das wurde ja auch mal zeit

dass da mal jemand dran denkt.
[update] fast vergessen, gibts schon lange, nur nicht mobil. [tnx andreas]
→ weiterlesendass da mal jemand dran denkt.
[update] fast vergessen, gibts schon lange, nur nicht mobil. [tnx andreas]
→ weiterleseneine gute bekannte von mir stand kürzlich per email im „kundendialog“ mit der bahn. das kam so: auf dem weg von berlin nach amsterdam war sie ein bisschen mehr als die bahn verspätet und verpasste ihren zug von berlin nach amsterdam. am servicepoint bekam sie eine verbindung nach amsterdam mit umsteigebahnhof duisburg genannt. das kostete sie bei der ersten fahrkartenkontrolle bereits 7 euro extra. nach dem die schaffnerin das ticket kontrolliert und 7 euro zuschlag kassiert hatte, wurde die frage wann der zug in duisburg abfahren würde mit einem entschiedenen „keine ahnung“ beantwortet, sie wisse auch nicht mehr als im ausliegenden „ihr reiseplan“ stünde. also ist meine bekannte wie ihr am servicepoint gesagt wurde in duisburg in den nächsten besten zug nach amsterdam umgestiegen. doof war nur, das der nächste beste zug 32 euro teurer war als ein anderer, der allerdings in hannover abgefahren wäre. das stand nirgendwo und niemand wollte es ihr sagen, erst im etwas teureren zug nach amsterdam fand sie einen schaffner mit durchblick durch das tarifsystem: dieses fachwissen wurde ihr als alle fluchtwege versperrt waren mit ausgestreckter aufgehaltener hand mitgeteilt.
kein problem denkt sich jeder der die service-offensive der bahn kennt, dass sie mobil macht und laut eigenwerbung weiss, dass gerade die kleinen aufmerksamkeiten grosse freude bereiten. also eine email an den neuen internet-service der bahn geschickt, mit der bitte um kulanz und erstattung der 32 euro die durch fehl-beratung bzw. mangelnde verständniss des eigenen tarifsystems entstanden sind.
die antwort der bahn klang vielversprechend:
Vielen Dank für Ihre Email.Wir bedauern, dass Sie die Unannehmlichkeiten erfahren haben.
Sicherlich ist es für uns nachvollziehbar, wenn Sie dadurch einen negativen Eindruck von der Deutschen Bahn und ihren Mitarbeitern bekommen haben. Auch wenn Sie nicht im Besitz eines gültigen Tickets waren, so hat uns die Vorgehensweise unseres Zugbegleiters doch sehr enttäuscht.
Auch wenn sich die Bahn in schnellen Schritten von der einstigen
Behörde zu einem modernen Mobilitätsdienstleister wandelt, gibt es offensichtlich in Bezug auf kundenorientiertes Denken und Handeln noch einige Defizite. Diesen begegnen wir derzeit verstärkt mit Schulungsmaßnahmen, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf solche Situationen vorzubereiten und sie mit dem gewissen Fingerspitzengefühl auszustatten.Ihr negatives Erlebnis können wir zwar leider nicht mehr rückgängig machen, hoffen aber, dass Sie unsere Entschuldigung akzeptieren. Menschen machen Fehler, auch die Menschen bei der Bahn.
Wir gehen aber davon aus, dass Sie bei Ihrer nächsten Reise wieder angenehmere Erfahrungen mit unserem Unternehmen machen werden.
Mit freundlichen Grüßen
DB Fernverkehr AG
Ihr Kundendialog
die bahn sieht also ein, dass einige ihrer zugbegleiter „defizite in bezug auf kundenorientiertes denken und handeln“ haben, also unfreundliche, inkompetente eierköppe sind von denen man selbst „sehr enttäuscht“ sei. und, frappierend schnell bemerkt, nur wenige monate (12) nach einführung eines vollkommen idiotensicheren und scheisseinfachen tarifsystems (bahn eigenwerbung, frei zitiert) bemerkt die bahn das viele ihrer mitarbeiter es trotzdem noch nicht kapiert haben und versucht diese zu schulen. scheisse gebaut, entschuldigt, freundlich gegrüsst. kein wort von kulanz, einer kleinen aufmerksamkeit oder einer erstattung.
also nochmal nachgehakt:
ich danke ihnen für ihre entschuldigung, muss jedoch dazu anmerken,
dass mir der ersatz der 32 euro, die ich, aufgrund einer
fehlinformation ihrer mitarbeiter bezahlen musste, ein angemessener
ausgleich erscheint.in einem restaurant möchte ich ja auch nicht mehr zahlen, als auf der
karte steht, oder?
was halten sie davon?
jetzt trat der kundendialog auf die dialogbremse, für missverständnisse (blödheit), irrtümer (lustlosigkeit) ihrer mitarbeiter könne die bahn nicht geradestehen. der kunde habe die volle verantwortung zu übernehmen und für eine korrekte beratung selbst zu sorgen:
Vielen Dank für Ihre Anfrage.Fahrscheine werden nach bestem Wissen erstellt und verkauft.
Missverständnisse oder Irrtümer, sowohl bei unseren Mitarbeitern als
auch bei Kunden können allerdings nicht ausgeschlossen werden. Dies ist für uns im nachhinein leider nicht nachvollziehbar.Die für die Bahn und für ihre Kunden gleichermaßen verbindlichen
Beförderungsbedingungen beinhalten daher, dass Reisende sich beim Kauf vergewissern müssen, ob die Dokumente ihren Reisewünschen entsprechend ausgestellt sind.Wir bedauern, Ihrem Wunsch nach Erstattung nicht nachkommen zu können.
Wir hoffen, mit diesen Erläuterungen zum besseren Verständnis
beigetragen zu haben und freuen uns, Sie bald wieder in unseren Zügen begrüßen zu dürfen.Mit freundlichen Grüßen
DB Fernverkehr AG
Ihr Kundendialog
nochmal kurz zusammengefasst. die bahn gibt zu ungeschultes, ungehobeltes personal auf die kunden loszulassen. die bahn erwartet, unter verweis auf ihre beförderungsbedigungen, dass kunden sich im tarifdschungel besser auskennen als ihre mitarbeiter. die bahn berät ohne gewähr, kassiert promt und erstattet nicht.
aber die bahn freut sich ihre kunden in ihren zügen begrüssen zu dürfen. das ist doch was.
→ weiterlesenam 7. mai 2001 veröffentlichte web.de eine pressemeldung in der sie stolz davon berichtete als erstes „internet-unternehmen“ in deutschland eine eigene „ortsnetzkennzahl“ erhalten zu haben. bei der zugeteilten 01212 handele es sich um einen „innovativen Dienst“, zitat web.de:
01212 – Die Vorwahl für Kommunikation von morgen
diese vorwahl sollte dann für ein irre innovatives ums (unified messaging system) genutzt werden, für fax und sprach„kommunikation“.
dass diese vorwahl keine gute idee ist merkt man daran, dass alle denen ich diese nummer nannte mir kein fax dahin schicken konnten. kompletter schwachfug, eine nummer zu benutzen die häslich ist, von der keiner weiss was sie kostet und die mit den meisten fax geräten nicht funktioniert und aus dem ausland erst recht nicht zu erreichen ist.
das glaubt mittlerweile auch web.de. wenn man bei denen was kündigen möchte kann man nicht per email oder webformular tun (man kann aber alles per mail bestellen) sondern nur per fax. und die faxnummer lautet 0721/943 29 983 30 — wie? keine super geile 01212-nummer? nicht überzeugt vom eigenen produkt?
das ist irgendwie wie der mercedes-benz ingenieur, der lieber bmw fährt oder der telekom-chef mit vodafone handy. auch die kundenverwaltung bei web.de zieht es vor auf die fehlerhaften (?) eigenen produkte zu verzichten, die kundenverwaltung erreicht man über diese faxnummer: 0721/9605 55 555.
komisch.
gestern im zug; der typ neben mir hat vergessen sein „bahnticket zum selbstausdrucken“ auszudrucken. der schaffner bemerkte ganz richtig, dass es so relativ schwer sei da nen stempel draufzudrücken, akzeptierte die auf dem laptop angezeigte pdf-datei aber als fahrausweis. wieder mal ein wunder geschehen, dass ist offiziell gar nicht möglich.
wie jetzt? es hiess doch der europäische iTunes Music Store würde in luxemburg angesiedelt? auf meiner kreditkartenrechnung steht:
25-06-04 ITUNES MUSIC,LONDON
das macht mir ein bisschen angst, so auf fremder leute schreibtisch rumzuliegen. eben folgenden „referer“ bekommen:
file:///system/Desktop Folder/felix.schwenzel.de
immerhin war es ein mac, mit MacOS9.
mein neues motto und das auch noch unscharf...
→ weiterlesenwas ist das, wenn 18 leute herumsitzen oder stehen und 4 leute mehrmals hintereinander lustlos sätze wiederholen? dann ist das fernsehen da.
erst den ganzen tag cure gehört (ausversehen, irgendwie, iTunes war schuld), auch das ganze alte zeug, dann dieses interview mit george w. gesehen. das zusammen kann einen schon in die gute alte 80er-jahre-weltschmerz-stimmung bringen.
aber joschua schafft es noch (grandios frustrierend!) einen draufzusetzen. morgen höre ich kein the cure und lese nix rettungsdienstliches.
→ weiterlesenguter satz:
[....]Man würde den romantischen Liebhaber in einem Julia-Roberts-Film ja auch nicht mit Michael Moore besetzen.
wenn ich nicht so verfressen wäre, würde ich nicht so viel essen.
Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen.
Angela Merkel, CDU-Vorsitzende, vor 4000 Landfrauen auf dem Hessentag [via ZEITbrief]
tyler durdens adresse:
tyler durden
420 paper st.
wilmington, de 19886
[via hotlinks]
normal ist das nicht.
→ weiterlesenje assi, desto hund.
→ weiterleseneben mal wieder post vom infosystem bekommen:
Hinweis: Antworten Sie nicht auf diese Email per Replay da
dies ein Infosystem ist und Ihre Email nicht gelesen wird.
wo ist die verdammte replay-taste nur?
[update 20.06.2004] das infosystem hat an seinen formulierungen gearbeitet:
Hinweis: Dies ist eine Infomail Antworten auf diese Email werden nicht verarbeitet oder gelesen.
ich finds ok mich zu nominieren - obwohl nen preis, sogar nen aktionspreis, hab ich ja schon...
[via jim]
→ weiterlesenachso funktioniert das. das ist ja interessant. es ist ein „spiel“:
Hunderttausende spielen angeblich schon "Blogging" und können nicht mehr davon lassen. Der Witz dabei: Man sucht sich, zum Beispiel, über Google-News und andere neueste Meldungen und vernetzt sie mit Hilfe des Bloggs mit eigenen Ideen - damit User ihren Spaß haben. Und damit die eigenen Suchergebnisse, auf Dauer, Geld bringen, weil sie die Fan-Scharen auf die Homepage strömen lassen.
quelle: readme.de.
man lernt nie aus. hallo fans! euer „strömen“ wird mir bald geld bringen. aber erstmal muss ich anfang des monats wieder 8 euro über-traffic-gebühr zahlen, wegen dem strömen, dem verdammten.
[via blogosfear]
lobenswert, dieser herr geller. übernimmt die verantwortung dafür dass herr beckham danebenschoss. dem möchte ich in nichts nachstehen:
sarah kuttner soll laut VIVA pressemeldung früh am abend eine „spät am abend“ (late night) show machen.
kuttners show werde „das charmante Aushängeschild des Senders“, sie werde „ultimativer Meinungsbildner“ und „VIVA-Barometer des jungen Deutschland“. zu diesem zweck werde „zur Primetime das aktuelle (pop-)kulturelle, politische und gesellschaftliche Geschehen“ reflektiert.
ausserdem gehe aussenreporter michael wigge „dorthin [...], wo's wehtut“ — zur VIVA-presseabteilung geht der? das werden tolle aussenreportagen; praktikanten und jungen lego- und legasthenikern bei der arbeit zuschauen und ihnen für die scheisse die sie texten auf den hinterkopf schlagen.