder zeige, weiss ich noch nicht. da die zeiten über den januar und februar recht ähnlich verteilt sind, kann ich im ø von 75 minuten youtube pro tag ausgehen, wenn mir um die schätzung meiner screentime geht. das akkurat pro tag zu loggen hat ja keinen wirklichen mehrwert. aber ich überlege noch, ob und was da sinn ergibt.
die matomo-statistiken zeigen: wer regelmässig schreibt, wird auch gelesen. vorletzten und diesen monat waren es um die 7000 (unique) pageviews, im letzten monat gab es einen kleinen ausreisser nach oben. konstante besucherlieferanten sind buddenbohm-und-soehne.de (400-600 pro monat) und rivva (100-200 pro monat).
die zahl der pageviews im RSS (um die 13.000/monat) korreliert natürlich mit der anzahl der veröffentlichten artikel. das waren in den letzten 10 monaten immer um die 60 (übersicht), also 2 pro tag. seit januar kommen monatlich ca. 80 likes und 50-60 lesezeichen dazu, die ich veröffentiche.
beim ø-gewicht geht’s weiter ganz leicht abwärts, auch wenn ich gefühlt im januar und februar zwischen 94 und 92 kilo feststecke. der durchschnitt sagt: es geht weiter abwärts. wohlgemerkt, ohne ozempic und ohne explizite „diät“. ich verzichte nur auf süsses und esse weniger brot, bzw. insgesamt etwas weniger.

beim training war ich bei liegenstützen ziemlich faul, dafür gelang mir vor einer woche zum ersten mal ein sauberer klimmzug von ganz unten bis unter das kinn. ich habe aber so ein gefühl, dass ich im märz berichten kann, dass ich 2-3 am stück schaffe.
„Wenn ich zuweilen in einem meiner alten Gedankenbücher einen guten Gedanken von mir lese, so wundere ich mich, wie er mir und meinem System so fremd hat werden können, und freue mich nun so darüber, wie über einen Gedanken meiner Vorfahren.“ schreibt Georg Christoph Lichtenberg in den Gedankenbüchern, 1963 herausgegeben von Franz Mautner bei S. Fischer.
die ersten paar staffeln for all mankind fand ich überragend gut. staffel 4, mit dem schlecht gealterten ed baldwin war zwar nicht schlecht, nervte mich aber zunehmend mit überdramatisierungen und überflüssigen, schlecht nachvollziehbaren schlenkern. dieser teaser deutet an, dass die macher der serie gefallen am überdramatisieren gefunden haben. eigentlich soll ein teaser ja lust auf eine serie machen, mir hat es die lust auf die fünfte stafel gleich verdorben. ich werde es aber wohl trotzdem schauen.
Orkas gehören zu den effektivsten Raubtieren überhaupt. Weisse Haie fliehen vor Orkas …
… sie kennen keine Furcht und kein Beute, die zu gross ist. Und doch … gibt es nicht einen verifizierten Bericht über einen Angriff eines Orkas auf einen Menschen. Sie wissen offensichtlich etwas, das wir nicht wissen …
eine website auf der man ohne anmeldung, auch mobiil, einfach bilder hochladen kann sie geotaggen kann. find ich gut, nicht weil ich dem ordnungsamt gerne müll melden würde, sondern, weil das technisch brilliant simpel gelöst ist. so wie like buttons auch funktionieren sollten — ohne eine datenspur zu hinterlassen oder einen login erfordern sollten — kann man hier einfach bilder hochladen. eigentlich ist das indieweb.
den artikel steht hinter der bezahlschranke, aber die frage „Wird man krank, wenn man mit nassen Haaren rausgeht?“ lässt sich kurz und knapp beantworten: nein.
medienimport

natürlich ist es eine schnapsidee, filme oder serien hier tracken zu wollen. wenn ich wollte, könnte ich das alles bei trakt machen. trakt arbeitet mit einem leicht obskuren dritt-dienst zusammen (younify.tv) um die historie des gesehenen von netflix auszulesen. tatsächlich kann man damit die historie aller grossen streaming-angebote abgreifen — wenn man younify.tv genug vertrauen entgegenbringt und (vollen) zugriff auf diese dienste gewährt. mein vertrauen hat vor ein paar jahren nur dafür gereicht, younify.tv zugriff auf mein netflix-konnto zu gewähren, weshalb ich jetzt einen teil meiner netflix-historie auch in trakt habe.
der vorteil ist, dass ich die von younify.tv abgegriffenen daten, jetzt auch wieder über die trakt-api selbst abgreifen kann, zum beispiel mit diesem script. mit ein zwei weiteren phyton scripten kann ich deshalb jetzt auch automatisch auf netflix gesehenes hier loggen.
schnapsidee hin oder her, sowohl trakt als auch ich wissen, dass die schnapsidee alles gesehene zu loggen, nur funktioniert, wenn es vorwiegend automatisch geht. wenn da nicht die vertrauensfrage wäre. ein datenleck bei trakt von 2014, das trakt erst 2019 offenlegte, zeigt, dass es nicht angebracht ist, trakt 100% vertrauen zu schenken. wenn ich mich recht erinnere hab ich die verbindung zwischen trakt und plex schon vor 2019 gekappt, weil mir das einen ticken zu unheimlich war, meine plex-historie ungefiltert in trakt zu leiten. bei netflix hielten sich meine bedenken in grenzen.
mit meinem selbstgebauten plex/tautulli-zu-kirby-exporter behalte ich die kontrolle und der import in die öffentliche liste klappt auch ohne drittanbieter ganz gut, fast vollautomatisch. ich muss nur noch eine wertung nachtragen.
und auch wenn ich bei der netflix → younify.tv → trakt.tv → wirres.net konstruktion weniger bis keine kontrolle habe, wollte ich diese automatisierungs-pipeline jetzt testen. dafür musste ich mir natürlich irgendeinen scheiss auf netflix ansehen.
also hab ich mir die erste folge being gordon ramsay angesehen. ich vermute das wird weder so erfolgreich wie netflix chefs table noch so ein hit wie drive to survive — auch wenn das strickmuster ähnlich ist. beim überfliegen der kritiken ist eine überschrift hängengeblieben, der ich direkt zustimmen möchte: gordon ramsay should not be so boring.
jedenfalls funktioniert der sync zwischen netflix, younify.tv, trakt.tv und wirres.net/kirby, wenn auch mit leichter verzögerung.
zum thema ex- und importe: ich habe auch ein script gefunden, mit dem sich die daten aus tautulli, also plex, mit letterboxd syncen lassen. damit habe ich jetzt lücken meiner film-timeline auf letterboxd geschlossen, auch wenn die timeline der filme die ich jemals sah auf letterboxd immer noch lücken in den letzten 10 jahren hat. schliesslich schau ich filme ja nicht nur auf plex, sondern auch auf amazon prime, im kino (gelegentlich) oder netflix. aber weils geht, weil ich daten jetzt aus plex und netflix rausbekomme, erscheint es mir logisch meine film-historie erstmal auf letterboxd zu vervollständigen. dann kann ich sie auch wieder hierher holen. aber bevor ich das mache sammel ich hier, bis auf ein paar ausnahmen — zu testzwecken — erstmal vornehmlich in 2026 gesehenes und gelesenes.
mit so einer „datenbank“ für gesehenenes und gelesenes setze ich mich übrigens auch geschickt selbst unter zugzwang. jetzt muss ich auch mal wieder ein buch lesen, damit ich es loggen kann. und damit schliesst sich der zirkel: ausgehen um drüber schreiben zu können, scheisse auf netflix schauen, ums zu prüfen ob es automatisch geloggt wird. morgens spazieren gehen um das wetter zu fotografieren und fotos und .gpx-tracks zu posten, kochen um rezepte maschinenlesbar zu veröffentlichen, schlafen, um zu sehen, wie gut der schlaftracker funktioniert. (b)loggen weil’s geht.

morgenspaziergang 24.02.2026
heute beim morgenspaziergang ein foto von der traurigen bürgerwiese gemacht und dabei gar nicht bemerkt (erst zuhause, beim bilder-sichten), wie eine wolke auf dem weg vor uns vorbeiwabberte.
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ich weiss nicht was ich faszinierender findeen soll: dass es fürher schon uhren gab, die man im Dunkeln ablesen konnte oder die mechanik dieser uhr.