I really love the fact that someone who worked for someone else quietly and modestly drew out the design of this lovely waiting room one day, then went home for tea and probably didn’t even mention it over their beef and two veg. And then, ninety-odd years later, there are still people marvelling at their work and contorting themselves around lampposts to get good photos of it. I bet they never knew what a monumentally good day at work they’d had that day.
ich weiss gar nicht genau warum, weil eigentlich ist es mir egal sachen richtig zu machen und wichtiger dinge so zu machen, wie sie mir gefallen. andererseits gibt es oft überschneidungen zwischen richtig und gefällt mir.
so gefällt es mir, wenn meine webseite in allen browsern und readern, die ich selbst gerne benutzte, gut aussieht. responsive design, also dass sich die webseite an die bildschirmgrösse anpasst, ist ja mittlerweile fast ein no-brainer. gelegentlich schaue ich mir meine website auch mit lynx an, einem textbasierten kommandozeilen-browser. damit sieht man dinge, die normale browser nicht zeigen, die aber trotzdem von manchen menschen oder maschinen, die die website besuchen, so gesehen werden kann. genauso gerne rufe ich meine webseite gelegentlich mit deaktiviertem css auf. beide, lynx und kein-css zeigen potenzielle probleme, die ich wegoptimieren oder aufschieben kann.
lynx browser zeigt wirres.net
chrome zeigt wirres.net ohne CSS
ansichten diese seite mit lynx und ohne css
weil ich selbst gerne und viele webseiten per RSS lese, prüfe ich auch regelmässig wie meine seite in RSS aussieht — und wenn mir was auffällt oder mich stört, optimiere ich es weg. neben diversen RSS-feeds, biete ich diese webseite auch sozusagen als html-feed an. das geht, weil ich das HTML mit microformaten (mf2) auszeichne. damit lässt sich diese seite als json parsen (beispiel) und sogar als html-feed abonnieren (vorschau)
mf2 feed preview von wirres.net
geparstes mf2 von wirres.net
ansichten dieser seite als html-feed und geparste microformate
all diese ansichten, in lynx, ohne css, als geparste oder gerenderte mf2-microformate oder als RSS-feed, sind ansichten dieser website, wie sie auch maschinen sehen, suchmaschinen- oder KI-crawler, der rivva-bot oder andere aggregatoren. auch screenreader sehen die website eher in diesen minimalversionen, weshalb ich auch ein interesse daran habe, dass wirres.net in diesen ansichten ganz okay aussieht, bzw. mir gefällt.
das schöne an den eingebauten mf2-microformaten ist auch, dass man mit geeigneten readern auch meinen favoriten- oder bookmarks-strom abonnieren könnte, obwohl ich dafür noch kein RSS gebaut habe.
ich bemühe mich natürlich auch um gute maschinenlesbarkeit damit sich meine webseite gut mit google versteht. nach meiner blogpause und ein paar monaten offline-zeit wegen technischer probleme, verlor ich alle sympathien die mir google vormals gewährt hatte. noch nicht mal eine suche nach meinem namen zeigte meine heimstätte im netz (wirres.net) mehr auf den ersten 10 suchergebnisseiten an. nachdem ich es hier wieder schön für google und andere maschinen gemacht habe, schickt mir google auch gelegentlich wieder besucher vorbei. derzeit zwar nur für eine seite (erfreulich und erschütternd), aber dafür im januar so um die 1000.
google search konsole „statistik“
matomo statistik der letzten 12 monate (pageviews und visitors)
google glaubt diese website hat ein gutes spitzkohl-rezept
irgendwann vor ein paar monaten gefiel mir die idee, dass ich bilder hier so unter einer cc lizenz veröffentlichen könnte, so dass suchmaschinen sie auch mit dieser lizenz erkennen. bei flickr klappt das super, wenn man dort für seine fotos eine cc-lizenz gewählt hat. weil ich das auch wollte, aber natürlich auch weil ich die idee der reibungslosen maschinenlesbarkeit gut finde, habe ich angefangen für alle artikel json-ld mit auszuliefern. damit liefere ich zwar auch nicht viel mehr metadaten als mit den microformaten aus, aber unter anderem kann man eben auch bilder explizit mit lizenzen versehen.
das klappt einerseit auch ganz gut, andererseits vergisst google einmal indexierten und erkannten lizenzen aber auch immer wieder. irgendwie schaffe ich es nicht, mit mehr als 50 bilder von dieser website mit cc lizenz in den suchergebnisseiten unterzubringen.
was mit json-ld allerdings super klappt ist die maschinenlesbatre auszeichnung von rezepten. so ausgezeichnete rezepte nimmt google mit kusshand und rezepte die im karussel oben in den suchergebnissen angezeigt werden sind auch der grund, warum google mir im moment so viele besucher schickt. zum ersten mal mit maschinenlesbaren rezeptdaten experimentiert hab ich vor 14 jahren. mittlerweile klappt das wirklich gut.
„spitzkohl airfryer“ suchergebnisseite
„schnelle gurkensticks“ suchergebnisseite
„gurkensalat tim mälzers oma“ suchergebnisseite
suchworte bei denen rezepte von dieser webseite ziemlich weit oben stehen
was ich aber eigentlich sagen will: diese ganzen optimierungen, die ich auch gerne als experimente ansehe um suchmaschinen- und technik-gedöns besser zu verstehen, haben vor allem den effekt, dass ich kleine, subtile, aber auch grobe fehler aud wirres.net finde, die ich sonst nie gefunden hätte oder die mir egal gewesen wären.
vor ein paar monaten habe ich sehr viel energie darein gesteckt in den PageSpeed Insights gute punktzahlen zu bekommen. dabei habe ich viele anpassungen am server vorgenommen, die html-struktur, lazy und eager-loading und die bildgrössen optimiert. mit der startseite ist google nicht immer 100% zufrieden, aber die einzelseiten schrammen in der regel an den 100%.
page speed test
page speed test
page speed test
gleichzeitig habe die speed-optimierungen wieder zu fehlern an anderen ecken geführt, die ich dann nach und nach wieder wegoptimiere. so ergibt sich im prinzip ein manischer kreislauf von immer neuen optimierungen. mach ich aber gerne, vor allem weil: ist ja alles meins hier.
tools die ich gerne zum rumoptimieren nutze:
ich hab mir die beifahrerin hat mir hosenträger gekauft. meine ersten hosenträger seit ungefähr 25 jahren. bis nach dem studium hab ich immer hosenträger getragen, keine ahnung warum ich irgendwann angefangen habe einen gürtel zu tragen. der gürtel nervte mich in den letzten monaten zunehmend, weil er aus allen meinen hosen sozusagen bundfaltenhosen machte.
das einzige foto, das ich finden konnte auf dem ich hosenträger trage ist eins aus lyon aus dem jahr 2003 (hier schonmal gepostet). man sieht auch nur die schnallen der hosenträger.
wenn ich hier schon bei der nabelschau bin, kann ich auch nochwas zu meinem gewicht schreiben. über die letzten monate hat sich mein gewicht im durchschnitt stabil bei 94 kilogramm gehalten, mit ganz leichter tendenz nach unten. heute stand zum ersten mal seit vielen, vielen jahren eine 92 vor dem komma auf der waage. gewichtsverlust 1 kg/3 monate, nicht viel, aber besser als plus. und natürlich mal schauen, wie es 18 monate nach dem absetzen von semaglutid aussieht.
ich esse (und koche) weiterhin alles, was sich die beifahrerin wünscht, sei es salat, raclette, nudeln mit tomatensosse, ofengemüse und zur darmspiegelung auch mal wieder „streichwurst“ mit toast, weils so in der darmentleerungsanleitung stand. nur eben kleinere portionen und nix süsses ausser meinen täglichen tk-fruchtquark, den ich mit süssstoff süsse und sehr geniesse. mein appetit ist (natürlich) merklich grösser als zu semaglutid-zeiten und die portionen dementsprechend auch nen ticken grösser, aber ich denke der bringer ist viel gemüse, wenig bis nichts süsses und stark reduzierter alkoholkonsum mit wenigen ausnahmen, zuletzt weihnachten.
das mit dem muskelaufbau ist auch eher schleppend, das regelmässige training (klimmzüge und liegestützen) wurde durch eine heimtückische attacke eines tödlichen männerschnupfens und gelegentliche lustlosigkeit unterbrochen, aber erstaunlicherweise schaffe ich mit hilfe meiner bizepse jetzt ein bis zwei 85-prozentige klimmzüge. bei allen anderen hand-/armhaltungen komme ich gerade mal 30% weit hoch. da ruft die rückenmuskulatur laut vernehmlich: „bau mich weiter auf!“
Am Ende handelt es sich dabei um eine Disziplinierungskampagne, die die kommunikative Infrastruktur des Internets nutzt, um Menschen und Institutionen zu verunsichern. Diese Kampagne wird von zahlreichen Menschen offenbar wie ein Hobby betrieben. Man verwendet dabei gezielt eine Rezensionsplattform wie Amazon, weil man weiß, dass es einen direkten Zusammenhang von Bewerten und Verkaufen gibt. Die Botschaft ist klar: Lass das bleiben, or else… Es ist im Wesentlichen genau die Haltung, die die Gegner geschlechtergerechter Sprache anderen unterstellen.
The trillion-dollar AI industry's system for controlling their most advanced platforms is a plain text format one guy made up for his blog and then bounced off of a 17-year-old kid before sharing it with the world for free. You're welcome, Time Magazine's people of the year, The Architects of AI. Their achievement is every bit as impressive as yours.
guter longread darüber, wie john gruber mit markdown eine kleine delle ins universum schlug.
The ancient temples of Egypt contain hieroglyphs that were chiseled in stone thousands of years ago. The ideas hieroglyphs convey are more important than the type of chisel that was used to carve them.
Marton hat einen Roboter gebaut. Cori (it/its). Es fährt herum, erkennt Sachen und Lebewesen, und macht sarkastische Kommentare, besser als jeder Teenager.
„[Alex Pretti] was brandishing a weapon. A weapon of mass illumination. Because there’s nothing more dangerous to a regime predicated on lies than witnesses who capture the truth.“ https://t.co/TvvwHznLfC
12. Writing forces clarity. The fastest way to learn something better is to try teaching it.
Writing forces clarity. When I explain a concept to others - in a doc, a talk, a code review comment, even just chatting with AI - I discover the gaps in my own understanding. The act of making something legible to someone else makes it more legible to me.
This doesn’t mean that you’re going to learn how to be a surgeon by teaching it, but the premise still holds largely true in the software engineering domain.
This isn’t just about being generous with knowledge. It’s a selfish learning hack. If you think you understand something, try to explain it simply. The places where you stumble are the places where your understanding is shallow.
also hab ich angefangen den selbst nochmal zu lesen und war — in aller bescheidenheit — begeistert. ich hangle mich in dem artikel zwar vornehmlich an fremdmaterial entlang, in diesem fall an zitaten von penn & teller, aber ich schaffe es von penn und teller auf journalismus, kunst und den allgemeinen zustand der welt zu kommen. hier noch zum appetit machen ein zitat von penn:
For 50 million years our biggest problems were too few calories, too little information. For about 50 years our biggest problem has been too many calories, too much information. We have to adjust, and I believe we will really fast. I also believe it will be wicked ugly while we’re adjusting.
wer hätte gedacht, dass meine selbst ausgedachte rechtschreibung und zeichensetzung einmal zu einem unique selling point werden — nur weil sich das netz mit LLM-glatt-korigierten oder verfassten texten füllt.
während sich heute die meisten menschen, die wir sahen, für die dicke eisschicht und vielen kleinen eiszapfen auf ihren autos interessierten, fiel mir beim morgenspaziergang eine (sicht-) achse auf, die mir bisher verborgen war. da war bishher das freilichtkino in meiner sicht, heute sah ich zum ersten mal wie sich in den baumwipfeln die achse abzeichnete.
Nicht jede Lautstärke braucht ein Echo und nicht jede Provokation eine Antwort. Manchmal liegt die Stärke darin, sich dem Spiel zu entziehen und die eigene Haltung zu bewahren. Respektvolle und tolerante Räume entstehen dort, wo Menschen einander zuhören, wo Unterschiedlichkeit ausgehalten wird und wo niemand das Bedürfnis verspürt, andere herabzusetzen, um sich selbst zu bestätigen. Solche Orte sind vielleicht leiser, aber dafür beständiger. Und vielleicht sind sie genau deshalb das, was wir im Internet heute am dringendsten brauchen.
auch hier.