2026, tag 3

felix schwenzel in artikel

klimm­zug­stan­ge ge­kauft, wur­de heu­te ge­lie­fert, gleich mon­tiert (in den tür­rah­men ge­klemmt). die bei­fah­re­rin mein­te: „lass uns ei­nen wett­be­werb ma­chen!“ weil wir bei­de kei­ne klimm­zü­ge kön­nen, hab ich ge­sagt: „ok, lass uns schau­en wer län­ger hän­gen kann.“

die bei­fah­re­rin liess nach 6 se­kun­den los. ich hab ne mi­nu­te ge­schafft. das ist an­stren­gen­der als man denkt, ein­fach so ab­zu­hän­gen. es zieht in der hand und die schul­ter­mus­ku­la­tur hat zu tun. soll aber gut für den rü­cken sein, hab ich da­nach ge­le­sen. hän­gen zu kön­nen sei auch ein wich­ti­ger schritt zum klimm­zug. da­nach hab ich ein paar ne­ga­ti­ve klimm­zü­ge ge­macht, mich also lang­sam von oben wie­der in die hän­gen­de po­si­ti­on her­ab­ge­las­sen. das ist noch an­stren­gen­der.

ich glau­be es ist noch ein wei­ter weg zum ers­ten rich­ti­gen klimm­zug. lang­sa­me lie­ge­stüt­zen sind noch an­stren­gen­der. der vor­teil ist: man kommt zum at­men. zum spass ver­su­che ich die im ja­nu­ar täg­lich eben lang­sam und auf den fäus­ten zu ma­chen. das ziel sind 100 stück in drei sit­zun­gen über den tag ver­teilt. ich bin zwei tage lang nur zu ei­ner sit­zung (eher lie­gung) ge­kom­men, im­mer­hin hab ich mich von 10 auf 12 ge­stei­gert.

ge­me­ni meint 60 se­kun­den hän­gen zu kön­nen sei leicht über­durch­schnitt­lich. dar­aus fol­ge­re ich, dass das ab­neh­men nicht zu all­zu viel mus­kel­ver­lust ge­führt hat. trotz­dem, wer klimm zie­hen will muss auch mus­keln zie­hen.

bild der klimmzugstange die ich heute in den türrahmen geklemmt habe.

un­ser flur, jetzt mit klimm­zug­stan­ge

stran­ger things habe ich nach der ers­ten staf­fel auf­ge­hört. wa­ren mir et­was zu vie­le ein­fach ge­strick­te ver­schwö­rungs­theo­rien drin. ich wills jetzt noch­mal ver­su­chen. bin bis jetzt un­der­whel­med und schrei­be jetzt ge­ra­de lie­ber ins in­ter­net, als wei­ter zu gu­cken.

ges­tern run­ning man in der ver­si­on von 2025 an­ge­schaut. war mir auch zu ein­fach ge­strickt und mit zu viel pa­thos ge­spickt. habs trotz­dem bis zum be­scheu­er­ten ende ge­schaut. die so­zi­al- und me­di­en­kri­tik fand ich in ei­nem sol­chen ein­deu­tig auf block­bus­ter ge­trimm­ten film bil­lig, zy­nisch und un­glaub­wür­dig. lee pace hab ich in der ers­ten sze­ne an der stim­me er­kannt.

vor­ges­tern mit the north wa­ter an­ge­fan­gen. eine mini-se­rie mit co­lin fa­rell in ei­ner der haupt­rol­len. bis­her das ein­zig über­ra­schen­de: wie wand­lungs­fä­hig und gleich­zei­tig glaub­wür­dig co­lin fa­rell ist. die ge­schich­te ist nicht un­span­nend, gut er­zählt, schön dre­ckig ge­filmt aber fes­selt mich nicht im ge­rings­ten. mal schau­en ob ichs bis zum ende schaf­fe.


letz­tes jahr (ab april/mai) habe ich ca. 590 bei­trä­ge ver­öf­fent­licht. die­ses bild auf der rück­sei­te il­lus­triert die fre­quenz mei­ner ver­öf­fent­li­chun­gen und ich möch­te das hier­mit do­ku­men­tie­ren, weil sich die gra­fik ja stän­dig ver­än­dert.

ges­tern ha­ben mich die gif-wa­ckel­bil­der von vor 13 jah­ren dar­an er­in­nert, dass mei­ne neue ka­me­ra auch 3d-bil­der auf­meh­men kann. auf dem te­le­fon ma­chen sie sich gut als home-screen­bil­der, aber für hier auf wir­res.net kann ich den der­zei­ti­gen tech­ni­schen mög­lich­kei­ten nichts ab­ge­win­nen. mit spa­tia­li­fy kann man zwar wei­ter­hin aus 3d-bil­dern wa­ckel­bil­der ma­chen, aber das ist schon sehr un­be­ein­dru­ckend.

auf den ers­ten blick be­ein­dru­cken­der: im­mer­si­fy, auch als app. aber das er­geb­nis ist vol­ler art­fak­te und ver­zer­run­gen. ich glau­be 3d ist im­mer noch über­be­wer­tet.

da­für habe ich noch ein paar men­schen ge­fun­den, die — auf eine art — die tra­di­ti­on von iw­drm.tumb­lr.com fort­füh­ren:

7 kommentare
Daniel Nix
Vorsicht, nicht übertreiben, hier auch installiert, mit den Kindern um die wette gezogen, jeden Tag ein paar mehr.
Jetzt immer schmerzen #tennisarm
Siehe auch www.instagram.com/reel/DPI6wE7...
ix
haha, ja, das mai thi tennisarm video hab ich auch schon bei der „recherche“ gesehen. bei mir sorgt immer schon der innere schweinehund für ein paar tage muskelregeneration zwischenden sessions. werde weiterhin gut auf den schweinehund horchen. und — wie lange kannst du hängen?
el flojo (DenkfabrikBlog)

@ix Yeah, viel Erfolg.
(Falls du offen für Tipps bist: mir haben am Anfang der Reise Widerstandsbänder geholfen.)

ix

@elflojo war bei meiner stange auch dabei, so ein band. vor jahren hab ich damit auch schonmal „gearbeitet“. noch besser war natürlich die klimmzug-maschine mit unterstützung im fitnessstudio vor vielen jahren. hat aber bisher nie dafür gereicht einen echten klimmzug hinzubekommen. aber dieses jahr wird das noch was.

el flojo (DenkfabrikBlog)

@ix Es ist die gute alte Beharrlichkeit. Zahlt sich irgendwann aus. Ich konnte genau einen. Dann mit Bändern angefangen, langsam den Widerstand reduziert und jetzt mach ich Klimmzüge mit Zusatzgewichten. Hätte ich echt nicht gedacht, aber es geht. Einfach dranbleiben.
(Sagt sich immer so verdammt einfach.)

Daniel Nix
Bin so von 60 bis auf 70 Sekunden gestiegen die letzten Tage.
TIL sich hängen lassen ist weniger problematisch hat als Klimmzüge wenn man einen Tennisarm hat.
Dafür ziehts jetzt in der Schulter.
ix
ich hab drei , vier tage nicht mehr gehangen. meine schultern hatten höflich um erholung gebeten. bald geht’s aber wieder weiter.