alles

the baum

felix schwenzel in checkins

kur­ze pau­se.


hun­de­be­geg­nun­gen

felix schwenzel in notiert

fri­da geht drei­mal pro tag raus. mor­gens, zwi­schen 7 und 9 uhr mit mir ein bis zwei stun­den, nach­mit­tags eine stun­de mit der bei­fah­re­rin und ge­gen 20 uhr noch­mal eine kon­troll­run­de ums haus, oder ge­nau­er, ein­mal die ka­me­ru­ner str. rechts von un­se­ren haus lang, ge­gen­über un­se­res haus lang und dann links von un­se­rem haus. die­se run­de hat sie sich selbst aus­ge­sucht, mein an­ge­bot eine run­de um den block, an der see­stras­se vor­bei, lehnt sie in der re­gel dan­kend ab und geht lie­ber die kur­ze run­de.

manch­mal fragt sie mich schon ab 19 uhr ob wir die kon­troll­run­de ma­chen, aber ich las­se sie im­mer bis 20 uhr war­ten. die letz­ten bei­de aben­de ist sie pünkt­lich um 20 uhr zu mir ge­kom­men, und dann sind wir auch gleich raus­ge­gan­gen. an bei­den aben­den sind wir auch je­des mal ei­nem gros­sen aki­ta an ex­akt der glei­chen stel­le be­geg­net. das hört sich ge­schrie­ben we­ni­ger spek­ta­ku­lär an, als wenn man es selbst er­lebt, aber wenn wir dem aki­ta heu­te auch der glei­chen stel­le be­geg­nen, fress ich ei­nen be­sen.


ges­tern früh am ma­gnus-hirsch­feld-ufer sind fri­da und ich an ei­nem al­ten hus­ky und sei­nem frau­chen vor­bei­ge­lau­fen. als wir vor­bei gin­gen, flog eine krä­he im tief­flug auf die frau zu, lan­de­te knapp vor ihr und liess sich von der frau aus der hand füt­tern. dem al­ten hus­ky war das egal. der alte blog­ger war tief be­ein­druckt.


auf stras­sen bzw. bür­ger­stei­gen ist fri­da sehr dis­zi­pli­niert. auf grün­flä­chen oder in parks funk­tio­niert fri­das im­puls­kon­trol­le nur bis ma­xi­mal zwei me­ter ab­stand zu mir. auf dem bür­ger­steig hin­ge­gen reicht ein klei­ner fin­ger­zeig von mir und sie wech­selt ins „fuß“ an mei­ner lin­ken oder rech­ten sei­te. wenn wir dann so an an­de­ren hun­den vor­bei­lau­fen, ver­steht sie auch dass die­se hun­de an der lei­ne sind. sie zuckt nicht mit der wim­per, wenn sie knur­rend, bel­lend und auf sie los­stür­mend in die lei­ne stei­gen. ich bin sehr froh, dass fri­da und ich uns die­ses ver­trau­en und ver­ständ­nis er­ar­bei­tet ha­ben und es war auch viel ar­beit — auch wenn fri­das des­in­ter­es­se an an­de­ren hun­den uns die­se ar­beit er­leich­tert hat.

vor­ges­tern dach­te ein herr­chen, er könn­te sei­nen hund al­lein mit dem wort „stopp“ da­von ab­hal­ten, auf fri­da los­zu­stür­men. man­che men­schen schrei­en in die­sen sitia­tio­nen ih­ren hund an: „ich hab dir doch ge­sagt …!“ man­che wie­der­ho­len beim vor­bei­ge­hen das wort „nein“ in se­kun­den­takt.

kürz­lich fiel mir auf, dass hun­de­er­zie­hung für vie­le das glei­che ist wie für mich als sechs­jäh­ri­gen das rei­ten. als klei­ner jun­ge war ich der mei­nung, ein gu­ter rei­ter zu sein, weil ich wuss­te, dass man pfer­de ganz ein­fach an der tren­se mit links- und rechts­zug steu­ern, mit zu­sam­men­drü­cken der bei­ne be­schleu­ni­gen und mit bei­den zü­geln stop­pen kann. der sechs­jäh­ri­ge, na­se­wei­se fe­lix wur­de je­doch un­sanft vom pony ge­wor­fen, als sich her­aus­stell­te, dass rei­ten doch et­was kom­ple­xer ist. leu­te, die glau­ben, hun­de­er­zie­hung sei eine in­tui­ti­ve an­ge­bo­re­ne mensch­li­che fä­hig­keit, re­den an ih­rem hund vor­bei und er­zie­hen hun­de im schlimms­ten fall zur lei­nen­ag­gre­si­on.

ich will da­mit kei­nes­falls ei­gen­lob aus­drü­cken, son­dern mei­ne dank­bar­keit ge­gen­über all den hun­de­trai­ne­rin­nen aus­spre­chen, die ihr wis­sen und ihr ver­ständ­nis in you­tube-vi­de­os, bü­chern, on­line-trai­nings oder in der wel­pen­schu­le mit uns ge­teilt ha­ben. ich wün­sche al­len hun­den, dass ihre men­schen ir­gend­wann auch in den ge­nuss sol­cher trai­nings kom­men.


be­weg­te und un­be­weg­te bil­der vom mor­gen­spa­zier­gang am 11.04.2026

felix schwenzel in bilder

wir ha­ben ei­nen ball aus stein ge­fun­den, fri­da hat ih­ren ball wie­der in die spree fal­len las­sen, ein gleich­zei­tig miss- und ge­lun­ge­ner sel­fie und eine miss­lun­ge­ne auf­nah­me von ei­nem vor­bei­fah­ren­den schiff.

ball aus steim

ein­ru­hi­ger fluss und ein vor­bei­fah­ren­des schiff

frida blickt am rand der spree auf ihren ball, der in der spree davonschwimmt
der ball ist schon wie­der weg

Die Welt: „Der Artikel be­schreibt, wie günstige Drohnen die klas­si­sche mi­li­tä­ri­sche Über­le­gen­heit in der Luft verändern. Während teure Ab­wehr­sys­te­me wie die MIM-104 Patriot Millionen kosten, sind einfache Drohnen extrem billig – wodurch Angriffe wirt­schaft­lich im Vorteil sind.

ich bin ja ein großer freund der be­haup­tung, dass viele ent­wick­lun­gen und phänomene unserer zeit ei­gent­lich gar nicht neu sind, sondern alt­be­kann­te vorgänge in neuem anstrich oder mit anderem tech­no­lo­gi­schem unterbau. ohne hier eine besondere expertise vor­täu­schen zu wollen: kriege sind, soweit ich es mit­be­kom­men habe, noch nie alleine mit tech­no­lo­gi­scher oder öko­no­mi­scher übermacht zu gewinnen gewesen. das haben die ame­ri­ka­ner in vietnam erfahren, nur dass der vietkong dort statt drohnen menschen ein­ge­setzt hat, um das öko­no­mi­sche gleich­ge­wicht des krieges zu seinen gunsten zu kippen.

wo kriegs­her­ren (das wort braucht man derzeit wahr­schein­lich nicht zu gendern) oder der wi­der­stand gegen invasoren heute drohnen einsetzen, wurden früher men­schen­schwär­me oder sa­bo­ta­ge­ak­te genutzt. in af­gha­ni­stan und im irak waren im­pro­vi­sier­te spreng­fal­len der wi­der­stands­grup­pen die drohnen der 2000er; die ka­mi­ka­ze­f­lie­ger der japaner im zweiten weltkrieg sind die kon­zep­tio­nel­len ur­groß­vä­ter der heutigen drohnen. drohnen sind in diesem sinne die kon­se­quen­te fort­füh­rung von guerilla-taktiken mit digitalen mitteln.

es bleibt — mehr oder weniger — auch beim krieg alles beim alten: krieg ist scheisse und im prinzip auch nicht zu gewinnen. öko­no­misch lohnt sich der scheiss kaum noch und zi­vi­li­sa­to­risch oder moralisch sowieso nicht. egal wie über­mäch­tig man sich fühlt, egal wie „günstig“ drohnen oder wi­der­stand auch sind oder werden: am ende ist der preis von krieg immer um ein viel­fa­ches höher als der wert des friedens vorher. nur leider erinnern sich die ent­schei­den­den deppen da nie dran.

sehr gute app enmp­feh­lung von eay.cc: On This Day Rewind
die app macht nicht viel anderes als fotos an­zu­zei­gen die in den vorjahren dieses tages auf­ge­nom­men wurden (und in der iphone bild­me­dia­thek sind). 365 × x tage sind zwar ein her zu­fäl­li­ger, will­kür­li­cher parameter, aber immer gut um eine er­in­ne­rung zu wecken. hier auf wirres.net habe ich diese funktion auch in jeder artikel-beilage.

… und das führt mich dann zum bei­spiel zu posts wie die­sem von vor ge­nau 10 jah­ren:

If Do­nald Trump re­places Oba­ma it only fur­ther pro­ves Oran­ge Is The New Black

Ab­di­noor² (@ab­di­noorx231.03.2016 23:11

ursprünglich veröffentlicht am 11.04.2016



hand mit uhr

felix schwenzel in checkins

find ich gut, die fin­ger­nä­gel


abend­essen 10.04.2026

felix schwenzel in gekocht

vom gan­zen hahn (22 €) des­sen schen­kel ges­tern ins fri­ka­see wan­der­ten, wa­ren noch zwei sehr gros­se brüs­te üb­rig, die heu­te in den air­fry­er wan­der­ten. 10 mi­nu­ten bei 180°C wa­ren et­was knapp für die sehr gros­sen brüs­te, wir muss­ten noch et­was nach-air­fry­en. aber die brüs­te wa­ren saf­tig und weich, un­ge­fägr 10 mal bes­ser als die ein­zel­nen hähn­chen­brüs­te die man sonst paar­wei­se ein­zeln kauft. dazu ruc­cu­la mit ge­mü­se.

ruccola mit gemüse und hähnchenbrust

For All Mankind (S05E03) gesehen

das frage ich mich schon langem, warum lässt man den alten, müden ed baldwin nicht einfach sterben? seine beiträge zur ent­wick­lung der story könnte man doch auch frischen cha­ra­ke­ren über­las­sen? in dieser folge wurd emein wunsch und der der mas­ken­bild­ne­rin endlich erhört. ansonsten ist nichts span­nen­des passiert. wie kann so eine am­bi­tio­nier­te serie so lang­wei­lig und ideenlos werden?

ich hatte mir vor­ge­nom­men die staffel bis zum ende durch­zu­ste­hen, aber nach drei folgen hab ich schon keinen bock mehr. eine folge nocht. wenn die mich auch langweilt …


For All Mankind (S05E02) gesehen

weiterhin wahn­sin­nig lang­wei­lig und mir fällt auf, dass nicht nur die maske wahn­sin­nig billig wirkt, sondern auch alle kulissen. das hat alles so einen star trek staffel 1 vibe, ohne die nostalgik. die story ent­wi­ckelt sich schlep­pend, alles, vor allem das schau­spiel ist irre hölzern.


Die Welt: „Der Artikel be­schreibt, wie günstige Drohnen die klas­si­sche mi­li­tä­ri­sche Über­le­gen­heit in der Luft verändern. Während teure Ab­wehr­sys­te­me wie die MIM-104 Patriot Millionen kosten, sind einfache Drohnen extrem billig – wodurch Angriffe wirt­schaft­lich im Vorteil sind.

ich bin ja ein großer freund der be­haup­tung, dass viele ent­wick­lun­gen und phänomene unserer zeit ei­gent­lich gar nicht neu sind, sondern alt­be­kann­te vorgänge in neuem anstrich oder mit anderem tech­no­lo­gi­schem unterbau. ohne hier eine besondere expertise vor­täu­schen zu wollen: kriege sind, soweit ich es mit­be­kom­men habe, noch nie alleine mit tech­no­lo­gi­scher oder öko­no­mi­scher übermacht zu gewinnen gewesen. das haben die ame­ri­ka­ner in vietnam erfahren, nur dass der vietkong dort statt drohnen menschen ein­ge­setzt hat, um das öko­no­mi­sche gleich­ge­wicht des krieges zu seinen gunsten zu kippen.

wo kriegs­her­ren (das wort braucht man derzeit wahr­schein­lich nicht zu gendern) oder der wi­der­stand gegen invasoren heute drohnen einsetzen, wurden früher men­schen­schwär­me oder sa­bo­ta­ge­ak­te genutzt. in af­gha­ni­stan und im irak waren im­pro­vi­sier­te spreng­fal­len der wi­der­stands­grup­pen die drohnen der 2000er; die ka­mi­ka­ze­f­lie­ger der japaner im zweiten weltkrieg sind die kon­zep­tio­nel­len ur­groß­vä­ter der heutigen drohnen. drohnen sind in diesem sinne die kon­se­quen­te fort­füh­rung von guerilla-taktiken mit digitalen mitteln.

es bleibt — mehr oder weniger — auch beim krieg alles beim alten: krieg ist scheisse und im prinzip auch nicht zu gewinnen. öko­no­misch lohnt sich der scheiss kaum noch und zi­vi­li­sa­to­risch oder moralisch sowieso nicht. egal wie über­mäch­tig man sich fühlt, egal wie „günstig“ drohnen oder wi­der­stand auch sind oder werden: am ende ist der preis von krieg immer um ein viel­fa­ches höher als der wert des friedens vorher. nur leider erinnern sich die ent­schei­den­den deppen da nie dran.


sehr gute app enmp­feh­lung von eay.cc: On This Day Rewind
die app macht nicht viel anderes als fotos an­zu­zei­gen die in den vorjahren dieses tages auf­ge­nom­men wurden (und in der iphone bild­me­dia­thek sind). 365 × x tage sind zwar ein her zu­fäl­li­ger, will­kür­li­cher parameter, aber immer gut um eine er­in­ne­rung zu wecken. hier auf wirres.net habe ich diese funktion auch in jeder artikel-beilage.


the baum

felix schwenzel in checkins

wo ist die krä­he?



Es ist ja überhaupt keine Com­pe­ti­ti­on weil alles, wirklich alles an der Artemis II Mission so toll ist, und natürlich ist dieses Foto hier, dass gerade überall geteilt wird absolut be­ein­dru­ckend, aber für mich... für mich ist es im Moment dieser Shot. Holy shit. Unbedingt in Ori­gi­nal­grö­ße ansehen, die Kom­pres­si­on hier macht leider viele Details zunichte.

Noch viel mehr Fotos von der Mission gibt es bei Flickr.

sehr tolle bilder, sind gleich auf meinen desk­top­hin­ter­grund gelandet.

Artemis II in Eclipse
Bild: NASA / NASA2Explore · CC BY-NC-ND 4.0 · via Flickr

tat­säch­lich freue ich mich jetzt jedes mal, wenn ich den computer aufklappe und dieses bild sehe.

was man auf diesem bild ei­gent­lich sieht, habe ich mir von hank green (auf youtube) erklären lassen: man sieht nicht nur sterne, sondern auch planeten — und man erkennt, dass sie sich alle auf einer um­lau­febe­ne befinden (sie sind auf dem bild quasi auf­ge­reiht). der mond erscheint nicht wie sonst bei einer mond­fins­ter­nis wie eine schwarze scheibe, weil er von der erde am linken oberen rand be­leuch­tet wird. und die aufnahmen der mond­fins­ter­nis waren nur möglich, weil die artemis-mission ver­scho­ben wurde.

viele sagen ja (unter anderem hank green), dass das die besten fotos der welt sein könnten, aber gleich­zei­tig sind das wahr­schein­lich auch mit die teuersten fotos der welt, was die pro­duk­ti­ons­kos­ten angeht. und trotzdem gibt es eine einfache relativ einfache lizenz, mit der man die bilder nicht­kom­mer­zi­ell nutzen kann.