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nach­trag 16 uhr: die kalt­mam­sell weist dar­auf hin, dass

… der Film wur­de künst­lich er­zeugt, recht weit un­ten steht auf You­Tube "The per­son in this vi­deo is AI-ge­ne­ra­ted, not a real in­di­vi­du­al"

bin ich wohl drauf rein­ge­fal­len. ich war schon vol­ler be­wun­de­rung, dass man mit 92 jah­ren noch frei, so lan­ge am stück spre­chen kann. trotz all der glät­te und mehr oder we­ni­ger schnitt­lo­sig­keit, bin ich nicht miss­trau­isch ge­wor­den, im ge­gen­teil, ich dach­te: „ob man so­was künf­tig wohl mit KI hin­be­kommt?“

trotz­dem, der text hat bei mir ge­wirkt, des­halb las­se ich mei­ne in­itia­le re­ak­ti­on un­ten ste­hen.


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Lorraine spent thirty eight years as a high school guidance counselor in Pitts­burgh. This video is about what she wishes someone had told her before she turned seventy. Recorded January 2026 at age ninety two.

sich mit dem altern, mit dem tod aus­ein­an­der zu setzen ist un­an­ge­nehm. deshalb fand ich es un­an­ge­nehm mir dieses video anzusehen, al­ler­dings nicht wegen lorraine. sie sagt die richtigen sachen auf die richtige art und weise. achte auf deinen körper, bau muskeln und stärke auf, die du im alter nicht mehr hin­be­kommst, verzeih anderen menschen bevor es zu spät ist oder dich der ärger anfrisst, sei da, aber halte dich mit rat­schlä­gen zurück („Your adult children do not need your advice. They need your presence“).

über den part mit den er­wach­se­nen kindern, die keinen rat brauchen, musste ich ein bisschen lachen, weil lorraine natürlich im video als ober­che­cke­rin auftritt und man ihr die 38 jahre als „guidance counselor“ (ver­trau­ens­leh­re­rin/mentorin) anmerkt. aber das ist an­de­rer­seits auch der witz an diesem video: sie weiss es definitiv besser als du und ich. und das was lorraine sagt ist teilweise so auf­rich­tig, ehrlich und per­sön­lich, dass es mir fast die tränen in die augen trieb.

Lesson number eight, write things down because you are going to forget ever­y­thing.
if you do not prepare for it, you will lose things that matter. Write down your memories. Write down your family stories. Write down the recipes your mother taught you and the way your father laughed and the name of your first dog. Write down what you want your grand­child­ren to know about who you were before you were old.

das sag ich ja auch ständig (und viele andere natürlich auch): schreibt tagebuch. öf­fent­lich oder privat. aber schreibt auf, was euch durch den kopf geht, es hilft nicht nur beim ver­fer­ti­gen von gedanken, sondern eben auch beim erinnern, wo die ganze zeit hin­ge­lau­fen ist.

tl;dr: das video ist eher un­an­ge­nehm an­zu­schau­en weil lorraine einen mit gedanken kon­fron­tiert, denen man lieber ausweicht. aber da sollte man durch, auch weil man im leben selten ge­le­gen­heit hat, sich sowas anzuhören. und danach kann mal „hart nach­den­ken“. (via)

p.s.: auf den stock-foto-slop hätte man bei der pro­duk­ti­on des videos sehr gut ver­zich­ten können.
p.p.s.: das video ist KI-generiert, siehe oben.


lau­ter mor­gen­spa­zier­gang

felix schwenzel in video

schnee und eis ha­ben je­den mor­gen ei­nen an­de­ren klang, an­de­re kon­sis­tenz und aus­rutsch­bar­keit. heu­te wa­ren die geh­we­ge wie­der mit ei­enm fri­schen, glän­zen­den eis­pan­zer über­zo­gen und in den reh­ber­gen hat sich un­ter dem rau­en eis­pan­zer eine luft­schicht ge­bldet. das ver­hin­dert das rut­schen für we­sen > 20 kilo, fri­da rutsch­te heu­te kräf­tig und fand die raue lauf­flä­che eher un­an­ge­nehm.

es war auch sehr laut.


foto eines baums im volkspark rehberge, der ein bisschen wie ein alien ausieht

Ali·en
/ˈeɪ­li̯ən/
Sub­stan­tiv, mas­ku­lin oder Sub­stan­tiv, Neu­trum [der]


wenn man sich bäu­me ge­nau an­guckt, kommt man ei­gent­lich aus dem stau­nen nicht mehr her­aus. sie zie­hen koh­len­stoff aus der luft um dar­aus mit hil­fe des son­nen­lichts zel­lu­lo­se zu ma­chen. bäu­me be­stehen aus fest­ge­wor­de­ner luft.

bäu­me sind ei­gent­lich eine le­ben­de haut über ei­nem to­ten ske­lett aus ver­holz­ter luft. das in­ne­re eine baums be­steht aus to­ten zel­len und dient le­dig­lich der sta­bi­li­tät. die bor­ke be­steht auch aus ab­ge­stor­be­nen zel­len. das le­ben ei­nes baums fin­det sich zwi­schen holz und rin­de, in ei­ner hauch­dün­nen schicht, dem kam­bi­um. ein ur­alter baum ist ei­gent­lich ein jun­ger or­ga­nis­mus, der auf sei­nen to­ten vor­fah­ren wächst.

bäu­me ha­ben kein herz, kei­ne pum­pen und schaf­fen es doch was­ser in bis zu 115 me­ter höhe zu trans­por­tie­ren.

in den ka­pil­la­ren von bäu­men herr­schen bis zu -15 bar un­ter­druck (au­to­rei­fen pum­pen wir in der re­gel auf +2,5 bar auf).

bäu­me le­ben in sym­bio­se mit pil­zen und tau­schen mit ih­nen nähr­stof­fe.

bäu­me pum­pen zu­cker­lö­sung in den bo­den (un­ter an­de­rem) um ihre nach­kom­men im schat­ten zu ver­sor­gen und sie kom­mu­ni­zie­ren mit an­de­ren bäu­men über bio­che­mi­sche si­gna­le.

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schne­cke vs. spa­ghet­ti im zeit­raf­fer

felix schwenzel in video

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(via, via)


die krä­hen am rat­haus wed­ding wa­ren heu­te früh ziem­lich auf­ge­bracht …


be­frie­di­gen­de re­pa­ra­tu­ren

felix schwenzel in favoriten

vor sie­ben mo­na­ten hab ich schon­mal öf­fent­lich von den vi­de­os von my me­cha­nics ge­schwärmt: 40 mi­nu­ten per­fek­ti­on.

weil my me­cha­nics jetzt of­fen­bar mit sei­ner dats­un-re­stau­ra­ti­on wei­ter­macht, gibt es wie­der ei­nen schwung neue vi­de­os im ka­nal, un­ter an­de­rem die­ses vi­deo in dem er zwei an­triebs­wel­len re­stau­riert.

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nach­dem ich die­ses vi­deo ge­se­hen habe, fing der you­tube al­go­rith­mus an mir wie­der äl­te­re vi­de­os von my me­cha­nics vor­zu­schla­gen. und ich muss sa­gen: ich schau die wirk­lich ger­ne. da­bei zu­se­hen, wie je­mand aus al­ten, ros­ti­gen und quiet­schi­gen sa­chen neue, glän­zen­de und quietsch­freie sa­chen macht ist sehr be­frie­di­gend. und die vi­de­os sind voll mit un­an­ge­neh­men, aber auch sehr be­frie­di­gen­den ge­räu­schen, zum beis­spiel, wenn zwei tei­le an­stands­los in­ein­an­der kla­cken.

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sen­dung mit der maus vom 16.11.2025

felix schwenzel in gesehen

heu­te u.a. mit holz­bau­stei­nen aus schad­holz, of­fen­bar von tri­q­briq.de. fand ich in­ter­es­sant, kann­te ich noch nicht, wie­der was ge­lernt.

(me­dia­thek di­rekt­link)


mor­gen­spa­zier­gang 24.10.2025

felix schwenzel in video

video selfie. leider ruiniert, weil ich — natürlich — beim vor­bei­ge­hen in die kamera schaue.


„hol den ball“

felix schwenzel in video


lan­ger heim­weg, trotz zeit­raf­fer

felix schwenzel in video

ich weiss, der er­kennt­nis­ge­winn die­ses zeit­raf­fer-vi­de­os von un­se­rem heim­weg heu­te früh ist mi­ni­mal. trotz­dem zeigt es eben un­se­ren heim­weg und dass fri­da ei­gent­lich nur in parks oder wäl­dern das be­dürf­nis hat vor zu lau­fen. so­bald wir an stras­sen oder häu­ser­schluch­ten sind, hält sie sich bei oder hin­ter mir. kei­ne gros­se er­kennt­nis, nichts be­son­de­res. wer bis hier­hin ge­le­sen hat, kann ver­su­chen das die vi­deo-ab­spiel­ge­schwin­dig­kiet zu re­du­zie­ren. im chro­me geht das auf 0.25 fa­che ge­schwin­dig­keit. aber auch da­mit kann man den er­kennt­nis­ge­winn (das was man er­ken­nen kann) mi­ni­mal er­hö­hen.


spree, pan­ke, „frei­licht­büh­ne“

felix schwenzel in bilder

ich mag die­ses live foto (vom sonn­tag) weil es ei­ner­seits ein biss­chen wim­melt und dann eben auch nicht. man sieht bei je­dem durch­lauf vier schwar­ze punk­te im him­mel auf­blit­zen, ge­gen­über am ufer sitzt ein halb­nack­ter son­nen­ba­den­der, die wei­den ge­gen­über be­we­gen sich im wind und die häu­ser äch­zen be­reits un­ter der mor­gen­son­ne.


mei­ne mut­ter hat in den letz­ten ta­gen auch ge­bloggt. sie bloggt al­ler­dings in den imes­sa­ge-ge­mein­schafts-chat mit ihr, der bei­fah­re­rin, mir und dem kind. bil­der und ge­schich­ten von ih­rem klas­sen­tref­fen. ich les das ge­nau­so ger­ne wie man­che blogs und ge­nau­so zeit­ver­setzt wie ich mei­nen RSS rea­der lese. mal ein paar tage spä­ter, mal ne wo­che spä­ter wenn was da­zwi­schen kommt. und wenn ichs lese kann ich emo­ti­cons an die bil­der oder tex­te pap­pen und sie freut sich. wie beim blog­gen. hier muss­te ich wie­der sehr la­chen, weil die dik­tier­funk­ti­on ei­nen klei­nen witz ein­streu­te.

Das Foto oben zeigt die Büh­ne, Frei­licht­büh­ne hieß es frü­her, wo am Frei­tag Haut Car­pen­da­le auf­ge­tre­ten ist. Des­halb konn­te ich Geld spa­ren und konn­te hier nicht über­nach­ten und bin des­halb in ei­nem ganz po­pe­li­gen Ho­tel in Nort­heim an der Rhum­e­brü­cke un­ter­ge­kom­men.

bild vom uferbereich der panke, allerdinsg sieht man das flüsschen kaum weil alles so zugewuchert ist — obwohl gerade gemäht wurde
bild der pan­ke auf dem man die pan­ke kaum sieht

ges­tern sind fri­da und ich wie­der mal an der pan­ke lang­ge­gan­gen. uns zieht es stän­dig zum was­ser. fri­da na­tür­lich noch­mal ein biss­chen mehr als mich, sie möch­te im­mer auch gleich rein ins was­ser. ich bin da aber eher ne spass­brem­se, ich will nur am was­ser ent­lang­lau­fen. ge­le­gent­lich, wenn mir der ufer­be­reich si­cher ge­nug vor­kommt, das was­ser sau­ber ge­nug scheint und ich nichts von blau­al­gen ge­hört habe, lass ich sie auch mal ins was­ser.

er­staun­lich fin­de ich den ge­ruch von sol­chen ge­wäs­sern. die pan­ke riecht ge­nau­so wie vor 40 jah­ren die „inde“ in aa­chen/kor­neli­müns­ter — et­was mod­rig, ka­ckig, aber nicht un­an­ge­nehm.

die bei­fah­re­rin geht seit 3 ta­gen je­den nach­mit­tag/früh­abend mit fri­da im plöt­zen­see schwim­men. ich fin­de das sehr gut weil fri­da ei­ner­seits ein lei­den­schaft­li­ches was­ser­tier ist, ihr aber an­de­rer­seits die re­gel­mäs­sig­keit fehlt und sie das was­ser im­mer noch irre auf­re­gend fin­det. heu­te, mein­te die bei­fah­re­rin, sei sie zum ers­tem mal auch ein biss­chen ge­schwom­men, statt nur zu plan­schen und nach selbst­ge­spritz­ten was­ser­trop­fen zu schnap­pen.


go­to­so­cial

felix schwenzel in notiert

ich hab mir eine ei­ge­ne mast­o­don-in­stanz auf­ge­setzt, mit go­to­so­cial. klappt gut, dan­ke für die tipps rolf und björn. und an­dre­as.

der haupt­teil (80%) ging in 30 mi­nu­ten über die büh­ne. fein­tu­ning und tes­ten (20%) dau­ert ca. 30 stun­den. klappt nicht al­les über­all, so kann ich z.b. in mark­down pos­ten und das sieht fast über­all gut aus, aber eben nicht in ivo­ry.

egal, das renkt sich schon ein.


ich woll­te dann mal schau­en was pas­siert, wenn ich go­to­so­cial ei­nen 43 MB gros­ses .mov vor­wer­fe. ers­ter ver­such: fai­led.

media-local-max-size: 100MiB in der go­to­so­cial-kon­fi­gu­ra­ti­on ge­setzt, zwei­ter ver­such: dau­ert, aber … fai­led.

fürs web „op­ti­miert“:

ffmpeg -i IMG_3157.MOV \
  -c:v libx264 -preset medium -crf 23 \
  -c:a aac -b:a 128k \
  -movflags +faststart \
  IMG_3157_web.mp4

fai­led auch. mal in die logs schau­en … oh, in die logs schau­en scheint zu hel­fen.

Er­geb­nis: mstdn.wir­res.net/@ix/sta­tu­s­es/01JY…


das vi­deo zeigt üb­ri­gens ein si­tua­ti­on in der ich mich heu­te früh sehr er­schreckt habe. fri­da und ich ha­ben ge­spielt, ich hat­te ei­nen ball auf ei­nen sport­platz ge­wor­fen und ihr ge­sagt den ball lie­gen zu las­sen und wei­ter mit zu kom­men. macht sie pri­ma, wa­tet auf ihr kom­man­do. ich habe dann nicht auf­ge­past, sie los­ge­schickt als ein rad­fah­rer her­an­ras­te. fri­da hat su­per re­agiert, ich mich sehr er­schro­cken.

in ber­lin muss man echt auf­pas­sen mit den rad­fah­rern, schon das hin­aus­tre­ten aus der haus­tür kann hier ge­fähr­lich sein. bin froh, dass ich aus dem bett stei­gen kann ohne nach rad­fah­rern aus­schau zu hal­ten.


wenn die wei­den trau­er tra­gen

felix schwenzel in bilder


live fo­tos

felix schwenzel in bilder

ich bin ja sehr froh mit der art, wie ich hier ei­ge­ne vi­de­os na­tiv ein­bin­den kann, ohne über you­tube oder ir­gend­ein CDN zu ge­hen. in den letz­ten wo­chen habe ich auch wie­der­holt live-fo­tos oder vi­de­os ge­pos­tet. die wur­den dann al­ler­dings nicht in iOS oder auf dem ipad an­ge­zeigt. ich hab ne wei­le ge­braucht, bis ich heu­te die be­deu­tung des <vi­deo> at­tri­buts play­sin­line be­grif­fen habe. das führt dazu, das vi­de­os die ge­mu­ted sind (oder kei­nen sound track ha­ben) auch auf iOS oder dem ipad im brow­ser ab­ge­spielt wer­den. das vi­deo soll­te jetzt also auch auf iOS und ipa­dos funk­tio­nie­ren.

ich habe im­mer dar­auf ge­war­tet, dass in­sta­gram live-fo­tos un­ter­stützt. tut es aber of­fen­sicht­lich bis heu­te nicht. so sieht das live foto oben aus, wenn ich es (per app) bei in­sta­gram hoch­la­de: in­sta­gram.com/p/DK6sQ0nM3f0/

ent­täu­schend und ein wei­te­rer grund pri­mär auf ei­ge­ne tech­nik zu set­zen. ob­wohl wit­zi­ger­wei­se funk­tio­niert das ive-foto (wenn ich es vom te­le­fon auf den rech­ner air­drop­pe und dann im brow­ser hoch­la­de) auch auf blues­ky und mast­o­don.


noch­mal zur tech­nik; das live foto, dass ich auf den rech­ner air­dropp­te, hat 2,8 MB. mit dem fol­gen­den ffmpeg-be­fehl wird es für das web op­ti­miert und auf 733 KB re­du­ziert. das ist kein gros­ser un­ter­schied mehr zu ei­nem re­gu­lä­ren foto. das könn­te ich künf­tig auch kir­by ma­chen las­sen (weils geht und prak­tisch wäre), aber so oft mach ich das ja auch nicht.

ffmpeg -i IMG_3070.mov \
  -c:v libx264 \
  -preset slow \
  -crf 23 \
  -pix_fmt yuv420p \
  -vf "scale='min(1280,iw)':'-2'" \
  -c:a aac \
  -b:a 128k \
  -movflags +faststart \
  optimized.mp4

ge­pannt am mor­gen­spa­zier­gang am 15.6.2025

felix schwenzel in bilder

fria und ich muss­ten heu­te we­gen fri­das ver­dau­ung et­was frü­her los. un­ter­wegs ha­ben wir ei­nen fuchs ge­se­hen (muss­te dem drang wi­der­ste­hen „den fuchs ge­se­hen“ zu schrei­ben). ir­gend­wann fing er an zu schrei­en, fast wie ein trut­hahn. wir wis­sen nicht war­um, aber was ich jetzt wie­der ver­stan­den habe ist, war­um man sagt man sei ge­spannt. denn als fri­da dem fuchs nach­lausch­te, war ihr gan­zer kör­per äus­serst ge­spannt.


spiel­auf­for­de­rung

felix schwenzel in video

fri­da liebt es mir ihr spiel­zeug an­zu­prei­sen und dann weg­zu­lau­fen, wenn ich da­nach grei­fe. kann man sich auch als mensch mer­ken: al­les was an­de­re ha­ben wol­len ist gleich ein biss­chen wert­vol­ler.


es reg­net

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goe­the, fri­da und ix (ges­tern) im goe­the­park im nie­sel re­gen.

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mor­gen­spa­zier­gang vom 2.6.2025

felix schwenzel in bilder

heu­te hat sich die krä­he von letz­ter wo­che wie­der bei uns ge­mel­det und nach käse ge­fragt. auf dem vi­deo sieht man, dass sie schon er­staun­lich zu­trau­lich ist und fri­da jetzt (erst­mal) nicht von ihr ge­nervt ist.

noch er­staun­li­cher ist wie sie uns dann wei­ter ge­folgt ist. fri­da bleibt hier ste­hen, weil sie mich fra­gen/über­zeu­gen will, ob wir nicht viel­leicht in den schil­ler­park ab­bie­gen könn­ten. die krä­he hält sich hin­ter ihr, bzw. hop­pelt über­ra­schend nah an fri­da ran.


nach­trag: das zwei­te vi­deo hat­te ich über kopf auf­ge­nom­men und da­nach ein­fach ver­ti­kal ge­spie­gelt, statt es zu dre­hen. des­halb ist es sei­ten­ver­kehrt, bzw. des­halb ist der gar­ten­zaun auf dem vi­deo und den fo­tos je­weils auf ner an­de­ren sei­te.


#rp25 mot­to/lo­go

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ich kann mit dem #rp25 logo und mot­to nicht so irre viel an­fan­gen, aber in 3D is­ses wirk­lich hübsch und ef­fekt­voll.


krä­hen, fri­da und ix

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die krä­he die auf dem bild/vi­deo an uns vor­bei­fliegt und dann von fri­da an­ge­bellt wird folg­te uns ges­tern auf dem mor­gen­spa­zier­gang schon eine wei­le, weil ich ihr 5 mi­nu­ten vor­her ein stück von fri­das käse-le­cker­chen hin­ge­wor­fen hat­te. das mach ich seit­dem fri­da wel­pen war: käse für fri­da und käse für krä­hen. das er­geb­nis ist, dass fri­da krä­hen nicht als beu­te an­sieht, aber als kon­ku­renz. wenn sie frei­läuft und eine krä­he sieht hat sie den im­puls sie zu ver­ja­gen, aber weil sie weiss, dass sie eine be­loh­nung und lob be­kommt wenn sie sich vor­her mit mir ab­stimmt, kon­trol­liert sie ih­ren im­puls in der re­gel und holt sich lie­ber ein le­cker­chen bei mir, als die krä­he zu ver­ja­gen.

sie hat auch ziem­lich schnell mit­be­kom­men, dass krä­hen, wenn sie am bo­den sind, meis­tens was fress­ba­res ge­fun­den ha­ben. des­halb hat sie wohl ein am­bi­va­len­tes ver­hält­nis zu ih­nen. denn wenn sie glaubt es gäbe et­was fress­ba­res wo die krä­he sitzt, gibt sie sich nicht mal die mühe die krä­he zu ver­scheuch­ten, son­dern läuft ent­spannt zur krä­he, weil sie weiss, dass die krä­he dann platz macht.

ich bin ziem­lich er­folg­los mit dem ver­such mich bei den krä­hen be­liebt zu ma­chen. es kam nur ein oder zwei mal vor, dass sich krä­hen an mich oder an uns er­in­ner­ten und nach ei­nem stück käse frag­ten.

da­bei kön­nen sich krä­hen (mensch­li­che) ge­sich­ter ganz gut mer­ken. in die­sem new-yor­ker-ar­ti­kel „The Ma­gic of Bird Brains“ schreibt ben crair u.a., dass krä­hen sich ab­nei­gung ge­gen be­stimm­te men­schen nicht nur über jahr­zehn­te mer­ken, son­dern auch über ge­ne­ra­tio­nen hin­weg. er schreibt auch, dass stu­di­en an ra­ben­vö­geln zei­gen, dass sie „die Ab­sich­ten an­de­rer er­ken­nen, für die Zu­kunft pla­nen und Rät­sel mit abs­trak­tem Den­ken und Werk­zeu­gen lö­sen“ kön­nen. da­mit ha­ben sie ko­gni­ti­ve fä­hig­kei­ten die fri­da eher nicht hat. das mit dem abs­trak­ten den­ken und werk­zeu­gen fällt fri­da sehr schwer, das mit der zu­kunft hat bei ihr de­fi­ni­tiv nach­rang zur ge­gen­wart, aber was sie wirk­lich gut kann ist mensch­li­che in­ten­tio­nen le­sen und bli­cke in­ter­pre­tie­ren.

je­den­falls gebe ich mei­ne hoff­nung nicht auf, ei­nes ta­ges eine krä­he oder an­de­ren ra­ben­vo­gel in an­sät­zen zu zäh­men oder zu ent­scheu­en.

nach­dem fri­da die krä­he ver­scheucht hat, frag­te sie trotz­dem noch­mal ob’s noch käse ge­ben wür­de

mor­gen­spa­zier­gang vom 16.5.2025

felix schwenzel in bilder

auf dem bild sieht man frida auf einem weg im goethepark stehen. was man nicht sieht: frida und ich riechen, dass es nach getrockneten steinpilzen riecht

im mo­ment riecht draus­sen al­les sehr in­ten­siv. aber heu­te stieg fri­da und mir hier im goe­the­park der duft von ge­trock­ne­ten stein­pil­zen in die nase. mit ei­nem hauch mag­gi. je­den­fall sehr um­a­mi der park heu­te.

an­sons­ten war fri­da heu­te, trotz an­hal­ten­der läu­fig­keit, ex­trem ent­spannt. un­ser spa­zier­gang fühl­te sich heu­te wie eine pa­trouil­le an auf der wir si­cher­stell­ten, dass in den reh­ber­gen al­les sei­ne ord­nung hat­te. ihre jagd­li­chen am­bi­tio­nen hat­te sie heu­te gut im griff.