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ge­schen­ke

felix schwenzel

Am 16.03.2026 um 15:27 schrieb programme@re-publica.com: Liebe*r Felix Schwenzel, Vielen Dank für deine Einreichung für die re:publica 2026. Wir freuen uns sehr, dir mitzuteilen, dass deine Session „Die Welt ist scheisse — und das ist auch gut so“ für das Programm der #rp26 angenommen wurde!

zu­sa­ge

ich habe heu­te meh­re­re ge­schen­ke be­kom­men, über die ich mich sehr ge­freut habe.

eine email

Am 16.03.2026 um 15:27 schrieb pro­gram­me@re-pu­bli­ca.com:

Lie­be*r Fe­lix Schwen­zel,

Vie­len Dank für dei­ne Ein­rei­chung für die re:pu­bli­ca 2026.

Wir freu­en uns sehr, dir mit­zu­tei­len, dass dei­ne Ses­si­on "Die Welt ist scheis­se — und das ist auch gut so" für das Pro­gramm der #rp26 an­ge­nom­men wur­de!

hier hab ich vor zwei mo­na­ten mei­nen vor­trags­vor­schlag ver­öf­fent­lich. ne­ben der freu­de über­wiegt die furcht vor der ar­beit. ich fürch­te das be­deu­tet in den nächs­ten zwei mo­na­ten we­ni­ger fern­se­hen und mehr le­sen und schrei­ben.

neue firm­ware für un­se­ren staub­sau­ger

ge­fühl­te 10 jah­re nach der an­kün­di­gung hat drea­me un­se­rem x50 das mat­ter-up­date ge­schickt. das heisst un­ter an­de­rem, dass der staub­sau­ger jetzt auch na­tiv in der ap­ple home.app zu se­hen und zu steu­ern ist. das ging zwar auch schon vor­her mit der gross­ar­ti­gen drea­me-va­cu­um cus­tom com­po­nent, aber jetzt nen ti­cken ein­fa­cher und eben na­tiv.

ei­gent­lich ist der plan — wie bei al­ler gut ge­mach­ten heim­au­to­ma­ti­sie­rung — dass man von dem ge­rät gar nichts mit­be­kommt. wenn ich mor­gens auf den mor­gen­spa­zier­gang gehe und die bei­fah­re­rin noch im bett bleibt, fährt der ro­bo­ter los und putzt zu­erst die kü­che. wenn dann noch zeit ist, pro­biert er es im bad und wenn da die tür zu ist, den flur. so­bald ich nach hau­se kom­me oder die bei­fah­re­rin auf­steht, fährt er zu­rück in sei­ne sta­ti­on und macht sich sau­ber. das klappt so­weit auch ganz gut, aber manch­mal steht die bei­fah­re­rin ta­ge­lang frü­her auf und die kü­che ver­dreckt dann. wenn die bei­fah­re­rin rei­ni­gun­gen dann mal ma­nu­ell an­stos­sen woll­te, klapp­te das oft nur holp­rig, weil mei­ne ar­beits­an­wei­sun­gen (scrip­te) nicht im­mer ak­tu­ell wa­ren oder der drea­me und sei­ne KI ei­nen schlech­ten tag hat­ten.

mit dem neu­es­ten firm­ware­up­date (4.3.9_2199) sieht das nach ers­ten tests ganz gut aus. er scheint sich ein biss­chen selbst­si­che­rer in der woh­nung zu be­we­gen und scheint sich nicht so schnell von stö­run­gen aus dem kon­zept brin­gen zu las­sen. vor al­lem kann man aber jetzt auch eine rei­ni­gung di­rekt aus der home.app an­stos­sen.

und home as­sistant be­herrscht mitt­ler­wei­le bei mat­ter-fä­hi­gen sau­gern auch die raum­zu­ord­nung und so­gar die rei­ni­gung ein­zel­ner räu­me lässt sich mit ak­tio­nen mit mat­ter star­ten.

ein eher si­sy­pho­ses­ques ge­schenk, schenk­te mir ges­tern nacht die mat­ter-in­te­gra­ti­on von home as­sistant. die mat­ter in­te­gra­ti­on funk­tio­niert im prin­zip sehr zu­ver­läs­sig: do­cker con­tai­ner hoch­fah­ren, in­te­gra­ti­on hin­zu­fü­gen fer­tig. aber die teu­fel ste­cken wie im­mer im de­tail — oder ge­nau­er im netz­werk. wenn schon in der doku steht, dass es kom­pli­ziert ist, wird’s kom­pli­ziert:

Mat­ter is ba­sed on IPv6 link-lo­cal mul­ti­cast pro­to­cols and thus run­ning the Mat­ter Ser­ver (or de­ve­lo­ping it) is not as straight­for­ward as any other ap­pli­ca­ti­on, most­ly due to the bad shape of IPv6 sup­port in va­rious Li­nux dis­tri­bu­ti­ons, let alo­ne the IPv6 Neigh­bor Dis­co­very Pro­to­col, which is re­qui­red for Th­read.

nach­dem mei­ne (we­ni­gen) mat­ter ge­rä­te jetzt mo­na­te­lang sta­bil lie­fen, ver­schwan­den sie ges­tern nacht alle. die feh­ler­mel­dun­gen wa­ren kryp­tisch aber mei­ne co­ding as­sis­tenz schlug ir­gend­wann vor fol­gen­des auf dem do­cker-host zu ma­chen:

sudo sysctl -w net.ipv6.conf.eno1.accept_ra=1
sudo sysctl -w net.ipv6.conf.eno1.accept_ra_rt_info_max_plen=64

da­mit ging es dann wie­der.
und wenn’s funk­tio­niert, dann ist die­ses mat­ter schon toll!

ein buch

die bei­fah­re­rin hat mir ein selbst­ge­schrie­be­nes buch ge­schenkt. oder ge­nau­er, ei­nen aus­druck ei­ner län­ge­ren un­ter­hal­tung mit chatgpt um (ver­geb­lich) ein ge­schenk für mich zu fin­den. das ist sehr lus­tig, auch weil chatgpt im lau­fe der un­ter­hal­tung alle mög­li­chen sa­chen vor­schlägt, die ich schon lan­ge habe, ein cheap yel­low dis­play für wet­ter­an­zei­ge, e-pa­per dis­plays für sta­tus-an­zei­gen, esp-32 bas­tel­kits, mmw sen­so­ren, hard­ware but­tons für home as­sistant — oder „Mat­ter-fä­hi­ge Ge­rä­te (neu­er Smart-Home-Stan­dard)“.

ob­wohl, ein stream-deck mini hab ich noch nicht.


mit zu­neh­men­dem al­ter lässt sich der ka­len­da­ri­sche al­ters­wech­sel im­mer bes­ser igno­rie­ren.


Bo­ren­stein sagte zu seinem Film: »Was wir bei der Arbeit mit diesem Material gesehen haben, ist, dass man sein Land durch unzählige kleine Akte der Kom­pli­zen­schaft verliert: Wenn wir uns mit­schul­dig machen, wenn eine Regierung Menschen auf den Straßen unserer Groß­städ­te ermordet; wenn wir schweigen, wenn Olig­ar­chen die Medien über­neh­men und kon­trol­lie­ren, wie wir sie pro­du­zie­ren und kon­su­mie­ren. Dann stehen wir alle vor einer mo­ra­li­schen Ent­schei­dung.«



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ich habe die tarte tatin bisher immer nach diesem rezept gebacken (beispiele: eins, zwei, drei, vier, fünf) und dabei bemerkt, dass man ei­gent­lich nichts falsch machen kann. wird immer unfassbar lecker. aber dieses rezept, das hier gezeigt wird, ver­ein­facht das ganze ergeblich. das werde ich als nächstes aus­pro­bie­ren, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich dann den buttrigen, süssen mür­be­teig­bo­den vermissen werde.


müsste doch mit einem flat file cms mehr oder weniger fertige lösungen dafür geben. und der webserver auf dem das läuft kann ja auch localhost sein.


un­fa­mi­li­ar

felix schwenzel in gesehen

promo-plakat für die deutsche netflix-serie unfamiliar

das ich das noch er­le­ben darf: eine deut­sche se­rie die ich er­tra­ge. ich glau­be das letz­te mal war das bei how to sell drugs on­line (fast). jetzt hat das un­fa­mi­li­ar (wie­der) auf net­flix ge­schafft. nach der ers­ten fol­ge war ich noch ein biss­chen skep­tisch, auch wenn die ge­schich­te und schau­spie­le­rei sich un­prä­ten­ti­ös ent­wi­ckel­ten und zum bei­spiel in den ers­ten 10 mi­nu­ten gar nicht ge­re­det wur­de. nach­dem ich das auf­ge­hübschte und ge­stelz­te ber­lin nach ei­ner fol­ge hi­jack schon nicht mehr er­tra­gen habe, ge­fällt mir wie un­fa­mi­li­ar ber­lin dar­stellt sehr gut. die se­rie taucht ber­lin zwar aus äs­the­ti­schen grün­den gröss­ten­teils in dun­kel­heit, aber trotz­dem las­sen sich die spiel­or­te gut er­ken­nen. teil­wei­se er­ken­ne ich die orte am sound. das wirkt al­les sehr gut in der rea­li­tät ver­wach­sen, auch wenn BND- und kran­ken­ak­ten ge­le­gent­lich auf eng­lisch ver­fasst sind. auch der rea­lis­mus der (dan­kens­wer­ter­wei­se eher sel­te­nen) prü­gel­sze­nen ist gut, also un­an­ge­nehm. wäh­rend ich bei prü­gel­sze­nen in ame­ri­ka­ni­schen block­bus­tern nur noch mit den schul­tern zu­cke oder vor­spu­le, em­pa­thi­sier­te ich in der gros­sen prü­gel­sze­ne in fol­ge eins sehr stark mit.

end­gül­tig hat mich die se­rie in fol­ge zwei ein­ge­fan­gen, in ei­ner sze­ne aus dem zug, mit ei­nem ori­gi­nal: „sänk you for trä­ve­ling wiz deut­sche baahn“

hier schaue ich ger­ne wei­ter.



Unfamiliar (S01E01) gesehen

er­staun­lich gute deutsche serie. hat mich zumindest gleich in der ersten folge ein­ge­fan­gen, viel­leicht auch deshalb, weil in den ersten 10 minuten gar nicht und danach ei­gent­lich auch eher wenuge geredet wird. alles er­staun­lich un­prä­ten­ti­ös und es spielt in einem berlin das ich kenne, auch wenn BND-akten und kran­ken­ak­ten ge­le­gent­lich englisch sind. mir gefällt je­den­falls sehr, dass nicht alles erklärt wird, sondern die zuschauer sich das meiste schon zu­sam­men­rei­men werden. die ex­po­si­ti­on ist nicht auf­dring­lich und, wie gesagt, es wird nicht so viel geredet. und die action szenen, sind bis jetzt, nach­voll­zieh­bar schmerz­haft und die prügel wirkt nicht wie sonst sound­las­tig und be­rüh­rungs­frei. das ich das nochmal erleben darf: eine deutsche serie, die ich gut finde.


foto von der barfussstrasse auf das gelände der ehemaligen steinmetzerei. im gras sieht man eine kleine miniatur.
hein miniatur skeltett sitz vor eine, pflasterstein, auf seinem schoss eine putte die das skelett freundlich anstrahlt.

auf dem ge­län­de der ehe­ma­li­gen stein­met­ze­rei am fried­hof an der bar­fuss­stras­se sitzt eine mi­nia­tur­ske­lett mit ei­ner freund­li­chen put­te auf dem schoss.


Formel 1 2026 (S2026E02) gesehen

in dieser saison wird viel überholt. das erhöht schon die spannung beim zuschauen, trotz der of­fen­sicht­li­chen dominanz von mercedes und ferrari. zum ende hin wird’s dann aber wieder wie gewohnt lang­wei­lig.