alles
abendessen gestern
als ich kürzlich mit meinen arbeitskolleginnen mittagessen war, beschwerte sich einer von ihnen über die angewohnheit mancher menschen im restaurant zuerst ihr essen zu fotografieren und dann zu posten. ich fotografiere in restaurants zwar lieber die decke und poste/check-inne die dann, aber die anmerkung inspirierte mich: warum hab ich aufgehört mein alltagsessen zu posten?
ich glaube das mache ich jetzt erstmal mindestens einen monat lang: #alltagsessen
ins internet schreiben/bloggen soll und darf ja langweilig und repetitiv sein.
jedefalls gabs gestern abend hühnerfrikasse nach einem alten rezept von tim mälzer. das war mal wieder sehr lecker und auch wenn die beifahrerin mehlschwitze hasst, hat es auch ihr hervorragend geschmeckt. das huhn bestand gestern nur aus hühnerbrust und das ist nicht optimal. es muss schon auch dunkles fleisch sein. nächstes mal dann.

1 jahr kirby
gerade gesehen, im „an diesem tag“ von diesem artikel, dass ich vor genau einem jahr „hallo kirby“ gesagt habe, also wirres.net seit einem jahr mit kirby läuft.
trmnl (od)
wir haben eigentlich mehr als genug bildschirme in der wohnung. aber ich habe mich vor zwei tagen von snazzy labs, genauer, diesem video, bequatschen lassen das trmnl (og) zu kaufen.
die lieferung war promt (2 tage) und kostenlos. der preis nicht so irre günstig, allerdings gab’s mit dem referer-code von snazzy labs 10% rabatt.
das trmnl ist ein kleiner epaper-bildschirm mit akku und microcontroller, ähnlich dem switchbot-bilderrahmen, nur eben in schwarz-weiss.
was mich überzeugt hat war das engagement von trmnl im open source bereich, von dem im video viel die rede ist. sprich, wenn ich wollte könnte ich das gerät auch ohne die trmnl-cloud betreiben, indem ich einfach einen docker container hochfahre (repo) und das trmnl damit verbinde, statt der trmnl-cloud.
die einrichtung (mit der cloud) war wieder mal etwas hakelig. die cloud schien auch mehrfach während meiner einrichtung ausfälle gehabt zu haben und das trmnl meldete zuerst mehrfach, dass es sich nicht mit dem wlan verbinden könnte — und später beklagte es sich, dass es sich zwar mit dem wlan verbinden, aber nicht mit der api verbinden konnte.
es gibnt eine vielzahl von erweiterungen mit denen man inhalte auf das trmnl bringen kann. das einfachste ist plain text, der auf dem display auch sehr knackig und scharf aussieht.

als ich die home assistant erweiterung fand war ich sehr erfreut. ich habe schon seit jahren nach einer möglichkeit gesucht screenshots von home assistant dashboards automatisch anfertigen zu lassen. lösungen gibt’s, aber das war alles fummelig, aufwändig und bastelig. trmnl hat eine lösung entwickelt, trmnl-home-assistant, die nicht nur von home assistant dashboards screenshots machen kann, sondern von beliebigen web-seiten. die kann man dann als jpg, png oder bitmap ausgeben lassen, für das epaper-display dithern lassen — oder eben nicht. und das alles indem man — mal wieder — einfach einen docker-container hochfährt: docker-compose.yml in der doku.
allein für diese entdeckung hat es sich gelohnt > 100 € für das teil auszugeben. wenn ich mal in bastellaune bin werde ich damit bilder auf einen cheap yellow display beamen. jetzt hab ich erstmal meinen wetter-graphen aufs trmnl gebeamt.


da lassen sich noch einige spannende sachen draus basteln.
wir sollten nicht mehr von sozialen medien reden, …
den artikel kann man bei christoph-koch.net und brandeins.de nicht zuende lesen ohne zu bezahlen, aber das interview zeigt, dass es sich lohnen könnte nochmal geld für die brandeins auszugeben.
Ich finde, wir sollten nicht mehr von sozialen Medien reden, denn es geht ja gar nicht mehr um unser soziales Umfeld, also darum, wem wir folgen. Wir sehen das, was uns dem Algorithmus zufolge interessiert und unsere Aufmerksamkeit möglichst lange bindet. Deshalb finde ich den Begriff algorithmische Medien treffender. Und die bevorzugen eben polarisierende, zugespitzte Inhalte.











