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⭐ 👍 ❤️ KW 4 2026
ein liste von dingen, die ich in den letzten tagen anderswo geliked oder favorisiert habe, teilweise kommentiert und weiter unten mit ein paar anmerkungen aus dem maschinenraum.
ich hab hier schon ein bisschen erklärt wie ich neuerdings favoriten-, bzw. like-listen erstelle. aber ich muss nochmal drauf hinweisen, wie zufrieden ich mit diesem neuen system bin. der ablauf ist im prinzip, dass ich sachen, die mir gefallen, einfach per browser-bookmarklet in den favoriten-fluss schmeisse, gegebenenfalls noch ein via oder einen kommentar nachpflege und, wenn’s geht, auch noch an der quelle einen nativen like hinterlassen, also zum beispiel bei youtube oder mastodon.
wenn ich webseiten die webmentions unterstützen in den favoriten fluss werfe, landet auf der webseite automatisch ein herz (beispiel ergebnis, ursache).
das bookmarklet übermittel beim „liken“ nur die url an kirby, bzw. wirres.net und kirby baut dann, je nach url, einen mastodon-embed, eine link-box oder einen youtube-embed. das funktioniert mittlerweile ganz OK, instagram-embeds würde ich gerne näher am original rendern, aber das lässt instagram derzeit nicht zu, ausser man nutzt deren nativen embed-code, der einem dann aber ganz viele tracker und javascript-scheiss beschert. keins meiner embeds läuft über dritte, es werden mit den embeds also keine tracker, kein obskures javascript das ich nicht kontrolliere ausgeliefert oder http-request an fremde seiten geleitet.
aus dem was in den favoriten- oder lesezeichen-flüssen liegt, pick ich mir dann irgendwann beiträge raus und verknüfte die zu einem beitrag wie diesem hier.
mit diesem vorgehen, dieser teilaustomatisierung, habe ich jetzt sehr viel reibung reduziert und mir vieles einfacher gemacht. und darüber freue ich mich, auch wenn es sonst kaum jemanden vorranbringt.
apropos reibung; es gibt ja gerade eine meta-diskussion zwischen ein paar bloggern, die sich um die frage entspann, warum bloggende offenbar wenig jung sind, hier kann man sich dazu einlesen, wenn man blogdings-meta-diskussionen mag:
johannes und konstantin argumentieren vor allem damit, dass blogs deshalb verkümmert sind, weil interaktionen (likes, reposts, mentions, bidirektionale links) auf (kommerziellen) platformen viel reibungsloser funktionieren als in blogs. und tatsächlich wünschte ich mir auch, dass es für dieses, im grunde grossartige, aber praktisch viel zu komplizierte indiewebgedöns, das ich mir jetzt wieder hier mühsam zusammengeschraubt habe, einfache software-lösungen gegeben hätte oder geben würde. ansätze gab’s immer wieder (known oder micro.blog fallen mir da zum beispiel ein), aber auch die waren und sind durchgängig furchtbar kompliziert und gewöhnungsbedürftig.
von aussen sieht das system, das ich mir hier zusammengebaut habe, möglicherweise kompliziert aus und ich glaube dass das noch sehr weit weg ist von einem system, dass ich anderen menschen empfehlen möchte. aber trotzdem, falls jemand anders damit rumspielen möchte, hier nochmal kurz die zutatenliste:
- micropub
- quill-bookmarklets
- kirby erweiterungen und templates für favoriten und lesezeichen (mit hilfe von cursor gecodet)
- viel geduld und resilienz — und ein überbordendes (mit-) teilungsbedürfnis.
links vom 24.01.2026
zitate mit fonts
eben hatte ich eine schnapsidee, obwohl ich keinen schnaps trinke. ich dachte kurz, wie das wohl aussieht, wenn man zitate aus anderen blogs in deren schriftart einfärbt. ich wollte es mal ausprobieren, jetzt sehe ich, es ist weniger beeindruckend als ich gehofft hatte. aber wie das beim „bloggen“ so ist, auch wenns scheisse geworden ist, kann man es ja trotzdem veröffentlichen.
mequito.org (EB garamond):
Meine Frau hat große Pläne für die Verschönerung unserer Wohnung. Ihre Pläne erfordern jedoch immer meine tatkräftige Unterstützung. Alles, was Kraft und Maschinen verlangt, wird direkt in meine Aufgabenliste geschrieben. Ich fühle mich sehr geehrt davon, wenn ich sehe, was sie mir alles zutraut. Ich strenge mich natürlich an, die handwerkliche Erwartung an mich zu erfüllen. Vielleicht macht sie das aber auch mit Absicht. Ich habe sie nach 17 Jahren noch nicht ganz durchschaut.
bei uns ist das anders: alles was kraft und maschinen verlangt, nehme ich aus der aufgabenliste der beifahrerin raus und schreibe es in meine liste.
eine brotschneide-maschine haben wir uns unter anderem deshalb gekauft, damit sich die beifahrerin weniger oft beim brotschneiden verletzt. meine sorgen um ihre finger beruhigt die brotschneidemaschine, nur mal so als beispiel, dann aber auch nicht wirklich. andererseits haben die beifahrerin und ich beide eine grosse affinität zu maschinen. wir lieben beide unsere werkzeuge und maschinen und unterm strich stimmt es gar nicht was ich im ersten absatz schrieb: wir nutzen einfach beide unsere maschinen.
ankegroener.de (quattrocento sans):
Vorgestern abend gab’s bei mir einen Krachersalat aus den neuen Meal Plans von Nisha, den ich gestern nochmal in der Mittagspause genoss. Und weil gleich zwei Kolleginnen das Rezept haben wollten, tippe ich es ausnahmsweise mal ins Interweb, was ich eigentlich mit den Rezepten aus den Meal Plans nicht mache, weil Nisha damit ihr Geld verdient. Aber dieser Salat sollte nicht nur von uns Abonnentinnen gegessen werden!
wir waren auch ein paar monate abonnenten von nisha. das war immer sehr lecker und lehrreich mit dem food-prep und den teilweise ungewöhnlichen zubereitungsarten von alt bekanntem. ich glaube nach ein paar monaten wurde es uns dann doch ein bisschen zu kichererbsig und eintönig, aber den grünen salat den anke hier abgeschrieben hat, den koche ich nochmal nach.
Wie auch immer, [Der Schimmelreiter] ist ein interessantes, sehr aufregendes, aber auch irritierendes Buch. Besonders die Schlussszene ist so spannend erzählt, wie ich es selten erlebt habe. Hier kann man das ganze Buch online lesena.
ich will dieses jahr auf jeden fall mehr klassiker lesen. deshalb ist der link auf den schimmelreiter volltext eine notiz an mich selbst.
nachtrag 23.01.2026:
grünen salat nachgekocht; war lecker aber die beifahrerin haben nur die gerösteten mandeln umgehauen. ich fand auch die gerösteten kichererbsen gut, das dressing war OK, aber wir mussten frü unseren geschmack kräftig nachsäuern. auf jeden fall sieht der salat gut aus.
posting frequenz ≥ 7/woche
ich sehe in meiner „blogrolle“ und meinem feedreader, dass sehr viele menschen aus meiner blogblase jetzt wieder regelmässig oder gar täglich ins internet schreiben.
zum beispiel schreibt anke gröner dieses jahr jeden tag und das freut mich sehr, nachdem es dort lange sehr ruhig war.
oder eay.cc der laut seinem archiv 2025 im ø alle zwei tage schrob, jetzt auch mindestens täglich.
oder nico, 20 tage am stück.
thomas gigold hat sich vorgenommen „7× bloggen in der Woche“ und bis jetzt locker durchgehalten.
maximillian buddenbohm (aka buddenblum) macht das glaube ich schon seit 10-20 ewigkeiten ohne mit der wimper zu zucken, genau wie die kaltmamsell, obwohl ich bei ihr gerade ein wimpernzucken beobachtet habe.
auch sehr schön, dass der knsupermagier jetzt auch (wieder?) täglich schreibt und offenbar spass dabei hat.
ben_, konstantin, meq (aka mpf) und herrpaul_ machen das allerdings auch schon — glaube ich — seit ewigkeiten.
auch wenn ich anje noch nicht so lange folge, aber seit ich ichs tue kommt täglich ein beitrag.
jedenfalls freut mich das ausnahmsweise mal sehr teil eines trends zu sein. aktuell ist mein streak bei 271 tagen, das heißt seit dem 26.04.2025 habe ich jeden tag mindestens einen beitrag veröffentlicht. einige der beiträge bestehen vorwiegend aus bild-/binär dateien und metadaten, aber ich glaube ich habe auch ziemlich viel geschrieben. wer das lieber ein bisschen vorgefiltert haben möchte: unter /top gibt nur die beiträge die mindestens 10 „likes“ (oder 25 oder 50) bekommen haben. für den 10er-filter gibt’s auch RSS.
was mich aber besonders freut: täglich ins internet zu schreiben fühlt sich auch nach 271 tagen gut und gerne an.
nachtrag 23.01.2026:
schnelle links 20.01.2026
ich liege seit montag mit einem schweren männerschnupfen überwiegend im bett. anders als kamele habe ich keine eingebaute gehirn-klimaanlage, weshalb es mir schwerfällt mit dem leicht überhitzten kopf klar zu denken. wobei das mit dem klar denken ja ohnehin sehr relativ ist, aber momentan eben relativ unklar.
links vom 18.01.2026
struktur, wetter, freude am wundern und dem durchschnitt
knuspermagier.de: Notifications für die Tagesstruktur
phillip lässt sich gerne zu bestimmten zeiten am tag erinnern, dass es eine bestimmte zeit ist. ich kann das gut nachvollziehen. ich lasse mir den tag gerne von geräuschen strukturieren. um 2 minuten vor sechs uhr morgens zum beispiel spiele ich in meinem zimmer einen von fünf audio tracks mit vogelgezwitscher ab. das ist so leise und subtil, als würde es von draussen, durch das geschlossene fenster dringen. ich kann da gut drüber weg oder weiter schlafen, ich mag es aber zu wissen, dass es jetzt sechs uhr ist ohne die augen öffnen zu müssen.
andererseits kann ich auch einfach sagen: „siri - wie spät?“ und siri antwortet. ab sechs ruft meine kuckuckuhr (die mit dem fisch) auch einmal „kuckuck“, worüber ich auch wegschlafen kann, wenn ich möchte. das macht die kuckucksuhr dann den ganzen tag über zur vollen stunde.
ausserdem läuft bei uns im flur eine standuhr-simulation. sie läuft tag und nacht und schlägt die stunden jeweils zur vollen stunde. aber das geräusch ist auch so subtil, dass es niemanden stört und eigentlich nur unbewusst wahrgenomen wird. manchmal liege ich nachts im bett und höre die standuhr gongen und erwische mich dabei die gönge zu zählen. das ist eigentlich sinnlos, weil ich ja siri fragen könnte, auf eine der beiden LED-matrix uhren schauen könnte die mich tag und nacht anstrahlen, auf meine beleuchtete armbanduhr oder mein telefon schauen könnte.
ehrlichgesagt ist dieser uhrenüberfluss völlig irrsinnig, aber ich mag es die uhrzeit maximal redundant zu haben. ich habe nämlich gemerkt, dass es unmöglich ist die uhrzeit von meinem telefon oder auch meiner armabanduhr abzulesen, weil ich immer zuerst die notifications sehe und dann vergesse, dass ich eigentlich die uhrzeit ablesen wollte. deshalb habe ich alle zimmer voll mit uhren gestellt, um dann doch auch mal die uhrzeit ablesen zu können. und die stündlichen geräusche der diversen uhren und geräuschgeneratoren helfen mir tatsächlich den tag zu strukturieren, zumindest solange der subtilitätsgrad genau richtig kalibriert ist.
mequito.org: [Mi, 7.1.2026 – Schneesturm kommt auf, bei Kutteln und Wildschwein]
bei wetterberichten erlebe ich das gleiche phänomen wie beim blick aufs handy, wenn ich mal eben die uhrzeit ablesen will. ich schaue zwar schon lange kein fernsehen mehr, aber früher, nach den nachrichten, wenn der wetterbericht vorbei war wusste ich nie, wie morgen das wetter wird. es war immer so, als ob der wetterbericht in mein linkes ohr eintritt und ohne weitere verarbeitung aus dem rechten ohr wieder austrat.
das gleiche passiert heute, wenn ich einen wetterbericht im internet betrachte. ich betrachte den, bewundere die grafiken oder ärgere mich über den werbeschmuck um den wetterbericht herum und schaffe es in den seltensten fällen den wetterbericht so zu verarbeiten, dass ich danach die frage beantworten könnte wie das wetter denn nun wird.
deshalb sind blogs wie das von markus für mich wichtig. heute lautete der erste satz von markus blogeinrg:
Morgen Abend zieht ein Wintersturm auf, der bis Sonntag anhalten soll.
solche sätze bleiben bei mir hängen. für den täglichen gebrauch habe ich mir meine eigene wetteranzeige gebaut, mit der ich visuell erfassen kann wie das wetter wird. quasi ein massgeschneidertes bild, das ich ansehen kann und dann, wie durch zauberei, weiss wie das wetter ist und wird.

starke-meinungen.de: Das Wunder Strom
alan posener war offensichtlich vom stromausfall im süden von berlin betroffen. was er drüber schreibt, habe ich gerne gelesen.
Meine größte Sorge ist, dass man vergisst, was die alltägliche Versorgung mit Strom für ein Wunder ist.
meine grösste sorge ist eher, dass wir vergessen welches unwahrscheinliche wunder diese welt, diese biosphäre, unsere zivilisation, unser leben ist. andererseits haben wir das natürlich im alltag alle vergessen, aber was wir verlernt haben, ist uns über die dinge unseres alltags zu freuen.
nachdem ich ein paar tage bei meinen eltern auf dem land war, wo öffentlicher personen nahverkehr im prinzip non-existent ist und man entweder auf ein auto oder körperliche fitness angewiesen ist um sich über grössere distanzen zu bewegen, überwiegt bei mir die freude, auch bei verspäteten bahnen, dass ich überhauot strassen- oder u-bahn fahren kann. ich freue mich fast jeden abend darüber, dass ich das haus verlassen kann und mir nach 2 minuten fussweg auch um 23 uhr noch ein bier kaufen kann. ich freue mich fast täglich darüber, dass es kartoffeln oder spitzkohl gibt und wie einfach man sie zu köstlichkeiten umwandeln kann.
worüber ich mich nicht freue (auch wenn ich es verstehe): wenn leute mich daran teilhaben lassen, was sie alles scheisse finden und sich weigern sich auch mal freudig zu wundern.
coldheat.de: Fighting for average
james cameron :
When you feed in the training data based on millions of images and thousands of performances, you’re gonna innately get an average value. It may be plausible, but it’s average.
And we don’t fight for average, guys.
ich strebe in meinem leben keine perfektion an. ich bin auch kein all zu grosser freund von durchschnitt, aber im zweifel finde ich gut genug gut genug.
und ich würde james cameron auch aus einem anderen grund widersprechen. denn ich gehe davon aus, dass james cameron, genau wie ich, seinen geist, seine persönlichkeit und seine fähigkeiten während seiner sozialisation auch auf basis von abermillionen „performances“, äusserungen oder krreativen arbeiten trainiert hat. wir sind der durchschnitt der giganten auf deren schultern wir stehen.
lernen ist per definition, zumindest so wie ich es verstehe, das bilden eines durchschnitts aus grossen mengen input. dass man eine eigene handschrift entwickelt ist nicht ausgeschlossen, wenn man zunächst mal die durchschnittliche schrift gelernt hat, die alle anderen beherrschen und nutzen. wenn man sich mit seiner eigenen handschrift zu weit vom durchschnitt entfernt, wird die handschrift unleserlich.
wir sollten also durchaus für den durchschnitt kämpfen (und uns nicht davon abhalten lassen, darüber hinaus zu wachsen, wenn es uns danach ist).
verstehen wir bäume?

zugefrorener möwensee
ich hab mich heute früh gefragt, warum das wasser in den bäumen bei dieser saukälte nicht gefriert und die bäume nicht aufplatzen. die frage können offenbar klügere menschen als ich beantworten, freundlicherweise hat mir ein LLM der wahl das kurz zusammengefasst (es sind mehrere massnahmen die bäumer ergreifen, von „zucker“ als frostschutzmittel, gezielter entwässerung, supercooling, anpassung der zellmembranen und vitrifizierung. manchmal klappts mit den massnahmen nicht schnell genug, dann gibts auch mal frostbruch).
aber laut dem neuen video von kurzgesagt über bäume, wissen wir immer noch lange nicht alles über bäume.
But the more we’ve learned over the last few decades, the clearer one thing has become: Trees are just so incredibly wild. And we have so much more to learn.
vorher auf wirres.net: aliens (wenn man sich bäume genau anguckt, kommt man eigentlich aus dem staunen nicht mehr heraus.)
unmögliche maschinen
vor ein paar tagen „sendete“ marques brownlee dieses video, das die grössen- oder besser microverhältnisse in microchips ziemlich gut visualisiert und illustriert. zuerst hatte ich keine lust das video zu sehen, weil das cover so sehr nach apple-stealth-marketing aussah. aber: never judge a youtube video by it’s cover. das ist wohl alles ohne apples hilfe entstanden, wohl aber mit hilfe von epic spaceman.
jedenfalls, ganz ähnlich wie die visualisierung der jahrmillionen erdgeschichte der corridor crew kürzlich, ist das video voller aha-effekte und visualisiert die unglaublichen ingenieur-leistungen der halbleiterherstellung beeindruckend gut.
während ich marques brownlee dabei zusah wie er in microchips rum lief, dachte ich vor allem: wie können wir überhaupt so winzige strukturen schaffen, die gerade mal die breite von ein paar silikon-atomen haben? und wie schaffen wir diese leiterplatten zu belichten, wenn die wellenlänge des EUV lichts eigentlich viel grösser ist, als die strukturen die damit belichtet werden? die entworten lieferte ein paar tage später dieses video von veritasium.
veritasium erklärt die unglaubliche geschichte hinter der modernen „3nm“ und „2nm“ chip-herstellung. allein für die generierung des lichts dieser mehr als 400 millionen dollar teuren maschine waren mehr als 30 jahre forschung nötig und so gut wie niemand hielt es überhaupt für mögich dieses licht im röntgen-spektrum („extreme ultraviolet“) in ausreichender stärke herzustellen. alles was in diesem video zu sehen ist ist unglaublich und extrem faszinierend. und das alles, damit wir auf immer kleineren geräten mit bildschirm doom-scrollen können oder uns fragen von LLMs beantworten lassen können.
nachtrag:
bonus watch: What's Actually Inside Your Phone's Brain? von epic spaceman. dieses ganze micro-chip-gedöns sprengt in gewisser weise jegliche vorstellungskraft. aber diese drei videos versuchen es doch irgendwie verständlich und nachvollziehbar zu machen.
zauberei mit essen
kürzlich habe ich den youtube kanal von chris young entdeckt1. chris young war mal leiter der experimntierküche von heston blumenthal („head development chef“). heston blumenthal ist für seine drei-sterne-partytrick-küche bekannt — oder positiver ausgedrückt: er experimentiert unermüdlich um erinnerungen in serviebare gerichte zu wandeln.
chris young erklärt auf seinem youtube-kanal viele dieser experimente aus der alten zeit, aber auch viele neue. für mich fühlt sich das teilwesie so an, als würde man als kind von einem zauberer aus seinem zauberbuch vorgelesen bekommen. er erklärt auf seinem kanal sozusagen party- und zaubertricks und das ist so spannend, dass es mich nicht stört, dass er sich in seinen videos wie jemand aus der apple-führungsriege anhört, der in durchchoreographierten WWDC-video produktneuheiten vorstellt. tatsächlich lässt er in keinem seiner videos die produkte die er entwickelt hat unerwähnt, aber das stört mich nicht. bemerkenswert ist jedenfalls auch die qualität seiner videos, meistens mit aufwändigen animationen/visualisierungen und in bester qualität gefilmt und vertont.
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ich habe den kanal wohl wiederentdeckt, die youtube historie sagt, ich hätte mir bereits im sommer 2024 ein video von ihm angesehen. ↩
youtube.com: $6 Michelin Stock in 60 Minutes (Costco Hack)
dieses video steckt wirklich voll mit guten tipps. einerseits finde ich es wirklich eine gute idee hühnerfont aus grillhänchen zu machen. aber er erklärt auch mehrere methoden die brühe zu klären und eine consommé herzustellen. einer der tricks (eisfiltration) stammt von einem physiker.
ich bin ja sonst ein grosser freund davon brühe in rezepten mit wasser zu ersetzten, aber das letzte risotto das ich mit selbstgemachten font gemacht hatte war schon merklich besser als die wasser-variante. die variante von chris young werde ich demnöächst aber sicher ausprobieren.
youtube.com: WORLD'S BEST AIR FRIES (Weird Trick, But It Works!)
TK-pommes aus dem airfryer die fast so gut sein sollen wie die aufwändige dreistufige version nach heston blumenthal. man muss natürlich ein paar tricks/zaubereien anwenden, aber ich glaube gerne dass das rezept funktioniert. trotzdem will ich noch meine variante aus frischen, mehligen kartoffeln ein, zwei mal testen und dann hier ausführlich dokumentieren. der erste versuch war schon vielversprechend.
youtube.com: SOUS SPEED: Sous Vide But 4X Faster
chris young promoted hier (natürlich) auch seine eigenen sous-vide-geräte, aber weil mich sous vide oder steaks und filets momentan nicht besonders interessieren, habe ich nur die technischen-aspekte im video bewundert und spüre keinen drang da irgendwas von nachzumachen.
youtube.com: Make a Slurpee (no special equipment required)
hier erklärt chris young den gar nicht mal so einfachen weg zu einem 7eleven-slurpee. ehrlichgesagt habe ich noch nie das bedürfnis verspürt sowas zu mir zu nehmen, aber testen muss ich das jetzt doch mal (irgendwann).
youtube.com: James Hoffmann vs My Impossible Hot & Cold Coffee
auch den kaffee der sowohl heiss, als auch kalt ist werde ich wohl nie nachbauen, aber der zauber um dahin zu kommen und was chris young über die entwicklung erzählt ist schon spannend.
feste liebe — follow heiligabend
mir ist weihnachten seit vielen jahren ziemlich egal. geschenke verweige ich auch seit jahren, weil ich sie nicht brauche oder mir das was ich brauche „unter dem jahr“ kaufe. ich verschenke auch nichts, ausser ich werde darum gebeten. ich habe zwar viele positive erinnerungen an meine kindheit und weihnachten, vor allem dinge die mit gerüchen zusammenhängen, aber ich reagiere auf tannenduft, kerzen- oder lebkuchengeruch schon lange nicht mehr emotional oder nostalgisch. weil ich allgemein gerne koche, für mich oder andere, koche ich auch zu weihnachten gerne. meiner mutter haben meine schwester und ich bereits vor zwanzig jahren den kochlöffel zu weihnachten abgenommen weil die kombination des weihnachtsstress und der weihnachtsessen-zubereitungskoordinierung sie zu sehr stresste.
weil mich weihnachten nicht stresst, ich keinerlei erwartungen, hoffnungen oder nostalgischen gefühle mit der weihnachtszeit verbinde, spüre ich einerseits keinen stress und kann mich andererseits so gut an die wünsche und erwartungen der anderen anpassen, dass ich auch selten in konflikte gerate. ich investiere emotional und geistig so wenig in die weihnachtszeit, dass ich auch seit jahren zu weihnachten und zwischen den jahren keinen urlaub nehme.
trotzdem wollte ich jetzt nochmal wissen um was es in dieser zeit eigentlich geht. also habe ich mich dumm gestellt und gemini gefragt:
was ist eigentlich das motto von weihnachten? irgendwas mit liebe? kannst du das konzis in einem absatz zusammenfassen um was es geht?
und ich finde die antwort eigentlich ganz schön:
Das Motto von Weihnachten lässt sich als „Lichtblick in der Dunkelheit“ zusammenfassen. Ursprünglich die christliche Feier der Hoffnung durch die Geburt Jesu, steht heute universell das „Fest der Liebe“ im Zentrum – was konkret die bewusste Hinwendung zum Nächsten bedeutet. Es geht um das Innehalten in der dunkelsten Zeit des Jahres, um echte Gemeinschaft, Großzügigkeit und die Erkenntnis, dass Mitgefühl die stärkste Antwort auf Kälte und Isolation ist. Im Kern ist es das Versprechen, dass Frieden möglich ist, wenn wir uns auf das besinnen, was uns verbindet.
das finde ich schön und so funktioniert weihnachten für mich eigentlich auch: man trifft sich mit freunden oder bekannten — oder eben verwandten — zum essen und versucht die zeit möglichst harmonisch und konflikfrei miteinander zu verbringen. mal klappt das gut, mal klappt das weniger gut — und wenn es mal nicht klappt, probiert man es später (nächstes jahr) nochmal. auch wenn das mit dem frieden die erwartungshaltung vielleicht etwas zu hoch schraubt und deshalb das potenzial für enttäuschungen birgt, finde ich geminis definition von besinnlichkeit ganz schön: darauf achten, was uns verbindet, statt auf das was uns trennt.
hier im internet verbinden uns links und weil linkliebe (offenbar) zur jahreszeit passt, verteile ich davon jetzt ein bisschen. obwohl auch hier ein profaner grund dahinter steckt, ich habe in den letzten tagen gelegentlich in blogs von leuten gelesen die ich zwar kenne, aber aus irgendwelchen gründen nicht regelmässig oder per RSS folge. in meinem feedreader hab ich das bereits korrigiert und jetzt auch hier (aber linkliebe gibt’s auch an keute die ich nicht persönlich kenne):
ich hab alles von ole reissmann durchabonniert (per RSS), alles sehr deep-dive-iges lesevergnügen. einerseits seine KI und journalismus links, blogeinträge und sein thefuture newsletter.
alles sehr empfehlenswert und in erfrischendem, klaren design, dass mich ein wenig neidisch macht.
bei ole unter anderem diesen beitrag von marcus olang’ gefnden: „I Don't Write Like ChatGPT. ChatGPT Writes Like Me.“
My writing does share some DNA with the output of a large language model. We both have a tendency towards structured, balanced sentences. We both have a fondness for transitional phrases to ensure the logical flow is never in doubt. We both deploy the occasional (and now apparently incriminating) hyphen or semi-colon or em-dash to connect related thoughts with a touch more elegance than a simple full stop.
There’s a growing community (cult?) of self-proclaimed AI detectives, who have designed and detailed what they consider tells, and armed their followers with a checklist of robotic tells. Does a piece of text use words like ‘furthermore’, ‘moreover’, ‘consequently’, ‘otherwise’ or ‘thusly’? Does it build its arguments using perfectly parallel structures, such as the classic “It is not only X, but also Y”? Does it arrange its key points into neat, logical triplets for maximum rhetorical impact?
To these detectives of digital inauthenticity, I say: Friend, welcome to a typical Tuesday in a Kenyan classroom, boardroom, or intra-office Teams chat. The very things you identify as the fingerprints of the machine are, in fact, the fossil records of our education.
der witz, sozusagen, ist, dass LLMs und wir eigentlich auf den gleichen schultern stehen. unsere sprache wurde auch trainiert mit klassischen, formalen texten, mit alter und neuer literatur. wir schöpfen alle aus dem gleichen brunnen, LLMs und menschen.
claudia klinger schreibt, soweit ich weiss, schon immer ins internet. frag mich nicht warum ich sie nicht abonniert hatte. gelegentlich stolpere ich über rivva oder andere über beiträge von ihr. so auch heute und dieser artikel über ein KI-video von gerd scobel: Kritik: Scobel und die „emphatische KI“
das ist eine durchaus kritische aber eben auch nachvollziehbare auseinandersetzung und ich hab das gerne gelesen, genau wie ich den ausflug zum flohmarkt am boxhagener platz nachvollziehen kann.
charlie hat heute frida fotografiert.

das ist das instagram-account der beifahrerin. sie hat in letzter zeit ein paar serien veröffentlicht, die ich sehr witzig finde: kulinarik & gastronomie 1/2, kulinarik & gastronomie 2/2, telefon, partytime!
jason kottke hab ich natürlich abonniert, aber jedes Mal wenn ich auf die webseite komme bin ich überrascht und verwirrt. neben den beiträgen sind auch immer irgendwelche widgets in der timeline, seine „aktiven“ kommentarstränge, „meine“ kommentarstränge … aber heute habe ich auch ein widget gesehen (das man nicht verlinken kann) das „kdo rolodex · a list of kindred spirits, friends, open web enthusiasts, role models, fellow travelers, and collaborators“ überschrieben ist. dadrin links auf blogs oder social media profile die jason kottke offenbar schätzt. also quasi eine rollende blogrolle. eigentlich sehr schön.
auch gerne gelesen, der geschenklink hier auf einen artikel von adam frank: The Truth Physics Can No Longer Ignore (wenn der geschenklink über mich nicht funktioniert: umweg über kottke.org)
der inhalt erinnert mich stark an das was ich kürzlich bei meinen überlegungen zu einem möglichen republica vortrag aufgeschrieben habe. alles dabei: emergenz, teilchenphysik.
ich backe zwar kaum noch, aber kaum jemand gibt sich mit seinen rezepten so viel mühe wie lutz geissler. kann man nicht oft genug empfehlen da gelegentlich reinzugucken und gegebenenfalls auch zu unterstützen.
diane-kruger-effekt
mein vater war mal arzt und soweit ich mitbekommen habe, auch ein ganz guter arzt. was ich an ihm immer bewundert habe, war die fähigkeit seine grenzen einzuschätzen, bzw. sich und seine fähigkeiten nicht zu überschätzen. oder anders ausgedrückt: er war sich der komplexität von situationen bewusst und zu vorsichtig und erfahren, um zu glauben, alle situationen angemessen einzuschätzen. ich würde gerne behaupten, dass ich diese fähigkeit auch habe. sollte ich sie haben, ist die motivation aber ausschliesslich vorsicht und nicht weisheit. aber vielleicht braucht man gar keine weisheit, um weise zu handeln.
was ich aus dem sokrates spruch: „ich weiss, dass ich nichts weiss“ allerdings immer als maxime für mich selbst abgeleitet habe, ist demut. demut gegenüber der komplexität der welt. und die erfahrung, die man unweigerlich in den jahren sammelt, bestätigt immer wieder: es ist komplizierter als man denkt, auch und gerade wenn’s einfach ist.
dass das mit dem richtig liegen, dem wissen, der wahrheit wirklich komplex und schwirig ist, zeigt veritasium in diesem video. es ist ernüchternd zu sehen, wie falsch wir liegen können und zeigt wie wichtig es ist, seine grenzen zu kennen. als ich das video vor ein paar wochen gesehen habe, hab ich mir diese zitate rausgeschrieben:
If we want to become more accurate, we should capitalize on the wisdom of the crowd by listening more to others. In particular, we should listen to people who disagree with us. Understanding the best arguments of your critics, and understanding what information those who disagree with you have that you lack, is very helpful for making better decisions.
The best-calibrated people aren’t those who know the most; they’re the ones who know what they don’t know. True wisdom lies not in being certain, but in knowing the limits of your own certainty.
p.s.: ich weiss, dass es dunning-kruger-effekt heisst. aber diane-kruger-effekt ist witziger.
links vom 09.12.2025

eine rede von cory doctorow an der university of washington in der er versucht zu erklären was wir tun können, um die AI bubble zum platzen zu bringen. spoiler:
To pop the bubble, we have to hammer on the forces that created the bubble: the myth that AI can do your job, especially if you get high wages that your boss can claw back; the understanding that growth companies need a succession of ever-more-outlandish bubbles to stay alive; the fact that workers and the public they serve are on one side of this fight, and bosses and their investors are on the other side.
cory doctorow leitet das alles sehr schön her, gibt sich mühe alle zu erklären, weshalb es sich doppelt lohnt die rede nachzulesen. liest sich abgesehen davon auch sehr angenehm, weil er nicht pauschal gegen KI hämmert, sondern sehr überzeugend differenziert. die essenz, warum KI unsere jobs nicht übernehmen kann:
The AI can't do your job, but an AI salesman can convince your boss to fire you and replace you with an AI that can't do your job.
ein weiterer teil seiner herleitung ist die sache mit den centauren:
In automation theory, a "centaur" is a person who is assisted by a machine. You're a human head being carried around on a tireless robot body. Driving a car makes you a centaur, and so does using autocomplete.
And obviously, a reverse centaur is machine head on a human body, a person who is serving as a squishy meat appendage for an uncaring machine.
als zentaur kann man theoretisch und praktisch bessere ergebnisse erreichen als mit AI allein. aber genau das ist eben nicht der inhalt der derzeitigen ai bubble.
The promise of AI – the promise AI companies make to investors – is that there will be AIs that can do your job, and when your boss fires you and replaces you with AI, he will keep half of your salary for himself, and give the other half to the AI company.
That's it.
That's the $13T growth story that MorganStanley is telling. It's why big investors and institutionals are giving AI companies hundreds of billions of dollars.
der andere schlüssel, das verständnis dafür, das auf das wachstum ausgerichtete unternehmen blasen, bubbles produzieren müssen war mir schon klar, aber erst dem lesen von doctorows rede noch klarer:
This is the paradox of the growth stock. While you are growing to domination, the market loves you, but once you achieve dominance, the market lops 75% or more off your value in a single stroke if they don't trust your pricing power.
Which is why growth stock companies are always desperately pumping up one bubble or another, spending billions to hype the pivot to video, or cryptocurrency, or NFTs, or Metaverse, or AI.
aber wie gesagt; lieber selbst lesen als meine plump extrahierten soundbites.
auch das war von anfang an klar, der ganze metaverse-blödsinn war ein versuch von mark zuckerberg seinen investoren einen wachstumsbären aufzubinden. leider war das metaverse-gedöns zu langweilig, um irgendwen hinter dem ofen hervor zu locken.
umso witziger, jetzt, ein paar jahre später, nochmal zu lesen, was mark zuckerberg damals schrieb:
But all of our products, including our apps, now share a new vision: to help bring the metaverse to life. And now we have a name that reflects the breadth of what we do.
From now on, we will be metaverse-first, not Facebook-first. That means that over time you won’t need a Facebook account to use our other services. As our new brand starts showing up in our products, I hope people around the world come to know the Meta brand and the future we stand for.
aber „from now on“ werden erstmal 10 bis 30 prozent der angestellten der meta metaverse-abteilung entlassen.
ein video der corridor crew über „erzwungene perspektive“, die sie für einen der besten spezial-effekte der filmgeschichte halten. teilweise ist die beigeisterung der corridor crew ansteckend, teilweise ist das wieder etwas anstrengend.
mir fiel aber im laufe des videos mal wieder auf, wie wichtig es ist, alles was man weiss zu teilen. zu zeigen, zu erklären wie man es macht — und zwar mit sorgfalt und euphorie. das ist warum das prinzip der sendung mit der maus der beste bildungsmotor ist, der in deutschland jemals erfunden wurde. das ist, warum ich youtube liebe. das ist warum ich die zauberbücher von penn und teller als kind liebte und ihre sendungen als alter mann liebe. anderen zu zeigen wie man zaubert, entzaubert die zauberei nicht, sondern hat nachwuchszauberer zur folge, weckt neugier, öffnet perspektiven.
jedenfalls kann man hier der corridor crew dabei zusehen, wie sie den angeblich grössten kamera-effekt aller zeiten nachbauen.
seth godin erklärt carriage, oder wie ich es übersetzen würde zugang. er empfiehlt netflix nach der fusion mit warner brothers, sich ein paar scheiben von youtube abzuschneiden:
The solution, one that Netflix would probably benefit from, is to offer to adopt more of a YouTube approach to carriage–allow anyone who produces video content to show it on Netflix. Pay them based on views. As we’ve seen with YouTube, creators don’t mind if there’s just one place to be seen, as long as carriage is available fairly.
zugang zum publikum war in der geschichte selten fair oder kostenlos. und auch wenn youtube einem mega-unternehmen gehört, dem man äusserst vorsichtig und kritisch gegenüberstehen sollte, öffnet youtube uns allen, theoretisch, ungeahnte zugangs-potenziale. die hoffnung soetwas föderiert abbilden zu können würde ich (noch) nicht als gescheitert ansehen, aber doch als ein nischenphänomen. ich hab nichts gegen nischen und lebe gerne in nischen, aber vor dem massenpublikum sitzen immer irgendwelche gatekeeper. und die, die im moment dort sitzen, sind zumindest aktuell weniger erstarrt, als die, die bisher dort sassen.
ben thompson sagt im prinzip das gleiche wie seth godin, nur mit sehr viel mehr worten und anderen schwerpunkten. eine interessante beobachtung von ben thompson: netflix kann den wert von inhalten erhöhen, durch seinen (hart erarbeiteten) zugang zu einem globalen publikum. so hat netflix liberty media die formel 1 in den USA vergoldet, mit dem irre erfolgreichen „Formula 1: Drive to Survive“. 2018 hat liberty media die austrahlungsrechte noch verschenkt, jetzt wurden sie an apple verkauft, für jährlich 150 millionen dollar pro jahr.
In fact, this is the most ironic capstone to Netflix’s rise and the misguided chase by studios seeking to replicate their success: the latter thought that content mattered most, but in truth great content — and again, KPop Demon Hunters is legitimately good — needs distribution and “free” access in the most convenient way possible to prove its worth. To put it another way, KPop Demon Hunters is succeeding on its own merits, but those merits only ever had a chance to matter because they were accessible on the largest streaming service.
ich glaube um das jahr 2000 herum habe ich fünf jahre fast nichts anderes gehört als air. moon safari, the virgin suicides, 10.000 hz legend, premiers symptômes rauf und runten, tag für tag. dann 20 jahre lang nicht mehr gehört. und jetzt hab ich das „tiny desk konzert“ von air gesehen und gehört.
erschütternd wie vertraut das alles klingt, wie faszinierend die harmonischen disharmonien, die kleinen melodie-schwenker nach wie vor sind, welche assoziationen und erinnerungen das alles weckt. weil die musik von air immer noch so zugänglich ist, fragte ich mich kurz, ob das vielleicht seicht ist, aber nach kurzem nachdenken entschied ich mich die musik eher wie einen ruhigen see zu sehen von dem man gar nicht weiss, ob er seicht oder tief ist und wo das eigentlich auch egal ist, weil der see auch ohne das wissen um seine beschaffenheit schön ist. (via)
lässt sich melancholie schalten — und hoffnung auch?
draussen ist es für zwei tage nochmal milder, nächste woche sieht’s wieder bitterkalt aus. sonne liess sich auf dem morgenspaziergang keine blicken.

ich hab wieder gute laune, seit sich fridas darm beruhigt hat. das ganze durchfallgedöns hängt wohl mit ihrer läufigkeit zusammen. der tierarzt empfahl uns (am telefon) irh niedrig dosierte (humane) buscopan zu geben. mit dem beruhigen der krämpfe, beruhigte sich auch der darm und der kot festigt sich langsam wieder.

die gute laune sieht man mir nicht an, ist aber so.
offensichtlich muss ich wieder zum friseur, oder genauer, zur bildhauerin. die bildhauerin hat mir versprochen mir heute die haare zu machen, insofern ist das jetzt ein vorher-bild, das nachher-bild wird morgen vom morgenspaziergang nachgeliefert. mit dieser ankündigung setz ich mich selbst gekonnt unter druck, denn in den letzten wochen hatte ich keine lust auf den haarschneide aufwand und hab die aktion immer wieder verschoben. jetzt isses angekündigt und ich muss durch, auch wenn ich keine lust auf haareschneiden habe. die bildhauerin hat komischerweise immer lust haare zu schneiden. meine oder ihre, die vom kind oder vom hund.
das video von morrisseys erstem solo-konzert das dirk hesse hier verlinkt hat versetzte mich in einen eigenartigen gemütszustand. das kann einerseits an der musik der smiths und morrissey liegen, ist aber auch ein gefühl das mich zuverlässig seit 40 jahren packt, wenn ich zeitgenössische musikvideos sehe. mein vorherrschendes gefühl beim betrachten hipper, fröhlicher, gutaussehnder, tanzender menschen ist: hab ich was verpasst? verpasse ich gerade was? warum will ich auch so sein? will ich so sein? kann ich so sein? werde ich so sein? exakt die gleichen gefühle und fragen kamen auch jetzt bei mir auf: hab ich was verpasst damals? war da was?
abgesehen davon: erstaunlich wie zuverlässig man melancholische gefühle mit den smiths/morrissey an und abschalten kann. magische musik auf ne art.
hier in einem nebensatz gelesen, dass die lebensgefährtin des schockwellenreiters vor über einem jahr verstorben ist. das tut mir sehr leid, weil ich zwar nicht alles was der schockwellenreiter schreibt verstehe oder nachvollziehen kann, aber durchaus mitbekommen habe dass die beiden ein enges und gut funktionierendes team gewesen sein müssen.
ich musste dann auch wieder an den gestern verlinkten xkcd 3172 denken, wo er (im alt-text [sic!]) fragt und antwortet:
"Want to feel old?" "Yes."
der spruch niemand will alt werden, aber alle wollen lange leben ist zwar bereits ein bisschen ausgeleiert, hat aber was. unabhängig davon musste ich heute beim morgenspaziergang daran denken wie viele menschen ich regelmässig mit ihrem hund sehe und teilweise, durch frida inspiriert, auch mit ihnen plaudere — und wie viele dieser menschen ich nie wieder sehe, sobald ihr hund verstorben ist. menschen, deren hunde versterben, verschwinden (in meiner wahrnehmung) von der strasse.
ich mochte immer schon hunde, hab mich aber immer der anschaffung eines hundes widersetzt, weil ich die verantwortung scheute und den nach spätestens 15 jahren eintretenden tod des hundes fürchtete. jetzt geniesse ich die verantwortung, aber fürchte den tod von frida um so mehr. sie hat zwar noch viele jahre vor sich, aber die vorstellung mich morgens nicht mehr zu einem spaziergang motivieren zu können und nicht mehr auf der strasse gesehen zu werden besorgt mich. aber vielleicht habe ich heute früh auch einfach nur zu viel morrissey gehört.
ich hab ja keine ahnung wie man politisch mit donald trump umgehen sollte, bzw. wie man wahlen gegen ihn gewinnen könnte. das habe ich gemeinsam mit einem grossteil der weltbevölkerung und vielen wahlstrategen.
sascha lobo weist in seine kolumne daauf hin, wie man es auf keinen fall machen sollte, mit normalisierung. da ist bestimmt etwas dran, das problem ist allerdings, dass donald trump das mit der normalisierung (und der mobilisierung seiner basis) auch ganz alleine kann. er nutzt natürlich jede gelegenheit sich sympathisch und bromantic darzustellen, aber seine menschenverachtende, rassistische politik hat er aus eigener kraft und mit der instrumentalisierung der medien normalisiert.
was mir bei der kritik von sascha lobo an new yorks nächstem bürgermeister zohran mamdani fehlt ist die tatsache, dass mamdani die wahl in new york im prinzip gegen donald trump gewonnen hat. der hatte sich im vorfeld massiv eingeschaltet und vor mamdani nicht nur gewarnt, sondern auch vergeltung für eine „falsche“ wahl angedroht. mamdanis rezept gegen trump war nicht ihn einen faschisten zu nennen, sondern eine bessere alternative zu skizzieren, wege zu wählen von denen wahlstrategen und kolumnisten abraten, aber an die er offensichtlich selbst glaubt. mike masnick hat das vor 4 wochen schön analysiert:
He didn’t shy away from his support for trans New Yorkers or immigrants. He stood side by side with them proudly throughout the campaign. He didn’t play down his own religion, background, or policy ideas, even as some of them challenged Democratic Party orthodoxy.
The contrast couldn’t be starker. On one side, you had another version of the politics of cynical spite and traditional political backroom king-making—Andrew Cuomo’s campaign, backed by at least $22 million from 28 different billionaires, running attack ads calling Mamdani a dangerous radical, questioning whether he “understood New York culture” because he was born in Uganda, and quite literally suggesting he would cheer for another 9/11. Pure governance-by-baseless concern trolling, optimized to generate fear and anger.
On the other side, you had someone who said “this is who I am, this is what I believe in, and here’s my positive vision for making your lives better.” Free buses. Universal childcare. Frozen rent for rent-stabilized apartments. City-run grocery stores in food deserts. Simple, clear policies that people could understand and see themselves benefiting from.
ich fand jedenfalls den text von masnick (und auch den folgenden link) hoffnungsstiftender, also sascha lobos kolumne. schon klar, dass sascha lobo seine kolumne nicht zum stiften von hoffnung schreibt, aber eine analyse von zohran mamdani wahlerfolg hätte ich diesmal lieber gelesen, als diese fehleranalyse und gesinnungsspekulation.
What we see, I think, are a bunch of rich guys who have been comically out of touch with normal people for many decades, and more recently have blowtorched their brains into a smoking pile of ash on Elon Musk’s Twitter/X and in various group chats. It’s why they got so worked up about Mamdani in the first place—the New York City mayoralty is not some omnipotent office, and there are a dozen ways to hem it in at the state and local level if they so wished. What these oligarchs spent to stop Mamdani feels like less on an annual basis than he wants them to pay for a better future for all New Yorkers, a joke Mamdani himself has made.
buddenbohm-und-soehne.de: Anmerkungen zur Langlebigkeit, zum Autokauf und zur Medienkunde
Meine Mutter: „Wenn ich morgen versterben sollte …“
Ich: „Also Moment mal bitte, morgen passt mir nun wirklich überhaupt nicht!“
Meine Mutter: „Ja, das will ich dann natürlich berücksichtigen.“
Eventuell habe ich gestern eine weitere Methode gefunden, auf recht leichte Art ein bemerkenswert hohes Alter zu erreichen? Da mal weiter dranbleiben.
200 tage bloggen
ich habs vor 50 tagen schon geschrieben, die überschrift ist quatsch und es ist auch das letzte mal, dass ich drauf hinweise. jeden tag was ins internet zu schreiben oder zu veröffentlichen ist ja ganz offenbar nicht schwer, sonst hätte ich es nicht geschafft. ich mach das jetzt (weiter) jeden tag, ohne drauf hinzuweisen. so macht freerk das schliesslich auch auf seinem elchgeweih.de:
jeden Tag etwas aufschreiben
ich lese im elchgeweih gerne und ich finde es witzig wie das mit der discoverability heutzutage (immer noch) funktioniert. jemand erwähnt einen, man sieht sich oder sieht sich nicht, guckt kurz, freut sich, mag was der oder die andere schreibt und rein in den feed-reader oder anderswo gefolgt.
aber vielleicht mach ich es doch, dass ich alle 100 tage oder so einen statusbericht in eigener sache abgebe. obwohl ins internet schreiben ja eigentlich eh nichts anderes ist als einen status-bericht in eigener sache abzugeben.
aber ich könnte die besucherzahlen nennen. die sind eher auf dem absteigenden ast.

oder aus dem maschinenraum schreiben was ich in den letzten tagen und wochen angepasst oder verbessert oder umgesetzt habe. davon ist mein lieblingsfeature, dass ich für einzelne elemente in artikeln auswählen kann ob sie im RSS feed gezeigt werden — oder umgekehrt, im web auftauchen oder nicht. so kann ich quasi geheime botschaften, oder fragen an meine rss-leser im artikel-RSS veröffentlichen. zuletzt hatte ich mich gefragt, ob html-tabellen überall so scheisse aussehen wie bei mir im in der reeder classic app. es sieht so aus, als hätten die meisten RSS reader etwas css an bord, um tabellen ein bisschen zu stylen. gut.
auf das „styling“ oder besser die funktionsfähigkeit des RSS-feeds versuchen ich sehr zu achten. ich hasse es wenn mir wordpress-blogs statt embeds oder filmchen im feed sagen, ich solle javascript aktivieren oder meinen „consent“ abgeben, um bestimmte inhalte zu sehen. deshalb bette ich youtube filme im RSS mit dem datenschutzfreien youtube embed-code ein, was meiner erfahrung nach meistens funktioniert, bette lokale videos auch so ein, dass sie funktionieren müssten und gebe mir mühe bei spielereien wie dem juxtapose player im RSS passenden ersatz bereitzustellen (degrade gracefully).
wenn mir das mal nicht gelingt, freu ich mich über freundliche hinweise, aber auch über wüste beschimpfungen.
ansonsten habe ich in den letzten tagen an meiner suchmaschinen-deoptimierung gearbeitet. schon seit geraumer zeit schliesse ich suchmaschinenindexierung bei artikeln die älter als 5 jahre sind aus. das ist gar nicht mal so einfach. wenn man übersichtsseiten komplett ausschliesst wird google sehr kiebig, deshalb lasse ich die ersten 5 übersichtsseiten indexieren, den rest verbiete ich. rezepte und bestimmte artikel lasse ich nach 5 jahren indexierbar, aber die markiere ich manuell. das habe ich früher mit eigenem code gemacht, jetzt hilft mir der kirby seo plugin dabei. der hilft auch bei der erstellung einer sitemap.xml datei, die den gleichen regeln folgt. mit dem plugin habe ich auch ein bisschen daran gearbeitet die seitentitel, seitenbeschreibungen und open graph vorlagen aussagekräftiger zu machen und das alles vor allem etwas zentraler, feingranularer und übersichtlicher zu steuern.
der (das?) plugin gefällt mir so gut, dass ich schon jetzt eine lizenz für die 2.0er version gekauft habe, obwohl die noch gar nicht released ist.
ausserdem schreib ich jetzt vermehrt in markdown. danke an fabian michaels kirby-markdown-field-plugin. das ermöglicht mir sehr effizientes schreiben, allerdings musste ich ein bisschen im plugin quellcode rumpatchen, bevor das ales so funktionierte, wie ich mir das vorstelle.
zu den view transitions habe ich ja schon geschrieben, zu meinem erstaunen hat sich noch niemad darüber beklagt. ich finde es (noch) ganz toll, mal schauen wie lange meine begeisterung hält.
und sonst so? ich habe mich über die allgemeine ermunterung von thomas gigold rechtschriebfehler zu machen sehr gefreut. eigentlich sollte das ein rant gegen KI nutzung in blogs sein, aber ich lese auch aus rants lieber das positive raus und vergess den wütenden rest.
Ich sag nicht, dass du "verzichten" sollst. Lass die KI dein Lektor sein. Aber ein Lektor ist ein Ratgeber. Dazu gehört, dass du den auch ignorieren kannst. Sind Rechtschreib- und Grammatikfehler wirklich dermaßen schlimm? Für mich beginnt der Eingriff tatsächlich schon beim Satzbau, denn schon der zeigt Persönlichkeit. Lasst uns die Unperfektion viel mehr wieder rauskehren und genießen.
der (facebook) like button wird zum zombie, auch gut: pixel envy:
As far as I can tell, the Facebook SDK will continue to run in the background doing all sorts privacy-hostile things. The best time to remove that JavaScript package from your website or app was, like, at least ten years ago; the next best time is right now.
und sonst? notiz an mich selbst: weitermachen — aber vorher noch ein laubteppich-foto vom #morgenspaziergang.

link vom 06.11.2025
blogs.taz.de: Filmtagebuch: Film des Jahres Anwärter!
ich mag die filmkritiken von christian ihle. so sehr, dass ich mir jetzt gleich Play Dirty auf amazon prime anschaue, auch wenn christian ihle den inhaltlich „etwas zu überladen“ fand, hält er den film auch für kein „Ärgernis“ und findet „Lakeith Stanfield & Rosa Salazar zwei erfrischende Sidekicks“.
ich hab noch mehr links auf lager. aber jetzt guck ich erst mal fernsehen. ach bevor ich damit anfange: Mission: Impossible — The Final Reckoning hab ich nachdem ich vor ein paar wochen damit anfing und wegen lächerlichkeit abbrechen musste, jetzt doch zuende geschaut. das war eine ziemlich qual und trotz der bemühten stunts von cruise alles sehr unbeendruckend und extrem egal.
das motiv eines drohenden atomkriegs nutze der film um die dröhnende langeweile und egalheit ein wenig zu aufzupeppen — natürlichg völlig vergeblich. wie man das macht und den zuschauenden eine höllenspannung (und ratlosigkiet) einjagt, hat kathryn bigelow auf netflix in A House of Dynamite gezeigt.
fast noch schlimmer als der letzte Mission: Impossible war Tron: Ares. an dem film hinkte wirklich alles. aus irgendeinem grund fand ich jared leto angenehm, vielleicht weil er das einzige element im film war, das nicht total überbretzelt war. aber wahrscheinlich ist es trotzdem klüger um filme mit jared leto einfach einen grossen bogen zu machen.
jetzt guck ich aber ertmal Play Dirty.
nachtrag 09.11.2025:
ich habs nach zwei versuchen zuende geschaut. anfangs war Play Dirty noch ganz unterhaltsam, aber eigentlich war es schon ein ärgernis. während ich bei john wick das telespiel-artige töten von menschen gerade noch so wegabstrahieren kann, fiel es mir bei Play Dirty im verlauf der ballerei immer schwerer. ärgerlich fand ich, dass das im film auch noch thematisiert und rationalisiert wurde. am ende war am film wirklich nichts erfreuliches oder lustiges mehr übrig. salzlose ballermannsuppe.
Rules don’t make works of art, works of art make rules.
-- Claude Debussy
hier gefunden (david hartley über nirvana’s smells like teen spirit, „The song that broke every songwriting rule“, ganzes video ist sehr sehenswert)
links vom 20.10.2025
leitmedium.de: Die Erosion der Quellenkultur, oder: Der eternal fools day (und die „KI“-Bilder)
als ich die überschrift gelesen habe, schien mir der artikel, den ich noch gar nicht gelesen hatte, verallgemeinernd und zu negativ. als ich ihn dann gelesen habe, fand ich den artikel wunderbar differenziert und in weiten teilen meiner meinung entsprechend.
ich bin auch genervt von bildern oder zitaten die einfach irgendwo hingeworfen werden, ohne quellenangabe, ohne via, ohne kontext. und genau wie caspar mache ich mich dann meistens auf die suche nach dem original. und dann bin ich meist schon nicht mehr genervt, sondern erfreut. denn solche „recherchen“ öffnen nicht selten ganz neue welten und ich finde viele interessante dinge, meist viel interessanter als das, worüber ich ursprünglich gestolpert bin.

fischr.org: Am Ende wird alles gut
Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
— Fernando SabinoIch habe es hier einmal korrekt dem
portugiesischenbrasilianischen Autor Fernando Sabino zugeordnet. Und nein, es stammt weder von Oscar Wilde noch von John Lennon. Eure Wandtattoos sind Fake News!
ndr.de: Rocko Schamonis Zero Phone: Das Smartphone, das nichts kann
ich könnte meine alte kamera jetzt auch als „Zero Phone“ nutzen, was etwas günstiger ist als die 40 € die rocko schamonie für sein „Zero Phone“ haben will. finde ich aber langweilig, weil meine neue kamera genauso gut als „Zero Phone“ nutzbar ist: einfach indem ich sie ignoriere und nicht benutze oder als handschmeichler nutze.
anmerkung aus dem maschinenraum: die badges oben an den links sind hinweise auf die html-struktur, die ich so angepasst habe, dass sie semantisch like-of, repost-of oder reply-to im sinne der indieweb-konventionen entsprechen. theoretisch ist es damit möglich entsprechende pings/webmentions auf den verlinkten seiten zu hinterlassen. getestet hae ich das einmal hier, was dann einen like bei aaron parecki hinterlassen hat. ob und wie das alles funktioniert, muss ich noch weiter testen.
maurice-renck.de: Urlaub? gefällt mir
Heute habe ich mich gewundert, warum ich immer noch Spam-Kommentare mit bestimmten Phrasen und Wörtern erhalte, obwohl ich sie mit der neuen Plugin-Funktion blockiert habe. Bis mir klar wurde, dass ich diese Funktion zwar entwickelt, eine Plugin-Version erstellt, sie veröffentlicht, aber das Plugin dann nie auf meiner Website aktualisiert habe 🤦🏼♂️ Vielleicht ist es Zeit für Urlaub …
passiert mir auch gelegentlich. ich bezweifle allerdings das urlaub hier hilft. ich aktualisiere im urlaub zumindest keine plugins.
























„huch!“, dachte ich als ich in dirk von gehlens newsletter las:
kommt mir bekannt vor. und tatsächlich habe ich ein ganz ähnliches thema für die republica dieses jahr eingereicht:
ich glaube für mich ist da aber noch luft nach oben und unten. und ich hab ja auch — wenn ich genommen werde — 17 minuten mehr zeit auf der republica als dirk auf dem tedx.