werbung für drogenhersteller …
mach ich gerne, bei herrn winkels kann man nämlich drogen gewinnen. habe leider nicht ganz verstanden wie, obwohl ich noch nüchtern bin.
[trotzdem, fast hätt ich „nämlich“ mit „h“ geschrieben.]
mach ich gerne, bei herrn winkels kann man nämlich drogen gewinnen. habe leider nicht ganz verstanden wie, obwohl ich noch nüchtern bin.
[trotzdem, fast hätt ich „nämlich“ mit „h“ geschrieben.]
dann sehen sie auch nicht so lächerlich aufgeblasen aus herr beck.
lustige google-frage. find ix.
geht auch, bloggen am laternenmast: „FUCK YOU FUCK YOU FUCK YOU“.
in der eppendorfer grillstation wird zwar kein döner gedreht aber viel film. das werbewunderland hat einen zimelich lustigen film (wieder*) gefunden:
bei qype ist die eppendorfer grillstation leider zweimal vertreten (einmal mit bindestrich und einmal ohne), was einerseits an mir und andererseits an der etwas zu scharfen, bzw. pingeligen suchfunktion von qype liegt (so findet sie beide, so nicht). beim osx-adressbuch kann man zwei (oder mehr) adressen sehr einfach zusammenlegen. irgendwann geht das sicher auch bei qype.
*) thomas knüwer hatte den film schonmal gefunden, der wurde aber gelöscht, warum auch immer.
[nachtrag]
als ich das oben erstmals schrob, vor etwa zwei wochen, war die suchfunktion wirklich etwas pingelig. qype hat offenbar erfolgreich an der suchfunktion geschraubt, so dass jetzt beide varianten beide einträge finden. sehr gut. ich mag es wenn verbesserungswünsche vor der wunschäusserung implementiert werden. ein dritter eintrag der eppendorfer grillstation auftaucht.
[kleingedrucktes: qype wirbt auf wirres.net]
mir gefällt der blogmonitor den ich alphatesten darf.
nur sagen darf ich drüber nix, das mache die entwickler nervös sagte man mir. und danach sollte man alles was nervösität verursacht vermeiden, denk ix mal.
vor ein paar tagen habe ich einen artikel über die band laibach von markus hesselmann im tagesspiegel gelesen. er hat mich milde euphorisiert oder besser: neugierig gemacht. gegen die band werden immer wieder vorwürfe erhoben sie seien nazis, worauf sie immer wieder erwidern:
Wir sind Faschisten, genau wie Hitler ein Maler war.
tatsache ist, dass laibach mit faschistoiden symbolen jongliert und sich ein bisschen so wie rammstein anhört. aber sie machen auch lustige sachen, wie zum beispiel queen-texte ins deutsche zu übersetzen. so werden aus queens „one vision”
One flesh, one bone,
One true religion,
One race, one hope,
One real decision
So give me your hands
Give me your hearts
I’m ready
There’s only one direction
One world, one nation,
Yeah one vision.
durch wörtliche übersetzung diese faschistoid anmutenden zeilen:
Ein Fleisch, ein Blut,
ein wahrer Glaube.
Eine Rasse und ein Traum,
ein starker Wille.
So reicht mir eure Hände,
und gebt mir eure Herzen,
ich warte.
Es gibt nur eine Richtung:
eine Erde und ein Volk.
Ein Leitbild.
abgesehen davon, dass ich schon vor 25 jahren aufgehört habe bei queen-liedern mitzugrölen, werde ich von jetzt ab bei queen-mitgröl-liedern sofort anfangen auf den boden zu urinieren, egal wo ich gerade bin. (kürzlich bin ich im starbucks am hackeschen markt auf klo gegangen und blickte direkt auf eine eichel. an der eichel war ein penis und daran an business-fuzzi mit anzug der ca. 1,20m entfernt vom pissoir in ebendies pinkelte. queen lief nicht, aber als der strahl an druck verlor, lief ein grossteil seiner ausscheidungen auf den fussboden. das aber nur nebenbei bemerkt.)
heute habe ich mir „wat” von laibach gekauft. irgendwie mag ich die musik, irgendwie mag ich die musik auch wieder nicht. besonders unerträglich ist die tatsache, dass die stimme des sängers von laibach unangenehm blubbert und von einem tiefen akzent durchwoben ist. man hat das gefühl er hat übermässig viel flüssigkeit im rachen beim singen. ganz hübsch: „now yu will pay” mit dunkler depri-endzeitmystik („the’ll burn down your cities”) kombiniert mit fröhlichen melodien aus „the age of aquarius” aus hair.
→ weiterlesendieter rappold ist durch nichts aus der ruhe zu bringen. normalerweise. glaube ich. aber von loic le meur und leweb3 oder wie das ding heisst scheint er richtig angepisst zu sein. david weinberger fands auch scheisse, manch anderer auch. markus beckendahl lacht sich derweil über die „spd-medienkommision” kaputt.
eine frage bleibt: wird es jemals politiker geben die mehr als vorurteile gegenüber dem internet und den neuen medien haben?
→ weiterlesenqype hat seine url-struktur umgestellt. der rss-feed von berlin lautet jetzt nicht mehr kompliziert „http://www.qype.com/berlin/rss“ sondern viel einfacher „http://www.qype.com/de_DE/de3/rss”. hamburg kann man sich jetzt auch besser merken, statt „hamburg“ heisst hamburg jetzt „de6“. browser werden auf die neue url-struktur umgeleitet, rss-reader und vor allem magpierss, das die qype anzeige rechts füllt, offenbar nicht. deshalb war die anzeige heute teilweise zu zwei dritteln leer. die umstellung deutet auf eine nahe internationalisierung von qype hin, zumindest eine künftige mehrsprachigkeit. und wo kann man darüber lesen? richtig. nirgendwo. schade. die können doch eigentlich ganz gut kommunizieren.
[kleingedrucktes: qype wirbt auf wirres.net.]
ich bin kurz davor den rss-feed von gulli.com hier in die seitenleiste einzubinden. die letzten 5 meldungen sind alle klickwert:
gulli.com ist mittlerweile mindestens so gut wie netzpolitik.org, nur eine spur lustiger.
[die 5. meldung bitte selbst raussuchen.]
samstag war ich ja bei johnny im radio-studio und schrob darüber bereits kurz. das erste mal, dass ich in so einem studio war. das studio selbst ist am arsch der welt, in babelsberg, ein kleines, nachts beinahe unbeleuchtetes dorf, ca. 30 s-bahn-minuten ausserhalb von berlin. dort liegt ein riesiger studiokomplex in dem der ganze rbb-hörfunk sitzt. bier gibt es dort am wochenende nicht, will man seine nervösität vor der sendung etwas beruhigen, muss man 15 minuten zu fuss zu einem der beiden bahnhöfe laufen.
das studio von fritz in dem trackback produziert wird sind im prinzip 4 räume von denen am samstag 2 benutzt werden. vorne sitzen 3 leutchen rum und gucken in die röhre, also auf computer-bildschirme. eine davon ist die nachrichten-sprecherin, die wohl auch gleichzeitig die nachrichten-redakteurin ist, die beiden anderen machen irgendwas anderes. frag mich nicht was. johnny wuselte schon um viertel vor sechs hibbelig im studio rum in dem ein riesiger tisch steht und 5 gigantische mikrofonarme rumhängen. ausserdem ganz viele bildschirme, regler und kästen (johnny hat das letzte woche mal gefilmt). während der sendung hechtet johnny von bildschirm zu bildschirm, spielt an reglern rum, legt cds ein und spricht ab und an ins mikro. manchmal schreibt er was ins trackback-blog rein, liest kommentare und regelt dann weiter. der ablauf der sendung scheint grob festzustehen, aber was er spielt, wie lange er plaudert scheint er spontan zu entscheiden. da er sich die arbeit der song-reihenfolgen-festlegung nicht vorher macht muss er also jeden song manuell einstellen und in den ablaufplan im blog eintragen. eine heidenarbeit die schon beim zugucken stress verursacht.
immer um kurz vor halb kommt die nachrichtensprecherin ins studio, stellt sich gegenüber von johnny an den tisch, spannt ein dina4-blatt in einen halter ein und liest um punkt halb davon ab, im stehen und den kopf nach oben geneigt, um das sehr hoch hängende blatt ablesen zu können. die jingles zwischen den meldungen und für den verkehr und das wetter spielt sie an drei knöpfen selbst ab, ebenso spielt sie korrespondenten-berichte selbst ein, genauso wie johnny alles selber regelt. regie is nicht.
gestern kamen dann so gegen 19 uhr die ohrbooten ins studio, stellten zwei kisten in die ecke und zwei keyboards auf den studio tisch und fingen nach mehr oder weniger sofort an mit johnny zu plaudern und danach — ohne soundcheck oder sonstwas — an zu spielen. faszinierend was dabei herauskam. man kann das im podcast der sendung hören oder hier mit einem N93 aufgenommen oder hier mit einem N70 aufgenommen auf video sehen.
nach der sendung setzt johnnys sich an einen pc im vorraum und schneidet den podcast und fährt nachhause. sehr unprätentiös dieses radio-zeugs.
p.s.: das video habe ich gestern im manolo versucht bei sevenload hochzuladen. mir ist sevenload sympathisch, aber nach drei uploads die alle mit „alle uploads waren erfolgreich” quittiert wurden ohne ergebniss habe ich dann doch entnervt aufgegeben und den scheiss versucht bei youtube hochzuladen. das fluppte auch nicht. videoupload braucht offenbar ne stabiile, flotte leitung. mit ner stabilen leitung klappte es bei sevenload total reibungslos, auch das umkodieren war innerhalb weniger minuten erledigt. youtube kaut immer noch an dem video. interessant finde ich übrigens, dass das mit dem N70 aufgenommene video mit seinen 9,9MB fast besser aussieht als das mit dem N93 aufgenommene mit seinen 87,2MB.
→ weiterlesenich habe eben einen text von eberhard rathgeb der in irgendeiner faz-literaturbeilage als aufmacher über „wir nennen es arbeit” erschienen ist gelesen. auf den ersten blick erinnerte mich die schreibe an den bekannten vaseline-schreiber peter turi, der allem und jedem über den er schreibt oder bei dem er kommentiert (beispiel) smiley-reich, undistanziert und begierig in den hintern kriecht. turi ist es egal ob der hintern desjenigen über den er schreibt geöffnet ist oder nicht, er kommt dank seiner verbal-vaseline immer rein. aber der text von rathgeb ist doch anders, ihn mit einem text von turi zu vergleichen käme einer beleidigung gleich. denn es funktioniert auch, dass da jemand über etwas schreibt von dem er eigentlich keine ahnung hat und es doch offen, neugierig, ja begierig betrachtet und über seine neu hinzugewonnenen erkenntnisse offen und neidlos schreibt ohne den weit geöffneten hintern der autoren über die er schreibt zu beachten. rathgeb euphorisiert sich, aber er versteht auch die botschaft von „wir nennen es arbeit”:
Man darf von der digitalen Bohème nicht zu viel erwarten. Auch die alte, die analoge Bohème hatte ihre Macken und Grenzen. Aber sie hat Leute angezogen, die eine Vorstellung vom Leben hatten und eine Vorstellung davon, was sie dort machen wollten beziehungsweise was sie dort auf keinen Fall machen wollten. Ein Bohemien, ob analog oder digital, steht morgens auf und sagt: Wieder ein Tag, an dem ich versuchen werde, so zu leben, wie ich leben möchte. Eines ist klar: Aus diesem Pool der vernetzten Kreativen und Freiberufler wird kein neuer Jürgen Habermas kommen, auch wenn sie sich Gedanken über die Strukturen der neuen Öffentlichkeit machen, auch wenn sie in den Röhren der Kommunikation stecken.
man sieht und liest: euphorie und lob geht auch ohne vaseline und analakrobatik.
eben im radio bei johnny. mit johnny und der schwadroneuse geplaudert. von dem süssen vietnamesischem bier das ich vor der sendung am bahnhof trank hatte ix einen extrem ekligen geschmack im mund (die toilette beim vietnamesen lässt sich laut schwadroneuse nur „von aussen abschliessen”) und als ich dann so plauderte stieg mir plötzlich das blut nach oben in den kopf, mich beschlich das gefühl arrogantes, dummes zeug zu reden, kurz, mich um kopf und kragen zu reden. aber dann habe ich nach links geguckt, rüber zur schwadroneuse, die war auch ein bisschen rot im gesicht. da war ich ein bisschen beruhigt. gleich kommen die ohrboten ins studio. und ich soll filmen.
faszinierend. da kamen eben die ohrboten rein, plauderten ein bisschen und spielten einfach los. freistil, spontan und trotzdem echt lecker. faszinierend. ich glaube übrigens, dass man ohrboten mit zwei „o” schreibt.
[nachtrag]
mehr dazu und links zum video hier.
so. jetzt kann man den scheissenden hund auch auf nem feuerzeug kaufen. kaufen kann man ihn weiterhin natürlich auch im spreadshop auf einem t-shirt (auch für damen) oder einer mütze. für jedes verkaufte t-shirt bekomme ich einen euro, für jedes feuerzeug fünf.
die grafik des hundes steht im übrigen, wie das restliche wirre unter einer cc-lizenz (siehe seitenende) die nur die kommerzielle verwendung ohne vorheriges einverständnis von mir verbietet. die original vector-datei kann man bei spreadshirt runterladen.
→ weiterlesentempo über klaus wowereit. der popkulturjunkie hat schon reingeguckt in die neue tempo.
eben öffnete sich das achte türchen im bildblog-adventskalender ( ich hasse adventskalender ) und drin ist ein video von mir. ix zu besuch beim bildblog. das video ist ein schwerer schlag für das bildblog, denn bisher hat man die macher des bildblogs für zutiefst seriös gehalten. ich habe aber beim bildblog skandalöses entdeckt, unter anderem auf christoph schultheis seinem schreibtisch, im kühlschrank und im archiv (alles voll mit müll!):
[ direktlink ]
hier las ix eben, dass wirres.net im newsletter des „marktplatz mittelstand“ erwähnt wurde:
Suchen Sie eine universell einsetzbare Vorlage für Blogbeiträge?Dann werden Sie geholfen. Mit dem standardisierten Blogeintrag zum Anzetteln eines Blogwars können Sie sich in beliebige Themen einmischen. Die Experten von hightext schätzen, dass die Vorlage von wirres.net schätzungsweise 90 % bundesdeutscher Blogeinträge schlicht überflüssig machen würde.
Sind sie neugierig geworden, wie Sie sich zukünftig das eigene Texten sparen können?
faszinierender gedanke eben im jonet in einer mail von wolf-dieter roth: wer ist die vierte macht im staate? nicht mehr die presse, auch nicht die blogger — es sind die anwälte. aktuelles beispiel (neben 1000 anderen) dazu bei wortfilter.de. ein schweizer verein mahnt den betreiber von wortfilter.de (axel gronen) ab, stellt strafanzeige gegen ihn und droht ihm eine einstweilige verfügung an, sollte er nicht sofort ein paar texte von seiner webseite löschen. begründung:
Ihre Berichterstattung ist nicht länger akzeptabel.
vorgeblich verletzte persönlichkeitsrechte, wettbewerbsnachteile — was weiss ich — dienen mehr und mehr dazu mit der rechtskeule gegen die pressefreiheit vorzugehen. besonders hübsch finde ich, dass der abmahnende anwalt es sich verbittet für seine arbeit namentlich genannt zu werden. der anwalt meint, das käme einer „denunziatiion” gleich. das muss man sich mal auf der zunge zergehen lassen. der anwalt findet seine arbeit offenbar so grenzwertig und moralisch niederträchtig, dass er fürchtet nachteile zu erfahren wenn sein name mit seiner arbeit in verbindung gebracht wird. soetwas kennne ich bisher nur aus der porno-branche.
ich finde das ja ein bisschen eklig anderen im fernsehen seine sekrete zu zeigen. ein fall für frau rauchfuss vom jugendschutznetz.de?
was ist das beste an sascha lobo? klar seine kommentare. und warum kann ich es nicht einfach mal so beweisen, dass das beste an sascha lobo seine kommentare sind? weil ich mir nicht aufgeschrieben habe wo sascha so rumkommentiert hat und es eben nicht jeder kommentar von sascha in den spreeblick schafft.
doch die lösung ist nah. der scheisser aus dem medialand — ix — hat es sich ausgedacht: eine seite auf der sascha lobo alle seine kommentare stehen — und kommentierbar sind, das kommenta.rlog.de. besonders genial (und das war wiederum saschas idee): so kann er nun auch das bildblog und alle seiten ohne kommentarfunktion kommentieren. das kommenta.rlog.de scheint mir ein grosser schritt für die meinungsfreiheit auf diesem planeten zu sein.
spiegelkritik.de über ein buch von julia bönisch über spiegel online:
Artikel von diesem Kaliber erscheinen meist im Ressort Panorama, intern gern als Pornorama verspottet. Denn auch Bildergalerien von halbnackten Sambatänzerinnen in Rio de Janeiro oder von jungen Models, die neueste Bademode präsentieren, sind Klickgranaten, die die PageImpressions in die Höhe treiben und bei anderen Redakteuren schon mal für Unmut sorgen.