alles


abend­essen ges­tern

felix schwenzel in gekocht

als ich kürz­lich mit mei­nen ar­beits­kol­le­gin­nen mit­tag­es­sen war, be­schwer­te sich ei­ner von ih­nen über die an­ge­wohn­heit man­cher men­schen im re­stau­rant zu­erst ihr es­sen zu fo­to­gra­fie­ren und dann zu pos­ten. ich fo­to­gra­fie­re in re­stau­rants zwar lie­ber die de­cke und pos­te/check-inne die dann, aber die an­mer­kung in­spi­rier­te mich: war­um hab ich auf­ge­hört mein all­tags­es­sen zu pos­ten?

ich glau­be das ma­che ich jetzt erst­mal min­des­tens ei­nen mo­nat lang: #all­tags­es­sen

ins in­ter­net schrei­ben/blog­gen soll und darf ja lang­wei­lig und re­pe­ti­tiv sein.

je­de­falls gabs ges­tern abend hüh­ner­fri­ka­sse nach ei­nem al­ten re­zept von tim mäl­zer. das war mal wie­der sehr le­cker und auch wenn die bei­fah­re­rin mehl­schwit­ze hasst, hat es auch ihr her­vor­ra­gend ge­schmeckt. das huhn be­stand ges­tern nur aus hüh­ner­brust und das ist nicht op­ti­mal. es muss schon auch dunk­les fleisch sein. nächs­tes mal dann.

hühnerfrikasse nach tim mälzer. man sieht den reis kaum unter dem blob sambal olek (nicht nach tim mälzer)
der reis wird et­was vom sam­bal olek ver­deckt. das sam­bal olek ist der er­satz für „eine pri­se ca­yene pfef­fer“ aus dem re­zept.


trmnl (od)

felix schwenzel in artikel

wir ha­ben ei­gent­lich mehr als ge­nug bild­schir­me in der woh­nung. aber ich habe mich vor zwei ta­gen von snaz­zy labs, ge­nau­er, die­sem vi­deo, be­quat­schen las­sen das trmnl (og) zu kau­fen.

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die lie­fe­rung war promt (2 tage) und kos­ten­los. der preis nicht so irre güns­tig, al­ler­dings gab’s mit dem re­fe­rer-code von snaz­zy labs 10% ra­batt.

das trmnl ist ein klei­ner epa­per-bild­schirm mit akku und mi­cro­con­trol­ler, ähn­lich dem switch­bot-bil­der­rah­men, nur eben in schwarz-weiss.

was mich über­zeugt hat war das en­ga­ge­ment von trmnl im open source be­reich, von dem im vi­deo viel die rede ist. sprich, wenn ich woll­te könn­te ich das ge­rät auch ohne die trmnl-cloud be­trei­ben, in­dem ich ein­fach ei­nen do­cker con­tai­ner hoch­fah­re (repo) und das trmnl da­mit ver­bin­de, statt der trmnl-cloud.

die ein­rich­tung (mit der cloud) war wie­der mal et­was ha­ke­lig. die cloud schien auch mehr­fach wäh­rend mei­ner ein­rich­tung aus­fäl­le ge­habt zu ha­ben und das trmnl mel­de­te zu­erst mehr­fach, dass es sich nicht mit dem wlan ver­bin­den könn­te — und spä­ter be­klag­te es sich, dass es sich zwar mit dem wlan ver­bin­den, aber nicht mit der api ver­bin­den konn­te.

es gibnt eine viel­zahl von er­wei­te­run­gen mit de­nen man in­hal­te auf das trmnl brin­gen kann. das ein­fachs­te ist plain text, der auf dem dis­play auch sehr kna­ckig und scharf aus­sieht.

als ich die home as­sistant er­wei­te­rung fand war ich sehr er­freut. ich habe schon seit jah­ren nach ei­ner mög­lich­keit ge­sucht screen­shots von home as­sistant da­sh­boards au­to­ma­tisch an­fer­ti­gen zu las­sen. lö­sun­gen gibt’s, aber das war al­les fum­me­lig, auf­wän­dig und bas­te­lig. trmnl hat eine lö­sung ent­wi­ckelt, trmnl-home-as­sistant, die nicht nur von home as­sistant da­sh­boards screen­shots ma­chen kann, son­dern von be­lie­bi­gen web-sei­ten. die kann man dann als jpg, png oder bit­map aus­ge­ben las­sen, für das epa­per-dis­play di­thern las­sen — oder eben nicht. und das al­les in­dem man — mal wie­der — ein­fach ei­nen do­cker-con­tai­ner hoch­fährt: do­cker-com­po­se.yml in der doku.

al­lein für die­se ent­de­ckung hat es sich ge­lohnt > 100 € für das teil aus­zu­ge­ben. wenn ich mal in bas­tel­lau­ne bin wer­de ich da­mit bil­der auf ei­nen cheap yel­low dis­play bea­men. jetzt hab ich erst­mal mei­nen wet­ter-gra­phen aufs trmnl ge­beamt.

links das switch­bot epa­per-dis­play, rechts ein bild der bei­fah­re­rin, un­ten das trmnl (od)
oben wol­ken­de­cke und son­nen­schein­dau­er, mit­te tem­pe­ra­tur, un­ten re­gen­wahr­schein­lich­keit und nie­der­schlag laut dwd re­gen­ra­dar

da las­sen sich noch ei­ni­ge span­nen­de sa­chen draus bas­teln.


the baum

felix schwenzel in checkins

seems grü­ner to me.


um­a­mi

felix schwenzel in checkins

lek­ka



Ich finde, wir sollten nicht mehr von sozialen Medien reden, denn es geht ja gar nicht mehr um unser soziales Umfeld, also darum, wem wir folgen. Wir sehen das, was uns dem Al­go­rith­mus zufolge in­ter­es­siert und unsere Auf­merk­sam­keit möglichst lange bindet. Deshalb finde ich den Begriff al­go­rith­mi­sche Medien tref­fen­der. Und die be­vor­zu­gen eben po­la­ri­sie­ren­de, zu­ge­spitz­te Inhalte.

den ar­ti­kel kann man bei chris­toph-koch.net und brand­eins.de nicht zu­en­de le­sen ohne zu be­zah­len, aber das in­ter­view zeigt, dass es sich loh­nen könn­te noch­mal geld für die brand­eins aus­zu­ge­ben.


Ich finde, wir sollten nicht mehr von sozialen Medien reden, denn es geht ja gar nicht mehr um unser soziales Umfeld, also darum, wem wir folgen. Wir sehen das, was uns dem Al­go­rith­mus zufolge in­ter­es­siert und unsere Auf­merk­sam­keit möglichst lange bindet. Deshalb finde ich den Begriff al­go­rith­mi­sche Medien tref­fen­der. Und die be­vor­zu­gen eben po­la­ri­sie­ren­de, zu­ge­spitz­te Inhalte.