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sti­cky tof­fee pud­ding nach fallow im air­fry­er

felix schwenzel in rezepte

als ich die­ses vi­deo sah, woll­te ich es gleich nach­ko­chen. hat ein paar tage ge­dau­ert, hat sich aber ge­lohnt. die bei­fah­re­rin fand es auch le­cker, ob­wohl es sehr wür­zig ist. die zu­be­rei­tung im air­fry­er, in ei­ner back­pa­pier­scha­le, hat funk­tio­niert, aber wir müs­sen glau­be ich mal eine pas­sen­de back­form für den air­fry­er kau­fen …

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das ist eine sehr, sehr leckere salzige süss­spei­se nach fallow im airfryer gebacken. aufwand ist über­schau­bar, das ess­ver­gnü­gen ist sehr, sehr gross.

sticky toffee pudding nach fallow im airfryer

zutaten

    für den teig

    • 175 g datteln
    • 100 ml kaffee
    • 100 ml wasser
    • 1 tl vanilleextrakt
    • 50 g rindernierenfett oder ersatzeise kokosfett
    • 1 prise salz
    • 175 g zuckerrübensirup
    • 2 eier
    • 175 g weizenmehl (550)
    • 1 tl backpulver
    • 1 tl natron

    für die sauce

    • 250 g schlagsahne
    • 80 g dunkler muscovado-zucker (oder kokosblütenzucker)
    • 80 g butter

    zubereitung

      für den teig

      1. die datteln grob hacken, zwei drittel der datteln in eine schale geben. ein drittel zur seite stellen.

      2. kaffee, wasser und vanille in einen topf geben und zum kochen bringen. sobald die flüs­sig­keit kocht über die datteln geben und 30 minuten ziehen lassen.

      3. während die datteln ziehen das gehackte fett, das zu­cker­rü­ben­sit­up und die eier in einen mixer geben und etwas mixen. ich habe die ein­ge­weich­ten datteln nach 15 minuten samt flüs­sig­keit da­zu­ge­ge­ben und nochmal kurz mit dem mixer gepulst.

      4. die flüssige dat­tel­mas­se in eine rühr­schüs­sel geben und das mehl, natron, salz und das letzte drittel der Datteln vor­sich­tig un­ter­he­ben. nicht zu kräftig rühren, nicht mixen; im video wird darauf hin­ge­wie­sen, dass wir hier keine glu­ten­bil­dung haben wollen.

      5. die gefaltete masse in eine back­scha­le umfüllen und 55 minuten bei 170°C im ofen backen, oder wie ich, in ein behältnis, das in den airfryer passt umfüllen. im airfryer roch es nach 10 minuten bei 170° leicht an­ge­brannt, deshalb hab ich auf 130°C und später auf 120°C run­ter­ge­stellt. also 10 minuten bei 170°, 30 minuten bei 130° und die rest­li­chen 15 minuten bei 120°C.

        Schritt 5

      für die sauce

      1. während der pudding backt, alle zutaten für die sauce (ausser der sojasauce) in einen topf geben und bei mittlerer hitze rühren, bis die butter ge­schmol­zen ist und der zucker sich aufgelöst hat. weiter rühren bis die sauce leicht eindickt und etwas dunkler wird.

      2. sobald die kon­sis­tenz passt (eine schicht auf der rückseite eines löffeln bleibt) kommt die „ge­heim­zu­tat“, die sojasauce dazu. ich hatte für die sauce bereits salzige butter benutzt, weshalb ich mich mit der sojasauce etwas zu­rück­ge­hal­ten habe und sie pipetiert habe: drei pipetten haben meiner meinung nach gereicht.

      3. wenn der teig zum pudding geworden ist, den teig noch warm und in der backform mit reichlich löchern versehen und mit einem drittel bis der hälfte der sauce begiessen. das habe ich andertalb stunden so stehen gelassen

        Schritt 8

      servieren

      1. ich habe ein paar esslöffel der sauce der auf­ge­wärm­ten sauce auf einem teller verteilt, ein gross­zü­gi­ges stück des teigs in die sosse gestellt und 20 sekunden in der mi­kro­wel­le auf­ge­wärmt. dann oben ein loch mit clotted cream füllen, noch mehr sosse drüber und essen.


      mut­ti

      felix schwenzel in gekocht

      wir sind gros­se dis­coun­ter fans. ger­ne im­mer die güns­ti­gen do­sen­to­ma­ten, die schme­cken auch in ganz güns­tig min­des­tens so gut wie sugo aus fri­schen treib­haus-to­ma­ten. jahr­zehn­te­lang ha­ben wir im­mer die ganz güns­ti­gen do­sen­to­ma­ten ge­kauft.

      vor ein paar wo­chen er­wähn­te eine freun­din der bei­fah­re­rin, dass es bei ih­nen im­mer nu­deln mit to­ma­ten­sos­se aus mut­ti-do­sen­to­ma­ten gäbe.

      also kauf­te die bei­fah­re­rin zwei do­sen mut­ti-to­ma­ten. gut zwei bis drei­mal so teu­er wie der dis­coun­ter-preis — aber, lei­der, merk­lich sehr viel le­cke­rer, sä­mi­ger, fruch­ti­ger, süs­ser als un­se­re bis­he­ri­gen do­sen­to­ma­ten.

      mir ist das ei­gent­lich nicht recht, weil ich ger­ne be­haup­te dass die qua­li­tät von dis­coun­ter-pro­duk­ten min­des­tens so gut ist, wenn nicht so­gar bes­ser, als die von mar­ken­pro­duk­ten. das gibt’s auch in jour­na­lis­tisch auf­ge­ar­bei­tet beim SWR: „(Mar­ke vs. No-Name-Pro­duk­te – was ist bes­ser?)“. aber in die­sem fall blei­ben wir jetzt lei­der mal bei der mar­ke.

      foto einer dose gehackter tomaten der marke „mutti“
      eine dose mut­ti auf dem bo­den, da­mits schön aus­sieht

      stein­pilz­ri­sot­to

      felix schwenzel in gekocht

      foto vom steinpilzrisotto heute, diesmal etwas dunkler als sonst.

      stein­pilz­ri­sot­to

      heu­te gabs wie­der mal stein­pilz­ri­sot­to. ich bin im­mer wie­der er­staunt dar­über wel­ches aro­ma 20 gramm ge­trock­ne­te stein­pil­ze ent­wi­ckeln, wenn sie 15 bis 30 mi­nu­ten in heis­sem was­ser zie­hen. und ei­gent­lich schme­cken pil­ze die ge­trock­net und da­nach wie­der hy­driert wur­den auch bes­ser als fri­sche pil­ze, die die­se pro­ze­dur nicht über sich er­ge­hen lies­sen.

      ich habe mich dies­mal nicht an das ori­gi­nal­re­zept ge­hal­ten und die in but­ter an­ge­düns­te­ten zwie­beln und knob­lauch und den kurz da­nach hin­zu­ge­füg­ten und mit an­ge­bra­ten­e­n­en reis nicht mit weiss­wei ab­ge­löscht, son­dern mit dem stein­pilz-ein­wech­was­ser ab­ge­löscht. ich bild mir ein das hat zu der et­was dunk­le­ren far­be als sonst ge­führt. an­sons­ten­ent­hält das stein­pilz­ri­sot­to aus­ser weiss­wein, was­ser und par­me­sam — und ganz am ende hin­zu­ge­füg­ter pe­ter­si­lie — nichts.

      als reis neh­me ich seit ewig­kei­ten nicht den über­teu­er­ten ri­sot­to-reis, son­dern ein­fa­chen dis­coun­ter milch­reis. klappt ge­nau­so gut, im­mer.


      ges­tern ge­lernt, wenn man die mett­würst­chen zu früh zum grün­kohl hin­zu­fügt (be­vor die kar­tof­fel­wür­fel durch­ge­kocht sind), blei­ben die kar­tiof­feln hart. auch wenn man noch eine stun­de wei­ter­kocht. liegt wohl am ni­trit pö­kel­salz.


      apro­pos che­mie und es­sen: die doku von MAI­THINK X über eben die­ses the­ma fand ich ganz se­hens­wert. in­klu­si­ve des ul­ti­ma­ti­ven pom­mes re­zept vom gott der po­ta­toe chips hes­ton blu­men­thal.

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      nach­trag 02.11.2025: anje hat das oben ver­link­te re­zept aus­pro­biert und copy&pas­te-bar ge­macht. wäh­rend hes­ton blu­men­thal im vi­deo mit sei­nem sous vide ge­rät zeit spart, er­reicht man den glei­chen ef­fekt (of­fen­bar) auch mit et­was zeit und ge­duld und dem kühl­schrank.

      wir sind ak­tu­ell dazu über­ge­gen­gen, pom­mes in ers­ter li­nie im air­fry­er zu ma­chen. die bei­fah­re­rin ist da­von im­mer sehr be­geis­tert, mir fehlt da ein biss­chen die fi­nes­se oder kon­kret, die brü­chi­ge, rau­he ober­flä­che. im air­fry­er geht das al­les sehr ein­fach, et­was fett­är­mer und ra­send schnell, aber die ober­flä­che der pom­mes ist glatt und ei­nen ti­cken zu fest.

      jetzt wo anje es vor­ge­macht hat, wer­de ich für die nächs­ten pom­mes wie­der zwei­ein­halb bis drei stun­den zu­be­rei­tungs­zeit re­ser­vie­ren und ihr re­zept ex­akt nach­ko­chen.

      nach­trag 2: jetzt auch selbst ge­macht.


      mor­gen­spa­zier­gang 05.10.2025

      felix schwenzel in bilder

      bild eines galerie schaufensters mit einem „vintage“ mcdonalds M und einem fake „HIPPIES USE SIDE DOOR“ schild

      als ich das „HIP­PIES“ schild zu­erst sah, fand ich es ein biss­chen wit­zig. jetzt glau­be ich dass es fake ist.

      echt und le­cker war da­ge­gen der zwie­bel­ku­chen, den wir ges­tern abend und heu­te zum früh­stück ge­ges­sen ha­ben.


      mak­ka­ro­ni po­mo­do­ro

      felix schwenzel in rezepte

      wir hat­ten vor ein paar ta­gen mak­ka­ro­ni üb­rig und die bei­fah­re­rin hat­te mir die­ses re­zept raus­ge­sucht. das re­zept ist gut und ein­fach, aber be­vor ich an­fing zu ko­chen dach­te ich: das geht doch be­stimmt ein­fa­cher. also hab ich al­les in ei­nem topf ge­macht und die nu­deln nicht se­pa­rat ge­kocht. war­um auch? soll doch imme rbei­des kö­cheln, die nu­deln und die sau­ce. und die stär­ke die die nu­deln in die sau­ce ab­ge­ben führt so zu ei­ner wun­der­ba­ren cre­mig­keit.

      ein foto zu ma­chen habe ich wie im­mer in letz­ter zeit ver­ges­sen, also hier ein bild das nichts an­de­res als den alt-text des bil­des zeigt — zum selbst vor­stel­len.


      makkaroni pomodoro

      statt die nudeln und die sosse separat zu kochen, kommt hier alles in einen topf und ergibt dadurch auch eine besonders sähmige to­ma­ten­sos­se und tomatige pasta.

      makkaroni pomodoro

      zutaten

      • 500 g nudeln (makkaroni)
      • 1 zwiebel
      • 1-5 zehen knoblauch
      • 2 dosen tomaten
      • 2 EL tomatenmark
      • 2 TL honig oder Zucker
      • 1 EL sambal oelek oder andere chilipaste/sauce
      • 1 bund frühlingszwiebel
      • 2 packungen mozzarella
      • salz / pfeffer

      zubereitung

      1. zwiebeln würfeln und in öl sanft andünsten, etwas später den knoblauch hin­zu­fü­gen und mit­düns­ten lassen.

      2. to­ma­ten­mark, chi­li­pas­te und honig hin­zu­fü­gen und kurz mit andünsten.

      3. mit den do­sen­to­ma­ten ablöschen. wenn es ganze tomaten sind vorher die tomaten zer­drü­cken oder mit dem stabmixer passieren. eine der dosen zur hälfte mit wasser füllen (100 ml) und mit in den topf geben. später nach bedarf mehr wasser hin­zu­fü­gen. mit ca. 1 TL salz salzen.

      4. pasta hin­zu­fü­gen, gut einrühren, aufkochen und je nach dem was auf der packung als garzeit steht, min­des­tens so lange köcheln lassen. immer wieder umrühren und ge­ge­be­nen­falls wasser hin­zu­fü­gen. keine sorge wenn die sauce zu dünn wirkt, die nudeln nehmen sehr viel wasser auf und beim köcheln ver­duns­tet einiges. ich habe den makkaroni nach und nach ca. 250 ml wasser hin­zu­ge­fügt.

      5. nach der an­ge­ge­be­nen garzeit die nudeln probieren. bei mir brauchen die nudel grund­sätz­lich 2-3 minuten länger als auf der packung angegeben, in der tomaten-sauce haben sie nochmal 5 minuten länger gebraucht.

      6. fast fertig. topf vom herd nehmen und den mozarella würfeln oder zer­reis­sen und unter die warmen nudel mischen, so dass er ein bisschen an­schmilzt.

      7. servieren und mit früh­lings­zwie­bel­rin­gen und parmesan de­ko­rie­ren, ge­ge­be­nen­falls mehr schärfe, salz und pfeffer.


      nu­deln mit au­ber­gi­nen creme

      felix schwenzel in rezepte

      ich mag kei­ne au­ber­gi­nen. ich mag we­der die kon­sis­tenz, noch die ten­den­zi­el­le schlei­mig­keit. lei­der mag die bei­fah­re­rin au­ber­gi­nen sehr ger­ne.

      ges­tern hat­te ich die auf­ga­be eine im kühl­schrank la­gern­de au­ber­gi­ne zu­zu­be­rei­ten und gleich­zei­tig hat­te ich lust auf nu­deln. die bei­fa­he­rin hat­te ge­hört, die voll­korn­nu­deln von ba­ril­la soll­ten ganz le­cker sein, des­halb hat­ten wir eine pa­ckung ba­ril­la in­te­gra­le spa­ghet­ti im haus. ich fand im in­ter­net die­ses re­ze­pet für eine au­ber­gi­nen­creme: Ein­fa­ches Mut­ab­bal aka. Baba Ga­noush (mit dem Air­Fry­er)

      ich bil­de­te mir ein, ohne au­ber­gi­nen-kon­sis­tenz wür­de ich das auch es­sen kön­nen und dass man das gut mit nu­del kom­bi­nie­ren kön­ne. stellt sich raus das war so­gar ganz le­cker. die creme ist fluf­fig, mit ei­ner leich­ten ten­denz zum schlei­mi­gen, aber sehr an­ge­nehm und au­ber­gi­nig.

      fo­tos habe ich kei­ne ge­macht, wie die creme aus­sieht sieht man beim ori­gi­nal­re­zept (weiss).

      baba ganoush (au­ber­gi­nen­creme) und nudeln passen gut zusammen.

      nudeln mit auberginen creme

      zutaten

      • 250 g nudeln
      • 1 aubergine
      • 1,5 EL tahin
      • 5 knoblauchzehen gequetscht
      • 1 bio zitrone, abrieb und saft
      • 1 EL olivenöl
      • 1 TL kreuzkümmel
      • parmesan zum garnieren
      • etwas sambal olek zum dekorieren

      zubereitung

      1. aubergine waschen, trocknen, halbieren und mit back­pa­pier, schnitt­sei­te nach unten, 35 minuten bei 180° C in den airfryer. geht natürlich auch im ofen, dann wahr­schein­lich nen ticken länger

      2. zwi­schen­durch die creme vor­be­rei­ten, also zitrone abreiben und entsaften. zitrone und alles andere, also tahin, knoblauch, öl und krez­küm­mel, können schon in den pü­rier­be­cher.

      3. je nachdem wie lange die nudeln brauchen kann man die nudel schon ansetzen.

        die au­ber­gi­nen so lange abkühlen lassen bis man sie händeln kann, mit einem löffel das frucht­fleisch her­aus­lö­sen und mit den anderen zutaten pürieren. salzen, pfeffern.

      4. die ab­ge­tropf­ten nudeln und die creme in einer grossen schüssel ver­mi­schen und servieren.

        parmesan und etwas sambal olek oder zu­sätz­li­ches olivenöl passen gut.


      auf­back­bröt­chen → pa­ni­ni

      felix schwenzel in rezepte

      das hier ist nicht wirk­lich ein re­zept, son­dern et­was was ich in den letz­ten ta­gen öf­ter ge­macht habe und für le­cker und mit­tei­lens­wert be­fun­den habe. im prin­zip ba­cke ich mir im kon­takt­grill aus auf­back­bröt­chen le­cke­re, crun­chy, heis­se pa­ni­ni. dau­ert ge­ra­de mal 3-5 mi­nu­ten und man muss kei­nen ofen vor­hei­zen und dreck macht es auch fast kei­nen.

      man kann zwi­schen die bröt­chen/brot­hälf­ten na­tür­lich alle pa­cken, ich habe mich auf je eine schicht sam­bal olek, käse und schin­ken ein­ge­pen­delt. ein biss­chen cris­py chi­li öl run­det das sehr gut ab. im grill las­se ich die din­ger 3-4 mi­nu­ten und nach ca. 2 mi­nu­ten dre­he ich die bröt­chen ein­mal.


      piz­za-tag

      felix schwenzel in gekocht

      das sind die res­te vom abend­es­sen und ich weiss be­reits jetzt, dass die piz­za mor­gen drei­mal so gut schmeckt. ei­ner­seits weil sie beim auf­ba­cken noch­mal knusp­ri­ger wird und an­de­rer­seits weil piz­za am nächs­ten tag im­mer drei­mal so gut schmeckt.
      beim teig hab ich mich an die­se bei­den clowns ge­hal­ten. der teig war sehr feucht, aber mit der an­lei­tung ex­tremn gut händ­le­bar. lei­der für die stück­ga­re nicht ge­nug zeit ge­habt und der ofen ist auch nicht heiss gen­nug. trotzddem le­cker.

      aus dem vi­deo ge­lernt: wenn das blech 30 × 40 cm gross ist ist die teig­men­ge da­für 30 × 40 / 2 = 600 gramm


      zutaten

      • 1 kg helles weizenmehl (550)
      • 800 ml wasser
      • 50 g olivenöl
      • 25 g salz
      • 4 g frische hefe (oder 2 g trockenhefe)

      zubereitung

      1. mehl und hefe mischen (in der kü­chen­ma­schi­ne)

      2. wasser langsam zugiessen, zuerst so um die 500-600 ml und wenn das mehl das wasser auf­ge­nom­men hat, langsam den rest zugiessen

      3. auf sehr hoher stufe 5-8 minuten in der mschine kneten. danach das salz und das öl zugeben und weitere 5-8 minuten auf sehr hoher stufe kneten.

      4. wenn sich der teig bis dahin nicht vom rand gelöst hat, 10 minuten stehen lassen und dann nochmal eine minute kneten.

      5. ar­beits­flä­che gross­zü­gig mit mehr aus­streu­en und den teig aufs mehl gleiten lassen. teig etwas falten und straffen und in einer gölten schüssel, die man schlies­sen kann, 20 stunden in den kühl­schrank.

      6. teig wieder auf eine mit mehl bestreute ar­beits­flä­che gleiten lassen, por­tier­nie­ren, rund­wir­ken (straffen) und nochmal 4 stunden in einem ge­schlos­se­nen behälter bei zim­mer­tem­pe­ra­tur reifen lassen.

      7. teig vor­sich­tig aus der schale gleiten lassen, mit den fuin­ger­spit­zen etwas flach massieren, auf ein geöltes oder back­pa­pier­tes blech zaubern und mit wenig sugo und etwas ölivenöl 8 minuten in einem richtig heissen ofen oder 12 minuten in unserem ofen vorbacken.

      8. mehr sugo auftragen, ge­ge­be­nen­falls parmesan streuen und moz­za­rel­la verteilen und nochmal 2 minuten in einem sehr heissen ofen ausbacken oder 8 minuten in unserem ofen


      stan­dard-cur­ry

      felix schwenzel in gekocht

      vor ner wei­le kam die bei­fah­re­rin mit ei­nem low-carb-koch­buch an. an den ers­ten re­zep­ten die wir aus­pro­biert ha­ben gabs nichts aus­zu­set­zen und auf reis kann ich schon mein le­ben lang ver­zich­ten.

      frü­her muss­te ich zu al­lem im­mer reis zu­be­rei­ten, selbst zu thai-sup­pen be­stand die bei­fah­re­rin auf eine gros­sen por­ti­on reis. dass das jetzt we­fällt, macht es mir sehr leicht die­ses low-carb-ge­döns zu ak­zep­tie­ren.

      wir, also ich, ma­che jetzt seit mo­na­ten re­gel­mäs­sig ein cur­ry aus die­sem buch, das sich wun­der­bar va­rie­ren lässt. es be­steht im prin­zip aus zwei kom­po­nen­ten, ei­ner „gre­mo­la­ta“ und gel­bem cur­ry mit fisch und ge­mü­se. im re­zept wer­den auch gar­ne­len emp­foh­len, auf die ver­zich­ten wir aber meis­tens und nut­zen je ein TK-fi­let ti­la­pia (so­weit er­kenn­bar aus aqua-kul­tur). der lässt sich in kal­tem was­ser auch gut schnell auf­tau­en und wird in hand­li­che stü­cke ge­schnit­ten in li­met­ten­saft und so­ja­sos­se ma­ri­niert, wäh­rend ich die an­de­ren sa­chen zu­be­rei­te.

      für die gre­mo­la­ta soll man ei­gent­lich vie­le xthai-ba­si­li­kum-blät­ter (gibts im asia­markt) neh­men, ich habe er­satz­wei­se aber schon al­les von nor­ma­lem ba­si­li­kum, rau­ke oder pe­ter­si­lie ge­nom­men. also ir­gend­wel­chen wür­zi­gen kräu­ter in strei­fen ge­schnit­ten mit ei­ner ge­rie­be­nen li­met­ten­scha­le, ein paar (zwei ess­l­ö­fel) grob ge­hak­te erd­nüs­se und ein paar ein ge­wür­fel­te rote chi­lis zu­sam­men­rüh­ren. meis­ten neh­me ich die klei­nen ro­ten chi­lis aus dem asia markt, die ich hal­bie­re und ent­ker­ne. das ist im­mer wie­der ein er­leb­nis, bei dem ich we­gen der auf­stei­gen­den äthe­ri­schen­die öle ger­ne hus­ten­an­fäl­le und spä­ter, wenn ich mei­ne chi­li-fin­ger ver­ges­se und mir ans auge fas­se, bren­nen­de au­gen be­kom­me. mitt­ler­wei­le ha­ben wir uns an 4-6 klei­ne chi­lis ran­ge­tas­tet, ans gre­mo­la­ta kommt aber nur die hälf­te.

      die an­de­re hälf­te kommt mit ei­nem gu­ten, fein ge­wür­fel­ten stück ing­wer in die pfan­ne (mit eine biss­chen öl). manch­mal schmeiss ich auch noch knob­lauch oder ganz fein ge­wür­fel­te zi­tro­nen­gras­stän­gel dazu, zwie­beln wür­den hier ei­gent­lich auch pas­sen. die ing­wer-chi­li-wür­fel wer­den dann mit dem di­cke­ren teil der ko­kos­milch ab­ge­löscht, mit ei­nem gu­ten ess­löf­fel gel­ber fer­tig­cur­ry­pas­te ver­rührt. da­nach die rest­li­che ko­kos­milch dazu, und falls man das mag ein biss­chen ein­ko­chen.

      da­mit hat man ei­gent­lich die grund­la­ge, jetzt kann man peu a peu ge­mü­se und fisch da­zu­schmeis­sen und kö­cheln las­sen. im re­zept wird fol­gen­des vor­ge­hen emp­foh­len:

      die fes­ten, weis­sen tei­le von pak-choi-stau­den (in strei­fen oder rin­ge ge­schnit­ten) 1 mi­nu­te ga­ren. an die­ser stel­le habe ich heu­te ne­ben den pak chois ein paar klein­ge­schnit­te­ne spar­gel-stan­gen da­zu­ge­wor­fen, an­de­re kohl-sor­ten dürf­ten hier auch funk­tio­nie­ren, möh­ren, pa­pri­ka oder was auch im­mer man an fes­tem ge­mü­se da hat. im re­zept sind auch, zu­sätz­lich zum pak-choi, in strie­fen ge­schnit­te­ne zu­cker­scho­ten (100 gramm) vor­ge­se­hen.

      nach der ers­ten mi­nu­te kommt der fisch dazu, den kip­pe ich meist mit­samt der so­ja­sos­sen- und li­met­ten­saft-ma­ri­na­de dazu. der fisch kann jetzt 4 mi­nu­ten lang kö­cheln, da­nach kom­men die schnell ga­ren­den zu­ta­ten: das fei­ne grün der pak-choi-scho­ten, man­gowür­fel oder dün­ne man­go­schei­ben sind im re­zept vor­ge­se­hen, ich habe heu­te auch ein paar erb­sen da­zu­ge­wor­fen.

      nach eei­ner wei­te­ren mi­nu­te ist das cur­ry gut, wenns noch nicht gut ist, kön­nen noch li­met­ten­saft oder so­ja­sos­se dazu.


      ro­te bee­te gu­lasch nach ot­to­lenghi

      felix schwenzel in gekocht

      bei ot­to­lenghi die­ses re­zept ge­fun­den: Beef, bee­troot and ha­ba­ne­ro stew oder auf deutsch: gu­lasch.

      • 800 gramm rin­der-gu­lasch von aldi
      • 60 mil­li­li­ter oli­ven­öl
      • 8 knob­lauch­ze­hen, grob ge­hackt
      • 4 scha­lot­ten, in di­cke strei­fen ge­schnit­ten
      • 3 lor­beer­blät­ter
      • 3-4 oran­gen – von ei­ner 4 strei­fen der scha­le ab­schä­ten, den rest ent­saf­ten 400 mil­li­li­ter oran­gen­saft
      • 500 gramm rote bee­te, in gro­be wür­fel ge­schnit­ten
      • 500 mil­li­li­ter rin­der­brü­he was­ser
      • 1 li­ter was­ser
      • 2 ess­l­ö­fel to­ma­ten­mark
      • ½ ge­trock­ne­te ha­ba­ne­ro chil­li, ganz fein ge­wür­felt
      • 1½ tee­löf­fel ku­min-pul­ver 5-10 zen­ti­me­ter fri­sche ku­min kur­ku­ma-wur­zel, fein ge­rie­ben (cu­min hab ich aus­ver­se­hen mit kur­ku­ma, statt kreutz­küm­mel über­setzt, kur­ku­ma hat aber su­per funk­tio­niert.)
      • 1½ tee­löf­fel ko­ri­an­der­pul­ver
      • 1 mes­ser­spit­ze zimt­pul­ver

      das gu­lasch 7 mi­nu­ten in der häf­te des öl von al­len sei­ten bräu­nen, das fleisch bei­sei­te le­gen, mit dem rest des öls den knob­lauch und die zwie­beln 4 mi­nu­ten mild an­bra­ten, da­nach die rote-bee­te wür­fel hin­zu­fü­gen und noch­mal 4 mi­nu­ten mit an­bra­ten. da­nach die rest­li­chen zu­ta­ten hin­zu­fü­gen und zwei stun­den kö­cheln las­sen.


      wir fan­den das ziem­lich le­cker, ei­gent­lich fast schon nen ti­cken bes­ser als klas­si­sches gu­lasch. rote bee­te ist ein­fach im­mer toll, das gu­lasch hat eine gute mi­schung aus sau­ren und er­di­gen tö­nen, das ku­min fügt ein an­ge­nehm san­di­ges aro­ma hin­zu. mit der chi­li war ich zu vor­sich­tig, die schär­fe war fast nicht zu be­mer­ken.

      eine ech­te schwei­ne­rei ist das fri­sche ku­min. nach dem rei­ben war die rei­be und mei­ne fin­ger tief gelb und die far­be ist nicht nur ölig, son­dern auch kleb­rig und lässt sich mit sei­fe nicht ent­fer­nen. war­nun­gen beim schä­len von ro­ter bee­te schla­ge ich tra­di­tio­nell in den wind und ma­che das nie mit hand­schu­hen. fri­sches ku­min wer­de ich künf­tig aber ganz si­cher nur noch mit hand­schu­hen ver­ar­bei­ten.


      gur­ken­sa­lat

      felix schwenzel in gekocht

      den gur­ken­sa­lat von ot­to­lenghi mit mohn ha­ben wir jetzt schon ein paar mal ge­macht und für sehr gut be­fun­den. ein­mal ist er ein biss­chen in die hose ge­gan­gen, zu os­tern, bei mei­nen el­tern. da konn­ten wir nur nor­ma­le chi­lis auf­trei­ben, was den sa­lat aber un­ge­niess­bar macht, da ge­hö­ren mil­de chi­lis rein. frau leh­mann hat das re­zept aus ot­to­lenghis buch ab­ge­schrie­ben, sehr prak­tisch.

      wich­tig sind aber nicht nur mil­de chi­lis, son­dern auch mil­der es­sig, von dem re­la­tiv viel im re­zept an­ge­ge­ben ist. mit nor­ma­lem sher­ry-es­sig, den wir exra füpr die­ses re­zept ge­kauft ha­ben, wird’s zu sau­er. der (weis­se) bal­sam es­sig von lidl ges­tern abend tat dem sa­lat sehr gut.


      shak­s­huka

      felix schwenzel in gekocht

      die­ses shak­s­huka, von pe­ter wag­ner im spie­gel on­line auf­ge­schrie­ben, ha­ben wir jetzt schon zum drit­ten mal ge­früh­stückt. sehr sät­ti­gend und sehr be­frie­di­gend. lässt sich auch su­per va­ri­ie­ren, heu­te hab ix statt ca­yenne­pfef­fer zwei mil­de chi­lis und statt spitz­pa­pri­ka nor­ma­le ge­nom­men. schmeckt mit fri­schen, aber auch mit do­sen­to­ma­ten, macht nicht all­zu viel ar­beit, braucht eben nur sei­ne zeit in der pfan­ne.


      cur­ry­wurst mit pom­mes (und sa­lat)

      felix schwenzel in gekocht

      pom­mes sel­ber­ma­chen ist ne ziem­li­che schwei­ne­rei ohne fri­teu­se. ich ver­mu­te, mit fri­teu­se aber auch. trotz­dem habe ich das in den letz­ten wo­chen zwei­mal ge­macht, zu­letzt heu­te abend. kar­tof­feln schä­len, ras­peln, 3-4 mi­nu­ten vor­frit­tie­ren, ab­trop­fen und ein biss­chen aus­küh­len las­sen, spä­ter noch­mal 3-5 mi­nu­ten aus­frit­tie­ren. das er­geb­nis ist furcht­bar le­cker, aber nicht ganz knusp­rig. was an den tem­pe­ra­tu­ren oder der frit­tier­län­ge lie­gen kann. heu­te gabs dazu eine selbst­ge­mach­te cur­ry­sauce auf zwie­bel, ing­wer und chi­li ba­sis mit viel do­sen­to­ma­ten nach tim mä­zers re­zept. die war ein biss­chen salz­arm, aber auch furcht­bar le­cker.

      die würst­chen wa­ren von aldi und an­geb­lich „ori­gi­nal ber­li­ner“ cur­ry­würs­te. wir hat­ten je eine mit darm und eine ohne. ich kann mich nicht ent­schei­den was ich lie­ber mag, die bei­fah­re­rin ist ein­deu­tig darm­fan.



      süss­kar­tof­feln mit oran­ge und an­gos­tu­ra und ex­tra­va­gan­ter co­les­law

      felix schwenzel in gekocht

      die süss­kar­tof­feln sa­hen su­per aus, wie im buch, wa­ren aber eher so lala. die bei­fah­re­rin war sehr un­ter­be­geis­tert. ich habe ihre re­ak­ti­on auch fo­to­gra­fisch fest­ge­hal­ten, lei­der hat sie mir un­ter­sagt das foto zu ver­öf­fent­li­chen.

      der co­les­law war aber sehr le­cker, ob­wohl ich das re­zept leicht ab­wan­deln muss­te.

      zwei ka­rot­ten, in stift­chen ge­schnit­ten und ei­nen klei­nen schwen­zel fen­chel in hauch­dün­ne schei­ben ge­schnit­ten habe ich ge­trennt in zi­tro­nen­saft ma­ri­niert. ge­trennt, weil ich auf kei­nen fall fen­chel in mei­ner co­les­law por­ti­on ha­ben woll­te, die bei­fah­re­rin aber schon. ne­ben­bei habe ich dann ei­nen hal­ben wir­sing­kopf klein­ge­ho­belt, eine rote pa­pri­ka in strei­fen ge­schnit­ten, eine gel­be chi­li­scho­te in fei­ne rin­ge, 15 gramm dill und pe­ter­si­lie ge­hackt. es­tra­gon hat­ten wir nicht und weil wir auch kei­nen ra­dic­chio hat­ten, habe ich noch eine rote bee­te in stift­chen ge­schnit­ten und ge­wäs­sert.

      sehr le­cker wa­ren die ge­würz­nüs­se die ot­to­lenghi emp­fiehlt auf den co­les­law zu streu­en: 120 gramm cas­hew­ker­ne mit ei­nem drei­vier­tel tee­löf­fel kur­ku­ma, ei­nem drei­vier­tel tee­löf­fel ge­mah­le­nem kreuz­küm­mel, an­der­t­alb tee­löf­feln pa­pri­ka­pul­ver und et­was zu­cker und salz ver­men­gen und mit ei­nem ess­löf­fel was­ser an den nüs­sen ver­kle­ben. das al­les habe ich dann un­ge­fähr 20 mi­nu­ten im ofen ge­rös­tet.

      das dres­sing be­stand aus et­was mehr als den an­ge­ge­ben 100 gramm (grie­chi­schem) sah­ne­jo­gurt, 40 gramm ma­yo­nai­se, je an­der­t­alb tee­löf­feln schar­fem senf und ho­nig und ei­nem schuss oli­ven­öl.


      bei­de re­zep­te aus yo­tam ot­to­lenghis ve­ge­ta­ri­sche köst­lich­kei­ten.


      la­sa­gne

      felix schwenzel in gekocht

      (nach die­sem re­zept, al­ler­dings hab ich noch ne pa­ckung cham­pi­ons in die bo­lo­gne­se ge­schnit­ten.)


      labs­kaus

      felix schwenzel in gekocht

      ich mag cor­ned beef ja ganz ger­ne. die bei­fah­re­rin traut dem do­sen­zeug nicht, kei­ne ah­nung war­um. jah­re­lang ha­ben wir uns vor­ge­nom­men pö­kel­fleisch beim metz­ger zu kau­fen, das pro­blem ist al­ler­dings, dass man das ein paar tage vor­her be­stel­len muss. so gut ha­ben wir in den letz­ten drei jah­ren nur ein­mal vor­aus­pla­nen kön­nen. jetzt gabs cor­ned beef bei aldi, und weil das ver­trau­en der bei­fah­re­rin in aldi un­end­lich ist, konn­te ich heu­te spon­tan labs­kaus ma­chen.

      ich hab mich grob an die­ses re­zept von tim mäl­zer ge­hal­ten, und von al­lem ein biss­chen mehr ge­nom­men:

      • 1 dose cor­ned beef
      • 3 gros­se rote bee­te knol­len
      • 1,2 ki­lo­gram kar­tof­feln
      • 2 gros­se zwie­beln, fein ge­wür­felt
      • 50 gramm but­ter
      • 100 mil­li­li­ter brü­he
      • 1 kräf­ti­ger schuss gur­ken­was­ser
      • sau­re gur­ken
      • roll­möp­se
      • spie­gel­eier

      die rote bee­te knol­len hab ich un­ge­schält 40 mi­nu­ten ge­kocht. da­mit hat­ten sie noch biss, was sich als vor­teil­haft für die labs­kaus-kon­sis­tenz her­aus­stell­te. nach dem schä­len habe ich eine hal­be bee­te be­sei­te ge­stellt und die an­de­ren stü­cke pü­riert. we­gen dem biss, kam da kein pü­ree raus, son­dern sehr fei­ne stück­chen.

      ne­ben­bei habe ich ich die kar­tof­feln im dampf­ga­rer 25 mi­nu­ten ge­dampft. [-wer­be­link] der dampf­ko­cher ist eine der bes­ten an­schaf­fun­gen der letz­ten jah­re. wir ha­ben zwar den al­ten mei­ner el­tern über­nom­men, aber kar­tof­feln las­sen sich mit dem ding su­per zu­be­rei­ten. die kar­tof­feln hab ich nach 20 mi­nu­ten grob ge­stampft.

      in der pfan­ne die zwie­beln mit viel but­ter an­düns­ten, nach 2 mi­nu­ten das cor­ned beef dazu und noch­mal 2-3 mi­nu­ten ver­bra­ten. da­nach 2-3 mi­nu­ten die rote bee­te stück­chen mit an­bra­ten, mit brü­he und gur­ken­was­ser ab­lö­schen und et­was ein­ko­chen. am ende den kar­tof­fel­stampf dazu, un­ter­rüh­ren ein weil­chen kö­cheln/bra­ten las­sen und gross­zü­gig sal­zen und pfef­fern.

      kei­ne ah­nung wo der ge­schmack her­kam, ich ver­mu­te zu ei­nem gros­sen teil von der ro­ten bee­te, aber der stampf hat dies­mal auch schon pur, ohne die bei­la­gen, sehr su­per ge­schmeckt — aber mit den bei­la­gen ganz be­son­ders.


      all­tags­es­sen die­se wo­che

      felix schwenzel in gekocht

      un­voll­stän­di­ge lis­te un­se­rer abend­essen die­se wo­che.

      sonn­tag: piz­za
      diens­tag: frei­hän­dig kom­bi­nier­ter cous­cous-sa­lat
      mitt­woch: ge­ba­cke­ne (süss) kar­tof­feln mit frei­hän­di­gem pa­pri­ka-gur­ken-feta-sa­lat
      don­ners­tag: yum-yum-sup­pe

      salz­gur­ken

      felix schwenzel in gekocht

      vor­her und nach­her, salz­gur­ken, grob nach die­sem re­zept.

      die gur­ken schme­cken ziem­lich gut, so le­cker wie in russ­land und po­len, wo wir sie qua­si kürz­lich ent­deckt ha­ben.


      ge­kühl­te rahm-gur­ken-sup­pe mit hüt­ten­kä­se nach stevan paul

      felix schwenzel in gekocht

      heu­te mal wie­der aus herr paul­sens [-wer­be­link] deutsch­land ve­ge­ta­risch „ge­kocht“. an­füh­rungs­zei­chen, weil ich die gur­ken­sup­pe (na­tür­lich) nicht ge­kocht habe, son­dern ge­mixt. die sup­pe pass­te su­per zum wet­ter, war an­ge­nehm er­fri­schend und fruch­tig. al­ler­dings war sie viel grü­ner als im koch­buch, was dar­an lie­gen könn­te, dass stevan paul die sup­pe ohne gur­ken­scha­le oder mit viel we­ni­ger kräu­tern im mi­xer zu­be­rei­tet hat als ich.

      in den mi­xer habe ich eine zur hälf­te ge­schäl­te (bio) gur­ke, 400 gramm sau­re sah­ne, 2 tee­löf­fel schar­fen senf, eine di­cke hand­voll vor­ge­häck­sel­ter pe­ter­si­lie, et­was nor­ma­le kres­se (im re­zept steht 70 gramm bach­kres­se) und ei­nen tee­löf­fel lein­öl ge­stopft und kräf­tig und lan­ge ge­mixt. vor dem ser­vie­ren habe ich noch­mal ei­nen gros­sen eis­wür­fel un­ter­ge­mixt.

      dann noch 200 gramm hüt­ten­kä­se mit ei­nem bund klein­ge­schnit­te­nem schnitt­lauch ver­mi­schen — ich hab gleich noch 4 bis 6 in stif­te ge­schit­te­nen ra­dies­chen un­ter­ge­rührt, al­les ge­sal­zen und ge­pfef­fert und den hüt­ten­kä­se in die sup­pe reinde­ko­rie­ren. die bei­fah­re­rin hat sich noch kres­se drauf­ge­schnip­selt, ich hab kräf­tig nach­ge­pfef­fert.

      dazu passt ne schei­be voll­korn­brot mit but­ter und salz.