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felix schwenzel in checkins

lek­ka



Ich finde, wir sollten nicht mehr von sozialen Medien reden, denn es geht ja gar nicht mehr um unser soziales Umfeld, also darum, wem wir folgen. Wir sehen das, was uns dem Al­go­rith­mus zufolge in­ter­es­siert und unsere Auf­merk­sam­keit möglichst lange bindet. Deshalb finde ich den Begriff al­go­rith­mi­sche Medien tref­fen­der. Und die be­vor­zu­gen eben po­la­ri­sie­ren­de, zu­ge­spitz­te Inhalte.

den ar­ti­kel kann man bei chris­toph-koch.net und brand­eins.de nicht zu­en­de le­sen ohne zu be­zah­len, aber das in­ter­view zeigt, dass es sich loh­nen könn­te noch­mal geld für die brand­eins aus­zu­ge­ben.


Ich finde, wir sollten nicht mehr von sozialen Medien reden, denn es geht ja gar nicht mehr um unser soziales Umfeld, also darum, wem wir folgen. Wir sehen das, was uns dem Al­go­rith­mus zufolge in­ter­es­siert und unsere Auf­merk­sam­keit möglichst lange bindet. Deshalb finde ich den Begriff al­go­rith­mi­sche Medien tref­fen­der. Und die be­vor­zu­gen eben po­la­ri­sie­ren­de, zu­ge­spitz­te Inhalte.



das ge­fällt mir, seit 24 stun­den ein lee­res er­ror-log von zig­bee2mqtt nach­dem ich das zig­be­e­netz mit dem zbt-2 neu auf­ge­baut habe.

screenshot des zigbee2mqtt frontends. das log zeigt keine fehler an

23.03.2026

felix schwenzel in notiert

mor­gens war die son­ne schön. sie hat schö­nes ge­gen­licht und schö­ne schat­ten ge­macht.

eingang des goetheparks im gegenlicht. hinter den bäumen scheint die sonne und wirft scharf geschnittene schatten auf den boden.

abends „mer­cy“ zu­en­de ge­guckt und, naja … das war nicht schlecht, aber auch nicht gut.


was ich gut fand war ein ge­dan­ke, den ich beim früh­stück hat­te. mein ge­schmack, bzw. das was ich als le­cker emp­fin­de ist de­fi­ni­tiv eine mi­schung aus an­la­ge und er­fah­rung. wür­zig/sal­zig mach­te ich schon als kind sehr, sehr ger­ne. ge­le­gent­lich steck­te ich als kind mei­nen fin­ger in den salz­topf und leck­te ihn ab. das was das salz in mei­nem mund mach­te moch­te ich ger­ne. an­de­re ge­schmä­cker habe ich mir an­ge­eig­net. für vie­le ge­schmä­cker brauch­te ich jah­re, be­vor ich sie zu schät­zen wuss­te. bier, whis­ky, ro­sen­kohl. man­che ge­schmä­cker mag ich nicht we­gen des ge­schmacks, son­dern we­gen der er­in­ne­run­gen. süss­stoff zum bei­spiel. ei­gent­lich ein ek­li­ger ge­schmack, aber ich lie­be süss­stoff-ge­schmack mit quark. ei­gent­lich nur des­halb, weil ich als ju­gend­li­cher ge­le­gent­lich süss­stoff mit quark es­sen muss­te.

je­den­falls fiel mir heu­te auf, als ich mal wie­der kaf­fee mit so­ja­milch ha­fer­milch trank, dass ich den ge­schmack nicht mag. dann frag­te ich mich, war­um? und die ant­wort lau­tet wahr­schein­lich: weil er mich an nichts er­in­nert, was ich frü­her mal trank und vor al­lem, weil ich den ge­schmack von kaf­fee mit ha­fer­milch im­mer mit dem ge­schmack von kaf­fee mit kuh­milch ver­glei­che.

die idee die ich hat­te war, dass ich mir öf­ter mal er­in­ne­run­gen selbst in­ji­zie­ren müss­te. als jün­ge­rer mensch macht man das ja stän­dig aus­ver­se­hen, war­um nicht jetzt im et­was hö­he­ren al­ter mit ab­sicht?

mit an­de­ren wor­ten: ab jetzt ver­su­che ich kaf­fee mit ha­fer­milch als ei­nen ganz ei­ge­nen ge­schmack zu se­hen, der mich dar­an er­in­nert wie ich im märz 2026 über ge­schmacks- und er­in­ne­rungs-selbst-ma­ni­pu­la­ti­on nach­dach­te.


vi­de­os in den ma­the­ma­ti­sche grund­kon­zep­te er­klärt wer­den sehe ich un­heim­lich ger­ne. vor al­lem ve­ri­ta­si­um schüt­tet ei­nen ja ge­ren mit ma­the­ma­tik zu. heu­te habe ich die­ses vi­deo ge­se­hen und da­bei fiel mir auf, dass mei­ne ma­the­ma­ti­sche auf­merk­sam­keits­span­ne un­ge­fähr 10 mi­nu­ten be­trägt. dann schal­tet mein ge­hirn ab. das ist ca. 9,5 mi­nu­ten läm­ger als bei ju­ris­ti­schen tex­ten. und zwei stun­den und 50 mi­nu­ten kür­zer als bei tech­nik­the­men. wenn mir je­mand tech­nik er­klärt, kann ich min­des­tens drei stun­den auf­merk­sam­keit auf höchs­tem ni­veau hal­ten.

trotz mei­ner min­der­wer­ti­gen ma­the-auf­merk­sam­keits­psan­ne hab ich die­ses vi­deo bis mi­nu­te 36 ge­guckt. mor­gen schau ich es ge­ge­be­nen­falls zu­en­de.

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Mercy (2026) gesehen

über­kan­di­delt und vor­her­seh­bar, trotz einiger plot-twists.
insgesamt spannend und doch kreuz­lang­wei­lig, weil alles ein­di­men­sio­nal bleibt.
nicht schlecht, aber auch nicht gut.
aufwändig in­sze­niert und doch durch und durch 08/15, aus­tausch­ba­re mas­sen­wa­re.

statt die figuren komplex zu zeichnen, werden alle schwarz weiss ge­zeich­net und die kom­ple­xi­tät wird mit wendungen sub­sti­tu­iert. dieser film ist ein pa­ra­de­bei­spiel dafür, was hollywood als spannende action in­sze­nie­rung ansieht, aber in echt einfach nur auf­ge­wärm­te nu­del­sup­pe mit ein paar neuen zutaten ist. und so wie alle „AI“ auf ihre produkte drauf­kle­ben, ist AI in diesem film auch nur ein aufkleber.

vor 10 jahren wäre judge maddox noch harold finch gewesen.