kein foto, der vollständigkeit halber, gestern abend gab’s im prinzip das gleiche wie vorgestern: ruccola salat mit paprika-stückchen, geriebenem parmesan, im airfryer geröstetem mais und blumenkohl, öl und balsamico essig.
ruccolasalat mit gewürfelter paprika, ein paar entenbrustwürfeln (rest von den vortagen), geriebenem parmesan, einer tomate und olivenöl und dunklem balsamico.
das war dank der entbrust sehr sättigend und befriedigend.
TK-entenbrust 20 minuten im airfryer gebacken, TK rotkohl 20 minuten im topf geschmolzen. war sehr lecker, aber auch ein bisschen einseitg. entenbrust im airfryer funktioniert wirklich gut.
eine spitzpaprika, eine kleine rote beete, beide gewürfelt, etwas sojasauce, eine dose sardinen und blumenkohl, ein maiskolben und drei kleine karotten im airfryer dehydriert und geröstet.
als ich kürzlich mit meinen arbeitskolleginnen mittagessen war, beschwerte sich einer von ihnen über die angewohnheit mancher menschen im restaurant zuerst ihr essen zu fotografieren und dann zu posten. ich fotografiere in restaurants zwar lieber die decke und poste/check-inne die dann, aber die anmerkung inspirierte mich: warum hab ich aufgehört mein alltagsessen zu posten?
ich glaube das mache ich jetzt erstmal mindestens einen monat lang: #alltagsessen
ins internet schreiben/bloggen soll und darf ja langweilig und repetitiv sein.
jedefalls gabs gestern abend hühnerfrikasse nach einem alten rezept von tim mälzer. das war mal wieder sehr lecker und auch wenn die beifahrerin mehlschwitze hasst, hat es auch ihr hervorragend geschmeckt. das huhn bestand gestern nur aus hühnerbrust und das ist nicht optimal. es muss schon auch dunkles fleisch sein. nächstes mal dann.
der reis wird etwas vom sambal olek verdeckt. das sambal olek ist der ersatz für „eine prise cayene pfeffer“ aus dem rezept.
als ich dieses video sah, wollte ich es gleich nachkochen. hat ein paar tage gedauert, hat sich aber gelohnt. die beifahrerin fand es auch lecker, obwohl es sehr würzig ist. die zubereitung im airfryer, in einer backpapierschale, hat funktioniert, aber wir müssen glaube ich mal eine passende backform für den airfryer kaufen …
das ist eine sehr, sehr leckere salzige süssspeise nach fallow im airfryer gebacken. aufwand ist überschaubar, das essvergnügen ist sehr, sehr gross.
zutaten
für den teig
175 g datteln
100 ml kaffee
100 ml wasser
1 tl vanilleextrakt
50 g rindernierenfett oder ersatzeise kokosfett
1 prise salz
175 g zuckerrübensirup
2 eier
175 g weizenmehl (550)
1 tl backpulver
1 tl natron
für die sauce
250 g schlagsahne
80 g dunkler muscovado-zucker (oder kokosblütenzucker)
80 g butter
zubereitung
für den teig
die datteln grob hacken, zwei drittel der datteln in eine schale geben. ein drittel zur seite stellen.
kaffee, wasser und vanille in einen topf geben und zum kochen bringen. sobald die flüssigkeit kocht über die datteln geben und 30 minuten ziehen lassen.
während die datteln ziehen das gehackte fett, das zuckerrübensitup und die eier in einen mixer geben und etwas mixen. ich habe die eingeweichten datteln nach 15 minuten samt flüssigkeit dazugegeben und nochmal kurz mit dem mixer gepulst.
die flüssige dattelmasse in eine rührschüssel geben und das mehl, natron, salz und das letzte drittel der Datteln vorsichtig unterheben. nicht zu kräftig rühren, nicht mixen; im video wird darauf hingewiesen, dass wir hier keine glutenbildung haben wollen.
die gefaltete masse in eine backschale umfüllen und 55 minuten bei 170°C im ofen backen, oder wie ich, in ein behältnis, das in den airfryer passt umfüllen. im airfryer roch es nach 10 minuten bei 170° leicht angebrannt, deshalb hab ich auf 130°C und später auf 120°C runtergestellt. also 10 minuten bei 170°, 30 minuten bei 130° und die restlichen 15 minuten bei 120°C.
für die sauce
während der pudding backt, alle zutaten für die sauce (ausser der sojasauce) in einen topf geben und bei mittlerer hitze rühren, bis die butter geschmolzen ist und der zucker sich aufgelöst hat. weiter rühren bis die sauce leicht eindickt und etwas dunkler wird.
sobald die konsistenz passt (eine schicht auf der rückseite eines löffeln bleibt) kommt die „geheimzutat“, die sojasauce dazu. ich hatte für die sauce bereits salzige butter benutzt, weshalb ich mich mit der sojasauce etwas zurückgehalten habe und sie pipetiert habe: drei pipetten haben meiner meinung nach gereicht.
wenn der teig zum pudding geworden ist, den teig noch warm und in der backform mit reichlich löchern versehen und mit einem drittel bis der hälfte der sauce begiessen. das habe ich andertalb stunden so stehen gelassen
servieren
ich habe ein paar esslöffel der sauce der aufgewärmten sauce auf einem teller verteilt, ein grosszügiges stück des teigs in die sosse gestellt und 20 sekunden in der mikrowelle aufgewärmt. dann oben ein loch mit clotted cream füllen, noch mehr sosse drüber und essen.
wir sind grosse discounter fans. gerne immer die günstigen dosentomaten, die schmecken auch in ganz günstig mindestens so gut wie sugo aus frischen treibhaus-tomaten. jahrzehntelang haben wir immer die ganz günstigen dosentomaten gekauft.
vor ein paar wochen erwähnte eine freundin der beifahrerin, dass es bei ihnen immer nudeln mit tomatensosse aus mutti-dosentomaten gäbe.
also kaufte die beifahrerin zwei dosen mutti-tomaten. gut zwei bis dreimal so teuer wie der discounter-preis — aber, leider, merklich sehr viel leckerer, sämiger, fruchtiger, süsser als unsere bisherigen dosentomaten.
mir ist das eigentlich nicht recht, weil ich gerne behaupte dass die qualität von discounter-produkten mindestens so gut ist, wenn nicht sogar besser, als die von markenprodukten. das gibt’s auch in journalistisch aufgearbeitet beim SWR: „(Marke vs. No-Name-Produkte – was ist besser?)“. aber in diesem fall bleiben wir jetzt leider mal bei der marke.
eine dose mutti auf dem boden, damits schön aussieht
heute gabs wieder mal steinpilzrisotto. ich bin immer wieder erstaunt darüber welches aroma 20 gramm getrocknete steinpilze entwickeln, wenn sie 15 bis 30 minuten in heissem wasser ziehen. und eigentlich schmecken pilze die getrocknet und danach wieder hydriert wurden auch besser als frische pilze, die diese prozedur nicht über sich ergehen liessen.
ich habe mich diesmal nicht an das originalrezept gehalten und die in butter angedünsteten zwiebeln und knoblauch und den kurz danach hinzugefügten und mit angebratenenen reis nicht mit weisswei abgelöscht, sondern mit dem steinpilz-einwechwasser abgelöscht. ich bild mir ein das hat zu der etwas dunkleren farbe als sonst geführt. ansonstenenthält das steinpilzrisotto ausser weisswein, wasser und parmesam — und ganz am ende hinzugefügter petersilie — nichts.
als reis nehme ich seit ewigkeiten nicht den überteuerten risotto-reis, sondern einfachen discounter milchreis. klappt genauso gut, immer.
gestern gelernt, wenn man die mettwürstchen zu früh zum grünkohl hinzufügt (bevor die kartoffelwürfel durchgekocht sind), bleiben die kartioffeln hart. auch wenn man noch eine stunde weiterkocht. liegt wohl am nitrit pökelsalz.
apropos chemie und essen: die doku von MAITHINK X über eben dieses thema fand ich ganz sehenswert. inklusive des ultimativen pommes rezept vom gott der potatoe chips heston blumenthal.
nachtrag 02.11.2025: anje hat das oben verlinkte rezept ausprobiert und copy&paste-bar gemacht. während heston blumenthal im video mit seinem sous vide gerät zeit spart, erreicht man den gleichen effekt (offenbar) auch mit etwas zeit und geduld und dem kühlschrank.
wir sind aktuell dazu übergegengen, pommes in erster linie im airfryer zu machen. die beifahrerin ist davon immer sehr begeistert, mir fehlt da ein bisschen die finesse oder konkret, die brüchige, rauhe oberfläche. im airfryer geht das alles sehr einfach, etwas fettärmer und rasend schnell, aber die oberfläche der pommes ist glatt und einen ticken zu fest.
jetzt wo anje es vorgemacht hat, werde ich für die nächsten pommes wieder zweieinhalb bis drei stunden zubereitungszeit reservieren und ihr rezept exakt nachkochen.
wir hatten vor ein paar tagen makkaroni übrig und die beifahrerin hatte mir dieses rezept rausgesucht. das rezept ist gut und einfach, aber bevor ich anfing zu kochen dachte ich: das geht doch bestimmt einfacher. also hab ich alles in einem topf gemacht und die nudeln nicht separat gekocht. warum auch? soll doch imme rbeides köcheln, die nudeln und die sauce. und die stärke die die nudeln in die sauce abgeben führt so zu einer wunderbaren cremigkeit.
ein foto zu machen habe ich wie immer in letzter zeit vergessen, also hier ein bild das nichts anderes als den alt-text des bildes zeigt — zum selbst vorstellen.
makkaroni pomodoro
statt die nudeln und die sosse separat zu kochen, kommt hier alles in einen topf und ergibt dadurch auch eine besonders sähmige tomatensosse und tomatige pasta.
zutaten
500 g nudeln (makkaroni)
1 zwiebel
1-5 zehen knoblauch
2 dosen tomaten
2 EL tomatenmark
2 TL honig oder Zucker
1 EL sambal oelek oder andere chilipaste/sauce
1 bund frühlingszwiebel
2 packungen mozzarella
salz / pfeffer
zubereitung
zwiebeln würfeln und in öl sanft andünsten, etwas später den knoblauch hinzufügen und mitdünsten lassen.
tomatenmark, chilipaste und honig hinzufügen und kurz mit andünsten.
mit den dosentomaten ablöschen. wenn es ganze tomaten sind vorher die tomaten zerdrücken oder mit dem stabmixer passieren. eine der dosen zur hälfte mit wasser füllen (100 ml) und mit in den topf geben. später nach bedarf mehr wasser hinzufügen. mit ca. 1 TL salz salzen.
pasta hinzufügen, gut einrühren, aufkochen und je nach dem was auf der packung als garzeit steht, mindestens so lange köcheln lassen. immer wieder umrühren und gegebenenfalls wasser hinzufügen. keine sorge wenn die sauce zu dünn wirkt, die nudeln nehmen sehr viel wasser auf und beim köcheln verdunstet einiges. ich habe den makkaroni nach und nach ca. 250 ml wasser hinzugefügt.
nach der angegebenen garzeit die nudeln probieren. bei mir brauchen die nudel grundsätzlich 2-3 minuten länger als auf der packung angegeben, in der tomaten-sauce haben sie nochmal 5 minuten länger gebraucht.
fast fertig. topf vom herd nehmen und den mozarella würfeln oder zerreissen und unter die warmen nudel mischen, so dass er ein bisschen anschmilzt.
servieren und mit frühlingszwiebelringen und parmesan dekorieren, gegebenenfalls mehr schärfe, salz und pfeffer.
ich mag keine auberginen. ich mag weder die konsistenz, noch die tendenzielle schleimigkeit. leider mag die beifahrerin auberginen sehr gerne.
gestern hatte ich die aufgabe eine im kühlschrank lagernde aubergine zuzubereiten und gleichzeitig hatte ich lust auf nudeln. die beifaherin hatte gehört, die vollkornnudeln von barilla sollten ganz lecker sein, deshalb hatten wir eine packung barilla integrale spaghetti im haus. ich fand im internet dieses rezepet für eine auberginencreme: Einfaches Mutabbal aka. Baba Ganoush (mit dem AirFryer)
ich bildete mir ein, ohne auberginen-konsistenz würde ich das auch essen können und dass man das gut mit nudel kombinieren könne. stellt sich raus das war sogar ganz lecker. die creme ist fluffig, mit einer leichten tendenz zum schleimigen, aber sehr angenehm und auberginig.
fotos habe ich keine gemacht, wie die creme aussieht sieht man beim originalrezept (weiss).
baba ganoush (auberginencreme) und nudeln passen gut zusammen.
zutaten
250 g nudeln
1 aubergine
1,5 EL tahin
5 knoblauchzehen gequetscht
1 bio zitrone, abrieb und saft
1 EL olivenöl
1 TL kreuzkümmel
parmesan zum garnieren
etwas sambal olek zum dekorieren
zubereitung
aubergine waschen, trocknen, halbieren und mit backpapier, schnittseite nach unten, 35 minuten bei 180° C in den airfryer. geht natürlich auch im ofen, dann wahrscheinlich nen ticken länger
zwischendurch die creme vorbereiten, also zitrone abreiben und entsaften. zitrone und alles andere, also tahin, knoblauch, öl und krezkümmel, können schon in den pürierbecher.
je nachdem wie lange die nudeln brauchen kann man die nudel schon ansetzen.
die auberginen so lange abkühlen lassen bis man sie händeln kann, mit einem löffel das fruchtfleisch herauslösen und mit den anderen zutaten pürieren. salzen, pfeffern.
die abgetropften nudeln und die creme in einer grossen schüssel vermischen und servieren.
parmesan und etwas sambal olek oder zusätzliches olivenöl passen gut.
das hier ist nicht wirklich ein rezept, sondern etwas was ich in den letzten tagen öfter gemacht habe und für lecker und mitteilenswert befunden habe. im prinzip backe ich mir im kontaktgrill aus aufbackbrötchen leckere, crunchy, heisse panini. dauert gerade mal 3-5 minuten und man muss keinen ofen vorheizen und dreck macht es auch fast keinen.
man kann zwischen die brötchen/brothälften natürlich alle packen, ich habe mich auf je eine schicht sambal olek, käse und schinken eingependelt. ein bisschen crispy chili öl rundet das sehr gut ab. im grill lasse ich die dinger 3-4 minuten und nach ca. 2 minuten drehe ich die brötchen einmal.
die aufbackbrötchen hat die beifahrerin gekauft weil das die mit den wenigsten zusatzstoffen sind — angeblich
das sind die reste vom abendessen und ich weiss bereits jetzt, dass die pizza morgen dreimal so gut schmeckt. einerseits weil sie beim aufbacken nochmal knuspriger wird und andererseits weil pizza am nächsten tag immer dreimal so gut schmeckt. beim teig hab ich mich an diese beiden clowns gehalten. der teig war sehr feucht, aber mit der anleitung extremn gut händlebar. leider für die stückgare nicht genug zeit gehabt und der ofen ist auch nicht heiss gennug. trotzddem lecker.
aus dem video gelernt: wenn das blech 30 × 40 cm gross ist ist die teigmenge dafür 30 × 40 / 2 = 600 gramm
zutaten
1 kg helles weizenmehl (550)
800 ml wasser
50 g olivenöl
25 g salz
4 g frische hefe (oder 2 g trockenhefe)
zubereitung
mehl und hefe mischen (in der küchenmaschine)
wasser langsam zugiessen, zuerst so um die 500-600 ml und wenn das mehl das wasser aufgenommen hat, langsam den rest zugiessen
auf sehr hoher stufe 5-8 minuten in der mschine kneten. danach das salz und das öl zugeben und weitere 5-8 minuten auf sehr hoher stufe kneten.
wenn sich der teig bis dahin nicht vom rand gelöst hat, 10 minuten stehen lassen und dann nochmal eine minute kneten.
arbeitsfläche grosszügig mit mehr ausstreuen und den teig aufs mehl gleiten lassen. teig etwas falten und straffen und in einer gölten schüssel, die man schliessen kann, 20 stunden in den kühlschrank.
teig wieder auf eine mit mehl bestreute arbeitsfläche gleiten lassen, portiernieren, rundwirken (straffen) und nochmal 4 stunden in einem geschlossenen behälter bei zimmertemperatur reifen lassen.
teig vorsichtig aus der schale gleiten lassen, mit den fuingerspitzen etwas flach massieren, auf ein geöltes oder backpapiertes blech zaubern und mit wenig sugo und etwas ölivenöl 8 minuten in einem richtig heissen ofen oder 12 minuten in unserem ofen vorbacken.
mehr sugo auftragen, gegebenenfalls parmesan streuen und mozzarella verteilen und nochmal 2 minuten in einem sehr heissen ofen ausbacken oder 8 minuten in unserem ofen
vor ner weile kam die beifahrerin mit einem low-carb-kochbuch an. an den ersten rezepten die wir ausprobiert haben gabs nichts auszusetzen und auf reis kann ich schon mein leben lang verzichten.
früher musste ich zu allem immer reis zubereiten, selbst zu thai-suppen bestand die beifahrerin auf eine grossen portion reis. dass das jetzt wefällt, macht es mir sehr leicht dieses low-carb-gedöns zu akzeptieren.
wir, also ich, mache jetzt seit monaten regelmässig ein curry aus diesem buch, das sich wunderbar varieren lässt. es besteht im prinzip aus zwei komponenten, einer „gremolata“ und gelbem curry mit fisch und gemüse. im rezept werden auch garnelen empfohlen, auf die verzichten wir aber meistens und nutzen je ein TK-filet tilapia (soweit erkennbar aus aqua-kultur). der lässt sich in kaltem wasser auch gut schnell auftauen und wird in handliche stücke geschnitten in limettensaft und sojasosse mariniert, während ich die anderen sachen zubereite.
für die gremolata soll man eigentlich viele xthai-basilikum-blätter (gibts im asiamarkt) nehmen, ich habe ersatzweise aber schon alles von normalem basilikum, rauke oder petersilie genommen. also irgendwelchen würzigen kräuter in streifen geschnitten mit einer geriebenen limettenschale, ein paar (zwei esslöfel) grob gehakte erdnüsse und ein paar ein gewürfelte rote chilis zusammenrühren. meisten nehme ich die kleinen roten chilis aus dem asia markt, die ich halbiere und entkerne. das ist immer wieder ein erlebnis, bei dem ich wegen der aufsteigenden ätherischendie öle gerne hustenanfälle und später, wenn ich meine chili-finger vergesse und mir ans auge fasse, brennende augen bekomme. mittlerweile haben wir uns an 4-6 kleine chilis rangetastet, ans gremolata kommt aber nur die hälfte.
die andere hälfte kommt mit einem guten, fein gewürfelten stück ingwer in die pfanne (mit eine bisschen öl). manchmal schmeiss ich auch noch knoblauch oder ganz fein gewürfelte zitronengrasstängel dazu, zwiebeln würden hier eigentlich auch passen. die ingwer-chili-würfel werden dann mit dem dickeren teil der kokosmilch abgelöscht, mit einem guten esslöffel gelber fertigcurrypaste verrührt. danach die restliche kokosmilch dazu, und falls man das mag ein bisschen einkochen.
damit hat man eigentlich die grundlage, jetzt kann man peu a peu gemüse und fisch dazuschmeissen und köcheln lassen. im rezept wird folgendes vorgehen empfohlen:
die festen, weissen teile von pak-choi-stauden (in streifen oder ringe geschnitten) 1 minute garen. an dieser stelle habe ich heute neben den pak chois ein paar kleingeschnittene spargel-stangen dazugeworfen, andere kohl-sorten dürften hier auch funktionieren, möhren, paprika oder was auch immer man an festem gemüse da hat. im rezept sind auch, zusätzlich zum pak-choi, in striefen geschnittene zuckerschoten (100 gramm) vorgesehen.
nach der ersten minute kommt der fisch dazu, den kippe ich meist mitsamt der sojasossen- und limettensaft-marinade dazu. der fisch kann jetzt 4 minuten lang köcheln, danach kommen die schnell garenden zutaten: das feine grün der pak-choi-schoten, mangowürfel oder dünne mangoscheiben sind im rezept vorgesehen, ich habe heute auch ein paar erbsen dazugeworfen.
nach eeiner weiteren minute ist das curry gut, wenns noch nicht gut ist, können noch limettensaft oder sojasosse dazu.
3-4 orangen – von einer 4 streifen der schale abschäten, den rest entsaften 400 milliliter orangensaft
500 gramm rote beete, in grobe würfel geschnitten
500 milliliter rinderbrühe wasser
1 liter wasser
2 esslöfel tomatenmark
½ getrocknete habanero chilli, ganz fein gewürfelt
1½ teelöffel kumin-pulver 5-10 zentimeter frische kumin kurkuma-wurzel, fein gerieben (cumin hab ich ausversehen mit kurkuma, statt kreutzkümmel übersetzt, kurkuma hat aber super funktioniert.)
1½ teelöffel korianderpulver
1 messerspitze zimtpulver
das gulasch 7 minuten in der häfte des öl von allen seiten bräunen, das fleisch beiseite legen, mit dem rest des öls den knoblauch und die zwiebeln 4 minuten mild anbraten, danach die rote-beete würfel hinzufügen und nochmal 4 minuten mit anbraten. danach die restlichen zutaten hinzufügen und zwei stunden köcheln lassen.
wir fanden das ziemlich lecker, eigentlich fast schon nen ticken besser als klassisches gulasch. rote beete ist einfach immer toll, das gulasch hat eine gute mischung aus sauren und erdigen tönen, das kumin fügt ein angenehm sandiges aroma hinzu. mit der chili war ich zu vorsichtig, die schärfe war fast nicht zu bemerken.
eine echte schweinerei ist das frische kumin. nach dem reiben war die reibe und meine finger tief gelb und die farbe ist nicht nur ölig, sondern auch klebrig und lässt sich mit seife nicht entfernen. warnungen beim schälen von roter beete schlage ich traditionell in den wind und mache das nie mit handschuhen. frisches kumin werde ich künftig aber ganz sicher nur noch mit handschuhen verarbeiten.
den gurkensalat von ottolenghi mit mohn haben wir jetzt schon ein paar mal gemacht und für sehr gut befunden. einmal ist er ein bisschen in die hose gegangen, zu ostern, bei meinen eltern. da konnten wir nur normale chilis auftreiben, was den salat aber ungeniessbar macht, da gehören milde chilis rein. frau lehmann hat das rezept aus ottolenghis buch abgeschrieben, sehr praktisch.
wichtig sind aber nicht nur milde chilis, sondern auch milder essig, von dem relativ viel im rezept angegeben ist. mit normalem sherry-essig, den wir exra füpr dieses rezept gekauft haben, wird’s zu sauer. der (weisse) balsam essig von lidl gestern abend tat dem salat sehr gut.
dieses shakshuka, von peter wagner im spiegel online aufgeschrieben, haben wir jetzt schon zum dritten mal gefrühstückt. sehr sättigend und sehr befriedigend. lässt sich auch super variieren, heute hab ix statt cayennepfeffer zwei milde chilis und statt spitzpaprika normale genommen. schmeckt mit frischen, aber auch mit dosentomaten, macht nicht allzu viel arbeit, braucht eben nur seine zeit in der pfanne.
pommes selbermachen ist ne ziemliche schweinerei ohne friteuse. ich vermute, mit friteuse aber auch. trotzdem habe ich das in den letzten wochen zweimal gemacht, zuletzt heute abend. kartoffeln schälen, raspeln, 3-4 minuten vorfrittieren, abtropfen und ein bisschen auskühlen lassen, später nochmal 3-5 minuten ausfrittieren. das ergebnis ist furchtbar lecker, aber nicht ganz knusprig. was an den temperaturen oder der frittierlänge liegen kann. heute gabs dazu eine selbstgemachte currysauce auf zwiebel, ingwer und chili basis mit viel dosentomaten nach tim mäzers rezept. die war ein bisschen salzarm, aber auch furchtbar lecker.
die würstchen waren von aldi und angeblich „original berliner“ currywürste. wir hatten je eine mit darm und eine ohne. ich kann mich nicht entscheiden was ich lieber mag, die beifahrerin ist eindeutig darmfan.