links vom 21.06.2016

felix schwenzel, in links    

* zeit.de: Ganz unten

dass claudia pechstein einen ziemlich verblendeten eindruck macht, kann man kaum bestreiten. aber egal wie verpeilt und frustriert man ist, nach unten, gegen schwächere zu treten und zu hetzen ist und bleibt das allerletzte. ich finde mely kiyak hat das wunderbar zusammengefasst und herausgearbeitet.

Ganz unten — Eine Kolumne von Mely Kiyak

links vom 02.06.2016

felix schwenzel, in links    

links vom 25.05.2016

felix schwenzel, in links    

die letzte linksammlung hier ist jetzt schon ein bisschen her. ich sammle weiterhin links von allem was ich nach dem durchlesen als empfehlenswert erachte, weiterhin unsortiert und unkommentiert auf pinboard. neuerdings auch mit der praktischen speichern-funktion auf facebook. aber ich merke, dass links auch schnell schal werden. sind sie beim speichern noch spritzig und aufregend, werden sie nach ein paar tagen, und erst recht nach ein paar wochen, schnell ach-ja-nee. die folgenden links sind entweder sensationell toll oder noch ganz frisch.

* * *

links vom 10.05.2016

felix schwenzel, in links    

links vom 08.05.2016

felix schwenzel, , in links    

prokrastinieren mit tim urban

felix schwenzel, , in links    

vor einer weile hat tim urban darüber geschrieben, wie es ist einen TED-talk vorzubereiten (von mir am 2. märz verlinkt). der artikel ist irre lang, der talk selbst, der seit ein paar tagen auf der ted.com-seite steht, ist, nur 14 minuten.

abgesehen davon, möchte ich jedem empfehlen waitbutwhy.com in irgendeiner form zu abonnieren, als RSS, newsletter oder bookmark.

brilliante links vom 29.04.2016

felix schwenzel, , in links    

sanft und sorgfältig

felix schwenzel, , in links    

lorenz maroldt im heutigen checkpoint:

Dreierlei News von Jan Böhmermann: Der deutsch-türkische Heimatdichter kehrt mit seiner Ziegenzüchtershow „Neo Magazin Royale“ ins ZDF zurück (12. Mai), beendet aber seine Sonntagssendung „Sanft & Sorgfältig“ mit Olli Schulz bei Radioeins. Gekündigt hatten die beiden beim rbb allerdings schon vor der Affäre Erdogan – und zwar, um gemeinsam bei Spotify als Podcaster anheuern zu können. Das ist allerdings in der Tat wieder mal ein großartiger Witz voll allerfeinster Ironie und bitterböser Satire: In ihrer alten Sendung hatten sie den Streaming-Dienst noch als „Scheiß-Plattform, wo der Künstler keine Kohle bekommt“ geschmäht (nachzuhören hier).

diese nachricht erschüttert mich jetzt relativ wenig, ich habe die sendung nämlich nie freiwillig gehört (ein paar mal allerdings unfreiwillig, im auto, auf längeren fahrten, wenn die beifahrerin mich zwang, sie mit anzuhören). aber dieser kurzmeldung von lorenz maroldt zeigt auch mein problem, das ich mit radio oder podcasts oft habe. um die (halb ernste und halb halbironische) aussage „Spotify ist eine Scheiß-Plattform, die Künstler schlecht bezahlt“ zu lesen brauche ich weniger als eine sekunde. um sie mir (inklusive witzloser, gestammelter ironie) anzuhören, brauche ich ungefähr zwei minuten. das ist voll ineffektiv.  

ich habe nichts gegen zielloses herumlabern und meckern, das mute ich hier schliesslich auch seit 14 jahren meinen lesern zu — aber ich tue es seit 14 jahren skip-freundlich, mit texten, die sich leicht überspringen und überfliegen lassen.

(nachtrag: der link zum checkpoint funktioniert jetzt wieder.)  

links vom 23.04.2016

felix schwenzel, in links