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pa­ra­di­se staf­fel 1

felix schwenzel in gesehen

die se­rie war eine emp­feh­lung vom nuf und ich habe die ers­te staf­fel sehr ger­ne ge­se­hen. das the­ma ist auf den ers­ten blick ein biss­chen aus­ge­lutscht, weil sich ak­tu­ell fall­out und silo um ganz ähn­li­che ge­schich­ten dre­hen. dazu kommt ein biss­chen the tru­man show, a house of dy­na­mi­te und way­ward pi­nes — und trotz­dem schafft es die se­rie ori­gi­nell und fes­selnd zu sein, weil sie auf eine art eine true de­tec­ti­ve ge­schich­te ist.

ich moch­te es sehr, wie dif­fe­ren­ziert, viel­schich­tig und nach­voll­zieh­bar die „bö­se­wicht­in“ ge­zeich­net war. der good guy war eine spur zu ein­di­men­sio­nal, aber das pass­te schon.

ich habe ich meh­re­re näch­te in fol­ge über die mo­ra­li­schen kon­flik­te die in der se­rie dis­ku­tiert wer­den ge­träumt. das ist im­mer ein gu­tes zei­chen da­für, dass mich eine se­rie und ihr in­halt ge­packt hat.

theo­re­tisch hät­te ich die ers­te staf­fel schnel­ler als in fünf ta­gen weg­ge­bin­gen kön­nen, weil sie zu kei­nem zeit­punkt lang­wei­lig oder an­stren­gend war oder gar ab­hob. und ich woll­te auch ein biss­chen, dass es nicht zu schnell vor­bei ist, so wie ich da mitt­ler­wei­le oft mit dem abend­es­sen ma­che: wenn ich abends nicht al­les auf­es­se, habe ich ein tol­les, re­a­dy-made früh­stück am nächs­ten tag.

nach der ers­ten staf­fel habe ich mich ge­freut her­aus­zu­fin­den dass die zwei­te staf­fel auch schon streamt. da­mit habe ich noch­mal min­des­tens 5 tage gute abend­un­ter­hal­tung.

(nach­trag: kri­tik und re­zen­si­on der zwei­ten staf­fel)



Während Wa­shing­ton seine Munition ver­schießt und seine Allianzen be­schä­digt, muss Peking nur warten. Der »Economist« hat auf sein Cover einen lä­cheln­den Xi Jinping gesetzt, der auf Trump blickt, dazu eine Zeile, die Napoleon zu­ge­schrie­ben wird: Un­ter­brich deinen Feind niemals, wenn er einen Fehler macht. Xi hat stra­te­gi­sche Öl­re­ser­ven für mehrere Monate angelegt, Lie­fer­ket­ten ab­ge­si­chert, setzt massiv auf er­neu­er­ba­re Energien. Chinas drei größte Bat­te­rie­her­stel­ler sind seit Kriegs­be­ginn zusammen 70 Mil­li­ar­den Dollar mehr wert. Trumps Amerika, die fossilste Regierung der west­li­chen Welt, be­schleu­nigt mit dem Irankrieg die En­er­gie­wen­de – zugunsten Chinas.


abend­essen 03.04.2026

felix schwenzel in gekocht

(fer­tig-)maul­ta­schen mit bun­tem sa­lat.

angebratene maultaschen mit einem bunten, grünen blatsalat auf eiunem blaugemustereten teller auf einem holztisch

fried­hof kar­ken

felix schwenzel in bilder

auf dem fried­hof in kar­ken gibt’s ein herz aus stein und ei­nen lä­cheln­den je­sus mit herz.


mor­gen­spa­zier­gang 03.04.2026

felix schwenzel in bilder

mor­gen­spa­zier­gang in kar­ken durch die fel­der, rü­ber nach vlo­drop und zu­rück. wir ha­ben ei­nen os­ter­ha­sen, ein os­ter-reh und sehr vie­le os­ter­kü­he ge­se­hen.

felder bei karken
fel­der in kar­ken
angekettetes bobbycar an einer braunen hecke
an­ge­ket­te­tes bob­by­car

als ich die­ses an­ge­ket­te­te bob­by­car ge­se­hen habe, habe ich mich ge­fragt, ob ein an­ge­ket­te­tes bob­by­car viel­leicht ein kett­car ist?

adams line in richtungnordost fotografiert
adams lin­de

zu adams line woll­te ich heu­te früh, um mich dort ein­zu­che­cken. das habe ich dann auch ge­macht, aber ich muss­te den ort erst neu an­le­gen, weil es dort nur ei­nen ort na­mens adams ei­che gab. zu­letzt war ich vor drei mo­na­ten an adams lin­de, das war sie et­was fo­to­ge­ner.

info tafel an adams line

auf dem schild ne­ben adams line steht:

Das Na­tur­denk­mal wur­de am 8. Fe­bru­ar 1895 vom Mül­ler der Wolf­ha­ger Müh­le an­läss­lich der Ge­burt sei­nes Stamm­hal­ters Adam ge­pflanzt. Von die­ser mäch­ti­gen Lin­de hat man ei­nen herr­li­chen Weit­blick in die Rurau­en. Un­ter dem Baum lädt eine Bank zum ver­wei­len ein.

Die Lin­de steht ca. 200 m nörd­lich der Wolf­ha­ger Müh­le, un­weit der nie­der­län­di­schen Gren­ze. Der Weg in nord­öst­li­cher Rich­tung führt nach Vlo­drop und wird von Wan­de­rern und Fahr­rad­fah­rern gern ge­nutzt.

wir sind aber nur an der lin­de vor­bei­ge­gan­gen und ha­ben uns von der bank nicht ein­la­den las­sen. wir sind dann durchs wäld­chen rü­ber in die nie­der­lan­de nach vlo­drop ge­lau­fen, dort wird be­reits der ers­te spar­gel ge­ern­tet und die ers­ten spit­zen ra­gen auch schon raus..

spargelfeld in vlodrop
spar­gel­feld bei vlo­drop
spargelfeld in vlodrop
spar­gel­feld bei vlo­drop mit spar­gel­spit­zen
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ber­lin - heins­berg

felix schwenzel in notiert

heu­te früh um kurz nach neun los­ge­fah­ren in rich­tung rhein­land. in han­no­ver ha­ben wir die kin­der ab­ge­holt, die aus ham­burg mit der re­gio­nal­bahn um kurz vor halb zwei in han­no­ver an­ka­men.

für den ers­ten tank­stopp in al­ler­in­gers­le­ben hat­ten wir viel zeit und ha­ben ihn mit gas­sigang, früh­stück und zwan­zig mi­nu­ten schlaf bis 100% aus­ge­dehnt. weil wir im­mer noch zeit hat­ten, ha­ben wir dann ne­ben dem bahn­hof die war­te­zeit auf die kin­der auch an der la­de­säu­le ver­bracht. der drit­te la­de­stopp bei io­ni­ty in oel­de dann mit mit­tag­es­sen, toi­let­ten­gän­gen und kaf­fee ho­len auch wie­der fast voll (bis 90%) ge­la­den be­kom­men. mit der la­dung sind wir dann durch­ge­kom­men bis heins­berg. sonst ist mei­ne la­de­stra­te­gie im­mer eher vie­le kur­ze tank­stopps, aber die voll-lade-me­tho­de scheint auch ganz zu funk­tio­nie­ren.

glück hat­ten wir auch mit den staus, die wa­ren im­mer auf der an­de­ren au­to­bahn­sei­te. bei uns auf der sei­te gabs höchs­ten mal kurz zäh­flies­sen­den ver­kehr.

statt bei je­dem la­de­stopp ei­nen che­ckin, hab ich nur ei­nen che­ckin und foto beim gas­si­ge­hen in han­no­ver ge­schafft.

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